Stanislaw Lem Die vollkommene Leere

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Inhaltsangabe zu „Die vollkommene Leere“ von Stanislaw Lem

Die vollkommene Leere legt den Snobismus und den Glauben an einen alles erleichternden Fortschritt bloß. Die »vollkommene Leere« bezeichnet ein quälendes Gefühl der Schwerelosigkeit. Es ist dem Handeln und Schaffen im höchsten Maße feindlich, denn es tötet auch die Hoffnung.

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    Die vollkommene Leere

    Minje

    "Die vollkommene Leere" von Stanislaw Lem erschien 1981 im Suhrkamp Verlag. Lem ist ein polnischer Autor, der sich früh dem Science Fiction zuwandte und Abhandlungen schrieb über Literaturtheorie und Futurologie. Inhalt Dieses Buch enthält eine Sammlung von Rezensionen zu nicht existierenden Büchern. Beispielsweise wird eine neue Robinsonade vorgestellt oder ein Buch über Literatur ("Do yourself a book") oder Kultur ("Die Kultur als Fehler"). Meinung Schreibstil: Lem schreibt teilweise recht lange Sätze, so dass man am Ende das Satzes nicht mehr weiß, wie der Satz anfing. Ich habe mir die Mühe gemacht, und die Zeilen nachgezählt. Beim ebook reader bin ich auf 20 Zeilen gekommen...für einen Satz. Lem verwendet auffallend viele Fremdwörter, wie Boltzmannsche Konstante oder Neologismus. Fußnoten fehlen leider. Ich habe keine Lust, während des Lesens ein Fremdwörterlexikon neben mir liegen zu haben. Ganz klar ein Minuspunkt. Lem geht diverse Themen nicht ernst an. Ich nehme hierfür als Beispiel "Do yourself a book". Anfangs wird von einem Baukasten für Belletristilk geschrieben. Da kann ich ihm noch folgen, denn für das Schreiben lernen benötigt man" Werkzeug". Schreiben lernen ist ein "Handwerk". Wenig später wird jedoch klar, dass Lem den Leser nur auf den Arm nimmt. Und genau das nehme ich ihm übel. In einem anderen Text ("Die Kultur als Fehler") wirft er die These auf, dass die Kultur verworfen werden müsse, damit wir uns in die Obhut des Wissens begeben könnten. Da hinterfrage ich als Leser doch: "Können wir das denn nicht auch so? Kann nicht Kultur und Wissen nebeneinander existieren?" Hierbei kann ich ihm nicht übelnehmen, dass er eine andere Meinung hat als ich. Jedoch hat er eine Argumentation, der man nicht folgen kann. Fazit Diesem Buch kann ich nicht mehr als einen Stern geben. Kennt jemand von Eich andere Bücher von Lem, die besser sind? Dann lasst es mich wissen. Ich bin über jede Anregung dankbar.

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    Minje

    28. September 2015 um 18:04
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