Stefan Bachmann Palast der Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Palast der Finsternis“ von Stefan Bachmann

Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

Mega spannend, ein echter Pageturner. Allerdings fand ich das Ende ein bisschen abgedreht.

— 19angelika63

Expedition Papillon – Mystisch, geheimnisvoll und literarisch gelungen

— Nisnis

Dramatisch, aufwühlend und mit einem großartigen Spannungsbogen hat er mich mit dieser Geschichte in seinen Bann gezogen!

— pantaubooks

Spannend und gruselig, nicht nur für Jugendliche

— buchernarr

Außergewöhnlicher Plot, spannende Auflösung, aber eine etwas anstrengende Protagonistin.

— LisaLiebeskind

Anfänglich noch spannend und mysteriös, artet das Ganze zu einem verworrenen Marathon durch den titelgebenden Palast aus. Es gibt Besseres.

— DrWarthrop

Ein wahr gewordener Albtraum, aus dem es kein erwachen gibt. Grausam und faszinierend gut.

— schokokaramell

Fängt vielversprechend an&erzählt im jetzt und der Zeit der Französischen Revolution. Verliert sich in zu viel Genre-Konstruktion&zieht sich

— franzzi

Tolle Unterhaltung! Eignet sich auch für junge Erwachsene und Jugendliche!

— Mira20

Ein schauriger Spannungsroman der für gute Unterhaltung sorgt.

— Belladonna

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  • Expedition Papillon – Mystisch, geheimnisvoll und literarisch gelungen

    Palast der Finsternis

    Nisnis

    18. October 2017 um 10:58

    Jungakademikerin Anouk und vier weitere Jugendliche erhalten die Einladung, den seit der Französischen Revolution verschütteten Palast der adligen Familie Bessancourt in Paris zu erforschen. Als sich die Jugendlichen zum ersten Mal am Flughafen treffen wird deutlich, dass die personelle Zusammensetzung der Gruppe nicht verschiedener hätten sein können. Erste Befindlichkeiten stören die Atmosphäre der Gruppe, bevor sie ohne Sicherheitscheck und Passkontrolle First-Class nach Frankreich fliegen.Bereits kurz nach dem sie das Palais betreten, das einst als Versteck der Familie Bessancourt erbaut wurde, spüren sie, dass das Experiment unter merkwürdigen Voraussetzungen steht und sie vor dem größten Abenteuer ihres Lebens stehen. Noch können sie die Gefahr nicht erkennen, aber je mehr Türen sie in dem alten Schloss öffnen, umso mehr müssen sie erkennen, dass sie sich tief am Abgrund befinden.Der Autor:Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen den Bachelor in den Fächern Orgel und Film-Komposition absolviert). Sein von der Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis’ ›Chroniken von Narnia‹ inspiriertes Debüt, ›Die Seltsamen‹, war ein Riesenerfolg in den USA und auch in Deutschland. (Quelle: Diogenes Verlag)Reflektionen:Stefan Bachmann hat mich sprachlich sehr beeindruckt. Schon nach wenigen Seiten genoss ich jeden Satz seiner ungezwungen und besonders leichtfüßigen Art zu schreiben. Außergewöhnliche Formulierungen, ein Hauch von Poesie ineinander verschmelzend mit einem modernen, umgangssprachlichen Ausdruck und zarten Metaphern, waren ein besonderes Leseerlebnis. Stefan Bachmann hat die jugendlichen Charaktere der Projekt-Kandidaten ausdrucksstark und intensiv gezeichnet, auch wenn manche Figuren blasser erschienen als andere. Das Experiment ist eine wahre Herausforderung an die Gruppe der Jugendlichen. Interessant gezeichnet sind die Konflikte, die die Kandidaten untereinander austragen. Die Geschichte kitzelt sie bis aufs Blut, so dass sie ihr jeweiliges Schneckenhaus verlassen müssen und emotionale Reaktionen damit auslösen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Autor jeden gewöhnlichen Plot bereits hinter sich gelassen. Lösung des Rätsels und die Befreiung von der Gefahr kann nur erfolgen, wenn sie gemeinsam das Ziel erkennen und gemeinsam agieren. Die Jugendlichen öffnen nach und nach Türen im alten Palais, denn sie suchen den Ausgang, um der schwelenden Gefahr zu entkommen, die sie zunächst absolut nicht einschätzen und einordnen können. Stefan Bachmann versteht es, den Leser in die Welt der Geschichte zu ziehen und er kreiert eine düstere und geheimnisvolle Stimmung, die dafür sorgt, dass die Spannungskurve kontinuierlich anwächst. Hinter jeder Tür lauert eine Gefahr, die das Leben der fünf absolut bedroht. Die fünf Kandidaten haben jedoch keine Chance, dahinterzukommen warum sie überhaupt ausgewählt wurden.Abwechslungsreich und spannungsfördernd pointiert Bachmann die Perspektiven, die zwischen dem Hier und Jetzt der Gruppe und den Schlossbewohnern zur Zeit der Französischen Revolution wechseln, so dass die Zeitsprünge die Handlung bereichern und interessanter gestalten.Trotz, dass mich Stefan Bachmann literarisch schwungvoll überrascht hat und mich seine skurrile Geschichte in den Bann ziehen konnte, war ich es irgendwann leid, dass sich die Story nicht kontinuierlich weiterentwickelt hat. Ich war das Türenöffnen im Schloss fast ein bisschen leid, obwohl sich hinter ihnen explosive Gefahr und Abenteuer verbarg, da einzelne Szene zu ausschöpfend erzählt wurden. Ich empfand Längen und vermisste Futter für eine fundierte Handlung.Den Roman kann man nicht eindeutig einem Genre zuordnen. Gekonnt vermischt Stefan Bachmann Mystery-, Fantasy-, Thriller- und Horror-Elemente. Es wird blutig, aber alles in Maßen, so dass auch der Romanleser, plötzlich helle Freude über den Thrill des Romans empfinden kann. Fazit und Bewertung:Palast der Finsternis von Stefan BachmannStefan Bachmann erzählt eine außergewöhnliche Geschichte, in einem leichtfüßigen und ungezwungenen Stil. Außergewöhnliche Formulierungen, ein Hauch von Poesie ineinander verschmelzend mit einem modernen, umgangssprachlichen Ausdruck und zarten Metaphern, waren ein besonderes Leseerlebnis. Die Geschichte erzählt von fünf Jugendlichen, die sich auf das Projekt einlassen, ein verschüttetes Palais zu erforschen. Doch sie erwartet das größte und gefährlichste Abenteuer ihres Lebens. Trotz ein paar empfundener Längen empfehle ich diesen Roman sehr gern.©nisnis-buecherliebe

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  • Dramatisch, aufwühlend und mit einem großartigen Spannungsbogen!

