Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

von Spencer Kope 
3,1 Sterne bei19 Bewertungen
Körpersammler (Agent Steps Craig 1)
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (5):
J

Wer nach einem erfrischend-anderem Thriller sucht, der wird mit „Körpersammler“ auf jeden Fall fündig.

Kritisch (4):
ChattysBuecherblogs avatar

Hier habe ich mich definitiv von Cover und Klappentext blenden lassen. Schade, denn ich hatte wirklich mehr erwartet.

Alle 19 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Körpersammler (Agent Steps Craig 1)"

Ein perfider Serienkiller, brutale Morde und ein Ermittler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten

Der FBI-Agent Marcus "Steps" Craig hat eine ganz besondere Gabe: Er kann am Tatort erkennen, wohin eine Person gegangen ist und was sie berührt hat. Für ihn ist diese Nähe zu den Opfern zwar manchmal ein Fluch - aber bei seiner Arbeit bei der STU (Special Tracking Unit) ist diese Fähigkeit von unschätzbarem Wert. Als Steps und sein Team einen Serienmörder im Norden Kaliforniens jagen, finden sie sich in einem gefährlichen Katz-und-Mausspiel mit einem brutalen Mörder wieder, der vor nichts zurückschreckt ...

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

"Kope überrascht uns mit einem eigenwilligen Ermittler mit düsterem Geheimnis, der eine willkommene Bereicherung der aktuellen Spannungsliteratur darstellt." Publishers Weekly

"Ein einfallsreicher, fesselnder Thriller, von einem Experten des Verbrechens - einem Profiler." The Boston Globe

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783732551170
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:326 Seiten
Verlag:beTHRILLED by Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum:13.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Rebekka_Koeslingvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Mal etwas neues im Krimi-Genre, habe ich so noch nicht gelesen.
    Etwas Neues aber noch ausbaufähig

    Da ich mal wieder Lust auf etwas Mord und Spannung hatte habe ich mir dieses Buch als ebook auf meinen Kindle gezogen.
    An dieser Stelle, ein Dankeschön an den Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar.
    Die Geschichte an sich hat mir ganz gut gefallen. Der Ansatz mit dem Auren sehen, fand ich originell und habe ich vorher auch noch nie so in einem Krimi gelesen. Der Aufbau wie man dann als Leser langsam dahinter kommt, wieso er diese Spuren sehen kann fand ich persönlich etwas zu vorhersehbar. Die Jagd dann nach den Serienkiller fand ich interessant und spannend aber irgendwas hat mir gefehlt. 

    Im großen und ganzen fand ich es mal eine Abwechslung einen Paranormalen Krimi zu lesen und werde auch sehr wahrscheinlich auch Teil 2 lesen. Nur um zu sehen wer nun dieser andere Serienkiller ist und ob sich die Charaktere, vor allem Steps noch weiterentwickeln.

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    niknaks avatar
    niknakvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante und neue Idee mit viel Potential nach oben.
    Kann der Schein den Täter überführen?

    Inhalt:
    Magnus Craig, auch Steps genannt, hat eine besondere Gabe: Er kann den Schein von  Menschen sehen und weiß, wie und wohin sie sich bewegt haben, auch wenn das schon einige Zeit her ist. Dies ist vor allem bei seiner Arbeit bei der STU (Special Tracking Unit) beim FBI sehr hilfreich. Da dies andere Personen nicht verstehen würden, weiß nur sein Partner und bester Freund Jimmy Donovan genauer darüber Bescheid.
    Als nun ein Serienmörder sein Unwesen treibt wird die STU um Hilfe gebeten und Steps versucht mit seinen Mitteln dem Täter auf die Spur zu kommen.

