Stefan Üblacker Das Buch ä

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Inhaltsangabe zu „Das Buch ä“ von Stefan Üblacker

die ärzte aus Berlin (aus Berlin!) sind ein Phänomen. Seit über 34 Jahren kümmern sie sich um den Rock und haben sich dabei von einer kleinen Berliner Szene-Band zu einer gesamtdeutschen Institution hochgearbeitet. Es gibt wohl kaum einen, der nicht schon mal etwas von BelaFarinRod gehört hat und nicht mindestens einen ihrer Songs kennt. DAS BUCH Ä widmet sich der besten Band der Welt in aller Ausführlichkeit. Von den frühen Anfängen bis heute wird darin nicht nur die Karriere der die ärzte, sondern zugleich auch der Zeitgeist und historische Kontext ihres Schaffens beleuchtet. Verfasst wurde es von Stefan Üblacker, der die Band schon seit mehr als 15 Jahren begleitet und Zugang zu ihren Archiven bekam. Auf über 800 Seiten wird nun die ganze Geschichte erzählt. Zahlreiche Abbildungen ergänzen den Text.

Natürlich keine objektiv distanzierte Biographie sondern ein Fanbuch...

— RobertTolksdorf
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    Das Buch ä
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    21. April 2017 um 21:30

    Noch eine Biografie über Die Ärzte? Jain. Denn natürlich ist das (noch) eine Biografie, aber sie unterscheidet sich doch sehr von ihrem Vorgänger, und zwar nicht nur äußerlich. Ist Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf eher ein Fotobuch mit wenig Text, so ist Das Buch ä ein ganz schöner Wälzer. Er ist zwar handlicher, hat aber um Längen mehr Text. In diesem Buch geht es vorrangig um die Band Die Ärzte, weniger um die Bandmitglieder, wie bei seinem „Vorgänger“. Natürlich gibt es ohne Bandmitglieder keine Band, aber hier gibt die Musik den Ton an. Dieses Buch beginnt, wie so viele, mit einem Vorwort. Und dieses Vorwort lässt den Autor sofort sympathisch erscheinen. Mit so viel Charme und Witz in dieses Buch einzuführen, zu erklären, warum er Die Ärzte-Fan ist, und dass er damit nicht alleine ist, und dieser Band zu huldigen, hat mir sofort das Gefühl von Nach Hause kommen vermittelt. Und das zieht sich durch das ganze Buch. Natürlich verfolgt der Leser den Werdegang der Band chronologisch, macht ja auch Sinn. Das ganze wird mit historischen Fakten aufgelockert. Moment, aufgelockert? Ja, denn die Beschreibung der signifikanten Ereignisse ist nicht etwa staubtrocken, wie so mancher Geschichtsunterricht, sondern mit genauso viel Charme beschrieben, wie der Rest des Buches. Natürlich kommen auch Bela und Farin und all die anderen Menschen zu Wort, ohne dass es unpassend ist, oder gekünstelt wirkt. Das ganze Buch in einem Rutsch durchzulesen ist sicherlich ein Kraftakt, allein schon wegen der Dicke und Textfülle, aber sicher nicht unmöglich, weil der Autor sehr flüssig alles herüberbringt. Was mich besonders berührt hat ist die Trennung der Die Ärzte. Klar, man weiß, dass sie sich getrennt haben, und vielleicht auch warum, aber hey, ich war zu der Zeit nicht nur auf der falschen Seite der Berliner Mauer, sondern auch noch gerade mal geboren. Aber das Gefühl beim Abschiedskonzert in Westerland kann ich trotzdem nachempfinden, weil ich einfach weiß, wie mitreißend Die Ärzte Konzerte sind. Und man! Ich hätte jetzt gerne ein Konzert der besten Band der Welt! Doch bis dahin werde ich mich wohl mit „denen auf Platte“ abgeben müssen, und mit diesem fantastischen Buch! Denn das Buch schafft es, mir die Ärzte in mein Wohnzimmer zu bringen.

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  • Das Buch

    Das Buch ä
    jackdeck

    jackdeck

    21. February 2017 um 19:00

    Für mich als ewiger-Ärzte Fan stellte sich bei der Ankündigung zu diesem Buch direkt die Frage, inwieweit es sich zur ersten Biographie "Ein übernatürliches Meerschwein frisst die Erde auf" unterscheidet. Natürlich liegen ein paar Jahre dazwischen, über die geschrieben werden konnte, aber als Fan kannte ich ja eigentlich schon die ganze Vorgeschichte, Anekdoten etc. Aber ich wurde wirklich überrascht, denn der Autor geht hier wirklich ins Detail (man merkt dem Buch die direkte Zusammenarbeit mit Die Ärzte wirklich an) und zu allen Geschehnissen kommen auf jeder Seite Farin, Bela, Rod, aber auch Hagen (!) und Sahnie (!!) zu Wort. So hat es fast schon Interviewcharakter. Und wer die Ärzte kennt, weiß, dass das sehr unterhaltsam sein kann. Aber vor allem hat mich die Ehrlichkeit und die manchmal auch kritische Sichtweise von Autor und auch Musikern überrascht. Fazit: Sehr gut geschrieben und auch für die, die "eh schon alles über die Ärzte wissen" informativ!

