Der Stier und das Mädchen

von Stefán Máni 
3,9 Sterne bei44 Bewertungen
Der Stier und das Mädchen
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Positiv (32):
MissNorges avatar

Brutaler Island-Thriller, nichts für schwache Nerven ...

Kritisch (6):
Whitedragons avatar

Nicht was ich erwartet habe. Brutal aber kein Horror, eher Drama. Ende konnte etwas überraschen. Emotionsloser Schreibstil.

Alle 44 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Stier und das Mädchen"

Die isländische Antwort auf Stephen King: ein düsterer Thriller des preisgekrönten Erfolgsautors Stefán Máni.

In einer verlassenen Ecke Islands, wo der weite Himmel bis zur Erde reicht und nur das Brausen des fernen Meeres zu hören ist, haben zwei junge Touristinnen eine Autopanne. Zu Fuß erreichen sie einen einsamen Bauernhof. Auf ihrer Suche nach den Bewohnern entdecken sie in der Scheune zwei Tote, grausam zugerichtet. Auch im Wohnhaus machen sie einen ähnlich entsetzlichen Fund. Aber bevor sie fliehen können, merken sie, dass sie nicht allein auf dem Hof sind …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781542049696
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Edition M
Erscheinungsdatum:14.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 6 Monaten
    Brutalität kann Spannung nicht ersetzen

    Die junge Hanna ist vor ihrer Familie in die grosse Stadt geflüchtet, doch auch ihr neuer Freund behandelt sie nicht besser als ihr Vater…

    Die Geschichte wird in der dritten Person aus kapitelweise wechselnder Perspektive erzählt. Leider konnte ich mich mit keiner der Figuren anfreunden, ich fand allesamt ziemlich unausstehlich.

    Der Klappentext beschreibt ziemlich genau das erste Kapitel des Buches. Danach geht die Handlung in eine komplett andere Richtung, da die komplette Haupthandlung vor diesen Geschehnissen geschieht. Anstatt einer fesselnden Serienmörder-Geschichte, die ich erwartet hatte, bekam ich ein ziemlich zähes Familiendrama zu lesen, das als einziges Gefühl Wut auf alle Beteiligten bei mit hervorrief. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit Gewaltdarstellungen in Büchern (sonst würde ich ja nicht so gerne Serienmörder-Thriller lesen), aber sexuelle Gewalt an Kindern und Tierquälerei können mich auch in literarischer Form nicht unterhalten. Insgesamt scheint der Autor Stefán Máni fehlende Spannung (die Handlung an sich ist ziemlich mager) durch exzessive Gewalt und Brutalität ersetzen zu wollen, was zumindest für mich nicht funktioniert.

    Leider konnte mich "Der Stier und das Mädchen" überhaupt nicht überzeugen. Ich frage mich, ob der Verfasser des Klappentexts überhaupt mehr als das erste Kapitel gelesen hat, da seine Zusammenfassung so wenig mit der Haupthandlung des Buches zu tun hat. Island als Handlungsort spielte auch keine Rolle, das Ganze hätte genauso gut in einer einsamen Gegend in den USA oder sonstwo angesiedelt sein können.

    Mein Fazit
    Brutalität kann Spannung nicht ersetzen

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    MissNorges avatar
    MissNorgevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Brutaler Island-Thriller, nichts für schwache Nerven ...
    Kein einfaches Leben

    Kurz zur Geschichte
    In einer verlassenen Ecke Islands, wo der weite Himmel bis zur Erde reicht und nur das Brausen des fernen Meeres zu hören ist, haben zwei junge Touristinnen eine Autopanne. Zu Fuß erreichen sie einen einsamen Bauernhof. Auf ihrer Suche nach den Bewohnern entdecken sie in der Scheune zwei Tote, grausam zugerichtet. Auch im Wohnhaus machen sie einen ähnlich entsetzlichen Fund. Aber bevor sie fliehen können, merken sie, dass sie nicht allein auf dem Hof sind.

