Stanislaw Lem Der Unbesiegbare

(79)

Lovelybooks Bewertung

  • 62 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 7 Rezensionen
(35)
(34)
(8)
(0)
(2)

Inhaltsangabe zu „Der Unbesiegbare“ von Stanislaw Lem

Der Astrogar Horpach und sein Stellvertreter Rohan stehen vor einem Rätsel, als man die unversehrte »Kondor« und die Überreste ihrer Besatzung findet. Es gibt keinen Überlebenden, aber Lebensmittelvorräte, Wasser- und Sauerstoffreserven wären für viele Monate ausreichend gewesen. Allerdings sind die Innenräume des Raumschiffs in einem unbeschreiblichen Zustand, als habe eine Horde Wilder darin gehaust. Wie die Wissenschaftler des »Unbesiegbaren« feststellen, gibt es auf Regis III keine feindliche Fauna oder Flora und doch wird der Planet von einer Macht beherrscht, die auch der Rettungsexpedition fast zum Verhängnis

Beste pure Science-Fiction. Absolut lesenswert.

— EliasBohst

Obwohl manches Detail und manche technische Beschreibung veraltet wirkt, immer noch ein spannendes Meisterwerk. Der beste Lem.

— Zachariae

Überaus spannend, lehrreich und in einem herausragenden Stil geschrieben.

— RogerX

Stöbern in Science-Fiction

Giants - Sie sind erwacht

Ein interessanter kurzweiliger Wissenschaft- und Politthriller gespickt mit SF-Elementen. Innovativer protokollartiger Schreibstil. Bravo!

Lies-inger

Zeitkurier

Endlich durch! Zeitkurier hat so viel Potential und die Idee fand ich so spannend - aber die Umsetzung hat alles ruiniert. Sehr schade!

Narr

Die Verlorenen

So seltsam, cool und konfus wie der erste Teil.

wsnhelios

QualityLand

Eine witzige Satire unserer Zukunft!!!

ELSHA

Die Überlebenden - Blut und Feuer

Sehr enttäuschender und langweiliger Abschluss

Rosenmaedchen

Straßenkötergene

Dystopisch- konnte mich nur leider nicht überzeugen

beautyandthebook

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Klassische Science-Fiction

    Der Unbesiegbare

    EliasBohst

    19. December 2016 um 10:42

    Dass Stanislaw Lem tiefe Einblicke sowohl in die menschliche Psyche als auch in die Technik seiner Zeit besessen hat, ist Fakt. Glücklicherweise verschont er seine Leser in diesem Buch zumindest mit letzterem.Der Roman wird erzählt aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Rohan, dem ersten Offizier des Raumschiffs "Der Unbesiegbare", welches auf einer Bergungsmission nach dem Schwesterschiff "Kondor" sucht. Dieses ist vor Jahrzehnten auf dem Planeten Regis III verschollen. Genau auf eben jenem fernen Planeten handelt der komplette Roman. Die beiden Raumschiffe, "Der Unbesiegbare" und die "Kondor" gelten dabei als die größte technische Errungenschaft der Menschheit in Sachen Leistungsfähigkeit und Bewaffnung, was die Crew vor das Rätsel stellt, was der Besatzung eines solchen Raumschiffs bloß zugestoßen sein könnte. Auch wenn die Mannschaft die "Kondor" bald schon aufgespürt hat, beginnt das Rätselraten um deren Crew jedoch erst.Die Ideen und Fantastereien, auf die Lem gekommen ist, lassen den Leser erst einmal baff zurück. Für seine Zeit war das geradezu visionär, doch heute fesselt es einen leider etwas weniger. Dennoch weiß Lem sehr wohl einen Spannungsbogen aufzubauen. Doch leider ist bereits ebenso schnell ersichtlich, welchem Ende die Ereignisse auf Regis III sich zuneigen.Ein sehr gutes und unterhaltsames Buch, wenn nicht gar ein Meilenstein. Zum vermutlich ersten Mal beschreibt der Autor in seinem Werk eine Art Kampfdrohne.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Unbesiegbare" von Stanislaw Lem

