Stefan Ahnhem Herzsammler

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Inhaltsangabe zu „Herzsammler“ von Stefan Ahnhem

Stockholm, Metropole des Nordens. Fabian Risk wollte eigentlich mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Doch dann taucht die brutal zugerichtete Leiche des Justizministers auf, und Risk wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Es bleibt nicht bei einem Opfer. Die einzige Verbindung zwischen den Toten: Jedem wurde ein Organ geraubt. Als ein Verdächtiger Selbstmord begeht, glauben Risks Kollegen, den Fall gelöst zu haben. Nur Risk hat Zweifel. Er hat eine Vermutung, was eigentlich hinter alldem steckt. Und er ahnt, dass der Mörder mit seinem Rachefeldzug noch lange nicht fertig ist.

ein spannender Thriller, der ein bisschen hinter dem Vorgänger zurückbleibt und irritiert weil er zeitlich vor dem ersten Band spielt

— Vucha
Vucha

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    Herzsammler
    ChrischiD

    ChrischiD

    08. November 2015 um 18:08

    Kommissar Fabian Risk hatte sich vorgenommen beruflich ein wenig kürzer zu treten, um mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können. Doch der Plan scheitert schon im Ansatz als ein brisanter Fall auf seinem Schreibtisch landet. Ihm bleibt nicht viel Zeit, denn täglich kann es neue Opfer geben, deren einzige Verbindung darin besteht, dass ihnen Organe entnommen wurden. Als ein potentieller Täter Selbstmord begeht, scheint der Fall klar, doch Fabian Risk zweifelt ob der scheinbar einfachen Lösung... Mit „Herzsammler“ legt Stefan Ahnhem den zweiten Fall für Fabian Risk, nach „Und morgen du“, vor. Der Titel mag ein wenig irreführend daher kommen, denn den Opfern werden zwar Organe entfernt, jedoch nicht zwanghaft dasselbe. Dennoch ändert dies natürlich nichts an den schrecklichen und erschreckenden Taten, die Risk und sein Team schnellstmöglich aufklären muss. Jederzeit kann es neue Opfer geben, niemand ist sicher, denn ein deutlicher Zusammenhang zwischen den bisherigen Opfern fehlt gänzlich. Auch der Hörer versucht fast schon verzweifelt eine Spur in die richtige Richtung zu finden. Das Unterfangen stellt sich jedoch als fast schon unmöglich heraus. Allein auf Grund der fehlenden Informationen beziehungsweise Hinweise zum Motiv ist dem Hörer daran gelegen dem Geschehen konzentriert zu folgen. Man kann sich nie sicher sein welcher kleine Tipp sich als der entscheidende herausstellt. Entsprechend gebannt lauscht man den Worten David Nathans, der auch diesen zweiten Fall gekonnt und atmosphärisch dicht umsetzt. Von Anfang an herrscht eine Grundspannung vor, die sich von Minute zu Minute steigert. Auch wenn die Handlung als solche nicht unbedingt zur Aufklärung des Falls beiträgt, so brodelt es unterschwellig ganz gewaltet, was sich ebenfalls auf den Hörer überträgt. Ein bisschen unglücklich ist man möglicherweise mit der Genreangabe. Hier als Krimi deklariert meint man allerdings doch eher einen blutigen Thriller vor sich zu haben. Diese Meinung ist der vorherrschenden Brutalität und der Interpretation geschuldet, dass scheinbar nicht unbedingt die Ermittlungstätigkeit der Polizei im Vordergrund steht. Mag aber natürlich jeder individuell sehen und einordnen. Wie schon beim ersten Fall handelt es sich auch hier wieder um eine ungekürzte Lesung, die dem Hörer einige spannende Stunden beschert. Gleichzeitig entstehen beunruhigende Bilder im Kopf, denn scheint das Geschehen auch noch so weit weg, kann es doch jeden treffen...

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