Spencer Kope Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

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Inhaltsangabe zu „Körpersammler (Agent Steps Craig 1)“ von Spencer Kope

Ein perfider Serienkiller, brutale Morde und ein Ermittler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten

Der FBI-Agent Marcus "Steps" Craig hat eine ganz besondere Gabe: Er kann am Tatort erkennen, wohin eine Person gegangen ist und was sie berührt hat. Für ihn ist diese Nähe zu den Opfern zwar manchmal ein Fluch - aber bei seiner Arbeit bei der STU (Special Tracking Unit) ist diese Fähigkeit von unschätzbarem Wert. Als Steps und sein Team einen Serienmörder im Norden Kaliforniens jagen, finden sie sich in einem gefährlichen Katz-und-Mausspiel mit einem brutalen Mörder wieder, der vor nichts zurückschreckt ...

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

"Kope überrascht uns mit einem eigenwilligen Ermittler mit düsterem Geheimnis, der eine willkommene Bereicherung der aktuellen Spannungsliteratur darstellt." Publishers Weekly

"Ein einfallsreicher, fesselnder Thriller, von einem Experten des Verbrechens - einem Profiler." The Boston Globe

Mal etwas neues im Krimi-Genre, habe ich so noch nicht gelesen.

— Rebekka_Koesling

Habe mir von dem Buch wirklich mehr erhofft durch den Klapptext wie auch das Cover. Es war sehr langgezogen langweilig halt. Schade.

— Mona-Berlin

Interessante und neue Idee mit viel Potential nach oben.

— niknak

Thriller der anderen Art

— Honigmond

Wer nach einem erfrischend-anderem Thriller sucht, der wird mit „Körpersammler“ auf jeden Fall fündig.

— Janesway

Ein Thriller, der etwas spannender sein könnte, aber mit liebevoll gezeichneten Figuren glänzt.

— Sidny

Ausbaufähiger Auftakt

— tkmla

Hat mich leider nicht gänzlich überzeugt.

— evafl

Hätte mehr erwartet!

— YH110BY

Beginn einer Reihe um "Schritter", die nur durch unsinnige Übersetzungen glänzt. Die Spannung wird zu oft unterbrochen.

— SaintGermain
  • Rezensionen
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  • Etwas Neues aber noch ausbaufähig

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    Rebekka_Koesling

    09. April 2018 um 18:38

    Da ich mal wieder Lust auf etwas Mord und Spannung hatte habe ich mir dieses Buch als ebook auf meinen Kindle gezogen.An dieser Stelle, ein Dankeschön an den Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar.Die Geschichte an sich hat mir ganz gut gefallen. Der Ansatz mit dem Auren sehen, fand ich originell und habe ich vorher auch noch nie so in einem Krimi gelesen. Der Aufbau wie man dann als Leser langsam dahinter kommt, wieso er diese Spuren sehen kann fand ich persönlich etwas zu vorhersehbar. Die Jagd dann nach den Serienkiller fand ich interessant und spannend aber irgendwas hat mir gefehlt. Im großen und ganzen fand ich es mal eine Abwechslung einen Paranormalen Krimi zu lesen und werde auch sehr wahrscheinlich auch Teil 2 lesen. Nur um zu sehen wer nun dieser andere Serienkiller ist und ob sich die Charaktere, vor allem Steps noch weiterentwickeln.

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  • Kann der Schein den Täter überführen?

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    niknak

    03. April 2018 um 21:47

    Inhalt: Magnus Craig, auch Steps genannt, hat eine besondere Gabe: Er kann den Schein von  Menschen sehen und weiß, wie und wohin sie sich bewegt haben, auch wenn das schon einige Zeit her ist. Dies ist vor allem bei seiner Arbeit bei der STU (Special Tracking Unit) beim FBI sehr hilfreich. Da dies andere Personen nicht verstehen würden, weiß nur sein Partner und bester Freund Jimmy Donovan genauer darüber Bescheid.Als nun ein Serienmörder sein Unwesen treibt wird die STU um Hilfe gebeten und Steps versucht mit seinen Mitteln dem Täter auf die Spur zu kommen.Mein Kommentar:Dieses Buch ist als Auftakt für eine neue Reihe geplant und hat meiner Meinung nach eine tolle Idee für einen besonderen Ermittler. Steps und seine besondere Gabe sind mal etwas ganz anderes und neues und machen es den Serientätern sicher nicht leicht.Spencer Kope hat einen flüssigen aber recht nüchternen Schreibstil. Die Geschichte lässt sich schnell lesen, aber ich finde, dass es recht emotionslos geschrieben ist. Obwohl das Buch in der Ich - Perspektive von Steps erzählt wird, erfährt man nichts von seinen Gefühlen. Der Autor hat zwar ein fundiertes Detailwissen über die Ermittlungen bei Mordfällen und schildert diese auch sehr spannend, doch bei anderen Teilen fehlt diese Spannung leider.Auch werden immer wieder nebensächliche Dinge sehr detailliert geschildert, was die Spannung oft auch wieder senkt. Leider habe ich auch recht lange gebraucht, um in das Buch zu starten, da meiner Meinung fast das erste Drittel als Einleitung fungiert, um Steps und sein Team kennenzulernen und von Fällen zu berichten, mit denen er in der Vergangenheit zu tun hatte. Diese sind aber für den aktuellen Fall nicht von Bedeutung.Als das Buch dann mit der eigentlichen Geschichte begann, wurde es besser und auch die Spannung hat mich gepackt. Dann wollte ich natürlich immer wissen, wie es weitergeht und was als nächstes passiert. Doch leider kam das erst recht spät.Auch das Ende hat mich nicht richtig überzeugt, da meiner Meinung nach zu  viele Fragen offen blieben. Manche werden sicher in einem Nachfolgeband beantwortet werden, aber sicher nicht alle. Und ich hätte es gerne am Ende eines Thrillers, wenn der aktuelle Fall abgeschlossen und die offenen Fragen beantwortet werden. Dies ist hier leider nicht der Fall gewesen.Ich finde zwar Steps und Jimmy ein tolles Team und wäre auch gespannt, welche Fälle sie noch zu lösen bekommen, doch dabei hoffe ich, dass der Autor sich unsere Kritik zu Herzen nimmt und einige Punkte in seinen zukünftigen Thrillern verbessert.Mein Fazit: Ein Buch über einen interessanten Ermittler mit einer besonderen Gabe, das noch viel Potential nach oben hat. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.Ganz liebe Grüße,Niknak

