Stefan Ahnhem Minus 18 Grad

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Inhaltsangabe zu „Minus 18 Grad“ von Stefan Ahnhem

In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Eins ist allerdings sicher: Es wird noch weitere Opfer geben, ein Serienmörder ist am Werk. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht das erste Opfer, und noch lange nicht das letzte ...

Spannend, teilweise grausam, und zum Schluss hin temporeich und etwas verworren. http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

Ein sehr spannender Krimi, der ein gesundes Maß zwischen Ermittlungsarbeit, persönlicher Geschichte und Objektivität findet.

— jenvo82
jenvo82

wieder extrem spannend

— susehost
susehost

Ich habe mir viel mehr erwartet. Viel zu viele Schauplätze, mit Ermittlern, die mir den letzten Nerv gezogen haben.

— sollhaben
sollhaben

Sehr spannend und lesenswert, trotz einiger Ungereimtheiten und offenem Schluss!

— Pippo121
Pippo121

ein fesselnder Fall um Fabian Risk und sein Team, der mich noch nicht ganz losgelassen hat...

— Schaefche85
Schaefche85

wieder ein spannender Fall um Fabian Risk und seiner Familie

— Buchverschlinger2014
Buchverschlinger2014

Ganz spannend, aber zum Ende hin geht alles viel zu schnell. Außerdem werden Handlungsstränge nicht zu Ende erzählt o "falsch" fortgesetzt

— joojooschu
joojooschu

Eiskalte Spannung!

— Uschistestwelt
Uschistestwelt

Eine tolle Reihe, die immer wieder begeistert

— Jeco01
Jeco01

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  • *+* Stefan Ahnhem: "Minus 18 Grad" *+*

    Minus 18 Grad
    Irve

    Irve

    25. April 2017 um 12:31

    Bei einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd stürzt ein Auto an der schwedischen Westküste ins Meer. Ein klarer Fall, so lautet anfangs die einhellige Meinung. Bis der Gerichtsmediziner auf Unstimmigkeiten stößt…In Dänemark treiben Täter ihr Unwesen. Jedoch geht es bei ihnen um keinerlei materielle Anreize, sondern lediglich darum, kranke Triebe zu befriedigen – ohne Rücksicht auf Verluste. Man könnte fast sagen, mit viel Fürsorge und Mühe für möglichst viele qualvolle Verluste.In den schwedischen Fall werden diese Taten auf Seiten Dänemarks zunächst recht schwach, später immer stärker eingeflochten, bis zum Schluss eine glückliche Verkettung unglücklicher Umstände zum Abschluss der Verbrechen auf beiden Seiten führt.Aus einem zunächst einfach erscheinenden Fall – denn die Leiche aus dem Hafenbecken konnte doch nur einem Unfall oder einem Selbstmord geschuldet sein, oder? – wird ein immer komplexer, fast schon unüberschaubar großes, anwachsendes Gebilde, dessen Vollendung durch eine zeitlich perfekte, dramaturgisch raffiniert gesetzte Verschmelzung mit dem dänischen Verbrechenskatalog zusammenfällt.Der Schreibstil ist spannend und flüssig und trieb mich zunächst sehr schnell durch die Kapitel. Mit der Zeit kamen jedoch so viele Wenden, Personen und eine immer trübere, melancholisch-düstere Stimmung auf, die mich eher bedrückten als dass sie mir fesselnde Spannung bescherten. Die Logik, die die zeitliche Machbarkeit der vielfältigen Taten in Schweden betraf, hinkte zum Schluss sehr. Das ließ die Erzählwelt nicht nur durch ihren unrealistischen Plot sehr unglaubwürdig erscheinen. Dass Thriller überwiegend erdacht sind, liegt auf der Hand. Ich lasse mich auch gerne auf einen kreativen Erzähl-Kosmos ein, aber er sollte idealerweise eine runde Sache und stimmig sein – was er hier an einigen Stellen nicht ist. Nicht so pingelige Leser stört das vielleicht nicht und sie werden darüber hinwegsehen. Möglicherweise gefällt anderen Thrillerfreunden auch die an einigen Stellen bis auf die Spitze getriebene Grausamkeit besser als mir. An einigen Stellen werden übelste Quälereien detailliert und mit einer gewissen Begeisterung an den Leser herangetragen, was meine persönliche Grenzen bei weitem überschritt. Aber auch hier gilt:Die Geschmäcker sind verschieden, jeder hat andere Vorlieben, auch bei Büchern.So ließ meine anfängliche große Begeisterung nach und nach immer mehr Federn, aber es gibt auch vieles, was mir gefallen hat. Die Ausarbeitung der Charaktere ist sehr gut gelungen, sie wirken allesamt lebhaft und greifbar, wenn auch manchmal nicht vorhersehbar in ihren Taten und Reaktionen. Der Schreibstil an sich ist sehr einnehmend und bis weit in das Buch hinein gefiel mir die Menge an Charakteren und Handlungssträngen auch wirklich gut. Als der Autor dann auf´s Gas gedrückt hat, wurde das Tempo richtig hoch und es tauchen ständig neue Aspekte und Zwischenverbindungen auf. Auch an scharfen Erzähl-Kurven mangelt es nicht.Diese vielen Schleifen und Abzweigungen wären gar nicht nötig gewesen, auch nicht die oft sehr ins Detail gehenden Schilderungen. Die Fälle waren so schon greifbar und präsent genug und auch Spannung wohnte dem Thriller eigentlich von Anfang an inne. Hier wäre vor allem zum Ende hin weniger mehr gewesen. Das intensive Schaulaufen um den roten Faden herum und die stellenweise Fokussierung des Grauens wirkten auf mich persönlich eher kontraproduktiv.„Minus 18 Grad“ ist der dritte Fall aus der Reihe um Fabian Risk. Neben den Verbrechen in Schweden und Dänemark ist das Privatleben der Ermittler ein Thema. Auch wer sie noch nicht kennt, bekommt gute Einblicke in ihre Figuren, ihre Persönlichkeiten und Eigenschaften sowie ihr Miteinander und die Päckchen, die ein jeder von ihnen zu tragen hat.Eine Mischung aus privat und dienstlich markiert zum guten Schluss einen Cliffhanger, der im nächsten Band zu einer ganz großen Sache werden könnte!InhaltIn Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu – es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes …AutorStefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Mit seinem Debüt Und morgen du schaffte er auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerliste. Bevor Ahnhem begann, selbst Krimis zu schreiben, verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Stockholm.Quelle: Ullstein Buchverlage