    Der Unbesiegbare

    ntav

    13. November 2011 um 15:49

    Erster Satz Der "Unbesiegbare", ein Raumkreuzer der schweren Klasse, das grösste Schiff, über das die Flottenbasis im Sternbild der Leier verfügte, durchflog mit Photonenantrieb den äußersten Quadranten der Sterngruppe. Inhalt Ein Raumschiff wird ausgesandt, um nach dem Verbleib seines Schwesterschiffes zu fahnden, der "Kondor". Man findet es relativ rasch .. allerdings wirft sein Zustand mehr Fragen auf, als er beantwortet. Die "Kondor" steht völlig unbeschädigt auf dem Planeten herum. Die Besatzung ist tot ... die meisten sind verhungert, obwohl ausreichend Lebensmittel an Bord sind. An einigen Stellen im Schiff wurde sinnlose, unbegreifliche Gewalt angewendet ... waren da Wahnsinnige am Werk? ... Angebissene Seifenstücke ...? Man vermutet, dass irgendeine äussere Einwirkung nicht nur die Erinnerungen, sondern auch die Persönlichkeitsstruktur der Leute ausgelöscht hat ... so dass nur ihre niederen Triebe übriggeblieben sind. Ebenfalls sehr merkwürdig ist, dass es an Land zwar Spuren einer hochentwickelten Zivilisation, aber keinerlei Leben gibt, im Wasser jedoch sehr wohl ... dieses Rätsel klärt sich, als man winzige Metallmaschinchen findet, die sich bei Bedrohung zu grösseren Aggregaten zusammenschliessen können. Die Hirnströme der Menschen locken sie an ... und mit strudelnden Magnet-Wirbeln entfernen sie alle Gedächtnisinhalte aus dem menschlichen Gehirn. Offenbar stammen diese Wolken von einer untergegangenen Hochkultur ab, deren Kampfmaschinen sich im Lauf einer Jahrmillionen währenden toten Evolution zur effektivsten aller tödlichen Waffen entwickelten ... und alles Landleben vernichtet haben. Auf der Suche nach einigen verlorengegangenen Besatzungsmitgliedern schickt man einen schwerbewaffneten Roboter namens Zyklop los, der in einem immer weiter eskalierenden Gefecht mit Unmassen von Wolkenpartikeln schwer beschädigt wird ... und am Ende zerstört werden muss, da er durchdreht. Rohan, die Hauptfigur des Buches, zieht mit einer Art Elektro-Tarnkappe los, die sein Hirn abschirmt ... und findet die Vermissten ... sie sind tot ... alle miteinander "Kollateralschäden" der irrsinnigen Schlacht nit dem Zyklopen. Alle Versuche, die Wolken zu schlagen, sind sinnlos ... und das Raumschiff entfernt sich wieder von dem Planeten, der die Menschen offenbar nichts angeht. Fazit Sehr stimmungsvoller Roman, dessen Schilderungen jener fremden Welt sich tief einbrennen ... die Atmosphäre eines Planeten, der dem Adjektiv "menschenfeindlich" eine ganz neue Bedeutung verleiht, ist einfach atemberaubend. Ganz im Gegensatz sind die Menschen völlig hilflos der fremden Macht gegenüber, bleiben auf ihre Reaktionen beschränkt. Es ist ein Gedankenmodell ... schon im Einleitungssatz weist Lem darauf hin ... das Sternbild der Leier existiert ja nur in unserer Einbildung, in Wirklichkeit sind die betreffenden Sterne irre weit voneinander entfernt. Die Personen - durchweg Männer - sind reduziert auf ihre Funktionen ... und genau deshalb wirken sie angesichts des Mysteriums immer kleiner und zerbrechlicher. Während die "Fliegen" der Gipfel technischer Evolution sind, hantieren die Menschen mit Sternkarten, Lochbändern und dergleichen Retro-Kram herum, als wäre ihr Raumkreuzer sowas wie Hightech-Steampunk ... aber nein, der Roman ist von 1964 und atmet den Geist der Zeit. Der Geschichte tut das keinen Abbruch (und hat Anfang der 60er sonst noch jemand über Schwarmintelligenz nachgedacht ...?). Die im Antimaterie-Einsatz mündende Schlacht des Zyklopen wiederum ist ... wow. Vergesst Military-SF. Und der wahre Unbesiegbare ist am Ende nicht das kläglich wieder abziehende Raumschiff ... sondern Rohan, der praktisch nackt mehr erreicht als alle menschengemachte Technik zusammen. Gesamteindruck Wenn sich am Ende eines Buches der Leser ernsthaft fragt, ob es tatsächlich Grenzen des moralischem Handeln gibt ... angesichts einer komplett amoralischen Umwelt ... dann ist das grosses Kino. Eine Übung in Demut. Wer den "Unbesiegbaren" nicht gelesen hat, sollte nicht über SF reden dürfen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Unbesiegbare" von Stanislaw Lem