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  • Thriller mal anders

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    Honigmond

    25. March 2018 um 18:51

    Zum Klappentext: Ein perfider Serienkiller, brutale Morde und ein Ermittler mit außergewöhnlichen FähigkeitenDer FBI-Agent Magnus Craig hat eine ganz besondere Gabe: Er kann am Tatort erkennen, wohin eine Person gegangen ist und was sie berührt hat. Für ihn ist diese Nähe zu den Opfern zwar manchmal ein Fluch - aber bei seiner Arbeit bei der STU (Special Tracking Unit) ist diese Fähigkeit von unschätzbarem Wert. Als Magnus und sein Team einen Serienmörder im Norden Kaliforniens jagen, finden sie sich in einem gefährlichen Katz-und-Mausspiel mit einem brutalen Mörder wieder, der vor nichts zurückschreckt. Mein Leseeindruck: Den Leser erwartet ein Thriller um ein außergewöhnliches Ermittlerteam, was auf ihre eigene Art ermittelt und ihre taktischen Schlüsse zieht. Einer der Ermittler hat zudem noch eine ungewöhnliche Gabe, welche sehr gut beschrieben wird. Der Autor verfügt über einen flüssigen und sehr gut verständlichen Schreibstil. Man erhält einen sehr guten Einblick in die Arbeit eines Profilers, seine Vorgehens- und Denkweise sowie auch in seine dabei beeinflusste Gefühlswelt. Die einzelnen Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass man sie sich gut bildlich vorstellen kann. Auch die Handlung ist interessant und zeitweise spannend bis zum Schluss. Was die Spannung angeht, liegt das immer im eigenen Leseempfinden und kann nicht verallgemeinert werden. Aufgrund des Titels hätte ich mir persönlich einen spannenderen Thriller erwartet, aber dieser Thriller war einfach mal was ganz anderes. Zeitweise war die Handlung recht langatmig, was den Lesegenuss beträchtlich schmälert. Das Cover selbst ist toll aufgemacht, verleitet aber zu zu hohen Erwartungen und passt daher nicht so ganz zum Buch, da es mit dem Cover-Versprechen keinesfalls mithalten kann. Mein Fazi: Ein gut durchdachter Thriller, wenn auch nicht so wahnsinnig spannend wie erwartet, aber dennoch sehr interessant und lesenswert, jedoch sollte man die Erwartungen nicht so hoch ansetzen. Für einen Auftakt nicht schlecht, aber auf jeden Fall noch ausbaufähig.

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  • Ein erfrischend-anderer Thriller

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    Janesway

    25. March 2018 um 13:43

    Hauptfigur Magnus Craig verfügt über eine ganz besondere Fähigkeit: Er sieht den individuellen "Schein" jeder Person und kann damit deren Schritte nachvollziehen, was ihm den Spitznamen Schritter (im Englischen "Steps") eingebracht hat. Diese Fähigkeit ist sowohl Segen als auch Fluch und bringt in den Roman ein ganz frisches, neues Element. Spencer Kopes "Körpersammler" bildet den Auftakt zu einer neuen Reihe um den FBI-Agent Magnus Craig. Der Autor bringt hier nicht nur sein Wissen als Profiler ein, sondern legt einen Schwerpunkt auf die seelische Belastung durch die Arbeit und der Bewältigung derer. Daher gibt es auch einige Szenen, die nicht zur Spannung beitragen und fern der Haupthandlung spielen. Gerade im ersten Band, in dem sie auch zum Kennenlernen des Protagonisten beitragen, mag man die Abschweifungen noch verzeihen, sollten sie sich durch die anderen Bände ebenfalls durchziehen, könnte es aber schnell langatmig werden. Das 3-Personen-Ermittler-Team, dem Magnus Craig angehört, hat unglaublichen Charme und besonders mit seinem langjähriger Partner bildet Craig eine perfekt funktionierende Einheit. Täter dürften es in den zukünftigen Bänden schwer haben, ihnen zu entgehen. Der lockere Erzählstil lässt manchmal fast vergessen, dass es sich um einen Thriller und nicht um Unterhaltungslektüre handelt. Das Buch ist mit reichlich - wenn auch schlichtem - Humor gespickt, aber besitzt durchaus echte Thriller-Momente, die es in sich haben. Der packende Titel ist leider irreführend und steht mit dem gejagten Täter nicht in Verbindung. Hier wurde meine Erwartung etwas enttäuscht. Insgesamt wird zu dem Täter und dessen Motiven leider wenig bekannt oder im Verlauf aufgeschlüsselt.