    Meine Meinung
    Kein Buch für zarte Seelen, denn es geht schon ziemlich brutal daher. Dieser Thriller hat alles, was es braucht. Atemlose Spannung von der ersten Seite an, die sich bis zur letzten Seiten durchzieht. Richtig interessant macht der Plot, das es einige Zeitsprünge gibt. Diese Rückblicke lassen aber kaum erahnen, wie das Buch endet und zwar mit einer Wendung, die niemals vorher kurz angesprochen oder angerissen wird. Damit hat mich der Autor vollends überrascht und schockiert. Die Charaktere sind eigentlich alle nicht normal, sondern richtig kaputt und am Ende, aber es passt irgendwie in die Story. Als Person hat mir Hanna am besten gefallen, die es nicht leicht hatte in ihrer Teenager-Zeit und somit war das Abrutschen eigentlich schon vorauszuahnen. Das es dann doch so schlimm wurde, hat mich sehr mitgenommen. Drogen, Alkohol, Missbrauch und Gewalt prägen die Leben aller Protagonisten. Trotz dieser düsteren Aussichten, hat mir dieser Island-Thriller gut gefallen.

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    NiWas avatar
    NiWavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein aufreibender Thriller.
    Viehische Gewalt

    Frida und Melanie sind in ihren Ferien auf Island unterwegs. Als sie notgedrungen wegen einer Panne anhalten und Hilfe bei einem Bauernhof suchen, gefriert ihnen das Blut in den Adern. Denn sie machen einen grausamen Fund …

    Stefán Máni hat mit „Der Stier und das Mädchen“ einen brutalen Island-Thriller geschrieben, der von Anfang bis Ende spannend, ungewöhnlich und fesselnd zu lesen ist.

    Der Klappentext führt etwas in die Irre, weil es gar nicht um Frida und Melanie geht. Dieses Gespann bildet lediglich die Rahmenhandlung, weil man sie nur bis zu dem grausamen Fund begleitet.

    Hauptsächlich geht es um eine isländische Familie und die einzelnen Familienmitglieder. Dabei wird überwiegend Augenmerk auf die Tochter Hanna und den Sohn Óskar gelegt. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel über die Figuren verraten, weil ihre Entwicklung zentral für den Handlungsverlauf ist.

    Máni spricht hier besonders Themen an, die mit dem abgeschiedenen Leben am Land verbunden sind und geht genauso gekonnt auf die Probleme der Großstadt ein.

    Der Schauplatz Island ist mir leider etwas zu kurz gekommen. Zwar begleitet man Hanna in der Hauptstadt Reykjavík, jedoch ist die Atmosphäre austauschbar. Es hätte jede andere Stadt genauso sein können. Auch die gesellschaftlichen Besonderheiten der Isländer haben für meinen Geschmack zu wenig Raum erhalten, denn sie werden mit keinem Wort erwähnt. Dabei hatte ich aufgrund der Untertitelung als ‚Island-Thriller‘ schon gewisse Erwartungen daran.

    Inhaltlich hat der Autor ein wahres Drama geschaffen, das mir ordentlich unter die Haut gegangen ist. Obwohl es sich um einen Thriller handelt, hat die Geschichte auf mich realitätsnah gewirkt. Meinem Empfinden nach könnte es sich tatsächlich so zugetragen haben.

    Die eigentliche Handlung ist in mehreren Stränge in Gegenwart und Vergangenheit angesetzt. Zwar wird nicht chronologisch erzählt, doch die Episoden sind durch ein ‚Tick Tack‘ gekennzeichnet. Dadurch sind sie im Großen und Ganzen übersichtlich beschrieben. Trotzdem habe ich mir etwas schwer getan, weil der Autor zwischen den Figuren herumspringt und einen von einer Szene in die nächste reisst.

    Die kurzen Kapitel sind intensiv und schonungslos geschrieben. Sie stacheln Gefühle sowie Emotionen an und sind von einer blutrünstigen kalten Aura umgeben. Dabei hat Máni teils einen vulgären Sprachgebrauch und so manche seiner Ideen kann man schon als barbarisch bezeichnen.

    Eine blutrünstige Szene ist mir sehr nahe gegangen, weil dabei ein Tier im Mittelpunkt steht. Ich habe schon öfter gemerkt, dass ich Gewalt und Brutalität gegenüber Menschen in Büchern besser ertragen kann, als wenn ein Tier misshandelt wird. Bei dieser Szene hat sich bei mir alles zusammengezogen und ich habe fassungslos den Kopf geschüttelt, weil ich es als dermaßen unfair empfunden habe.