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  • Eiskalte Berechnung

    Minus 18 Grad
    jenvo82

    jenvo82

    21. April 2017 um 22:13

    „Sein merkwürdiges Nichttotsein, oder was es nun war, ließ ihm keine Ruhe. Er hatte Schwierigkeiten, im Ablauf der Geschehnisse auch nur ein einziges, annähernd logisches Detail zu erkennen. Er ahnte, dass dies der Anfang von etwas viel Größerem war.“ Inhalt Das Team der schwedischen Polizei bekommt durch Zufall Zugriff auf ein recht ominöses Tötungsdelikt. Denn der millionenschwere Unternehmer Peter Brise rast mit voller Geschwindigkeit über die Kaimauer und geht im eiskalten Wasser unter. Doch laut erfolgtem Obduktionsbericht, war der Verstorbene schon wesentlich länger tot und wurde in der Zwischenzeit bei Minusgraden konserviert. Fabian Risk stößt in seinem 3. Fall auf einen brutalen Mörder, der die Identitäten wohlhabender, schwedischer Bürger annimmt, um sich ihr Vermögen unerkannt einzuverleiben und diese nach und nach erledigt. Doch so simpel wie es zunächst scheint, ist es nicht, denn während die Ermittler diese Spur verfolgen und tatsächlich eine Zielperson ausfindig machen, tauchen weitere Opfer auf, deren Ermordung bereits vor Jahren erfolgte und ein anderes Ziel zu haben schien. Und als plötzlich eine weibliche Täterin in den Fokus rückt, wird klar, dass es zwischen den losen Enden des Falls eine mörderische Verbindung geben muss, die bisher von keinem aufgedeckt wurde … Meinung Der schwedische Autor Stefan Ahnhem schafft mit seinem 3. Kriminalroman um den Ermittler Fabian Risk wieder eine spannende, abwechslungsreiche Szenerie, die ein gekonnter Mix zwischen polizeilicher Ermittlungsarbeit, mörderischer Energie und privaten Ereignissen ist. Mir gefällt dieser Teil noch besser als der zweite, während ich den ersten noch nicht gelesen habe. Leider empfand ich die vielen Protagonisten, die man zwar im Laufe der hiesigen Erzählung näher kennenlernt, nicht so einprägsam, als dass sie mir aus den Vorgängerromanen in Erinnerung geblieben wären. Dementsprechend empfehle ich ein zeitnahes konsumieren dieser Reihe, beginnend mit dem ersten Band – andernfalls muss man so wie ich, auf die zwischenmenschlichen Hintergründe verzichten, weil sie unter Berücksichtigung des aktuellen Falls nicht gänzlich zur Entfaltung kommen. Der Autor arbeitet mit einer sehr ausgewogenen Erzähltechnik, die gleichermaßen spannungsaufbauend und erklärend wirkt. Sobald man ein weiteres Detail erfahren hat, ergibt sich eine neue Perspektive, die ihrerseits informative Aspekte ins Gespräch bringt. Die kurzen Kapitel, die oft einen anderen Protagonisten in den Mittelpunkt rücken, liefern letztlich wie kleine Puzzleteile das Gesamtbild des Kriminalfalls, bei dem man bis zum Schluss zwar eine Vermutung hat, aber keine genauen Anhaltspunkte. Das offene Ende, trägt dazu bei, dass man als Leser einerseits sobald wie möglich vom Fortgang der Geschichte lesen möchte, lässt einen aber andererseits fragend zurück, warum die Aufklärung allein nicht genügt, sondern ganz bewusst einige Fragen offenlässt, die man gerne noch geklärt hätte. Positiv bewerte ich den Spannungsbogen, die Blickwinkel, die sich ergeben und eine intensive, vielschichtige Erzählweise, die dauerhaft das Interesse weckt und die Neugier des Lesers nicht nur weckt, sondern auch aufrecht erhält. Fazit Ich vergebe 4 Lesesterne für alle Liebhaber schwedischer Kriminalromane, die sich auf einen gut durchdachten Fall freuen, der ihnen möglicherweise neue Sichtweisen und ungewöhnliche Aspekte der menschlichen Psyche offenbart. Das Hauptaugenmerk liegt auf der klassischen Ermittlungsarbeit und beschäftigt sich nur zweitrangig mit der Perspektive des Mörders, dennoch bietet die Erzählung ausreichend Einblicke in die kranke Seele eines Menschen, dem es in erster Linie um die Verwirklichung seiner speziellen Ansichten geht. Ich werde die Reihe um den Ermittler Fabian Risk auf jeden Fall weiterverfolgen.

