Stefan Bachmann Die Wedernoch

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Inhaltsangabe zu „Die Wedernoch“ von Stefan Bachmann

Bartholomew hat aus nächster Nähe mit angesehen, wie sich ein Tor zwischen seiner Welt und dem verzauberten Feenforst auftat und seine Schwester dahinter verschwand. Er hatte versprochen, Hettie nach Hause zu holen, koste es, was es wolle. Aber was ist, wenn die bösen Wesen nur den richtigen Moment abwarten, um auch ihn zu entführen? Die Wedernoch zeigt auf höchst packende Weise, wie drei junge Außenseiter – nicht obwohl, sondern weil sie anders sind! – die gefährlichsten Abenteuer bestehen können.

Ein toller Abschluss und ich konnte noch mehr in diese magische Welt eintauchen. Dennoch hat mir der erste Teil besser gefallen.

— KayvanTee
KayvanTee

4.5 Sterne - etwas schwächer als Band 1, aber die originellen Ideen und der Schreibstil sind wirklich großartig! ♥

— Aleshanee
Aleshanee

Nicht so gut wie der erste Band aber insgesamt eine sehr gelungene Dilogie <3

— sternchennagel
sternchennagel

Guter zweiter Teil. Das Ende hat mich leider nicht so ganz zufrieden gestellt

— Savian_lesefuchs
Savian_lesefuchs

Mindestens genauso gut, wie der erste Teil mit einer ordentlichen Portion Phantasie oben drauf und einem würdigen Ende.

— DrWarthrop
DrWarthrop

Eine düstere Grundstimmung, grauenvolle Ereignisse und atemlose Spannung. Noch besser als der Vorgänger.

— Samtpfote
Samtpfote

Wie auch der erste Band gut geschrieben und spannend. Aber die Welt in der es spielt gefällt mir nicht.

— Mimi1112
Mimi1112

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  • Ein spannender Abschluss der Dilogie!

    Die Wedernoch
    Aleshanee

    Aleshanee

    24. April 2017 um 07:04

    4.5 Sterne für den Abschluss der Dilogie - etwas schwächer als Band 1, aber die originellen Ideen und der Schreibstil sind wirklich großartig! ♥Spoiler zu Band 1! Mit dem ersten Band hat mich der noch sehr junge Autor total begeistern können und ich war gespannt, wie es mit Bartholomew und Mr. Jelliby weitergeht. Ich war im ersten Moment ein bisschen enttäuscht, dass dieses Mal anfangs andere Protagonisten im Mittelpunkt stehen. Das war mutig gemacht und auch überraschend, ist aber nach kurzer Gewöhnung auf jeden FallIm Fokus steht hier Pikey, ein Waisenjunge aus London, der eine extrem unschöne Begegnung mit einer mächtigen Fee hatte. Seine Erinnungen daran sind allerdings verblasst, aber die Fee hat ihm etwas gestohlen, das noch eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Hier muss ich wirklich nochmal betonen, auf was für grandiose Ideen Stefan Bachmann gekommen ist, denn wie auch im ersten Band gibt es wieder eine Menge origineller und verblüffender Details. Sie machen diese Welt grausam und brutal, aber auch lebendig und zu einer abgefahrenen und realistischen Bühne, auf welcher die Figuren immer wieder um ihr Überleben kämpfen müssen.Bartholomew taucht leider erst ab der Hälfte des Bandes auf und die Suche nach seiner Schwester hat ihn mit der Zeit doch sehr überspannt und ja, besessen gemacht. Seine Angst, zu spät zu kommen, ist aber durchaus berechtigt, denn Hettie hat keinen einfachen Weg vor sich.Durch das Portal ins Feenland verbannt muss sie mit gehässigen, gruseligen Kreaturen zurechtkommen - und das Bild, das der Autor hier von den Feen zeichnet, ist unglaublich eindringlich und alles andere als zart und verspielt. Bzw. verspielt könnte man es nennen, wenn man noch Grausamkeit und Tücke dazu packt. Auch das Aussehen und die Beschreibungen bestechen mit treffenden Metaphern, die mir völlig neu waren und die das ganze auf allen Ebenen anschaulich gemacht haben. Ich kann da nicht genug davon schwärmen, weil wie er das beschreibt, grade wenn man auch sein Alter berücksichtigt, ist wirklich bewundernswert!Die Botschaften hier klingen auch wieder gut verständlich durch, gerade auch für junge Leser: Pickey, den Waisenjungen, bringt seine Hilfsbereitschaft von einem Schlamassel ins andere, und auch wenn er selbst nur endlich einfach einmal etwas mehr haben möchte als nichts, hat er immer auch das Gute für andere im Blick. Nicht aufgeben, die Hoffnung nicht verlieren - auch Hettie ist davon geprägt und man sieht hier sehr schön: wie viel Schlimmes auch im Leben passiert, alles hat seine Gründe und führt uns meist auf einen Weg, der vielleicht auch etwas positives bringt. Zumindest macht es uns zu dem Menschen, der wir heute sind.© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Von zwei Welten