    Obwohl Stefán Máni mit Horror-Meister Stephen King verglichen wird, kann ich dem nicht zustimmen. Máni schreibt gut, fesselt mit einfachen kurzen Sätzen und regt ordentlich die Gemüter auf. Mit der dichten Atmosphäre anderer Autoren kann sein Werk - trotz der einnehmenden Stimmung - allerdings (noch) nicht Schritt halten, weil er meinen Lesefluss durch den episodenhaften Aufbau eher belastet als vorangetrieben hat.

    Dennoch ist „Der Stier und das Mädchen“ meiner Meinung nach ein beispielloser, aufreibender Thriller, der packen kann, und dem Leser eine dramatische Familiengeschichte vor Augen führt. Zarte Gemüter sollte sich vor der viehischen Gewalt und dem anrüchigen Ton hüten. Wer dies verkraften kann, wird aufwühlende Lesestunden erleben.

    Kommentare: 10
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    Simi159s avatar
    Simi159vor 9 Monaten
    spannender Thriller

    „Der Stier und das Mädchen“ von Stefán Máni ist ein gutgemachter Thriller, der Gänsehaut und Spannung schon auf den ersten gelesenen Seiten entstehen lässt und sich durch seinen angenehmen Sprachstil sehr gut und  schnell lesen läßt.


    Island, weit und breit keine Stadt, kein Netz, eine einsame Landstraße. Und genau dort bleiben zwei Touristinnen mit einer Autopanne liegen. Sie gehen zu Fuß zum nächsten Bahnhof, dieser liegt ebenfalls verlassen da. Doch in der Scheune entdecken die Beiden zwei Tode, grausam verstümmelt,  und  im Haus liegt eine weitere Leiche. Sie wollen fliehen, doch es ist zu spät, auf dem Hof sind nicht nur sie und die Leichen...


    …Brrr. So wie man bei der Beschreibung schon eine Gänsehaut bekommt, so geht es Schlag auf Schlag weiter. Denn der Autor weiß, wie man Cliffhanger herstellt. 


    Nach dem blutigen Einstieg dröselt er die Geschichte von hinten auf, so dass man sich zwar erst mal beruhigen kann, was aber auch etwas Geduld vom  Leser verlangt. Da wieder neue Charaktere und neue Settings auftauchen.

    Stück für Stück löst sich der Anfangs entstandene Knoten, menschlich tragisch, und auch wenn man ahnt, wie sich das auflösen könnte, bleibt es bis zum Schluss spannend.


    Realistische wie authentische Charaktere und eine ganz normale Situation, die in  all ihrer  Tragik und der  daraus resultierenden Konsequenzen,  banal bis  alltäglich normal ist, machen es rund.


    Logisch auflösend und keine Frage bleibend, bleibt man als  Leser nur etwas erschüttert zurück. 


     Vier Sterne.

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    FarinaKavins avatar
    FarinaKavinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Mit sanften Worten spricht Stefán Máni eine grausame Geschichte an.
    Grausame Wahrheit

    Der Stier und das Mädchen, ist ein Buch, welches den Leser mit einem hervorragenden Schreibstil immer tiefer in eine unbekannte und dunkle Welt zieht, denn mit jeder weiteren Seiten, die man hinter sich bringt, wird einem nur mehr bewusst, dass es Menschen, wie sie in diesem Buch beschrieben werden, leider tatsächlich existieren.

    Das Buch beginnt mit Frida und Melanie, wie sie versuchen im wunderschönen Island ihren Urlaub zu genießen. Leider werden sie dabei jedoch vom Pech - anders gesagt vielleicht auch vom Schicksal - verfolgt. Denn nachdem sie mit dem Auto liegen bleiben und feststellen, dass sie kein Netz haben, treffen sie auf einem Hof auf unsagbare Grausamkeit, dem eigentlichen Handlungsstrang dieser Geschichte.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich überrascht war von der Heftigkeit des Geschriebenen, was mich nur umso mehr beeindruckt, aber auch beschäftigt hat. Stefán Máni versteht sich damit,die Schönheit eines in der Vorstellung so ruhigem Ortes atmosphärisch perfekt darzustellen, um es dann mit grausiger Wahrheit zu füllen.