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  • noch viel Luft nach oben

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    Engelchen07

    21. March 2018 um 14:06

    Inhalt: Der FBI – Agent Magnus Craig hat eine ganz besondere Gabe: Er sieht den Schein von Menschen! Er kann somit an Tatorten erkennen wohin eine Person gegangen ist, bzw. was sie berührt hat. Nur sein Freund und Kollege kennt seine Fähigkeiten. Für ihn selber ist diese Gabe jedoch eine große Bürde. Er hat durch seine Fähigkeiten sehr schnell Kopfschmerzen und Erschöpfungszustände. Dieses Mal ist Magnus genannt Schritter oder auch genannt Steps an einem Fall dran, in welchem Frauen entführt und ermordet werden. Gefunden werden sie oft erst Monate später. Meinung: Ich durfte/musste dieses Buch in einer Leserunde lesen. Der Klappentext und auch die mir vorliegende Leseprobe haben mich total überzeugt. Das war genau mein Fall. Ich liebe spannende Thriller und kann diese meistens auch gar nicht aus der Hand legen. Das sympathische Ermittlerteam hat meiner Meinung nach viel Potenzial um wirklich viele Fälle/Bücher zu füllen. Die Tatsache dass der Autor selber bei Crime Analyse tätig ist, hatte ich die Hoffnung, dass man hier sehr originalgetreue Ermittlungseinblicke bekommt. Doch weit gefehlt, die Umsetzung im ersten Teil dieser Thriller-Reihe war leider nichts für mich. Das Buch wurde ständig mit Nebensächlichkeiten ausgeschmückt was bei mir den Lesespaß sehr getrübt hat. Lieber verzichte ich auf 60 Seiten wenn das Buch dadurch spannender wird. Man hatte das Gefühl diese Nebensächlichkeiten mussten einfach nur die Seitenzahl des Buches nach oben treiben. Ich habe dadurch leider sehr viele Seiten nur überflogen und konnte der eigentlichen Geschichte auch kaum noch folgen. Mir war dann alles einfach zu durcheinander und überhaupt nicht mehr klar in der Fallschilderung. Das Buch plätscherte so dahin. Ich hätte das Buch nach dem ersten Drittel auf alle Fälle abgebrochen, wenn ich nicht an dieser Leserunde teilgenommen hätte. Die Spannung kam hier erst im letzten Drittel auf. Was meiner Meinung nach definitiv zu spät für einen Thriller ist. (Vielleicht liegen aber meine Erwartungen einfach zu hoch, aber für mich macht ein guter Thriller aus, dass ich von Anfang bis Ende gefesselt bin und nicht durch langatmige Nebensächlichkeiten den eigentlichen Fall komplett aus den Augen verliere und mich so durch die Seiten „quälen“ muss).

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  • Der Schein trügt nicht

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    Sidny

    18. March 2018 um 16:15

    Magnus "Steps" Craig arbeitet bei der STU (Special Tracking Unit), einer Sonderabteilung des FBI, die auf vermisste Personen spezialisiert ist. Alle halten ihn für einen unglaublichen Fährtenleser, denn kaum jemand weiß, wie er die Menschen wirklich aufspürt, die er sucht - er folgt einfach ihrem "Schein". Denn Steps hat eine besondere Gabe: er kann auf Gegenständen, Straßenbelägen, ja sogar auf toten Menschen eine einzigartige Markierung desjenigen erkennen, der zuletzt damit in Berührung kam. Leider kann Steps oft nur noch die Leichen der Vermissten einsammeln, ein Aspekt seines Berufes, der seine Fähigkeit mehr und mehr als Fluch erscheinen lässt, als er und sein Kollege Jimmy sich wieder einmal an die Fersen eines Serienmörders heften..."Körpersammler" war ganz anders, als ich es anhand des Klappentextes erwartet hatte. Der hörte sich nach einem richtig klassischen Thriller, mit viel Spannung und einer aufregenden Serienkiller-Jagd an. Das bekommt man auch durchaus, jedoch erst im letzten Drittel - in den Kapiteln davor lernt man sehr ausführlich Steps selbst, sowie seine beiden engsten Kollegen Jimmy Donovan und Diane Parker, kennen. Dazu gehören auch Passagen aus dem Privatleben, oder beispielsweise ein Gerichtsauftritt, der mit einem älteren, bereits gelösten Fall in Zusammenhang steht. Auch die unvermeidliche Laufarbeit, bei der das Puzzle Stück für Stück zusammengesetzt wird, und die nötig ist, um herauszufinden, ob sie es überhaupt mit einem Serienkiller zu tun haben, bekommt ihren Platz. Da der Autor Spencer Kope selbst als Profiler beim FBI tätig ist, hatte ich den Eindruck, dass speziell diese Kapitel besonders authentisch waren - bei anderen Genrevertretern werden die Details der langwierigen Suche nach der Nadel im Heuhaufen aus Spannungsgründen ja eher selten in den Fokus gerückt.Dadurch dauert es zwar ein wenig, bis der aktuelle Fall ins Rollen kommt, aber man lernt sowohl die Figuren, als auch ihre Arbeit sehr gut kennen - besser, als es sonst in dem Genre üblich ist. Der etwas längere Anlauf ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass es sich um einen Reihenauftakt handelt, und dürfte wohl in nachfolgenden Teilen - wenn die Figuren schon bekannt sind - nicht mehr zum so sehr zum Tragen kommen.Nichtsdestotrotz hat mir das Buch richtig gut gefallen, etwas mehr Spannung wäre zwar schön gewesen, aber die liebevoll gezeichneten Figuren haben mich über dieses Manko ausreichend hinweggetröstet. Der Schreibstil von Kope ist unterhaltsam, und Steps ist ein faszinierender Protagonist, der als Ich-Erzähler auch mit sehr witzigen Gedankengängen überrascht, und der generell durch seinen ironischen Humor bei mir viele Sympathiepunkte sammeln konnte. Die Sache mit seiner Gabe ist natürlich etwas speziell, weil es eben etwas schwer fassbares ist. Mit solchen "übernatürlichen" Fähigkeiten habe ich oft Probleme, wenn das Setting ansonsten in der realen Welt verankert ist. Allerdings habe ich es beim Lesen jetzt weniger als etwas Esoterisches gesehen, sondern eher als eine Form der Synästhesie - wobei das jetzt nur meine private Interpretation ist, und das nirgendwo so erwähnt wird. Ich kann mir nämlich auch nicht vorstellen, dass manche Leuten Zahlen riechen oder Musik sehen können, von daher kann ich mir in dieser Richtung auch eine Gabe wie die von Steps vorstellen, weil für mich sowohl das eine wie das andere absolut fantastisch klingt.Ich hoffe stark, dass der Lübbe Verlag auch die kommenden Teile ins Deutsche übersetzen wird, da ich den nächsten Fall, der im Epilog bereits angeteasert wird, auf keinen Fall verpassen möchte. Zu guter Letzt möchte ich noch die extrem gelungene Aufmachung erwähnen (hier sind sowohl das Cover, als auch der deutsche Titel gemeint), die ich mir in Bezug auf die Handlung des Buches kaum besser vorstellen könnte - normalerweise hängt mein Herz nicht an sowas, aber dieses Buch würde ich tatsächlich gerne "in echt" in Händen halten, statt es nur in Schwarzweiß auf dem Reader zu bewundern.Bei mir reicht es nicht für die Höchstwertung, weil in Sachen Spannungskurve tatsächlich noch einiges drin gewesen wäre, aber doch für solide vier Sterne - weil ich mich trotzdem beim Lesen keine Sekunde gelangweilt habe, und die vielen scheinbaren Nebensächlichkeiten doch immer einen Bezug zu den handelnden Figuren hatten, die ihnen mehr Tiefe und Authentizität verliehen haben.