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    • 2
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

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    • 1578
  • wieder extrem spannend

    Minus 18 Grad
    susehost

    susehost

    20. April 2017 um 12:06

    Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei endet die Fahrt des verfolgten Wagens im Hafenbecken. Der Fahrer wird tot geborgen. Es handelt sich um eine recht bekannte Persönlichkeit. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass er bereits einige Monate eingefroren war. Wieso hat man ihn aber vor einer Woche in der Bank gesehen? Der Fall gibt Fabian Risk und seinem Team Rätsel auf. Zeitgleich hat in Dänemark die nun zum Streifendienst verdonnerte Dunja einen Fall mit einem brutal ermordeten Obdachlosen. Sie ermittelt auf eigene Faust, aber ihr ehemaliger Chef wirft ihr noch immer Knüppel zwischen die Beine... Ich habe wieder einmal bis spät in die Nacht gelesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Der Autor schafft es immer wieder, einen intelligenten und unvorhersehbaren Krimi zu schreiben, der von Anfang an fesselt und die Spannung durchgehend hält. Es geschehen wieder ziemlich schlimme Dinge, die nichts für schwache Nerven sind. Gänsehaut bekam ich auch bei dem Gedanken, dass die Täter aus Dunjas Fall hier bei uns Nachahmer finden würden. Gut, dass zumindest der Autor seine Fantasie nur in seinen Büchern auslebt (hoffe ich zumindest;-)). Es lässt einen jedenfalls nicht kalt, was da passiert. Der Schluss ist extrem spannend und gern hätte ich noch weitergelesen, aber da war dann das Buch doch zu Ende. Die Fälle sind abgeschlossen, aber einiges bleibt offen für eine hoffentlich wieder ebenso spannende Fortsetzung.

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  • Spannend und lesenswert trotz einiger Ungereimtheiten

    Minus 18 Grad
    Pippo121

    Pippo121

    20. April 2017 um 11:50

    In Helsingborg rast ein Auto über die Brücke in das Hafenbecken. Der Fahrer des Autos hat keine Chance, aus dem Wasser zu entkommen. Sofort schaltet das Team um Fabian Risk sich ein und untersucht, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. Doch spätestens als der Gerichtsmediziner seine Untersuchungsergebnisse präsentiert, wird allen klar, dass hier etwas nicht stimmen kann! Denn der Tote war ungefähr zwei Monate lang tiefgefroren … Wie konnte ein Toter Auto fahren? Die Ermittlungsgruppe steht vor einem Rätsel und schon bald wird ihnen klar, dass sie es dieses Mal mit einem schier übermächtigen Gegner zu tun haben! Dies war mein erstes Buch von Stefan Ahnhem und somit habe ich auch die Serie um Fabian Risk nicht in chronologischer Reihenfolge begonnen. Dies empfand ich nicht als störend, da es fast keine Verweise auf frühere Fälle gab und somit die Spannung nicht getrübt wurde. Überhaupt versteht der Autor es, Cliffhanger gekonnt einzusetzen und das Buch durchweg fesselnd zu gestalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Der Spannungsbogen ist sehr gut gezeichnet und bringt den Leser dazu, immer tiefer in das Buch einzudringen. Die Handlung an sich ist gekonnt aufgebaut und die beiden parallel geführten Ermittlungsstränge treiben das Geschehen immer weiter voran. Beide Themen, Identitätsdiebstahl und «Happy Slapping» sind sehr interessant ausgebaut und besonders «Happy Slapping» machte mich fassungslos und wütend! Leider hege ich keinen Zweifel daran, dass es so etwas tatsächlich gibt und diese Vorstellung ist einfach nur grässlich. Allerdings fragte ich mich gleich zu Beginn, warum dieser zweite Erzählstrang in das Buch mit eingebaut wurde. Ziemlich schnell wurde mir dann klar, dass dessen einzige Daseinsberechtigung darin besteht, dass es hierbei um das Privatleben des Ermittlers geht. Daher war ich nicht sonderlich überrascht, wie dieser Teil der Handlung sich entwickelt hat und ich gehe davon aus, dass Dunja alle Täter zur Rechenschaft ziehen möchte. Dieser Teil des Buches ist also noch nicht abgeschlossen, sondern wird wohl im folgenden Band weiter ausgebaut. Störend empfand ich allerdings die vielen, teils abstrusen und unglaubwürdigen Identitätswechsel. Immer wieder wird betont, dass der Täter die Verbrechen nur ausüben konnte, da er sich so akribisch vorbereitete und seine Opfer bis ins letzte Detail imitieren konnte. Da frage ich mich doch, wie es ihm möglich war, so eine große Anzahl an Identitäten in derart kurzer Zeit zu stehlen. Auch fand ich es unverständlich, dass die Polizei den Täter während dessen Untersuchungshaft nicht als Doppelgänger enttarnen konnte. Schließlich wussten sie doch, dass er komplett kahlgeschoren war, Augenbrauen inklusive. Sie hätten doch nur prüfen müssen, ob die Haare des Täters echt sind um sich zu vergewissern, dass er auch wirklich die Person ist, für die er sich ausgibt. Irgendwie erschien mir dies nicht ganz logisch. Insgesamt ist dieses Buch aber ein sehr gelungener Thriller, der aufgrund seines konsequenten Spannungsaufbaus so manchen Leser zu begeistern vermag. Fans von Schwedenkrimis kommen hierbei sicher auf ihre Kosten