    Wie von einem Psychothriller zu erwarten, bleibt die Spannung stets aufrecht, bis der Plot seinen Höhepunkt erreicht. Den Leser erreichen dabei vielerlei an Gefühlen - allen voran wahrscheinlich Ekel und Unfassen. Ich erlebe es heutzutage nur noch selten, dass ein Buch das sogenannte Katharsis tatsächlich erfüllt. Doch Stefán Máni hat es mit diesem hier tatsächlich geschafft. Ich konnte jede Seite mit der Protagonistin mitfühlen und musste mich immer wieder fragen, ob solche - harmlos gesagt - Probleme auch in meinem Umfeld existieren und ob ich dem entgegenwirken kann.

    Bis hin zum Ende hatte ich mit der Botschaft dieser Geschichte zu kämpfen. Denn wenn es eines gibt, was man von Der Stier und das Mädchen mitnimmt, dann, dass die Hölle überall Fuß fassen kann.
    Mit sehr kaltem und hartem Realismus beschreibt der Autor das Leben von einer seiner grausamsten Seiten und lässt diese unverschönert wirken. Alleine deswegen kann ich für meinen Teil, als Horrorfan und jemand, der sich gern mit allen Facetten des Lebens auseinandersetzt, sagen, dass das eines der besten Bücher dieser Art ist, die ich bisher lesen durfte. Denn es hat mich auf die altbekannte Art und Weise zum Nachdenken angeregt - es hat mich daran erinnert, wie ähnlich wir Menschen uns alle sind und wie glücklich sich viele von uns schätzen können, dass sie ein Leben führen können, von dem sie nicht einmal glauben können, dass es mehr ist, als viele andere jemals erwarten dürfen...

    Trotz des angenehmen Schreibstils, der harten Wahrheit und der guten Umsetzung, bin ich zwischen ein wunderbares Buch und einer Geschichte, mit der ich mich so schnell nicht noch einmal auseinandersetzen kann hin-und-her-gerissen.

    Ich empfehle es weiter, jedoch nur an diejenigen, die sich im Stande fühlen sich mit den hässlichsten Seiten des Lebens zu konfrontieren.

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großartiger Thriller, der jedoch nichts für zarte Gemüter ist.
    Brutaler und düsterer Thriller

    Der Einstieg in den Thriller gleicht einer Horrorgeschichte und lässt keinen Zweifel, dass er nichts für sensible Leser ist. Der Klappentext ist exakt der Einstieg in die Geschehnisse um grauenvolle Morde auf einem entlegenen Bauernhof in Island.
    Was zwei gestrandete Studentinnen dort vorfinden, lässt dem Leser das Blut in den Ader gefrieren: verstümmelte Leichen, jede Menge Blut und der Täter scheint noch im Haus zu sein!  

    Im Wechsel und in Zeitsprüngen wird vom Leben der Bewohner des Bauernhofes und dem jungen Pärchen Hanna und Rikki erzählt. Der Thriller ist extrem spannend, aber auch grausam und nervenaufreibend. Man spürt „das Böse“ durch jede Zeile näher kommen. Der Schreibstil ist durch die Sprünge zwischen den Protagonisten und der Zeit anspruchsvoll, doch man kann dem Geschehen gut folgen, denn der Autor verzichtet auf ausschweifende Erklärungen und bleibt dicht an der Handlung. Er hat das Ende vorweggenommen und erzählt im Rückblick, wie es zu dieser ungeheuerlichen Tat kommen konnte. In einer Spirale aus Missbrauch, Gewalt, Drogen und Hass steuern die Protagonisten unaufhörlich auf eine Katastrophe zu. Tick Tack – die Zeit tickt und treibt die Hauptfiguren immer mehr an den Rand des Abgrundes! Die Trennung der Kapitel durch das Ticken einer Uhr finde ich sehr gelungen, denn es passt hervorragend zum Verlauf der Geschichte und treibt den Leser auf das Ende zu. Dabei ist die Stimmung oft düster, brutal und hart – ganz zart schimmert jedoch hin und wieder menschliche Wärme durch. Ein großartiger Thriller, der jedoch nichts für zarte Gemüter ist.

