Stefan Üblacker

 4.7 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Das Buch ä.

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Stefan ÜblackerDas Buch ä
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Das Buch ä
Das Buch ä
 (9)
Erschienen am 01.11.2016

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SenfKorn1993s avatar

Rezension zu "Das Buch ä" von Stefan Üblacker

Es gibt nur eine Bänd :)
SenfKorn1993vor einem Jahr

Der Klappentext verrät:

"die ärzte aus Berlin (aus Berlin!) sind ein Phänomen. Seit über 34 Jahren kümmern sie sich um den Rock und haben sich dabei von einer kleinen Berliner Szene-Band zu einer gesamtdeutschen Institution hochgearbeitet. Es gibt wohl kaum einen, der nicht schon mal etwas von BelaFarinRod gehört hat und nicht mindestens einen ihrer Songs kennt."

Jeder kennt sie und kann zumindest einen Refrain von den Jungs aus Berlin (aus Berlin!) mitsingen.
Mich hat das Buch schlichtweg umgehauen. Einiges kannte man, aber vieles wurde nochmals detailiert aufgearbeitet und dargestellt. Als "Spätgeborener" Fan waren mir die Anfänge der Band und auch die erste Trennung nicht so bewusst und auch die Hintergründe nicht so präsent, aber diese Lücken sind nun dank des Buches geschlossen.

Neben den vielen Bildern und auch Geschichten rund um die Band, ist der einizige Kritikpunkt, dass einige Sachen ausgespart wurden, was aber bei der Fülle der Informationen nicht so schlimm ist.

Alles in Allem ist es für mich, auch als Fan der Bänd, sehr lesenswert und hat mich auch zum Lachen gebracht!

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GrueneRonjas avatar

Rezension zu "Das Buch ä" von Stefan Üblacker

empfehlenswert
GrueneRonjavor einem Jahr

Noch eine Biografie über Die Ärzte? Jain. Denn natürlich ist das (noch) eine Biografie, aber sie unterscheidet sich doch sehr von ihrem Vorgänger, und zwar nicht nur äußerlich. Ist Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf eher ein Fotobuch mit wenig Text, so ist Das Buch ä ein ganz schöner Wälzer. Er ist zwar handlicher, hat aber um Längen mehr Text.

In diesem Buch geht es vorrangig um die Band Die Ärzte, weniger um die Bandmitglieder, wie bei seinem „Vorgänger“. Natürlich gibt es ohne Bandmitglieder keine Band, aber hier gibt die Musik den Ton an.


Dieses Buch beginnt, wie so viele, mit einem Vorwort. Und dieses Vorwort lässt den Autor sofort sympathisch erscheinen. Mit so viel Charme und Witz in dieses Buch einzuführen, zu erklären, warum er Die Ärzte-Fan ist, und dass er damit nicht alleine ist, und dieser Band zu huldigen, hat mir sofort das Gefühl von Nach Hause kommen vermittelt. Und das zieht sich durch das ganze Buch.

Natürlich verfolgt der Leser den Werdegang der Band chronologisch, macht ja auch Sinn. Das ganze wird mit historischen Fakten aufgelockert. Moment, aufgelockert? Ja, denn die Beschreibung der signifikanten Ereignisse ist nicht etwa staubtrocken, wie so mancher Geschichtsunterricht, sondern mit genauso viel Charme beschrieben, wie der Rest des Buches. Natürlich kommen auch Bela und Farin und all die anderen Menschen zu Wort, ohne dass es unpassend ist, oder gekünstelt wirkt. Das ganze Buch in einem Rutsch durchzulesen ist sicherlich ein Kraftakt, allein schon wegen der Dicke und Textfülle, aber sicher nicht unmöglich, weil der Autor sehr flüssig alles herüberbringt.

Was mich besonders berührt hat ist die Trennung der Die Ärzte. Klar, man weiß, dass sie sich getrennt haben, und vielleicht auch warum, aber hey, ich war zu der Zeit nicht nur auf der falschen Seite der Berliner Mauer, sondern auch noch gerade mal geboren. Aber das Gefühl beim Abschiedskonzert in Westerland kann ich trotzdem nachempfinden, weil ich einfach weiß, wie mitreißend Die Ärzte Konzerte sind. Und man! Ich hätte jetzt gerne ein Konzert der besten Band der Welt! Doch bis dahin werde ich mich wohl mit „denen auf Platte“ abgeben müssen, und mit diesem fantastischen Buch! Denn das Buch schafft es, mir die Ärzte in mein Wohnzimmer zu bringen.


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jackdecks avatar

Rezension zu "Das Buch ä" von Stefan Üblacker

Das Buch
jackdeckvor 2 Jahren

Für mich als ewiger-Ärzte Fan stellte sich bei der Ankündigung zu diesem Buch direkt die Frage, inwieweit es sich zur ersten Biographie "Ein übernatürliches Meerschwein frisst die Erde auf" unterscheidet. Natürlich liegen ein paar Jahre dazwischen, über die geschrieben werden konnte, aber als Fan kannte ich ja eigentlich schon die ganze Vorgeschichte, Anekdoten etc. Aber ich wurde wirklich überrascht, denn der Autor geht hier wirklich ins Detail (man merkt dem Buch die direkte Zusammenarbeit mit Die Ärzte wirklich an) und zu allen Geschehnissen kommen auf jeder Seite Farin, Bela, Rod, aber auch Hagen (!) und Sahnie (!!) zu Wort. So hat es fast schon Interviewcharakter. Und wer die Ärzte kennt, weiß, dass das sehr unterhaltsam sein kann.
Aber vor allem hat mich die Ehrlichkeit und die manchmal auch kritische Sichtweise von Autor und auch Musikern überrascht. Fazit: Sehr gut geschrieben und auch für die, die "eh schon alles über die Ärzte wissen" informativ!

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