Stacey Halls

 4,2 Sterne bei 114 Bewertungen
Autor von Die Verlorenen, Die Verlorenen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stacey Halls

Stacey Halls, geboren 1989, wuchs in Rossendale, Lancashire auf. Neben einem Studium in Journalismus schrieb Halls u.a. für den Guardian, Psychologies und The Independent. Ihr erster Roman war in England das meistverkaufte Debüt 2019 und gewann den Betty Trask Award. Schon jetzt wird Stacey Halls als neue Stimme des authentischen historischen Romans gefeiert. »Die Verlorenen« ist ihr zweiter Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783866124950)

Die Verlorenen

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Neu erschienen am 01.03.2021 als Hardcover bei Pendo Verlag.
Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783844926859)

Die Verlorenen

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Neu erschienen am 01.03.2021 als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg.
Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783869524917)

Die Verlorenen

Neu erschienen am 01.03.2021 als Hörbuch bei OSTERWOLDaudio.

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Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783866124950)

Die Verlorenen

 (113)
Erschienen am 01.03.2021
Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783844926859)

Die Verlorenen

 (1)
Erschienen am 01.03.2021
Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783869524917)

Die Verlorenen

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Erschienen am 01.03.2021
Cover des Buches The Familiars (ISBN: 9781785766145)

The Familiars

 (0)
Erschienen am 24.09.2019

Neue Rezensionen zu Stacey Halls

Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783866124950)ice_flowers avatar

Rezension zu "Die Verlorenen" von Stacey Halls

Interessante Idee, etwas langatmig übermittelt
ice_flowervor einem Tag

Das arme Mädchen Bess Bright bringt 1747 in London in schlimmsten und ärmlichen Verhältnissen eine Tochter auf die Welt, die sie in ihrer Not in ein Haus für Findelkinder abgibt. Es ist möglich, die Kinder aus diesem Findelhaus später wieder abzuholen, indem man eisern spart und sie quasi wieder „auslöst“ und für die entstandenen Kosten im Heim aufkommt. So nimmt es sich auch Bess vor. Sie spart 6 Jahre, um dann ihre Tochter wieder zu sich zu holen. Doch als es endlich so weit ist, ist das Mädchen nicht mehr im Heim und damit nicht aufzufinden. Man stellt fest, dass ihre Tochter bereits vor 6 Jahren abgeholt worden ist, angeblich von ihrer leiblichen Mutter. Nun entspinnt sich die große Frage und Suche: Wo ist ihre Tochter und wer ist die Unbekannte, die das Mädchen bei sich aufgenommen hat?

„Die Verlorenen“ stammt aus der Feder von Stacey Halls. Die Autorin war mir bis jetzt noch nicht bekannt. Die Aufmachung des Buches ist an sich sehr edel und grafisch äußerst gelungen, insbesondere das Umschlagspapier, sodass man hier aufmerksam wird und eine spannende historische Lektüre erwartet. Der Leser/die Leserin taucht sofort in das Geschehen im historischen London ein. Eine historische Karte am Anfang des Buches ermöglicht das Zurechtfinden der Örtlichkeiten und bekommt daher einen großen Pluspunkt. Die Sprache und die zahlreichen Dialoge sind angenehm, wenn auch meines Erachtens noch ausbaufähig hinsichtlich der damals üblichen sprachlichen Gepflogenheiten. Das Buch selbst teilt sich in 4 große Hauptabschnitte mit unterschiedlichen Kapiteln ein und wechselt zwischen den Hauptprotagonisten Bess und Alexandra. Somit kann sich der Leser/die Leserin anschaulich ein Bild von beiden machen und erfährt auch sehr viel zu ihrem Gefühlsleben. Während man mit Bess direkt „warm“ wird und ihre Empfindungen aber auch ihre Armut förmlich fühlen und greifen kann, gelang es mir nicht wirklich Alexandra zu durchschauen. Dabei sind die Wechsel zwischen dieser ärmsten Schicht der Armen, aus der Bess stammt, und der gehobeneren Schicht, der Alexandra entstammt, durchaus sehr interessant und zeigen einmal mehr die historischen Gegebenheiten der damaligen Zeitepoche auf.

Allerdings schleichen sich meiner Meinung nach bereits in Teil 1 Längen ein, die sich immer weiter fortsetzen und es fällt manchmal schwer den Geschehnissen zu folgen und am Ball zu bleiben, da man sich noch mehr, insbesondere an Spannung, wünscht. Manche Erklärungen zu Geschehnissen sind mir auch ungenügend, während wieder andere ausschweifend erklärt werden. So zieht es sich durch das gesamte Buch- man fühlt sich förmlich hin und her gerissen zwischen „Bitte einen Zahn zulegen“ und „Halt. Stopp. Ernsthaft jetzt?“ Ich hatte ehrlich gesagt mehr Erwartungen an dieses Buch, da es auch ausreichend beworben worden ist, sodass ich schon ein klein wenig enttäuscht bin. Im Fazit vergebe ich aber gut gemeinte 3 von 5 Sternen und lege jedem nahe, sich selbst von diesem Roman zu überzeugen.