    Palast der Finsternis

    pantaubooks

    18. October 2017 um 08:09

    Ich bin auf Palast der Finsternis aufmerksam geworden, weil es doch eher selten vorkommt, dass sich ein Buch aus dem Diogenes Verlag in der Jugendbuchabteilung der Buchhandlungen finden lässt und dabei auch noch ein Cover präsentiert, das sich diesmal von dem Verlagsüblichen Design anhebt. Ich hatte aber bereits vorher einige begeisterte Leserstimmen zum Buch vernommen und war daher sehr begeistert, als ich es dann endlich auch lesen durfte! Dieses Buch hat meine Erwartungen nicht nur übertroffen, sondern meine gesamte Einstellung zum Genre Fantasyroman beeinflusst! Beginnen wir direkt mit dem Setting der Geschichte, denn das ist bei weitem das eindrucksvollste, das ich seit langem in einem Fantasy-Roman erlebt habe. Der sagenumwobenen Palais du Papillon in Paris ist der verloren geglaubte unterirdische Palast von Frédéric du Bessancourt und seiner Familie. Der Palast wird schon zu Beginn der Geschichte äußerst geheimnisvoll beschrieben. Dadurch, dass die Handlung alternierend erzählt wird, was bedeutet, dass man als Leser abwechselnd zwei Erzählsträngen folgt, einem in der Jetztzeit von der Studentin Anouk und einem zur Zeit der französischen Revolution, der aus der Perspektive der Tochter Aurélie du Bessancourt beschrieben wird, erhält man als Leser einen guten Einblick in die Anfänge des Palais du Papillon. Sie nahm meine Hände in ihre und drücke sie, bis meine Finger knackten. „Die Diener“, flüsterte sie. „Sie haben so grausige Gesichter.“ Ich verstand kein Wort von dem, was sie sagte. (S.53) Der Palais du Papillon ist der Dreh-und Angelpunkt der Geschichte, weshalb er sehr detailliert und ausführlich beschrieben wird. Schon für Aurélie war er im 18. Jahrhundert ein geheimnisvoller Ort, an dem ihr Vater sich wochenlang zurückzog, um Vorbereitungen für das Untertauchen seiner Familie zu treffen. Ich fand es absolut spannend, dass Aurélies Mutter von einem ihrer Ausflüge in den unterirdischen Palast sogar verstört zurück kommt. Beim Lesen nahm der Palast in meiner Vorstellung daher mit jeder Seite immer mehr Platz ein und ließ mich mehr und mehr darüber spekulieren, was in seinem Inneren verborgen sein würde. Und das Grauen, dass man durch Anouks und Aurélies Perspektive im Inneren des Palastes erfährt, ist Nervenkitzel pur! Ich habe verzweifelte Botschaften ausgelegt und laut um Befreiung gefleht, und ich habe alle Tränen vergossen. Niemand hört mich. Ich kann nichts tun, außer verrückt zu werden. Lange kann es nicht mehr dauern. (S.145) Besonders gefallen hat mir auch die Figurenkonstellation der Geschichte, die durch das alternierende Erzählen sehr abwechslungsreich bleibt. So lernt man nicht nur während der Expedition der Studenten in den Palast der Finsternis fünf vollkommen unterschiedliche Charaktere kennen, sondern wird auch durch die Familienangehörigen der Bessancourts in die gesellschaftlichen Verhältnisse des Frankreich im 18. Jhr. versetzt. Die Schilderungen aus der Sicht der beiden Protagonistinnem Anouk und Aurélie sind sehr realitätsnah und eingänglich. Beide Figuren sind aufregend, denn ihre Hintergründe und Familiengeschichten könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch wie viel die beiden jungen Frauen miteinander verbindet, wird erst im Laufe der Geschichte deutlich. Meine Fingerknöchel treten weiß hervor. Ich umklammerte meinen Kopf, als wollte ich ihn auspressen wie eine Zitrone, so dass der Wahnsinn heraus tropft, bitter und gelb zwischen meinen Fingern hindurch. (S.203) Den Spannungsbogen der Handlung  kann ich nur loben! Stefan Bachmann weiß, wie er seine Leser bei der Stange hält, denn jedes Kapitel des Romans endet mit einem Cliffhänger, den ich kaum ertragen konnte. Hinzu kommt, dass ich die Kombination aus fesselnden Spannungs- und Fantasy-Elementen als wahnsinnig stimmig und mitreißend empfunden habe. Sprachlich hat der Autor mich vollkommen überzeugt. Seine kurzen Sätze sind nervenaufreibend und hochexplosiv, sodass ich atemlos Satz um Satz, Seite um Seite der Geschichte quasi in mich aufgesaugt habe. Fazit & Bewertung Stefan Bachmann ist mit Palast der Finsternis meiner Meinung nach ein Meisterwerk der gruseligen Fantasy gelungen. Dramatisch, aufwühlend und mit einem großartigen Spannungsbogen hat er mich mit dieser Geschichte in seinen Bann gezogen!https://pantaubooks.wordpress.com/

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  • Spannend und gruselig, nicht nur für Jugendliche

    Palast der Finsternis

    buchernarr

    17. October 2017 um 00:25

    Will, Anouk, Lilly, Hayden und Jules nehmen an einer Expedition teil, um einen unterirdischen Palast zu erforschen. Der Adlige Marcuis Frédéric du Bessancourt soll ihn zu seinem eigenen Schutz erbaut haben, in den Jahren der Revolution in Frankreich. Jedoch birgt dieser Palast weitaus mehr und schon befinden sich die fünf Jugendlichen in grosser Gefahr. Das Buch beschreibt zwei Zeitebenen, einmal handelt es von der Jugendgruppe wie oben beschrieben und zum zweiten ist da noch die Familie Bessancourt, die im Jahr 1779 zu fliehen beschliesst. Der Schreibstil von Stefan Bachmann ist so packend und mitreissend, das man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Zudem sind die Beschreibungen so realistisch, dass man denkt man ist mittendrin. Grosses Kino, absolut empfehlenswert, nicht nur für Jugendliche.