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  • Grundstory spannend, Umsetzung sehr nervig (für mich)

    Minus 18 Grad
    sollhaben

    sollhaben

    16. April 2017 um 15:01

    Ein Auto stürzt vor vielen Zeugen von einem Quai in Wasser. Zuerst sieht alles nach Selbstmord aus, doch zufällig stellte sich heraus, dass der Fahrer bereits 2 Monate tot ist und deshalb nicht der Lenker des Fahrzeugs gewesen sein konnte. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, das nur ganz langsam gelöst werden kann.In Kopenhagen kommen etwa zur gleichen Zeit Menschen sehr grausam zu Schaden. Eine Welle der Gewalt, bekannt als "Happy Slapping" greift um sich. Sind die unterschiedlichen Verbrechen irgendwie verbunden? Stecken etwa die gleichen Menschen dahinter? Die Polizei rund um Kommissar Fabian Risk muss alles geben, um die Verbrechen aufzuklären.Wie hat es mir gefallen?Ich muss zugeben, dass ich ziemlich enttäuscht bin, denn ich hatte mir eine spannende durchdachte Geschichte erwartet. Leider kam es anders.Die zwei Geschichten sind an sich spannend und auch aktuell. Doch die Aufklärung und das Erzählen konnten mich überhaupt nicht überzeugen. Das lag an mehreren Punkten.Zu viele Schauplätze und zu viele Personen, die hier involviert sind. Die Polizisten haben mich von an Beginn weg, oft den Kopf schütteln lassen. Anfangs hatte ich sogar den Verdacht, dass alle komplett überfordert wären. Ermittler, die bisher nur kleine Diebstähle oder andere Mini-Delikte bearbeitet haben. Zwar kommen sie doch noch in die Gänge, aber keiner war mir besonders sympathisch. Obwohl ihre Schicksale manchmal sehr schwer sind, konnten diese mich nicht besonders berühren.Die Schauplätze Schweden und Dänemark konnte ich anfangs fast nicht unterscheiden. Dies führte dazu, dass der Lesefluss sehr gestört wird. Nach ca. 200 Seiten wollte ich schon abbrechen, aber ich habe durch gehalten, weil ich schon wissen wollte wie die Geschichten enden. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, ich hätte die zwei Teile davor, lesen müssen. Es gab immer wieder Hinweise auf Geschehnisse von früher, die mich die Stirn runzeln ließen. So kann ich für dieses Buch nur 2 Sterne vergeben. Zu wirr, zu viele Schauplätze, die am Ende schnell noch zusammen gefügt werden. Das angeblich offene Ende habe ich so nicht empfunden, sondern nur, dass es einen weiteren Teil geben muss. Da bin ich ziemlich sicher, dass ich dieses Geheimnis nicht lüften werde.

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  • Eiskalt

    Minus 18 Grad
    Venice

    Venice

    08. April 2017 um 18:43

    Der Tag hätte für Astrid Tuvesson, Kripochefin In Helsingborg, nicht schlimmer beginnen können. Seit der Trennung von ihrem Mann hat sie angefangen zu trinken und ist zerstreut. Auf dem Weg zur Arbeit kollidiert sie mit einem BMW der ihr prompt den Spiegel abfährt. Astrid möchte den Fahrer zur Rede stellen und liefert sich eine Verfolgungsjagd. Die Fahrt endet als der BMW ins Hafenbecken stürzt. Dann stellt der Gerichtsmediziner fest das der Fahrer bereits eine ganze Weile tot ist. Wie kann das sein ? Fabian Risk und sein Team untersuchen den merkwürdigen Fall und kommen zu dem Schluss, das es sich um jemand handelt der das Leben der Opfer übernimmt. Zur gleichen Zeit übernimmt in Dänemark die degradierte Streifenpolizistin Dunja den Fall einer sadistischen Ermordung eines Obdachlosen. Dadurch zieht sich Ärger mit ihrem Ex Chef und mit ihrem derzeitigen Chef zu. Auch privat hat Fabian Risk es nicht leicht. Seine Frau zieht sich zunehmend von ihm zurück und der älteste Sohn droht auf die schiefe Bahn zu geraten. Geschickt gelingt es Stefan Ahnhem die verworrenen Einzelstränge zu einer stimmigen Geschichte zu verweben. Durch den lebendigen Schreibstil ist man gleich mitten drin im Geschehen. Zu Beginn haben mich die unterschiedlichen Handlungsstränge etwas verwirrt, das Ende hat mich wieder versöhnt und ich habe dieses spannende Buch recht schnell gelesen.