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Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783866124950)Judikos avatar

Rezension zu "Die Verlorenen" von Stacey Halls

Lässt einen zufrieden zurück
Judikovor einem Tag

⁣Immer auf der Suche nach "der besonderen und etwas anderen Geschichte", bin ich auf dieses Buch gestoßen. Allein das Cover, mit dem dazugehörigen Klappentext, versprach eine solche zu werden. ⁣⁣ ⁣⁣ 

Zum Inhalt: ⁣⁣ ⁣⁣ 

London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Alptraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu ernähren. Jetzt, da sie Clara endlich zu sich holen kann, sagt man Bess, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde. Aber von wem? Im Kampf um Clara muss Bess die gesellschaftlichen Schranken ihrer Zeit überwinden ... um durch Stärke und Liebe schließlich zu sich selbst zu finden. ⁣⁣ ⁣⁣ 

Eigene Meinung: ⁣⁣ ⁣⁣ 

Der Anfang war sehr spannend und viele Fragen kamen auf. Von wem wurde Clara abgeholt und warum und vor allem, wo ist sie jetzt? Die Frage wo sie ist, beantwortete sich relativ schnell und die Perspektive wechselte, zu Alexandra, einer Frau, die krankhafte Ängste hat und deswegen nie das Haus verlässt. Dort lebt auch Charlotte, ein 6 jähriges kleines Mädchen.⁣⁣ ⁣⁣ 

Der zweite Teil begann und ich brauchte etwas in diesen hineinzufinden. Zumal Bess jetzt nicht mehr Bess war. Außerdem hatte ich etwas Mühe die Zusammenhänge zu erkennen, immer noch ganz aufgewühlt davon, dass Bess eben gerade noch ihre Tochter das erste Mal gesehen hatte. Doch dann lichtete sich das Geschehen. Alle Fragen klärten sich nun relativ schnell, wenn auch nicht gleich bis ins letzte Detail, aber ab da zog sich die Geschichte dann ein wenig und auch die erwarteten Emotionen blieben aus. Bis zum vierten Teil. Da nahm die Geschichte nochmal Fahrt auf. ⁣ ⁣ 

Die Charaktere gefielen mir zwar recht gut, wobei sie mehr Tiefe gut vertragen hätten. Es gab Lieblinge und den nötigen Miesepeter gab es auch. ⁣ ⁣ 

Das Ende war natürlich so, wie man es sich wünscht. - Zuklappen,  mit einem wohligem Seufzer. "Hach, schön war's!"⁣ Besonders und anders, aber nicht unbedingt. ⁣ ⁣ ⁣ 

Fazit: ⁣ ⁣ 

Eine schöne Geschichte,  bei der man ein wenig mitfiebert und zufrieden zurückgelassen wird. ⁣

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Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783866124950)buchstabentraeumes avatar

Rezension zu "Die Verlorenen" von Stacey Halls

So spannend erzählt!
buchstabentraeumevor 2 Tagen

Die Geschichte rund um "Die Verlorenen" hat meine Erwartungen absolut übertroffen. Ich hatte nicht mit einer so tiefgründigen und so spannend erzählten Geschichte gerechnet. Besonders begeistert hat mich der reale Hintergrund der Geschichte, der ihr das gewisse Etwas gibt.

Menschliche Abgründe tun sich auf, am Ende bleibt jedoch großes Mitgefühl. Ich bin tief berührt von den Schicksalen der Charaktere, von den Wendungen, die die Geschichte genommen hat, und von ihrem Ausgang. So geschickt hat Stacey Halls die Handlungsstränge miteinander verwoben, eingebettet in das London des mittleren 18. Jahrhunderts. Es ist nobel und vornehm auf der einen Seite, doch dreckig und düster auf der anderen. Beide Seiten sind mit den vielseitigen Charakteren vertreten, die der Geschichte Leben einhauchen.

Dazu wird sie so intensiv und lebendig erzählt, dass es eine große Freude und ein großes Vergnügen war, dieses Buch zu lesen. Kleinere Längen haben sich schnell wieder gelegt und zurück bleibt das Gefühl, eine wirklich fesselnde und tiefgründige Geschichte von der Autorin erzählt bekommen zu haben.

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