Stefan Bachmann Die Seltsamen

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Inhaltsangabe zu „Die Seltsamen“ von Stefan Bachmann

Das souveräne Debüt eines 18-Jährigen – ein Bestseller in Amerika und jetzt auch in Deutschland: Ein schüchterner Junge zieht aus, seine Schwester zu suchen, und findet nicht nur einen Freund, sondern muss – vielleicht – auch die Welt retten.

Dieses Buch fesselt mit seiner fantastischen Welt und verschrobenen Charakteren

— vk_tairen
vk_tairen

Eine tolle Fantastische und spannende Welt, voller magischer Wesen und eigenartigen Geschehnissen.

— KayvanTee
KayvanTee

4.5 Sterne für eine originelle und abenteuerliche Steam-Fantasy Geschichte; witzig, aber auch mit leisen Hintergrundtönen zum Nachdenken

— Aleshanee
Aleshanee

ein muss für jeden fantasy fan

— sternchennagel
sternchennagel

Hat mich nicht fesseln können.

— AnnikaLeu
AnnikaLeu

Gute Charaktäre, es hat mir aber das gewisse etwas gefehlt...

— buecherzeit
buecherzeit

Trotz fiesem, offenem Ende ist 'die Seltsamen' eine geniale Geschichte; flüssig erzählt, phantasiereich und spannend bis zur letzten Seite.

— DrWarthrop
DrWarthrop

Dieses sehr düstere Buch hat mich überrascht und überzeugt.

— Samtpfote
Samtpfote

Ein gut geschriebenes Buch. Von mir aber nur 3 Sterne weil ich es insgesamt zu düster und zu deprimierend fand.

— Mimi1112
Mimi1112

Zwei komische Käuze retten liebevolle Fantasy-Steampunk-Welt. Vermeintlich leichte Kost, die sich aber mit Diskriminierung+Terror befasst.

— Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen

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    Die Seltsamen
    vk_tairen

    vk_tairen

    31. July 2017 um 23:37

    England wurde beinahe von den Feen überrollt, doch die Menschen konnten sie zurück schlagen - nur dass das Tor zu ihrer Welt bereits geschlossen war. Also teilen sich nun Menschen und Feen die Insel. Die Feen leben in Slums, die Mischlinge aus beiden Spezies haben es noch schlimmer. Dachten sie bis jetzt. Denn nun macht jemand Jagd auf eben diese Mischlinge, die Seltsamen.  Bartholomew ist eben ein solcher „Seltsam“ und er lebt in einem Slum. Eines Tages sieht er, wie sein Freund von Gegenüber entführt wird. Kurz danach findet man dessen Leiche. Gruselige Dinge geschehen. Eine Dame in einem pflaumenfarbenen Kleid, die spricht, ohne ihren Mund zu bewegen. Ein Hausgeist, der gar nicht sauber macht, sondern gruselige Lieder singt. Dazu ein verschrobener Müßiggänger, der im Parlament arbeitet und eigentlich nie auffallen wurde und mitten in die Misere stolpert und sich zum Helden aufraffen muss.  Die Geschichte ist witzig, spannend und fantasievoll. Hier trifft Steam-Punk auf Märchen/ auf Fantasy/ auf Krimi. Das Buch macht sehr viel Spaß und kann für einige Stunden fesseln. Leider wurde es mir zwischenzeitlich etwas zu langatmig, gerade in der zweiten Hälfte. Das macht das großartige Ende allerdings wieder wett.  

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  • Geschwisterliebe, die über die Grenze der Welt hinausgeht

    Die Seltsamen
    Eternity

    Eternity

    23. July 2017 um 11:03

    Ein Außenseiter zu sein, der in einem Moment von anderen ausgeschlossen ist, ist fürchterlich. Ein gesellschaftlicher Außenseiter zu sein, der richtiggehend weggesperrt und versteckt wird, um nicht mit den strengen Konsequenzen leben zu müssen, ist noch sehr viel fürchterlicher.Barthy und Hettie sind solche gesellschaftlichen Außenseiter, denn sie sind halb Mensch, halb Feenwesen. Und diese Mischlinge werden als niederste menschliche Art angesehen. Daher bleiben sie in ihren eigenen vier Wänden, wo ihre Mutter mehr schlecht als recht versucht, sie zu ernähren und zu versorgen.Bis Barthy eines Tages aus dem Fenster heraus beobachtet, wie der Nachbarsjunge entführt wird. Er verlässt das Haus und das gefährliche Abenteuer beginnt. Die phantastische Welt ist großartig aufgebaut, ein bisschen dunkel und düster, ein wenig viktorianisches Zeitalter in England, dreckige Straßen in London, gespickt mit Steampunk und Feenwesen.Mir hat die Geschichte und die Idee dahinter gefallen, die Charaktere sind gut gezeichnet und die Geschwisterliebe zwischen Barthy und Hettie ist herzerweichend.Und - natürlich - muss man nach diesem Ende das zweite Band auch noch lesen! Unbedingt.

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  • Originelle und abenteuerliche Steam-Fantasy mit einem fesselnden Schreibstil!

