Stefan Beuse Alles was du siehst

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Inhaltsangabe zu „Alles was du siehst“ von Stefan Beuse

Ein Ghostwriter und Biograf reist in ein US-Amerikanisches Universitätsstädtchen, um die Geschichte eines Mannes aufzuschreiben, von dem er bislang kaum mehr kennt als ein verschwommenes Foto. Sein vermeintlicher Auftraggeber entzieht sich ihm, doch die Men-schen in dem Haus, in dem er untergebracht ist, behandeln ihn als einen der Ihren. Sie verhalten sich ebenso rätselhaft wie Ned, ein junger Mann, der heimlich ein Mädchen beobachtet, zu dem er sich auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt. Er kündigt seinen Job und widmet seine Tage fortan nur noch der Erforschung ihres Lebens. Bis er entdeckt wird und in Gefahr gerät. Die Zwillinge Aaron und Lia Singer, von ihrer Mutter vernachlässigt und von ihrem Vater missbraucht, flüchten in eine Welt der Geschichten und Bilder. Eines Tages fliehen sie tatsächlich: in die Wälder, zu einer Hütte an einem See, wo sie allein mit sich sind. Doch bald wird auch die Natur zur Bedrohung. Was sich in Stefan Beuses außerordentlich spannend und suggestiv geschriebenem neuen Roman „Alles was du siehst“ zunächst wie drei ganz verschiedene Erzählungen liest, wird zunehmend und immer raffinierter zu einer großen Geschichte über das Wesen der Identität und die geheimnisvollen Kräfte, die Menschen zueinanderfinden lassen. Mehr und mehr ergänzen sich die Teile zu einer einzigen Biografie. Aber wessen? Mit seiner klaren, souverän gehandhabten Sprache, seinen poetischen Bildern und den atemberaubenden Szenenwechseln entwickelt dieser glänzende Roman einen geradezu magischen Zauber.

Wenig Informationen über Handlungscharaktere sowie fehlende bzw. schwer erkennbare Idee/Aussage der Geschichte erschweren das Verständnis

— AK1993

@Wölckchen und Karin: Einerseits sehe ich es genauso, dass ein Buch für sich selbst sprechen muss. Schließlich geht es vorrangig um die Wirkung des Geschriebenen und nicht um zusätzliche Infos. Andererseits können gerade bei verwirrenden Büchern Hintergrundwissen u. Aussagen des Autors hilfreich beim Verstehen und Überdenken sein, um das Ganze mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ich lese das Buch grade und bin gespannt, welche Gedanken es in mir auslösen wird.

— ada

auch nach dem 2. Mal lesen bin ich noch so schlau wie vorher. Trotzdem keine vertane Zeit.

— cherubina

Stimme *Wölkchen* völlig zu - jedes Buch sollte für sich gesehen und gelesen werden. Und jedes Buch sollte aus sich selbst heraus überzeugen können. Etwaige Beeinflussung durch Sympathie resp. Antipathie oder Interna trüben den Blick. Meine Meinung.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

...was immer du willst. Aber ICH finde es schade!

— Karin1970

Ich finde das nicht schade. Es muss auch legitim sein, ein Buch zu lesen und sich darüber ein Urteil zu bilden, ohne dass man HIntergrundwissen durch und über den Autor erhält.

— *Wölkchen*

Ihr habt mich alle so neugierig gemacht! Dieses Buch muß ich wohl einfach lesen...

— radieschen

Ein Grenzen sprengendes und Dimensionen verschiebendes Buch, das in seiner Wirkung lange anhält und dem Leser ausreichend Freiraum für die Entwicklung eigener Interpretationsansätze bietet. LESEN.

— Mr. Rail

sehr, sehr, sehr verwirrend

— Anja_Lev

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ein echt gutes und spannendes Buch, ich konnte es kaum aus der Hand legen

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  • Liebe Lesende, habt ihr einen oder mehrere Lieblingssätze aus eine...

