Stefán Máni Der Stier und das Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Der Stier und das Mädchen“ von Stefán Máni

Die isländische Antwort auf Stephen King: ein düsterer Thriller des preisgekrönten Erfolgsautors Stefán Máni.

In einer verlassenen Ecke Islands, wo der weite Himmel bis zur Erde reicht und nur das Brausen des fernen Meeres zu hören ist, haben zwei junge Touristinnen eine Autopanne. Zu Fuß erreichen sie einen einsamen Bauernhof. Auf ihrer Suche nach den Bewohnern entdecken sie in der Scheune zwei Tote, grausam zugerichtet. Auch im Wohnhaus machen sie einen ähnlich entsetzlichen Fund. Aber bevor sie fliehen können, merken sie, dass sie nicht allein auf dem Hof sind …

Brutaler Island-Thriller, nichts für schwache Nerven ...

— MissNorge

Ein aufreibender Thriller.

— NiWa

Mit sanften Worten spricht Stefán Máni eine grausame Geschichte an.

— FarinaKavin

Krank - aber auch spannend...

— daneegold

Ein großartiger Thriller, der jedoch nichts für zarte Gemüter ist.

— EvelynM

Leider nicht ganz das was ich erwartet habe.

— vanessareads

Spannend, fesselnd, erschütternd und böse. Trotzdem sehr lesenswert

— Sakle88

Sehr düster und hart, aber auch extrem spannend

— nellsche

Ein erschütternder, düsterer Island Thriller, der wirklich nichts für zarte Gemüter ist.

— Schugga

ein düsterer und brutaler Einblick in die schreckliche Psyche der männlichen Manie

— juLyxx17

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  • Brutalität kann Spannung nicht ersetzen

    Der Stier und das Mädchen

    Aglaya

    13. April 2018 um 21:36

    Die junge Hanna ist vor ihrer Familie in die grosse Stadt geflüchtet, doch auch ihr neuer Freund behandelt sie nicht besser als ihr Vater…Die Geschichte wird in der dritten Person aus kapitelweise wechselnder Perspektive erzählt. Leider konnte ich mich mit keiner der Figuren anfreunden, ich fand allesamt ziemlich unausstehlich.Der Klappentext beschreibt ziemlich genau das erste Kapitel des Buches. Danach geht die Handlung in eine komplett andere Richtung, da die komplette Haupthandlung vor diesen Geschehnissen geschieht. Anstatt einer fesselnden Serienmörder-Geschichte, die ich erwartet hatte, bekam ich ein ziemlich zähes Familiendrama zu lesen, das als einziges Gefühl Wut auf alle Beteiligten bei mit hervorrief. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit Gewaltdarstellungen in Büchern (sonst würde ich ja nicht so gerne Serienmörder-Thriller lesen), aber sexuelle Gewalt an Kindern und Tierquälerei können mich auch in literarischer Form nicht unterhalten. Insgesamt scheint der Autor Stefán Máni fehlende Spannung (die Handlung an sich ist ziemlich mager) durch exzessive Gewalt und Brutalität ersetzen zu wollen, was zumindest für mich nicht funktioniert.Leider konnte mich "Der Stier und das Mädchen" überhaupt nicht überzeugen. Ich frage mich, ob der Verfasser des Klappentexts überhaupt mehr als das erste Kapitel gelesen hat, da seine Zusammenfassung so wenig mit der Haupthandlung des Buches zu tun hat. Island als Handlungsort spielte auch keine Rolle, das Ganze hätte genauso gut in einer einsamen Gegend in den USA oder sonstwo angesiedelt sein können.Mein FazitBrutalität kann Spannung nicht ersetzen

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  • Kein einfaches Leben

    Der Stier und das Mädchen

    MissNorge

    13. March 2018 um 20:18

    Kurz zur GeschichteIn einer verlassenen Ecke Islands, wo der weite Himmel bis zur Erde reicht und nur das Brausen des fernen Meeres zu hören ist, haben zwei junge Touristinnen eine Autopanne. Zu Fuß erreichen sie einen einsamen Bauernhof. Auf ihrer Suche nach den Bewohnern entdecken sie in der Scheune zwei Tote, grausam zugerichtet. Auch im Wohnhaus machen sie einen ähnlich entsetzlichen Fund. Aber bevor sie fliehen können, merken sie, dass sie nicht allein auf dem Hof sind.Meine MeinungKein Buch für zarte Seelen, denn es geht schon ziemlich brutal daher. Dieser Thriller hat alles, was es braucht. Atemlose Spannung von der ersten Seite an, die sich bis zur letzten Seiten durchzieht. Richtig interessant macht der Plot, das es einige Zeitsprünge gibt. Diese Rückblicke lassen aber kaum erahnen, wie das Buch endet und zwar mit einer Wendung, die niemals vorher kurz angesprochen oder angerissen wird. Damit hat mich der Autor vollends überrascht und schockiert. Die Charaktere sind eigentlich alle nicht normal, sondern richtig kaputt und am Ende, aber es passt irgendwie in die Story. Als Person hat mir Hanna am besten gefallen, die es nicht leicht hatte in ihrer Teenager-Zeit und somit war das Abrutschen eigentlich schon vorauszuahnen. Das es dann doch so schlimm wurde, hat mich sehr mitgenommen. Drogen, Alkohol, Missbrauch und Gewalt prägen die Leben aller Protagonisten. Trotz dieser düsteren Aussichten, hat mir dieser Island-Thriller gut gefallen.

