Palast der Finsternis

von Stefan Bachmann 
4,0 Sterne bei198 Bewertungen
Palast der Finsternis
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (150):
EveniaBlackTears avatar

Gruselige Stimmung, toller Plot, spannend bis zur letzten Seite. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Kritisch (12):
Ashimauss avatar

Keine Atmosphäre, keine Spannung, 08/15 Story mit flachen Charakteren. Chaotisches Ende mit vielen offenen Fragen.

Alle 198 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Palast der Finsternis"

Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257300550
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:23.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesehexe92s avatar
    Lesehexe92vor einem Monat
    Kurzmeinung: Das Buch fängt spannend an, die Spannung kann aber nicht ganz gehalten werden.
    Gute Idee, aber nicht ganz gelungen


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    Faancys avatar
    Faancyvor 5 Monaten
    Grandioser Mystery-Roman

    "Palast der Finsternis" ist eine nervenaufreibende und rätselhafte Geschichte. Die Handlung beginnt schon direkt spannend, sodass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Die Seite flogen nur so dahin. Man fühlt sich ein bisschen wie ein Detektiv, der das Rätsel lösen möchte. An manchen Stellen war es so aufregend und rasant, dass sich meine Lesegeschwindigkeit plötzlich gefühlt verdoppelt hat. Manchmal schlich sich ein leichter Schauer an. Die Geschichte ist nicht wirklich gruselig, aber doch irgendwie beunruhigend. Alles ist so mysteriös und scheinbar gehen paranormale Dinge im Palast vor sich.

    Der Schreibstil ist sehr bildhaft, aber auch gewöhnungsbedürftig. Es gibt zwei Zeitebenen, in denen die Geschichte erzählt wird, was sich im Schreibstil bemerkbar macht. Das fand ich super gelöst, denn die Sprache in den verschiedenen Zeiten unterscheidet sich nun mal. Aber manche Sätze waren anfangs nicht so flüssig zu lesen. Ich musste mich erstmal dran gewöhnen, aber nach kurzer Zeit war die Art und Weise, wie Stefan Bachmann schreibt schon so vertraut, dass ich keine Probleme mehr hatte.

    Auch die Charaktere fand sehr interessant. Jeder war auf seine eigene Art merkwürdig, aber trotzdem liebenswert. Ich bin auch total gut mit der Protagonistin Anouk zurechtgekommen. Viele meinten, dass sie Anouk anstrengend und nervend fanden. Das kann ich jetzt so nicht bestätigen. Sie hat ihre Gründe und ihre Entwicklung ist auf jeder Seite spürbar.

    Alles in allem haben wir hier eine außerordentliche Geschichte, mit vielen Rätseln und Fragen. Ich habe mich auf jeder Seite unterhalten gefühlt, habe mit gefiebert und mich sogar an vereinzelten Stellen kurz gegruselt. Für mich hat "Palast der Finsternis" alles,, was ein Buch haben muss, damit ich gerne dazu greife.

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    Jezebelles avatar
    Jezebellevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Vielleicht mit der heißen Feder geschrieben - Plot und Personenkonstellation hätte Raum für mehr Tiefe und Rätsel gegeben
    Erwartungen und Geschehen stimmten nicht überein