    DaniM

    Liebe Lesende, habt ihr einen oder mehrere Lieblingssätze aus einem oder mehreren Büchern? Zumindest einen würd ich gern lesen :-).

    • 13
  • Liebe Lesende, könnt ihr mir ein Buch mit herausragender Sprache ...

    DaniM

    Liebe Lesende,
    könnt ihr mir ein Buch mit herausragender Sprache und einer guten Geschichte empfehlen, das kein Klassiker ist? Ein Geheimtipp, so zu sagen. Etwas, das eurer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient, als es bekommen hat.

    • 14

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. May 2010 um 10:09
  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    cherubina

    30. August 2009 um 18:16

    Vor einigen Stunden habe ich dieses Buch aus der Hand gelegt, völlig verwirrt, an meinem Geiste zweifelnd. Buch ich lasse Dich jetzt in Ruhe, weil ich weiss, dass Du mich nicht in Ruhe lässt. Irgendwann wird er kommen, der AHAA Moment. Dann wird diese Rezension fortgesetzt und Sterne verteilt. Danke an den Schriftsteller für die neuen unkonventionellen Wege, die meine Hirnwindungen jetzt einschlagen müssen.

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  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    Leserrezension_2009

    25. August 2009 um 15:22

    Eingereicht von Mr. Rail: Ich werfe einen Blick zurück ins Wohnzimmer, fahre mit der Hand an der Außenseite des Buches entlang, drehe es und erkenne das Bild auf dem Umschlag, schlage es langsam auf, taste die erste Seite mit meinen Augen ab, verschließe mich und widerstehe dem einsetzenden Lesereflex nicht, halte mich am nicht existierenden roten Lesefadenbändchen fest und lasse mich fallen - tauche in die Geschichte ein. Blätter rauschen an mir vorbei - auf Seite fünf verliert die Realität um mich herum die erste Dimension - auf Seite dreißig schrumpft meine Wahrnehmung auf die Tunnel-blickgröße eines Süchtigen - auf Seite siebzig beginne ich die Menschen zu hören, an deren Geschichte ich teilhabe - auf Seite einhundert halte ich den roten Faden nur noch lose in meiner klammen Hand - auf Seite einhundertfünfzig kämpfe ich gegen den Strudel an, beginne Konzentra-tionsübungen um in meiner Welt zu bleiben - auf Seite einhundertsechzig versagen meine Sinne, mein Puls-schlag erhöht sich, ich treibe - auf Seite einhundertvier-undsiebzig wird es dunkel - jetzt kommen die Bilder.... Da ist Kasey Sierra - eine Schönheit, die es nicht erträgt, wahrgenommen zu werden und in Randal jemanden ge-funden hat, der sie verkennt. Sie hört eine Stimme in ihrem Kopf und findet Trost unter einem Baum, der mit Kamera-deckeln und Tränen wirft. Ich fühle mit Professor Nunn, der auf der Suche nach seiner Wahrheit seine einzige Tochter in den Tiefen des Meeres verliert und werde Zeuge einer atemberaubenden Suche nach dem Mädchen. Ich sehe Ned in seinem Taucheranzug auf einem Baum sitzend, mit einer Kamera die Schönheit des Augenblicks einfangend, da er sich der Frau seines Lebens nicht an-ders nähern kann. Ich leide mit Aaron und Lia Singer, die sich verlieren ob-wohl sie so gut aufeinander aufgepasst haben - und be-wundere Lia dafür, dass sie Bilder lesen kann, besonders das Eine mit dem Mädchen, dessen Hände man nicht mehr sieht. Und ich werde zu Nathan, dem Ghostwriter, der seine Identität verleugnet um anderen Autoren zu einem unver-hofften Comeback zu verhelfen. Aus seinem Blickwinkel erlebe ich einen geheimnisvollen Auftrag ohne Auftrag-geber, begebe mich auf eine Reise ohne Zeit und Raum. Ich folge Nathan - er nimmt mich bei meiner freien Hand und reicht mir noch mehr Lesefadenbändchen, die er verknüpft und verdreht, bis ich das Gefühl habe, nicht mehr folgen zu können. Die Bilder fließen zusammen - der Blick öffnet sich und die Schranken der Vorstellung fallen. Eine geheimnisvolle Kraft vereint alle Ebenen und Personen - die Dimension des Augenblicks verliert ihren flüchtigen Charakter - sind alle unsere Erlebnisse und Gefühle die Summe einer größeren Gleichung - einer nie ermessenen Dimension? Ich bin gezwungen aufzutauchen - zu atmen - das Buch zu verlassen und fühle mich allein. Aber nur für einen Moment - ich habe die Bilder, die nie vergehen. Sie gehören zu mir und erweitern mein Selbst um die Dimension dieses Buches. Herr Beuse - Du Stefan - Sie Schriftsteller, ich danke Ihnen für diese Bewusstseinserweiterung und den Blick über den Tellerrand meiner eigenen Denkdimensionen. Kein "Kann" man lesen - kein "Sollte" man lesen - Nein - ein klares "Muss". "Alles was Du siehst" war für einen wichtigen Zeitpunkt in meinem Leben "Alles was ich sah".