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  • Viehische Gewalt

    Der Stier und das Mädchen

    NiWa

    02. March 2018 um 14:27

    Frida und Melanie sind in ihren Ferien auf Island unterwegs. Als sie notgedrungen wegen einer Panne anhalten und Hilfe bei einem Bauernhof suchen, gefriert ihnen das Blut in den Adern. Denn sie machen einen grausamen Fund …Stefán Máni hat mit „Der Stier und das Mädchen“ einen brutalen Island-Thriller geschrieben, der von Anfang bis Ende spannend, ungewöhnlich und fesselnd zu lesen ist.Der Klappentext führt etwas in die Irre, weil es gar nicht um Frida und Melanie geht. Dieses Gespann bildet lediglich die Rahmenhandlung, weil man sie nur bis zu dem grausamen Fund begleitet.Hauptsächlich geht es um eine isländische Familie und die einzelnen Familienmitglieder. Dabei wird überwiegend Augenmerk auf die Tochter Hanna und den Sohn Óskar gelegt. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel über die Figuren verraten, weil ihre Entwicklung zentral für den Handlungsverlauf ist. Máni spricht hier besonders Themen an, die mit dem abgeschiedenen Leben am Land verbunden sind und geht genauso gekonnt auf die Probleme der Großstadt ein. Der Schauplatz Island ist mir leider etwas zu kurz gekommen. Zwar begleitet man Hanna in der Hauptstadt Reykjavík, jedoch ist die Atmosphäre austauschbar. Es hätte jede andere Stadt genauso sein können. Auch die gesellschaftlichen Besonderheiten der Isländer haben für meinen Geschmack zu wenig Raum erhalten, denn sie werden mit keinem Wort erwähnt. Dabei hatte ich aufgrund der Untertitelung als ‚Island-Thriller‘ schon gewisse Erwartungen daran.Inhaltlich hat der Autor ein wahres Drama geschaffen, das mir ordentlich unter die Haut gegangen ist. Obwohl es sich um einen Thriller handelt, hat die Geschichte auf mich realitätsnah gewirkt. Meinem Empfinden nach könnte es sich tatsächlich so zugetragen haben.Die eigentliche Handlung ist in mehreren Stränge in Gegenwart und Vergangenheit angesetzt. Zwar wird nicht chronologisch erzählt, doch die Episoden sind durch ein ‚Tick Tack‘ gekennzeichnet. Dadurch sind sie im Großen und Ganzen übersichtlich beschrieben. Trotzdem habe ich mir etwas schwer getan, weil der Autor zwischen den Figuren herumspringt und einen von einer Szene in die nächste reisst. Die kurzen Kapitel sind intensiv und schonungslos geschrieben. Sie stacheln Gefühle sowie Emotionen an und sind von einer blutrünstigen kalten Aura umgeben. Dabei hat Máni teils einen vulgären Sprachgebrauch und so manche seiner Ideen kann man schon als barbarisch bezeichnen.Eine blutrünstige Szene ist mir sehr nahe gegangen, weil dabei ein Tier im Mittelpunkt steht. Ich habe schon öfter gemerkt, dass ich Gewalt und Brutalität gegenüber Menschen in Büchern besser ertragen kann, als wenn ein Tier misshandelt wird. Bei dieser Szene hat sich bei mir alles zusammengezogen und ich habe fassungslos den Kopf geschüttelt, weil ich es als dermaßen unfair empfunden habe.Obwohl Stefán Máni mit Horror-Meister Stephen King verglichen wird, kann ich dem nicht zustimmen. Máni schreibt gut, fesselt mit einfachen kurzen Sätzen und regt ordentlich die Gemüter auf. Mit der dichten Atmosphäre anderer Autoren kann sein Werk - trotz der einnehmenden Stimmung - allerdings (noch) nicht Schritt halten, weil er meinen Lesefluss durch den episodenhaften Aufbau eher belastet als vorangetrieben hat.Dennoch ist „Der Stier und das Mädchen“ meiner Meinung nach ein beispielloser, aufreibender Thriller, der packen kann, und dem Leser eine dramatische Familiengeschichte vor Augen führt. Zarte Gemüter sollte sich vor der viehischen Gewalt und dem anrüchigen Ton hüten. Wer dies verkraften kann, wird aufwühlende Lesestunden erleben.