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  • Außergewöhnlicher Inhalt, aber etwas stereotype Antiheldin

    Palast der Finsternis

    LisaLiebeskind

    16. October 2017 um 09:54

    Meine Meinung  Das erste Mal, dass mir dieses Buch aufgefallen ist, war wegen seines außergewöhnlichen Covers. Es ist bläulich schwarz, erinnert an die Negativeinstellung bei einem Foto, könnte aber auch eine nächtliche Perspektive sein, vielleicht durch ein Nachtsichtgerät. Ein dunkler Gang führt vom Leser weg, wir verfolgen den Gang hinab einer Frau, die eine Spur aus bräunlich glänzenden Schmetterlingen hinter sich herzieht.Normalerweise verwende ich nie Zeit darauf, das Cover eines Buches zu beschreiben, aber bei diesem Buch ist alles anders. Ich habe es mir ständig angesehen und irgendwie immer damit gerechnet, dass es plötzlich in Bewegung gerät, als würde ein Film ablaufen. Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, denn man weiß schon auf Grund des Klappentextes, dass nichts in dieser Geschichte ist, wie es auf den ersten Blick scheint.Die Spannung steigt stetig, doch man weiß einfach nicht worauf dieses unterirdische Abenteuer hinauslaufen wird. Meist stört es mich, wenn ich fast bis zum Ende völlig im Dunkeln tappe, doch hier sind die Spannungselemente gut gestreut.Durch die Perspektivwechsel zwischen der Gegenwart und der Zeit der französischen Revolution werden zwei Erzählstränge zusammengeführt, die jeder für sich eine eigene Geschichte erzählen, die aber doch unweigerlich miteinander in Verbindung stehen. Anouk als Hauptperson hat mich irgendwann ein wenig genervt, weil sie ihren störrischen, von der ganzen Welt enttäuschten Charakter während der ganzen Geschichte kaum ablegt. Sie ist der Inbegriff der Antiheldin; ständig mies gelaunt, erstmal grundsätzlich dagegen und sie weiß natürlich immer alles besser. Durch das große Figurenset ergibt sich aber die Möglichkeit, ein wenig Abwechslung zu bekommen. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte ein wenig zu gestreckt war und ich lieber etwas schneller zur Auflösung des Geheimnisses gekommen wäre. Insgesamt war aber immer etwas los, sodass beim Lesen nur selten Langeweile aufkam.  Fazit "Palast der Finsternis" von Stefan Bachmann ist ein spannendes Abenteuer, das von den sonst bekannten und gern genutzten Grundplots abweicht und viele interessante Elemente bietet, die sich vor allem in der Auflösung der Geschichte offenbaren. Ich war sehr beeindruckt von der erzählerischen Leistung des noch recht jungen Autors und dem Einfallsreichtum, auch wenn ich den Eindruck hatte, dass manche Szenen einen Hauch kürzer hätten erzählt werden können. Ein Buch, das sich vor allem für Leser eignet, die gerne einmal einen spannenden und untergründig grausigen Roman ohne blutrünstigen Inhalt lesen und sich trotzdem gruseln wollen.

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  • Überraschend spannendes Highlight!

    Palast der Finsternis

    DreamingBooks

    11. October 2017 um 15:11

    Inhalt : Als in der Stadt der Liebe und der großen Revolution, in Frankreichs Hauptstadt Paris ein unterirdischer Palast aus Zeiten der französischen Revolution gefunden wird, steht Paris Kopf. Das seltsame, die Archäologen machen ein großes Geheimnis undurchschaubar wenige Einzelheiten dringen an die Öffentlichkeit durch. Noch komischer ist allerdings der Umstand, dass eine bewegungslos stattfindet, nur die begabtesten und talentiertesten dürfen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Was zunächst als spielerische Expedition zu beginnen scheint, wird schon bald ein tödliches Abenteuer, dem sich die Jugendlichen stellen müssen. Meinung : Mich konnte dieses Buch wirklich sehr von sich überzeugen, zwar fiel mir der Einstieg im die Geschichte nicht so leicht und ich hatte am Anfang einige einstiegsprobleme, da dies Buch keines Falls dem Mainstream folgt. Die Geschichte beginnt recht solide, erst im Laufe der Geschichte baut sich ein Spannungsbogen auf, der stetig ansteigt und den Leser nicht loslässt. Die besondere Stärke des Autors, liegt in meinen Augen allerdings in der Charakterentwicklung und Darstellung, denn alle Charaktere sind für mich mehr als ansprechend und glaubhaft gezeichnet, auch der Schreibstil ist eine wahre Freude. Alles in allem ein Ausflug in neue literarische Welten, mit einem bezaubernden Schreibstil und einer Geschichte, die durchaus Gänsehaut bereiten kann..

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  • Meine Rezension zu "Palast der Finsternis"