    Mein Kommentar:
    Dieses Buch ist als Auftakt für eine neue Reihe geplant und hat meiner Meinung nach eine tolle Idee für einen besonderen Ermittler. Steps und seine besondere Gabe sind mal etwas ganz anderes und neues und machen es den Serientätern sicher nicht leicht.
    Spencer Kope hat einen flüssigen aber recht nüchternen Schreibstil. Die Geschichte lässt sich schnell lesen, aber ich finde, dass es recht emotionslos geschrieben ist. Obwohl das Buch in der Ich - Perspektive von Steps erzählt wird, erfährt man nichts von seinen Gefühlen. Der Autor hat zwar ein fundiertes Detailwissen über die Ermittlungen bei Mordfällen und schildert diese auch sehr spannend, doch bei anderen Teilen fehlt diese Spannung leider.
    Auch werden immer wieder nebensächliche Dinge sehr detailliert geschildert, was die Spannung oft auch wieder senkt.
    Leider habe ich auch recht lange gebraucht, um in das Buch zu starten, da meiner Meinung fast das erste Drittel als Einleitung fungiert, um Steps und sein Team kennenzulernen und von Fällen zu berichten, mit denen er in der Vergangenheit zu tun hatte. Diese sind aber für den aktuellen Fall nicht von Bedeutung.
    Als das Buch dann mit der eigentlichen Geschichte begann, wurde es besser und auch die Spannung hat mich gepackt. Dann wollte ich natürlich immer wissen, wie es weitergeht und was als nächstes passiert. Doch leider kam das erst recht spät.
    Auch das Ende hat mich nicht richtig überzeugt, da meiner Meinung nach zu  viele Fragen offen blieben. Manche werden sicher in einem Nachfolgeband beantwortet werden, aber sicher nicht alle. Und ich hätte es gerne am Ende eines Thrillers, wenn der aktuelle Fall abgeschlossen und die offenen Fragen beantwortet werden. Dies ist hier leider nicht der Fall gewesen.
    Ich finde zwar Steps und Jimmy ein tolles Team und wäre auch gespannt, welche Fälle sie noch zu lösen bekommen, doch dabei hoffe ich, dass der Autor sich unsere Kritik zu Herzen nimmt und einige Punkte in seinen zukünftigen Thrillern verbessert.

    Mein Fazit:
    Ein Buch über einen interessanten Ermittler mit einer besonderen Gabe, das noch viel Potential nach oben hat. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

    Ganz liebe Grüße,
    Niknak

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    Honigmonds avatar
    Honigmondvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Thriller der anderen Art
    Thriller mal anders

    Zum Klappentext:

    Ein perfider Serienkiller, brutale Morde und ein Ermittler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten

    Der FBI-Agent Magnus Craig hat eine ganz besondere Gabe: Er kann am Tatort erkennen, wohin eine Person gegangen ist und was sie berührt hat. Für ihn ist diese Nähe zu den Opfern zwar manchmal ein Fluch - aber bei seiner Arbeit bei der STU (Special Tracking Unit) ist diese Fähigkeit von unschätzbarem Wert. Als Magnus und sein Team einen Serienmörder im Norden Kaliforniens jagen, finden sie sich in einem gefährlichen Katz-und-Mausspiel mit einem brutalen Mörder wieder, der vor nichts zurückschreckt.


    Mein Leseeindruck:

    Den Leser erwartet ein Thriller um ein außergewöhnliches Ermittlerteam, was auf ihre eigene Art ermittelt und ihre taktischen Schlüsse zieht. Einer der Ermittler hat zudem noch eine ungewöhnliche Gabe, welche sehr gut beschrieben wird. Der Autor verfügt über einen flüssigen und sehr gut verständlichen Schreibstil. Man erhält einen sehr guten Einblick in die Arbeit eines Profilers, seine Vorgehens- und Denkweise sowie auch in seine dabei beeinflusste Gefühlswelt. Die einzelnen Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass man sie sich gut bildlich vorstellen kann. Auch die Handlung ist interessant und zeitweise spannend bis zum Schluss. Was die Spannung angeht, liegt das immer im eigenen Leseempfinden und kann nicht verallgemeinert werden. Aufgrund des Titels hätte ich mir persönlich einen spannenderen Thriller erwartet, aber dieser Thriller war einfach mal was ganz anderes. Zeitweise war die Handlung recht langatmig, was den Lesegenuss beträchtlich schmälert. Das Cover selbst ist toll aufgemacht, verleitet aber zu zu hohen Erwartungen und passt daher nicht so ganz zum Buch, da es mit dem Cover-Versprechen keinesfalls mithalten kann.


