Die Gegenwart der Vergangenheit

von Stefan Aust 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Die Gegenwart der Vergangenheit
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Inhaltsangabe zu "Die Gegenwart der Vergangenheit"

Die nationalsozialistische Vergangenheit läßt die Deutschen nicht los. Namhafte Zeitzeugen berichten, wie die Erfahrung des Dritten Reichs sie prägte. International bekannte Historiker und Autoren des Spiegel erklären, warum die Vergangenheit nicht vergeht. Hitler und die monströsen Verbrechen der NS-Zeit werfen einen Schatten auf alles, was Deutsche sagen oder tun, auch noch fast sechzig Jahre nach dem Ende des Dritten Reichs. Prominente wie Helmut Schmidt, Joachim Fest, Margarete Mitscherlich und Richard von Weizsäcker sprechen über ihre Erlebnisse unter dem NS-Regime und über die Möglichkeit, Vergangenheit zu "bewältigen". Ian Kershaw, Peter Schneider, Richard Overy, Heinrich August Winkler und weitere international bekannte Autoren schreiben darüber, was die Gegenwart mit der Vergangenheit verbindet: über die stillen Helden, über neue Erkenntnisse zu Krieg und Holocaust, über deutsche Sonderwege und die Konflikte in der Nachkriegsgesellschaft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783421057549
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:410 Seiten
Verlag:SPIEGEL Buchverlag
Erscheinungsdatum:10.02.2004

Rezensionen und Bewertungen

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    Jens65s avatar
    Jens65vor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Gegenwart der Vergangenheit" von Stefan Aust

    Interviews finden sich mit noch lebenden Zeitzeugen, wie etwa Altbundespräsident Richard von Weizsäcker, dessen Vater ja im Auswärtigen Amt unter Hitler diente und dessen Biographie beispielhaft den Zwiespalt aufzeigt, den das Leben unter der totalitären Diktatur erforderte und wie eigene moralische Wertvorstellungen durch die barbarische Realität des Regimes zurückgedrängt wurden. Größer kann in der Tat die Last nicht sein, wie Weizsäcker treffend in dem Interview bilanziert. Doch auch die anderen Interviews, etwa mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt, dem Sozialhistoriker Ralf Dahrendorf, dem Historiker Walter Laqueur, das Gespräch mit der Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich, die zusammen mit ihrem Mann das Werk: "Die Unfähigkeit zu trauern" verfasst hat, sind sehr sehr interessant. Zum 60. Jahrestag des Kriegsendes sollte meines Erachtens gerade dieses Buch gelesen werden. Es ragt an Nachdenklichkeit, Intensität aus der Füller der angebotenen Bücher hervor. Unbedingt lesenswert.

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