Wo ist Emma?

von Steena Holmes 
4,0 Sterne bei22 Bewertungen
Wo ist Emma?
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BettinaForstingers avatar

ein sehr außergewöhnliches Buch das mich beim Lesen sehr berührt hat

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An manchen Stellen leider zu wenig Tiefgang, ansonsten nettes Buch für Zwischendurch

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Inhaltsangabe zu "Wo ist Emma?"

Megan ist eine geplagte, aber glückliche Hausfrau und Mutter. Ihr Leben in einer Kleinstadt gerät aus den Fugen, als ihre Tochter Emma an ihrem dritten Geburtstag verschwindet. Auch ein Jahr nach Emmas Entführung ist Megan noch besessen von der Suche nach Emma, was sie zunehmend von ihren Freunden und ihrer Familie entfernt.

Zur gleichen Zeit beginnt Jack die Verschwiegenheit seiner Frau Dottie hinsichtlich ihrer Enkeltochter Emmie zu hinterfragen. Als Dottie in die Demenz abgleitet und immer fürsorglicher über Emmie wacht, fragt er sich, ob Dottie ein Geheimnis vor ihm hat. Jack und Megans Welten kreuzen sich schließlich auf dem Jahrmarkt der Stadt, als Megan ein Foto von einem kleinen Mädchen auf den Schultern ihres Großvaters knipst.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548613475
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:14.10.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    BettinaForstingers avatar
    BettinaForstingervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: ein sehr außergewöhnliches Buch das mich beim Lesen sehr berührt hat
    Wo ist Emma?

    Die jüngste Tochter von Megan ist verschwunden. Nichts ist mehr wie es wahr, seit dem Moment des Verschwindens der kleine Emma. Ihre Ehe ist am Ende ihre beiden anderen Töchter leiden unter der Abwesenheit der Mutter. Doch Megan ist der festen Überzeugung das ihr kleines Mädchen noch am Leben ist. In jedem kleinen blonden Mädchen glaubt sie Emma zu sehen. Nach und nach droht sie daran zu zerbrechen.Gleichzeitig gibt es da das schon ältere Ehepaar das sich aufopferungsvoll um ihre Enkeltochter Emmi kümmert, da die Mutter des Mädchens durch ihre Drogensucht dazu nicht mehr in der Lage ist.
    Das Buch ist sehr außergewöhnlich und hat mich beim Lesen tief berührt. Ich war hin und her gerissen zwischen Megan und ihrem Mann und den beiden anderen Töchtern, ich wusste beim Lesen oft nicht wem ich mehr Verständnis gegenüber haben sollte.Auch die Beziehung zwischen den beiden alten Leuten war etwas sehr besonderes.Für manche die das Buch gelesen haben mag es von Anfang an klar gewesen sein ob es sich bei den beiden Mädchen um ein und das selbe Kind handelt oder doch nicht?Ich habe beim Lesen meine Theorien oft wieder verworfen um dann doch wieder darüber nachzudenken. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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    Frenx51vor einem Jahr
    Wenn das eigene Kind vermisst wird

    Megan lebt mit ihrem Mann und den drei gemeinsamen Kindern zufrieden in einer amerikanischen Kleinstadt. Doch ihr Leben gerät komplett aus den Fugen als ihre jüngste Tochter Emma an ihrem dritten Geburtstag spurlos verschwindet. Nach den anfänglichen Gedanken, dass sie sich verlaufen hat wird irgendwann klar, dass sie entführt worden sein muss. Vor allem für die Mutter beginnt ein Albtraum, denn auf ihrer bedingungslosen und fast schon besessenen Suche vergisst sie ihren Ehemann Peter und die zwei anderen Töchter. Doch kann die Familie dieses Schicksal gemeinsam überwinden? Und welche Rolle spielt Emmie, die Enkeltochter von Jack und Dottie?