    Mein Fazi:

    Ein gut durchdachter Thriller, wenn auch nicht so wahnsinnig spannend wie erwartet, aber dennoch sehr interessant und lesenswert, jedoch sollte man die Erwartungen nicht so hoch ansetzen. Für einen Auftakt nicht schlecht, aber auf jeden Fall noch ausbaufähig.

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    Janeswayvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wer nach einem erfrischend-anderem Thriller sucht, der wird mit „Körpersammler“ auf jeden Fall fündig.
    Ein erfrischend-anderer Thriller

    Hauptfigur Magnus Craig verfügt über eine ganz besondere Fähigkeit: Er sieht den individuellen "Schein" jeder Person und kann damit deren Schritte nachvollziehen, was ihm den Spitznamen Schritter (im Englischen "Steps") eingebracht hat. Diese Fähigkeit ist sowohl Segen als auch Fluch und bringt in den Roman ein ganz frisches, neues Element.

    Spencer Kopes "Körpersammler" bildet den Auftakt zu einer neuen Reihe um den FBI-Agent Magnus Craig. Der Autor bringt hier nicht nur sein Wissen als Profiler ein, sondern legt einen Schwerpunkt auf die seelische Belastung durch die Arbeit und der Bewältigung derer. Daher gibt es auch einige Szenen, die nicht zur Spannung beitragen und fern der Haupthandlung spielen. Gerade im ersten Band, in dem sie auch zum Kennenlernen des Protagonisten beitragen, mag man die Abschweifungen noch verzeihen, sollten sie sich durch die anderen Bände ebenfalls durchziehen, könnte es aber schnell langatmig werden.

    Das 3-Personen-Ermittler-Team, dem Magnus Craig angehört, hat unglaublichen Charme und besonders mit seinem langjähriger Partner bildet Craig eine perfekt funktionierende Einheit. Täter dürften es in den zukünftigen Bänden schwer haben, ihnen zu entgehen.

    Der lockere Erzählstil lässt manchmal fast vergessen, dass es sich um einen Thriller und nicht um Unterhaltungslektüre handelt. Das Buch ist mit reichlich - wenn auch schlichtem - Humor gespickt, aber besitzt durchaus echte Thriller-Momente, die es in sich haben.

    Der packende Titel ist leider irreführend und steht mit dem gejagten Täter nicht in Verbindung. Hier wurde meine Erwartung etwas enttäuscht. Insgesamt wird zu dem Täter und dessen Motiven leider wenig bekannt oder im Verlauf aufgeschlüsselt.

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 6 Monaten
    noch viel Luft nach oben

    Inhalt:
    Der FBI – Agent Magnus Craig hat eine ganz besondere Gabe: Er sieht den Schein von Menschen! Er kann somit an Tatorten erkennen wohin eine Person gegangen ist, bzw. was sie berührt hat. Nur sein Freund und Kollege kennt seine Fähigkeiten. Für ihn selber ist diese Gabe jedoch eine große Bürde. Er hat durch seine Fähigkeiten sehr schnell Kopfschmerzen und Erschöpfungszustände.
    Dieses Mal ist Magnus genannt Schritter oder auch genannt Steps an einem Fall dran, in welchem Frauen entführt und ermordet werden. Gefunden werden sie oft erst Monate später.