    Die Seltsamen
    Aleshanee

    Aleshanee

    17. April 2017 um 11:52

    4.5 Sterne für eine wirklich originelle und abenteuerliche Steam-Fantasy Geschichte von einem sehr jungen Autor!In der Nacht vom 23. September, Mitte des 19. Jahrhunderts, schneit es in Bath, in der Nähe von London, schwarze Federn - bis zum Morgengrauen hinterlassen sie nur noch Ruinen. Alle Menschen im Umkreis sterben und schnell wachsen die Gerüchte: Monster gehen um! Doch tatsächlich hat sich ein Portal zur Feenwelt geöffnet und Kobolde, Gnome, Satyre und die hochgeborenen Sidhe strömen aus den Hügeln in die Städte - und sie kommen nicht in friedlicher Absicht ...Die magischen Wesen wurden jedoch von den englischen Soldaten überrannt, versklavt und fristen nun in Elendsvierteln in "New Bath" ihr Dasein. Doch die Zeit heilt alle Wunden und so kommt es, dass die Menschen und Feen Seite an Seite friedlich miteinander zu leben lernen - doch dieser Frieden trügt. Vor allem die Mischlingskinder haben darunter zu leiden. Sie werden geächtet, müssen sich verstecken, damit sie nicht am Galgen landen, und werden von allen nur "die Seltsamen" genannt. Also wenn ich das Alter bedenke, in dem Autor das geschrieben hat, muss ich wirklich meinen Hut ziehen! Ich fands wirklich großartig - ein wunderbares Abenteuer spannend von der ersten bis zur letzten Seite und für jedes Alter ein großes Lesevergnügen!Bartholomew Kettle, ein Mischling, der mit seiner Schwester Hettie nur selten die Wohnung ihrer Mutter verlassen darf, beobachtet aus seinem Versteck auf dem Dachboden gerne die Nachbarschaft. Das Auftauchen der ominösen Dame im plaumenblauen Kleid bleibt nicht ohne Folgen, denn Barthy verwickelt sich immer mehr in eine Verschwörung aus höchsten Kreisen. Ein liebenswerter und zu Herzen gehender Charakter, dem das Schicksal übel mitgespielt hat.Als sich schließlich die Morde an Mischlingskindern häufen, schaltet sich auch die Regierung ein, der Staatsrat - dessen Mitglied auch der unscheinbare Mr Jelliby ist. Eigentlich mag er keine Sitzungen und ihn interessieren auch nicht die großen Dramen, die sich in der Stadt abspielen, doch wie es der Zufall will, gerät auch er in den Bann der mysteriösen Dame. Und damit mitten hinein in ein gefährliches Abenteuer. Natürlich gibt es auch einen bösen Gegenspieler. Hier hat der Autor schon recht strikt alles in gut und böse getrennt, was mich in dem Fall nicht gestört hat, da er es trotzdem schafft, die Figuren vielschichtig und entwicklungsfähig zu machen. Es ist nicht großartig anspruchsvoll oder tiefgründig, sondern zeigt eher offen und verständlich, auch für jüngere Leser, was alles möglich ist, wenn man sich nur traut.Es ist flüssig geschrieben mit vielen verspielten Details und vor allem auch mit ungewöhnlichen und stimmigen Metaphern und Umschreibungen, die die Geschichte auflockern und viel Lesespaß bieten. Gerade durch den Schreibstil hab ich mich wunderbar unterhalten gefühlt und es war durchweg spannend bis zum Schluss. Gerade das Rätseln, was es mit der Dame, den Morden und den mechanischen Vögeln auf sich hat, blieb sehr lange geheimnisvoll und die vielen kleinen Steampunk Elemente des "Qualmzeitalters" haben die Geschichte wunderbar abgerundet.Vor allem aber auch die Entwicklung der beiden Hauptfiguren hat mir hier sehr gut gefallen, genauso wie die unerschöpflichen, originellen Ideen, die die Geschichte sehr lebendig gemacht haben!© AleshaneeWeltenwanderer1 - Die Seltsamen2 - Die Wedernoch

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  • Leserunde zu "Supernatural" von Keith R. A. DeCandido

    Supernatural
    stebec

    stebec

    ~~~~~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen~~~~~~~ ~~~~~~~~Dies ist der Lesemarathon unserer „Zukunft vs Vergangenheits“-Gruppe und unserer Werwolfrunde ~~~~~~~~ SUPERNATURAL – Lesemarathon (11.11-13.11.2016)Zu unserer Werwolfrunde hier auf Lovleybooks veranstalten wir immer einen Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben findet auch dieses Mal wieder so ein Marathon statt.Dies ist die Gelegenheit die Dämonenjagd für ein Wochenende ruhen zu lassen und sich ganz aufs Lesen zu konzentrieren. Vor allem, da unsere erfahrensten Jäger momentan in einem Bunker festsitzen, macht das Sinn. Um genug Wissen für die Jagd nach den übernatürlichen Wesen zu haben, widmen wir jedem Tag ein Thema, damit wir unsere Jäger mit unserem Fachwissen bestens unterstützen können, sobald sie den Bunker wieder verlassen.  Welche Bücher ihr euch dazu aussucht ist vollkommen egal. Alles kann uns bei der Jagd nach übernatürlichen Wesen helfen. ♦ZIELE:♦ Setzt euch welche! Bei der Jagd ist es enorm wichtig strategisch vorzugehen, deswegen solltet ihr genau festlegen, was ihr dieses Wochenende schaffen möchtet.  ♦EURE BELOHNUNG:♦ Was ist wichtig um als Jäger zu überleben? Genau die richtigen Waffen. Deswegen gibt es an diesem Wochenende pro 100 gelesene Seiten eine Waffe, die ihr im Kampf für die Menschheit einsetzten könnt.  ♦DIE THEMEN:♦ Wir werden jeden Tag des Wochenendes ein anderes Thema vorstellen und euer bis dahin gesammeltes Wissen testen. Es stehen folgende Gebiete auf dem Plan: Engel, Dämonen und alles andere Übernatürliche.  ******************************************** WICHTIG: Unsere gestellten Fragen haben natürlich soweit wie möglich einen direkten Bezug zu dem Thema Supernatural.  Dies muss nicht für eure ausgewählten Bücher gelten. Es darf gelesen werden, was Spaß macht. Zudem sind zu diesem Marathon nicht nur Teilnehmer unser "Zukunft vs. Vergangenheitschallenge" und "Werwolfrunde" eingeladen. Jeder Leser ist willkommen.  WANN STARTEN WIR? Der Marathon startet am Freitag den 11.11.2016 um 17Uhr und endet am 13.11.2016 um Mitternacht.  Der Spaß bei unserem Lesemarathon ist natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto "Alles kann, nichts muss" könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wir ihr mögt. Wir streuen in regelmäßigen Abständen Aufgaben und Rätsel ein und setzten uns gerne Ziele, um den Spaßfaktor ein wenig zu erhöhen, beides ist aber nicht verpflichtend. Hier mal der Link zu unserem letzten Event, der GoT-Leserunde. ******************************************************** Habt ihr Fragen, Anregung oder Rätsel, die ihr uns für den Marathon zukommen lassen mögt? Gerne nehmen wir jede Hilfe an. Schreibt einfach eine kurze PN an: stebec Vucha oder SchCh121  ******************************************************* Teilnehmer: stebec Vucha  SchCh121 Nelebooks Mitchel06 Snorki Unzertrennlich katha_strophe kaytilein Traubenbaer AnnikaLeu BlueSunset Nika89 Knorke Tatsu Unzertrennlich

