Stanislaw Lem Der Schnupfen

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Inhaltsangabe zu „Der Schnupfen“ von Stanislaw Lem

Ein spannender Kriminalroman und ein brillantes philosophisches Verwirrspiel über Zufall und Wahrscheinlichkeit. Ausgezeichnet mit dem Grand prix de littérature policière 1979. Eines von 12 bisher vergriffenen Meisterwerken aus der ZEIT Bibliothek der verschwundenen Bücher.

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    Der Schnupfen
    dominona

    dominona

    31. March 2017 um 18:05

    Eigentlich ist das vorliegende Buch kein richtiger Krimi und man benötigt einen gewissen wissenschaftlichen Hintergrund, um die Aufklärung einer auf den ersten Blick unzusammenhängender Serie von Morden zu verstehen. An vielen Stellen fand ich das Buch sehr trocken und vor allem die Beschreibung der einzelnen Fälle ist zu langatmig. Das Ende kann man nur als merkwürdig beschreiben. Ich war alles in Allem unzufrieden mit dem Buch.

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  • Rezension zu "Der Schnupfen" von Stanislaw Lem

    Der Schnupfen
    Valis

    Valis

    Sicher viel zu konstruiert, aber wen interessiert schon die Story? Lem ist einfach genial. Ein Krimi ohne Mörder, durch den man etwas wesentliches über Statistik lernt.

    • 2
  • Rezension zu "Der Schnupfen" von Stanislaw Lem

    Der Schnupfen
    TheRavenking

    TheRavenking

    20. March 2011 um 14:29

    Für diesen Roman erhielt Stanislaw Lem 1979 den Grand Prix de Littérature Policière, den bedeutendsten französischen Preis für Kriminalliteratur. Dabei handelt es sich gar nicht um einen richtigen Krimi, sondern um ein bizarres Gedankenexperiment, das, wie für diesen Autor typisch, sehr kopflastig daherkommt. Ein Ex-Astronaut wird damit beauftragt eine Serie unerklärlicher Todesfälle zu untersuchen. In Neapel wurde eine Reihe von ausländischen Geschäftsleuten tot aufgefunden. Die Todesart war in jedem der Fälle verschieden, aber alle Opfer haben offenbar vor ihrem Ableben das selbe Kurbad besucht. Eine moderne Maschine soll dabei helfen, die Informationen über die Tode auszuwerten und daraus ein Muster zu erstellen. In der ersten Hälfte des Buches geht es aber scheinbar um etwas ganz anderes. Es wird beschrieben wie die Hauptfigur von Neapel nach Rom fährt und das ist recht verwirrend, zumal wir am Anfang gar nicht wissen, wer dieser Mensch eigentlich ist. Es wird uns nur mitgeteilt, dass er eine Schusswaffe trägt und offenbar auf irgendeiner Mission ist. In Rom ereignet sich dann etwas Unerwartetes, und für mich war dieser Teil des Buches am besten beschrieben und ziemlich fesselnd. Näher auf die Begebenheiten einzugehen hieße allerdings zu viel von der Handlung zu verraten. In Paris angekommen finden dann an einem wissenschaftlichen Institut die Ermittlungen statt und die sind alles andere als aufregend. Jeder einzelne Todesfall wird detailliert unter die Lupe genommen, auf eine ziemlich trockene und ermüdende Art, so dass ich bis zum Ende fast vollständig die Lust an der Geschichte verloren habe. Die Auflösung ist dann ebenso seltsam wie der Rest. Wahrscheinlich ist dieses Buch für Leser mit einem wissenschaftlichen Hintergrund interessanter. Ich fand es zu distanziert und zu konstruiert.

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  • Rezension zu "Der Schnupfen" von Stanislaw Lem

    Der Schnupfen
    Jens65

    Jens65

    30. August 2008 um 23:43

    Mit dieser Erzählung streift Lem den Krimi-Bereich. Natürlich fehlen nicht die schmackhaften Zutaten wie geistreicher Hintergrund, Gesellschaftskritik, zumindest etwas Science-fiction (obwohl die Gegenwart diese bereits erreicht hat) und eine fesselnde Story, die einem mit einem ungutem Gefühl betreffs des alltäglichen Wahnsinns zurücklässt. Lem beschreibt die Aufklärung einer Kriminalfall-Serie mittels eines Lockvogels, der Hauptperson. Minutiös lebt der Lockvogel die bekannten letzten Stunden und Locations der Opfer nach, verwickelt sich und den Leser in ein Gespinst von wahrhaft chemischen Einflüssen (Lem macht einem so richtig bewußt, wieviel künstliche chemische Stoffe mit unbekannten Nebenwirkungen man so zu sich nimmt, eine gefährlich werdende Mischung) bis zum überraschenden (?) Showdown. Sehr spannend und unterhaltsam, auch für Nicht-SF-Fan's. Wer den "Futurologischen Kongreß" mag, kommt hieran nicht vorbei. Mehr wird nicht verraten, lesen!

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  • Rezension zu "Der Schnupfen" von Stanislaw Lem

    Der Schnupfen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. December 2007 um 15:43

    Ein wirklich spannend und psychologisch gut erzählter Roman.