    Meinung:
    Ich durfte/musste dieses Buch in einer Leserunde lesen.
    Der Klappentext und auch die mir vorliegende Leseprobe haben mich total überzeugt. Das war genau mein Fall. Ich liebe spannende Thriller und kann diese meistens auch gar nicht aus der Hand legen.
    Das sympathische Ermittlerteam hat meiner Meinung nach viel Potenzial um wirklich viele Fälle/Bücher zu füllen. Die Tatsache dass der Autor selber bei Crime Analyse tätig ist, hatte ich die Hoffnung, dass man hier sehr originalgetreue Ermittlungseinblicke bekommt. Doch weit gefehlt, die Umsetzung im ersten Teil dieser Thriller-Reihe war leider nichts für mich. Das Buch wurde ständig mit Nebensächlichkeiten ausgeschmückt was bei mir den Lesespaß sehr getrübt hat. Lieber verzichte ich auf 60 Seiten wenn das Buch dadurch spannender wird. Man hatte das Gefühl diese Nebensächlichkeiten mussten einfach nur die Seitenzahl des Buches nach oben treiben. Ich habe dadurch leider sehr viele Seiten nur überflogen und konnte der eigentlichen Geschichte auch kaum noch folgen. Mir war dann alles einfach zu durcheinander und überhaupt nicht mehr klar in der Fallschilderung.
    Das Buch plätscherte so dahin. Ich hätte das Buch nach dem ersten Drittel auf alle Fälle abgebrochen, wenn ich nicht an dieser Leserunde teilgenommen hätte. Die Spannung kam hier erst im letzten Drittel auf. Was meiner Meinung nach definitiv zu spät für einen Thriller ist.
    (Vielleicht liegen aber meine Erwartungen einfach zu hoch, aber für mich macht ein guter Thriller aus, dass ich von Anfang bis Ende gefesselt bin und nicht durch langatmige Nebensächlichkeiten den eigentlichen Fall komplett aus den Augen verliere und mich so durch die Seiten „quälen“ muss).

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    Sidnys avatar
    Sidnyvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Thriller, der etwas spannender sein könnte, aber mit liebevoll gezeichneten Figuren glänzt.
    Der Schein trügt nicht

    Magnus "Steps" Craig arbeitet bei der STU (Special Tracking Unit), einer Sonderabteilung des FBI, die auf vermisste Personen spezialisiert ist. Alle halten ihn für einen unglaublichen Fährtenleser, denn kaum jemand weiß, wie er die Menschen wirklich aufspürt, die er sucht - er folgt einfach ihrem "Schein". Denn Steps hat eine besondere Gabe: er kann auf Gegenständen, Straßenbelägen, ja sogar auf toten Menschen eine einzigartige Markierung desjenigen erkennen, der zuletzt damit in Berührung kam. Leider kann Steps oft nur noch die Leichen der Vermissten einsammeln, ein Aspekt seines Berufes, der seine Fähigkeit mehr und mehr als Fluch erscheinen lässt, als er und sein Kollege Jimmy sich wieder einmal an die Fersen eines Serienmörders heften...

    "Körpersammler" war ganz anders, als ich es anhand des Klappentextes erwartet hatte. Der hörte sich nach einem richtig klassischen Thriller, mit viel Spannung und einer aufregenden Serienkiller-Jagd an. Das bekommt man auch durchaus, jedoch erst im letzten Drittel - in den Kapiteln davor lernt man sehr ausführlich Steps selbst, sowie seine beiden engsten Kollegen Jimmy Donovan und Diane Parker, kennen. Dazu gehören auch Passagen aus dem Privatleben, oder beispielsweise ein Gerichtsauftritt, der mit einem älteren, bereits gelösten Fall in Zusammenhang steht. Auch die unvermeidliche Laufarbeit, bei der das Puzzle Stück für Stück zusammengesetzt wird, und die nötig ist, um herauszufinden, ob sie es überhaupt mit einem Serienkiller zu tun haben, bekommt ihren Platz. Da der Autor Spencer Kope selbst als Profiler beim FBI tätig ist, hatte ich den Eindruck, dass speziell diese Kapitel besonders authentisch waren - bei anderen Genrevertretern werden die Details der langwierigen Suche nach der Nadel im Heuhaufen aus Spannungsgründen ja eher selten in den Fokus gerückt.
    Dadurch dauert es zwar ein wenig, bis der aktuelle Fall ins Rollen kommt, aber man lernt sowohl die Figuren, als auch ihre Arbeit sehr gut kennen - besser, als es sonst in dem Genre üblich ist. Der etwas längere Anlauf ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass es sich um einen Reihenauftakt handelt, und dürfte wohl in nachfolgenden Teilen - wenn die Figuren schon bekannt sind - nicht mehr zum so sehr zum Tragen kommen.