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    Sakle88s avatar
    Sakle88vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, fesselnd, erschütternd und böse. Trotzdem sehr lesenswert
    Nichts für schwache Nerven

    Inhalt:

    Wie soll es auch anders sein, man fährt Irgendwo durchs Nirgendwo und plötzlich hat man eine Autopanne.
    So ergeht es den beiden jungen Touristinnen als sie in einer verlassenen Ecke Islands eine Autopanne erleiden. Als die beiden dann zu Fuß einen einsamen Bauernhof finden, könnte das grauen nicht schlimmer sein. Denn was sie dort finden lässt einen Blut in den Adern gefrieren. Auf ihrer Suche nach den Bewohnern stoßen die beiden, in der Scheune, auf zwei grausam zugerichtete Leichen. 
    Doch für die Flucht ist es zu spät, denn sie sind nicht alleine auf dem Hof...

    Meine Meinung:
    Den Schreibstil finde ich super leicht zu lesen. Ich mag es sehr gerne wenn die Perspektive wechselt und es auch Zeitsprünge gibt. Auf beides stoßen wir in diesem Buch.
    Die Kapitel haben eine gute länge, weder zu kurz noch zu lang.

    Dieses Buch ist grausam und böse. Es stockt einem Teilweise der Atem, wenn man denkt es geht nicht mehr schlimmer, dann wird es schlimmer. Denn wir machen hier auch eine Reise in die Vergangenheit um zu sehen wie es überhaupt so weit kommen konnte. Und dort werden schlimme Dinge aufgedeckt.
    Wir werden entführt in eine Welt von Drogen, Gewalt und Missbrauch. 
    Manchmal will man gar nicht weiter lesen, doch man muss.

    Fazit:
    Ich finde das Geschehen spannend, mitreißend, fesselnd aber auch aufwühlend.

    Von mir gibt es fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung an alle diejenigen die keine schwachen Nerven haben :)

    Lieben Dank an Netgalley.de für die Bereitstellung des Leseexemplares.

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    nellsches avatar
    nellschevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr düster und hart, aber auch extrem spannend
    Der Stier und das Mädchen

    Zwei junge Touristinnen sind mit dem Auto in Island unterwegs, als sie ausgerechnet in einer verlassenen Gegend eine Autopanne haben. Sie entdecken ein Schild, das auf einen Hof hinweist und machen sich zu Fuß auf den Weg, um Hilfe zu holen. Doch auf dem verwahrlost erscheinenden Hof machen sie eine grausige Entdeckung - mehrere Leichen. Zum Fliehen bleibt keine Zeit, denn sie sind nicht alleine auf dem Hof.

    Puh, dieser Thriller hat es wirklich in sich. Der Autor hat eine extrem düstere und beklemmende Stimmung geschaffen, die sich das ganze Buch über hält. Auch mit brutalen Szenen und Grausamkeiten wurde nicht gespart. Das alles zusammen schaffte bei mir eine durchgängig hoch gehaltene Spannung, so dass ich das Buch in einem Rutsch verschlingen musste.
    Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Zuerst erlebt man, wie die beiden Touristinnen den Hof und die Toten entdecken. Das war schon sehr düster-spannend und bildhaft beschrieben, so dass sich mein Herzschlag beschleunigte.
    Dann taucht man in die Geschichte ein, die zu dem Drama auf dem Hof geführt hat. Dabei gibt es zwei Erzählstränge. Zum einen von Rikki, der in Island unterwegs ist und auf dem Hof landete. Zum anderen von Hanna, die in Reykjavik lebt, und ziemlich fertig ist und mit Drogen und Misshandlungen konfrontiert ist.
    Ich fand diese beiden Erzählstränge sehr interessant und spannend. Ich war äußerst neugierig, was geschehen ist, dass es ein solches Ende gibt. Dass beide in der Vergangenheit spielen, war sofort klar. Doch wusste ich nicht, welche davon zuerst spielte. Was hat zu welcher Handlung geführt und warum? Meine Gedanken überschlugen sich fast. Ich fand das einfach großartig!
    Am Ende wird das ganze Ausmaß der Familiengeheimnisse, die zu der Tragödie geführt haben, offenbart. Ich war unglaublich schockiert und betroffen.
    Die Geschichte ist definitiv nichts für schwache Nerven. Aber sie absolut spannend und fesselnd geschrieben und hat bei mir einen regelrechten Sog entwickelt.