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  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    glowinggloom

    17. June 2009 um 15:28

    Der Ich-Erzähler erhält den Auftrag, in die USA zu fliegen, um dort für ein Buch zu recherchieren. Im winterlichen Hinterland von New York angekommen, passieren ihm unerklärliche Dinge. Zudem werden weitere Erzählstränge eingewoben, bei denen mir anfangs nicht klar war, was sie mit dem Erzähler zu tun haben. Ich dachte: der Roman ist kafkaesk angelegt und ich war gespannt, wie sich das Rätsel auflöst. Als dann aber eine Katze namens Schrödinger auftrat, schwante mir, daß der Roman für mich zu hoch sein würde. Die Quantenphysik verstehe ich nicht wirklich und, am Schluß des Romans angelangt, auch nicht, worum es in diesem Werk eigentlich gegangen ist. Völlig klar geworden ist mir allerdings, daß Stefan Beuse ein sehr talentierter Schriftsteller ist. Die zauberhaften Episoden mit Kasey und Ned oder auch Lia und Aaron, haben wundervoll sinnliche Momente. Ganz hervorragend hat mir auch gefallen, wie anschaulich die Beschreibungen sind (z.B. Nabis Akzent) und wie unerhört subtil und beiläufig Erotisches einfließt. Der Autor kann ja nichts dafür, daß ich zu doof bin, den Roman als Ganzes zu verstehen, deshalb gebe ich keine "Sterne"-Bewertung ab.

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  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    fxelk

    04. June 2009 um 23:40

    Schnell war das relative dünne Buch gelesen (etwas über 200 Seiten) - lange hab ich gebraucht um mich um eine Rezension zu bemühen. Für mich fängt das Buch interessant und mystisch an, ein Apnoe-Taucher steigt ab ins Wasser, durchlebt die Sprungschichten und das Gefühl der Tiefe... und schon geht es los mit mehreren Handlungssträngen die so gar nichts gemeinsam haben, Eine Frau die mit einem Baum redet, ein Mann der im Taucheranzug auf selbigen gerne sitzt und dann noch die Hauptfigur (?) der Ghostwriter der sich selber verliert in seinem Auftrag von einem Buch gefunden wird aber sich selber nicht mehr findet... Das Buch fängt gut an. Ich mag durchaus das leicht mystische und es darf auch verworren sein, so wie es z.B. ein Haruki Murakami in seinen schönen Büchern vormacht. Nur hat Murakami einen Vorteil, am Ende löst es sich auf, wenn auch nicht immer klar, aber die Stränge kommen zusammen. Man versteht - wenn auch meist auf der letzten Seite. Das passiert bei diesem Buch leider nicht. Es ist, jedenfalls für mich, mit einem mal einfach vorbei. Und ich selber stehe da und weiß nicht recht wohin und woher. Am Ende muss ich direkt an den Anfang des Buches denken. An besagten Apnoe-Taucher, denn Apnoe kommt vom griechischen und heißt soviel wie "ohne Atem". Und gerade am Ende hab ich das Gefühl als wäre dem Autor der Atem einfach ausgegangen. Leider.