    Immer wieder verschwinden Kinder spurlos und oft werden sie nie gefunden. Wie eine vorher glückliche Familie das Verschwinden ihrer jüngsten Tochter erlebt wird im Buch beschrieben. Vor allem für Megan, die Mutter von Emma ist vieles nach dem Verlust sehr schwer. Sie stürzt sich in die Suche, arbeitet aktiv an Veränderungen in ihrer Stadt, damit so etwas nicht mehr passiert und sieht nur ihr vermisstes Kind. Ihre Gefühle wirken echt und nachvollziehbar, jedoch verliert sie auf ihrer Suche fast ihren Ehemann und die beiden anderen Mädchen, da sie sich gefühlsmäßig immer weiter von ihnen entfernt. Doch die Gefühle der verzweifelten Mutter sind echt und sie kann die Hoffnung nicht aufgeben, dadurch entstehen aber immer wieder Streitigkeiten mit ihrem Mann und den Kindern. Neben Emmas Familie lernt der Leser ebenso Dottie, Jack und ihre Enkeltochter Emmie kennen, die nun bei ihnen lebt. Es ist keine einfache Aufgabe für sie ein so junges Mädchen zu erziehen, als es für die Mutter nicht mehr möglich ist. Jack ist dabei der fürsorgliche und liebevolle Opa, der alles für seine Enkeltochter tut. Seine Frau Dottie jedoch wirkt immer sehr beschützend, verbittert und verbietet viele Dinge. Mit der Zeit und Dotties sich weiter entwickelnder Demenz wird für Jack jedoch immer deutlicher, dass seine Frau ihm etwas verheimlicht. Durch den Blick in Megans zerstörte Welt, voller Zweifel und der ständigen Suche nach ihrer Tochter und den Einblick in das freudige Leben mit einer kleinen Enkelin kann der Leser in zwei unterschiedliche Perspektiven eintauchen, die das Buch tiefgründiger machen, aber ebenso Freude und Trauer zulassen.

    Der Schreibstil im Buch ist sehr angenehm zu lesen und hat mich berührt, da viele Sätze, Geschehnisse voller Traurigkeit, Gefühle und Emotionen stecken. Ebenso ist es so nah und real, da die Mutter weiterhin die bedingungslose Hoffnung nicht aufgibt und dadurch neue Schwierigkeiten entstehen. Der Verlauf der Geschichte war in vielen Dingen vorhersehbar, jedoch konnte die Autorin vor allem zum Ende hin meine Gefühle wecken.


    Ein Buch, das die Suche einer Mutter nach ihrem Kind, aber auch die damit entstehenden Schwierigkeiten und auf der anderen Seite das Glück eines Opas beschreibt. Gefühlvoll, realistisch und nah.

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    Lucciolas avatar
    Lucciolavor einem Jahr
    Kurzmeinung: An manchen Stellen leider zu wenig Tiefgang, ansonsten nettes Buch für Zwischendurch
    Nett für Zwischendurch

    Megan ist am Boden zerstört, nachdem ihre jüngste Tochter Emma verschwunden ist. Zuerst glauben sie noch, dass Emma sich verlaufen hat, doch ihre Hoffnung schwindet von Tag zu Tag. Peter vermisst seine Tochter ebenso wie Megan, doch er erkennt, dass seine anderen beiden Töchter ihn brauchen und so entfernt er sich immer mehr von seiner Frau, die beinahe verbittert Emma sucht und nicht aufgeben will. Doch damit setzt Megan nicht nur ihr Eheleben aufs Spiel, sondern ihre gesamte Familie. 

    „Du kannst nicht alles ignorieren, Mom. Ich versuche, die Lücke auszufüllen, aber ich bin nur ein Kind."
    S. 171

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach und angenehm zu lesen. Das Buch ist unterteilt in das Leben von Megan und das von Jack. Dadurch ergeben sich verschiedene Blickwinkel, die sehr berühren. Insgesamt ist die Story sehr einfühlsam erzählt und auch ergreifend. Mich in die Protagonistin Megan hineinzuversetzen fiel mir etwas schwer, weil sie zwar alles tut, um ihre Tochter zu finden, aber darüber hinaus den Rest ihrer Familie völlig vernachlässigt und vor allem gegenüber ihrem Mann sehr zickig ist, der doch einfach nur versucht, für seine anderen Töchter da zu sein (die das auch dringend nötig hatten). 
    Die Charaktere sind gut beschrieben und bleiben nicht zu oberflächlich. Mir hätte es jedoch besser gefallen, wenn zusätzlich zu Megans und Jacks Sicht auch noch Peter, sowie die beiden Töchter Hannah und Alexis ihre Sicht der Dinge hätten schildern können. Das hätte dem Buch sehr viel mehr Tiefe verliehen. 

    Ich konnte das Ende schon recht früh vorherahnen - und lag damit auch größtenteils richtig. Das nimmt leider etwas die Spannung. An manchen Stellen ist das Buch auch leider etwas langatmig und es fehlt die Spannung. Man hätte aus diesem spannenden und entsetzlichen Thema mehr machen können. 

    Fazit

    Eine nettes Buch für zwischendurch, welches leider an manchen Stellen zu wenig Tiefgang hat und zu vorhersehbar ist. Ansonsten nett geschrieben aus verschiedenen Perspektiven, was mir gut gefallen hat. 

