Stanislaw Lem Die Astronauten

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Inhaltsangabe zu „Die Astronauten“ von Stanislaw Lem

"Im Jahre 1908 geht in Sibirien ein Riesenmeteor nieder und vernichtet weite Gebiete der Taiga. Mehrere Expeditionen werden ausgesandt, um nach seinen Überresten zu forschen. Sie kehren ohne Erfolg zurück. Hundert Jahre später wird bei Bauarbeiten in der Taiga ein Fund gemacht, der beweist, daß der »Meteor« eine Weltraumrakete gewesen ist, die zu Erkundungszwecken von der Venus kam und einer Katastrophe zum Opfer fiel. Ein geheimnisvoller ›Rapport‹ läßt eine Bedrohung der Erde vermuten. Das erste Raumschiff der Erde sollte ursprünglich nach dem Mars starten. Nun aber wird dieser Plan geändert; das neue Ziel heißt Venus."

Eine visionäre Geschichte über eine ausgestorbene Kultur, die einst die Erde besuchte und dabei das Tunguska-Ereignis auslöste.

— EliasBohst
EliasBohst

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    Die Astronauten
    EliasBohst

    EliasBohst

    14. December 2016 um 22:02

    Dass Lem sich gerne schon mal den Kopf über die menschliche Psyche zermartert, ist ja bekannt, Dass er aber auch die physikalischen Gesetze bis über die Grenzen des erträglichen hinaus beugt, ist hingegen weniger bekannt.In "Die Astronauten" wird etliche Jahre nach dem "Tunguska-Ereignis", bei dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der russischen Taiga nahe dem Fluss "Steinige Tunguska" etliche Quadratkilometer Wald und Bäume sprichwörtlich umgeknickt wurden, ein langer und schier unzerstörbarer Metalldraht entdeckt, der sich als Datenspeicher einer außerirdischen Intelligenz entpuppt. Nach dessen fast vollständiger Entschlüsselung steht zumindest fest, woher die außerirdischen Wesen kamen: von der Venus. Da ihre Motive bezüglich der Erde zunächst unklar sind, wird eine Expedition zur Venus gestartet. So weit, so simpel die einführende Geschichte in diesem Buch. Doch Lem wäre nicht Lem, wenn bis hierher nicht schon etliche wissenschaftliche Theorien und Thesen in die Geschichte mit eingeflossen wären. Und genau dies passiert auch. Die Geschichte ist einmal mehr als Gedankenstrom geschrieben und die Einführung der einzelnen, genialen Charaktere geschieht über deren Erzählungen während der langen Reise zu Venus. Und das ist grundsätzlich eine gute Idee. Wären da nicht einige Stereotype wie die Position des Piloten unter all den wissenschaftlichen Genies.Zu allem Überfluss verwirren die Geschehnisse auf der Venus den Leser sehr bald. Was Spannung erzeugen soll, zieht sich leider viel zu lange hin und so fragt man sich irgendwann zwischen all den Paradigmen und der Quantenphysik eines Stanislaw Lem, was eigentlich noch einmal die Mission der Astronauten war. Am Ende gehen die wissenschaftlichen Erklärungen der verschiedenen Phänomene dann so weit, dass es ohne explizite Zeichnungen des Autors nicht mehr verständlich ist. Und das macht die Geschichte sehr trocken.Wer eine Hausarbeit in Physik schreiben muss und circa eine Woche dafür Zeit hat, kann gerne als einführende Literatur diesen Lem lesen. Für Science-Fiction-Liebhaber dürfte dieses Buch etwas schwer im Magen liegen. Zu seiner Zeit jedoch war dieses Werk visionär. Deshalb: 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die Astronauten" von Stanislaw Lem

    Die Astronauten
    emeraldeye

    emeraldeye

    01. April 2008 um 15:45

    Die Story, 1950 geschrieben, ist in ihrer spannenden Konzeption und mit ihrer nicht sehr leicht zu durchschauenden Mischung von Wirklichkeit und dichterischer Phantasie ein richtungsweisendes Werk für die Science Fiction geblieben