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  • ‚Die Seltsamen‘ oder ‚Ein ungewolltes Abenteuer‘

    Die Seltsamen
    DrWarthrop

    DrWarthrop

    06. September 2016 um 03:57

    Entdeckung und Inhalt Ich bin bei meinen häufigen Ausflügen in den Bücherladen schon oft über dieses Buch gestolpert. Vor allem das farbenfrohe, malerische Cover hat mich angesprochen. Doch erst als ich es dieses Wochenende zufällig im Ausverkauf fand, entschied ich mich zum Kauf. Meist ist meine Hoffnung etwas Außergewöhnliches oder bereits ins Auge Gefasstes in einer Grabbelkiste zu finden eher gering. Daher freute es ich mich umso mehr, als ich dort nicht nur die Seltsamen, sondern auch den Nachfolger die Wedernoch für weniger als ein Drittel des Originalpreises erstehen konnte. Die Geschichte beginnt mit der Zerstörung der Stadt Bath, durch ein plötzlich auftauchendes Portal in eine andere Welt. Diese ist bewohnt von Feen, Dämonen, Ginstern und anderen magischen Geschöpfen jeglicher Daseinsform, die durch das nun geöffnete Portal eindringen. Es dauert nicht lange, da toben die ersten erbitterten Kriege zwischen den Menschen und den Neuankömmlingen, die ihr neu erobertes Land nicht kampflos hergeben wollen und sich nach allen Regeln der Feenkunst gegen die Menschen wehren. Nach erbitterten Jahren des Krieges tritt der Mensch als Sieger aus den verlustreichen Schlachten hervor. Die nun unterworfenen Magiegeschöpfe werden in den Alltag eingegliedert und durch ständiges läuten von Kirchenglocken daran gehindert, ihre Macht vollständig entwickeln oder bündeln zu können. Jahre später erschüttert eine Welle schrecklicher Morde an Mischlingskindern ganz London. Neun Kinder wurden bestialisch zugerichtet aus der Themse gefischt, ohne dass ein Täter gefasst worden oder ein Ende der Mordserie in Sicht wäre. Anwohner sind geschockt; die Polizei ist ratlos. Sogar das Parlament hält darüber Sitzungen ab und diskutiert das Thema hitzig. Arthur Jelliby, eines der Mitglieder des Parlament und bekannter Müßiggänger schenkt dem Ganzen eher wenig Beachtung, bis er durch Zufall einen entscheidenden Hinweis über die Täterschaft und weitere geplante Entführungen von Mischlingskindern mitbekommt. Leider gerät er gerade dadurch in Verruf und kann sich nicht an die Polizei wenden; es bleibt ihm nur noch eine Möglichkeit: die Sache selbst in die Hand zu nehmen und dem Täter das Handwerk zu legen. Bartholomew Kettle ist ein Seltsamer; ein Ausgestoßener. Als Mischlingskind darf er sich nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen, geschweige denn eine Schule besuchen oder so etwas wie Freunde haben. Mit seiner Mutter und seiner Schwester Hettie (ebenfalls ein Mischling) lebt er in den Feenslums am Rande von London. Eines Tages sieht Bartholomew durch das kleine Dachfenster der Wohnung wie eine, in edle Stoffe gekleidete Frau das Kind der Nachbarsfamilie abkauft und danach auf wundersame Weise mit ihm entschwindet. Doch zuvor sieht Bartholomew noch Etwas, was ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt und ihn unmittelbar in die Schusslinie gefährlicher und skrupelloser Machenschaften befördert. Die richtige Mischung macht’s Die Seltsamen lässt sich genremäßig schwierig einordnen. Es ist sowohl ein Jugend-, als auch ein Abenteuerroman; zudem eine ordentliche Portion Fantasygeschichte, gespickt mit Steampunk-Elementen; verpackt in einer allumfassenden Kriminalgeschichte. Das mag erst einmal überladen klingen, doch ist es dem Autor mit Bravur gelungen alle zuvor genannten Aspekte sinnvoll und passend in seiner Geschichte unterzubringen. Diese besondere Genremischung ist einzigartig und brennt sich (auf positive Weise) in das Gedächtnis des Lesers ein. Stefan Bachmann hat sich in seinem Roman für eine auktoriale Erzählform entschieden, die jedoch starke personelle Züge besitzt und dem Leser so einen intensiveren Einblick in die Motive, Ansichten und Persönlichkeit der Charaktere gibt. Weiterhin wechselt die Perspektive mindestens einmal pro Kapitel, als auch teilweise innerhalb, wobei die Geschichte nicht nur aus dem Blickwinkel unserer beiden Hauptakteure, Mr. Jelliby und Bartholomew gezeigt wird, sondern auch aus der Sicht der Schurken. Der Leser bekommt so einen tieferen Einblick in die Zusammenhänge der Geschichte. Außerdem erhöht es die Spannung ungemein, da zukünftige, für unsere Protagonisten eher ungünstige Ereignisse angedeutet werden. Diese Passagen sind perfekt gesetzt und stören zu keinem Zeitpunkt den Lese- oder Erzählfluss. Einziges Manko: Ab und An sind die Übergänge zwischen Rückblenden oder Perspektivwechseln so nahtlos, dass man als Leser erst nach etlichen Sätzen überhaupt bemerkt, dass sich gerade ein Wechsel vollzogen hat. Von Lese- und Erzählflüssen Beide Hauptcharaktere sind von der ersten Sekunde an sympatisch; wirken und handeln realistisch und organisch. Dadurch, dass die Persönlichkeiten die Erzählung beeinflussen, bekommt der Leser ein klar gezeichnetes Bild des Akteurs. Die Handlungen und Entscheidungen wirken dadurch nachvollziehbar und lassen keine Momente des Zweifels aufkommen. Die Orte sind extrem phantasievoll ausgeschmückt und prägen sich durch ihren Charme besonders ein. Der Autor besitzt die Fähigkeit die wichtigen Dinge, die einem Ort Persönlichkeit verleihen auf individuelle Art und Weise aufzuführen, ohne dabei zu viel zu beschreiben. Spannungsmäßig befindet sich die Geschichte dauerhaft kurz vor dem Höhepunkt, ohne dass dabei wirkliche Ruhepausen auftreten. Doch vor allem dadurch ist das Buch so gut gelungen; der Leser wird sozusagen zum weiterlesen getrieben. Die Geschichte kommt sehr flüssig voran, ohne zu Viel oder zu Wenig zu beschreiben; es ist ein perfekt abgestimmtes Maß an Darstellung und Aktion. Die Kapitel sind dabei angenehm kurz und ermöglichen damit nicht nur jüngeren Lesern einen leichten Zugang zum Geschehen, sondern regulieren auch in angenehmer Weise das Lesetempo. An einigen Stellen sind die Sätze jedoch viel zu kurz, was zu einem stotterndem Lesefluss führt. Dies fällt vor allem in spannenden Momenten störend auf. Glücklicherweise treten solche Momente nur selten auf und der allgemeine Lesefluss wird dadurch kaum unterbrochen. Das Ende lässt den Leser mit unerfüllten Erwartungen zurück, da es sich um kein richtiges Ende oder ein Vielleicht-Ende (wie z.B. bei den ersten sechs Harry-Potter-Romanen) handelt, sondern den Leser eiskalt in der Luft hängen lässt. Damit bietet dieses Buch keinen befriedigenden Abschluss. Es gibt zwar bereits einen zweiten Roman, der die Geschichte weiter- und zu Ende führt, jedoch bleibt die Tatsache bestehen, dass die Seltsamen als eigenständiger Roman unvollständig ist. Fazit In Kurz: genial ausgearbeitete Charaktere; faszinierende, interessante Orte; eine fingernagelzerstörend-spannende Geschichte mit unerwarteten Wendungen und einem leicht enttäuschenden, weil offenem Ende. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite genial einfallsreich und originell. Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß und konnte es teilweise kaum aus den Händen legen. Wenn ich den zweiten Roman nicht schon im Zuge der Rabattaktion gekauft hätte, wäre ich spätestens nach Beendigung des Ersten direkt zum Buchladen gerannt, um es mir zu kaufen. Vor allem um das endgültige Ende erfahren zu können. Eine klare Empfehlung für jeden Jugendlichen, sowie Fantasy-, Steampunk-, Abenteuer-, als auch Krimifan. Bis auf leichte Schwächen im Abgang, ist das Buch einfach nur brillant, und kompromisslos empfehlenswert.