    Nichtsdestotrotz hat mir das Buch richtig gut gefallen, etwas mehr Spannung wäre zwar schön gewesen, aber die liebevoll gezeichneten Figuren haben mich über dieses Manko ausreichend hinweggetröstet. Der Schreibstil von Kope ist unterhaltsam, und Steps ist ein faszinierender Protagonist, der als Ich-Erzähler auch mit sehr witzigen Gedankengängen überrascht, und der generell durch seinen ironischen Humor bei mir viele Sympathiepunkte sammeln konnte. Die Sache mit seiner Gabe ist natürlich etwas speziell, weil es eben etwas schwer fassbares ist. Mit solchen "übernatürlichen" Fähigkeiten habe ich oft Probleme, wenn das Setting ansonsten in der realen Welt verankert ist. Allerdings habe ich es beim Lesen jetzt weniger als etwas Esoterisches gesehen, sondern eher als eine Form der Synästhesie - wobei das jetzt nur meine private Interpretation ist, und das nirgendwo so erwähnt wird. Ich kann mir nämlich auch nicht vorstellen, dass manche Leuten Zahlen riechen oder Musik sehen können, von daher kann ich mir in dieser Richtung auch eine Gabe wie die von Steps vorstellen, weil für mich sowohl das eine wie das andere absolut fantastisch klingt.

    Ich hoffe stark, dass der Lübbe Verlag auch die kommenden Teile ins Deutsche übersetzen wird, da ich den nächsten Fall, der im Epilog bereits angeteasert wird, auf keinen Fall verpassen möchte. Zu guter Letzt möchte ich noch die extrem gelungene Aufmachung erwähnen (hier sind sowohl das Cover, als auch der deutsche Titel gemeint), die ich mir in Bezug auf die Handlung des Buches kaum besser vorstellen könnte - normalerweise hängt mein Herz nicht an sowas, aber dieses Buch würde ich tatsächlich gerne "in echt" in Händen halten, statt es nur in Schwarzweiß auf dem Reader zu bewundern.

    Bei mir reicht es nicht für die Höchstwertung, weil in Sachen Spannungskurve tatsächlich noch einiges drin gewesen wäre, aber doch für solide vier Sterne - weil ich mich trotzdem beim Lesen keine Sekunde gelangweilt habe, und die vielen scheinbaren Nebensächlichkeiten doch immer einen Bezug zu den handelnden Figuren hatten, die ihnen mehr Tiefe und Authentizität verliehen haben.

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    tkmlas avatar
    tkmlavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ausbaufähiger Auftakt
    Ungewöhnliche Gabe

    Der FBI-Ermittler Magnus Craig hat seit seiner Kindheit eine besondere Gabe. Er sieht den „Schein“ anderer Menschen und die Spuren, die sie mit ihrer Gegenwart hinterlassen. Das macht ihn zu einem wichtigen Mitglied der Special Tracking Unit, die auf die Suche von verschwundenen Menschen oder Mördern spezialisiert ist.

    Bei einem neuen Fall scheint wieder ein Serienmörder aktiv zu sein, der junge brünette Frauen entführt und ermordet. Craig ist seinem auffälligen „Schein“ auf der Spur, doch auch dem Mörder ist nicht verborgen geblieben, dass er gejagt wird. Aus den Ermittlungen wird schnell ein persönliches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Craig an seine Grenzen geführt wird.

    Der Schreibstil ist relativ nüchtern und manchmal protokollartig. Das passt aber auch irgendwie zu den Ermittlungen der FBI-Spezialeinheit. Craig erzählt aus der Ich-Perspektive. Manchmal sind seine Gedankensprünge aber nicht ganz nachvollziehbar. Die Charaktere bleiben leider etwas blass, da auch die Schilderungen von Gefühlen oder persönlichen Erlebnissen eher nüchtern und steril wirken. Daher kann man keine richtige Bindung zu den Figuren aufbauen.