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  • guter Anfang, aber zu abstrus zum Ende

    Minus 18 Grad
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    04. April 2017 um 16:13

    Kommissar Fabian Risk und sein Team stehen vor einem Rätsel. Zunächst sieht alles nach einem Verkehrsunfall aus. Ein Mann stürzt mit dem Auto vor Zeugen die Klip-pen hinunter. Die volltrunkene Chefin der Mordkommission von Helsingborg, Astrid Tuvesso, hatte den Wagen verfolgt. Der Fahrer ist allerdings tiefgefroren, laut Aussage der Rechtsmedizin bereits seit Wochen tot. Wer ist gefahren? Die Nachforschungen ergeben, dass der Tote jedoch kurz vor dem Unfall mehrfach gesehen wurde, Bankgeschäfte tätigte. Er hatte sein gesamtes Vermögen aufgelöst, nach Panama transferiert. Die Ermittler tippen auf Identitätsdiebstahl und finden heraus, dass der Tote ein paar Monate vorher einen neuen Führerschein beantragt hatte und die Bank wechselte. Nun beginnen sie zu forschen, fragen die Führerscheinstelle ab, vergleichen neu beantragte Führerscheine mit Namen von alleinstehenden Millionären. Eine Mordserie scheint sich aufzutun. Allerdings stiehlt der Täter nicht nur die Identität, er ist auch in der Lage, sich optisch in sein Opfer zu verwandeln. Die Leichen werden in einer Tiefkühltruhe eingefroren und der Täter verkauft in Ruhe alle Vermögenswerte, ver-schiebt die Gewinne. Wer steht als Nächstes auf der Liste? Können Risk und sein Team weitere Morde verhindern?Parallel ermittelt in Dänemark die strafversetzte Polizistin Dunja Hougaard in mehre-ren Fällen von »Happy Slapping«, bei dem Menschen auf öffentlicher Straße von einer Gruppe Jugendlicher misshandelt werden, die Smiley-Masken tragen. Einer von ihnen filmt das Slapping, stellt es ins Netz. Die Slapper werden von Mal zu Mal brutaler.Identitätsdiebstahl, kein neues Thema, aber immer wieder zieht dem Leser eine Gän-sehaut über den Rücken, wie einfach das zu managen ist. Neu ist hier, dass der Täter nicht elektronisch agiert, sondern per Maske völlig die Identität seines Opfers über-nimmt.Ein typischer Schwedenkrimi, düster, brutal, Ermittler mit einem Haufen von Problemen überzogen, versoffene Polizisten, kaputte Familien. Junge Leute ergötzen sich daran, Schwächere niederzuprügeln und sogar im späteren Verlauf zu töten. Sie ziehen ihren Kick daraus, das Ganze zu filmen und auf die Likes zu warten. Nicht explizit ausgedacht vom Autor, sondern heute real im Netz anzuschauen. Warum sehen sich andere Menschen sich das an, fragen sich die Leser? Warum liest du Schwedenkrimis?, könnte man zurückfragen. Eine Verrohung der Gesellschaft? 18 Grad Minus haben hier nicht nur die Leichen in der Tiefkühltruhe, der ganze Plot ist durch Handlung und die kaputten Protagonisten kalt durchsetzt. Beide Stränge haben eigentlich nicht viel miteinander zu tun, sind durch die Protagonisten am Ende verwoben. Die Geschichte ist durchgängig spannend und die Cliffhanger sind gekonnt gesetzt. Soweit ist der Thriller klasse gesetzt. Die Geschichte hat mich am Ende nicht ganz überzeugt. Der Antagonist des Identitätsdiebstahls selbst (na klar doch ...) ist ein Opfer ..., das drumherum ist doch arg klischeehaft. Die Masse der Opfer, die Schnelligkeit, deren Rolle zu übernehmen, wirkt aufgesetzt. Die anfangs feine Vorbereitung, völlig akribisch sich dem Opfer anzugleichen, seine Stimme zu trainieren, Vorlieben, Hobbys, die Optik, ist zum Ende des Buchs für mich nicht mehr glaubhaft in der Dimension. Die persönliche Geschichte des Antagonisten ist für mich unglaubwürdig und abgelutscht (ich will nicht spoilern). Ich frage mich auch, warum die beiden Erzählstränge in das Buch hineinmussten? War eine Grausamkeit nicht genug, die sich steigert? Sie sind auch nur eine private Verflechtung einer Familie der Protagonisten. Jeder Polizist ist kaputt, die Familien sind samt Kinder desolat, fast jeder ist persönlich involviert, die Masse an Komplikationen, privater Probleme, eingestrickt in die Verbrechen, geben dem Gesamtkonzept dann das Minus. Was gut angefangen hat, endete für mich im Keller der Abstrusitäten, auch wenn die einzelnen Figuren charakterlich gut gezeichnet sind. Schade. Schwedenkrimi, mal wieder reingeschnuppert und für mich festgestellt, nicht meins: Zu duster, zu brutal, viel zu kaputte Typen auf einen Haufen. Schwedenkrimifans werden den Thriller mögen.