    Dieses Buch beeindruckt am Anfang durch sein tolles Cover. In Grüntönen schimmern hier Schmetterlinge in einem alten Gewölbe. Auch der Titel macht Einiges her. Somit also zwei Gründe, das Buch umzudrehen und sich den Klappentext durchzulesen. Hier wird von einer mysteriösen Auswahl gesprochen, in der unterschiedliche Jugendliche einen unterirdischen Palast, der vor der Französischen Revolution errichtet wurde und in dieser wirren Zeit der Adligen Familie Unterschlupf bot. Soweit bin ich immer noch dabei und entschied mich zum Lesend es Buchs. Die Geschichte fängt wie ein Jugendroman an und gefiel mir gut. Man lernt die Protagonistin kennen, die kein all zu leichtes Schicksal hat. Sie war mir sofort sympathisch. Auch das Zusammentreffen mit den anderen Jugendlichen ist interessant, eil hier sehr unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Angekommen beim Palast steigt die Düsternis und das Geheimnisvolle beim gemeinsamen Dinner. Dann geschieht alles ziemlich schnell und brutal und die Gruppe ist im unterirdischen Reich. Hier fühl man sich schnell an „The Cube“ erinnert. Merkwürdige Fallen und Wesen begegnen ihnen. Hier wird es leider auch zunehmend schräger und aus meiner Sicht unlogischer. Man hat das Gefühl, die unterschiedlichen Arbeitsphasen erkennen zu können. Und richtig stimmig sind die leider nicht. Interessant erschien mir noch der Zeitsprung, der einen den Palast auch nochmals aus der Sicht ihrer „Erstbewohner“ erleben lässt. Nur leider bin ich eben kein Zombiefan. Die Auflösung am Ende, so man sie dann so nennen will, ließ mich etwas unbefriedigt zurück. Spannung hat das Buch, nur aus meiner Sicht wird das Potential des Plots nicht ganz ausgenutzt.

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    Herzensbuechers avatar
    Herzensbuechervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannender und guter Anfang, der zum Schluss leider etwas nachlässt.
    Geheimnisvoller Schmetterlingspalast

    # 1 Kannst du auch in riskanten Situationen Ruhe bewahren?
    # 2 Besitzt du besondere Talente, von denen niemand weiß?
    # 3 Hast du den Ehrgeiz, etwas zu tun, was noch niemand vor dir gewagt hat?
    Dann bewirb dich für unsere geheime Expedition zu einem unterirdischen Palast, den seit zweihundert Jahren niemand betreten hat.
    Fünf junge Leute mit außergewöhnlichen Begabungen glauben, sie seien für geheime Forschungsarbeiten an einem unterirdischen Palast in Frankreich ausgewählt worden. Doch was sie tatsächlich erwartet, können sie sich in ihren kühnsten Alpträumen nicht vorstellen.

    Meine Meinung

    Schon von außen ist dieses Buch außergewöhnlich. Das Cover von Palast der Finsternis zeigt einen langen Gang und eine weiße Gestalt von hinten, davor sieht man einen Schwarm Schmetterlinge. Das Bild schimmert und wirkt wie ein 3D-Bild – auf jeden Fall sehr mysteriös und geheimnisvoll.

    Genauso beginnt auch das Buch. Die Außenseiterin Anouk erhält eine nicht übertragbare Einladung an einer geheimnisvollen und streng geheimen Expedition in Paris teilzunehmen. Sie soll, zusammen mit vier anderen Jugendlichen einen unterirdischen Palast erforschen den ein leicht verrückter Adliger bauen ließ um seine Familie vor der französischen Revolution in Sicherheit zu bringen. Einzige Bedingung, sie darf niemand auch nur ein Wort verraten und so läßt Anouk ihre Familie und ihren Alltag hinter sich um das Abenteuer zu beginnen!

    Das Buch springt in den Zeiten zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1789 – hier wird die Geschichte des Palastes aus der Sicht der Jugendlichen Aurélie erzählt. Durch sie erfahren wir nach und nach immer mehr Details über die Familie Bessancourt. Der Schreibstil ist spannend und durch die Zeitsprünge auch immer abwechslungsreich. Die Geschichte von Anouk startet als Abenteuer welches dann aber in dem sogenannten Schmetterlingspalast  schnell in Richtung Horror und Fantasy entwickelt. Zwischendrin waren mir die Kampfszenen etwas zu ausführlich, das ist aber das Einzige was ich kritisieren könnte. Ansonsten ist es ein sehr unterhaltsames und spannendes Buch mit sehr interessanten und unterschiedlichen Akteuren.

    Ein Genre für das Buch zu definieren ist schwierig, es ist ein bisschen YA, ein bisschen Fantasy und ein bisschen Thriller und etwas Horror, alles sehr gut gemixt und angenehm zu lesen.

