Stanisl'aw Beres' , Stanislaw Lem Lem über Lem

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Inhaltsangabe zu „Lem über Lem“ von Stanisl'aw Beres'

Nicht ganz verlorene Zeit. Im Spinnennetz der Bücher. Diesmal nur über »Golem«. Filmische Enttäuschungen. Genuß, Verdruß, Überdruß. Beschwerde- und Antragsbuch. In der Höhle der Zivilisation. Die Welt erklären. Die Leidenschaft des Philosophierens.
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  • Rezension zu "Lem über Lem" von Stanislaw Lem

    Lem über Lem
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. July 2012 um 12:50

    Staniswaw Lem, der Held meiner fast noch Kindheit. Alles habe ich verschlungen. Voller Begeisterung. Witz, Schärfe, Durchblick. Also kaufe ich VIEL später knapp 400 Seiten Buch. Gespräche mit Lem über ihn. Ein voller Schlag in die . . . Warum. Ein selbstverliebter Schnösel der sowieso schon immer alles vorausgesagt hatte, verlacht wurde, wo er doch so dermaßen Bescheid wusste. Andererseits abfällige Bemerkungen zu seinen frühen Büchern, die ja in ihrer Profanität mehr als fragwürdig gewesen seien. Das finde ich nicht fair. Sicherlich sieht man Vergangenes anders, aber in einem Buch müsste man sich nicht postum über seine Leser lustig machen. Er legt aber noch einen drauf. Unangenehmen Themen weicht er aus. Der Gesprächspartner gibt sich Mühe um kompromissreife Fragestellungen zu finden. Beharrt der Gesprächspartner auf eine Thematik flüchtet sich Lem in einen Mix aus Philosophie, Literaturwissenschaft und logistischen Mathematikmetaphern. Das ist eine Selbstbeweihräucherung, die ich so rücksichtslos nachhaltig und umgreifend noch nicht gelesen habe. Das ist nicht "Lem über Lem". Das ist mehr: Das ist "Lem über Lem für Lem." Zu den Reunions von alten Bands sollte man nicht gehen, um sich seine Illusion nicht zu zerstören. Jetzt weiß ich auch, dass das für Bücher bzw. Autoren zutreffen kann.

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