Stefan Abermann Hundestaffel

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Inhaltsangabe zu „Hundestaffel“ von Stefan Abermann

Hannes ist es gewohnt, alles zu bekommen. Er ist ein moderner Don Juan: Mit einem charismatischen Lächeln bezwingt er jede Frau, mit einer herrischen Geste bricht er den Willen seiner Freunde Thomas und Leo. Wenn es denn Freunde sind, und nicht vielmehr Diener, die ihm ebenso zu Füßen liegen wie seine zwei Rottweiler. Stets bleibt der Ich-Erzähler Thomas in seinem Schatten zurück. Ein einziges Mal probt er den Aufstand gegen Hannes, um die Aufmerksamkeit eines Mädchens zu erlangen, und schlittert in eine Blamage. Doch als der Menschenfänger mitsamt seinem Rudel in die Katastrophe steuert, spielt Thomas seinen letzten Trumpf aus, der alles verändert. Stefan Abermann rekonstruiert in seinem Debütroman die Geschehnisse einer Woche im fatalen Beziehungskonstrukt dreier junger Männer. Seite für Seite verstrickt der Autor den Leser in Spannung und Unbehagen – und zeigt eindrucksvoll, dass seine Sprache das Leben gleichermaßen kennt wie das Geschichtenerzählen.

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  • Rezension zu "Hundestaffel" von Stefan Abermann

    Hundestaffel
    Sophia!

    Sophia!

    16. April 2011 um 18:36

    "Ich wollte kein Abbild von mir sehen. Sondern mich selbst - in Bewegung." _ Den Anfang der Geschichte bilden die Eindrücke eines Discoabends. Thomas, der Ich-Erzähler ist berauscht von der Musik, getragen von der Masse. Viele Eindrücke strömen auf ihn ein, die es zu ordnen gilt. Schnell erfährt der Leser, dass in der Osterwoche ein einschneidendes Erlebnis stattgefunden hat, das alles veränderte. Freundschaften lösen sich auf, Beziehungen werden hinterfragt und auch das eigene Selbstbild gerät ins Wanken. Natürlich möchte man jetzt schnellstmöglich herausfinden, was denn nun genau geschehen ist. _ Thomas verbringt die meiste Zeit mit seinen Freunden innerhalb einer Clique mit Hannes an der Spitze. Er bezeichnet ihn als König und Anführer, deren Ausstrahlung alle anderen adeln würde. Die gemeinsame Zeit verbringen sie berauscht in Discos und auf Partys. Hannes hat eine unglaubliche Macht und möchte stets der Sieger und Gewinner sein. Als Sohn eines bekannten Politikers ist er scheinbar nichts anderes gewöhnt. Auch im Umgang mit Frauen will er immer Siegen und so viel Beute, wie er es bezeichnet, wie möglich machen. Bis ihm genau das eines Tages nicht mehr gelingt und das Chaos ausbricht ... _ Stefan Abermann ist mit seinem Debütroman eine überzeugende Erzählung gelungen. Besonders interessant ist der Stil des jungen Autors. So finden sich nicht selten Songzeilen inmitten des Textes als besondere Einschübe, die gewisse Zusammenhänge in unvergleichlicher Weise auf den Punkt bringen. Auch das Spiel mit verschiedenen Realitätsebenen macht den Text ausdrucksstark. Reflektionen über Träume, Erinnern und die Vergangenheit bilden einen kreativen Zusatz zur eigentlichen Handlung. Witzig ist auch, dass er an einigen Stellen begründet, warum er die Dinge so geschildet hat und nicht anders. _ Fazit: Eine grandiose Erzählung, deren eigentlicher Kern erst gegen Ende aufgedeckt wird. Hochspannung pur! Sehr lesenswert!

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