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    • 11
  • spannender Thriller

    Der Stier und das Mädchen

    Simi159

    02. February 2018 um 07:11

    „Der Stier und das Mädchen“ von Stefán Máni ist ein gutgemachter Thriller, der Gänsehaut und Spannung schon auf den ersten gelesenen Seiten entstehen lässt und sich durch seinen angenehmen Sprachstil sehr gut und  schnell lesen läßt. Island, weit und breit keine Stadt, kein Netz, eine einsame Landstraße. Und genau dort bleiben zwei Touristinnen mit einer Autopanne liegen. Sie gehen zu Fuß zum nächsten Bahnhof, dieser liegt ebenfalls verlassen da. Doch in der Scheune entdecken die Beiden zwei Tode, grausam verstümmelt,  und  im Haus liegt eine weitere Leiche. Sie wollen fliehen, doch es ist zu spät, auf dem Hof sind nicht nur sie und die Leichen... …Brrr. So wie man bei der Beschreibung schon eine Gänsehaut bekommt, so geht es Schlag auf Schlag weiter. Denn der Autor weiß, wie man Cliffhanger herstellt.  Nach dem blutigen Einstieg dröselt er die Geschichte von hinten auf, so dass man sich zwar erst mal beruhigen kann, was aber auch etwas Geduld vom  Leser verlangt. Da wieder neue Charaktere und neue Settings auftauchen. Stück für Stück löst sich der Anfangs entstandene Knoten, menschlich tragisch, und auch wenn man ahnt, wie sich das auflösen könnte, bleibt es bis zum Schluss spannend. Realistische wie authentische Charaktere und eine ganz normale Situation, die in  all ihrer  Tragik und der  daraus resultierenden Konsequenzen,  banal bis  alltäglich normal ist, machen es rund. Logisch auflösend und keine Frage bleibend, bleibt man als  Leser nur etwas erschüttert zurück.   Vier Sterne.

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  • Grausame Wahrheit

    Der Stier und das Mädchen

    FarinaKavin

    29. January 2018 um 18:56

    Der Stier und das Mädchen, ist ein Buch, welches den Leser mit einem hervorragenden Schreibstil immer tiefer in eine unbekannte und dunkle Welt zieht, denn mit jeder weiteren Seiten, die man hinter sich bringt, wird einem nur mehr bewusst, dass es Menschen, wie sie in diesem Buch beschrieben werden, leider tatsächlich existieren.Das Buch beginnt mit Frida und Melanie, wie sie versuchen im wunderschönen Island ihren Urlaub zu genießen. Leider werden sie dabei jedoch vom Pech - anders gesagt vielleicht auch vom Schicksal - verfolgt. Denn nachdem sie mit dem Auto liegen bleiben und feststellen, dass sie kein Netz haben, treffen sie auf einem Hof auf unsagbare Grausamkeit, dem eigentlichen Handlungsstrang dieser Geschichte.Ich muss ehrlich sagen, dass ich überrascht war von der Heftigkeit des Geschriebenen, was mich nur umso mehr beeindruckt, aber auch beschäftigt hat. Stefán Máni versteht sich damit,die Schönheit eines in der Vorstellung so ruhigem Ortes atmosphärisch perfekt darzustellen, um es dann mit grausiger Wahrheit zu füllen.Wie von einem Psychothriller zu erwarten, bleibt die Spannung stets aufrecht, bis der Plot seinen Höhepunkt erreicht. Den Leser erreichen dabei vielerlei an Gefühlen - allen voran wahrscheinlich Ekel und Unfassen. Ich erlebe es heutzutage nur noch selten, dass ein Buch das sogenannte Katharsis tatsächlich erfüllt. Doch Stefán Máni hat es mit diesem hier tatsächlich geschafft. Ich konnte jede Seite mit der Protagonistin mitfühlen und musste mich immer wieder fragen, ob solche - harmlos gesagt - Probleme auch in meinem Umfeld existieren und ob ich dem entgegenwirken kann.Bis hin zum Ende hatte ich mit der Botschaft dieser Geschichte zu kämpfen. Denn wenn es eines gibt, was man von Der Stier und das Mädchen mitnimmt, dann, dass die Hölle überall Fuß fassen kann.Mit sehr kaltem und hartem Realismus beschreibt der Autor das Leben von einer seiner grausamsten Seiten und lässt diese unverschönert wirken. Alleine deswegen kann ich für meinen Teil, als Horrorfan und jemand, der sich gern mit allen Facetten des Lebens auseinandersetzt, sagen, dass das eines der besten Bücher dieser Art ist, die ich bisher lesen durfte. Denn es hat mich auf die altbekannte Art und Weise zum Nachdenken angeregt - es hat mich daran erinnert, wie ähnlich wir Menschen uns alle sind und wie glücklich sich viele von uns schätzen können, dass sie ein Leben führen können, von dem sie nicht einmal glauben können, dass es mehr ist, als viele andere jemals erwarten dürfen...Trotz des angenehmen Schreibstils, der harten Wahrheit und der guten Umsetzung, bin ich zwischen ein wunderbares Buch und einer Geschichte, mit der ich mich so schnell nicht noch einmal auseinandersetzen kann hin-und-her-gerissen.Ich empfehle es weiter, jedoch nur an diejenigen, die sich im Stande fühlen sich mit den hässlichsten Seiten des Lebens zu konfrontieren.

