Steena Holmes

 3.8 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor von Wo ist Emma?, Emmas Rückkehr und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Steena Holmes

Wo ist Emma?

Wo ist Emma?

 (23)
Erschienen am 14.10.2016
Emmas Rückkehr

Emmas Rückkehr

 (9)
Erschienen am 01.09.2015
Kind der Erinnerung

Kind der Erinnerung

 (3)
Erschienen am 09.08.2016
Kind meines Herzens

Kind meines Herzens

 (3)
Erschienen am 01.08.2017
Gefallene Wächter

Gefallene Wächter

 (0)
Erschienen am 08.06.2015

Neue Rezensionen zu Steena Holmes

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Rezension zu "Wo ist Emma?" von Steena Holmes

Wo ist Emma?
BettinaForstingervor einem Jahr

Die jüngste Tochter von Megan ist verschwunden. Nichts ist mehr wie es wahr, seit dem Moment des Verschwindens der kleine Emma. Ihre Ehe ist am Ende ihre beiden anderen Töchter leiden unter der Abwesenheit der Mutter. Doch Megan ist der festen Überzeugung das ihr kleines Mädchen noch am Leben ist. In jedem kleinen blonden Mädchen glaubt sie Emma zu sehen. Nach und nach droht sie daran zu zerbrechen.Gleichzeitig gibt es da das schon ältere Ehepaar das sich aufopferungsvoll um ihre Enkeltochter Emmi kümmert, da die Mutter des Mädchens durch ihre Drogensucht dazu nicht mehr in der Lage ist.
Das Buch ist sehr außergewöhnlich und hat mich beim Lesen tief berührt. Ich war hin und her gerissen zwischen Megan und ihrem Mann und den beiden anderen Töchtern, ich wusste beim Lesen oft nicht wem ich mehr Verständnis gegenüber haben sollte.Auch die Beziehung zwischen den beiden alten Leuten war etwas sehr besonderes.Für manche die das Buch gelesen haben mag es von Anfang an klar gewesen sein ob es sich bei den beiden Mädchen um ein und das selbe Kind handelt oder doch nicht?Ich habe beim Lesen meine Theorien oft wieder verworfen um dann doch wieder darüber nachzudenken. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Rezension zu "Wo ist Emma?" von Steena Holmes

Wenn das eigene Kind vermisst wird
Frenx51vor einem Jahr

Megan lebt mit ihrem Mann und den drei gemeinsamen Kindern zufrieden in einer amerikanischen Kleinstadt. Doch ihr Leben gerät komplett aus den Fugen als ihre jüngste Tochter Emma an ihrem dritten Geburtstag spurlos verschwindet. Nach den anfänglichen Gedanken, dass sie sich verlaufen hat wird irgendwann klar, dass sie entführt worden sein muss. Vor allem für die Mutter beginnt ein Albtraum, denn auf ihrer bedingungslosen und fast schon besessenen Suche vergisst sie ihren Ehemann Peter und die zwei anderen Töchter. Doch kann die Familie dieses Schicksal gemeinsam überwinden? Und welche Rolle spielt Emmie, die Enkeltochter von Jack und Dottie?


Immer wieder verschwinden Kinder spurlos und oft werden sie nie gefunden. Wie eine vorher glückliche Familie das Verschwinden ihrer jüngsten Tochter erlebt wird im Buch beschrieben. Vor allem für Megan, die Mutter von Emma ist vieles nach dem Verlust sehr schwer. Sie stürzt sich in die Suche, arbeitet aktiv an Veränderungen in ihrer Stadt, damit so etwas nicht mehr passiert und sieht nur ihr vermisstes Kind. Ihre Gefühle wirken echt und nachvollziehbar, jedoch verliert sie auf ihrer Suche fast ihren Ehemann und die beiden anderen Mädchen, da sie sich gefühlsmäßig immer weiter von ihnen entfernt. Doch die Gefühle der verzweifelten Mutter sind echt und sie kann die Hoffnung nicht aufgeben, dadurch entstehen aber immer wieder Streitigkeiten mit ihrem Mann und den Kindern. Neben Emmas Familie lernt der Leser ebenso Dottie, Jack und ihre Enkeltochter Emmie kennen, die nun bei ihnen lebt. Es ist keine einfache Aufgabe für sie ein so junges Mädchen zu erziehen, als es für die Mutter nicht mehr möglich ist. Jack ist dabei der fürsorgliche und liebevolle Opa, der alles für seine Enkeltochter tut. Seine Frau Dottie jedoch wirkt immer sehr beschützend, verbittert und verbietet viele Dinge. Mit der Zeit und Dotties sich weiter entwickelnder Demenz wird für Jack jedoch immer deutlicher, dass seine Frau ihm etwas verheimlicht. Durch den Blick in Megans zerstörte Welt, voller Zweifel und der ständigen Suche nach ihrer Tochter und den Einblick in das freudige Leben mit einer kleinen Enkelin kann der Leser in zwei unterschiedliche Perspektiven eintauchen, die das Buch tiefgründiger machen, aber ebenso Freude und Trauer zulassen.

Der Schreibstil im Buch ist sehr angenehm zu lesen und hat mich berührt, da viele Sätze, Geschehnisse voller Traurigkeit, Gefühle und Emotionen stecken. Ebenso ist es so nah und real, da die Mutter weiterhin die bedingungslose Hoffnung nicht aufgibt und dadurch neue Schwierigkeiten entstehen. Der Verlauf der Geschichte war in vielen Dingen vorhersehbar, jedoch konnte die Autorin vor allem zum Ende hin meine Gefühle wecken.


Ein Buch, das die Suche einer Mutter nach ihrem Kind, aber auch die damit entstehenden Schwierigkeiten und auf der anderen Seite das Glück eines Opas beschreibt. Gefühlvoll, realistisch und nah.

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Rezension zu "Kind meines Herzens" von Steena Holmes

Kann mich nicht überzeugen
MissStrawberryvor einem Jahr

Das Thema ist kein leichtes, ganz klar – dennoch hätte ich mir im Hinblick darauf, dass sich Frauen (und auch Männer) mit Kinderwunsch durch solche Bücher ein wenig Hilfe versprechen könnten, mehr erwartet. Hier wird in meinen Augen von einer Frau mit einem extremen, um nicht zu sagen übertriebenen Kinderwunsch erzählt. Ihre Schwierigkeiten, schwanger zu werden, resultieren mir hier zu stark auf der in der Jugend stattgefundenen Abtreibung. Das ist mir einfach zu moralisierend, zu stereotyp, zu einseitig. Ungewollte Kinderlosigkeit resultiert sehr viel öfter aus anderen Ursachen. Da ich selbst in einer Kinderwunschklinik in Behandlung war, weiß ich, wovon ich spreche. Und genau deshalb macht mich dieses Buch einfach nur wütend. Wenn man dann noch weiß, dass die Autorin einen Master in Theologie hat, wird die Sache noch moralisierender und noch unwirklicher. Auch gefällt mir der Schreibstil an sich kein bisschen. Er ist zäh und deprimierend. Hoffnung und Trost kommen nicht durch, auch keine Lösungswege, aus dem Tief zu kommen. Die Dialoge sind großteils einfach unterirdisch und Spannung kommt bis über die Mitte gar nicht erst auf. Danach … ohne zu spoilern kann ich nur sagen, dass mir da so einiges fehlt und anderes noch immer total unrealistisch und unpassend ist.

Kurz und nicht gut – ich kann das Buch nicht empfehlen, hab mich durchgequält und rate von allen mit Kinderwunsch, die Finger von diesem Buch zu lassen. Bleibt nur der Pflichtstern.

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