    Die Wedernoch
    walli007

    walli007

    06. November 2016 um 09:14

    Seit seine Schwester Hettie in der Alten Welt verschwunden ist, sucht ihr Bruder Bartholomew nach ihr. Im London der Dampfmaschinen wandert gleichzeitig Pikey Thomas umher, der Junge mit dem sehenden Auge. Mit diesem Auge kann er in die Alte Welt schauen und manchmal sieht er Hettie. Sie streckt die Hand nach ihm aus und kann ihn nicht erreichen. Doch Pikeys Leben ist hart, meist hat er nicht einmal genug zu essen und dann klaut er sich seine Tagesration zusammen. Natürlich fällt er auch wegen seiner Augenklappe auf, neugierige Gassenjungen wollen sehen, was darunter ist. Auf der Flucht kann Pikeys mitleidiges Herz es nicht ertragen, dass eine verletzte Fee Schmerzen leidet. Gutmütig renkt er ihren Flügel wieder ein. Als er die Belohnung, die sie ihm übergibt, im Pfandhaus versetzen will, landet er als Dieb im Gefängnis. Bereits in seiner ersten Geschichte um Hettie und Bartholomew hat der Autor Stefan Bachmann seine Leser in seine Welten entführt. Eine Art England, in dem es Portale in die alte Feenwelt gibt. In diesem zweiten Band setzt Bartholomew die Suche nach seiner Schwester fort, die in die Alte Welt entführt wurde. Schon seit Jahren ist er erfolglos unterwegs. Erst seine Bekanntschaft mit Pikey lässt neue Hoffnung aufkommen, denn durch sein verletztes Auge sieht dieser Hettie in ihrer Gefangenschaft. Gemeinsam machen sich die beiden Jungen auf die Suche nicht nur, um Hettie zu finden, sondern auch um ihre Welt zu retten. Obwohl dieser Roman für Kinder und Jugendliche geschrieben wurde, können sich auch Erwachsene in die Geschichte versenken. Mit Hettie ergeben sich Wanderungen durch die seltsame Feenwelt, die genauso dem Untergang geweiht scheint wie ein fast ebenso seltsames London. Bartholomew und Pikey suchen den Übergang in die Feenwelt, um Hettie zu befreien. Ihren mühsamen Weg begleitet man gefesselt. Mit manchmal recht brutalen Worten werden die mitunter grausamen Spielchen geschildert, die hier Feenwesen untereinander oder auch mit den Menschen treiben. Sehr düster wirken die gezeichneten Bilder, alles scheint auf eine Katastrophe hinauszulaufen, vor der es kein Entrinnen gibt. Dennoch hofft man auf eine letzte Wendung zum Guten und klebt förmlich an den Seiten, auf denen es dem Finale entgegen geht. Die Mischung aus Steampunk und Fantasy ist hier sehr gelungen und macht diesen Besuch in die Anderswelt zu einem echten Erlebnis.

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  • Grandios

    Die Wedernoch
    Samtpfote

    Samtpfote

    23. April 2016 um 00:03

    VORSICHT SPOILER, ES HANDELT SICH HIER UM DEN ZWEITEN BAND EINER REIHE Die Wedernoch - Stefan Bachmann Beschreibung von Diogenes: Seit Bartholomews Schwester Hettie aus London weg und ins Land der Feen entführt wurde, sind Jahre vergangen – auch wenn es sich im eisigen Feenforst nur wie Minuten anfühlt. Der Einzige, der dieses Mischlingsmädchen – halb Mensch, halb Feenwesen, mit dürren Zweigen statt Ohren – sehen kann, ist der einäugige Straßenjunge Pikey. Bartholomew würde viel für Pikeys Visionen geben: Zusammen mit seinem Freund Lord Jelliby hat er geschworen, Hettie wiederzufinden, die Hoffnung aber schon fast aufgegeben. Pikey seinerseits ist einem Tauschhandel nicht abgeneigt – er würde alles tun, um seiner Vergangenheit zu entkommen. Meine Meinung: "Die Wedernoch" ist noch gewaltiger, brutaler, fesselnder und eindringlicher als "Die Seltsamen". Ein Kinder- und Jugendbuch, das es in sich hat. Während ich mit dem ersten Band zumindest anfangs nicht sofort warm wurde - später konnte ich aber nicht mehr mit dem Lesen aufhören - war ich vom zweiten Band von der ersten Seite an gefesselt und ich habe das Buch in zwei Tagen neben der Arbeit, dem Studium und einigen anderen Verpflichtungen gelesen. Handlung und Schreibstil: Auch in diesem Band werden mehrere Handlungsstränge, die manchmal auch zusammen führen, parallel erzählt und raffinierte Cliffhanger sorgen für stetige, atemlose Spannung. Einige der besten Szenen waren für mich die Gefangenschaft von Hettie in einem sich stetig und undurchschaubar verändernden Haus voller ungemütlicher Wesen, die erste grauenvolle Beschreibung der Feengefängnisse, die farbenfrohen Schilderungen der edlen Gewänder und Schmuckstücke der Gäste eines Balls und die Vernichtung einer ganzen Armee, mehr verrate ich jetzt nicht. Aber es gibt noch unzählige wundervolle Details, die es zu erwähnen lohnte. Die Fabelwesen werden mit einer solchen Präzision beschrieben, dass man als Leser sofort sprechende und bewegte Bilder vor Augen hat. Dies spricht für die unglaublich grosse Vorstellungskraft des Autors und dafür, dass er seine Geschichte von Anfang bis Ende genau durchdacht hat und nichts dem Zufall überlässt. Auch zur Handlung muss ich nicht viele Worte verlieren. Dramatisch, düster und äusserst hoffnungslos sind die Stimmungen, die sich durchs ganze Buch ziehen. Kälte und Furcht erfasst selbst den gelassensten Leser und lässt nicht nur den Protagonisten das Blut in den Adern gefrieren. Diese Grundstimmung, noch aussichtsloser, endgültiger und abgründiger als im ersten Band, hat mich fasziniert. Vor allem, weil sie von Autor mit wenigen ausgewählten Worten erzeugt wird. Personen: Hauptsächlich begleiten wir Bartholomew auf der Suche nach seiner Schwester Hettie und dem Alten Land. Dabei verweilen wir auch immer wieder ein wenig bei Hettie und ihrer Geschichte. Wir erfahren, was im bedrohten London vor sich geht und wie die Angst der Bevölkerung vor den Feenwesen wächst. Auch eine sehr wichtige Person im Buch ist Pikey, der eigentlich nicht so heisst, der aber von allen so genannt wird und der ein sehendes Auge hat, das ihm immer wieder zeigt, was in der Feenwelt gerade geschieht. Er wird Bartholomew im Verlauf der Geschichte aber auch zu einem guten Freund und leider fast zum Verhängnis, rettet Bartholomew aber auch aus seiner Erstarrung und Aussichtslosigkeit, als dieser die Hoffnung aufgegeben hat. Auch Personen aus dem ersten Band tauchen wieder auf und erhalten eine Rolle in der Geschichte. Viele müssen sich nun klar positionieren und sich entscheiden, zu welcher Seite sie gehören wollen. Einer der gegnerischen Fädenzieher ist der Schlaue König, der mit seiner Durchtriebenkeit und ohne jedes Mitgefühl nur für seine persönliche Mission kämpft. Meine Empfehlung: Wer "Die Seltsamenen" gemocht hat, wird diesen Band lieben. Das Buch ist trotz seiner düsteren und brutalen Geschichte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gedacht. Es eignet sich vor allem auch als Vorlesebuch. So können Eltern und Babysitter das Kind surch die schlimmsten Szenen begleiten. Zusätzliche Infos: Autor: Stefan Bachmann Fester Einband: 407 Seiten Sprache: Deutsch Originalsprache: Amerikanisch Übersetzt von: Hannes Riffel Verlag: Diogenes ISBN 978-3-257-06906-8