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  • Brutaler und düsterer Thriller

    Der Stier und das Mädchen

    EvelynM

    05. January 2018 um 11:38

    Der Einstieg in den Thriller gleicht einer Horrorgeschichte und lässt keinen Zweifel, dass er nichts für sensible Leser ist. Der Klappentext ist exakt der Einstieg in die Geschehnisse um grauenvolle Morde auf einem entlegenen Bauernhof in Island. Was zwei gestrandete Studentinnen dort vorfinden, lässt dem Leser das Blut in den Ader gefrieren: verstümmelte Leichen, jede Menge Blut und der Täter scheint noch im Haus zu sein!   Im Wechsel und in Zeitsprüngen wird vom Leben der Bewohner des Bauernhofes und dem jungen Pärchen Hanna und Rikki erzählt. Der Thriller ist extrem spannend, aber auch grausam und nervenaufreibend. Man spürt „das Böse“ durch jede Zeile näher kommen. Der Schreibstil ist durch die Sprünge zwischen den Protagonisten und der Zeit anspruchsvoll, doch man kann dem Geschehen gut folgen, denn der Autor verzichtet auf ausschweifende Erklärungen und bleibt dicht an der Handlung. Er hat das Ende vorweggenommen und erzählt im Rückblick, wie es zu dieser ungeheuerlichen Tat kommen konnte. In einer Spirale aus Missbrauch, Gewalt, Drogen und Hass steuern die Protagonisten unaufhörlich auf eine Katastrophe zu. Tick Tack – die Zeit tickt und treibt die Hauptfiguren immer mehr an den Rand des Abgrundes! Die Trennung der Kapitel durch das Ticken einer Uhr finde ich sehr gelungen, denn es passt hervorragend zum Verlauf der Geschichte und treibt den Leser auf das Ende zu. Dabei ist die Stimmung oft düster, brutal und hart – ganz zart schimmert jedoch hin und wieder menschliche Wärme durch. Ein großartiger Thriller, der jedoch nichts für zarte Gemüter ist.

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  • Nichts für schwache Nerven

    Der Stier und das Mädchen

    Sakle88

    14. December 2017 um 20:10

    Inhalt: Wie soll es auch anders sein, man fährt Irgendwo durchs Nirgendwo und plötzlich hat man eine Autopanne. So ergeht es den beiden jungen Touristinnen als sie in einer verlassenen Ecke Islands eine Autopanne erleiden. Als die beiden dann zu Fuß einen einsamen Bauernhof finden, könnte das grauen nicht schlimmer sein. Denn was sie dort finden lässt einen Blut in den Adern gefrieren. Auf ihrer Suche nach den Bewohnern stoßen die beiden, in der Scheune, auf zwei grausam zugerichtete Leichen.  Doch für die Flucht ist es zu spät, denn sie sind nicht alleine auf dem Hof... Meine Meinung: Den Schreibstil finde ich super leicht zu lesen. Ich mag es sehr gerne wenn die Perspektive wechselt und es auch Zeitsprünge gibt. Auf beides stoßen wir in diesem Buch. Die Kapitel haben eine gute länge, weder zu kurz noch zu lang. Dieses Buch ist grausam und böse. Es stockt einem Teilweise der Atem, wenn man denkt es geht nicht mehr schlimmer, dann wird es schlimmer. Denn wir machen hier auch eine Reise in die Vergangenheit um zu sehen wie es überhaupt so weit kommen konnte. Und dort werden schlimme Dinge aufgedeckt. Wir werden entführt in eine Welt von Drogen, Gewalt und Missbrauch.  Manchmal will man gar nicht weiter lesen, doch man muss. Fazit: Ich finde das Geschehen spannend, mitreißend, fesselnd aber auch aufwühlend. Von mir gibt es fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung an alle diejenigen die keine schwachen Nerven haben :) Lieben Dank an Netgalley.de für die Bereitstellung des Leseexemplares.