    Palast der Finsternis

    Belladonna

    11. October 2017 um 09:12

    Beschreibung Die rebellische Außenseiterin Anouk entflieht ihrem Leben und reist gemeinsam mit vier weiteren Kandidaten nach Paris um einen unterirdischen Palast zu erkunden, der zur Zeit der Französischen Rebellion als Versteck einer adligen Familie diente. Doch nachdem sich die Jugendlichen vor Ort befinden eröffnet sich ihnen ein ganz anderes Abenteuer als gedacht. Meine Meinung Stefan Bachmann hat bereits sehr früh (mit 19 Jahren) seine literarische Karriere mit den Fantasyromanen „Die Seltsamen“ und „Die Wedernoch“ gestartet. Bisher stehen die Bücher noch ungelesen in meinem Regal. Um sein neustes Werk „Der Palast der Finsternis“ kommt man in letzter Zeit nicht mehr herum. Überall strahlt einem das schillernde Cover mit den Schmetterlingen entgegen und zieht Aufmerksamkeit auf sich. "Maikäfer flieg, der Vater ist im Krieg, die Mutter ist im Pommerland, Pommerland ist abgebrannt…" (Palast der Finsternis, Seite 219) Die Geschichte hinter dem Jugendroman ist spannend, mysteriös und fesselnd erzählt. Zum einen begleitet man die widerspenstige 17-jährige Anouk, die dem Ruf einer Organisation folgt um in Paris einen geheimnisvollen unterirdischen Palast zu erforschen. Zum anderen taucht man in das Jahr 1779 ab und erfährt etwas über die französischen Adelsfamilie Bessancourt, die sich während der Revolution in ihren unterirdischen Palast zurück zog. "Es gibt Menschen, die besitzen die besondere Fähigkeit, überall unglücklich zu sein, egal wo, egal mit wem und egal warum. Vielleicht ist diese Fähigkeit aber auch nur typisch für mich." (Palast der Finsternis, Seite 50) Mit der Hauptprotagonistin Anouk wurde ich leider nicht ganz warm. Ihre seltsame und verschrobene Art wäre ja noch in Ordnung gewesen, allerdings klärt sich nicht ganz auf was es damit auf sich hat und so fällt es dem Leser schwer sich in sie hinein zu versetzen. Mehr Informationen über den schwierigen familiären Hintergrund hätten hier sicherlich Abhilfe geschaffen. Daher kam es sehr gelegen, dass sich aus dem Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Jugendlichen, die die Expedition gemeinsam meistern sollen, eine ansprechende Dynamik ergibt und man nicht nur an der Hauptprotagonistin hängen bleibt. "Das verursacht ein kleines Jucken genau im Zentrum meines Gehirns, das ich unmöglich kratzen kann. So muss sich wohl der Wahnsinn anfühlen." (Palast der Finsternis, Seite 187) Der junge und frische Schreibstil von Stefan Bachmann passt wunderbar zu einem Jugendroman, zudem baut sich durch die temporeiche Erzählung eine angenehme Spannung auf, die am Lesegaumen kribbelt und kitzelt. Die Mischung aus Young Adult, Fantasy, Mystik und Thriller ergeben einen gelungen Roman für schaurig-gemütliche Lesestunden am Kamin. Tipp: „Der Palast der Finsternis“ eignet sich durch die düstere und mysteriöse Atmosphäre auch wunderbar als Halloween-Lektüre! Fazit Ein schauriger Spannungsroman der für gute Unterhaltung sorgt.--------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 10.10.2017

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  • Eine zweigeteilte Meinung

    Palast der Finsternis

    Schizothekare

    10. October 2017 um 18:37

    Ein Tisch in der Fantasyabteilung. Apos und Trophs Blicke fliegen über die vielen Stapel. Überbordende Buchcover, gehalten in den grellsten Farben. Die Augen huschen von einem Highlight zum Anderen. Apos kneift ab und an die Augen zusammen, sind doch gesetzte Farben die bevorzugten Skalawerte. Und mittendrin ein kleines Taschenbuch. Ein sanftes grün umrahmt von dem weichen, eierschalen-farbenen weißen Rahmen des Diogenes Verlages - "Der Palast der Finsternis"! Vier Jugendliche machen sich auf den Weg nach Frankreich, um an einer Expedition teilzunehmen. Sie sollen einen unterirdischen Palast erforschen. Mehr wissen sie zum Zeitpunkt ihrer Anreise nicht. Soweit so gut. Der Klappentext und auch das Cover luden also definitiv zum Lesen ein. Auch der Start dann ist meines Erachtens äußerst gelungen. Wir lernen die vier Jugendlichen anhand einer für die Expedition erstellten Mappe ein bisschen kennen. Gemeinsamkeiten ergeben sich keine und man ist gespannt, wie diese Gruppe dann zusammen agiert. Natürlich sticht unsere Protagonistin Anouk hier besonders hervor. Ganz ehrlich, ich mochte sie von Anfang an. Sie ist eine Art Antiheldin, wobei Anti in jeglicher Weise zutrifft. Sie hat immer einen kotzigen Spruch auf Lager, ist unzufrieden und bleibt am liebsten für sich selbst. Nicht nur ist ihre Persönlichkeit eindrucksvoll auch ihr Name: Anouk Geneviève von Roijer-Peerenboom. Und der Grund, warum sie uns so schnell in ihren Bann zog, war wohl auch dem geschuldet, dass die Geschichte aus ihrer Perspektive geschildert wird. Viel weniger besticht sie mit dem was sie sagt, als mit dem was sie denkt. (Für all diejenigen, die das Buch schon gelesen haben, singt doch bitte mit: Let's get rich and buy our parents house in the south of france. Let's get rich and get everybody big sweaters and teach them how to dance!) Nun denkt man also, das kann ja nur gut werden. Tolle Protagonistin, vielversprechende Story, ein Haufen unterschiedlicher Charaktere und ein unterirdischer Palast. Dann landen wir in Frankreich und die Story kippt, meiner Meinung nach. Kennt ihr noch "Das Geisterschloss"? "Das Geisterschloss" ist ein mittelmäßig bis schlechter Horrorfilm aus den 90er Jahren. Ich kenne diesen Film nicht. Werde mich aus diesem Grund hier geflissentlich zurückhalten müssen. Hier haben wir das gleiche Schema. Leute werden eingesperrt und merkwürdige Kreaturen und Fallen tauchen in verschiedenen Szenarien auf und die Darsteller versuchen zu fliehen. Same here. Unsere Jugendlichen sind einfach nur ständig auf der Flucht. Sie hetzen ohne Sinn und Verstand von einem in den anderen Raum und versuchen aus dem Palais herauszukommen. Selbst die Spiegelsäle sind dieselben wie im Film. Puh, eigentlich ist alleine dieser Vergleich schon traurig, aber was soll ich machen, wenn ich ab dem Zeitpunkt die ganze Zeit an den botoxgetunten Gesichtsausdruck von Catherine Zeta-Jones denken muss? Ganz einfach: weiterlesen. Schließlich ist die Story ja kurzweilig und vielleicht gibt es ja noch den ein oder anderen Clou. Wie schon gesagt, mir blieb dieser ständige Vergleich mit einem B-Movie erspart. Daher hatte ich durchaus Spaß beim Lesen. Fasziniert von der Größe des Palastes und den Geheimnissen, die sich in ihm versteckt hielten, wurde es nie langweilig. Den Clou fand ich dann immer mal zwischendurch. Die Geschichte springt nämlich zwischendurch in das Jahr 1789 und wir erleben dort das Leben und (Überraschung!) die Flucht der Aurelie. Aurelie erinnert von Anfang an stark an Anouk, bleibt jedoch eher blass. Zusammenhänge anderer Art erkennt man zunächst nicht, wird jedoch durch die Geschichte weitergeführt. Schön und gut, aber auch da hatte ich die ganze Zeit etwas im Sinn: "Aurelie. So klappt das nie." Erinnert ihr euch daran? "Wir sind Helden-Song" von irgendwann Anfang der 2000er. Hört mal kurz rein und es schwirrt euch im Kopf rum und es geht auch nicht mehr weg. Troph tut Aurelie an dieser Stelle ein wenig unrecht oder sagen wir, ich kann mich erneut nicht ihrer Meinung anschließen. Ich kann nicht stichhaltig argumentieren ohne zu spoilern und das habe ich in keinster Weise vor. Man bedenke an dieser Stelle jedoch, dass Aurelie ein gepudertes Adelsmädchen im 18. Jahrhundert ist. Ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten waren somit begrenzter als man meinen mag. Die Auflösung der Story. Endlich nach 300 Seiten. Irgendwie war ich erleichtert. Da wir ja ungerne spoilern, sag ich dazu mal nichts. Zu erwarten war es nicht, spannend aber auch nicht. Bitte?! Wie kann etwas, dass man nicht erwartet hat, nicht spannend sein. Vermag sich das nicht zu widersprechen? Ich sage: es war spannend. Denn es lief, wie aus heiterem Himmel, in eine Richtung, welche zu dem auch noch hochaktuell ist. Zu ärgerlich, dass ich das nicht weiter ausführen kann ohne den Unmut derer heraufzubeschwören, die das Buch noch nicht gelesen haben. Fazit Troph: "Aurelie, so klappt das nie....!" Das ist, was bleibt. Ansonsten Gedanken an eine Hetzjagd und ein schönes Cover, welches mein Bücherregal ziert. Fazit Apos: Ein mit Tempo und Abzweigungen geladener Roman, den man gelesen haben muss. Um Anouks und Aurelies Willen.