    Mein Fazit

    Wer Lust hat, sich auf diesen Genremix einzulassen, dem wird das Buch bestimmt gut gefallen. Zwischendrin war es mir ein bisschen zu dick aufgetragen, aber Fantasy ist auch nicht mein bevorzugtes Genre. Man sollte ein bisschen Zeit haben um sich auf das Buch einzulassen und ohne Vorurteile ans Lesen gehen – für Fantasy Leser ist Stefan Bachmann sowieso eine Leseempfehlung!

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    Judith_Icks avatar
    Judith_Ickvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Endlich mal wieder (Jugend-)Fantasyliteratur ohne, dass der Inhalt vom großen "Ro"(mantasy) überlagert wird!
    Schöne Idee

    Die Story ist von Anfang an sehr spannend aufgebaut. Man lernt die einzelnen Protagonisten kennen, erfährt aber nicht viel über sie und kann daher das Buch nicht weg legen, weil man mehr wissen will. Ebenso verhält es sich mit dem Schmetterlingspalast. Man bekommt nur stückweise weitere Informationen, während man die Protagonisten auf ihrem Weg durch den Palast begleitet.

    Während der Leserunde ist viel spekuliert worden, worum es eigentlich geht und wie sich die Geschichte am Ende auflöst. Ich habe natürlich auch eigene Vermutungen angestellt, bin aber am Ende tatsächlich von der Auflösung überrascht worden. Hier gibt es allerdings einen kleinen Kritikpunkt: mir erschien die Lösung dann doch zu einfach und zu schnell erklärt. Nachdem ich zuvor über 300 Seiten lesen musste um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, war ich dann irgendwie ein kleines bisschen enttäuscht, dass es am Ende doch so einfach war.

    Eine weitere Sache, die mich etwas gestört hat, ist die Wortwahl. Es werden sehr viele Fachbegriffe und nicht gerade geläufige Wörter verwendet, die man auch gegen gebräuchliche deutsche Wörter hätte tauschen können. Auf diese Weise wird zwar noch mal Anouks Intelligenz verdeutlicht, aber für den Lesefluss fand ich es teilweise störend. Und leider kann ich auch kein Französisch, daher hätte es mir besser gefallen, wenn die fremdsprachigen Sätze im Kontext noch etwas besser erklärt worden wären. Hin und wieder hatte ich das Gefühl, dass ich einen vielleicht wichtigen Satz nicht verstehen konnte.

    Nichtsdestotrotz gibt es 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir. :)

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    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 8 Monaten
    Skurril und unterhaltsam!

    Gleich am Anfang über Anouk zu stoßen, aus deren Perspektive auch der größte Teil der Geschichte geschildert ist, war einfach erfrischend. Ich wusste überhaupt nicht, worauf ich mich bei diesem Buch einlasse, doch sie konnte gleich alles auflockernd. Mit ihrem großen Mundwerk und viel Köpfchen geht sie eher skeptisch an jede Situation heran und hinterfragt alles, was einen selbst dazu führt.
    Als sie auf die vier weiteren Jugendlichen stößt, mit denen sie gemeinsam die mysteriöse Expedition starten soll, ist sie hin und her gerissen, zwischen dem Wunsch Kontakte zu knüpfen und jedem vor den Kopf zu stoßen.
    Bei den meisten anderen Protagonisten hätte mich dieses Verhalten wohl gestört, der Autor hat es aber geschafft, dass es für mich in diesem Fall aber einfach nur erfrischend und unterhaltsam war.

    Aha. Alles klar. Ich habe keine Ahnung, wie ich mit jemandem umgehen soll, der keinen Sarkasmus versteht. Angeblich lässt sich Intelligenz daran messen, wie sensibel man auf Humor reagiert. Keine Ahnung, ob das stimmt oder nicht, aber ich tröste mich damit, dass die Leute, die mich nicht lustig finden, einfach nur dämlich sind.

    Man merkt relativ schnell, dass hier einiges nicht zu stimmen scheint und die ganze Situation wirkt ziemlich abgedreht. Und obwohl der Schreibstil auf der einen Seite unglaublich ruhig und intelligent wirkt, so wird doch gleichzeitig eine so enorme Spannung aufgebaut, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen möchte.
    Ebenso wie Anouk und ihre Begleiter Lilly, Will, Jules und Hayden tappt man im Dunkeln und wird einfach nicht schlau. Die jeweiligen Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und sorgen für viel ABwechslung. Man stellt sämtliche Spekulationen an, was es mit diesem seit fast 300 Jahren verschollenen Palast unter der Erde Frankreichs auf sich hat, und kann sich doch nie sicher sein.
    Jeder weitere Schritt in die Tiefe und jede neue Erkenntnis scheint nur noch mehr Gefahr mit sich zu bringen und die junge Expeditionsgruppe wird an ihre Grenzen getrieben.

    „…Angenommen, wir lassen uns nicht mehr einschüchtern und unternehmen etwas, anstatt nur schreiend durch die Gegend zu rennen?“
    „Ich glaube, schreiend herumzurennen war ein ziemlich akzeptables Benehmen unter den gegebenen Umständen“, erwidert Jules.

    Obwohl mir diese Geschichte genau das gegeben hat, was ich mir erhofft hatte, konnte sie mich dennoch überraschen. Die Atmosphäre war einfach einzigartig und obwohl man selbst oft nicht weiter wusste, hat sie einem unglaublich viel Input geboten. Gerade diese Mischung zwischen einer ziemlich abgedrehten Situation, viel Ruhe und gleichzeitig so viel Spannung hat für ein außergewöhnliches Leseerlebnis gesorgt, dass ich nur weiterempfehlen kann.
    Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, was mir persönlich beim Lesen immer sehr gut gefällt, da ich eher mal zwischendurch lesen kann, ohne mitten in einer Szene unterbrechen zu müssen. So liest man einerseits aus Anouks Perspektive und erfährt, was aktuell passiert, ebenso sind aber auch immer mal wieder kurze Kapitel von der Zeit der Enstehung des Palastes eingefügt, die die eigene Neugier nur noch umso größer machen.

    FAZIT

    Auch, wenn ich mir gut vorstellen kann, dass diese Geschichte nicht für jeden geeignet ist, stellenweise brutal, abgedreht und dann doch wieder von einer mysteriösen Ruhe umgeben, so konnte sie mich umso mehr mit ihrer einzigartigen Atmosphäre und den abwechslungsreichen Charakteren überzeugen.
    Hinter jeder Ecke ein neues Geheimnis, eine unbekannte Gefahr und unglaublich viel Unterhaltung!

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    U
    umivankebookievor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Der Schreibstil, die Protagonisten und die Handlung sind so wahnsinnig gut! Der Autor beweist mit diesem Werk großes Talent!
    Eine Wahnsinnig gute Geschichte mit viel Spannung!

    Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch dank der lieben Sarah Ricchizzi, die auf ihrem Blog davon erzählte und meine Neugier weckte. Das Cover finde ich unglaublich schön sowie mysteriös, so dass ich es beim Diogenes Verlag angefragt habe. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!*

    Den Klappentext hatte ich nur überflogen, so dass ich mit relativ wenig Wissen an die Lektüre heranging und es einfach auf mich zukommen ließ. Erzählt wird aus zwei unterschiedlichen Perspektiven zu unterschiedlichen Zeiten, die sich während der Lektüre gelegentlich abwechseln: Einerseits aus der Sicht der Familie Bessancourt aus dem Jahr 1789, andererseits aus der Gegenwart. Der Einstieg fiel mir nicht schwer, im Gegenteil, die beiden unterschiedlichen Zeiten weckten meine Neugier ebenso wie die Protagonisten, die mich schon nach wenigen Seiten fesseln und begeistern konnte. Die Grundidee an sich finde ich unglaublich gut! Die Verknüpfung beider Zeiträume, die im ersten Moment zusammenhanglos erscheinen, empfinde ich richtig gut gelungen sowie die Unvorhersehbarkeit einiger Ereignisse fand ich richtig toll umgesetzt. Chapeau an den Autor, das war ganz große Unterhaltung!

    Anouck, die Hauptfigur des Romans, gefällt mir unheimlich gut und war mir sofort sympathisch durch ihren fantastischen Sarkasmus, ihrer Schlagfertigkeit und auch ihrer Aufgewecktheit; ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Zusätzlich mochte ich die Tatsache, dass sie nicht allem und jedem glaubte, sondern hinterfragte, während die anderen Protagonisten vieles einfach so hinnahmen. Die Rede ist von Jules, Hayden, Lilly und Will, die es mit Anouck zwar nicht immer leicht haben, die einander aber ein gewisses Maß an Vertrauen schenken (müssen), wenn sie ihrem Schicksal entgehen wollen. Denn alle Jugendlichen sind durch einen interessanten, ja meiner Meinung genialen, Umstand miteinander verbunden. Aber mehr möchte ich nicht verraten, denn ich möchte niemanden spoilern.

    Der Schreibstil Stefan Bachmanns ist angenehm und unglaublich gut, wenn es darum geht einige Situationen spannend zu erzählen. Der Autor versteht es regelrecht den Leser mit seinen geschickten Beschreibungen und Erklärungen an die Seiten zu fesseln, die die Spannung in jeder Sekunde weiter erhöhen und ein Beiseitelegen des Buches schlichtweg unmöglich machen. Der zwischenzeitliche Wechsel der Zeiten war für mich nicht verwirrend, im Gegenteil, es verlieh der ganzen Geschichte eine größere Dynamik und erhöhte, wenn das überhaupt noch möglich war, die Spannung der Situation. Nicht selten ließ es mich mit klopfendem Herzen, vor Überraschung geweiteten Augen und dem Bedürfnis, einen Moment inne zu halten und „Wow, einfach nur wow“ zu denken, zurück.

    Palast der Finsternis von Stefan Bachmann konnte mich mit der Geschichte, den interessanten Charakteren sowie den Gefühlen, die es in mir auslöste, absolut begeistern. Der Autor hat riesiges Talent bewiesen beim Verfassen dieses Werkes, ich bin immer noch hin und weg, erstaunt, überrascht, baff. Fantastisch, einfach nur fantastisch! Es war eine immense Unterhaltung, es hat ungemein Spaß gemacht Anouck und die anderen auf ihrer Expedition zu begleiten! Deswegen bewerte ich es mit Tauchliebe und empfehle es jedem unbedingt zu lesen. Dieses ist nicht nur ein Buch, es ist ein Stück Kunst. Ich stimme einigen meiner Bloggerfreunden zu, die behaupten, dass es teilweise brutal und aufgrund dessen eventuell nicht jedermanns / -fraus Sache sei. Aber trotzdem würde ich sagen: „Versucht es trotzdem. Es ist soooo guuut!“

    Kommentare: 1
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    Niccitrallafittis avatar
    Niccitrallafittivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannungsgeladene Geschichte über fünf Jugendliche
    Eine spannungsgeladene Geschichte über fünf Jugendliche

    Der Einstieg in das Buch hat mir richtig gut gefallen, was hauptsächlich an der sarkastischen Protagonistin lag, aber auch an dem angenehmen Schreibstil, der jugendlich, gehaltvoll und eloquent zugleich wirkte. Anouk wurde mit vier anderen Jugendlichen auf eine Expedition in Paris geschickt, wo schnell klar wurde, dass es mit mysteriösen Dingen zugeht und der Schein, der am Anfang bestand, trügt.
    Dabei stellte sich bald heraus, dass Anouk eine Art Anführerposition übernommen hat, was ich ziemlich cool fand, aber vor allem mochte ich den Aspekt, dass sie zum Ende hin auch mal Schwäche zeigen durfte und endlich etwas mehr über sich erzählte. Auch die anderen Charaktere fand ich interessant, wobei ich sie punktuell wenig zu fassen bekam und sie als auswechselbar empfunden habe. Besonders bei zwei Jungs wusste ich nie genau wer wer war und was ihre jeweilige Rolle war. Lilly fand ich hingegen ziemlich cool, da sie des Öfteren Mut bewiesen hat. Identifikationsfigur war für mich persönlich jedoch die ganze Zeit über Anouk, die mich durch Ehrlichkeit, Sarkasmus und Humor, aber auch durch ihre Stärke und ihren Mut mitreißen konnte, zumal ich ihre Motivation, die gefährlichen Umstände, in die sie hineingeraten war, zu bewältigen, interessant fand.
    Was mir bei den Figuren fehlte war die Tatsache, dass ich nicht sehr viel über ihre Hintergründe erfahren konnte. Ausschließlich bei Anouk hatte ich das Gefühl, ein wenig Informationen zu ihren Familienverhältnissen und den Hintergründen erfassen zu können, jedoch hätte ich mir auch da mehr Tiefe gewünscht.
    Das Setting des Palasts fand ich wirklich gelungen, es gab zahlreiche Räume und Säle, die detailliert beschrieben wurden. Auch die Idee der Geschichte gefiel mir richtig gut, sie stellte einen interessanten Mix aus geschichtlichen Aspekten und abgedrehten Fantasy-Anteilen dar. Die Atmosphäre war düster und besaß eine Sogwirkung. Jedoch hätte ich mir auch hier gewünscht, viel mehr darüber zu erfahren, wie es überhaupt zu den Umständen im Palast gekommen ist, aber vor allem würde ich gerne noch mehr über den Schmetterlingsmann wissen.
    Auf in etwa 300 Seiten wurde eine enorme Spannung aufgebaut, leider wurde nach meinem Empfinden auf den letzten 100 Seiten alles recht flott abgehandelt. In Relation zu dem Spannungsaufbau habe ich das Finale als relativ platt empfunden, auch blieben für mich sehr viele Fragen offen. Es gab wahnsinnig viele Aspekte, die meiner Meinung nach viel differenzierter hätten ausgebaut werden können, das immense Potential wurde nicht gänzlich ausgeschöpft. Trotz allem gefiel mir die Botschaft der Geschichte total gut, besonders die Bedeutung von Freundschaft für den Verlauf und die Entwicklung.
    Gut integriert fand ich übrigens die geschichtlichen Rückblicke in das Jahr 1789/90, also zu dem Beginn der Französischen Revolution, sowie die Einladung auf der Vorderseite der Klappenbroschur zur Erkundung des Palasts durch die Sapani Corporation.
    Palast der Finsternis stellt für mich eine spannungsgeladene Geschichte über fünf Jugendliche dar, die durch eine sarkastische, starke Protagonistin, eine ziemlich abgedrehte Idee und ein interessantes Setting begeistern konnte, was jedoch durch das flache Finale abgeschwächt wurde. 

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    sinaslesewelts avatar
    sinasleseweltvor 9 Monaten
    Flop!

    #derpalastderfinsternis von #stefanbachmann hat mir leider überhaupt nicht gefallen😔
    Durch das Cover und den Klappentext hatte ich irgendwie ganz andere Erwartungen. Eine Expedition durch einen unterirdisch Palast, da habe ich ich mir eine atmosphärische, mystische Geschichte erhofft - bekommen habe ich nichts dergleichen, eher etwas in Richtung Indiana Jones für Arme 🙈
    Die Charaktere waren mir allesamt zu platt, einige von ihnen haben auch null zur Geschichte beigetragen und hätten daher komplett gestrichen werden können. Es gab keine wirklichen Überraschungen, alles war vorhersehbar und damit nicht unbedingt spannend😕 Generell wirkte die Geschichte auf mich arg zusammengewürfelt und demnach überhaupt nicht stimmig. Es werden so viele Fragen aufgeworfen, die dann aber keine Spannung erzeugen sondern eher Frust und manche von ihnen werden zudem überhaupt nicht beantwortet!

    📖 F A Z I T : So hart es klingen mag - das einzig gute an dem Buch ist für mich das Cover! 🙈 Ich kann es nicht empfehlen.

    📖 Klappentext : Kannst du auch in riskanten Situationen Ruhe bewahren? Besitzt du besondere Talente, von denen niemand weiß? Hast du den Ehrgeiz, etwas zu tun, was noch niemand vor dir gewagt hat...? Für diese geheimnisvolle Expedition sind die Außenseiterin Anouk und vier weitere Kandidaten nach Paris gereist. Ihr Auftrag: einen unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger vor der Französischen Revolution für seine Familie erbauen ließ. Doch hinter der Tür mit dem Schmetterlingswappen erwartet die Jugendlichen in jedem Raum eine neue Gefahr und ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 9 Monaten
    Palast der Finsternis

    Lesegrund: 

    Dieses Buch klang für mich direkt nach einer spannenden Geschichte, in einem besonderen Setting und das hat meine Neugier geweckt.

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Anouk. Anouk ist eine Außenseiterin und sie ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen unterirdischen Palast zu erforschen. Den Palast hat ein Adliger zur Zeit der Französischen Revolution erbauen lassen, um ein Versteck für seine Familie zu haben. Doch Anouk und die anderen Jugendlichen merken sehr schnell, dass hinter der Tür mit dem Schmetterlingswappen, immer neue Räume warten, deren Gefahren sie nur gemeinsam bewältigen können. 

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Stefan Bachmann hat mir gut gefallen. Der Autor erzählt die Geschichte in Ich - Form, aus der Sicht der Protagonistin Anouk. Die Mischung aus historischen Fakten, bildhaften Beschreibungen und eher flapsigen Äußerungen von manchen der Jugendlichen hat etwas besonderes und war für mich ein schönes Lesevergnügen.

    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich sehr gelungen. Ich mochte es sehr, dass der Autor den Jugendlichen einige Facetten und interessante Eigenschaften mitgegeben hat. Auch die Zusammenstellung dieser verschiedenen Charaktere hat mir gut gefallen und auch die Art, wie er sie als Gruppe zusammenwachsen lässt.

     

    Spannung: 

    Den Spannungsbogen hat Stefan Bachmann gut gehalten. Zu Beginn steigt die Spannung eher langsam an, um im Laufe der Geschichte immer mehr zuzunehmen. Das hat mir gut gefallen und ich war stets neugierig, wie die Geschichte weitergehen würde. 

     

    Emotionen:   

    Die Emotionen haben mich in dieser Geschichte nicht ganz so überzeugt, wie ich es mir gewünscht hätte. Der Autor legt das Augenmerk mehr auf andere Dinge und das bot auch gute Unterhaltung, aber mit ein bisschen mehr emotionalen Momenten wäre es fast perfekt gewesen. 

     

    "Palast der Finsternis" ist eine spannende und interessante Geschichte, die mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat und die ich daher gerne weiterempfehle!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    "Ich hörte, wie es gebaut wurde, Vaters geheimes Versailles, ein Palast unterhalb eines Palastes, ein Reich aus Gold und Kristall, verborgen in den Wurzeln Frankreichs."

    Anuk ist glücklich. Sie fühlt sich sehr privilegiert, denn sie fliegt nach Paris, um an einem abenteuerlichen, aber auch sehr exklusiven Spiel teilzunehmen.
    Was aber wie ein spannendes Abenteuer vor historischer Kulisse anfängt, entwickelt sich allmählich zu einem wahren Alptraum.
    Was erwartet Anuk und die anderen Teilnehmer in Paris? Das erfahrt ihr in "Palast der Finsternis", dem neuesten Roman des US-amerikanischen Autors Stefan Bachmann.

    Zum Inhalt
    Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

    Bereit für eine Leseprobe?

    Zum Autor
    Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen den Bachelor in den Fächern Orgel und Film-Komposition absolviert). Sein von der Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis' "Chroniken von Narnia" inspiriertes Debüt, "Die Seltsamen", war ein Riesenerfolg in den USA und auch in Deutschland.

    Was verbirgt sich hinter diesem geheimnisvollen Spiel?
    Zusammen mit Diogenes verlosen wir 25 Exemplare von "Palast der Finsternis" unter allen, die gerne über Anuks Abenteuer in Paris lesen, sich darüber im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. 
    Was müsst ihr tun? Bewerbt euch* unter dem "Jetzt bewerben"-Button und antworte auf folgende Frage bis zum 23.08., wenn ihr dabei sein wollt:

    Anuk und vier anderen Jugendlichen dürfen einen unterirdischen Palast erkunden. Aber alles wird anders als erwartet.
    Was glaubt ihr verbirgt sich hinter den geheimnisvollen Türen?


    Ich bin auf eure Antworten gespannt und wünsche viel Glück!

    Und wenn ihr noch mehr über Stefan Bachmann und seinen neuen Roman wissen möchtet, dürft ihr das Special zu "Palast der Finsternis" nicht verpassen! Dort gibt es viel Tolles zu entdecken: eine extra lange Leseprobe, einen Psychotest, bei dem ihr feststellen könnt, ob auch ihr das Zeug dazu hättet, zusammen mit Anuk den Palast zu erkunden, und sogar den Soundtrack zum Buch, den Stefan Bachmann selber geschrieben hat.

    Außerdem habt ihr die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen, bei dem ihr alle drei Bücher von Stefan Bachmann gewinnen könnt:

    "Die Seltsamen"
    "Die Wedernoch"
    "Palast der Finsternis"

    Viel Spaß!

    Und alle, die nicht genug von Diogenes haben können, sollten die Leserunde zu "Vintage" von Grégoire Hervier nicht verpassen!

    * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
    Jezebelles avatar
    Letzter Beitrag von  Jezebellevor 5 Monaten
    Dieses Buch beeindruckt am Anfang durch sein tolles Cover. In Grüntönen schimmern hier Schmetterlinge in einem alten Gewölbe. Auch der Titel macht Einiges her. Somit also zwei Gründe, das Buch umzudrehen und sich den Klappentext durchzulesen. Hier wird von einer mysteriösen Auswahl gesprochen, in der unterschiedliche Jugendliche einen unterirdischen Palast, der vor der Französischen Revolution errichtet wurde und in dieser wirren Zeit der Adligen Familie Unterschlupf bot. Soweit bin ich immer noch dabei und entschied mich zum Lesend es Buchs. Die Geschichte fängt wie ein Jugendroman an und gefiel mir gut. Man lernt die Protagonistin kennen, die kein all zu leichtes Schicksal hat. Sie war mir sofort sympathisch. Auch das Zusammentreffen mit den anderen Jugendlichen ist interessant, eil hier sehr unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Angekommen beim Palast steigt die Düsternis und das Geheimnisvolle beim gemeinsamen Dinner. Dann geschieht alles ziemlich schnell und brutal und die Gruppe ist im unterirdischen Reich. Hier fühl man sich schnell an „The Cube“ erinnert. Merkwürdige Fallen und Wesen begegnen ihnen. Hier wird es leider auch zunehmend schräger und aus meiner Sicht unlogischer. Man hat das Gefühl, die unterschiedlichen Arbeitsphasen erkennen zu können. Und richtig stimmig sind die leider nicht. Interessant erschien mir noch der Zeitsprung, der einen den Palast auch nochmals aus der Sicht ihrer „Erstbewohner“ erleben lässt. Nur leider bin ich eben kein Zombiefan. Die Auflösung am Ende, so man sie dann so nennen will, ließ mich etwas unbefriedigt zurück. Spannung hat das Buch, nur aus meiner Sicht wird das Potential des Plots nicht ganz ausgenutzt.
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