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  • Feenwesen, Armut, Rassismus – ein (alp)traumhaftes Universum

    Die Seltsamen
    awogfli

    awogfli

    08. August 2016 um 06:41

    Ich habe mich ausnahmsweise im Rahmen einer Challenge aus meiner typischen Lesekomfortzone herausbewegt, bin ins unbekannte Genre der Young/Adult-Fantasy eingetaucht und muss sagen, es war großartig!Was hat sich dieser 16-jährige Autor (ist das wirklich möglich?) da einfallen lassen – so viel Fantasie und eine grandiose Mischung aus den unterschiedlichsten literarischen Elementen.In Bath, England irgendwann im 19. Jahrhundert öffnet sich ein Portal, und unzählige verschiedene Feenwesen überschwemmen aus einem Paralleluniversum die Realwelt. Was dann folgt, sind alle typischen Immigrationsprobleme: schwieriges Zusammenleben von Feen und Menschen aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit, Vermischung der Rassen, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, offener Rassismus bis zu Gewalt und Mord an Mischlingskindern. Der Dreck und die verpestete Umwelt der fortschreitenden Industrialisierung und die bittere Armut der Arbeiterklasse vor allem in der Bevölkerungsschicht der Mischfamilien lässt sehr genau die Inspiration der Werke von Charles Dickens erkennen, den der junge Autor sehr verehrt. Neben den Fantasyelementen wurde auch noch eine Steampunk-Komponente eingeführt – die Mitglieder der britischen Upperclass verwenden mechanische Pferde, Butler, winzige Vögel zur Datenübermittlung etc.- was die Geschichte wirklich zu einem einzigartigen Universum zusammenwebt, das seinesgleichen sucht und an Innovationskraft kaum zu überbieten ist.Mehrere Mischlingskinder werden ermordet aufgefunden und der kleine Halbelf Bartholomew Kettle, der übrigens nicht ein stolzer, wunderschöner Krieger wie in Herr der Ringe ist, sondern eher einem hässlichen ausgehungerten Oliver Twist ähnelt, fühlt sich auch bedroht. Irgendwie sind der Innenminister, ein Stolzer Elf der Upperclass, und eine Fee in einem violetten Kleid in diese Angelegenheit verwickelt. Als Bartholomews kleine Schwester Hettie von der Frau entführt wird, machen sich der Junge und ein menschlicher politischer Gegenspieler des Innenministers auf den Weg, das kleine Mädchen zu finden und die politischen Ränke aufzudecken.Die Charaktere sind verschroben, aber äußerst liebevoll entwickelt, und das Ganze gipfelt in einem Showdown, der in einem Cliffhanger endet. So, mehr möchte ich gar nicht mehr verraten, denn sonst würde ich zuviel spoilern.Wer übrigens eine simple der Jugend angepasste Sprache in diesem Roman erwartet, wird auch total überrascht sein, denn ich habe selten so treffende gar nicht übertriebene aber dennoch blumige Beschreibungen gelesen. Also auch sprachlich ist diese Geschichte hitverdächtig.Fazit: Solltet Ihr Euch jemals entschließen, wieder mal ein Y/A –Fantasybuch zu lesen, nehmt dieses. Es ist nicht nur ein Vergnügen für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Ich freue mich auf jeden Fall auf Teil 2, denn ich will unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht:-)Ach ja der eine Stern Abzug ist meine ganz persönliche Rache für den massiven Cliffhänger - ich hasse sowas!

