Stacia Deutsch , William Joyce Die Hüter des Lichts: Buch zum Film

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Inhaltsangabe zu „Die Hüter des Lichts: Buch zum Film“ von Stacia Deutsch

Für jüngere Kinder gut zu lesen, für ältere vll. etwas zu langweilig.

— schattensucher
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  • Typisches Filmbuch

    Die Hüter des Lichts: Buch zum Film

    schattensucher

    06. September 2017 um 20:26

    Ich habe im laufe der Jahre viele Filmbücher gelesen und bei einigen kann man darüber streiten, ob sie gut waren, oder nicht. Ich habe Bücher gelesen, die später verfilmt wurden, ebenso Bücher die nur geschrieben wurden, weil es einen Film gab und man, vielleicht, auf den Zug aufspringen und etwas Merchandising heraus bringen wollte. Das Buch zu den Hütern des Lichts, gehört für mich zur letzten Kategorie. Wie bei solchen Büchern üblich, wurde das Buch nach Drehbuch geschrieben und nicht nachdem, was es letztendlich in den Film geschafft hat. (Sehr gut zu beobachten bei „Vertrauter Feind“ wo laut Drehbuch & Buchende der Polizist den Terroristen eiskalt erschießt. Nachdem dieses Ende jedoch beim Testpublikum durchgefallen ist, entschloss man sich ein sanfteres Ende zu drehen, wo die beiden sich fast wieder versöhnen. Das Buch hingegen wurde nicht geändert und kam mit dem ursprünglichen Ende daher.) Ich selbst mag den Film wirklich gerne, ich mag die Figuren, die Hintergründe, die Geschichte und die Aussage, die hinter dem ganzen steckt. Ein kleines Licht kann alles zum Guten verändern und jeder Mensch ist wichtig. Leider hat es die Faszination des Films nicht ins Buch geschafft. Ich habe ein wenig das Gefühl gehabt, als wenn sich die Autoren einfach am Drehbuch entlang gehangelt und einen Satz aus einzelnen Regieanweisungen gebastelt hätten. Kleines Beispiel vielleicht: Im Film erscheint eine Säule aus Licht, um Jack Frost als neuen Hüter bekannt zu geben. Hier ist selbst eine kleine Projektion zu sehen, die von einer weiteren Säule ausgeht. Im Buch selbst wird nur von einer Säule und einem Bild geschrieben, ohne eine Farbe, oder eine weitere Aussage der Umgebung ins Spiel zu bringen. Für mich, als Erwachsene, ist dieses Buch lieblos geschrieben und wirkt fast ein wenig dahin geklatscht, es musste halt gemacht und fertig werden. Was ich positiv anmerken möchte, ist jedoch die große Schrift, die das Buch für Leseanfänger sicherlich gut zu lesen macht und ich habe bei anderen Bewertungen gelesen, das Kinder dieses Buch verschlungen hätten. Sicherlich stelle ich andere Anforderungen an ein Buch, vor allem als Filmbuch, wo ich mir ein wenig mehr Erklärungen und Ausschmückungen erwarte, was die Umgebung angeht, wo sich die Protagonisten gerade befinden. Nicht dass mir die die Umgebung nicht vor Augen schwebte, immerhin kenne ich den Film, dem Buch ist das leider, wie sonst, nicht zu verdanken. Auch hänge ich mich ein wenig an der Beschreibung Bunny auf, die vermutlich aus dem englischen übernommen wurde. Es kommt für mich ein wenig hart daher, vor allem da ich mich an das liebevolle Osterhase des Films gewöhnt hatte. Für Kinder, die den Film mögen, ist es sicherlich ein schönes Buch, an dessen Ende es noch einige Filmbilder gibt, für Erwachsene kann ich es nicht empfehlen, da der Schreibstil, auf mich, nicht wirklich flüssig wirkt. Wer sich dem Zauber der Geschichte hingeben möchte, sollte hier auf den Film zurück greifen, denn hier zwischen liegen Welten, auch wenn ich sonst ein Verfechter davon bin, Buch und Film zu trennen und als zwei unterschiedliche Geschichten zu handhaben, so konnte ich es hier beim besten Willen nicht, dafür ist es einfach zu holprig geschrieben.

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  • Jedes Licht ist ein Kind, das glaubt...

    Die Hüter des Lichts: Buch zum Film

    Jisbon

    20. May 2016 um 22:48

    "Die Hüter des Lichts" ist ein wunderbarer Film. Er ist wunderschön animiert, hat liebenswerte Charaktere, eine interessante Geschichte ... und er macht einfach Spaß. Ich habe den Film schon sehr oft gesehen und bin immer noch von ihm begeistert. Da der Film lose auf der Reihe Guardians of Childhood von William Joyce basiert, habe ich auch diese Reihe verschlungen - und geliebt. Was noch fehlte, war das Buch zum Film. Das Buch lässt sich sehr leicht und auch schnell lesen; da es für Kinde gedacht ist, ist der Stil einfach gehalten, doch der Autorin gelingt es mit wenigen Worten, die Szenerie vor dem Auge des Lesers lebendig werden zu lassen. Ob dies auch so wäre, wenn man den Film nicht kennt, kann ich nicht beurteilen, da ich beim Lesen automatisch die Szenen aus dem Film vor Augen hatte. Stacia Deutsch hat es zweifellos geschafft, die Stimmung des Films aufs Buch zu übertragen. Die Figuren sind sehr gut gezeichnet und ihre Persönlichkeiten werden sehr treffend dargestellt, auch die einzelnen Handlungsstränge wurden gut miteinander verwoben. Das Buch hat sogar dabei geholfen, ein, zwei Stellen aus dem Film zu erklären, die ich noch nie unter diesem Aspekt betrachtet hatte. Zudem gibt es ein paar kleine Szenen, die in der Endfassung des Films nicht vorkommen und die dabei helfen, die Charaktere und ihre Aufgaben zu verstehen. Gerade das Innenleben von Jack Frost ist gut dargestellt, sodass man mit ihm sympathisieren und mit ihm fühlen kann. Allerdings muss ich sagen, dass der Film mich mehr berührt hat. Es gibt eine Szene, bei der ich jedes Mal den Tränen nahe bin, doch beim Lesen hatte ich keinerlei Gefühlsregungen. Dies liegt daran, dass sie nur sehr kurz ist und man nicht wirklich mitbekommt, wie die Figuren sich fühlen. Man bekommt es mitgeteilt, aber nicht wirklich gezeigt und das fand ich wirklich schade. Abgesehen davon hat mir das Buch aber gut gefallen. Es ist eine nette Lektüre; Fans des Films kann ich das Buch empfehlen und meiner Meinung nach ist es gut für junge Leser beziehungsweise Erstleser geeignet, vor allem, wenn sie Spaß an dem Film hatten. Mir persönlich hat der Film besser gefallen, aber etwas anderes hatte ich nicht erwartet und es war schön, die Geschichte einmal zu lesen.

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