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  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    gra

    02. June 2009 um 15:03

    Eine Rezension nach dem Üblichen Schema Inhalt-Meinung-Fazit zu schreiben gestaltet sich hier etwas schwierig, da der Inhalt recht schnell erzählt ist und dafür geradezu Unmengen von Meinung bei mir vorhanden oder auch schon hier bei lovelybooks "unterwegs" ist. Da dies jedoch von dem Buch und Autor wohl so gewollt ist, ist es nicht weiter schlimm. *** Wir haben einen Ghostwriter, der einen unklaren Auftrag erhält, über oder für eine Person zu schreiben, die ihm völlig unbekannt ist. Er reist in eine verschneite Kleinstadt, die von Menschen bevölkert ist, die ihn zu kennen scheinen, ihm aber keinerlei Auskunft über seine Aufgabe geben. Wir haben einen Mann, der sich in eine schöne Frau verliebt und sie rund um die Uhr filmt. Außerdem zwei Kinder, die aus ihrem gewalttätigen Zuhause in den Wald fliehen, wo eines von ihnen sich immer mehr in einem Bild verliert. *** Was wir nicht haben, ist eine Ahnung, was das alles letztendlich soll. Während des Lesens und auch danach kamen mir einige Ideen (wenn das Buch zum Nachdenken anregen soll, hat es dies völlig erreicht). Das Thema der Identität taucht ständig auf: andere sehen uns anders als wir uns sehen, und wer wir wirklich "sind" kann keiner sagen. Der Ghostwriter verliert seine Identität, als er sich nicht mehr an seinen Namen erinnern kann...Wasser ist allgegenwärtig: mehrere Personen ertrinken, überall liegt Schnee, die Stadt liegt an einem See. Das Hinabtauchen ins Wasser und das Hinabtauchen in die eigene Seele/das Unterbewusstsein verschwimmen sozusagen. Die Geschichte erscheint unwirklich. Obwohl sie sich zuweilen wie ein "normales Buch" anfühlt, meinte ich oft, die Nacherzählung eines nächltlichen Traumes zu lesen, in der Figuren sich nicht verhalten wie im Wachzustand, sondern eher bestimmte Funktionen erfüllen. Dafür, dass alles letztlich nicht real ist, spricht auch, dass unser namenloser Autor die ganze Zeit über nichts trinkt (schon wieder Wasser!), was mehrmals erwähnt wird und umso erstaunlicher ist, da er sehr wohl isst. Wenn aber alles nur ein Traum ist, in dem jemand sich eine Welt erschafft und mit sich selber auseinander setzt, stellt sich die Frage: wer träumt diesen Traum? Kann man eine der Figuren mit dem Träumenden gleichsetzen oder sind sie alle nur gleichrangige Facetten seiner Psyche? *** Wie unschwer zu erkennen ist, hat die Lektüre bei mir weit mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet wurden. Im Allgemeinen würde ein solches Buch mich höchst unbefriedigt und fast wütend - da ich um meine wohlverdiente Aufklärung gebracht wurde - zurück lassen. Dies ist hier nicht der Fall. Zum einen ist es völlig offenkundig (und vom Autor in der Diskussionsrunde auch zugegeben), dass dieses Buch nicht eindeutlig verstanden werden soll. Wo es aber keine richtige Interpretation gibt, muss ich mich auch nicht aufregen, dass meine falsch ist. Zum anderen ist das Buch so schön geschrieben, dass es ein wahrer Genuss ist es zu lesen. Wer ein Buch sucht, das er zum Einschlafen lesen kann, ist hier fehl am Platze. Wer hingegen etwas möchte, das ihn lange beschäftigt, über das er nachdenken kann und das sicher auch beim dritten Lesen noch interessant ist, ist hier genau richtig.