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  • fesselnde Fortsetzung

    Minus 18 Grad
    Schaefche85

    Schaefche85

    29. March 2017 um 18:42

    Ein Auto rast nach einer Verfolgungsjad im schwedischen Helsingborg ins Hafenbecken. An sich sieht alles nach einem Unfall aus, doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon länger tot war. Das Team um Fabian Risk tappt lange im Dunkeln - alle Theorien scheinen zu abwegig. Doch auch der beste Mörder macht irgendwann einen Fehler... Parallel dazu gibt es im schwedisch-dänischen Grenzgebiet einige Fälle von Morden an Obdachlosen. Da diese oft nach Suizid aussehen und/oder Alkohol im Spiel ist, bleibt auch hier lange ein Rätsel, wer dahinter steckt. Auch der dritte Band um Fabian Risk und sein Team war wieder spannend bis zur letzten Seite. Ich hatte viele Theorien, wer es warum gewesen sein könnte, aber letzten Endes traf keine zu. Stattdessen tauchten immer wieder neue Fragen auf, die zwar mit der Zeit beantwortet wurden, aber diese Antworten waren mitunter auch ziemlich waghalsig und erschreckend. Stefan Ahnhem gewährt hier Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele, von denen ich hoffe, dass sie wirklich Ausnahmeerscheinungen sind - und das bezieht sich auf beide Handlungsstränge. Nach einigen Geschehnissen musste ich einmal tief durchatmen, weil ich kaum glauben wollte, dass Menschen zu so etwas in der Lage sind. Die Protagonisten haben alle ihr Päckchen zu tragen, allerdings wird in dieser Reihe das Private nur sehr am Rande behandelt. Familie Risk ist nach wie vor sehr fragil und entsprechend vorsichtig ist der Umgang miteinander. Fabian arbeitet viel, versucht aber, gerade zu seinem Sohn Theo nicht den Kontakt zu verlieren. Da dieser aber mitten in der Pubertät steckt und noch an so einigen Erlebnissen zu knabbern hat, ist das alles andere als einfach. Der Roman liest sich sehr flüssig, ich hab ihn immer nur ungern aus der Hand gelegt. Die Spannung und Tempo werden ziemlich gut durchgehalten, so dass ich den Ermittlern irgendwann nur noch gewünscht habe, dass sie mal zum Durchatmen und nachdenken kommen. Die Auflösungen fand ich plausibel, zum Teil auch überraschend, allerdings bleiben einige Stränge offen, inklusive einem kleinen Cliffhanger. Ich hoffe sehr, dass es darum im nächsten Band gehen wird, wobei das dann auch heftig und hässlich werden dürfte. Fazit: Ein packender Thriller, der mich in einigen Punkten bisher nicht losgelassen hat. Reihenfolge: 1. Und morgen du 2. Herzsammler 3. Minus 18°

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    • 4
  • Mit "Minus 18 Grad" ist eine gut ausgearbeitete Fortsetzung der Reihe um Fabian Risk gelungen