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  • Der Stier und das Mädchen

    Der Stier und das Mädchen

    nellsche

    10. December 2017 um 22:29

    Zwei junge Touristinnen sind mit dem Auto in Island unterwegs, als sie ausgerechnet in einer verlassenen Gegend eine Autopanne haben. Sie entdecken ein Schild, das auf einen Hof hinweist und machen sich zu Fuß auf den Weg, um Hilfe zu holen. Doch auf dem verwahrlost erscheinenden Hof machen sie eine grausige Entdeckung - mehrere Leichen. Zum Fliehen bleibt keine Zeit, denn sie sind nicht alleine auf dem Hof.Puh, dieser Thriller hat es wirklich in sich. Der Autor hat eine extrem düstere und beklemmende Stimmung geschaffen, die sich das ganze Buch über hält. Auch mit brutalen Szenen und Grausamkeiten wurde nicht gespart. Das alles zusammen schaffte bei mir eine durchgängig hoch gehaltene Spannung, so dass ich das Buch in einem Rutsch verschlingen musste.Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Zuerst erlebt man, wie die beiden Touristinnen den Hof und die Toten entdecken. Das war schon sehr düster-spannend und bildhaft beschrieben, so dass sich mein Herzschlag beschleunigte.Dann taucht man in die Geschichte ein, die zu dem Drama auf dem Hof geführt hat. Dabei gibt es zwei Erzählstränge. Zum einen von Rikki, der in Island unterwegs ist und auf dem Hof landete. Zum anderen von Hanna, die in Reykjavik lebt, und ziemlich fertig ist und mit Drogen und Misshandlungen konfrontiert ist.Ich fand diese beiden Erzählstränge sehr interessant und spannend. Ich war äußerst neugierig, was geschehen ist, dass es ein solches Ende gibt. Dass beide in der Vergangenheit spielen, war sofort klar. Doch wusste ich nicht, welche davon zuerst spielte. Was hat zu welcher Handlung geführt und warum? Meine Gedanken überschlugen sich fast. Ich fand das einfach großartig!Am Ende wird das ganze Ausmaß der Familiengeheimnisse, die zu der Tragödie geführt haben, offenbart. Ich war unglaublich schockiert und betroffen. Die Geschichte ist definitiv nichts für schwache Nerven. Aber sie absolut spannend und fesselnd geschrieben und hat bei mir einen regelrechten Sog entwickelt. Ich wurde von diesem düsteren Thriller bestens unterhalten und kann ihn unbedingt empfehlen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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  • Ein spannender Island-Thriller

    Der Stier und das Mädchen

    specialang

    10. December 2017 um 22:04

    Rückentext: In einer verlassenen Ecke Islands, wo der weite Himmel bis zur Erde reicht und nur das Brausen des fernen Meeres zu hören ist, haben zwei junge Touristinnen eine Autopanne. Zu Fuß erreichen sie einen einsamen Bauernhof. Auf ihrer Suche nach den Bewohnern entdecken sie in der Scheune zwei Tote, grausam zugerichtet. Auch im Wohnhaus machen sie einen ähnlichen entsetzlichen Fund. Aber bevor sie fliehen können, merken sie, dass sie nicht allein auf dem Hof sind... Meinung: Bereits die ersten Seiten waren sehr spannend. Frida und Melanie machen Urlaub auf Island und haben eine Autopanne. Weit und breit ist nicht mit Hilfe zu rechnen und es gibt auch keine Netz um diese zu bekommen. Sie finden einen Bauernhof und was sie dort finden, ist der reinste Alptraum. Als Leser wird man immer wieder in die Vergangenheit geschickt. So erfährt man nach und nach, wie es zu dieser schrecklichen Tat gekommen ist. Die Spannung ist das ganze Buch über konstant hoch und lässt auch bis zum Ende hin nicht nach. Ein richtiger Pageturner, der aber nichts für empfindliche Gemüter ist. Ein spannendes und gutes Buch, was ich nur empfehlen kann.

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  • Die dunkle Seite Islands

    Der Stier und das Mädchen

    Schugga

    10. December 2017 um 21:22

    "Der Stier und das Mädchen" ist ein Island-Thriller der etwas düsteren Sorte. Zwei Touristinnen entdecken aufgrund einer Reifenpanne grausam zugerichtete Leichen auf einem abgelegenen Gehöft. Doch wer glaubt, dies sei bereits das Schreckliche an dem Roman gewesen, wird schnell eines Besseren belehrt. Auf der Suche nach der Wahrheit, der Ursache des Massakers, taucht der Leser ein in eine Welt voller Gewalt, Missbrauch und Drogen, die ihresgleichen sucht und mir manchmal schon etwas zuviel wurde. Insbesondere Hannas Schicksal, welches von Kindesbeinen an von erschreckender Gewalt geprägt ist, hat mich äußerst bewegt. Und obwohl der Roman so erschreckend brutale Züge aufweist, lässt einen das Buch doch nicht los, möchte man weiterlesen, die Wahrheit aufdecken. Eine weitere Herausforderung neben der ungeschönten Brutalität ist der Schreibstil des Autors. So musste ich mich an die unterschiedlichen Perspektiven und Zeitsprünge erstmal gewöhnen, welche nach und nach das Familiendrama aufdeckten. Mein Fazit: Ein erschütternder, düsterer Island Thriller, der wirklich nichts für zarte Gemüter ist.