    Ich wurde von diesem düsteren Thriller bestens unterhalten und kann ihn unbedingt empfehlen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    specialangs avatar
    specialangvor 10 Monaten
    Ein spannender Island-Thriller

    Rückentext:

    In einer verlassenen Ecke Islands, wo der weite Himmel bis zur Erde reicht und nur das Brausen des fernen Meeres zu hören ist, haben zwei junge Touristinnen eine Autopanne. Zu Fuß erreichen sie einen einsamen Bauernhof. Auf ihrer Suche nach den Bewohnern entdecken sie in der Scheune zwei Tote, grausam zugerichtet. Auch im Wohnhaus machen sie einen ähnlichen entsetzlichen Fund. Aber bevor sie fliehen können, merken sie, dass sie nicht allein auf dem Hof sind...

    Meinung:

    Bereits die ersten Seiten waren sehr spannend. Frida und Melanie machen Urlaub auf Island und haben eine Autopanne. Weit und breit ist nicht mit Hilfe zu rechnen und es gibt auch keine Netz um diese zu bekommen. Sie finden einen Bauernhof und was sie dort finden, ist der reinste Alptraum. Als Leser wird man immer wieder in die Vergangenheit geschickt. So erfährt man nach und nach, wie es zu dieser schrecklichen Tat gekommen ist. Die Spannung ist das ganze Buch über konstant hoch und lässt auch bis zum Ende hin nicht nach. Ein richtiger Pageturner, der aber nichts für empfindliche Gemüter ist.

    Ein spannendes und gutes Buch, was ich nur empfehlen kann.

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    Schuggas avatar
    Schuggavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein erschütternder, düsterer Island Thriller, der wirklich nichts für zarte Gemüter ist.
    Die dunkle Seite Islands

    "Der Stier und das Mädchen" ist ein Island-Thriller der etwas düsteren Sorte. Zwei Touristinnen entdecken aufgrund einer Reifenpanne grausam zugerichtete Leichen auf einem abgelegenen Gehöft. Doch wer glaubt, dies sei bereits das Schreckliche an dem Roman gewesen, wird schnell eines Besseren belehrt. Auf der Suche nach der Wahrheit, der Ursache des Massakers, taucht der Leser ein in eine Welt voller Gewalt, Missbrauch und Drogen, die ihresgleichen sucht und mir manchmal schon etwas zuviel wurde. Insbesondere Hannas Schicksal, welches von Kindesbeinen an von erschreckender Gewalt geprägt ist, hat mich äußerst bewegt. Und obwohl der Roman so erschreckend brutale Züge aufweist, lässt einen das Buch doch nicht los, möchte man weiterlesen, die Wahrheit aufdecken.

    Eine weitere Herausforderung neben der ungeschönten Brutalität ist der Schreibstil des Autors. So musste ich mich an die unterschiedlichen Perspektiven und Zeitsprünge erstmal gewöhnen, welche nach und nach das Familiendrama aufdeckten.

    Mein Fazit: Ein erschütternder, düsterer Island Thriller, der wirklich nichts für zarte Gemüter ist.

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Bist du mutig genug für einen Ausflug nach Island?

    Zwei Frauen. Eine Autopanne irgendwo im Nirgendwo. Ein verlassener Bauernhof. Diese Ausgangssituation verheißt nichts gutes. Und so ist es auch in "Der Stier und das Mädchen" von Stefán Máni. Der isländische Thriller-Autor beschwört in seinem neuesten Buch unsere schlimmsten Albträume herauf. Also nehmt euch in Acht und seid gespannt, welches Grauen in Island auf euch wartet ... 
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    In einer verlassenen Ecke Islands, wo der weite Himmel bis zur Erde reicht und nur das Brausen des fernen Meeres zu hören ist, haben zwei junge Touristinnen eine Autopanne. Zu Fuß erreichen sie einen einsamen Bauernhof. Auf ihrer Suche nach den Bewohnern entdecken sie in der Scheune zwei Tote, grausam zugerichtet. Auch im Wohnhaus machen sie einen ähnlich entsetzlichen Fund. Aber bevor sie fliehen können, merken sie, dass sie nicht allein auf dem Hof sind …

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