Staatliche Kunstsammlungen Dresden Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden

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Inhaltsangabe zu „Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden“ von Staatliche Kunstsammlungen Dresden

In der Dresdner Gemäldegalerie sind Meisterwerke in überwältigender Fülle und Qualität vereint, ihr Ruhm gipfelt in der »Sixtinischen Madonna « von Raffael. Die Geschichte der Sammlung beginnt im 16. Jahrhundert und erlebte ihre Vollendung unter König August dem Starken und vor allem unter dessen Sohn August III. Herausragende Werke aus den Niederlanden vor allem des 17. Jahrhunderts bilden einen Schwerpunkt (Rembrandt, Rubens, Vermeer), ebenso Werke aus Frankreich wie von Nicolas Poussin und Claude Lorrain. Ferner befindet sich in Dresden die weltweit größte Sammlung an Cranach-Gemälden; auch Dürer und Holbein sind mit bedeutenden Werken vertreten. Alles in den Schatten stellt jedoch die Erwerbung der Werke der italienischen Renaissance und des Barock: Bilder von Mantegna, Giorgione, Botticelli, Tizian, Correggio, Veronese, Tintoretto, Annibale Carraci und vielen anderen. Der Band stellt 80 Meisterwerke mit großformatigen Abbildungen und knappen Texten vor.

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  • Rezension zu "Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden" von Staatliche Kunstsammlungen Dresden

    Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden

    HeikeG

    12. August 2008 um 12:31

    Die Engel der Sixtinischen Madonna Ganz besonders freut es mich, dass ich dieses Mal das schmale Buch einer Ausstellung, die in meiner Heimatstadt zu bewundern ist, besprechen darf. Dabei handelt es sich nicht nur um "irgendeine" Ausstellung, sondern sie zählt zu den bedeutendsten und glanzvollsten Kunstsammlungen der Welt: die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden. In den letzten zwei Jahren stand sie ein wenig im Schatten von zwei anderen Attraktionen: zum einen der Besucheranstürme auf die wieder neu aufgebaute Frauenkirche, die sich nur wenige Schritte entfernt des Semperbaus - einem Teil des großartigen barocken Zwingers von Daniel Pöppelmann, in dem diese Ausstellung beherbergt ist - befindet, zum anderen durch die Wiedereröffnung des prachtvollen "Grünen Gewölbes" vis-a-vis im Dresdner Schloss. Trotzdem zieht die Gemäldegalerie, die zum großen Teil durch den sächsischen Kurfürst August den Starken (1670-1733) begründet und später durch seinen Sohn August III. (1696-1763) zur eigentliche Glanzzeit gebracht wurde, Jahr für Jahr Hunderttausende Kunstinteressierte an, die die hochkarätigen Meisterwerke betrachten wollen. Für die, die noch keinen persönlichen Blick in die großzügig und glanzvoll ausgestatteten Ausstellungsräume werfen konnten oder aber für jene, die sich auf eine Reise ins wunderschöne "Elbflorenz" vorbereiten möchten und einen Besuch der "Alten Meister" geplant haben, sind die 104 Seiten des vorliegenden broschierten Buches - durchweg dreisprachig (deutsch, englisch, italienisch) - ein idealer Einstieg. Nach einer kurzen Einführung, in der auf Entstehung, Entwicklung und Lokalität eingegangen wird, geht es gleich zu den Sammlungsschwerpunkten des Museums, zu denen zweifelsohne die italienische Malerei der Renaissance gehört. 27 Abbildungen u. a. von Sandro Botticelli, Tizian, Corregio, del Sarto, Tintoretto sowie das überragende Werk von Raffael - die imposante 2,00 x 2,70 m große "Sixtinische Madonna", deren weltweite Bekanntheit einzigartig ist - oder die "Schlummernde Venus" von Giorgione und Tizian schaffen einen genussvollen Einstieg. Natürlich fehlen auch die berühmten Stadtansichten von Canaletto nicht. Neun Werke französischer Künstler der klassiszistisch-idealen Richtung und der "Maler der galanten Feste", deren berühmtester Vertreter Antoine Watteau ist, schließen sich an, gefolgt von den holländischen und flämischen Malern, die den Schwerpunkt der Dresdner Sammlung bilden und mit 25 Abbildungen in diesem Buch vertreten sind. Dabei dürfte Johannes Vermeers "Bei der Kupplerin" und sein "Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster", Marten van Valckenborchs "Der Turmbau zu Babel" oder aber Rembrandts "Ganymed in den Fängen des Adlers" und "Rembrandt und Saskia im Gleichnis vom verlorenen Sohn" wohl den meisten bekannt sein. Den Abschluss bilden dreizehn deutsche und schweizer (u. a. Lucas Cranach d. Ä., Hans Hohlbein, Albrecht Dürer) sowie zwei spanische Künstler. So ziert "Das Schokoladenmädchen" des französisch-schweizerischen Jean-Etienne Liotard sehr häufig verschiedenste Kunstdrucke, die auch heute noch in so manchem Wohnzimmer zu finden sind. Den einzelnen Kapiteln sind jeweils einseitige Texte vorangestellt, die die Schaffensperiode einiger im Buch vertretender Künstler kurz umreißen oder aber auf den vorherrschenden Stil und verschiedene Maltechniken eingehen. Alles in allem hätte dem Buch jedoch ein wenig mehr Hintergrundwissen zu den einzelnen Künstlern und deren Einordnung in einen Gesamtkontext bzw. ein Verzeichnis weiterführender Literatur gut gestanden. Auch wird einen Kunstliebhaber die Broschur "abschrecken". Aber für ein erstes "Anfüttern", zumal zu einem erschwinglichen Preis, dürfte das vorliegende Buch durchaus gereichen. Ein zweiter Schritt könnte der virtuelle Eintritt ins Museum der Online-Welt von www.dresdengallery.com sein. Hier sind die prächtigen Räume dreidimensional und maßstabsgetreu nachgebaut und halten die Türen für die Besucher offen, so dass alle 750 ausgestellten Meisterwerke betrachtet werden können. Hernach steht einem Besuch und dem Genießen der Gemälde in ihrem wunderschönen Umfeld - z. Bsp. unterschiedliche farbliche Bespannung der Wände: italienische Maler hängen auf rotem Grund, holländische und flämische Gemälde auf Grün, spanische und französische Bilder auf grauer Bespannung - nichts mehr im Weg. Fazit: "An einem der schönsten Plätze Europas ist Sempers Museumsbau als Gesamtkunstwerk wiederauferstanden, in dem die überragende Fülle und Qualität der Gemälde als ein Fest für Augen und Seele genossen werden kann." Mit diesen Worten endet die Einführung in dieses kleine Buch. Es gibt nur noch eines hinzuzufügen: Machen Sie sich selbst ein Bild! Dieses Buch bietet vielleicht einen ersten Anreiz, noch mehr zu entdecken. Es wäre schön, wenn ich Sie (mit diesem Buch) in meiner Heimatstadt begrüßen dürfte ;-)

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