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    InfinitysAngels avatar
    InfinitysAngelvor 2 Jahren
    Wenig Überraschungen aber viel Emotionen


    Megan ist Hausfrau und Mutter von drei kleinen Mädchen. Ihre Welt gerät aus den Fugen, als Emma, die Jüngste, an ihrem dritten Geburtstag spurlos verschwindet. 2 Jahre später geht die Geschichte weiter und beschreibt die Bemühungen die Megan unternommen hat und immer noch unternimmt, um Emma zu finden. Leider merkt Megan nicht, wie der Rest ihrer Familie langsam Stück für Stück zerbricht. 

    Zur gleichen Zeit lernt man Jack und Dottie kennen und deren Enkeltochter Emmie. Jack fängt an, die große Fürsorglichkeit von Dottie gegenüber Emmie zu hinterfragen und vermutet das Dottie ein Geheimnis hat. Die Welten von Jack und Megan kreuzen sich auf einem Jahrmarkt, wo Megan zufällig ein Foto von einem kleinen Mädchen an der Hand ihres Großvaters knipst.

    Ohne große Erwartungen habe ich begonnen das Buch zu lesen und war anfangs auch gleich ein wenig enttäuscht. Die Entführung der kleinen Emma ging mir persönlich viel zu schnell und war viel zu emotionslos geschrieben. Während die Mutter telefonierte, man hatte das Gefühl, das Gespräch dauerte nur wenige Sekunden, verschwand die kleine Emma einfach so. An dieser Szene hat mir eindeutig etwas gefehlt, das ging mir zu schnell. 

    Aber von so etwas lasse ich mich selten abbringen auch noch den Rest zu lesen und ich bin froh es getan zu haben. Die Geschichte hat sich echt entwickelt. Das Gefühlschaos von Megan war für mich sehr gut beschrieben, die Art und Weise, wie sie ihr Leben lebte und sich von allem was nicht ihre kleine Emma betraf abschottete. Die Art und Weise, wie sie gleichzeitig übersah, dass der Rest ihrer Familie, die die noch da waren, auch eine Tochter bzw. eine Schwester verloren hatten und stückchenweise nun auch Ehefrau und Mutter verlieren. 
    Auch der zweite Handlungsstrang rund um Jack und die kleine Emmie war toll geschrieben. Vor allem Jack musste man in seiner besonderen Art und dem besonderen Umgehen mit seiner angeblichen Enkeltochter Emmie, einfach lieben.  

    Das Ende an sich war wenig überraschend. Als Leser vermutete man diesen Aufgaben eigentlich die ganze Zeit, trotzdem wurde das Lesevergnügen dadurch nicht getrübt. 


    Von mir gibt es hierzu eine Leseempfehlung. Wo ist Emma gehört sicherlich nicht zu den spannendsten Büchern, weil vieles vorhersehbar ist, aber trotzdem ist es eine tolle und emotionale Geschichte.

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    Siko71s avatar
    Siko71vor 2 Jahren
    Wo ist Emma?

    Ein sehr emotionaler Roman über die Entführung der kleinen Emma. Ihre Mutter Megan gibt die Hoffnung nicht auf und klammert sich an jeden noch so kleinen Strohalm Emma wiederzufinden. Dabei merkt sie nich, wie ihre Ehe, die Beziehung zu ihren anderen beiden Töchtern und ihr Umfeld zerbricht.
    Auf der anderen Seite erleben wir den alten Jack und seine Frau Dottie, die sich liebevoll um ihre Enkelin die kleine Emmie kümmern. Jack gibt dem Kind alles was er kann. Seine Frau Dottie leidet unter Demenz und in schlechten Tagen engt sie Emmie ein. Das Kind kann sich nicht richtig entfalten, sie wird von anderen Kindern fern gehalten. Warum tut Dottie das? Wird Jack hinter das Geheimns kommen?

    Dieser Roman ging mir richtig unter die Haut. Er ist sehr gefühlvoll geschrieben. Man kann glauben selbst in der Situation von Megan zu stecken. Das wünscht man keiner Familie. Ich kann diesen Roman weiterempfehlen und gebe 5 Lesersterne.

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    andrea_strausss avatar
    andrea_straussvor 7 Monaten
    BibiBookloves avatar
    BibiBooklovevor 8 Monaten
    G
    Gute_Mienevor einem Jahr
    HoneyIndahouses avatar
    HoneyIndahousevor 2 Jahren
    CarmenMs avatar
    CarmenMvor 2 Jahren

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