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  • Manchmal ein bisschen zu schnell

    Palast der Finsternis

    ELSHA

    10. October 2017 um 14:11

    Anouk ein Adoptivkind begibt sich auf eine abenteuerliche Mission. Sie soll zusammen mit 4 anderen Jugendlichen einer archäologischen Expedition in Frankreich beiwohnen. So geködert tappen die 5 Jugendlichen in die Falle einer Jahrhundertealten Dynastie.Die Geschichte wird sehr rasant und spannend erzählt. Es werden zwei Erzählstränge dargestellt, der eine in der Gegenwart, wird uns von Anouk berichtet welchen Gefahren die Jugendlichen trotzen müssen. Im anderen Erzählstrang, berichtet uns Aurelie von Ihrer Flucht aus dem unterirdischem Palast im Jahre 1790.Man fliegt nur so durch die Geschichte, es geht von einer Gefahr zur nächsten. Ein Stern Abzug gebe ich, da das hohe Tempo der Geschichte zu kleinen Flüchtigkeitsfehlern führt.Alles in allem ein schönes Buch für ein verregnetes Wochenende.

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  • Nicht nur für Erwachsene

    Palast der Finsternis

    Lesemama

    09. October 2017 um 15:41

              Palast der Finsternisvon Stefan BachmannBewertet mit 4 SternenZum Inhalt : Anouk ist eine Außenseiterin, aber hochintelligent. Zusammen mit vier anderen Jugendlichen nimmt sie an einem wissenschaftlichen Projekt teil, denken sie zumindest. Sie fliegen nach Frankreich wo sie einen unterirdischen Palast aufsuchen, aber ist die Tür erst mal geschlossen... Meine Meinung: Das Cover sieht schon sehr düster und geheimnisvoll aus, es schimmert so wunderschön. Dann kommt noch der geniale Schreibstil von Stefan Bachmann dazu und eigentlich sollte ein perfektes Buch entstanden sein. Aber dem ist leider nicht so. Die Geschichte beginnt spannend, aber zwischendurch lässt es nach und hat auch etwas verwirrt. Am Ende fehlte mir etwas, ich hatte das Gefühl, es ging die Zeit zu Ende. Dennoch mochte ich das Buch sehr gerne, ich mag Bücher die in zwei Zeitebenen erzählt werden. Zu einem würde Anouk durchaus spannende Entdeckung zusammen mit den anderen drei Jugendlichen beschrieben, zum anderen wurde sehr genau die Entstehung des Palastes und was mit der Familie geschah beschrieben. Das machte die Story noch spannender und interessanter.  Fazit: Eine Geschichte, die ganz wunderbar unterhalten hat. Ich kann es gerne weiterempfehlen, nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene.         

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  • Spannende Exkursion zwischen den größten Rätseln der Menschheit

