Memoiren, gefunden in der Badewanne

von Stanislaw Lem 
3,7 Sterne bei13 Bewertungen
Memoiren, gefunden in der Badewanne
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Crazy as hell!

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Inhaltsangabe zu "Memoiren, gefunden in der Badewanne"

"Memoiren, gefunden in der Badewanne ist eine satirische Farce, eine surrealistische Anti-Utopie und eine Schmähschrift auf die absolute Bürokratie und den totalen Polizeistaat, in dem alles und jeder gelenkt, einem geheimen Zweck untergeordnet und von Spitzeln überwacht wird. Das »Gebäude«, eine Spionagezentrale, ist »unbesiegbar«; im Verlauf seiner Entwicklung ständig gewachsen, steht es im unaufhörlichen Kampf mit einem Antigebäude, einer gegnerischen Spionagezentrale, die es durchdrungen hat und von der es ebenso durchdrungen worden ist. Ob es die beiden »Gebäude« wirklich gibt oder ob der Widerstreit bloß eine gedankliche Konstruktion ist, das weiß kein Mensch mehr so genau. Auf jeden Fall sind Chaos und Ordnung, Zufall und Notwendigkeit, Sinn und Unsinn nicht zu unterscheiden - Memoiren, gefunden in der Badewanne: ein Zukunftsalptraum."

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518370087
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:27.02.1979

Rezensionen und Bewertungen

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    MSBGvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Crazy as hell!
    Eine brillante Farce

    Stanislaw Lems Farce ist sicherlich keine einfache Kost und in keinem Fall ein Buch, das ich Lem-Neulingen empfehlen würde. Man sollte sich schon etwas in den Gedankenwelten dieses großartigen Schreiberlings, der sich selbst zuerst als Philosoph sah, auskennen, bevor man sich an dieses Buch setzt.


    Doch man wird mit jeder Seite belohnt. Von der ›wissenschaftlichen‹ Einleitung eines zukünftigen Historiker, der den auf unzureichenden Quellen basierenden Forschungsstand unserer Welt wiedergibt, über den unvermittelten Einstieg, der dich umgehend in den bürokratischen Wahnsinn des eigentlichen Romans wirft, und die zahllosen Begegnungen bis hin zu dem konsequenten Ende – es ist eines der reichhaltigsten Bücher, die ich kenne. Ich lese es alle paar Jahre  und immer noch überrascht es mich.

    »Crazy as hell« nannte es ein Freund, und diesem Urteil möchte ich mich anschließen.

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