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  • Ein düsterer Roman mit ungewohntem, aber passendem Titel

    Der Stier und das Mädchen

    AnjaSc

    09. December 2017 um 09:41

    Inhalt: Das Buch beginnt genau mit der im Klappentext beschriebenen Szene und dem Leser wird ein wirklich guter Eindruck vermittelt von dem, was der Mörder getan hat.Die Anfangssequenz lässt sich am ehesten als bizarr und düster beschreiben und Stefan Mani hat einen direkt am Haken.Wenn man weiter liest stellt man schnell fest, dass das Buch mit dem Ende beginnt und man eine Reise durch das Leben der Protagonisten unternimmt, um wieder bei diesem Punkt auszukommen.Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Hanna als Hauptprotagonistin,was die junge Frau erlebt hat und wie es zu diesem unglaublichen Morden gekommen ist.In nicht chronologischer Reihenfolge erzählt uns Mani:  Wie sie dem Elternhaus entfliehen kann, aber auf Grund von falschen Freunden und Entscheidungen eine Hölle gegen die nächste eintauscht., Wie die Probleme ihr über den Kopf wachsen und sie eine Entscheidung trifft mit weitreichenden Konsequenzen. Stefan Mani nutzt als Hinweis vor den "Zeitsprüngen" der einzelnen Kapitel  immer ein "tick tack" und auch dies hat einen Bezug zur Geschichte. Fazit: Wer den Klappentext liest erwartet eigentlich einen reißerischen und ziemlich blutrünstigen Thriller, bei dem es primär um diese Morde geht, doch das ist nicht so. Wir arbeiten uns durch das Leben der Menschen um zu diesem Punkt zu kommen, um zu verstehen wie es dazu kommen konnte.Zimperlich darf man für dieses Buch trotzdem nicht sein, denn Mani stellt die Gewaltszenen durchaus drastisch dar und beschönigt nichts.Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich der Schreibstil des Autors. Die Sätze wirken teilweise schroff, kurz und abgehakt. Kein Wort zu viel und keins zu wenig.Die Kühle und auch Gefühllosigkeit der Protagonisten wird dadurch unterstrichen und machen für mich einen Teil des Charmes dieser Geschichte aus.Nichts in diesem Buch geschieht zufällig, sondern alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und greift zum Schluß nahtlos ineinander, um auf das Finale hinauszulaufen.Die Charaktere des Buches sind allesamt keine Sympathieträger. Selbst Hanna, die ein wirklich schreckliches Schicksal hat, konnte mich nicht für sich einnehmen, auch wenn ich schockiert war.Ist das schlimm?Für mich persönlich nicht, denn dieses Buch braucht keine Sympathien. Es ist düster, kalt, erschreckend, will schockieren und provozieren.Im Laufe der Geschichte wird auch klar, warum dieses Buch den eherungewöhnlichen Titel hat und ich denke, er ist perfekt gewählt inkl. dem Cover.Für mich war es ein unglaublich komplexer und erschreckender Roman über das Schicksal einer jungen Frau, der mich begeistert hat.Eine Leseempfehlung für Freunde der Noir-Literatur mit 5 von 5 Punkten.

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  • Buchverlosung zu "Der Stier und das Mädchen" von Stefán Máni