    Man merkt beim Lesen, dass der Autor ein großes Fach- und Insiderwissen hat. Das zeigt sich an vielen Details und sorgt dafür, dass die Ermittlungen – abgesehen von der übernatürlichen Gabe - sehr realistisch wirken. Die Geschichte und die Jagd nach dem Täter sind durchaus spannend. Es gibt einige Stellen im Buch, die einem wirklich den Atem rauben.

    Die Grundsteine für eine Fortsetzung sind gelegt. Hoffentlich gibt es dann mehr Tiefe für die Figuren.


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    nellsches avatar
    nellschevor 6 Monaten
    Tolle Idee

    Magnus Craig, genannt Schritter, hat eine außergewöhnliche Gabe: Er kann den Schein von Menschen sehen. Dadurch ist er in der Lage, an einem Tatort zu erkennen, wo das Opfer hingegangen ist und wo es sich aufhielt. Diese besondere Fähigkeit setzt er für das FBI ein, indem er die Sondereinheit Special Tracking Unit (STU) unterstützt. Im aktuellen Fall versucht er, einen Serienmörder zu fassen, der ein gefährliches Katz-und-Mausspiel spielt.

    Die Beschreibung dieses Thrillers hat mich sehr neugierig gemacht, weil sie hochinteressant und spannend klang. Auch die erste Leseprobe konnte mich überzeugen, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Doch leider konnte mich der weitere Verlauf nicht überzeugen.
    Der Schreibstil war grundsätzlich flüssig und gut zu lesen. Doch die Übersetzung empfand ich teils sehr hakelig. Es fing bereits mit dem Klappentext an, in dem von Marcus ‚Steps‘ Craig die Rede ist. Im Buch selbst heißt er jedoch Magnus ‚Schritter‘ Craig. Ok, bei dem Vornamen kann man sich einfach vertun, aber der übersetzte Spitzname Schritter war einfach ein Graus für mich. Hier hätte es sehr gerne bei Steps bleiben können. Diese unschöne Übersetzung ließ mich immer wieder stocken und mit dem Kopf schütteln, wo aber der Autor nichts für kann.
    Der Charakter Magnus gefiel mir sehr gut. Er war sehr empathisch und feinfühlig und hat die vielen Opfer nie vergessen. Seine persönliche Zerrissenheit bezüglich seiner Gabe wurde sehr gut und nachvollziehbar transportiert. Auch war er trotz dieser Gabe nicht abgehoben, sondern normal geblieben. Was ich grundsätzlich mochte, waren die Einblicke in sein Privatleben, wodurch ich mir ein gutes Bild von ihm machen konnte.
    Auch die weiteren Charaktere hat der Autor sehr gut beschrieben, so dass ich auch von diesen ein gutes Bild hatte und sie mochte oder nicht.
    Schritters Gabe, den Schein eines Menschen zu sehen, fand ich unglaublich faszinierend. Er war in der Lage zu erkennen, ob derjenige noch lebt, tot ist oder den Tod eines anderen Menschen zu verantworten hat. Dies empfand ich als neu, so dass mir die Grundidee prima gefallen hat.
    Der Autor hat einige Szenen, die nichts mit dem Fall zu tun hatten, teilweise sehr detailliert und ausführlich beschrieben. Das ging leider sehr zu Lasten der Spannung, die dabei entweder nicht aufkam oder dadurch sofort wieder abflachte. Insgesamt war mir die Spannung für einen Thriller nicht genug. Auch die vielen Schauplätze empfand ich teils als unübersichtlich und ich musste hier mehr überlegen.
    Was mich dann ziemlich enttäuschte war das Ende. Grundsätzlich stört es mich nicht, wenn ein paar Fragen offen bleiben, doch hier waren es mir viel zu viele Fragen, die nicht beantwortet wurden. Ich hätte mir eindeutig mehr Aufklärung gewünscht. Vielleicht im nächsten Teil?