    Minus 18 Grad
    aly53

    aly53

    29. March 2017 um 00:55

    Fabian Risk ermittelt wieder, in Hochform.Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Ermittler Reihe, in dessen Fokus Fabian Risk steht.Ein Ermittler mit Ecken und Kanten, der neben den doch sehr brisanten Fällen, auch privat so sein Päckchen zu tragen hat. Auch im beruflichen gibt es so den ein anderen Konflikt oder sogar Kontrahenten.Die Ermittlergruppe ist dabei ziemlich facettenreich gehalten und es gibt in jedem Band immer mal wieder Überraschungen zu entdecken, die man im Vorfeld nicht erwarten würde.Warum weise ich darauf hin, das es um Ermittler geht?Das ist ganz einfach. Das Buch dreht sich zu einem großen Teil um die sehr detailreichen Ermittlungen, die man sehr gut mitverfolgen kann. Dabei begibt man sich selbst auf Spurensuche und  kommt so des Rätsels Lösung immer wieder ein Stück näher.Auch dieser Band ist sehr komplex gehalten.Auf der einen Seite hat es Fabian mit einem mysteriösen Todesfall zutun, der schnell erschreckende Ausmaße annimmt. Und diese sind wirklich sehr gut und auch gekonnt in Szene gesetzt. Dabei geht der Autor sehr detailreich und auch mit einer sehr guten Ausarbeitung zu Werke.Die Fragezeichen werden beim Leser immer größer und irgendwann weiß man gar nicht mehr wo oben und wo unten ist.Erscheint alles zunächst noch recht simpel, so wird man im nächsten Moment in einen tiefen Strudel aus Abgründigkeit gezogen. Dabei bleibt kein Stein auf dem anderen und das Entsetzen wird immer größer.Besonders die Kaltblütigkeit dahinter, hat mich fassungslos gemacht. Man denkt immer tiefer geht es nicht mehr. Doch nicht so hier, es ist erst der Anfang von einer riesigen Kette.Es ist kaum ermessbar, was sich abzeichnet und der Autor versteht es geschickt immer wieder Wendungen einzuweben, die dem ganzen eine völlig neue Richtung geben.Auf der anderen Seite haben wir es mit der Beamtin Dunja zutun, die auch einen nicht minder abgründigeren Fall bearbeitet.Doch was haben die beiden Fälle miteinander zutun?Ehrlich gesagt hab ich mich das, die ganze Zeit gefragt und hab jeden einzelnen Schritt der Ermittler in mich aufgenommen.Das ganze wird immer größer, kälter und hat mir immer wieder Schauer über den Rücken rieseln lassen.Das dahinter hat mich wirklich erschreckt , aber es hat auch andere Blickwinkel auf die Gesamtsituatiuon geworfen.Schlussendlich laufen die Fäden wirklich gekonnt zusammen und mir wurden die offenen Fragen beantwortet.Auch im Privatleben von Fabian geht es hoch her und es gibt einiges zu entdecken. Was mir hierbei aber besonders gut gefallen hat, es überlagert zu keiner Zeit den Hauptkern.Alles hat für sich genommen seinen Platz und ab einem bestimmten Punkt erkennt man, warum das so ist.Ich konnte mich stets sehr gut in die Charaktere hineinversetzen, was nicht immer einfach war. Da sie doch sehr verschieden sind.Man durchlebt dabei die unterschiedlichsten Emotionen.Man ist wütend, haltlos, spürt die Ängste , das Grauen.Mir hat dieser Band wieder unheimlich gut gefallen, auch wenn ich ihn gerade im Mittelteil etwas langatmig fand. Dennoch konnte er mich begeistern und mitreißen.Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Fall für Fabian Risk.Man kann die Bände gut unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Einzig wenn man die Entwicklung der Charaktere miterleben möchte, sollte man die Reihenfolge einhalten.Fazit:Mit "Minus 18 Grad" ist dem Autor eine komplexe und gut ausgearbeitete Fortsetzung der Reihe um Fabian Risk gelungen.Nichts ist wie es scheint und die Abgründe werden immer tiefer, das man droht hineinzufallen.Eine Wendung jagt die nächste und als Leser hat man das sprichwörtliche Grauen vor Augen.Es ist eine Reihe die sich hauptsächlich mit den Ermittlungen befasst und das sehr detailreich.Wer so etwas mag, sollte unbedingt zugreifen.

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  • Spannend aber teilweise sehr brutal

    Minus 18 Grad
    Nalik

    Nalik

    25. March 2017 um 20:50

    Der dritte Roman von Ahnem hat es in sich. In Helsingborg wird im Hafen ein Auto geborgen. Was anfangs nach einem Unfall aussah stellt sich in der Rechtsmedizin als Mord raus, denn der Fahrer war bereits tot. In Öresund wird zur gleichen Zeit eine brutal zugerichtete Leiche gefunden, Spuren führen nach Schweden...ein Fall der Risk vor ein Rätsel stellt. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen jedoch fand ich die Morde sehr brutal, für einen normalen Kriminalroman schon fast etwas zu viel. Was mich auch etwas gestört hat war, dass man durch die vielen verschiedenen Charaktere, die am Anfang kapitelweise vorgestellt werden, sehr schwer ins Buch und Geschehen herein kommt. Positiv finde ich, dass man wieder sehr viel über Risk seine Familie und die anderen Charaktere erfährt. Auch die Spannung die in dem Buch aufgebaut wird ist nicht zu verachten. Man hat das Gefühl das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können. 

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  • Fabian Risk 3. Fall

    Minus 18 Grad
    Buchverschlinger2014

    Buchverschlinger2014

    20. March 2017 um 21:09

    Der neue Roman "Minus 18°" von Stefan Ahnhem ist der 3. Fall mit dem schwedischen Kommissar Fabian Risk und seiner Familie. Dieses Mal müssen Fabian und seine Kollegen den mysteriösen Tod eines Autofahrers aufdecken, der mit seinem Auto ins Wasser stürzt. Bei der anschließender Autopsie stellt sich heraus, dass der Fahrer schon länger tot sein muss. Nach und nach gibt es noch mehr Zwischenfälle, die alles immer komplizierter und mysteriöser darstellen. Gleichzeitig arbeitet die dänische Polizistin Dunja Hougaard an einem mysterösen Mordfall, wo es schnell Hinweise nach Schweden gibt. Hängen die beiden Fälle zusammen oder ist es reiner Zufall? Wie in den beiden Vorgängerbüchern, dreht sich ein Teil der Geschichte auch wieder um Fabians Familienleben. Allerdings steht weniger seine Ehe im Vordergrund, sondern dieses Mal scheinen seine Kinder irgendwie in seine Arbeit involviert zu sein. Auch wenn der Roman in sich abgeschlossen ist, empfiehlt es sich die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Man versteht insbesondere das Privatleben von Fabian Risk besser. Der Schreibstil von Stefan Ahnhem ist wieder gut und nachvollziehbar, auch wenn man zunächst lange nicht die Zusammenhänge zwischen den ganzen Fällen erkennt. Ich habe mich wiederum gut unterhalten gefühlt. Durch den Epilog am Ende des Buches und der scheinbare Selbstmord eines Kollegen denke ich, dass die Serie rund um Fabian noch nicht zu Ende ist. Ich bin gespannt, auf den nächsten Fall. 