    Der Stier und das Mädchen

    Marina_Nordbreze

    Bist du mutig genug für einen Ausflug nach Island? Zwei Frauen. Eine Autopanne irgendwo im Nirgendwo. Ein verlassener Bauernhof. Diese Ausgangssituation verheißt nichts gutes. Und so ist es auch in "Der Stier und das Mädchen" von Stefán Máni. Der isländische Thriller-Autor beschwört in seinem neuesten Buch unsere schlimmsten Albträume herauf. Also nehmt euch in Acht und seid gespannt, welches Grauen in Island auf euch wartet ... Bei unserer Buchverlosung habt ihr nicht nur die Gelegenheit, eines von 25 Exemplaren von "Der Stier und das Mädchen" zu gewinnen, sondern ihr habt auch die Gelegenheit, dem  isländischen Autor Stefán Máni Fragen rund um sein neuestes Buch zu stellen! Mehr zum BuchIn einer verlassenen Ecke Islands, wo der weite Himmel bis zur Erde reicht und nur das Brausen des fernen Meeres zu hören ist, haben zwei junge Touristinnen eine Autopanne. Zu Fuß erreichen sie einen einsamen Bauernhof. Auf ihrer Suche nach den Bewohnern entdecken sie in der Scheune zwei Tote, grausam zugerichtet. Auch im Wohnhaus machen sie einen ähnlich entsetzlichen Fund. Aber bevor sie fliehen können, merken sie, dass sie nicht allein auf dem Hof sind …>> Hier geht es direkt zur Leseprobe für den ersten EindruckGemeinsam mit Edition M vergeben wir in dieser Buchverlosung 25 Exemplare von "Der Stier und das Mädchen". Was ihr für dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 19.11. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und stellt dem Autor Stefán Máni eure Frage! Ihr könnt eure Frage entweder direkt auf Englisch stellen oder auf Deutsch, wir übersetzen die Fragen dann direkt in eurem Beitrag für den Autor!Wir freuen uns, dass sich Stefán Máni die Zeit für diese Fragerunde nimmt und wünschen euch allen viel Spaß und viel Glück bei der Verlosung!Aufgepasst! Unter allen, die bis zum 10.12.2017 eine Rezension zu "Der Stier und das Mädchen" bei LovelyBooks posten, haben die Chance auf ein Krimi- und Thriller-Paket von Edition M! Alle Infos dazu findet ihr im dazugehörigen Unterthema!Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!

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    • 344
  • Eine literarische Achterbahnfahrt von unglaublicher Brutalität im Wechsel mit zartester Poesie

    Der Stier und das Mädchen

    ninchenpinchen

    07. December 2017 um 18:03

    Zum Island-Thriller von Stefán Máni: „Der Stier und das Mädchen“. Frida aus Schweden und Melanie aus Australien machen eine Reise durch Island. Als ihr Leihwagen streikt, machen sie sich zu Fuß auf zur nächsten Ortschaft. Sie nehmen nur das Nötigste mit: Geld, Pässe und Getränke. Melanie hat noch eine Kamera dabei. Es ist furchtbar heiß und still. (Ich wusste gar nicht, dass es in Island so heiß sein kann!) Anrufen können die beiden Touristinnen in ihrer Notlage niemanden, denn ihre Handys zeigen kein Netz. In einiger Entfernung entdecken sie ein Schild, darauf steht: „Uxavellier 1 km“. Was sie dort erwartet, wissen sie nicht. Und das ist auch besser so, sonst wären sie bestimmt in die entgegengesetzte Richtung gelaufen. Okay, bis hierher dachte ich, jetzt kommt so etwas wie „Muttertag“. Junge Leute stranden irgendwo, landen in einem Gehöft und da geht dann die Post ab. Aber im „Stier und das Mädchen“ ist das keineswegs so, es gibt zwar auch ein Horrorszenario, aber vom Ablauf her ist alles ganz anders als in „Muttertag“. Schon bei der Lesung in Berlin erklärte Stefán Máni, der ausgezeichnet Englisch spricht, sämtliche Männer in seinem Roman seien Arschlöcher, assholes. Und das sind sie auch: Rikki, Jónatan, Anton, Svenni, Kolbeinn & Egill. Und Sadisten sind sie noch dazu, falls das Wort „Arschloch“ das nicht schon beinhaltet. Eine Ausnahme gibt es allerdings von dieser Regel, aber mehr sei hier nicht verraten. Die Frauen, Rosa & Hanna, Mutter und Tochter, sind sehr speziell: Rosa ist verlogen, hinterhältig und intrigant; Hanna, ihre Tochter, im tiefsten Inneren heimatlos und zerrüttet. Eine empathische Tante, Stina, Schwester von Rosa, ist leider viel zu früh verunglückt. Der Roman rollt sich in Zeitsprüngen von hinten auf. (Man verliert aber nie den Überblick!) Der Stil ist ungewöhnlich: Passagen von unglaublicher Brutalität wechseln sich ab mit zartester Poesie (Hannas Tagebuch). Dann gibt es noch einen überaus wichtigen Protagonisten: Óskar, Hannas erheblich jüngeren Bruder, den sie das Lesen lehrt und für den sie eine Geheimsprache entwickelt. Fazit: Der Autor Stefán Máni nimmt kein Blatt vor den Mund und wer das aushalten kann, der ist hier richtig. Mir hat der Island-Thriller super gefallen, weil ich das Ungewöhnliche mag, und dem wird hier Rechnung getragen. Und noch dies: Das Cover sieht klasse aus, der Titel passt perfekt zum Inhalt (ist ja nicht immer so!) und das Buch fühlt sich so weich an wie Samt.