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    • 3
  • Düster und abgründig

    Die Seltsamen
    Samtpfote

    Samtpfote

    22. April 2016 um 23:16

    Meine Meinung: Wenn ein Buch aufs Extremste vermarktet und schon im Voraus hochgelobt und sogar mit Harry Potter verglichen wird, bin ich immer eher skeptisch. Wahscheinlich zu Recht; zu viel Schund überflutet den Markt und dies vor allem auch im Fantasy-Bereich. Weil ich mich aber in diesem Genre nicht besonders gut auskenne, weil das Buch im Diogenes Verlag erschienen ist und weil ich die Möglichkeit hatte, an einer Rätselrunde teilzunehmen, die sich um dieses Buch drehte, war ich wirklich gespannt auf den Inhalt und liess mich einfach einmal überraschen. Das Cover der deutschen Ausgabe dieses Buches gefällt mir besser, als das der englischen Ausgabe, ich finde es aber trotzdem ein wenig zu kindlich gestaltet. Als ich das Buch öffnete und die riesige Schrift mit den grossen Abständen bemerkte, war das auch nicht gerade ein Pluspunkt. Warum wurde nicht platzsparender gedruckt? Gerade, weil das Buch auch Erwachsene ansprechen soll, hätte man sich das wirklich überlegen und erlauben können. Vom Inhalt war ich aber sofort fasziniert. Da wurde mir eine Geschichte präsentiert, die so gar nichts Bekanntes an sich hatte. Es war eine düstere und gefährliche Geschichte. Eine Geschichte, die mich fesselte, die meine Fantasie beflügelte und die mir das Tor zu einer Welt öffnete, die mir fremd war, die ich aber trotzdem verstehen konnte. Das geht mir mit Büchern aus dem Genre Fantasy nicht oft so. Meistens schrecke ich vor niedlichen Feen und Kobolden zurück, weil sie mir einfach zu zahm sind. In diesem Buch spielen das Böse an sich, das Besitzen und Manipulieren von Menschen und Wesen und Entscheidungen, die man entweder für sich, oder für die Allgemeinheit treffen kann, eine grosse Rolle. Spannend, anders und auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Personen: Bartholomew konnte ich anfangs nicht so gut einschätzen. Er gefiel mir sehr gut, ich wusste aber nicht, ob er wirklich so einfältig war, wie er manchmal vorgab zu sein. Ich erfuhr mehr und mehr von ihm und merkte dann bald, dass er klüger, entschlossener und mutiger war, als ich zuerst gedacht hatte. Bei seiner Schwester Hettie merkte ich aber sofort, dass dieses kleine und liebenswerte Mädchen ein grosses Herz hatte und über eine bewundernswerte Charakterstärke verfügte. Mr. Jelliby hielt ich für einen ignoranten Trottel, der einfach nicht zu verstehen schien, was um ihn herum geschah. Als er aber plötzlich an Leib und Leben bedroht war, änderte sich sein Standpunkt um hundertachtzig Grad. Er musste sich plötzlich Gedanken machen, wie er sich retten konnte und folgte seinem Gewissen. Das machte ihn für mich zu einer sehr wichtigen Person in dieser Geschichte. Auch sein Umgang mit Bartholomew wurde immer freundschaftlicher und man konnte mit jeder gelesenen Seite spüren, wie sich die beiden einander näherten. Handlung: Von der Handlung war ich, wie oben schon angetönt, wirklich und ehrlich begeistert. So viele dunkle Seiten und Abgründe und trotzdem so viel Freundschaft und Geschwisterliebe habe ich selten in einem Buch gefunden und die detaillierten Beschreibungen, die filigran skizzierten Figuren und ihre Handlungen haben mich überzeugt. Ich denke, dass man diesem Buch anmerken kann, dass der Autor einen genauen Plan von seiner Geschichte im Kopf hat und dass er dabei nichts dem Zufall überlässt. Ich freue mich schon auf den zweiten Band und bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Empfehlung: Dieses Buch empfehle ich Jugendlichen ab vierzehn Jahren und Erwachsenen jeden Alters. Ich denke ausserdem, dass sich das Buch sehr gut für Familien und Schulklassen zum gemeinsamen Lesen und Vorlesen eignet, weil es so viele Szenen gibt, die man diskutieren, nachspielen und nachempfinden kann. Zusätzliche Infos: Autor: Stefan Bachmann Taschenbuch (Rezensionsexemplar): 368 Seiten Sprache: Deutsch Originalsprache: Amerikanisch Übersetzt von: Hannes Riffel Verlag: Diogenes Verlag ISBN 978-3-257-86238-6