    Palast der Finsternis

    Fascination

    07. October 2017 um 11:42

    Anouk Geneviève von Roijer-Peerenboom ist eine von fünf Auserwählten, die gemeinsam den Spuren einer jahrhundertealten Sensation nachgehen. Eine Expedition in den Untergrund von Paris – streng reglementiert und absolut geheim. Außerdem im Team: Jules Makra, William Park, Hayden Maiburgh und Lilly Watts. Sie alle sind überaus geeignet für diese besondere Reise. Ihre Kontakt- und Begleitperson ist Professor Dr. Thibault Dorf, der inmitten seiner vier Bodyguards wohl den groteskesten Auftritt am Treffpunkt hat. Vor Ort wird darüber hinaus Miss Sei, leitende Wissenschaftlerin der Sapani Corporation, assistieren. Und schon startet das Projekt Papillon! Warum ausgerechnet Teenager im Alter von sechzehn bis siebzehn Jahren anstelle von erfahrenen Archäologen oder renommierten Kunsthistorikern die sagenumwobene Fundstätte unter dem Château du Bessancourt ergründen, bleibt zunächst fraglich. Nichtsdestotrotz erwartet die jungen Leute nicht nur ein architektonisches Wunder des 18. Jahrhunderts, sondern das größte Abenteuer ihres Lebens … Über dreißig Meter unter der Erdoberfläche nimmt unerwartetes Unheil unaufhaltsam seinen Lauf. Nicht alles lässt sich rational erklären und nicht alles folgt logischen Abläufen. Das Palais du Papillon ist für die Hauptfiguren ebenso ein spannendes Verwirrspiel wie für die Leserschaft. Gleich zu Beginn wird die Gruppe unter merkwürdigen Umständen um ein Mitglied ärmer. Hayden hat es erwischt. Damit bekommt das Projekt einen negativen Anstrich und es steht wohl außer Frage, dass ihnen die Veranstalter böse mitspielen. Gut für den Spannungsbogen! Fünfundfünfzig Kapitel in erster Person Singular aus Anouks Blickwinkel sowie regelmäßige Einschübe, ebenfalls in erster Person Singular, aus der Perspektive von Aurélie du Bessancourt aus dem Jahre 1789 treiben das Geschehen einst wie heute auf einen mysteriösen Höhepunkt zu. Kurze Abschnitte kommen hierbei einem zügigen Lesefluss zugute. Der Palast birgt viele Räume und ein jeder hält eine Überraschung bereit. Einige hiervon sind wirklich gefährlich. Ab und an wird es sogar recht brutal. Insgesamt bewegt sich die Erzählung zwischen Phantasie, Historie, Wissenschaft und Familientragödie. Die größten Rätsel der Menschheit sind das Leben und der Tod. Im PALAST DER FINSTERNIS liegt die Lösung irgendwo dazwischen! PALAST DER FINSTERNIS erscheint als Paperback im Diogenes Verlag. Das Cover fällt vor allem durch metallischen Schimmer ins Auge. Aber auch das Motiv selbst wirkt mysteriös und weckt Neugier auf den Inhalt. Rückseite und Innenklappen halten Informationen über Inhalt und Autor, darüber hinaus auch die Einladung der Sapani Corporation zur Exkursion bereit. Fazit: Im PALAST DER FINSTERNIS erwartet die Leserschaft ein, im wahrsten Sinne des Wortes, finsteres Abenteuer zwischen Phantasie und Wirklichkeit. STEFAN BACHMANN schickt seine jungen Hauptfiguren in ein unterirdisches Labyrinth unterschiedlicher Gefahren. Die Geschichte bewegt sich zwischen Leben und Tod, Freundschaft und Einsamkeit. Spannend und unterhaltsam!

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  • Lässt viele Fragen offen

    Palast der Finsternis

    Aglaya

    06. October 2017 um 22:35

    Die 17-jährige Anouk erhält zusammen mit einigen anderen Jugendlichen die Einladung, einen lang verschollenen französischen Palast zu untersuchen. Doch kaum in Frankreich angekommen merkt Anouk, dass hinter der archäologischen Mission wohl noch mehr steckt.Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Anouk in der Gegenwart erzählt. Leider konnte ich Anouk überhaupt nicht leiden, was wohl meine Schlusswertung auch noch etwas nach unten gedrückt hat. Sie ist zu allen unfreundlich, egal wie nett man ihr gegenübertritt, dazu überheblich und arrogant. Sie sieht sich selbst allen anderen überlegen, obschon ich während des ganzen Romans nie eine Situation gesehen hätte, wo sie es wirklich war. Sie erschien mit als ziemlich durchschnittlich begabte Person, die sich für deutlich klüger und begabter hält, als sie ist. Ein düsteres Geheimnis, das sie umgibt, wird angedeutet, entpuppt sich aber am Ende als weder sonderlich erschreckend oder überraschend. In einer zweiten Handlungsebene, mehr als 200 Jahre zuvor, wird eine zweite Geschichte aus der Sicht der jugendlichen französischen Adeligen Aurélie erzählt. Aurélie war mir deutlich sympathischer als Anouk, allerdings sind ihre Erlebnisse relativ eintönig. Die weiteren Figuren bleiben recht blass, viel mehr als ihre Namen erfährt der Leser nicht.Bei der Handlung bleibt lange Zeit unklar, worum es eigentlich geht. Die fünf (respektive schon bald nur noch vier) Jugendlichen irren nach einer kurzen Einleitung Kopf- und Ziellos durch den unterirdischen Palast, der mich in gewisser Weise an die Filmreihe "Cube" erinnert hat, nur dass das Buch nicht gar so plastisch ausgearbeitet ist und im Vergleich zum Setting des Films eher zufällig erscheint. Erst gegen Schluss wird langsam klar, wer aus welchen Gründen hinter dem ganzen steckt. Allerdings konnte mich die Auflösung nicht überzeugen und liess viele Fragen offen. Wer nur absolut realistische Bücher mag, sollte sich von "Palast der Finsternis" fernhalten, gegen Ende driftet das Buch stark in Richtung Fantasy/Mystery ab.In einem gewissen Ausmass hat mich das Buch durchaus unterhalten, allerdings hätte ich mir mehr Spannung und vor allem liebenswertere Figuren gewünscht. Der Schreibstil des Autors Stefan Bachmann liess sich flüssig lesen und ist mir weder positiv noch negativ sonderlich aufgefallen.Mein FazitLässt viele Fragen offen

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  • Gelungener Phantasie-Jugendroman!

    Palast der Finsternis

    lesefix213

    05. October 2017 um 19:38

    Hinter dem Titel, Palast der Finsternis von Stefan Bachmann, hätte ich keinen Phantasie- Jugendroman vermutet. Das Cover, glänzend und schillernd, macht einen mystischen Eindruck und eher den Eindruck es wäre Roman für Erwachsene.Zum Buch: Im ersten Handlungsstrang, rennt Aurélie vor dem Mob der französischen Revolution davon. Ihr Vater hat für sich und seine Familie einen Fluchtort geschaffen, einen Palast unter seinem Palast, mit allem Prunk und Luxus.Im zweiten Handlungsstrang, will die 17-jährige Amerikanerin Anouk an einem Forschungsprojekt in Frankreich teilnehmen. Sie soll mit anderen Jugendlichen eben diesen unterirdischen Palast erforschen. Anouk ist ein seltsames Mädchen, sie kann niemanden leiden, scheint alle Menschen und das Leben an sich zu verachten ….Mein Eindruck: es wird relativ schnell spannend, nur manche Szenen hatten ein Tempo denen mein Kopfkino kaum folgen konnten. Ich bin schon hin und her gerissen ob ich die Geschichte gut finden soll, jedoch schon allein die Tatsache das ich da überhaupt überlege, bringt mich zum Entschluss doch eine Kaufempfehlung auszusprechen!