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  • Ungewöhnliche Gabe

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    tkmla

    15. March 2018 um 19:34

    Der FBI-Ermittler Magnus Craig hat seit seiner Kindheit eine besondere Gabe. Er sieht den „Schein“ anderer Menschen und die Spuren, die sie mit ihrer Gegenwart hinterlassen. Das macht ihn zu einem wichtigen Mitglied der Special Tracking Unit, die auf die Suche von verschwundenen Menschen oder Mördern spezialisiert ist. Bei einem neuen Fall scheint wieder ein Serienmörder aktiv zu sein, der junge brünette Frauen entführt und ermordet. Craig ist seinem auffälligen „Schein“ auf der Spur, doch auch dem Mörder ist nicht verborgen geblieben, dass er gejagt wird. Aus den Ermittlungen wird schnell ein persönliches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Craig an seine Grenzen geführt wird. Der Schreibstil ist relativ nüchtern und manchmal protokollartig. Das passt aber auch irgendwie zu den Ermittlungen der FBI-Spezialeinheit. Craig erzählt aus der Ich-Perspektive. Manchmal sind seine Gedankensprünge aber nicht ganz nachvollziehbar. Die Charaktere bleiben leider etwas blass, da auch die Schilderungen von Gefühlen oder persönlichen Erlebnissen eher nüchtern und steril wirken. Daher kann man keine richtige Bindung zu den Figuren aufbauen. Man merkt beim Lesen, dass der Autor ein großes Fach- und Insiderwissen hat. Das zeigt sich an vielen Details und sorgt dafür, dass die Ermittlungen – abgesehen von der übernatürlichen Gabe - sehr realistisch wirken. Die Geschichte und die Jagd nach dem Täter sind durchaus spannend. Es gibt einige Stellen im Buch, die einem wirklich den Atem rauben. Die Grundsteine für eine Fortsetzung sind gelegt. Hoffentlich gibt es dann mehr Tiefe für die Figuren.