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  • Die Seltsamen

    Die Seltsamen
    Chimiko

    Chimiko

    08. November 2015 um 17:06

    Selten gab es ein Buch, bei dem ich anfangs so verwirrt war... allerdings habe ich auch den Klappentext nicht durchgelesen, so im Nachhinein erscheint mir das doch sinnvoll! Jedoch muss ich sagen, dass sich meine Fragezeichen mit dem Lesen immer mehr aufgelöst haben und ich somit Schritt für Schritt den Inhalt des Buches erfassen konnte. Eigentlich ein gutes Zeichen für ein Buch, oder? Anfangs wird man überrollt und fragt sich, was das alles soll, wie das zusammenhängt, was hier eigentlich grad passiert, und dann legen sich die Puzzleteile Stück für Stück zusammen und man wird immer mehr in die Geschichte gesogen, weil sie einen packt und man das Puzzle nun mal lösen will. Genauso erging es mir mit Die Seltsamen. Anfangs war die Story, wie schon in ausführlicher Breite festgestellt, verwirrend, doch sie hat etwas Faszinierendes und ist doch ziemlich außergewöhnlich. Ich kann mich zumindest nicht erinnern, etwas ähnliches gelesen zu haben. Die Elemente des Steampunks sind wirkungsvoll eingebaut, passen perfekt rein - z.B. die Botenvögel sind richtig anschaulich beschrieben. Hier wird Fantasy mit dystopischen Elementen und dem bereits benannten Steampunk vermischt, das ergibt ein Setting, das mir ziemlich gut gefällt. Barty ist einer der Seltsamen, also ein Mischling. Die Beschreibungen seines Lebens haben mir doch immer mal wieder Schauer über den Rücken gejagt, eine deprimierende Vorstellung, besonders auch dann, wenn er die Mantras, die seine Mutter ihm eingeimpft hat, immer und immer wieder wiederholt. Stefan Bachmann stellt hier eine ganz andere Lebenswirklichkeit dar, bei der es mich dennoch nicht wundern würde, wenn sie irgendwo genauso real existieren würde. Sehr düster und definitiv nicht schön. Ihm steht der junge Politiker bei... ein Mann, der eigentlich keine eigene Meinung hat, ziemlich bequem ist und bei dem ich mich doch frage, warum er Politiker ist. Das hat etwas von Papa hat ins Parlament gekauft. Dazu ist er auf den ersten Blick nicht sonderlich intelligent und steht total unter der Fuchtel seiner Frau. Allgemein muss ich sagen, dass ich die Charakterdarstellung hier mag. Es sind Personen mit Ecken und Kanten, nicht geschliffen, nicht perfekt. Sie wirken menschlich, etwas, das leider auch nicht immer so ist. Dennoch, obwohl mir alles eigentlich richtig gut gefallen hat, fehlt da etwas. Und ich kann euch nicht mal sagen, was genau das ist. Vielleicht liegt es am Ende: Das habe ich zwar gerne gelesen, aber es hat mich nicht mitgerissen. Mir waren diese Lebensverhältnisse einfach lieber, egal ob nun die unseres Politiker-Bubis oder die harte Welt von Barty. Der große mitnehmende Spannungseffekt hat mich dann leider nicht gepackt. Fazit Ich liebe die Beschreibungen der Welt, ich liebe die Welt an sich, ich finde Charakterdarstellung wunderbar. Wenn mich jetzt auch noch das Ende mitgerissen hätte, wenn ich vor Spannung geplatzt wäre, dann wäre es das perfekte Buch für mich. Zwar fand ich auch das Ende gut, aber da fehlt eben doch noch dieses Mini-Quäntchen.

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  • Die Seltsamen

    Die Seltsamen
    Saralonde

    Saralonde

    07. February 2015 um 15:32

    Bath, irgendwann im 19. Jahrhundert. Bartholomew Kettle und seine Schwester Hettie sind Mischlinge – ihr Vater ist ein Sídhe, ein Feenwesen, ihre Mutter ein Mensch. Sie leben mit ihrer menschlichen Mutter in einem heruntergekommenen Viertel von Bath, wo die meisten Feenwesen leben, sie stellen die Unterschicht der Gesellschaft dar. Doch Mischlinge werden von beiden Seiten angefeindet. So sehr, dass Bartholomew und Hettie, bei der ihre Feenherkunft besonderes offensichtlich ist, kaum vor die Tür gehen dürfen. “Die Seltsamen” werden die Mischlinge genannt. Dann werden plötzlich Mischlingskinder sogar ermordet. Eine vornehme Dame in einem pflaumenfarbenen Kleid, die im Viertel auftaucht, scheint etwas damit zu tun zu haben. Unterdessen gerät der Parlamentsabgeordnete Arthur Jelliby in London ungewollt mit dem Justizminister, dem ersten Sídhe in einer solchen Position, aneinander. Auch er scheint irgendwie verwickelt zu sein. Stefan Bachmann zählt C. S. Lewis und Charles Dickens zu seinen größten literarischen Einflüssen und hat außerdem eine Vorliebe für Steampunk. Alle drei Elemente sind in seinem Debütroman deutlich zu spüren, gleichzeitig hat er eine ganz eigene Welt erschaffen. Denn seine Feenwesen sind keine schönen, ätherischen Kreaturen, sie sind an die keltische Feenwelt angelehnt und ganz unterschiedlich, teilweise böse, und meistens eher hässlich. Sie haben die Welt der Menschen durch ein Portal betreten, das nun geschlossen ist, und es gab erst einmal auch einen Krieg mit den Menschen. Soweit der Fantasy-Aspekt. Die Feenwesen sind, wie bereits in der Kurzbeschreibung erwähnt, am unteren Rande der anschließend entstandenen Gesellschaft angesiedelt, sie leben oft in ärmsten Verhältnissen, so auch Bartholomew und seine Schwester, die ebenfalls offen als eher hässlich beschrieben werden und auch daher ungewöhnliche Helden sind. Darin ist Dickens’ Einfluss deutlich zu spüren. Die Menschen haben sich außerdem alle möglichen mechanischen Apparaturen ausgedacht, die ihnen die Arbeit abnehmen, Kutschen werden etwa von mechanischen Pferden gezogen. Steampunk pur! Die Geschichte spielt dementsprechend auch im 19. Jahrhundert, aber die Welt ist eine ganz andere. So gibt es in Amerika etwa noch die britischen Kolonien. Das hat mich auch ein wenig an die Parallelwelt im ersten Teil der “His Dark Materials”-Trilogie von Philipp Pullman erinnert. Gerade dieses Steampunk-Element, das etwas Neues für mich war, hat mich besonders fasziniert. Die Geschichte ist orginell, die Charaktere sind verschroben, aber liebenswürdig, und das Ganze läuft auf einen Showdown hinaus, der in einem teilweisen Cliffhanger endet. Auch sprachlich hat mich das Buch überzeugt, wobei ich immer wieder dachte, dass ich schon gern das Original gelesen hätte. Es hat mich doch ziemlich erstaunt, wie gekonnt Stefan Bachmann in einem so jungen Alter schreiben konnte. Bei der Lesung auf der Frankfurter Buchmesse betonte er, er sei eben kein “Wunderkind”, er habe sich seinen Schreibstil hart erarbeiten müssen. Er muss sehr früh angefangen haben, um dieses Niveau zu erreichen, wirklich toll. Ich freu mich schon richtig auf den zweiten Teil und eine erneute Reise in diese spannende Welt!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Wer hat 9 seltsame Kinder ermordet und wer ist das 10. Opfer?