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  • Fassungslos intelligenter Thriller

    Der Stier und das Mädchen

    JenWi90

    07. December 2017 um 17:15

    Die Deutsche Erstveröffentlichung vom November 2017 des Buches "Der Stier und das Mädchen" von Stefán Máni, schafft es bereits während der ersten Seiten, den Leser in eine abartige Welt voller Drogen, Missbrauch und einem einzigartigen Kampf um die Freiheit zu versetzen.Wir werden während des Lesens Zeugen einer Welt, welche mich persönlich mehr als schockiert hat. Nachdem zu Anfang der Story zwei Touristinnen auf einem Bauernhof in einer verlassenen Ecke Islands den Fund von grausam zugerichteten Toten machen, erfahren wir auf den folgenden Seiten, wie es zu dem grausamen Mord kam. Seite um Seite vertiefen wir uns in eine Welt, welche von Perversion, Hass, Missbrauch und Abartigkeiten gefüllt ist und versuchen gemeinsam mit der Protagonistin Hanna aus diesem Albtraum zu entfliehen.Die stetig auf Spannung gehaltene Story, macht das Buch zu einem absoluten Pageturner. Man kann das Buch fast nicht aus der Hand legen - sei es aufgrund der Aufregung, der Spannung oder sogar aufgrund der Abneigung, die dieses Buch in einem erschafft.Durch die Schreibweise und die Art der Erzählung schafft es Stefán Máni, das Buch zu einem absoluten Hammer-Thriller.Nach dem Ende des Buches, musste ich die Geschichte zuerst auf mich wirken lassen. Ein einfaches WOW blieb nach dem Beenden dieses Buches. Absolute Empfehlung!!!

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  • Eine unvorhersehbare Handlung

    Der Stier und das Mädchen

    ErbsenundKarotten

    07. December 2017 um 15:07

    Ein Klappentext, der das pure Gruseln verspricht, hat mir unheimliche Vorfreude auf das Buch bereitet. Lasst euch den Text einfach mal auf der Zunge zergehen: Einsamer Bauernhof, grausiges Verbrechen und man merkt schnell, dass man nicht alleine ist. Nach dem ersten Kapitel merkt man aber schnell, dass die eigentliche Handlung eine ganz andere ist – nämlich der Weg zu dem grausigen Verbrechen. Ich brauchte anfangs ein wenig, um in die Erzählweise des Autors reinzukommen, weil wir eben ständig wechselnde Perspektiven haben, die zeitlich auch umherspringen – und das nicht chronologisch. Aber lasst euch gesagt sein, sämtliche Erzählungen, Personen und Orte führen am Ende zu einem Ganzen. Und was mich auch wahnsinnig beeindruckt hat, dass wir am Ende erst erfahren, womit das Buch seinen Titel verdient hat. Der Schreibstil des Autors ansich hat mir gut gefallen. Er hat seine Sätze sehr kurz gehalten, was sich dennoch flüssig lesen ließ. Gewöhnungsbedürftig ist aber die wirklich teilweise ordinäre Erzählweise, was aber natürlich zu dem ganzen Buch und dem Setting passt. Über eine Stelle in dem doch schmalen Büchlein bin ich nicht hinweggekommen und habe diese Erzählung auch überflogen. Und ich erlaube mir an dieser Stelle auch einen kleinen Spoiler, weil ich bei manchen Büchern einfach froh wäre, wenn ich vor dem Lesen eine Warnung erhalten hätte, weil das eine Sache ist, die ich nicht lesen kann und möchte. Ich verrate deshalb so viel, dass in diesem Buch ein Tier furchtbar zugrunde gerichtet wird. Das ging mir so nahe, dass ich auch beim Nichtlesen daran denken musste. Generell enthält das Buch sehr viel Dramatik, sehr viel Grausamkeit und Ungerechtigkeit. Wie ich oben schon erwähnte, schreibt der Autor teilweise sehr ordinär, aber vor allem schonungslos was z. B. Gewalt etc. angeht. Da muss man einfach selbst wissen, wo die eigene Schmerzgrenze ist. Alles in allem fand ich das Buch wirklich sehr gut, gerade weil es mich noch nachhaltig sehr beeindruckt hat. Ich kann für Leser, die dem Thriller-/Horror-Genre nicht abgeneigt sind hier meine absolute Empfehlung aussprechen. Sofern ihr mit Gewalt gegen Tiere auch ein Problem habt, könnt ihr die Stelle überfliegen, aber ich bin mir sicher, dass sie euch dennoch sehr nahe gehen wird. Ich finde es einfach gut, wenn man so etwas im Vorfeld weiss und gewarnt ist. Der Autor steht auf jeden Fall auf meiner Liste der Autoren, von denen ich noch ein Buch lesen möchte und das sagt ja schon alles :)

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