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  • Düsteres, spannendes Abenteuer mit Gänsehautfeeling

    Palast der Finsternis

    phoenics

    05. October 2017 um 16:46

    Es sollte eine Expedition in einen lang verschütteten unterirdischen Palast werden. Doch stattdessen entpuppt sich der als Expedition geplante Trip als eine Entführung, die nur eines aufzeigt: Anouk und ihre Freunde sollen sterben. Können Sie den unterirdischen Palast trotz all der Fallen, Täuschungen und unheimlichen Wesen überleben und entkommen?   Genau das fragte ich mich, nachdem ich in die Geschichte eintauchte und sofort von ihr gefangen genommen wurde. Ich liebte anfänglich die Erzählungen um Aurelie im Jahre 1789 in Paris, die Sprache und die Beschreibungen des Palastes. Und ich mochte Anouk, ihren Sarkasmus und ihre Gedankengänge. Sie waren auf eine interessante Art sehr unterhaltsam. Anouk hat Pepp. Mit jeder Seite, die ich las, legte die Geschichte an Schwung und Spannung zu und ich dachte nur noch: Wow! Was für eine Story! An Spannung und Einfallsreichtum mangelt es dem Autor absolut nicht. Denn jedes Mal, wenn ich dachte, gut, jetzt wird es wieder etwas ruhiger und die Protagonisten können sich endlich mal ausruhen, geschieht das nächste Unheil und mein Adrenalin schoss wieder in die Höhe. Der Autor gönnt einem auch gar keine Erholungspause :-D   Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Der Palast wird sehr bildhaft beschrieben, so dass ich ihn mir im Geiste sehr gut vorstellen konnte und glaubte, selbst im Palast umherzuschweifen bzw. zu hetzen. Es ist in zwei Erzählsträngen geschrieben: Einmal aus der Perspektive von Anouk (Gegenwart) und Aurelie (1789), so dass wir in ihre Gedanken und Gefühle problemlos eintauchen können. Die Spannung war die meiste Zeit über präsent und sehr greifbar. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, ohne mich zu fragen, wie es mit Anouk, Will, Jules und Lilly weitergeht und was Aurelie in ihrer Vergangenheit erlebt haben musste. Es ist einfach ein gigantisches, spannendes Werk voller Adrenalin! „Palast der Finsternis“ ist ein reiner Horrortrip durch einen unterirdischen Palast, verziert mit unendlich viel Reichtum und Leben vergangener Zeiten.   Mir gefiel, dass wir im letzten Drittel der Geschichte mehr über Anouk und ihre Freunde erfahren, weil sie sich einander öffnen. Anfangs sind sie noch Fremde, doch man merkt immer mehr, wie die ganze Situation sie immer mehr fordert und sich freundschaftliche Bände knüpfen, was mir sehr gefallen hat. Die Charaktere um Anouk, Jules, Will und Lilly waren anfangs so flach, wurden aber ab dem letzten Drittel richtig tiefgründig – besonders Anouk, worüber ich mich sehr freute. Sie zeigten alle eine Stärke, ganz besonders Anouk und Lilly, die ich den beiden anfangs gar nicht zugetraut hätte. Mir tut trotz allem Jaques sehr leid. Ich hatte mir ein schöneres Ende im Buch für ihn gewünscht.   Kritikpunkte:   Ich hatte anhand des Klappentextes mit einer Geschichte über eine Expedition nach einem geheimen unterirdischen Palast gehofft. Stattdessen entpuppt sich das Buch als eine Art Entführungs-Gejagten-Buch a la Tribute von Panem. Ich rechnete auch aufgrund des blau schimmernden Covers, der Geisterfrau und den goldenen Schmetterlingen mit Geistern und anderen übernatürlichen Wesen, die in dem unterirdischen Palast über Jahrhunderte eingeschlossen gewesen sind. Aber diese Geschichte ist ganz anders als gedacht. Also lasst euch vom Klappentext und vom Cover nicht in die Irre führen. Dieses Buch ist also ganz anders als ich es erwartet hatte.   Homunculus. Der Schmetterlingsmann. Was für ein eigenartig erschaffenes Wesen. Warum dieses „Monster“ erschaffen, wenn sie ihr Ziel hätten selbst erreichen können? Meiner Meinung nach hätte dieses Buch den Schmetterlingsmann gar nicht gebraucht. Die Geschichte ist so schon spannend und heftig genug, als dass noch solch ein Wesen erschaffen werden musste. Es ist zu viel, zu überfrachtet und zu skurril. Den Schmetterlingsmann an sich fand ich jetzt nicht so gruslig, wie er wohl rüberkommen sollte. Er hätte problemlos gestrichen werden können.   Haydens Rückkehr kann ich allerdings noch immer nicht wirklich nachvollziehen. Was war er und was genau ist mit ihm passiert? Hier hätte ich sehr gern mehr erfahren.   Was mich außerdem tierisch genervt hat, sind die vielen französischen Begriffe und Sätze, die leider nicht übersetzt werden – weder in Fußnoten, noch im Anhang, noch irgendwie anders. Dabei beherrscht nicht jeder Leser die französische Sprache. Hier hätten Autor und Verlag mal besser nachdenken sollen. Ich habe auf diese Stellen echt keinen Bock gehabt und auch keine Lust ständig das Wörterbuch um Rat zu fragen. Mir wäre es lieber gewesen, wenn diese Textstellen ins Deutsche übersetzt worden wären. So aber habe ich das Gefühl, als würde mir hier ein Teil der Geschichte entgehen. Klar versteht Anouk die Worte der Franzosen, weil sie ja mehrere Sprachen beherrscht, aber ich eben nicht und vermutlich auch viele andere Leser nicht. Manchmal wurden sie von Anouk oder Will übersetzt, aber das genügt nicht, da es einfach zu viele französische Worte gab.   Zitate:   "Wenn andere dich haben weinen sehen, ist es, als besäßen sie einen Teil von dir."   "Alles wovon man träumt , ist möglich, Anouk. Manchmal träumt man einfach nur zu früh." (Seite 344)   „Wenn wir arm sind, wollen wir reich sein, wenn wir reich sind, wollen wir geliebt werde, und wenn wir geliebt werden, wünschen wir uns Freiheit von Schmerzen, endlosem Lebe und immerwährendes Glück. Es ist ein großes, unaufhaltsames Verhängnis. Tief in unserem Verstand ist eine Krankheit verborgen, eine Finsternis, die alle Übel verursacht. Man kann nichts dagegen tun. Man kann sie nur auslöschen.“ (Seite 383)   Die Menschen besitzen ein besonderes Talent, nämlich, dass sie überall unglücklich sein können, egal, wo sie sind. (Seite 397)   Fazit: „Palast der Finsternis“ von Stefan Bachmann ist eine spannende Horror-Trip-Geschichte, die man nicht aus der Hand legen kann. Mir gefällt die bildhafte Sprache der Vergangenheit und die Beschreibungen des unterirdischen Palastes sehr gut. Es gibt so viele wundervolle Zitate, die ich aus diesem Buch mitnehmen werde und sage deshalb: Danke, Stefan Bachmann. Danke für all diese wunderbaren Worte, die mich sehr berühren!Und das Tempo, dass dieser Roman vorlegt, so dass er mich beinahe atemlos und doch irgendwie auch glücklich und mit einem traurigen Auge zurücklässt. Ich gebe diesem Werk gute 4 von 5 Punkten.