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  • [Rezension #024] Das Buch ä von Stefan Üblacker

    Das Buch ä
    KiraNear

    KiraNear

    26. November 2016 um 16:06

    Name: Das Buch ä Autor: Stefan Üblacker Genre: Biografie Preis: 29,99€ Seiten: 767 & rund 150-200 Seiten mit Bildern Sprache: Deutsch ISBN: 978-3-86265-585-4 Rückentext: Wie wird man die beste Band der Welt? Eine gute Frage! Die Antwort könnte DAS BUCH Ä liefern, denn es widmet sich in aller Ausführlichkeit der außergewöhnlichen Laufbahn von Bela B, Farin Urlaub und Rodrigo González alias DIE ÄRZTE aus Berlin (aus Berlin!). Auf über 700 Seiten erzählt Stefan Üblacker nicht nur die Geschichte der Band, sondern beleuchtet zugleich auch den Zeitgeist und den historischen Kontext ihres Schaffens. BELAFARINROD und viele Zeitzeugen kommentieren das Geschehen und 10 Bildteile mit mehr als 500 Fotos untermalen diese von der Band persönlich autorisierte Biografie. DAS BUCH Ä ist ein Muss für alle Freunde, Sympathisanten und Skeptiker der Besten Band der Welt - und die, die es noch werden wollen. Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!): Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich auf die Seite gestoßen bin, vermutlich über Twitter. Oder über einen E-Mail-Newsletter. Jedenfalls konnte man sich im Sommer einen Band vorbestellen, mit einer Sammlernummer drin. Ich habe dann schließlich die Nummer 008621 bekommen und habe mich schon auf das Buch gefreut. Vor ein paar Wochen kam es dann und ich habe es nahezu verschlungen. Ich habe das Meerschweinchen nicht gelesen (erst konnte ich es mir nicht leisten, dann habe ich es schlicht vergessen mir zu holen) und da ich erst 2010 auf die Band gestoßen bin, kannte ich sehr viele Fakten und diverses noch nicht. Das Buch hat mich in den Punkten dann quasi aufgeklärt, wie z.B. die Band gegründet wurde, wie das mit Sahnie passiert ist, wieso sie sich trennten usw. Auch erfährt man vieles zu den Umständen rund um die Konzerte, Touren und Alben. Oftmals werden die einzelnen Mitglieder, aber auch andere Beteiligte zitiert, was die ganze Sache noch interessanter macht. Die Bilder sind ansehlich und es gibt auch immer eine kurze Erklärung dazu, was es damit auf sich hat. Man bekommt einen Einblick, wie die jeweiligen Zeiten so waren, selbst wenn an zu diesen noch gar nicht auf der Welt war. Allerdings kann ich es mir gut vorstellen, dass es nur für Fans der Band interessant ist. Außerdem hat es nicht die Band selbst geschrieben, sondern ein Fan von ihnen. Wie eben beim Meerschweinchen ;-) Leseprobe (die ersten 10 Sätze): Wenn man erörtern möchte, welchen Stellenwert eine Musikgruppe innerhalb einer Gesellschaft besitzt, könnte man dies an vielen Faktoren festmachen. Man kann zum einen ganz plump die Verkaufszahlen zu Rate ziehen. Allerdings wäre das sehr eindimensional gedacht, denn dann würde das seichte Gedudel konturloser Interpreten aus dem deutschen Musik-Einheitsbrei eine ziemlich hohe Relevanz besitzen. Das tut es aber nicht. Es ist lediglich Musik, die gut zur Berieselung und Vermeidung der Stille taugt. Genau bei solcher Sorte Interpreten sind deren Plattenfirmen übrigens auch immer darauf bedacht, die genauen Verkaufszahlen zu nennen. Allein wohl deshalb, um das Dasein dieser Interpreten zu legitimieren. Es gibt aber auch jede Sorte Künstler, die mit genauen Angaben zu ihren Erfolgen eher hinterm Berg halten, denn eine Lady oder ein Gentleman schweigt und genießt bekanntlich. Zu letzterer Sorte gehören Die Ärzte. Ein jeder ahnt, dass sie eine Menge Platten verkauft haben müssen, doch niemand weiß eben genau wie viele. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, sowohl vom Text her, als auch von den Bildern her. Ich habe vieles über die Herkunft und Vergangenheit der drei Bandmitglieder (also Bela, Farin und Rod) erfahren, als auch über die Band selbst. Mit welchen Problemen außerhalb, aber auch innerhalb sie zu kämpfen hatten oder auch so seichtes wie dass Farin echt verdammt oft in den Urlaub fährt ;-) Es ist sicherlich nicht für jeden was, aber für Fans dürfte es sehr interessant sein. Selbst wenn sie schon das Meerschwein gelesen haben - allerdings ist das nur eine Vermutung, da ich das Meerschwein wie gesagt noch nicht gelesen habe. Für mich war das Buch auf jeden Fall das Geld wert und ich habe auf manche Alben nun eine leicht andere Ansicht (was jetzt nicht negativ ist). Daher bekommt es von mir 5 Rubine.

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