    Dieser Thriller hat mich nicht komplett überzeugt, dennoch würde ich von Magnus gerne noch mehr lesen wollen. Da ich die Idee zu diesem Thriller klasse finde, vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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    evafls avatar
    evaflvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich leider nicht gänzlich überzeugt.
    Mehr Schein als Sein…

    Magnus Craig, genannt Steps (unglücklich übersetzt mit „Schritter“!), ist Ermittler beim FBI. Mit seiner besonderen Gabe ermittelt er auf seine ganz eigene Art und Weise, er sieht einen Schein der jeweiligen Menschen an Tatorten und kann so dem Täter auf die Spur kommen. Für das Team des STU (Special Tracking Unit) ist er entsprechend sehr hilfreich. So ermittelt er nun im Fall eines Serienmörders, der junge Frauen entführt und anschließend tötet…

    Endlich mal wieder einen guten Thriller lesen, darauf habe ich mich wirklich gefreut. Jedoch bin ich mit dem „Körpersammler“ in dieser Hinsicht bis zum Schluß nicht wirklich warm geworden.

    Die Geschichte ist an und für sich gut geschrieben, soweit gut verständlich, keine großartigen Fremdwörter oder Fachbegriffe – und wenn doch, sind diese eigentlich erläutert. Lesen lässt es sich insofern ganz angenehm, würde der Autor nicht teilweise so sehr abschweifen. Da werden manchmal eher belanglose Dinge länger und wirklich unnötig ausführlich erläutert. So dass man sich wirklich fragt, was das mit der gesamten Geschichte gerade eigentlich zu tun hat. Schade!

    Denn an und für sich ist die Geschichte wirklich spannend und interessant, wäre da noch ein wenig mehr Spannungsbogen vorhanden. Dann wäre es für mich so richtig Thriller-ausmachend gewesen. Die Gabe von Magnus (auf dem Klappentext falsch bezeichnet) ist durchaus interessant, etwas was ich nicht für völlig abwegig halte, sondern als Überlegung der anderen Art und Weise halte, finde ich gut. Nicht abgedreht, aber auch nicht alltäglich. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass der Autor versucht hat einen Humor wie er in manchen aktuellen Tatort-Folgen gerade angesagt ist, einfließen zu lassen. Das fand ich durchaus abwechslungsreich und ganz witzig. Alles in allem muss ich aber sagen, dass mich diese Geschichte trotz der andersartigen Grundidee nicht gänzlich überzeugen konnte. Ich wurde unterhalten, es war aber kein Fesseln, wie ich das von einem solchen Buch erwartet hätte. Es war spannend, hätte aber einfach noch spannender sein können.

    Von mir gibt es 3 von 5 Sternen für eine generell interessante Geschichte, die gut überlegt ist, aber für mich nicht gänzlich überzeugend umgesetzt wurde. 

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    YH110BYvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Hätte mehr erwartet!
    Übersinnlicher Ermittler auf der Jagd nach einem Serienkiller

    Magnus Craig ist FBI-Agent und wird von allen nur Schritter genannt. Er besitzt die aussergewöhnliche Gabe, den Schein eines Menschen zu sehen. Der Schein ist das, was die Menschen berührt haben und wohin sie gegangen sind. Sein neuester Fall ist ein Serienmörder, der hauptsächliche brünette Frauen umbringt, dabei aber alle Spuren verwischt.
    Ich lese sehr gerne Bücher, die von Ermittlern handeln, die aussergewöhnliche Fähigkeiten haben. Deswegen bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen. Der Anfang und auch das Ende des Buches waren zwar ziemlich spannend, doch gerade in der Mitte ließ die Spannung doch sehr nach. Es wurden auch viele Nebensächlichkeiten beschrieben, so dass sich der mittlere Teil für mich ziemlich dahinzog. Alles in allem hätte ich mir noch eine Schippe mehr Spannung gewünscht. Dem Buch fehlte das gewisse Etwas, das mich gefesselt hat.

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