    Der Unbesiegbare

    Babscha

    28. July 2010 um 22:48

    Der „Unbesiegbare“, ein schwerer Raumkreuzer, bricht mit seiner Mannschaft aus Wissenschaftlern und Geologen auf zum Planeten Regis III, um heraus zu finden, was mit dem dort vor acht Jahren spurlos verschwundenen Schwesterschiff „Kondor“ passiert ist. Nach ihrer Ankunft stößt die Besatzung nach kurzer Zeit zwar auf das eigenartiger Weise völlig unbeschädigte Raumschiff, bis auf einige vorgefundene Tote gibt es jedoch von der Mannschaft keinerlei Spur. Erst nach und nach und um den Preis vieler Menschenleben löst sich das Rätsel und es bleibt die bittere Erkenntnis, dass es im Universum Kräfte und Vorgänge gibt, an die der Mensch in seinem Forscher- und Entdeckerdrang besser nicht rühren sollte. Ein klassischer, zeit- und schnörkelloser Roman des Altmeisters der Science-Fiction. Spannend und visionär geschrieben. Empfehlung.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Unbesiegbare" von Stanislaw Lem

    Der Unbesiegbare

    rallus

    07. July 2010 um 11:24

    Roman über die Suche nach einem Raumschiff dessen Bewohner an einer rätselhaften Seuche gestorben sind, Gewohnt Kopflastik, mit leichten Spuren des Alters, die aber der Spannung und gewohnten philosophischen, politischen Ansatzes von Lem keinen Abbruch erleidet.

  • Rezension zu "Der Unbesiegbare" von Stanislaw Lem

    Der Unbesiegbare

    Sophist

    28. April 2008 um 08:27

    Ein sehr spannendes Buch, auf der Suche nach dem "Kondor" einem Schwesterschiff des "Unbesiegbaren" begibt sich eben jenes Schiff auf den Planeten Regis III. Dort treffen sie auf endlose Wüsten und merkwürdige Metallene Gebilde. Richtiges Leben entdecken sie erst in größerer Tiefe eines Meeres. Wieso sich die Evolution noch nicht soweit fortgeschritten ist, dass auch Leben am Land bzw. Ufernähe existiert bleibt anfangs ein Rätsel. Bis sie schließlich die Kondor finden und die tote Mannschaft die alle augenscheinlich eines natürlichen Todes gestorben sind. Bei näheren medizinischen Untersuchungen wird jedoch festgestellt, dass das Gedächtnis der Menschen quasi annihiliert wurde. Später wissen sie auch von wem. Einer fremden Intelligenz, einer Intelligenz die jedoch in keinster Weise vergleichbar ist mit der der Menschen. Es handelt sich um eingeschleppte Mikroroboter die sich in einer "toten Evolution" gegen die anderen Lebewesen des Planeten durchgesetzt haben. Auch für nicht SF-Fans ein sehr gut lesbares Buch.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Unbesiegbare" von Stanislaw Lem

    Der Unbesiegbare

    infectedm

    17. April 2008 um 16:42

    Super Buch! Absolut geniale Science Fiction. Die Story ist wunderbar einfallsreich und sehr spannend erzählt. Und bei diesem Buch gabs bei mir nen Effekt den ich noch nirgendwo anders erlebt hab: Ich hab gelesen und gelesen und dachte "Boah is das genial, aber sieht wohl so aus, als is die Story bald zu Ende". Ich guck aufs Buch und war grad mal in der Hälfte :) Es bleibt wirklich spannend bis zum Ende. Von der Sorte wünsch ich mir mehr

    Mehr
  • Rezension zu "Der Unbesiegbare" von Stanislaw Lem

    Der Unbesiegbare

    emeraldeye

    01. April 2008 um 15:36

    Auf der Suche nach verschollenen Kameraden zieht der Raumkreuzer "der Unbesiegbare" durchs All. Auf Regis III begegnen die Astronauten rätselhaften Überresten einer einst hochtechnisierten Kultur. Tote Materie, nach längst sinnlos gewordenen Regeln programmiert, verfolgt und vertreibt die Eindringlinge.
    Was soll ich noch sagen? Lem ist der godfather der Science fiction!!! Lesen, lesen, lesen!

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks