Minus 18 Grad

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Minus 18 Grad“ von Stefan Ahnhem

In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Eins ist allerdings sicher: Es wird noch weitere Opfer geben, ein Serienmörder ist am Werk. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht das erste Opfer, und noch lange nicht das letzte ...

Spannend...bis das Blut gefriert!

— baroki
baroki

Ein spannender, fesselnder Krimi der einen schockiert und atemlos durch das Buch fliegen lässt.

— claudi-1963
claudi-1963

Packend bis zum Schluss

— Melli910
Melli910

Insgesamt ist es ein guter Krimi, für mich waren es aber zu viele "Geschichten" und Personen. Weniger ist manchmal mehr.

— Ekcnew
Ekcnew

Ein packender, gnadenloser Kriminalroman, der für Gänsehaut sorgt und das Blut gefrieren lässt. Hochspannung bis zur letzten Seite!

— aspecialkate
aspecialkate

Spannender dritter Teil, der nach einer Fortsetzung schreit!

— coffee2go
coffee2go

Stefan Ahnhem versteckt es, mehrere Handlungsstränge gekonnt miteinander zu verweben und die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.

— Vucha
Vucha

Auch wenn manches zu schlecht für die „Guten“ und sehr glücklich für die „Bösen“ läuft, so ist das Buch dochüber weite Strecken realistisch.

— yesterday
yesterday

Der spannendste Kriminalroman, den ich je gelesen hatte. Aber unheimlich brutal!

— Danion
Danion

Ein Buch, was man nicht mehr aus der Hand legen kann.

— Herbstmädchen
Herbstmädchen

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    Minus 18 Grad
    Roma84

    Roma84

    27. February 2017 um 12:15

    Ich habe leider etwas länger gebraucht, um das Buch fertig zu lesen und kann somit leider nicht mehr an der Verlosung teilnehmen.Vielen Dank an der Stelle, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte, es hat mir wieder großen Spaß gemacht. Dies war mein erster Roman, den ich von Stefan Anhem gelesen habe. Ich glaube, dass mir dies im Laufe des Buches etwas zum Nachteil war. Viele Details der Vorgeschichten der handelnden Personen musste ich erahnen. Sicher hätte ich viele Entscheidungen oder Handlungen besser nachvollziehen können. Leider habe ich nachdem ich das Buch gelesen habe aber auch nicht wirklich das Interesse, das nun nachzuholen bzw. bin ich hin und her gerissen. Einerseits interessieren mich die Vorgschichten schon, andererseits fand ich das Buch teilweise sehr konstruiert und unrealistisch / an den Haaren herbeigezogen. Der Roman war spannend geschrieben und teilweise sträubten sich mir die Haare, aber das Ermittlerteam schien immer über die Lösung der Fälle regelrecht zu stolpern. Das Ermittlerteam schien mir jetzt auch nicht wirklich das fähigste zu sein und die persönlichen Probleme der handelnden Personen standen für mich zu oft im Vordergrund. Mir war die Geschichte auch zu brutal, zu viele Leichen...damit wollte der Autor sicher besondere Spannung aufbauen...aber das war doch gar nicht nötig, denn die Geschichte an sich war schon grausam und spannend genug. Auf einige Leichen hätte man hier durchaus verzichten können. Da es sich aber dennoch spannend gelesen hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, vergebe ich hier dennoch 2 Punkte.

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  • Spannend...bis das Blut gefriert!

    Minus 18 Grad
    baroki

    baroki

    27. February 2017 um 11:09

    In dem Buch Minus 18° von Stefan Ahnhem werden drei Handlungsstränge (zwei polizeiliche und ein privater) gezeigt, welche in keiner weise miteinander verbunden zu sein scheinen – jedoch umso weiter man sich durch das Buch gräbt, verbinden sich die Ereignisse und es ist dem Autor erneut gelungen, eine faszinierende Thematik zu gestalten um den Leser in seinen Bann zu ziehen und bis zur letzten Seite nicht mehr los zu lassen.  Es gefällt mir sehr gut, wenn man nicht nur die Ermittlungen dargelegt bekommt, sondern wenn auch etwas mehr Gefühl eingebracht wird wie hier, dass Familienproblematiken herangezogen werden – denn auch bei solch angesehenen und überaus korrekten Berufen wie Kriminalisten, kann es im privaten Bereich doch auch zu Schwierigkeiten kommen: sei es wie hier das Verhältnis von Vater und Sohn, oder eben auch von Ehemann zu Gattin – Alltagsproblematik, so wie sie jeder normale Bürger eben auch hat. Klasse!  Durch die kurzen Kapitel, welche sich sehr gut abwechselnd durch den drei Handlungsstränge ziehen, ist man immer am Ball und man fiebert förmlich mit, ist bei den Ermittlungen irgendwie miteinbezogen und darf auf fantastische Weise als erster erfahren, welche Gedankengänge voll- und welche Schlussfolgerungen gezogen werden…und auch die überraschenden Ereignisse werden anschaulich dargestellt, dass einem z. B. bei der Schilderung der Tötung eines Obdachlosen einem schier die Gänsehaut über den Rücken läuft, weil man es sich so intensiv vorstellen kann.  Kaufempfehlung?! Definitiv! Ich habe mich als Krimifan schon lange nicht mehr so unterhalten gefühlt – besonders auch, da das Ende bereits nach einem weiten Teil schreit, welcher bereits gut angeschnitten wurde: Ist ein Feind in den eigenen Reihen?

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  • Spannender dritter Teil

    Minus 18 Grad
    melsun

    melsun

    22. February 2017 um 10:41

    In diesem Buch wird der dritte Teil der Reihe um Fabian Risk erzählt. Vorab, ich hatte die beiden ersten Teile nicht gelesen, würde aber jedem empfehlen das zu tun. Stellenweise hatte ich schon das Gefühl, dass mir etwas entscheidendes fehlt. Ein Auto stürzt im Hafen ins Wasser. Als die Leiche geborgen wird, gibt es eine Überraschung. Der "Fahrer" ist bereits seit längerer Zeit tot, hat aber in letzter Zeit Termine wahrgenommen. Ein rätselhafter Fall für Fabian Risk und sein Team. Sie finden heraus, dass hier ein Serienmörder am Werk ist, es taucht eine Leiche nach der anderen auf. Die Opfer werden lebendig eingefroren. Und das nur, um an ihr Vermögen zu kommen. Doch das ist noch nicht alles.Nicht nur, dass die Chefin von Fabian Risk aufgrund persönlicher Probleme nicht so erreichbar ist wie gewohnt, auch privat hat der Ermittler sein Päckchen zu tragen mit Frau und zwei Kindern, die alle ihre eigenen Probleme haben. Ein zweiter Strang befasst sich mit den Ermittlungen der Streifenpolizistin Dunja Hougaard , die versucht, Morde im Obdachlosenmilieu aufzuklären. Die Ermittlungen der beiden kreuzen sich. Die Geschichte ist spannend geschrieben, trotz der ca 560 Seiten gibt es keine Längen, überraschende Wendungen sind definitiv vorhanden, für schwache Mägen sind einige Textstellen sicher auch nicht geeignet. Zuerst hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den ganzen ungewohnten Namen, später kommt man damit aber gut zurecht. Von mir gibt es 4 Sterne, über einen 4. Band würde ich mich sehr freuen.

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  • Hochspannung

    Minus 18 Grad
    Melli910

    Melli910

    21. February 2017 um 21:08

    “Minus 18 °“ ist nach “Herzsammler“ und “Und morgen du“ bereits der dritte Krimi mit dem schwedischen Ermittler Fabian Risk. Man kann ihn ohne Vorkenntnisse der beiden Vorgänger lesen. Jedoch gibt es ein paar Rückblicke in die vorherigen Ermittlungen und man trifft beim Lesen wieder auf alte Bekannte.  Die Geschichte beginnt spannend, das Tempo ist schnell, reißt den Leser mitten ins Geschehen hinein.  Dem Autor gelingt es, mehrere Handlungsstränge geschickt zu verweben. In Schweden ermittelt Fabian Risk an dem mysteriösen Todesfall eines nach einer Verfolgungsjagd ins Hafenbecken gestürzten Fahrers. In Dänemark arbeitet die Polizistin Dunja Hougaard an der Aufklärung eines brutalen Verbrechens. Im Laufe des Buches zeigen sich gewisse Zusammenhänge der Fälle.  Leider finde ich die Handlung teilweise etwas zu konstruiert. Dass sowohl Fabians Frau, sein Sohn und auch seine Tochter in die Schusslinie geraten, ist mir persönlich zu unrealistisch. Positiv fand ich allerdings, dass Fabian endlich die Gespenster der Vergangenheit besiegen kann.  Das Buch ist sehr spannend und mitreißend geschrieben und die einzelnen Erzählstränge sind durchgehend nachvollziehbar. Die verschiedenen Tatgeschehen sind gelungen miteinander verflochten und der Autor schafft es gekonnt, die Spannung durch das ganze Buch zu ziehen. Enden lässt er das Buch mit einem Cliffhanger, der eine atemberaubende Fortsetzung vermuten lässt. 

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  • Minus 18°

    Minus 18 Grad
    Themistokeles

    Themistokeles

    21. February 2017 um 13:39

    Cover und Klappentext: Das Cover passt, wie bisher bei allen Bänden der Reihe wieder wirklich gut zu einem skandinavischen Krimi bzw. Thriller. Was mir aber vor allen Dingen sehr gut gefällt, ist der Titel, denn wenn man einmal richtig nachdenkt, dann kann man ziemlich leicht darauf kommen, um was es in diesem Buch unter anderem geht. Er sagt eigentlich schon ziemlich viel aus und gerade das ist etwas, das ich ziemlich gelungen finde, denn man kommt wirklich nur drauf, wenn man durch den Inhalt des Buches wirklich darauf gestoßen wird oder wenn man einmal wirklich nachdenkt. Auch der Klappentext ist in meinen Augen gelungen, weist er einen klar darauf hin, um was es in diesem Roman geht, aber verrät dabei bei weitem nicht genug, dass man den Inhalt wirklich vorausahnen kann, auch wenn es für mein Gefühl fast noch ein bisschen weniger Informationen hätten sein dürfen. Inhalt/Idee: Die Idee hinter diesem Thriller ist in gewissen Punkten nichts, was man bisher so noch nie hatte, weist aber eindeutig Aspekte auf, die ich so bisher wirklich noch in keinem Thriller oder Krimi aufgefunden habe, was mir einfach sehr gut gefällt. Ebenso, dass wieder Dunja und Fabian eine größere Rolle spielen, auch wenn sie diesmal nicht am identischen Fall arbeiten, sondern Dunjas Fall zwar entfernt etwas mit Fabian und Schweden zu tun hat, aber es sind doch vollkommen voneinander unabhänigege Handlungsstränge. Dabei ist für mich jedoch der Fall, in dem Fabian arbeitet deutlich spannender, zumal er auch durchaus relativ vielschichtig ist und es wirklich Aspekte in diesem Thriller gibt, mit denen ich eindeutig so nicht gerechnet hatte. Auf jeden Fall bleibt er einfach bis zum Ende hin spannend, hat einige Wendungen und manches hatte ich vielleicht irgendwie befürchtet, aber so nie vom gesamten Bild her erwartet. Aufbau und Schreibstil/Umsetzung: Ich finde es wieder sehr gut, dass die Geschichte aus so vielen Blickwinkeln erzählt wird. Mal erlebt man Szenen, die von Fabian erzählt werden, mal von seiner Tochter, seinem Sohn, seiner Frau Sonja oder auch von Dunja oder einem der Opfer. Gerade das bringt einfach viele Facetten in die Geschichte und macht sie noch ein bisschen spannender, da man immer mal wieder auch schon etwas weiß, das andere Charaktere noch nicht wissen. Vom Schreibstil her ist es einfach ein Typischer Ahnhem, der sich super gut lesen lässt, gleichzeitig die Ruhe der skandinavischen Krimis in sich hat, aber auch mit verdammt viel Spannung auch schnelleren Szenen aufwarten kann. Was mich selbst ein wenig überrascht hat, ist das Ende bei dem noch ein Aspekt hinein gebracht wird, den ich so definitiv nie erwartet hätte und bei dem ich schon sehr neugierig bin, wie sich dieser in den weiteren Bänden noch entwickeln wird. Genauso, wie die Kapitel X am Ende jedes Bandes für mich immer interessanter werden. Charaktere: Gerade die Konstellationen innerhalb der Familie Risk finde ich immer interessanter. Sowohl Fabians Tochter, die immer reifer wird, als auch sein Sohn, der durch das Trauma in »Und morgen du« deutliche Probleme hat und auch durch seine Art immer mehr ins Löcher rutscht, in die er sich teilweise auch durch ungünstige Umstände hinein monövriert. Insbesondere auch Sonjas Verhältnis zu ihrer Familie, insbesondere Fabian, finde ich sehr spannend, da es oftmals so wirkt, als gäbe sie ihm alle Schuld an Schwierigkeiten, von ihrer Seite her scheint sie mir aber immer sehr wenig zugänglich. Fabian mag ich gern, da er einfach sehr menschlich wirkt, Schwächen zeigt, etc. Gerade auch seine Schwächen machen ihn sehr sympathisch, zumal seine Familie für ihn auf jeden Fall wichtig ist, egal, wie sehr er mit seinem Kopf in einem Fall steckt. Auch Dunja ist ein Charakter, den ich sehr gern mag, auch wenn ihre Alleingänge manchmal etwas sehr stur von ihr sind. Obwohl ich verstehen kann, dass man so wird, wie sie, wenn man immer wieder vor solche Probleme gestellt wird, wie Sleizner ihr immer noch beschert. Neben den wichtigsten Charakteren, finde ich auch die Nebencharaktere, wie Fabians oder Dunjas Kollegen, Opfer und Täter sehr gut charakterisiert und gelungen. Fazit: Insgesamt ist es wieder ein sehr guter Thriller, der mir richtig gut gefällt und bei dem ich schon sehr gespannt auf den nächsten Teil bin, da man doch aus diesem Teil mit zwei Rätseln heraus geht. Zum einen der Erkenntnis, die Fabian am Ende des Buches ereilt, zum anderen diese Kapitel X, die mich immer neugieriger machen, denn existieren tut dieses Kapitel auch in den anderen Bänden und bisher weiß man immer noch nicht, was sich dahiner genau verbirgt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band um Fabian und Dunja.

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  • "Minus 18 Grad" von Stefan Ahnhem

    Minus 18 Grad
    killerprincess

    killerprincess

    20. February 2017 um 23:25

    Inhalt (lt. Lovelybooks) In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Eins ist allerdings sicher: Es wird noch weitere Opfer geben, ein Serienmörder ist am Werk. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht das erste Opfer, und noch lange nicht das letzte. Meinung Ich habe zwar von der Existenz dieses Buches gewusst, mich aber aus irgendeinem Grund nicht näher damit beschäftigt. Dank der Top3-Challenge rückte das Buch aber in meinen Fokus, sodass es schlussendlich meine Auswahl wurde. Dummerweise wusste ich nicht, dass das Buch der 3. Teil einer Reihe ist. Ich finde, dass es sinnvoll ist, die anderen Teile vorher zu lesen. Da mir das Buch insgesamt sehr gefiel, habe ich nämlich große Luste, die anderen beiden noch zu lesen. Allerdings bin ich mir sehr sicher, dass ich mir relevante Geschehnisse jetzt selbst gespoilert habe.  "Minus 18 Grad" hat mir gefallen, weil der Schreibstil wirklich sehr packend war. Die beschriebenen Szenen haben mir häufig Gänsehaut verursacht. Bei einigen Kapiteln hat man am Ende nette Cliffhanger, sodass ich letzte Nacht erst um halb 3 das Licht ausgemacht habe, weil ich einfach nicht aufhören wollte. Was mir nicht gefiel: Zu viele Personen, Perspektiven, bzw. auch eine andere Geschichte, bei der man sich lange Zeit fragt, wie genau die jetzt eigentlich dazugehören soll. Im Endeffekt hätte man sich da wahrscheinlich etwas besseres überlegen können. Eigentlich bin ich ein Fan von mehreren Perspektiven, aber hier fiel es mir doch ziemlich schwer, die ganzen Leute zu unterscheiden und zuzuordnen. Vielleicht auch etwas, was einem nicht passiert, wenn man schon die anderen Teile kennt. Außerdem: Warum eigentlich immer diese Erotik-Szenen? In diesem Buch waren sie meiner Meinung nach echt unnötig. Was war wirklich positiv: Der Fall. Da ich gerade nicht zu viel verraten möchte, möchte ich es einfach dabei belassen, dass ich diesen Serienmörder einfach klasse fand: Für mich eine neue Idee, die ohne bestialisches Töten auskommt (aber schön war es trotzdem nicht ;) ), sondern stattdessen sehr durchdacht und durchtrieben ist. Fazit Mich hat das Buch überzeugen können. Das Finale hätte besser und weniger konstruiert sein können, aber bis dahin war es sehr gut. Es bleiben ein paar kleine offene Fragen zum Fall, aber vielleicht resümiert Fabian Risk ja im letzten Teil nochmal kurz die bisherigen Geschehnisse. Dass es einen nächsten Teil geben wird, da bin ich mir sehr sicher! Und ich freue mich drauf :)

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  • Super spannend

    Minus 18 Grad
    echidna

    echidna

    20. February 2017 um 20:32

    Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch zu "Minus 18°". Ich bin ein großer Fan von Ahnhems Krimis, habe schon "Und morgen Du" und "Herzsammler" verschlungen und war daher sehr gespannt auf den dritten Band der Reihe um Fabian Risk.  Ahnhem hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Es handelt sich um einen sehr spannenden Krimi. Alles beginnt damit, dass ein Auto über die Hafenmauer in Helsingborg hinaus rast und der Fahrer nur noch tot geborgen werden kann. Alles deutet auf einen Unfall hin, bevor der Rechtsmediziner feststellt, dass die Leiche, die hinter dem Steuer gefunden wurde, schon seit einigen Wochen tot sein muss. Doch wie passt diese Aussage damit zusammen, dass die Person vor kurzem noch von mehreren Zeugen gesehen wurde?  Der Kriminalfall fängt schon spannend an und scheint immer undurchdringlicher zu werden je mehr Fakten ans Licht kommen. Mit den Ausmaßen, die der Fall bald erreicht, hätte niemand gerechnet.  Was ich bei Ahnhems Krimis bisher immer sehr gut fand, ist die Verwebung mehrerer Fälle, die auch die Polizei länderübergreifend zur Zusammenarbeit zwingt. Dieses Mal wirkt dies allerdings etwas konstruiert. Die schon aus den vorherigen Büchern bekannte dänische Kommissarin Dunja Hougaard bekommt auch hier wieder eine Rolle, doch die Motivation dahinter erschließt sich mir nicht so ganz. Das Buch hätte auch sehr gut ohne diesen zweiten Fall auskommen können, der so gar nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun hat.  Durch die damit zusammenhängende Einführung mehrerer neuer Charaktere ist es mir teilweise auch schwer gefallen, der Handlung komplett folgen zu können. Dies wäre mir wahrscheinlich noch besser gelungen, wenn ich das Buch vor mir gehabt hätte, doch durch das reine Hören habe ich öfter mal den Faden verloren, was ein wenig schade war. Auch wenn der Sprecher, David Nathan (u.a. die deutsche Stimme von Johnny Depp), wieder einen sehr guten Job gemacht hat.  Insgesamt hat mir das Buch wieder sehr gefallen, trotz einiger meiner Meinung nach überflüssiger Nebenplots, die den Leser eher verwirren als noch mehr Spannung reinzubringen. Ich bin sehr gespannt zu sehen, ob es noch eine Fortsetzung geben wird. Mit diesem Cliffhanger am Ende dieses Buches, der auch alles bisher Geschehene noch mal in Frage stellt, bin ich mir ziemlich sicher, dass da noch was kommen muss.

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  • Geister, Tote und viel zu viel Persönliches

    Minus 18 Grad
    Lese-Bienchen

    Lese-Bienchen

    20. February 2017 um 19:33

     Der 3. Teil mit dem Ermittler Fabian Risk hat mich leider etwas enttäuscht. Das Privatleben um Fabian Risk nimmt noch mehr Raum in diesem Buch ein, die Ehe mit seiner Frau steht immer noch auf der Kippe, sein Sohn hat mehr Glück als Verstand und seine Tochter kommuniziert mit einem Geist. Zu dem haben wir noch Alkoholprobleme und einen Selbstmord unter Kollegen. Auch eine ehemaligen Kollegin Dunja ermittelt in einem Fall der nebenher läuft. Also insgesamt viel zu viel nebenher, was leider dem eigentlichen Fall etwas in den Schatten versinken lässt, leider, weil dieser wirklich Potenzial hat. Identitätsdiebstahl, mal ein anderes Thema sehr gut aufgebaut und interessant gestaltet. Der Epilog lässt jedoch auf einen weiteren spannenden 4. Teil hoffen. Der Titel passt sehr gut zu dem Inhalt des Buches und das Cover ist passend zu den skandinavischen Feeling. Aber leider hat es mich diesmal nicht 100% überzeugt.        

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  • Minus 18° - Nicht nur der Titel ist kalt!

    Minus 18 Grad
    kiwi_tina

    kiwi_tina

    19. February 2017 um 21:35

    Minus 18° ist der dritte Band des Autors Stefan Ahnhem um den schwedischen Kommissar Fabian Risk. Für mich war es hingegen der erste Band aus dieser Reihe (und auch vom Autor) und obwohl mir das Buch alles in allem recht gut gefallen hat, glaube ich, dass es für das Gesamtlesevergnügen, etwas schöner gewesen wäre, wenn ich die anderen Bände auch gelesen hätte. Denn es wurden häufiger mal Ereignisse aus der Vergangenheit erwähnt (von denen ich annehme, dass sie Inhalt der anderen beiden Bücher sind), ohne dieser weiter zu erläutern. Aber immer der Reihe nach. Worum geht es überhaupt? Nach einem Unfall wird ein Auto aus dem Helsingborger Hafenbecken geborgen. Die Untersuchungen ergeben, dass der Fahrer aber bereits sei zwei Monaten tot ist und tiefgefroren war. Bei weiteren Ermittlungen kommt zudem heraus, dass der Tote noch vor wenigen Tagen gesehen worden ist. Kommissar Risk und seine Kollegen übernehmen die Ermittlungen in diesem mysteriösem Fall und kommen dabei eher per Zufall einem perfiden/rücksichtslosen Serientäter auf die Spur. Gleichzeitig ermittelt die dänische Polizistin Dunja Hougaard im Fall einer brutal zugerichteten Leiche. Auch hier scheint ein skrupelloser Täter am Werk zu sein. So spannend wie schon der Klappentext klingt, ist auch das ganze Buch. Die Handlung kommt nicht ins Stocken und kann auch mit der ein oder anderen Überraschung aufwarten. Die Skrupellosigkeit der Täter in den beiden Fällen hat mir mehrfach einen kalten Schauer über den Rücken gejagt. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Ich benötigte jedoch eine kleine Eingewöhungsphase, um einen Überblick über alle Handlungsstränge sowie die beteiligen Personen zu bekommen. In jedem Kapitel (die übrigens meist recht kurz sind, so dass sich das Buch super zum Lesen vor dem Schlafengehen eignet ;-) ) wird nämlich der Fokus auf eine andere Person gelegt. Mein einziger Kritikpunkt, wenn ich nun im Nachhinein auf die Geschichte zurückblicke – etwas weniger hätte es auch getan. Was ich damit sagen will. Es ist einfach so viel in der Geschichte passiert (gerade auch noch einmal am Ende), dass einige Ereignisse wirklich nur mehr oder weniger beiläufig erwähnt werden. Nur um noch den einen Schockmoment mehr einstreuen zu können. Da hätte ich mir eher gewünscht, dass sich der Autor diese beiläufigen Ereignisse für ein weiteres Buch aufgehoben hätte und sie dort dann etwas mehr ausgebaut hätte. Aber wer weiß, vielleicht kommt das ja noch in einem weiteren Band...? ;-) Alles in allem kann ich das Buch aber jedem Krimiliebhaber empfehlen und ich werde sicherlich auch noch die beiden anderen Bände aus der Reihe lesen.

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  • Leserunde zu "Minus 18 Grad" von Stefan Ahnhem

    Minus 18 Grad
    TanjaMaFi

    TanjaMaFi

    Zwei Länder. Zwei Ermittler. Ein Fall. Fabian Risk ermittelt wieder. Und dieses Mal ist sein Team nicht allein. In einem seltsamen Fall erhalten die schwedischen Polizisten Unterstützung von Dunja Hougaard aus Dänemark, die kürzlich strafversetzt wurde, nun aber einer heißen Spur folgt. Mit vereinten Kräften müssen Risk, Hougaard und das Team herausfinden, wie ein gerade noch lebendiger Mann bereits seit Monaten tot sein kann. Noch dazu müssen sie schnell sein, denn aus einem einzelnen Mordfall werden mehrere und der Serientäter hat bereits sein nächstes Opfer im Visier ...Habt ihr Lust auf eiskalte Hochspannung, Gänsehaut-Garantie und mysteriöse Todesfälle in gleich zwei Ländern? Dann seid ihr an der richtigen Stelle! Bewerbt euch gleich für unsere Leserunde zu "Minus 18 Grad", dem neuen Krimi von Stefan Ahnhem!Mehr zum InhaltIn Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Eins ist allerdings sicher: Es wird noch weitere Opfer geben, ein Serienmörder ist am Werk. Der Tote im Hafenbecken war nicht das erste Opfer, und noch lange nicht das letzte ...Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Mehr zum AutorStefan Ahnhem wurde 1966 in Stockholm geboren und wuchs als Einzelkind in Helsingborg auf.  In der Schule hatte er zwar Probleme mit dem Lesen und Schreiben, entwickelte jedoch eine lebendige Fantasie. Der schwedische Schriftsteller Ahnhem arbeitete als Drehbuchautor unter anderem auch an den Wallander-Verfilmungen mit. Sein Krimi-Debüt und Reihenauftakt "Und morgen du" rund um den Ermittler Fabian Risk brachte ihn auf die Bestseller-Listen. Heute lebt Stefan Ahnhem mit seiner Frau und den drei jüngsten seiner vier Kinder in Stockholm.Gemeinsam mit dem List Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Minus 18 Grad" unter allen, die bis zum 08.01.2017 folgende Aufgabe lösen*:Fabian Risk steht vor einem Rätsel. Die Leiche, die aus dem Auto im Hafenbecken geborgen wird, scheint bereits eine Weile tot zu sein. Doch es gibt Zeugen, die den Toten erst vor Kurzem gesehen haben wollen. Wie kann das sein? Teile deine (gerne auch verrückte) Theorie mit uns!Aufgepasst!Wir haben noch eine weitere tolle Verlosung für euch! Schreibt bis zum 02.02.2017 eine Rezension zu "Minus 18 Grad", teilt den LovelyBooks-Link im entsprechenden Unterthema und sichert euch so die Chance auf ein geniales Stefan Ahnhem Paket bestehend aus "Und morgen du" und "Herzsammler"!Außerdem könnt ihr beim Gewinnspiel des List Verlags weitere tolle Preise gewinnen. Schaut doch mal vorbei!*Bitte beachtet unsere Richtlinien für die Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen!Ich drücke euch die Daumen!

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    • 804
  • Der Tod kam mit der Kälte

    Minus 18 Grad
    claudi-1963

    claudi-1963

    17. February 2017 um 12:56

    Eiskalte skandinavische Hochspannung vom feinsten, bis zur letzten Seite! Nach einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd landet die Kripochefin Astrid Tuvesson fast im Hafenbecken von Helsingborg. Als jedoch das andere Auto geborgen wird, erleben die Gerichtsmediziner bei der Obduktion des toten Fahrers etwas Außergewöhnliches. Es scheint kein Selbstmord gewesen zu sein, den der Fahrer Peter Bris ist schon zwei Monate zu vor gestorben und bis dahin tiefgefroren worden. Merkwürdig ist nur das Bris vor einigen Tagen noch mehrere Termine wahrgenommen hat, wie kann das gehen, wenn er doch tot war? Doch je länger die Ermittlungen anhalten, desto mehr entdecken Fabian Risk und seine Kollegen das sie es mit einem cleveren Serientäter zu tun haben. So hat Fabian Risk mächtig was zu tun, nicht nur das Kollegin Tuvesson ein Alkoholproblem hat, dazu kommen noch Probleme mit Sonja seiner Ehefrau und Sohn Theodor. Zur selben Zeit ereignen sich in Dänemark brutale Überfälle und Morde, die Polizistin Dunja Hougaard stutzig machen. Als sie dann auch noch Videos von einigen Taten im Internet findet verdichtet sich bei ihr der Verdacht das es sich um "Happy Slapping " handelt. Diese für Dänemark noch recht unbekannte Taten, bringt Täter dazu, ihre Oper zu überfallen, schlagen und ihre Tat zu filmen. Doch jetzt gehen die Überfälle zu weit, den die Gruppe fängt, an Obdachlose brutal zu ermorden. Dazu scheint auch Dunjas ehemaliger Chef noch eine Rechnung mit ihr offen zu haben und kommt ihr in die Quere. Meine Meinung:Mein erster Stefan Ahnhem Krimi, aber sicher nicht der letzte. Der skandinavische Topautor hat mich bestens unterhalten, auch wenn durch die vielen Personen und Handlungen man sehr aufpassen musste. Ein wenig habe ich mich gefühlt wie im letzten Neuhaus Krimi, der mich damals durch den Schreibstil so sehr imponierte. Auch Ahnhem hat einen sehr fantasievollen, gut umschreibenden Stil, bei dem mein Kopfkino in Gang gesetzt wurde. Und so flog ich teils schockiert und atemlos von Kapitel zu Kapitel, was seither nur wenige skandinavische Autoren bei mir geschafft haben. Vielleicht hätten es ein Handlungsstrang und ein paar Seiten weniger auch getan, trotzdem gebe ich meine volle Punktzahl. Ich hatte auch nicht den Eindruck was verpasst zu haben, weil ich die Vorbände nicht kannte, im Gegenteil dieses Buch hat mich auf den Geschmack gebracht sie zu lesen. Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Sterne.

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    • 4
  • Hervorragend

    Minus 18 Grad
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    13. February 2017 um 14:03

    Hervorragend Minus 18 Grad ist die Temperatur, die ein Tiefkühltruhe in der Regel als „Arbeitstemperatur“ durchgehend hält. Was ein passender Titel und ein guter Hinweis dafür ist, warum denn am Steuer eines verunfallten BMW ein Mann sitzt, der in bester Weise tiefgekühlt wurde. Warum aber, wozu und, vor allem, wie es sein kann, dass der Pathologe eine Zeitdauer von zwei Monaten ansetzt, was den Todeszeitpunkt angeht und dennoch Bankberater, Makler und andere steif und fest behaupten, in den letzten Tagen erst mit dem Toten verhandelt zu haben, das verwirrt nicht nur den Leser, sondern vor allem zunächst ebenso Kommissar Fabian Risk und seine Ermittlungsgruppe bei der schwedischen Polizei. Wenn dann noch klar wird, dass der Tote vermögend war und wenn dann noch deutlich wird, dass das wohl nicht der einzige merkwürdige Todesfall der letzten Monate, gar Jahre ist, sondern sich genau solche „Gefrier“-Verbrechen häufen, dann ahnen die Ermittler, dass hier ein ausgeklügeltes Verbrechen vorliegt. Wie ausgeklügelt und wie skrupellos und hart der Täter vorgeht, das wird spätestens bei einem versuchten Zugriff in einer Bank klar. Wo die Ermittler dem Täter bereits eng auf den Fersen sind nach etwa der Hälfte des Thrillers, noch lange kein Land in Sicht sehen werden. Zu klug ist der Täter. Während zugleich die degradierte dänische Polizistin Dunja sich mit einem „Happy Slapping“ auseinandersetzen muss, das droht, ihr noch den letzten Job bei der Polizei zu nehmen, dass droht, Tote über Tote nach sich zu ziehen (bis dahin, dass Ahnhem mittels eines Einkaufswagens dem Leser brutale Schockmomente vor Augen führen wird). Und doch glaubt ihr kaum jemand der Kollegen und wird sie ihre Reputation immer mehr verlieren, weil einer ihrer ehemaligen Vorgesetzten Rache zu nehmen gedenkt. Das er ertappt wurde bei Dienstverletzungen, das Dunja es wagte und wagt, ihm die Stirn zu bieten. Während Risk Sohn Thomas in gefährliche Kreise gerät, aus Liebe. Während Risk Frau Sonja auf Abwege gerät und nicht nur die Ehe mit Risk aufkündigt, sondern auch in Gefahr schwebt, ohne es zu wissen. Während Risk Vorgesetzte dem Alkohol verfallen scheint und die Ermittlungen nicht nur einmal in Gefahr bringt. Und zudem einer der kompetentesten Ermittler noch ganz andere Geheimnisse zu hüten scheint. In seinem Kleiderschrank, aber auch in der untersten, verschlossenen Schublade seines Schreibtisches. Mitgenommene, gestrauchelte, sehnsüchtige, kämpfende, kluge und borniert Figuren, Anaheim setzt sein „Personal“ vielschichtig und differenziert und baut im Hintergrund an Zusammenhängen, die dem Leser lange Zeit unklar sein werden, die aber dennoch von Beginn an vorhanden sind. Gepaart mit einem überaus intelligenten Verbrechen, mit skrupellosen Tätern, die in Teilen mehr Opfer als Täter sein könnten und mit allgegenwärtigen Gefriertruhen, in denen Ahnhem mit glasklarer Sprache dem Leser so gut wie nichts erspart auch an Härte und Verkommenheit, baut sich von Beginn an eine menschliche Tiefe und eine ebenso anregende Spannung auf, die über die gesamte Strecke des Buches nicht nachlassen. Bis hin zum, ein wenig kurzen, aber ebenso mitreißend geschilderten Finale und dem „Ausblick“ auf den wohl nächsten Fall. Ein Thriller, in dem Gut und Böse verschwimmen und Ereignisse, die auch in den Reihen der „eher Guten“ Schneisen hinterlassen werden. Beste Thrillerkost.

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  • Waren meine Erwartungen zu hoch?