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  • Tolle Idee

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    nellsche

    14. March 2018 um 16:17

    Magnus Craig, genannt Schritter, hat eine außergewöhnliche Gabe: Er kann den Schein von Menschen sehen. Dadurch ist er in der Lage, an einem Tatort zu erkennen, wo das Opfer hingegangen ist und wo es sich aufhielt. Diese besondere Fähigkeit setzt er für das FBI ein, indem er die Sondereinheit Special Tracking Unit (STU) unterstützt. Im aktuellen Fall versucht er, einen Serienmörder zu fassen, der ein gefährliches Katz-und-Mausspiel spielt.Die Beschreibung dieses Thrillers hat mich sehr neugierig gemacht, weil sie hochinteressant und spannend klang. Auch die erste Leseprobe konnte mich überzeugen, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Doch leider konnte mich der weitere Verlauf nicht überzeugen.Der Schreibstil war grundsätzlich flüssig und gut zu lesen. Doch die Übersetzung empfand ich teils sehr hakelig. Es fing bereits mit dem Klappentext an, in dem von Marcus ‚Steps‘ Craig die Rede ist. Im Buch selbst heißt er jedoch Magnus ‚Schritter‘ Craig. Ok, bei dem Vornamen kann man sich einfach vertun, aber der übersetzte Spitzname Schritter war einfach ein Graus für mich. Hier hätte es sehr gerne bei Steps bleiben können. Diese unschöne Übersetzung ließ mich immer wieder stocken und mit dem Kopf schütteln, wo aber der Autor nichts für kann.Der Charakter Magnus gefiel mir sehr gut. Er war sehr empathisch und feinfühlig und hat die vielen Opfer nie vergessen. Seine persönliche Zerrissenheit bezüglich seiner Gabe wurde sehr gut und nachvollziehbar transportiert. Auch war er trotz dieser Gabe nicht abgehoben, sondern normal geblieben. Was ich grundsätzlich mochte, waren die Einblicke in sein Privatleben, wodurch ich mir ein gutes Bild von ihm machen konnte.Auch die weiteren Charaktere hat der Autor sehr gut beschrieben, so dass ich auch von diesen ein gutes Bild hatte und sie mochte oder nicht.Schritters Gabe, den Schein eines Menschen zu sehen, fand ich unglaublich faszinierend. Er war in der Lage zu erkennen, ob derjenige noch lebt, tot ist oder den Tod eines anderen Menschen zu verantworten hat. Dies empfand ich als neu, so dass mir die Grundidee prima gefallen hat.Der Autor hat einige Szenen, die nichts mit dem Fall zu tun hatten, teilweise sehr detailliert und ausführlich beschrieben. Das ging leider sehr zu Lasten der Spannung, die dabei entweder nicht aufkam oder dadurch sofort wieder abflachte. Insgesamt war mir die Spannung für einen Thriller nicht genug. Auch die vielen Schauplätze empfand ich teils als unübersichtlich und ich musste hier mehr überlegen.Was mich dann ziemlich enttäuschte war das Ende. Grundsätzlich stört es mich nicht, wenn ein paar Fragen offen bleiben, doch hier waren es mir viel zu viele Fragen, die nicht beantwortet wurden. Ich hätte mir eindeutig mehr Aufklärung gewünscht. Vielleicht im nächsten Teil?Dieser Thriller hat mich nicht komplett überzeugt, dennoch würde ich von Magnus gerne noch mehr lesen wollen. Da ich die Idee zu diesem Thriller klasse finde, vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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  • Mehr Schein als Sein…

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    evafl

    14. March 2018 um 11:51

    Magnus Craig, genannt Steps (unglücklich übersetzt mit „Schritter“!), ist Ermittler beim FBI. Mit seiner besonderen Gabe ermittelt er auf seine ganz eigene Art und Weise, er sieht einen Schein der jeweiligen Menschen an Tatorten und kann so dem Täter auf die Spur kommen. Für das Team des STU (Special Tracking Unit) ist er entsprechend sehr hilfreich. So ermittelt er nun im Fall eines Serienmörders, der junge Frauen entführt und anschließend tötet… Endlich mal wieder einen guten Thriller lesen, darauf habe ich mich wirklich gefreut. Jedoch bin ich mit dem „Körpersammler“ in dieser Hinsicht bis zum Schluß nicht wirklich warm geworden. Die Geschichte ist an und für sich gut geschrieben, soweit gut verständlich, keine großartigen Fremdwörter oder Fachbegriffe – und wenn doch, sind diese eigentlich erläutert. Lesen lässt es sich insofern ganz angenehm, würde der Autor nicht teilweise so sehr abschweifen. Da werden manchmal eher belanglose Dinge länger und wirklich unnötig ausführlich erläutert. So dass man sich wirklich fragt, was das mit der gesamten Geschichte gerade eigentlich zu tun hat. Schade! Denn an und für sich ist die Geschichte wirklich spannend und interessant, wäre da noch ein wenig mehr Spannungsbogen vorhanden. Dann wäre es für mich so richtig Thriller-ausmachend gewesen. Die Gabe von Magnus (auf dem Klappentext falsch bezeichnet) ist durchaus interessant, etwas was ich nicht für völlig abwegig halte, sondern als Überlegung der anderen Art und Weise halte, finde ich gut. Nicht abgedreht, aber auch nicht alltäglich. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass der Autor versucht hat einen Humor wie er in manchen aktuellen Tatort-Folgen gerade angesagt ist, einfließen zu lassen. Das fand ich durchaus abwechslungsreich und ganz witzig. Alles in allem muss ich aber sagen, dass mich diese Geschichte trotz der andersartigen Grundidee nicht gänzlich überzeugen konnte. Ich wurde unterhalten, es war aber kein Fesseln, wie ich das von einem solchen Buch erwartet hätte. Es war spannend, hätte aber einfach noch spannender sein können. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen für eine generell interessante Geschichte, die gut überlegt ist, aber für mich nicht gänzlich überzeugend umgesetzt wurde. 

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  • Übersinnlicher Ermittler auf der Jagd nach einem Serienkiller

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    YH110BY

    14. March 2018 um 09:26

    Magnus Craig ist FBI-Agent und wird von allen nur Schritter genannt. Er besitzt die aussergewöhnliche Gabe, den Schein eines Menschen zu sehen. Der Schein ist das, was die Menschen berührt haben und wohin sie gegangen sind. Sein neuester Fall ist ein Serienmörder, der hauptsächliche brünette Frauen umbringt, dabei aber alle Spuren verwischt. Ich lese sehr gerne Bücher, die von Ermittlern handeln, die aussergewöhnliche Fähigkeiten haben. Deswegen bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen. Der Anfang und auch das Ende des Buches waren zwar ziemlich spannend, doch gerade in der Mitte ließ die Spannung doch sehr nach. Es wurden auch viele Nebensächlichkeiten beschrieben, so dass sich der mittlere Teil für mich ziemlich dahinzog. Alles in allem hätte ich mir noch eine Schippe mehr Spannung gewünscht. Dem Buch fehlte das gewisse Etwas, das mich gefesselt hat.