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  • Eiskalte Spannung in einer der besten Neuerscheinungen 2017

    Minus 18 Grad
    Uschistestwelt

    Uschistestwelt

    16. March 2017 um 21:30

    Stefan Ahnhem hat sich in dem neuen und dritten Band rund um das Ermittlerteam von Fabian Risk noch einmal selbst zu den Vorgänger-Krimis übertroffen.Unglaublich spannend beschreibt das Buch eine unglaubliche Geschichte hinter die der Leser selbst erst gegen Ende des Buches kommt...nichts scheint so zu sein, wie es scheint.Sowohl was die Spannung und die "Neuheit" des Plots als auch den Schreibstil und die detaillierte Beschreibung der Charaktere angeht, erhält dieses Buch absolute volle Punktzahl. Ich habe nur immer ein paar Probleme mit den Schwedischen Namen. Wenn man aber ab und an Schwedenkrimis liest, gibt sich auch dieses Problem schnell!P.S.: Ich werde mir in der nächsten Zeit sicher keine Tiefkühltruhe bestellen ;)

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  • Guter Kriminalroman,wolltet Ihr schon immer mal in eine Kühltruhe?

    Minus 18 Grad
    Ayda

    Ayda

    11. March 2017 um 14:14

    Klappentext: In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ... Meine Meinung: Minus 18 Grad ist das erste Buch,das ich aus der Reihe mit dem Ermittler Fabian Risk gelesen habe und es hat mir wirklich gut gefallen. Es sind noch "Und Morgen Du" sowie "Herzsammler" erschienen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend zu lesen. Der Fall ist wirklich sehr außergewöhnlich und lässt nicht nur die Ermittler in die Irre führen. Interessant ist vor allem,dass der Täter mit Identitäten spielt! Wir lernen viele Charaktere kennen und bekommen Machtspiele unter Polizeikollegen mit,da gab es bei mir auch den 1 Stern abzug,denn es wurde mir manchmal etwas zu lang mit dem Personenhopping und den privaten Sorgen. Das war auch der Grund warum ich manchmal etwas durcheinander kam,aber die Handlung des Krimis ist echt toll und bereitet spannende Lesestunden,daher 4 Sterne vor mir und somit eine Leseempfehlung! Autor: Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Mit seinem Debüt Und morgen du schaffte er auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerliste. Bevor Ahnhem begann, selbst Krimis zu schreiben, verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Stockholm. (Quelle: www.ullsteinbuchverlage.de)

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  • Für mich ein toller skandinavischer Autor, etwas viele Themen diesmal

    Minus 18 Grad
    Ayleen256

    Ayleen256

    06. March 2017 um 18:59

    In Helsingborg wird ein Auto aus dem Hafenbecken gezogen. Das Mysteriöse: Der Fahrer ist schon längere Zeit tot, soll aber erst vor einer Woche gesehen worden sein. Fabian Risk nimmt sich der Aufklärung an, aber lange herrscht Uneinigkeit, selbst bei seinem so zuverlässigen Pathologen. Mit Glück gelangen sie auf eine Spur, es wird aber nicht bei dem einen Opfer bleiben.Für gute skandinavische Literatur ist Stefan Ahnhem für mich ein Garant. Bisher konnte er mich schon mit Band 1 und 2 der Fabian Risk Reihe fesseln. Wie auch schon aus den vorherigen Teilen bekannt, gibt es nicht nur unbedingt einen Fall. Während Risk in Schweden ermittelt, hat seine Bekannte Dunja Hougaard ihren ganz eigenen Fall in Dänemark, bei dem es um Gewalt aus bloßer Freude geht. Die Ermittlungen in Schweden werfen viele interessante Fragen auf, die erst nach und nach beantwortet werden.Der Schreibstil ist äußerst flüssig und bringt das nötige Maß an Spannung. Die Kapitel sind sehr kurz, aber überzeugen durch gut platzierte Cliffhanger. Die vorherigen Bände sollte man dringend gelesen haben. Es tauchen viele alte Bekannte auf. Wenn man hier neu anfängt, dann verliert man den Überblick und Faden, aber es sollte ja nicht schlimm sein, die Vorgänger auch zu lesen ;-)Einziges Manko diesen Teils ist die Überladenheit an Themen: Der Fall selbst füllt eigentlich schon ein ganzes Buch, dann gibt es den Gewaltpart aus Dänemark und Fabians private Probleme werden auf die Spitze getrieben! Weniger wäre hier wirklich mehr gewesen. Trotz dieser Kritik hinterlässt das Buch doch so viel  Potential, dass man gerne weiterlesen möchte. Ich vergebe 4 Sterne!

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