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  • Spannend bis zum Schluss

    Palast der Finsternis

    Gluecksklee

    03. October 2017 um 19:50

    Als ich erfahren habe, dass mit „Palast der Finsternis“ ein neuer Roman von Stefan Bachmann erscheinen würde, habe ich mich riesig gefreut. Da ich ein bekennender Fan seiner ersten beiden Romane („Die Seltsamen“ und „Die Wedernoch“) bin, hatte ich entsprechende positive Erwartungen an „Palast der Finsternis“, die voll und ganz erfüllt wurden. Zur Handlung Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Gruppe Jugendlicher, die an einer Expedition zu Untersuchung eines unter der Erde erbauten und lange Zeit verschütteten Palast aus der Zeit der französischen Revolution teilnehmen sollen. Dabei erwartet die Jugendlichen ein weitaus größeres Abenteuer als sie erwartet hätten. Meine Meinung Stefan Bachmann hat meiner Meinung nach einen absolut wundervollen Schreibstil, der wie auch schon in den ersten beiden Romanen des Autors dazu beiträgt, dass die Geschichte sich sehr flüssig liest und man so richtig in die Handlung eintauchen kann. Davon abgesehen versteht er es, Spannungsbögen aufzubauen, die es einem schwermachen, das Buch beim Lesen wieder aus der Hand zu legen. Sobald die Handlung einmal an Fahrt aufgenommen hatte, wollte ich unbedingt weiterlesen und erfahren, wie es mit Anouk, Will, Lilly, Jules und Hayden weitergeht. Die Geheimnisse und Schrecken des unterirdischen Palastes werden nach und nach aufgedeckt – zum einen durch die Gruppe Jugendlicher im Hier und Jetzt und zum anderen durch die älteste Tochter der Familie du Bessancourt, Aurélie, die in den Revolutionswirren mit ihrer Familie Zuflucht in dem unterirdischen Palast sucht. Die Informationen aus der Vergangenheit tragen meiner Meinung nach eindeutig dazu bei, den Schrecken und die Spannung im Gegenwartshandlungsstrang extrem hoch zu halten. Von mir erhält „Palast der Finsternis“ daher fünf von fünf Sternen.  

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  • Todbringender Schmetterlingspalast

    Palast der Finsternis

    Lischen1273

    03. October 2017 um 14:48

    Stefan Bachmann hat mit dem Roman der Finsternis für mich ein Werk geschaffen , welches sich nicht so einfach zuordnen lässt.Ich würde es als einen Mix aus Abenteuer , Phantasy, Thriller und Mistery-Roman beschreiben. Die Geschichte startet mit dem inneren Klappentext , auf dem eine exclusive Einladung an einen Kandidaten steht. Dieser sei nach sorgfältigen Prüfen auserwählt worden, an einer Expedition mit wenigen anderen Jugendlichen teilzunehmen , um einen unterirdischen Palast zu erforschen.Dieser Palast liegt in der Umgebung von Paris und wurde von dem Adeligen Marcuis Frédéric du Bessancourt als Schutz für sich und seine Familie bei der Französischen Revolution gebaut. Die 17-jährige Anouk ist eine der 5 Auserwählten und nimmt diese gelegenheit beim Schopf , um ihrem Elternhaus zu entkommen.Durch ihre bissige und zynische Art erhält sie nicht unbedingt den großen Symphatiebonus des Protagonisten , aber das wird im Laufe der Geschichte. Schon am Flughafen nimmt sie Bekanntschaft mit den anderen Teilnehmern , die alle von übereraus besonderen Fähigkeiten bestückt sind. Schon die Reise und der Empfang vom Leiter dieser sogenannten Expedition wirkt so luxuriös , als sollte er die Jugendlichen blenden. Doch dann beginnt das Abenteuer schnelker und unverhoffter al es den Teilnehmern lieb ist.Der Pallais de Pappillon birgt unendlich viele todbringenden Räume , die die Teilnehmer überleben müssen. Der Autor hat diese Geschichte in zwei Erzählsträngen geschrieben. Einmal in der heutigen Zeit , in der sich Anouk und ihre Gefährten durch die Räume des Palastes kämpfen. Im Wechsel zur Jetztzeit wir die Flucht der Familie Bessancourt im Jahr 1779 beschrieben.Ganz besonder aus der Sicht einer der Töchter, nämlich aus Aurèlies Sicht. Der Schreibstil des Autors ist sehr erfrischend und abwechslungsreich. Er ist teilweise jugendlich plump und frech , aber dann auch wieder fast poetisch.Das passt natürlich super in die zwei Zeitebenen. Zur Spannung kann ich sagen , dass mich die ersten 200 Seiten nur so mitgerissen haben.Ganz besonders , wer an der Expedition beteiligt ist und wie sie dorthin kommen und der merkwürdig pompöse Empfang und die anfänglichen beschreibungen des Palastes. Danach muss ich zugeben wurde mir das ganze etwas zu spooky und ich hätte mir in einigen Situationen etwas mehr Aufklärung gewünscht.Dies ist auch meine Meinung zum Schluss der Geschichte.Mir hat es so wie er ist nicht ganz gereicht , oder ich habe mir etwas anderes davon erhofft. Jedenfalls ein tolles Buch mit vielen neuen Ideen.Etwas mehr Ausführlichkeit in der Auslebung der Aufklärungen , dann hätte ich gerne 5 Sterne vergeben. So sind es 4 völlig verdiente Sterne von mir für den "Palast der Finsternis" 

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