Unsere Steuern

von Stefan Bach 
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Unsere Steuern
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Teils amüsant, teils knochentrocken - aber immer informativ

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Inhaltsangabe zu "Unsere Steuern"

Die Masse füllt die Kasse

Wir alle zahlen Steuern, jeden Tag. Direkt über unser Einkommen, meistens jedoch indirekt über den Konsum. Wie hoch sind aber die Aufkommen der verschiedenen Steuerarten tatsächlich? Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung gibt Auskunft.

Steuern sind das Geld der Gesellschaft, sie finanzieren die öffentlichen Leistungen, von denen wir doch alle profitieren. Eigentlich eine prima Sache, trotzdem sind Steuern sehr unbeliebt. Das mag daran liegen, dass eine große Intransparenz darüber herrscht, wer in welcher Höhe Steuern zahlt und wer von deren Verwendung profitiert. Hier schafft Stefan Bach Abhilfe. Sein Buch gibt ausführlich über die Aufkommen der wichtigsten Steuerarten Auskunft und vor allem, wie sie zustande kommen. Es zeigt sich: Wir alle müssen uns von einigen Mythen verabschieden, die wir in der öffentlichen Diskussion immer wieder um die Ohren gehauen bekommen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864892349
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Westend
Erscheinungsdatum:30.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    wschvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Teils amüsant, teils knochentrocken - aber immer informativ
    Die Notwendigkeit der Steuern, die Vor-und Nachteile diverser Reformvorschläge erklärt

    Stefan Bach nimmt in diesem Buch das leidige Problem der Steuern sehr genau unter die Lupe. Er zeigt anhand vieler Zahlen, Prozentwerte etc. auf, wie hoch die Staats-, Länder- und Gemeindeeinnahmen aus den verschiedenen Steuern sind, wofür diese immensen Beträge aufgebracht, teilweise auch verschwendet werden. Wobei das Buch nicht als eine Art 'Schwarzbuch der Steuerverschwendung' missverstanden werden darf.

    Der Autor zeigt aber auch die Vor- und Nachteile der diversen durchaus politisch eingefärbten Forderungen nach Steuerreformen auf. Das Alles von einem prinzipiell absolut neutralen Standpunkt. Den einzigen leichten, aber durchaus berechtigten Ausreisser bringt er auf Seite 232 unter, Zitat,: "Die Bürger verlangen viele Leistungen vom Staat, drücken sich aber gerne vor dessen Finanzierung. ... Gemessen daran kommt das Besteuerungsverfahren recht bürokratisch und leicht verstaubt rüber, eben klassische deutsche Hoheitsverwaltung. Das beginnt schon bei der Architektur: Das Bundesfinanzministerium residiert in einem idealtypischen Nazibau, dem Reichsluftfahrtministerium von Hermann Göring - Herrschafts- und Einschüchterungsarchitektur pur."
    Wer sich nicht von der in einigen Kapiteln aufgetürmten Zahlen, die sich zu merken wohl nur ein Steuerberater oder sonstiger Steuerfachmann in der Lage ist, nicht beirren und verwirren lässt, bekommt grundlegende Einsicht in die Komplexität des Steuerwesens. Er wird deswegen seine Steuern sicher nicht lieber zahlen. Aber nach der Lektüre wird der aufmerksame Leser weder irgendwelchen Stammtischparolen auf den Leim kriechen. Und da Stefan Bach auch auf die Reformvorschläge aus allen politischen Ecken einschliesslich der AfD eingeht, auch nicht irgendwelchen abstrusen Ideen. Egal ob von rechts, aus der neoliberalen gelben 'Mitte' oder aus der eher rot gefärbten linken Ecke.

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    Pressestimmen

    "Stefan Bach entlarvt die größten Steuermythen."
    Spiegel Online, 31.8.2016

    "Orientierung und Fakten ... im beginnenden Steuerwahlkampf ... Die große Stärke des Buchs ist, dass Bach zur Steuertechnik auch die politischen Wirkungen und Nebenwirkungen von Steuern mitdenkt - einschließlich der Verhaltensänderungen jener, die sie zahlen müssen."
    Handelsblatt, 10.9.2016

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