    Minus 18 Grad
    Ekcnew

    Ekcnew

    12. February 2017 um 16:09

    Dieses ist der dritte Fall mit Kommissar Fabian Risk. Für mich ist es allerdings das erste Buch, das ich von Stefan Ahnhem gelesen habe. Ich lese sehr gerne Krimi-Reihen. Die Buchbeschreibung liest sich sich gut und verspricht einen packenden Krimi.  Ich kann nicht sagen, dass mir dieses Buch nicht gefallen hat, aber es war nicht das spannende Leseerlebnis, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich weiß nicht, ob es vielleicht daran liegt, dass ich die ersten beiden Fälle nicht kenne, aber es waren doch sehr viele Personen und ich hatte Mühe, mir diese Personen zu merken und Zusammenhänge zu verstehen.  So finde ich z.B. das Alkoholproblem von Kommissarin Astrid Tuvesson am Anfang sehr gut thematisiert, dann ist dieses allerdings sehr in den Hintergrund gerückt und irgendwann fast bedeutungslos. Dafür sind dann aber andere Personen mit "ihren Geschichten" im Fokus.  Insgesamt ist es ein guter Krimi, für mich waren es aber zu viele "Geschichten" und Personen. Weniger ist manchmal mehr. 

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  • Fesselnde Spannnung bis zum Schluß

    Minus 18 Grad
    Maddinliest

    Maddinliest

    09. February 2017 um 23:05

    Das Buch beginnt mit einer fulminanten Verfolgungsjagd. Astrid Tuvesson fährt alkoholisiert zur Arbeit und wird dabei von einem rasenden BMW touchiert. Sie nimmt die Verfolgung auf, welche für den BMW im Hafenbecken endet. Der vermeintliche Fahrer kann nur noch tot geborgen werden. Die rechtmedizinische Untersuchung führt aber Überraschendes zu Tage, der Fahrer war bereits seit einem Monat tot und wurde in der Zwischenzeit gefroren. Dies ist der Auftakt zu einer erschreckenden Mordserie, die den Kommissar  Fabian Risk und sein Team vor große Rätsel stellt. Der Täter scheint keinerlei Spuren zu hinterlassen und keine Fehler zu begehen. Zudem verwirrt die Ermittler, dass der seit einem Monat bereits Verstorbene vor 7 Tagen noch gesehen wurde. Wie ist das möglich? Erste Vermutungen erscheinen eher unwahrscheinlich, aber in diesem Fall ist wohl alles möglich. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um weitere Todesfälle zu verhindern... Stefan Ahnhem gelingt aus meiner Sicht mit 18 Grad Minus ein kleiner Geniestreich im Bereich des Kriminalromans. Das Buch konnte mich in seiner Komplexität völlig fesseln und der temporeiche und sehr lebendige Schreibstil machte es zu einem Leseerlebnis. Der Beginn war nicht ganz einfach, da gleich mehrere Handlungsstränge mit unterschiedlichen Personen aufgebaut wurden. Es bedurfte schon der vollen Aufmerksamkeit hier den Überblick zu bewahren, aber es lohnte sich dranzubleiben. Die einzelnen Charaktere und deren Zusammenspiel entwickelte sich immer interessanter und trug zur spannenden Handlung positiv bei. Sehr geschickt hat der Autor zwei scheinbar ganz unterschiedliche Fälle in zwei Ländern kombiniert und zu einem fesselnden Ganzen vereint. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und stets durch neue Wendungen und zusätzliche Details auf hohem Niveau gehalten, um dann in einem sehr fulminantem Finale zu enden. Insgesamt ist "18 Grad Minus" für mich ein absolutes Highlight im Bereich des Kriminalromans und ich lege es gerne Liebhabern dieses Genres ans Herz. Meine Bewertung fällt somit auch mit 5 von 5 Sternen sehr positiv aus.

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  • Meisterwerk!

    Minus 18 Grad
    Danion

    Danion

    09. February 2017 um 17:31

    "In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ..." Wenn man diesen Klappentext liest, hat man schon ziemlich große Erwartungen - das Ganze klingt sehr spannend. Aber dass der Roman SO SPANNEND sein kann, hätte ich nicht gedacht! Ich muss gestehen, der Anfang war für mich kompliziert. Vor allem dadurch, dass auf den ersten 50 Seiten über 20 Figuren eingeführt wurden. So viele Namen, die man sich merken muss, um der Geschichte (bzw. den Geschichten) zu folgen - das hat bei mir gedauert. Aber dann ging es richtig los. Eine nach der anderen wurden neue Wendungen eingebaut. Die Erkenntnisse der Ermittler waren mal verblüffend, mal schockierend und immer wieder atemberaubend. Welche Geschichte sich der Autor mit dem Identitäten-Diebstahl ausgedacht hatte - das ist bemerkenswert, war für mich neu und sehr unheimlich. Die Sprache des Autors unterstützt den spannenden Aufbau auf allen Etappen. Das Buch liest sich sehr leicht (sobald man mit den zahlreichen Namen zurechtkommt) und es macht sehr viel Spaß! Eine besondere Stelle im ganzen Buch waren für mich die Seiten 509-510. So viel Brutalität, so viel nackte Gewalt habe ich noch nie in Büchern gelesen. Ich war total entsetzt von dieser Szene, zumal sie unheimlich realistisch wirkt, zumindest auf mich. Im großen Ganzen ist "Minus 18 Grad" ab sofort mein absoter Favorit in der Kategorie "Kriminalroman". Von Stefan Ahnhem will ich nun noch mehr!

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