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  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    Querbeetleserin

    01. June 2009 um 07:40

    Habe mir die Rezessionen der anderen Mitglieder angesehen,und ich muss sagen die sind so unterschiedlich wie mein Gefühl beim Lesen.Einerseits fand ich das Buch gut und die Geschichten interessant,andererseits aber auch sehr verwirrend.Vor allem der Schluss lässt viele Fragen offen und ich weiss noch nicht,wie ich das ganze interpretieren soll.

  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    Ilven

    26. May 2009 um 23:29

    Das Buch hat einen sehr schönen Einband und ist passend gestaltet. Die Sprache ist schön, bald poetisch, Situationen schaffend. Inhaltlich besteht das Buch aus drei primären Handlungssträngen die Anfangs unabhängig voneinander erscheinen, man dennoch einige Parallelen finden kann. Ein Baum, ein Bild,…. Durch diese feinen Verbindungen ist es auch durchaus schwierig das Buch zu lesen, einem Entgeht sehr schnell viel. Also falls ihr dieses Buch lesen wollt, nimmt euch Zeit, Ruhe und die nötige Konzentration. „We don’t see things as they are, we see things as we are“ Dieses Zitat von Anais Nin mit dem das Buch beginnt, zeigt, meinem empfinden nach eine Hauptthese des Werkes. Wahrnehmung und Wirklichkeit. Das Buch strebt zum Nachdenken an, hinterlässt einen Eindruck. Ich kann diesen Eindruck noch nicht ganz zuordnen, von daher soll hier erst mal Schluss sein. Ich kanns aber nur jedem wärmsten empfehlen der von einem Buch neue Blikwinkel gezeigt bekommen möchte.

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  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    urlaubsbille

    25. May 2009 um 08:56

    Das Cover ist sehr schön und gibt Möglichkeiten der Interpretation.

    Das Buch ist leicht zu lesen. Allerdings ist es langweilig und ich fand auch nur wenige Zusammenhänge. Immer wenn im Erzählstrang gesprungen wurde, mußte ich mühsam den Faden wiedersuchen, um ihn dann weiterknüpfen zu können.
    Mir hat das Buch nicht gefallen.

  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. May 2009 um 19:26

    Guten Abend Herr Beuse, erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte freute ich mich auf einen spannungsgeladenen Roman der einen von einer Seite zur nächsten vorantreibt. Nach nun einer Woche bin ich auf Seite 80. Ich lese ihr Buch sehr intensiv, probiere Andeutungen zu finden und zwischen den Zeilen zu lesen. Sie lassen mich im Ungewissen. Mag ich das Buch? Oder ist es ein Versuch hohe Literatur zu schreiben der nicht ankommt?

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  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    sonjastevens