    Die Seltsamen
    Gruenente

    Gruenente

    Wir befinden uns in einer Art vikorianischen England. Allerdings war irgendwann in der Vergangenheit über der Stadt Bath ein Portal in eine Parallelwelt geöffnet. Aus dieser Feenwelt sind viele wunderliche Wesen in die „normale“ Welt gewechselt. Ein schrecklicher Krieg erforderte viele Opfer. Die Menschen gewinnen, die Feen, Gnome, Kobolde werden versklavt. Aber einige sogenannten Hochelfen schaffen den Sprung in die bessere Gesellschaft, so gibt es sogar welche im Parlament. Einer, Mr. Lickerish, wird sogar Justizminister. Dann ist da noch Bartholomew, der mit seiner Schwester Hattie und seiner Mutter in sehr ärmlichen Verhältnissen in Bath lebt. Hattie und er gehören zu den „Seltsamen“. Mischlingskinder, denn ihr Vater war ein Elf. Die Mischlinge stehen zwischen den Welten, weder Feen noch Menschen wollen mit ihnen zu tun haben. Seltsam sehen sie aus: Bartholomew wirkt wie ein Fisch, Hattie wachsen Äste statt Haare aus dem Kopf. Um kein Aufsehen zu erregen verbringen sie ihr Leben im Haus. Da beobachtet Bartholomew, wie der Nachbarjunge, ebenfalls ein Mischling, von einer Dame in einem pflaumenfarbenen Kleid entführt wird. Zur gleichen Zeit sitzt der redliche Arthur Jelliby im Parlament und hört sich den Streit um ein neun tote Mischlingskinder an. Darum würde normalerweise nicht diskutiert werden, sie wurden aber innerhalb kurzer Zeit „hohl“ aus der Themse gezogen. Das Buch führt die beiden ungleichen Helden, Mr. Jelliby und Bartholomew zusammen um Hattie und nebenbei die Welt zu retten. Eine Besonderheit des Romans sind mechanische Tiere, z.B. Vögel, dampfbetriebene Pferde und ähnliches. Was ich nicht wusste: es gibt eine Subkultur, die sich Steampunk nennt.  Dieses Buch wird dazu gezählt. Jules Vernes Literatur gilt als einer der Vorläufer für diese literarische Strömung. Man lernt doch nie aus. Eine weitere Besonderheit ist die Jugend des Autors: Stefan Bachmann war 15 als er dieses Buch schrieb. Es ist rein literarisch gesehen sicher ausbaufähig, passt von der Sprache aber genau zu fünfzehnjährigen Lesern. Und trifft sicher auch mit der Handlung und en Spannungsbögen den Geschmack seiner Altersgenossen.

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    • 3
    Gruenente

    Gruenente

    23. January 2015 um 07:39
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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  • Spannender Steampunk-Krimi

    Die Seltsamen
    Seitenhain

    Seitenhain

    28. September 2014 um 16:40

    Eines Nachts öffnet sich im englischen Bath ein Portal: Feenwesen aller Arten kommen hindurch und nach einem schrecklichen Krieg leben sie nun im Einklang mit den Menschen. Die reinrassigen Sídhe sind inzwischen anerkannt und füllen sogar Regierungsämter aus. Verhasst und verachtet hingegen sind die Mischlinge, die Seltsamen. Sie müssen sich verstecken und um ihr Leben fürchten. Dies ist die Geschichte von Bartholomew, einem Mischling, und Arthur Jelliby, einem Abgeordneten der Regierung. Beide beobachten sie Vorgänge, die nicht für ihre Augen bestimmt sind: Bartholomew sieht, wie eine für sein Viertel viel zu elegant gekleidete Frau den Nachbarsjungen mitnimmt, Arthur kommt dem Justizminister, einem Sídhe, auf die Schliche. Zeitgleich spült die Themse 8 Kinderleichen an: alle sind innen hohl. Und dann verschwindet Bartholomews Schwester Hettie. Es dauert nicht lange, bis Arthur und Bartholomew aufeinander treffen und sich ihre Handlungsstränge zu einem spannenden Abenteuer verbinden... Viel ist in den letzten Wochen über dieses Buch und seinen Autor geschrieben worden und es hat tatsächlich jedes Lob verdient. Beeindruckend ist natürlich die Geschichte des Autors, Stefan Bachmann: er studiert seit seinem 11. Lebensjahr an einem Schweizer Konservatorium und hat dieses Buch im Alter von zarten 16 geschrieben. Doch auch das Buch selbst kann sich sehen lassen: spannend, mitreissend und mit einer malerischen Sprache fasziniert es von Anfang bis Ende. Ich hatte eine Leseprobe, wo der Text auf Seite 2 beginnt und der Prolog hat mich sofort verzaubert. Diese magische Sprachwahl lässt im Hauptteil etwas nach, mindert aber nicht das Lesevergnügen. Als Fan des Steampunks haben es mir die Schilderungen der mechanischen Vögel und hilfreiche Automaten im viktorianischen London natürlich besonders angetan. Außerdem faszinieren mich fremde Sprachen, besonders erfundene, daher war ich von der eleganten Sprache der Sídhe (die leider nur sehr selten vorkommt und auch nicht übersetzt wird) begeistert. Neben der schönen Sprache der Sídhe und der farbenprächtigen Sprache des Herr Bachmann schlagen die cineastisch anmutenden Beschreibungen zu Buche. Insgesamt also ein angenehm zu lesendes Buch, mit einer spannungsgeladenen Geschichte und einer Sprache, die sich im Kopf sofort in fantastische Bilder verwandelt. Da ich ein Vorabexemplar erhalten habe, kann ich über die finale Ausstattung leider nichts sagen.

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  • Märchen trifft auf Steampunk

