Stefan B. Meyer

 4.1 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Desperados im Land des Lächelns, Im falschen Revier und weiteren Büchern.
Stefan B. Meyer

Lebenslauf von Stefan B. Meyer

Stefan B. Meyer, geb. 1963 in Erfurt, arbeitete bis 1987 als Baumonteur bzw. Gerüstbauer am Aufbau des Sozialismus. Später folgten verschiedene sowohl sozialversicherungspflichtige als auch freiberufliche Tätigkeiten. Seit 1999 lebt er mit Frau und Kindern in Leipzig. Im Mitteldeutschen Verlag erschienen bisher seine Krimis ›Wie in Schigago‹ (2007) und ›Im falschen Revier‹ (2012).

Alle Bücher von Stefan B. Meyer

Desperados im Land des Lächelns

Desperados im Land des Lächelns

 (14)
Erschienen am 19.09.2014
Im falschen Revier

Im falschen Revier

 (3)
Erschienen am 01.02.2012
Wie in Schigago

Wie in Schigago

 (3)
Erschienen am 01.09.2007
Kein großes Ding

Kein großes Ding

 (2)
Erschienen am 04.07.2016

Neue Rezensionen zu Stefan B. Meyer

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Rezension zu "Wie in Schigago" von Stefan B. Meyer

Für Dresden-Liebhaber
SignoraBrunettivor 2 Jahren

Der Autor hat einen unaufgeregten und sympathischen Stil, der schon fast freundschaftlich anmutet . Die Figuren sind glaubwürdig und mit viel Persönlichkeit ausgestattet. Dresden-Begeisterte kommen voll auf ihre Kosten, da der Lokalkolorit das Buch in liebenswürdiger Weise tränkt. 

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Rezension zu "Kein großes Ding" von Stefan B. Meyer

Ganoven und Privatschnüffler in Elbflorenz.
Andreas_M_Sturmvor 3 Jahren

Privatdetektiv Hans Staiger bekommt den Auftrag, die Beweggründe eines Architekten herauszufinden, der urplötzlich den Arbeitsvertrag mit seinem Unternehmen gekündigt hat. Was zu Beginn wie ein stupider Überwachungsjob wirkt, entpuppt sich schnell als ein kriminelles Geflecht aus Schwarzarbeit und Korruption. Spätestens als Staiger den ersten Mord entdeckt, wird ihm klar, dass er durch seine Ermittlungen bis zum Hals in diesen Sumpf hineingeraten ist.

Gekonnt vermischt Stefan B. Meyer in seinem Detektivroman Lokalkolorit mit einer spannenden Krimihandlung. Dass dem zynischen Staiger jeglicher Untertanengeist abgeht, liest sich erfreulich erfrischend, wenn er die Landeshauptstadt mit seinen kritischen Blicken betrachtet und sich bei seinen Untersuchungen nicht an vorgegebene Spielregeln hält. Metaphern wie: »Ihr Lächeln war so unverschämt wie ein Grundsteuerabgabenbescheid«, zeigen überdeutlich, wem Meyers Hommage gilt: Privatermittlern vom Schlage eines Sam Spade oder Philip Marlowe.

Spätestens mit diesem Buch ist der harte Detektivroman in Sachsen heimisch geworden.

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Rezension zu "Desperados im Land des Lächelns" von Stefan B. Meyer

Desperados im Land des Lächelns
Blausternvor 4 Jahren

Dresden im Jahre 1990 zurzeit der Wende: Nach einem Zusammenprall mit einem Militärfahrzeug entflieht ein sowjetischer Soldat mit seiner MP und taucht unter. Einige Monate später dann wird der ehemalige Stasioffizier Paulus auf seinem Balkon erschossen. Die politischen Positionen werden wieder an die ehemaligen Herrscher vergeben, und ein zweiter Mord passiert. Staatsanwalt Mars aus Baden-Württemberg reist an und soll die Morde gemeinsam mit den schon in vorzeitiger Pensionierung gegangenen Dresdner Kommissar Wallner aufklären. Dabei dringen sie tief in die politische Szene der ehemaligen DDR und deren Machenschaften ein und kommen einer Vergangenheit nahe, mit der sie so nicht gerechnet hatten.
Der Regionalkrimi, der in Dresden zurzeit des Mauerfalls / der Wende spielt, spiegelt wunderbar die damalige Zeit und die Stimmung im Land wieder. Alles befindet sich im Umbruch, viele Machenschaften werden vertuscht, alte Seilschaften haben schnell ihren Hals gedreht und schieben sich wieder einmal die neuen Ämter zu. In diese Zeit passt sehr gut ein Krimi hinein, und durch die detaillierten lokalen Beschreibungen wirkt dieser richtig authentisch. Mars und Wallner, beide sehr verschieden, arbeiten doch gut zusammen und kommen nun mit ihren Ermittlungen den Politikern Stück für Stück auf die Spur, wenn sie auch das ein oder andere Mal gewisse Kniffs dazu anwenden müssen. Spannend ist es allemal, und zum Schluss erhalten wir ein raffiniertes und schlüssiges Ergebnis. Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen, und die Zusammenfassung am Beginn eines jedes Kapitels ist eine geniale Idee.

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Gespräche aus der Community

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Ein frischer Wind weht auf den Straßen und im Keller verrotten die Leichen …

Krimifans aufgepasst!
Macht mit bei unserer Leserunde zu ›Desperados im Land des Lächelns‹, dem neuen Krimi von Stefan B. Meyer, der in Dresden kurz nach der Wende spielt.

Wenn ihr wissen wollt, was es genau damit sich auf sich hat, bewerbt euch bis zum 20. Oktober um eines von 10 Leseexemplaren unter der Rubrik Bewerbung/Ich möchte mitlesen und beantwortet uns bitte folgende Fragen:

  • Habt ihr bereits andere Krimis aus dem fhl Verlag gelesen?
  • Warum möchtet ihr an dieser Leserunde teilnehmen?
  • Wo wollt ihr eure Rezensionen veröffentlichen?

Fragen an den Stefan B. Meyer leitet der fhl Verlag für euch weiter.

Hinweis:
Bewerber ohne öffentliches Profil können leider nicht berücksichtigt werden.

Worum geht es in ›Desperados im Land des Lächelns‹?
Dresden, Februar 1990. Ein sowjetischer Soldat flüchtet vor seinem brutalen Vorgesetzten und verschwindet zunächst mitsamt MP in den Wirren der Nachwendezeit von der Bildfläche.
Monate später stellt der Mord an einem ehemaligen Stasioffizier die Ermittler vor ein Rätsel. Unterdessen werden die politischen Posten der ehemaligen Machthaber neu vergeben, doch nicht jeder, der im Boot sitzt, hat auch eine weiße Weste.
Dann passiert ein zweiter Mord. Gemeinsam mit einem alten Dresdner Kriminalisten versucht Torsten Mars, der als junger Staatsanwalt frisch aus Baden-Württemberg eingetroffen ist, das Verbrechen aufzuklären, welches sie hineinführt in das große Chaos aus Politik und persönlicher Vergangenheit, das sich nur langsam zu sortieren beginnt.

Wer ist Stefan B. Meyer?
Stefan B. Meyer, geb. 1963 in Erfurt, arbeitete bis 1987 als Baumonteur bzw. Gerüstbauer am Aufbau des Sozialismus. Später folgten verschiedene sowohl sozialversicherungspflichtige als auch freiberufliche Tätigkeiten. Seit 1999 lebt er mit Frau und Kindern in Leipzig.
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