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  • Mit ungewöhnlichen Mitteln auf der Suche nach einem Serienmörder

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    RealMajo

    13. March 2018 um 12:37

    Cover Das Cover ist schlicht gehalten, zeigt aber sofort um welche Art von Buch es sich handelt. Die blutrote Schrift des Titels und der rostbraune Handabdruck zeigen direkt, dass es sich um ein Buch handelt in dem Menschen sterben. Wenn man das Buch gelesen hat, sieht man in dem Cover sofort einen Bezug zur Geschichte. Da ich nicht spoilern werde, gehe ich nicht genauer darauf ein. Mir sprang das Cover auf jeden Fall direkt in die Augen. Inhalt Immer wenn wir etwas berühren hinterlässt (ich interpretiere jetzt mal) unsere Seele einen Abdruck auf diesen Gegenstand, sogar auf dem Boden auf dem wir stehen, der so einzigartig ist wie ein Fingerabdruck. Der FBI-Sonderermittler Tritter kann diese Abdrücke, genannt Scheine, sehen und ist somit ein einzigartiger Spurenleser. Tritter und sein Team werden zu einem Fall gerufen und stolpern dabei über einen grausigen Serienmörder der schon viel zu lange unerkannt sein Unwesen treibt. Meine Meinung Ich finde die Idee des Scheins und wie das umgesetzt wurde sehr gut. Durch Rückblicke wird erzählt wie der Schein auftritt und wie Tritter es schafft damit klarzukommen, so bekommt der Leser ein gutes Verständnis für den Schein und für Tritter. Am Anfang der Geschichte erfährt man anhand einer einfachen Suche wie Tritter und sein Team arbeiten und kann dann mit vollem Rundumwissen auf Serienmörderjagd gehen. An sich hat das Buch alles um ein sehr guter und spannender Thriller zu sein, leider hat Spencer Kope sich oft zu lange mit Nebensächlichkeiten aufgehalten, so dass das Buch an vielen Stellen langweilig wird. Mir persönlich ist Tritter auch nicht sonderlich sympatisch. In dem Buch wird auf eine Fortsetzung hingearbeitet, ohne dass es diese Geschichte in irgend einer Hinsicht stören würde. Auch wenn mich dieses Buch nicht vollends überzeugen konnte, würde ich die Fortsetzung sofort lesen, da ich die Story und das Grundgerüst dieses Buches sehr gut fand. 4 von 5 Sternen gebe ich aus eben genannten Gründen.

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  • Potenzial ist da

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    maeddsche

    13. March 2018 um 10:52

    Cover: Ein schlichter, gräulicher Hintergrund mit dunklem Rahmen. Darauf in blutroter Schrift der Buchtitel und darunter ein rötlicher Handabdruck. An sich schreit dieses Cover in Kombination mit dem Titel schon nach Thriller und lenkt den Blick auf sich. Kennt man dann den Inhalt, so liegt eine Vermutung, wessen Handabdruck das sein soll, nahe. Ich mag besonders Cover wie dieses, die zunächst nur Genre-entsprechend gestaltet zu sein scheinen, um dann während dem Lesen langsam ihre tiefere Bedeutung zu enthüllen. Inhalt: Vorweg möchte ich anmerken, dass sich der Übersetzer hier einige Fehler erlaubt hat und Klappentext und Buch sich in einem entscheidenden Punkt widersprechen: dem Namen des Protagonisten. Laut Klappentext geht es um „Marcus Steps Craig“, der im Buch dann aber „Magnus Schritter Craig“ genannt wurde. Warum sein Spitzname in diese furchtbare deutsche Version umbenannt wurde, ist mir absolut nicht klar, vor allem weil andere englische Eigennamen beibehalten wurden. Ich werde im Folgenden trotzdem die Namen aus dem Buch verwenden, da ich mich an diese beim Lesen gezwungenermaßen gewöhnt habe. Wie im Klappentext schon geschildert, hat Schritter eine besondere Gabe. Diese besteht darin, dass er den „Schein“ von Menschen sieht. Dabei ist der Schein so individuell wie ein Fingerabdruck und zeigt sich Schritter in Form von verschieden farbigem Leuchten, überall da wo ein Mensch stand, gegangen ist oder etwas angefasst und berührt hat. Durch diese Gabe kommen Schritter und sein Kollege Jimmy einem scheinbar hochintelligenten Serienmörder auf die Spur, der außer seinem Schein keinerlei Spuren hinterlässt. So begibt sich das Team der STU auf die Jagd und wird dabei schon bald selbst zum Gejagten. Fazit: Der Inhalt klingt nach einem spannenden und innovativen Thriller, genau deshalb wollte ich dieses Buch auch lesen. In der Umsetzung sieht es leider etwas anders aus. Es gibt viele positive Aspekte, denen aber immer auch etwas Negatives gegenübersteht: Wenn Kope eines kann, dann ist es perfekt ausgearbeitete Charaktere zu schaffen. Selbst die Nebencharaktere sind so liebevoll gezeichnet, dass man sofort Sympathien und Antipathien entwickelt. Da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, sind die Charaktere natürlich besonders detailliert beschrieben, immerhin soll der Leser eine Verbindung zu ihnen aufbauen und ihnen im besten Fall in weiteren Teilen folgen. Leider wird es hierbei manchmal zu detailliert und es gibt seitenweise Ausschweifungen auf die man bestens hätte verzichten können. Darunter leiden dann auch die Spannung und die eigentliche Ermittlung. So liebevoll wie die Charaktere gezeichnet sind, so „0815“ sind die Spannungselemente. Der Showdown mit dem Täter: vorhersehbar, ein in die Irre führender Schockmoment: durchschaubar, das Ende: lässt nur einen Schluss zu. In der Ausarbeitung seines Falls hat Kope meiner Meinung nach zu sehr auf typische Stilmittel zurückgegriffen und so die ohnehin wenigen Spannungsmomente ungewollt entschärft. Besonders Schade finde ich das, weil ihm mit der Grundidee um die Gabe von Schritter etwas Neues eingefallen ist, was ich so noch nicht kannte und definitiv neugierig macht. Ob ich so eine Reihe über mehrere Bände hinweg verfolgen könnte, weiß ich nicht, da es doch wenig Spielraum lässt. Bei klassischen Ermittlern kann man als Autor besser variieren wie die verschiedenen Hinweise ans Licht kommen und man den Täter letztendlich überführt. Bei Schritter ist es doch immer so, dass er den Schein sieht und so den Täter identifizieren kann. Zumindest ist dies aktuell mein Eindruck, vielleicht werden wir hier im zweiten Teil auch überrascht. Abschließend kann ich sagen, dass ich das Buch zwar nicht gelungen finde, aber auch nicht bedauere es gelesen zu haben. Kope verwendet sehr viel Zeit auf seine Charaktere, was den Fall und die Spannung vernachlässigt, gleichzeitig sind die Charaktere aber so tiefgründig dargestellt, dass sich das in gewisser Weise ausgleicht. Betrachtet man das Buch alleine, würde ich es definitiv nicht empfehlen. Hält man sich jedoch vor Augen, dass es sich um einen Reihenauftakt handelt, sieht das schon wieder anders aus. Durch Schritters Gabe ist die Story auf jeden Fall mal etwas Anderes in dem Meer von Thrillern und hat sehr viel Potenzial. Ich hoffe, dass im zweiten Teil der Fall mehr im Mittelpunkt steht und Kope seinen Ideenreichtum auch für den Ausbau der Spannung nutzt, dann wäre ich durchaus geneigt ihm noch eine Chance zu geben.  „Körpersammler“ kann ich somit denjenigen die mal etwas Neues im Bereich Thriller lesen wollen empfehlen, vor allem hinsichtlich des moderaten Preises und der Kürze des Buches macht man damit nichts falsch. Nur allzu viel Spannung sollte man nicht erwarten und sich auf ausführliche Charakterbeschreibungen und –einführungen einstelllen.