    19. May 2009 um 09:35

    Ist das was Du siehst wirklich echt oder ist es eine Täuschung, vielleicht gibt es aber auch mehrere Lösungen? Alleine das wunderschöne Buchcover mit der in Silber glitzernden Schrift verbirgt schon seine Geheimnisse. Man muss es wirklich genau und vielleicht auch mal etwas „anders“ betrachten um zu erkennen, was eigentlich das Cover darstellen soll. Das Buch ist in 5 Teile gegliedert. Während ich anfänglich keine Probleme hatte in die Handlung ab zutauchen, haben mich dann die letzen zwei Teile, vor allem aber der letzte Teil sehr verwirrt. Weiter möchte ich aber nichts dazu schreiben, da sich jeder seine eigene Meinung und Interpretation bilden sollte. Die Geschichte besteht aus drei Handlungssträngen, die zuerst scheinen als ob sie vollkommen unabhängig voneinander stehen, jedoch im Laufe des Buches irgendwie zusammen finden. Identität ist ein wichtiges Schlagwort zu diesem Buch. Zum Inhalt: Ein Ghostwriter wird beauftragt zu einem relativ verlassen Ort zu kommen, um dort zu arbeiten. Er erhält nicht wirklich viele Informationen von seinem Auftraggeber, dennoch lässt er sich auf dieses Abenteuer ein. Ein Mann verliebt sich in eine junge Frau, die etwas zurückgeblieben scheint. Er verfolgt und beobachtet sie. Auch sein Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt. Die Zwillinge Aaron und Lia fliehen aus ihrem verkorksten Elternhaus. in allen drei Geschichten steht ein Umbruch an, die Protagonisten sind dabei sich neu zu (er)finden. Besonders gut hat mir die Sprache gefallen, sie war blumig und poetisch. Es ist mir sehr leicht gefallen mich von der Sprache in die Welt des Buches wegtragen zu lassen. Auch die Geschichte an sich hat mit gut gefallen, weniger gut hat mir das Ende gefallen, weil es nicht abgeschlossen war. Für mich waren noch zu viele Fragen offen. Ich mag lieber abgeschlossene Bücher, daher war das Ende für mich etwas unbefriedigend. Dennoch, durch dieses Ende, wird der Leser angespornt sich selber Gedanken zu machen, wenn man also das Buch beendet hat man es noch lange nicht abgeschlossen, denn man wird noch eine Zeit drüber nachdenken…

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  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    verena83

    18. May 2009 um 21:29

    eine sehr, sehr verwirrende geschichte (bzw. mehrere)... den sinn dahinter hab ich bis jetzt noch nicht begriffen, aber vielleicht kommt das ja noch... trotzdem hat mir das buch sehr gut gefallen, da es in mir so wunderschöne bilder hervorgerufen hat und ich einfach fasziniert davon bin... konnte das buch einfach gar nicht mehr aus der hand legen auf jeden fall war das lesen der geschichten eine außergewöhnliche erfahrung, die ich so schnell nicht wieder vergessen werde

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  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    cörchen

    16. May 2009 um 14:41

    Der neue Roman von Stefan Beuse „Alles was du siehst“ erzählt drei Geschichten: Ein Ghostwriter soll in Amerika das Leben eines Mannes aufschreiben, von dem er nicht mehr hat als ein verschwommenes Bild. Sein Auftraggeber ist ihm unbekannt und er ist in einem Haus untergebracht, in dem ihn alle für einen Professor halten und leicht verrückt wirken. Ned verspürt eine besondere Beziehung zu Kasey, die er von einem Baum in ihrem Garten aus über Wochen hinweg beobachtet. Zwischen den Geschwistern Aaron und Lia besteht eine besondere Verbindung, und beide scheinen außergewöhnliche Fähigkeiten zu haben, die ihnen helfen in Geschichten und Bilder zu verschwinden, um der Wirklichkeit zu entfliehen. Aber welche Gemeinsamkeit haben diese Menschen, die scheinbar rein gar nichts miteinander zu tun haben? Das Umschlagbild entspricht dem Buch voll und ganz. Es verdeutlicht das Ineinandergreifen mehrerer Welten. Man kann es drehen und wenden, und sieht jedes Mal etwas anderes. Auch die Wahl der Schriftfarbe Silber passt gut zu dem Gesamtbild. Allerdings ist die Schrift auf den Klappseiten und der Rückseite zu weit gesetzt. Der Rand ist zu klein, somit wirkt es überladen und nicht dem Wert des Buches entsprechend. Der Roman von Stefan Beuse ist in fünf Teile untergliedert und es gehört jeweils ein Zitat zu einem Kapitel. Diese Zitate scheinen sorgfältig ausgewählt, denn sie spiegeln in gewisser Weise den Inhalt des Abschnittes wieder. Allgemein ist dieses Buch sehr poetisch geschrieben, ein Beispielsatz hierfür: „Ich kann das Meer hören, seine Stille“ oder „[…] Identität [ist] nicht mehr […] als die Summe aller Geschichten, die über jemanden erzählt werden […]“. Das Buch scheint von vorne bis hinten durchdacht zu sein, jedes Wort steht an der Stelle, an die es gehört. Ein Puzzleteil führt zum nächsten. Beim Lesen habe ich mich anfangs ein wenig an Alice im Wunderland erinnert gefühlt, auch wenn die eine Geschichte mit der anderen so rein gar nichts zu tun hat. Aber was der Ghostwriter in dem Haus so erlebt, ist sehr phantastisch, wie bei Alice. Ich finde dieses Buch sehr spannend, es fesselt einen noch nachdem man es zur Seite gelegt hat. Es muss mehr als einmal gelesen werden, um es in seiner Gesamtheit zu begreifen. Insofern würde ich es Menschen empfehlen, die nicht nur eben zwischendurch einen Roman lesen wollen, den man hinterher wieder schnell vergessen kann. Dies ist ein Buch, welches nachwirkt.