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Noch ein bisschen wirrer als der erste Teil

    Die Wedernoch
    Bibliomania

    Bibliomania

    07. June 2015 um 20:53

    Im ersten Teil ist Bartholomews Schwester Hettie verschwunden, entführt von einem Feenbutler ins Alte Land. Seitdem ist Bartholomew auf der Suche nach ihr, auch wenn schon Jahre vergangen sind. Die Geschichte beginnt allerdings mit Pikey, der sich die Feenkrankheit eingehandelt hat und sein Auge mit einer Klappe verdeckt. Man lernt mehr oder weniger seine Geschichte kennen und ich habe mich schon gefragt, was mit Bartholomew ist. Der zweite Strang befasst sich mit Hettie und wie sie sich im Alten Land zurechtfindet. Interessant, doch irgendwie ein wenig wenig erklärt. Zum Beispiel weiß ich bis jetzt nicht wirklich, was ein Wedernoch ist. Und obwohl einige Figuren doch ziemlich genau beschrieben sind und man sie sich gut vorstellen kann, finde ich persönlich das große Ganze ein wenig "verschwommen". Ich sehe viel Potential, aber er schöpft es (noch) nicht ganz aus. Es wären für mich mehr Erklärungen nötig, ich hatte damals keine Probleme in Harry Potters Welt einzutauchen... Als Bartholomew Pikey trifft, stellt er fest, dass dieser mit seinem Auge ins Alte Land sehen kann und seine Schwester erkannt hat. Zusammen wollen sie Hettie retten... Ja, wie gesagt, fand ich es ein bisschen wirr und an etlichen Stellen wüsste ich einfach gerne mehr. Ich habe nur einen minimalen Eindruck von der Welt bekommen und auch mehr Hintergrundwissen der einzelnen Wesen wären wünschenswert gewesen.

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  • Die Wedernoch

    Die Wedernoch
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    21. December 2014 um 10:42

    Hettie befindet sich im Alten Land und stampft seit Tagen durch den Schnee auf eine Hütte zu, die einfach nicht näher kommen will. Ihre Gedanken kreisen um ihren Bruder Bartholemew. So verbringt sie Jahre dort, auch wenn sich alles nur wie Minuten für sie anfühlt. Sie weiß, dass sie von großer Wichtigkeit für die Feen ist, denn ihre Macht als Mischlingswesen könnte den Feen helfen, endgültig das Alte Land zu verlassen. Währenddessen versucht Bartholemew alles, um Hettie aus den Klauen der Feen zu befreien und stößt dabei auf Pikey, einem einäugigen Straßenjungen, der die Fähigkeit hat, Visionen von Hettie zu empfangen. Und so machen sich die beiden auf ins Alte Land, stoßen aber unterwegs auf Hindernisse, die ihre Mission zum Scheitern verurteilen. Nach dem etwas gewöhnungsbedürftigen ersten Teil „Die Seltsamen“ wollte ich aber schon wissen, wie es denn mit Bartholemew, Hettie und den durchtriebenen Feenwesen denn weitergeht. Der zweite Band schließt fast nahtlos an das Ende des ersten Teils an. Obwohl Jahre vergangen sind, ist es doch so, als wäre keine Zeit vergangen, zumindest ist es so in der Feenwelt, in der sich Hettie nun aufhält. Was mir diesmal sehr gut gefallen hat, ist die düstere Stimmung, die im Alten Land herrscht. Feen sind sehr wandelbare Geschöpfe, im einen Moment zuckersüß, im anderen herrschsüchtig, hinterhältig und bestimmend. Hettie muss dies am eigenen Leib erfahren und merkt bald, dass es besser ist, zu machen, was die Feen sagen und sich still und heimlich einen Plan auszuarbeiten, um zu fliehen. Bartholemew taucht erst ziemlich spät in der Geschichte auf und es wird erstmal Bezug genommen auf Pikey, einer neu eingeführten Figur. Pikey hat die Möglichkeit mit seinem sog. „umwölkten Auge“ Visionen aus dem Alten Land und damit von Hettie zu empfangen. Dies macht ihn für Bartholemew damit sehr wichtig und man merkt, wie im Laufe ihrer Abenteuer auch eine richtige Freundschaft entsteht. Dies fand ich sehr wichtig, gerade für Pikey, der als Straßenjunge schon so einiges erlebt hat, dass Kinder eigentlich gar nicht erleben sollen. Er findet Halt bei Bartholemew und kehrt so zu einem normalen Leben zurück, wenn man ein Leben in einem von Dampfmaschinen betriebenen und mit Mischlingswesen bevölkerten London als normal bezeichnen kann. Zuerst tut sich nicht sehr viel in der Geschichte und so plätschert erst mal alles vor sich hin. Mir kam es sehr lange vor, bis überhaupt mal etwas geschah und dies nahm mir natürlich auch etwas die Lust am Lesen. Doch ist man über die erste Hälfte des Buches hinaus, schlagen die Ereignisse Purzelbäume und der Showdown beginnt. Aber wieder ist das Glück den Charakteren zu oft hold, wie auch schon im ersten Teil „Die Seltsamen“. Trotzdem geht eine kleine Faszination von der Geschichte aus. Ich vermute, dass diese Faszination bei mir von dem sehr düsteren Faden ausgeht, der sich durch alles zieht. Es scheint keine Freude zu geben, alles ist fast ohne Emotionen ausgestattet und das Augenmerk liegt auch darauf, diesen Eindruck bis zum Schluss durchzuhalten. Ich weiß nicht so recht, was ich nun genau von dieser Diologie halten soll. Einerseits würde ich natürlich weitere Abenteuer von Bartholemew, Hettie und Pikey lesen, doch andererseits bin doch froh, die beiden Bücher abgeschlossen zu haben. Fazit: Eine Diologie, die ich so vorher noch nicht gelesen habe. Fantasy, Endzeitszenario und Steampunk in einer Mischung, die für micht nicht einzuschätzen ist.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Einige Jahre nach die Seltsamen!!?

    Die Wedernoch
    Azrael

    Azrael

    30. October 2014 um 21:40

    Pikey ist ein Straßenjunge, dem die Feen eines Nachts ein Auge geklaut haben. Stattdessen hat er nun ein von Nebel umwölktes, durch das er in eine fremde Welt blicken kann. Aber nicht einfach in irgend eine Welt, sondern ins alte Land, die Welt der Feenwesen. So kommt es, dass er nach einer wahren Odyssee von Bartholomew in Begleitung Mr. Jellibys aus dem Gefängnis geholt wird, weil er mit seinem seltsamen Auge dessen Schwester Hettie drüben im Feenland erblickt hat. Barth sucht verzweifelt einen Weg ins alte Land und hofft mit Pikeys Hilfe endlich Erfolg zu haben. Doch anstatt hinüber in die Feenwelt, geraten die Beiden erst einmal zwischen alle Fronten, als der schreckliche Krieg Menschen gegen Feen seinen Anfang nimmt. Der Schlaue König aus den alten Landen scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen kämpft sich Hettie durch eine ihr fremde und beängstigende Welt, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint und die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen. Nur langsam erkennt sie, dass sie nicht einfach nur eine Wedernoch aus England ist, sondern etwas ganz besonderes. Wie der erste Band ist auch Band 2 sprachlich einwandfrei geschrieben. Es liest sich flott weg, ohne irgendwelche sprachlichen Stolperer. Leider fehlt diesem Band trotzdem der Flair des ersten. Schon allein bis Bartholomew dazu kommt, dauert es 170 Seiten. Bis dahin begleiten wir lediglich Pikey und lernen ihn langsam kennen. Er ist es aus dessen Sicht dieser Band erzählt. Danach zieht das Tempo etwas an, während Barth und Pikey sich auf nach Norden Richtung Schlachtfeld machen. Das ganze spielt einige Jahre nach Band 1, trotzdem erfahren wir von Hettie alles ab dem Zeitpunkt, an dem sich das Tor vor ihr schloß. Man kommt deshalb hin und wieder etwas mit der Zeit durcheinander. Weiß nicht wie alt Hettie nun genau sein soll, da im alten Land die Uhren anders ticken, die Zeit vergeht dort laut Barth schneller. Die ganze Welt um Barth und Pikey wirkt düsterer. Allein die riesigen Feengefängnisse, die aussehen wie schwarze stachlige Globen und über die Felder rollen, mit tausenden Feen in ihrem Inneren. Dazu eine ganze Armee Egelfeen, die ich besonders unheimlich finde. Das man auf Hetties Seite nicht mehr von den Feen-Rebellen, die gegen den Schlauen König rebellieren mit bekommt, finde ich schade. Dafür bekommen wir eine wilde, grausame und ganz und gar gräuliche Welt präsentiert, durch die sich Hettie schlagen muss. Alles im alten Land wirkt unwirklich und kalt, trotzdem zündet der Autor hier geradezu ein Ideenfeuerwerk, was die Gestaltung der Landschaft und Feenwesen anbelangt. Im großen und ganzen muss ich jedoch sagen, hätte der Geschichte etwas mehr Action nicht geschadet. Außerdem wird vieles bis zum Ende nicht aufgeklärt. Spoiler: ## »Was ist mit der alten Hettie, die in England auf der gleichen Zeitschiene für die Zerstörung eines ganzes Gebäudes verantwortlich war und dabei starb. « Es sind zwar nur Kleinigkeiten, doch sie lassen Band 2 insgesamt nicht ganz so stimmig wirken. Auch die Steampunk Elemente sind dieses mal etwas mehr in den Hintergrund gerückt. Selbst dem Schluss fehlt etwas, es geht einfach alles zu schnell und zu glatt. Trotzdem habe ich "Die Wedernoch" wirklich gerne gelesen. Es macht Spaß zu erfahren, was nach "Die Seltsamen" alles passiert ist und wie sich Barth und Hettie langsam von Kindern zu Teenagern mausern. Man mag Stefan Bachmanns ungewöhnliche kleine Helden einfach und lässt sich gerne in seine geradezu plastische Welt eines alternativen Alten Englands werfen. Für alle Leser des ersten Bandes ein absolutes Muss, mit einigen kleinen Abstrichen.

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  • Wieder ungewöhnliche Wesen, Orte und Situationen

    Die Wedernoch
    Girdie

    Girdie

    30. October 2014 um 20:40

    Das Cover des Buchs „Die Wedernoch“, dem zweiten Band einer Dilogie im Genre Steampunk-Fantasy von Stefan Bachmann wurde dem des ersten Buchs angepasst, so dass beide rein äußerlich sehr gut zusammenpassen. Auch diesmal schmückt wieder ein mechanisches Tier, in diesem Fall ein aufziehbarer Käfer, das Titelbild. Der Käfer gehört zu den vielen neuen Elementen, die der Autor sich für den zweiten Teil ausgedacht hat. Hettie, die Schwester von Bartholomew, dem Protagonisten im ersten Buch, hat als „Portal von London“ den Zugang zum Alten Land geöffnet. Dort läuft sie an der Seite eines Feenbutlers auf eine Hütte zu, der sie scheinbar nicht wirklich näherkommen. Als sie schließlich am Ziel angelangt sind, werden sie von einer Gruppe Feen im Dienst des Königs, entdeckt, von denen eine Hettie mit zu ihrem Schloss nimmt, um ihr dort Gesellschaft zu leisten, ganz nach ihren Launen. Unterdessen sucht Bartholomew mit der Hilfe von Mr. Jelliby in London nach Hinweisen darauf, wie zu seiner Schwester gelangen kann. In einem Gefängnis trifft er auf Pikey Thomas, einem Jungen der in einem Erdloch unter einer Apotheke haust und der ein umwölktes Auge besitzt. Sein richtiges Auge hat eine Fee genommen und ausgetauscht. Über dieses Auge kann er Hettie sehen, zu mindestens zeitweise. So erhält Barth nach vielen Jahren den ersten Hinweis auf den Aufenthaltsort von Hettie und für Pikey ist Barth die Chance aus seinem Erdloch herauszukommen. London steht kurz vor einem Krieg gegen die Feen und plötzlich sind die beiden Jungen mitten in dieser Auseinandersetzung. Wird es den beiden gelingen, Kontakt zu Hettie aufzunehmen und sie wieder nach London zurückzuholen. Und wird sich Hettie aus dem Einfluss der Fee im Alten Land lösen können? Die Leser des ersten Band „Die Seltsamen“ werden auch hier wieder ungewöhnlichen  Wesen, Orte und Situationen finden. Mit Pikey Thomas führt Stefan Bachmann erneut eine ganz eigenartige Figur in seine Geschichte ein. An seiner Seite lernt der Leser die Lebensweise der armen Bevölkerung von London kennen, wohingegen Hettie im Feenschloss des alten Landes zwar selbst nicht in Saus und Braus lebt, jedoch im Umfeld der Fee das Schlossleben kennenlernt. Die Kapitel fokussieren im ständigen Wechsel zwischen der Welt in der Hettie lebt und dem Handlungsschauplatz London beziehungsweise England. Obwohl das Buch wieder mit vielen neuen Ideen aufwartet, flacht die Spannung im mittleren Teil etwas ab. Ebenfalls haben sich ein paar kleine Fehlerchen im Handlungsablauf eingeschlichen, so als ob Teile im Text im Nachhinein gestrichen worden wären. Diese sind jedoch nicht weiter handlungsrelevant. Aufgrund der manchmal doch recht gewaltsamen Beschreibungen ist das Buch nicht für jüngere Leser geeignet. Dem Autor gelingt es in seinem flüssig zu lesenden Schreibstil Situationen zu schaffen, die zunächst in die eine Richtung führen, um ihnen dann im nächsten Moment eine ungewöhnlichen Wende zu geben. Zum Ende hin nimmt die Spannung nochmal zu und es kommt zu einem überraschenden Schluss, was vor allem der Entwicklung der Charaktere Hettie zu verdanken ist. Trotz der kleinen Schwächen konnte der Autor mich mit diesem Buch wieder überraschen und überzeugen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung mit der Ergänzung zuerst den ersten Band zu lesen.

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  • Das Warten hat sich gelohnt

    Die Wedernoch
    Annesia

    Annesia

    18. October 2014 um 22:18

    Lange musste ich warten, bis ich den zweiten Teil von Stefan Bachmanns Debüt endlich in den Händen halten durfte und so habe ich mich gleich ans Lesen gemacht. Die Warterei hat sich aber auch wirklich gelohnt.  Was mir aber beim Lesen als erstes aufgefallen ist, ist dass der Ideenreichtum, der mich im ersten Teil so stark beeindruckt hat, im zweiten Teil zwar immer noch vorhanden ist, aber nicht mehr so wie im vorherigen Buch. Klar, vieles kam ja schon einmal vor.  Allerdings ist dieses Buch dafür außerordentlich spannend und mysteriös, sodass es sehr schwer fällt, es aus der Hand zu legen.  Wir befinden uns einige Jahre nach "Die Seltsamen" und Hattie ist nach wie vor im Alten Land gefangen. Doch taucht nun ein neues Gesicht in der Geschichte auf. Der verarmte Straßenjunge Pikey, der unter einer Apotheke lebt. Eines Nachts wurde er von einer Fee überfallen, die ihm eines seiner Augen stahl. Seit dem kann er mit diesem "schlechten" Auge in das Alte Land sehen. Tatsächlich entdeckt er dort Hattie für einen kurzen Augenblick. Durch unglückliche Zufälle landet Pikey allerdings im Gefängnis, wo er Bartholomew Kettle und Mr. Jelliby begegnet. Barthy erhofft sich mit Pikeys Hilfe, Hattie endlich aus dem Alten Land zu befreien.  Es ist ein spannendes und fantasievolles Abenteuer. Stellenweise vielleicht ein wenig brutal aber mir hat diese Mischung einfach super gut gefallen.  Schade, dass die Geschichte nun zu Ende ist. Ich hätte mir einen dritten Teil erhofft.  Nun kann ich nur wieder warten, ob Stefan Bachmann noch so ein fantastisches Buch schreibt. 

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  • Ein Klasse zweiter Teil der Mich restlos begeistert!!! :D

    Die Wedernoch
    Solara300

    Solara300

    13. October 2014 um 14:23

    Kurzbeschreibung Nachdem Hettie in die Feenwelt entführt wurde, beschließt Barthy Nägel mit Köpfen zu machen und seine Schwester schnelllst möglich zurück zu holen. Dabei bekommt er Unterstützung von Pikey Thomas der ihm eine große Hilfe ist und Mr. Jelliby. Denn Pikey hat ein besonderes Auge mit dem er mehr entdecken kann als seine Mitmenschen... Cover Das Cover ist für mich wieder eindeutig mit Stefan Bachmanns erstem Teil zu vergleichen und hat somit wiedererkennungswert. Nur dieses Mal ist es in Lila gehalten. Charaktere Hettie die versucht in der Feenwelt keine Angst zu zeigen, da sie einen starken Charakter hat und sich nicht unterbuttern lässt. Bartholomew der seiner Schwester geschworen hat sie zurückzubringen und eisern an seinem Vorhaben festhält. In dem Punkt sind beide zum Glück sehr taff. Pikey Thomas der nach einem Diebstahl eine besondere Begabung hat. Mr. Jelliby der einfach Klasse ist! :D Schreibstil Der Autor Stefan Bachmann hat hier eine wunderbare Fortsetzung erschaffen die mich nicht nur in Ihren Bann gezogen hat, sondern auch mit überraschenden Wendungen wie schon im ersten Teil begeisterte. :D Meinung Zwischen den Welten gibt es ein Portal, bist Du bereit hindurchzugehen??? Genau in diese Welt will Barthy der seiner Schwester geschworen hat sie zurück zu bringen. Denn Hettie ist in die Feenwelt gelangt und bei ihr ist ein griesgrämiger Feenbutler. Hettie wurde im ersten Teil mit geheimnisvollen Linien gekennzeichnet und ist das Portal das den Übergang in die Feenwelt ermöglicht. Unglücklicherweise passiert Hettie genau das, denn sie gehört zwar nicht wirklich zu den Menschen da sie kein Mensch ist und auch nicht wirklich zu den Feen. Die Welt der Feen ist deshalb sehr gefährlich für Hettie und sie hofft dass bald die Hilfe in Form von Barthy naht. Aber wer jetzt glaubt das Hettie sich hängen lässt, angesichts dieser Situation der irrt. Denn Hettie weiß das sie am besten keine Schwäche zeigt, denn dann wäre sie verloren. So setzt sie ihren Weg mit dem still schweigenden Begleiter fort. Derweil ist Barthy außer sich vor Sorge und schmiedet einen Plan um seine Schwester zurück zu bringen. Hilfe bekommt er dabei von Spikey Thomas der ein besonderes Auge hat, das Hettie sehen kann. Denn Pikey Thomas hatte sein linkes Auge eingebüßt da es eine Fee gestohlen hat. Er ist eigentlich ein Mensch der gerne seine Ruhe hat und der am liebsten von karamelläpfeln träumt. Aber auch unser lieber Mr. Jelliby ist wieder mit von der Partie und gemeinsam machen sie sich auf die Suche... Kleine Anmerkung. Bitte zuerst den ersten Teil lesen, da man sonst vielleicht nicht wirklich reinfindet, was schade wäre. Fazit Eine Klasse Geschichte die mich in seinen Bann gezogen hat und die mich sehr begeistert. Absolut empfehlenswert. 5 von 5 Sternen

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  • Möglicherweise weiß niemand von uns, wie wichtig wir sind.

    Die Wedernoch
    MissErfolg

    MissErfolg

    12. October 2014 um 17:25

    Vorab möchte ich eines sagen: Ohne "die Seltsamen" zuvor gelesen zu haben, wird es sicherlich schwierig, dem Inhalt der Erzählung problemlos folgen zu können. Außerdem wage ich die Behauptung, dass die Leser, die schon mit dem Vorgänger nicht viel anfangen konnten, sicherlich auch mit den "Wedernoch" ihre Schwierigkeiten haben werden. Ich für meinen Teil habe mich sehr auf die Fortführung der Geschichte rund um Bartholomew, Hettie und Mr. Jelliby gefreut - und wurde nicht enttäuscht! "Während wir uns hier unterhalten, donnern zwölf Feengefängnisse aus dem Norden herab, und du kannst mir glauben, sie sind fest entschlossen, diese elende Stadt in Schutt und Asche zu legen." Im ersten Teil der Geschichte - in "die Seltsamen" - musste der junge Bartholomew hilflos mit ansehen, wie seine jüngere Schwester Hettie entführt wird. In die Welt der Feen, zu der der Weg zunächst versperrt scheint. Die Handlung in "die Wedernoch" schließt nicht nahtlos an "die Seltsamen" an. Wir begegnen Bartholomew erst ein paar Jahre später in London wieder. Jahre, die er damit verbracht hat, nach seiner Schwester zu suchen, wobei er auf die (finanzielle) Hilfe Mr. Jellibys vertrauen durfte, der inzwischen zum Lord ernannt wurde. Bisher waren Bartholomews Versuche, einen Weg in die Feenwelt zu finden, jedoch zum Scheitern verurteilt und die Frage, ob Hettie überhaupt noch lebt, treibt ihn um. Als neuer Protagonist wird in "die Wedernoch" Pikey eingeführt. Ein Straßenjunge, der unter ganz wundersamen Umständen Bartholomews Weg kreuzt und (ganz unbewusst) den lang ersehnten ersten Hinweis zu Hetties Verbleib geben kann. Mit seinem "Feenauge" (sein richtiges Auge wurde ihm von einer Fee gestohlen) hat er Hettie in der Feenwelt gesehen - behauptet Pikey jedenfalls. Die aufregende und skurile Suche nach Hettie beginnt. Dabei geraten die beiden Jungen das ein ums andere Mal in Lebensgefahr, denn London befindet sich im Krieg gegen den Feenkönig und seine Gefolgschaft. "Wenn du das nächste Mal die Augen öffnest, wirst du in London sein, und der Fluss wird zwischen deinen Zehen hindurchströmen, und die Häuser werden zu deinen Füßen in Trümmern liegen. Und alle werden weinen und wehklagen und dich anschreien: O Hettie, was hast du getan!" Bachmann hat mich erneut überzeugt. Ich bin mit hohen Erwartungen an "die Wedernoch" herangegangen und wurde nicht enttäuscht. Im Gegensatz zu vielen anderen Literaten aus dem Fantasy-Genre kann Bachmann nämlich mit wirklich neuen Ideen aufwarten. Auch wenn seine Feenwelt und deren Bewohner zuweilen etwas an Alice aus dem Wunderland oder den Zauberer von Oz erinnern, erlebt man hier einen Einfallsreichtum, der seinesgleichen sucht! Rollende Feen-Gefängnisse, Standuhren, die die Stimmungslage der Hausbewohnerin anzeigen oder Pferdemenschen - bei Bachmann kommt jeder Fan der gehobenen Fantasy ganz auf seine Kosten. Dass es manchmal vielleicht etwas ZU verrückt und skuril zugeht, muss man dem jungen Autoren wohl nachsehen - sein Ideenreichtum ist manchmal etwas mit ihm durchgegangen. Bachmanns unaufgeregter, geradliniger Erzählstil braucht keine verwinkelten Schachtelsätze, um anspruchsvoll zu sein. Fragen, die nach der Lektüre von "die Seltesamen" bezüglich seiner Feenwesen noch offen geblieben waren, wurden in "die Wedernoch" zu meiner vollsten Zufriedenheit geklärt. Der regelmäßige Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen (Bartholomew und Pikey auf der einen, Hettie auf der anderen Seite) war keinesfalls verwirrend, sondern abwechslungsreich und wunderbar dazu geeignet, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. "Die Wedernoch" ist ein wunderbares Werk der Fantasy mit kreativen Steampunk Elementen und einem Feenvolk, das völlig unromantisch, sondern vielmehr unberechenbar und furchteinflößend daherkommt.

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  • Rezension zu Die Wedernoch von Stefan Bachmann

    Die Wedernoch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. October 2014 um 09:49

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog; Anima Libri - Buchseele Mit “Die Seltsamen” hatte mich Stefan Bachmann ja doch irgendwie etwas enttäuscht. Zwar fand ich den Roman nicht schlecht, aber ich hätte mir mehr erwartet. Meine Erwartungen für den zweiten Teil der Dilogie, “Die Wedernoch”, waren daher irgendwie durchwachsen, da ich mir einerseits nicht sicher war, ob ich mir wirklich “mehr” erhoffen dürfte, andererseits aber trotzdem darauf gehofft habe, dass “Die Wedernoch” irgendwie mehr bietet. Hat aber nicht so ganz hingehauen. Ich weiß, dass Stefan BachmannsBücher bei vielen auf große Begeisterung stoßen und ich finde sie stilistisch gesehen auch alles andere als schlecht. Auch in “Die Wedernoch” konnte mich, wie schon in “Die Seltsamen”, der Schreibstil des Autors begeistern, der wirklich sehr bildhaft und detailreich ist, leider hatte ich aber auch wieder genau das gleiche Problem wie im ersten Band. Denn erneut gab es einige Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, dass sich “glückliche Zufälle” häufen und der “Deus ex machina”-Effekt eintritt. Dazu kommen einige Stellen, an denen die Kontinuität der Handlung/Schilderungen gelitten hat, wo “Anschlussfehler” aufgetreten sind, wo zum Beispiel Figuren plötzlich die Plätze getauscht haben (Figur A steht da, wo zwei Sätze vorher noch Figur B stand, ohne dass von irgendeiner Bewegung der beiden die Rede war). Auch die Handlung fand ich nur mäßig gut, irgendwie hatte ich das Gefühl, dass keine rechte Spannung aufkommen wollte, so einige Teile erschienen mir hauptsächlich Lückenfüller zu sein, die nichts zur Handlung beigetragen haben. Die letzten Seiten waren zwar richtig, richtig spannend, aber das konnte das ganze dann doch nicht mehr ausgleichen. Schade, die Ideen finde nach wie vor wirklich sehr gut, genau wie Stefan Bachmanns Schreibstil, die Handlung von “Die Wedernoch” war mir aber zu “flach” und nicht spannend genug und es gab, wie schon in “Die Seltsamen”, zu viele Stellen, an denen es sich der Autor durch glückliche Zufälle und fehlende Kontinuität zu einfach gemacht hat.

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  • Buchverlosung zu "Die Wedernoch" von Stefan Bachmann

    Die Wedernoch
    Legeia

    Legeia

    Der Diogenes-Verlag war so nett, mir zwei Exemplare des Buches "Die Wedernoch" zu schicken. Ein Buch werde ich verlosen, inklusive Poster. Vielen Dank an den Verlag! Klappentext: Seit Bartholomews Schwester Hettie aus London weg und ins Land der Feen entführt wurde, sind Jahre vergangen – auch wenn es sich im eisigen Feenforst nur wie Minuten anfühlt. Der Einzige, der dieses Mischlingsmädchen – halb Mensch, halb Feenwesen, mit dürren Zweigen statt Ohren – sehen kann, ist der einäugige Straßenjunge Pikey. Bartholomew würde viel für Pikeys Visionen geben: Zusammen mit seinem Freund Lord Jelliby hat er geschworen, Hettie wiederzufinden, die Hoffnung aber schon fast aufgegeben. Pikey seinerseits ist einem Tauschhandel nicht abgeneigt – er würde alles tun, um seiner Vergangenheit zu entkommen. "Die Wedernoch" ist der zweite und finale Band der Steampunk-Geschichte um Bartholomew Kettle, seiner Schwester Hettie und Mr. Jelliby. Hier ist der Link zum ersten Teil: Die Seltsamen Hinterlasst einfach hier einen Kommentar, damit landet ihr im Lostopf. Viel Glück!

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    • 72
    franzzi

    franzzi

    30. September 2014 um 22:29
  • Von Mischlingen, Feen und Schlauen Königen

    Die Wedernoch
    Legeia

    Legeia

    25. September 2014 um 20:03

    Klappentext: Bartholomew hat aus nächster Nähe mit angesehen, wie sich ein Tor zwischen seiner Welt und dem verzauberten Feenforst auftat und seine Schwester dahinter verschwand. Er hatte versprochen, Hettie nach Hause zu holen, koste es, was es wolle. Aber was ist, wenn die bösen Wesen nur den richtigen Moment abwarten, um auch ihn zu entführen? ›Die Wedernoch‹ zeigt auf höchst packende Weise, wie drei junge Außenseiter – nicht obwohl, sondern weil sie anders sind! – die gefährlichsten Abenteuer bestehen können. Der Autor: Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen die Fächer Orgel und Komposition studiert), ansonsten aber von seiner Mutter bis zum Highschool-Abschluss zu Hause unterrichtet wurde. Er will Filmkomponist werden. Mit 16 schrieb er, inspiriert von seiner Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis’ ›Chroniken von Narnia‹, sein Debüt, ›Die Seltsamen‹. Meine Meinung: Der erste Teil der zweibändigen Steampunk/Fantasyreihe endete damit, dass die kleine Hettie im Alten Land verschwand. Entführt von den Feen. Ihr Bruder Bartholomew hat sich geschworen, sie zurück zu holen, um jeden Preis. Doch neben der kräftezehrenden Suche nach der geliebten Schwester bricht ein Krieg aus, der ein schlimmes Ende für die Menschen nehmen könnte. Der Straßenjunge Pikey Thomas, der ein ganz besonderes Auge hat, ist diesmal mit von der Partie; er ist unersetzlich und eine große Hilfe für Batholomew. Können die beiden Hettie retten? Lange habe ich auf die Fortsetzung und das Finale gewartet. Die Geschichte erzählt abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven von Hettie und Barth bzw. Pikey, der eine entscheidende Rolle spielt. Ich fand seine Figur äußerst interessant angelegt. Aber auch Hetties Entwicklung spielte eine große Rolle, die sich im Nachthemd verbissen wehren muss. Mr. Jelliby hatte diesmal den kleineren Part, und auch Barth kam erst spät in die Handlung hinein. Die Steampunk- und Fantasyelemente, die der Autor vereint, waren wieder sehr ideenreich. Pferde, die sich in junge Männer verwandeln, Feengefängnisse, die wie ein eiserner Globus mit Widerhaken und Stacheln durch die Landschaft rollen und ein Maskenball, der so manche Überraschung birgt. Die Standuhr hatte es mir besonders angetan: "Sie hatte ein Pendel und zwei stacheldünne Zeiger, und sie war mit Schnitzereien bedeckt, die Dornen nachempfunden waren. In ihrem Inneren trat ein kleiner Wichtel in die Pedale, und Zahnrädchen und hölzerne Kolben knarrten ohne Unterlass. Aber es war keine gewöhnliche Standuhr. Sie zeigte die Zeit nicht in Stunden und Minuten an, sondern in Gemütslagen. Statt Zahlen prangten vier kleine Messinggesichter auf ihren brünierten Wangen. Das erste grinste, das zweite schaute traurig drein, das dritte wütend, und beim letzten Gesicht war sich Hettie nicht sicher, aber sie vermutete, dass es schlief." Ich muss zugeben, dass ich anfangs die Zusammenhänge noch etwas verwirrend fand, aber nach und nach wurden sie deutlicher. Nach einigen Längen, die aber nicht übermäßig waren, gipfelte das Buch in einem sehr spannenden Finale. Stefan Bachmanns Welt, in die er den Leser/die Leserin entführt ist eigen, voller magischer Einfälle und auch etwas schonungslos. Band eins hat mir einen Tick besser gefallen, aber der Ausgang der Geschichte hat mich dafür mitgerissen. 4 Sterne für den gelungenen Abschluss.

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