    Die Seltsamen
    Azrael

    Azrael

    25. September 2014 um 15:10

    Einst öffnete sich ein großes Tor zwischen der Welt der Feen und der Menschen. Unzählige Feen verschlug es damals nach England. Nach einem harten Krieg integrierten sich die Feenwesen mehr oder weniger in dieser ihnen fremden Welt voller Maschinen, Kohlestaub und Teer. Die Seltsamen sind Mischlingskinder von Menschen und Feen, von beiden Seiten verachtet und nicht wirklich schön anzusehen. Neun dieser Mischlingskinder werden tot in der Themse treibend gefunden. Eines dieser Kinder ist der einzige "Freund" von Bartholomew, einem Mischlingskind einer Menschenfrau und eines Sídhe. In der Nacht, in der das Buddelbinster Kind verschwand beobachtete er eine Frau im pflaumenfarbenen Kleid, die das Kind mit sich nahm, durch ein Zauberportal. Von Neugier getrieben folgt er ihr und stolpert in das größte Abenteuer seines Lebens. Zeitgleich lernen wie Mr. Jelliby kennen, ehrenwerter Minister, der einer Verschwörung in höchsten Kreisen auf die Spur kommt. Da er nicht gewillt ist untätig herum zu sitzen und um seinen Ruf reinzuwaschen, der durch ein Missgeschick beschmutzt wurde, macht er sich auf den Fall selbst zu lösen. Dabei trifft er auf Bartholomew. Können sie gemeinsam das Abenteuer erfolgreich bestehen?! Schon das eher schlicht gehaltene Cover hat mich neugierig gemacht, allerdings muss ich gestehen, dass ich zuerst etwas skeptisch war, als ich erfuhr wie alt der Autor beim Schreiben des Buches erst war (16 Jahre). Viele Jungautoren neigen zu verschachtelten Sätzen und einer eher oberflächlichen Gestaltung der Charaktere. Hier nicht! Schon nach dem ersten Kapitel war ich begeistert. Stefan Bachmann hat ein unglaubliches erzählerisches Talent und verwebt geschickt Märchen und Steampunk zu einem Abenteuer ganz ohne klischeehafte Teenieromanze. Die Welt in der unsere Helden sich befinden ist in einem alternativen England angesiedelt, dass durch ein Portal in die Feenwelt komplett verändert wird. Nachdem das Portal wieder verschwindet sind zahlreiche Feenwesen im alten England gestrandet und werden nach einem kurzen Krieg in das alltägliche Leben integriert. Die Luft ist von Kohle und Teer geschwängert und auf den Straßen begegnet man neben Trollen und anderen Wesen auch immer wieder unglaublichen mechanischen Apparaturen. Inmitten dieser Welt lernen wir Bartholomew samt seiner Mutter und Schwester kennen, die in einem der Feenslums wohnen. Es beginnt recht ruhig, wir erfahren zuerst alles Relevante, das es zu den Charakteren und der Welt zu wissen gibt, bevor wir in ein spannendes Abenteuer katapultiert werden. Die ersten Kapitel werden abwechselnd aus Bartholomews und Mr. Jellibys Sicht erzählt, die unweigerlich Kapitel für Kapitel auf einander zu steuern. Da der kleine Held der Geschichte noch ein Kind ist, könnte man nun meinen, dieses Buch sei für Kinder geeignet, doch ich würde es erst Lesern ab 14 Jahren empfehlen, da einige recht brutale Szenen dabei sind. Schon im ersten Kapitel finden sich Leichen aufgespießt auf einem Baum. Mich hat die Idee mitgerissen, dass die Feen nicht zu den Guten gehören und endlich einmal die richtig Bösen mimen dürfen. Wobei der Autor hier nicht einfach nach dem schwarz/weiß Schema arbeitet. Es gibt auch durchaus Feen, die neutral agieren oder deren böses Treiben durch glaubhafte Gründe verständlicher wird. Es war herrlich erfrischend zu lesen, ganz ohne aufgezwungene Liebesgeschichte. Einfach ein Abenteuer zu erleben mit sympathischen, aber dennoch ganz und gar ungewöhnlichen Helden. Und dann der Schluss, der uns mit vielen Fragezeichen zurück lässt, bis man erfährt, dass das Abenteuer weiter geht. Man kann es kaum erwarten zu erfahren, wohin es unsere Helden als nächstes verschlägt. Vielleicht sogar in die Welt der Feen? Seit heute (den 24. September 2014) ist der zweite Band erhältlich und ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen!

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  • Hettie

    Die Seltsamen
    Luc

    Luc

    Es scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein im Alter von sechzehn Jahren einen guten Roman zu schreiben. Stefan Bachmann ist dieses Wunder mit Einschränkungen gelungen. Mit Batholomew Kettle schickt er seinen Helden los, um die Herzen der Steampunk Fans zu erobern. Er entführt seine Leser dabei ins nach-napoleonische Zeitalter Englands, in dem sich Feen nach anfänglichen Kämpfen mit der einheimischen Bevölkerung gepaart haben. Auch Batholomew und seine Schwester Hettie sind Nachfahren von Feenwesen und Menschen. Genau auf diese Mischlingskinder scheint es eine unbekannte Dame abgesehen zu haben. Gleich neun Minderjährige geraten in die Fänge der pflaumenfarbenen Frau. Bald kämpft Batholomew Kettle um sein Leben und er findet einen nicht gerade imposanten Mitstreiter. Den Politiker Arthur Jelliby, dessen Wesenszüge vor allem aus Faulheit, nur nicht auffallen wollen und leichter Trotteligkeit bestehen, stößt König Zufall auf die sonderbaren Machenschaften eines hochrangingen Gegenspielers. Jelliby will weder die Welt verändern, noch für das Gute kämpfen, ein Nickerchen tut es eigentlich auch. Doch einmal in der Bredouille entwickelt er Kämpferqualitäten, in diesem ziemlich düster angelegten Buch. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mit dem Roman warm geworden bin, was vor allem der anfänglich sehr schwarzen Grundstimmung und den bestenfalls rudimentär angerissen Hauptfiguren lag, die erst relativ spät Bindungspotenzial entfalten. Dabei hat Stefan Bachmann mehrere starke Waffen auf seiner Seite, eine extrem ausgeprägte Fantasie, die nur so Funken schlägt. Eine bilderreiche Sprache, die temporeich durch das Geschehen führt und einen feinen Wortwitz, der das finstere Industrie-Setting bisweilen konterkariert. Das Buch liest sich einfach gut. Dazu kommt eine solide Story, die allerdings wenig Innovation liefert und die Welt erfahrener Genre Leser nicht aus den Angeln hebt. Ich muss auch gestehen, nicht immer alles in dem Buch verstanden zu haben. Manchmal verliert sich der Autor im Detail und verliert Spannung und Figurenzeichnung aus dem Auge. Persönlich hat mich der Schluss enttäuscht, einfach weil er viel offen lässt. Aus gutem Grund, ein zweiter Teil wird bald erscheinen. Mag er Stefan Bachmann noch besser gelingen. Bis dahin: Hut ab, vor seiner Leistung!

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