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  • Rezension zu "Alles was du siehst" von Stefan Beuse

    Alles was du siehst

    Kaivai

    15. May 2009 um 19:01

    Alles was du siehst ist ein Horizont. Unter dem Horizont ist das Meer. Über dem Horizont ist der Himmel. Dann drehst du das Buch. Nun ist über dem Horizont der Himmel und unter dem Horizont das Meer. Du denkst: so ist es wirklich. Ist es wirklich so? In der Physik gibt es ein Experiment, das die Wissenschaftswelt verwirrt hat, wie kaum ein anderes: das Doppelspaltexperiment. Das funktioniert so: ein Teilchen im atomaren oder subatomaren Spektrum, z.B. ein Photon oder ein Elektron, ich nehm jetzt mal das Elektron, wird durch einen Doppelspalt hindurchgeschickt. Das zischt dann durch beide Spalten, ganz problemlos, denn es ist eine Welle. Auf einer Leinwand hinter dem Doppelspalt bildet sich ein Interferenzmuster, wie es für eine Welle typisch ist. Nun aber, als nächstes, wird das Elektron beobachtet. Vor dem Doppelspalt wird ein Gerät eingeschaltet, welches das Elektron registriert. Jetzt und das ist das verblüffende und ein großes Rätsel, schlüpft das Elektron nur noch durch einen Spalt und auf der Leinwand hinter dem Doppelspalt erscheint kein Interferenzmuster mehr. Das Elektron hat seine Wellennatur verlassen und ist nun ein Teilchen. Die Quantenphysik ist eine Leidenschaft von Stefan Beuse. Auch von mir. Bei mir weiß ich, woran das liegt: sie ist so erfrischend anders, als alles was du siehst. Vielleicht geht es Stefan ganz ähnlich damit. Rezensionen, die ich hier schreibe, schreib ich wie eine Welle. Ich schwapp über das Buch und fühl mich dabei ganz unbeobachtet. Hier ist das anders. Der Autor, die Autorität, sitzt vor dem Doppelspalt. Nun bin ich ein Teilchen. Ein klitzekleines. Und das hat eine emotionale Dimension: ich bin neidisch. Solch ein Buch hätt ich auch gern geschrieben. Hatte ich sogar vor, im Jahr 2000. Kurz nachdem ich die Quantenphysik entdeckt hatte. Ein Mann und eine Frau in einem Zelt auf dem Rathausmarkt in Hamburg versinken in der Quantenwelt. Und um sie herum die Zuschauermassen und die Medienmeute. Das Buch ist nicht geschrieben worden. Wie so unglaublich viele (manchmal leider, oft zum Glück). "Alles was du siehst" ist geschrieben worden und dafür dank ich Stefan. Wer mehr wissen will, den schick ich erstens in das Buch und zweitens in die Gruppe, zu finden unter: http://www.lovelybooks.de/gruppe/46288882/lesekreis_alleswasdusiehst_vonstefan_beuse/uebersicht/

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