Der futurologische Kongreß

von Stanislaw Lem 
4,4 Sterne bei77 Bewertungen
Der futurologische Kongreß
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Barbara_Frantals avatar

Eine temporeiche Reise ins Zentrum der Wahrnehmung. Ein moderner Klassiker. Empfehlenswert.

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Ein geistreich witziges Lehrstück über Frage: Was kann ich erkennen?

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Inhaltsangabe zu "Der futurologische Kongreß"

Das Kernstück der Erzählung bildet eine lange Episode, in der der nach schweren Verletzungen in Kühlschlaf versetzte Ijon Tichy im Jahre 2039 erwacht, wo mittlerweile das Zeitalter der Psychemie angebrochen ist, der Beeinflussung aller Sinneswahrnehmungen durch chemische Mittel, die die ganze menschliche Existenz durchdringen, so daß es keine Wirklichkeit mehr gibt, die nicht chemisch manipuliert wäre.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518370346
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:144 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:03.06.1979

Rezensionen und Bewertungen

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    Barbara_Frantals avatar
    Barbara_Frantalvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine temporeiche Reise ins Zentrum der Wahrnehmung. Ein moderner Klassiker. Empfehlenswert.
    Meisterstück der Fiction

    Eine fantastische Parabel auf unsere Wahrnehmung und ein Verwirrspiel um Wirklichkeiten, dass ich mehrfach gelesen habe und das mich immer wieder begeistert. Mit unfassbaren Tempo taucht man in immer tiefere Ebenen, die immer wieder wie Seifenblasen zerplatzen. Illusionen und Masken der Realität werden immer wieder aufs neue entlarvt. 

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    Sokratess avatar
    Sokratesvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der futurologische Kongreß" von Stanislaw Lem

    Irgendwie konnten mich Story und Umsetzung überhaupt nicht überzeugen. Tröge, farblos, ohne Biss - so kam mir die Story vor, die an sich viel Potential für eine gelungene, spannende Erzählung gehabt hätte. Hier aber hat sich der Autor festgebissen. Leider überhaupt nicht mein Geschmack und daher mittendrin abgebrochen.

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    Tintenelfes avatar
    Tintenelfevor 8 Jahren
    Rezension zu "Der futurologische Kongreß" von Stanislaw Lem

    Der Weltraumfahrer Ijon Tichy reist zu einem „Futurologischen Kongress“ in die Bananenrepublik Costricana, wo das globale Problem der Überbevölkerung diskutiert werden soll. Kaum dort angekommen, bricht ein Bürgerkrieg aus, bei dem chemische Substanzen eingesetzt werden, die die Gefühle beeinflussen und Halluzinationen hervorrufen. Tichy kann sich in die Kanalisation des Hotels retten und erwacht Jahre später aus einem Kühlschlaf.
    Die Gesellschaft, in der er ankommt, ist augenscheinlich gezeichnet von Wohlstand und Fortschritt. Schon bald stellt Tichy fest, dass alles Leben und Zusammenleben auf der Einnahme wohldosierter Psychopharmaka beruht, ohne die nichts mehr funktionieren würde. Alles ist möglich und jeder kann sich alles leisten. Doch was dahinter steckt und wie die Menschheit beeinflusst wird, erfährt er nach und nach und löst in ihm einerseits Faszination und andererseits Ekel und Entsetzen aus.

    Lem spielt in diesem Roman mit der Sprache und kreiert unzählige Wortschöpfungen für chemische Substanzen, Gegenstände und gesellschaftliche Zusammenhänge. Allein an der Beschreibung von verschiedenen Robotern kann er sich seitenlang aufhalten.

    Ich habe für dieses sehr kurze Buch sehr lange gebraucht, da ich mich immer wieder zum Weiterlesen überreden musste. Eingangs noch interessant und handlungsreich, verkommt der Roman zu einer langen Aneinanderkettung von Wortschöpfungen und der Erklärung deren Bedeutungen. Teilweise ist dies noch amüsant und man merkt, dass Lem eine sehr gute Beobachtungsgabe hat, jedoch wurde es mir bald langweilig. Dieses Buch war mein erstes Werk von Lem und es hat mir die Lust auf weitere definitiv verleidet.

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    metalmueller1807s avatar
    metalmueller1807vor 9 Jahren
    Rezension zu "Der futurologische Kongreß" von Stanislaw Lem

    Dies ist mit knapp 140 Seiten einer seiner kürzesten Romane, aber auch sein Action-reichster und bester, meiner Meinung nach! Ijon Tichy steht wieder mal im Mittelpunkt. Er besucht einen Kongress in einer Stadt, in der das Chaos regiert. Es gibt militärische Straßenkämpfe: Auch einige Teilnehmer des Kongresses werden darin verwickelt und müssen - mit Chemie vollgepumpt - in die Kanalisation flüchten. Ijon Tichy wird verletzt, eingefroren nd im Jahre 2039 wiedererweckt. Das Zeitalter der Psychochemie ist angebrochen, in dem alle menschlichen Sinneswahrnehmungen chemisch manipuliert sind.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Der futurologische Kongreß" von Stanislaw Lem

    Gut, aber meiner Meinung nach von vielen "Fachleuten" überbewertet. Da ist wohl mehr der Name als der Inhalt des Buches für die Kritiken entscheidend gewesen, wie es bei vielen "Markenprodukten" der Fall ist.

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    neooccams avatar
    neooccamvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein geistreich witziges Lehrstück über Frage: Was kann ich erkennen?
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    hartel
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    SFotto
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