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  • Nur er kann sie finden

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    SanneL

    13. March 2018 um 10:47

    Magnus Craig, genannt Schritter, ist ein Genie: er findet Spuren, die für alle anderen unsichtbar sind. Diese Gabe wird vom FBI für die Suche nach vermissten Personen genutzt.  Ein effektives und liebenswertes Team wird ihm zur Unterstützung an die Seite gestellt. Wunderbar, wenn Schritter Leute findet, die sich verirrt haben, schrecklich, wenn es um Menschen geht, die verunfallt sind oder ermordet wurden. Das ist noch nicht alles: der Spurensucher sieht auch den Tathergang vor seinem inneren Auge. Enorm belastend für ihn, er stösst an psychische Grenzen, aber meine Güte - was für Möglichkeiten ergeben sich! Magnus  hat zwei Fotoalben: ein weißes für Personen, die er retten konnte; ein schwarzes für die anderen. Seine Art, schwierige Emotionen zu bewältigen.Schritter ist sehr sympathisch, sensibel, aber auch humorvoll. Problematisch die Balance, seine Fähigkeiten zu nutzen, aber nicht zu offenbaren. An einem persönlichen individuell gefärbten „Schein“ erkennt er Menschen. So kann er Spuren perfekt identifizieren und zuordnen.  Zwei Serientäter stehen im Focus: Leonardo, ein ständig wiederkehrender Schatten und Frowney, auf dessen Konto eine Vielzahl verschwundener junger Frauen gehen. Sein Kennzeichen ist ein trauriger Smiley, der sich eines Tages auch im Wohnhaus von Schritters Partner findet. Andere Spuren hinterlässt er nie. Oder?Behutsam wird der Leser mit Schritters Fähigkeiten bekannt gemacht, sein Leben beschrieben. Man fiebert mit und möchte schnellstmöglich Fortschritte bei der Mörderjagd sehen. Eingebaute, nebensächliche Begebenheiten werden mitunter sehr ausführlich geschildert, drücken die Spannung. Einiges bleibt offen, Leonardo wird noch eine Rolle spielen. Handlungshintergründe der Gegenseite  bleiben im Dunklen, schade. Eine faszinierende und originelle Idee, kein Thriller im üblichen Stil. Fortsetzung erwünscht.

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  • Agent Steps Craig 1 - sehr schwache Umsetzung, sehr schwache Übersetzung

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    SaintGermain

    12. March 2018 um 17:06

    Der FBI-Agent Marcus "Steps" Craig hat eine ganz besondere Gabe: Er kann am Tatort erkennen, wohin eine Person gegangen ist und was sie berührt hat. Für ihn ist diese Nähe zu den Opfern zwar manchmal ein Fluch - aber bei seiner Arbeit bei der STU (Special Tracking Unit) ist diese Fähigkeit von unschätzbarem Wert. Als Steps und sein Team einen Serienmörder im Norden Kaliforniens jagen, finden sie sich in einem gefährlichen Katz-und-Mausspiel mit einem brutalen Mörder wieder, der vor nichts zurückschreckt ... So heißt es im Klappentext des betreffenden Buches. Das Problem dabei ist, dass es so nicht stimmt, denn der Ermittler heißt nicht Marcus, sondern Magnus und auch Steps wird im Buch nicht benutzt, denn dort wird sein Spitzname als "Schritter" übersetzt. Und die Übersetzung hat hier wirklich alles andere als gute Arbeit geleistet. "Steps" hätte glaube ich jeder verstanden, was ist aber bitte ein "Schritter" ? Im Duden gibt es das Wort jedenfalls nicht. Und auch die Reihe (dies ist Band 1 um Agent Steps Craig) wurde nach dem Original benannt.Auch das Wort "Schein" (im Original "Shine") hätte man wohl besser mit Leuchten übersetzt, da es hier viel besser gepasst hätte. Interessant ist auch, dass dafür "Frowney" nicht übersetzt wurde, obwohl dieses Wort nicht jeder kennt. Aber dieses Wort kann man im Zusammenhang eben nicht leicht übersetzen. Auch mit dem Datum hat das Buch teilweise seine Probleme: Das Buch ist chronologisch geschrieben, macht also keine Zeitsprünge, auch von der Handlung her nicht, trotzdem hat man in Kapitel 25 den 5. Juli kurz nach 7 Uhr, im Kap. 26 kurz nach 0 Uhr und in den nächsten 2 Kapiteln ist es plötzlich der 5. Juli nachmittags. Auch weiß ich nicht, was es stärkeres gegen Schmerzen als eine Morphininfusion geben soll. Insgesamt konnte mich das Buch auch kaum fesseln, denn immer wieder schweift der Autor ab, um total Unnötiges zu erzählen und das Witze beinhaltet. Manchmal dachte ich: Lese ich einen Thriller oder eine Komödie?, aber leider kam auch der Humor nicht wirklich bei mir an. Die Spannung leidet darunter sehr, da die Ermittlungen immer wieder durch "Anekdoten" unterbrochen werden, erst in der Mitte der 2. Hälfte des Buches, wird es etwas besser, da die Ermittlungen nun in den Vordergrund rücken. Dabei hätte das Buch mit seiner kreativen Idee gute Vorraussetzungen geliefert. Das Cover des Buches passt zu einem Thriler und ist gut gemacht; der Sinn des TItels (auch im engl. Original) erschließt sich mir nicht wirklich. Fazit: Beginn einer Reihe um "Steps"/"Schritter", die nur durch unsinnige Übersetzungen glänzt. Die Spannung wird zu oft durch nicht lustigen Humor unterbrochen. Auf eine Fortsetzung kann ich gerne verzichten, auch wenn das Buch mit einem Cliffhanger endet.

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  • Tolle Inhaltsangabe - relativ schwache Umsetzung!

    Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

    Biene2004

    12. March 2018 um 11:55

    Das Cover lässt den Leser sofort erkennen, mit welchem Genre er es hier zu tun hat. Ich hatte das große Glück, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde zu gewinnen und bin anhand der kurzen Inhaltsangabe und auch aufgrund der Leseprobe total neugierig darauf geworden, was es mit „Schritter“ und seinen besonderen außerordentlichen Fähigkeiten auf sich haben mag.Der Schreibstil des mir bis dato unbekannten Autors ist locker und leicht verständlich, ich konnte mich ohne Probleme von Anfang an in diese Geschichte einfinden. „Schritter“ ist mir sympathisch, auch wenn die Ausführung seiner Begabung, den sogenannten Schein zu sehen, mir persönlich etwas zu weit hergeholt war. Die kurze Inhaltsangabe verspricht, dass der Ermittler die besondere Fähigkeit hat, am Tatort erkennen zu können, wohin eine Person gegangen ist und was sie berührt hat. Doch die Umsetzung dieser Fähigkeit im Buch ist für meine Begriffe zu abstrakt. Diese Gabe hätte man meiner Meinung nach anders und bestimmt auch besser umsetzen können. Aber das ist ja vielleicht auch einfach ein bisschen Geschmackssache. Trotzdem ist mir der Hauptprotagonist sympathisch, genau wie sein Kollege. Die beiden geben ein gutes Ermittler-Team ab.Leider kommt es zwischen den einzelnen Kapiteln immer wieder vor, dass der Autor Cope irgendwelche unspektakulären und unrelevanten Dinge sehr ausführlich darstellt. Dies hat logischerweise zur Folge, dass der Thriller stellenweise immer mal wieder recht langatmig und auch langweilig rüberkommt. Dann wiederum wird es kurzzeitig super spannend. Der Autor kann diesen Spannungsbogen jedoch nicht aufrecht erhalten. Ich fühlte mich beim Lesen irgendwie so ein bisschen wie beim Achterbahn fahren… Mal hoch, mal runter, aber das „Hoch“ war leider viel zu wenig.Zu guter Letzt kommt noch hinzu, dass viele Frage unbeantwortet bleiben. Die komplette Auflösung dieses Falles hat mir zugegebenermaßen total gefehlt. *Achtung Spoiler* Es wird weder geklärt, warum der Mörder sein Markenzeichen hinterlässt, noch warum genau er sich diese Sorte Mädchen ausguckt, wie er sie überwältigt und warum er überhaupt mordet. Frowney wird am Ende geschnappt, aber mehr passiert diesbezüglich leider nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es hier noch weitere Teile geben wird. Doch fast beinahe genau so sicher bin ich mir auch, dass im nächsten Teil eine eventuelle komplette Auflösung zum ersten Teil ebenfalls nicht geben wird, denn dieser erste Teil ist in sich grundsätzlich abgeschlossen, der Mörder weilt nicht mehr unter uns und kann sich also diesbezüglich auch nicht mehr äussern. Schade!Alles in allem würde ich diesen Thriller wohl eher nicht weiter empfehlen. Fazit: Kann man lesen - muss man aber nicht!

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