Gabrielles verborgener Garten

von Stéphane Jougla 
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Gabrielles verborgener Garten
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Inhaltsangabe zu "Gabrielles verborgener Garten"

Mit Hilfe von Büchern und einem paradiesischen Hinterhof-Garten in Paris versucht ein Mann, den Tod seiner Frau zu überwinden. Der französische Autor Stéphane Jougla erzählt in "Gabrielles verborgener Garten" eine poetische und zauberhafte Geschichte über das Werden und Vergehen und über Trost, den Bücher, Literatur und Garten-Arbeit spenden können.
Gabrielle ist tot. Einfach so, ein Unfall hat sie aus Martins Leben gerissen. Indem er ihre unzähligen Bücher zu lesen beginnt, versucht Martin, seine Geliebte bei sich zu behalten. Kafka, Prévert, Rilke – überall in ihren Büchern hat Gabrielle Sätze angestrichen, die ihr etwas bedeutet haben. Diese Sätze zu entdecken, ist für Martin beinahe wie ein Zwiegespräch. Dann ist da noch der Garten. Ein kleiner versteckter Hinterhof-Garten mitten in Paris, den Gabrielle liebevoll angelegt hat. Die Arbeit im Garten ist Trost für Martin und sein Versuch, den Tod seiner Geliebten zu verarbeiten, denn er beginnt, sich hingebungsvoll um die prächtigen Pflanzen zu kümmern. Doch er scheint nicht der Einzige zu sein …
"Ein wunderbar poetischer Spaziergang zwischen Hortensien, Azaleen und Rhododendren." Le Républicain Lorrain

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426226803
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Knaur
Erscheinungsdatum:20.08.2018

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    Daniel_Allertseders avatar
    Daniel_Allertsedervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach wundervoll!
    Einfach wundervoll!

    Was löst der Tod eines geliebten Menschen aus? Was passiert mit den Angehörigen? Was mit dem Umfeld, mit dem Zuhause, mit … einem Garten? Stéphane Jougla verfasste einen Roman über das Zentrum des Schmerzes, über sprichwörtlich bunt blühende Teile einer verstorbenen Seele. „Gabrielles verborgener Garten“ ist ein wunderschönes, aber auch herzzerreißendes Buch über den Verlust eines Antriebs und den Erhalt der letzten Erinnerungen.
    Das sommerlich-herbstliche Cover verspricht ein lockerleichtes Buch mit bunten Blumen und die Stadt der Liebe: Paris. Doch hinter dem Einband verbirgt sich vielmehr als das. Eine tiefgründige Geschichte mit einem gebrochenen Protagonisten und einen geheimnisvollen Garten, der wohl die größte Rolle in diesem Stück spielt. Der französische Autor Jougla hat die Erzählung einer ganz bestimmten und einzigartigen Trauer geschaffen. Die Trauer von Martin, denn Gabrielle, seine beste Freundin, kam durch einen Unfall ums Leben. Was sie Martin hinterlassen hat: Ihren verborgenen, wunderschönen kleinen Garten inmitten Häuserreihen, versteckt von Beton und Mauern. Der Garten spielt – wie bereits erwähnt – die wichtigste Rolle im Roman, denn die paar Quadratmeter, die das Wichtigste in Gabrielles Leben waren, sind das neue Epizentrum vom alleingelassenen Martin. Mit einem außerordentlich angenehmen Schreibstil hat der Autor die Geschichte von Martin niedergeschrieben. Ein poetischer und gefühlvoller Schreibstil voller Emotionen und mit einem Hang zur Entwicklung bemitleidenswerter Gefühle für unsere Hauptfigur. Der Autor fokussiert sich neben unseren Protagonisten eben auf den titelgebenden Garten, den Martin fortan – erst ungewollt, dann manisch – pflegen muss. Mit Gabrielles Tod verfallen einige Pflanzen, doch Martin lernt den wahren Herrn des Gartens kennen, erfährt die Wahrheit über den verborgenen Garten und sieht sich als Berufener zur weiteren Pflege und Bepflanzung exotischer Pflanzenarten. Martin verfällt – wie bereits erwähnt – in einen manischen Zustand und kann den Garten, und somit Gabrielle auch nicht loslassen. Stéphane Jougla konzipierte somit eine gefühlvolle und sehr emotionale Hommage an die Dinge im Leben, denen verschwundene Menschen wichtig waren – und das Festhalten an besagten Objekten, Personen oder Leidenschaften, um den Verstorbenen für immer Leben zu lassen.

    „Gabrielles verborgener Garten“ ist nicht nur wegen den kurzen Kapiteln, der liebevollen, blumigen Gestaltung des Romans und dem poetischen Schreibstil ein tolles Buch, sondern auch wegen der Botschaft, der Pointe, der Prämisse, mit der der Autor diesen Roman verfasste: Das Loslassen, das Innehalten, die Leidenschaft, das ewige Weiterleben einer geliebten, aber leider gegangenen Person. Großartig!

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