Stefan Beuse Das Buch der Wunder

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Inhaltsangabe zu „Das Buch der Wunder“ von Stefan Beuse

Penny und Tom sind sehr unterschiedliche Geschwister: Während Penny für jedes Wunder offen ist, braucht Tom für alles eine wissenschaftliche Begründung. Doch als immer mehr Dinge geschehen, die er sich nicht erklären kann, entwickelt Tom sein eigenes Sensorium für Wahrheit. Gemeinsam mit seiner Schwester findet er heraus, wie sie die Wirklichkeit beeinflussen können, indem sie sich »auf eine andere Frequenz einstellen«. Die Membran zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt wird durchlässig. Zwölf Jahre später arbeitet Tom erfolgreich in einer Werbeagentur, als plötzlich seltsame Dinge geschehen: Ein alter Fall wird neu aufgerollt, ein geheimnisvolles Mädchen weiß mehr, als es dürfte, und irgendetwas scheint hinter Tom her zu sein. In diesem Moment erinnert er sich an »Das Buch der Wunder«, ein Vermächtnis seiner Schwester, das sich wie eine Prophezeiung liest und ihn zwingt, sich seinem wahren Wesen zu stellen. Stefan Beuses neuer Roman ist eine magische Coming-of-age-Geschichte, die ebenso spannend wie poetisch von der größten aller Sehnsüchte erzählt: der nach uns selbst.

Sehr angenehmer Schreibstil, aber die Handlung gitt mir zu sehr ins Fantastische ab.

— TanyBee

Ein Buch, das Spaß macht zu lesen, weil es so vieles zu entdecken für den Leser bereithält!

— hello_marlie

Magisch, wahr und wunderbar fantasievoll! Ein absoluter Lesegenuss!

— Estel90

Feinfühlig geschriebener Roman auf der Suche nach der Wirklichkeit

— chochi_rain

Ein Roman gegen die Angst und für mehr Mut - Beuse gibt uns den Glauben an uns selbst und die Magie zurück!

— DieBuchkolumnistin

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  • Ein wahrlich wunderliches Buch

    Das Buch der Wunder

    TanyBee

    12. June 2017 um 11:18

    Zu Beginn des Romans „Das Buch der Wunder“ lernen wir Tom und Penny kennen, sie sind Geschwister und machen sich ihren eigenen Reim auf die Welt. Sie entdecken, dass, wenn man die Welt unscharf stellt, es eine andere Realität gibt. Sie beginnen damit zu experimentieren, diese zu erforschen. Als Erwachsener versucht Tom, diese parallele Realität zu verdrängen, doch irgendwann holt ihn die Vergangenheit ein.Zu diesem Buch finde ich es ganz, ganz schwer eine Rezension zu schreiben. Ich habe es gerne gelesen, der Schreibstil ist sehr angenehm, ich habe mich nicht gelangweilt und war nicht genervt. Doch jetzt kommt das große aber. Die Handlung ist sehr abgedreht, gleitet ins Fantastische ab, gibt wenig Erklärungen. Zu einem späteren Zeitpunkt befasst sich sogar die Polizei mit der Geschichte, aber auch das bringt nicht mehr Klarheit in die Sache. Ich denke, ich bin nicht der richtige Leser für das Buch, da ich gerne eine nachvollziehbare Handlung habe. Es ist in Ordnung, wenn Fragen offen bleiben, aber hier war mir alles zu mystisch. Vielleicht habe ich es auch einfach nicht richtig verstanden oder war nicht offen genug. Ich vergebe nur 3 Sterne, aber ich möchte andere Leser nicht abschrecken. Wie gesagt, das Buch liest sich sehr angenehm und ich habe es nicht bereut. Man sollte als Leser aber offen sein für Übernatürliches, Mystisches, für symbolhafte Handlung. Mich hat dieses Abdriften der Handlung ein wenig an Kafka erinnert, mit dessen Werken ich auch wenig anfangen kann.Also, kein schlechtes Buch, nur nicht unbedingt das richtige Buch für mich.

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  • Ein Buch voller Wunder...

    Das Buch der Wunder

    hello_marlie

    27. April 2017 um 21:00

    Bei diesem Buch fällt es mir sichtlich schwer eine geordnete und klare Handlungsübersicht zu verfassen, da ich selbst noch nicht ganz sicher bin, ob ich überhaupt verstanden habe, worum es in diesem Buch letztendlich eigentlich geht. Eines kann ich sicher sagen, es ist ein Buch, das ich sicher nicht nur einmal lesen werde, da ich das Gefühl habe, vieles noch nicht richtig einordnen zu können, viele Facetten der Geschichte noch entdecken zu können und dadurch vielleicht letzten Endes ein klareres Bild zu erhalten. Ein Hauptthema der Geschichte ist auf jeden Fall die Beziehung zwischen den Geschwistern Tom und Penny, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich aber doch sehr nahestehen. Tom ist der logische und sachliche Typ, der seiner kleinen Schwester die Welt gerne wissenschaftlich und rational erklären möchte. Er kennt sich gut aus in Physik, Biologie und Astrologie, was zum Teil sicher auch dem Vater zu verschulden ist, der ebenfalls Wissenschaftler ist und seine Begeisterung über diese Themen gerne an seine Kinder weitergeben möchte. Penny dagegen erklärt sich die Welt gerne selbst und rein nach Gefühl, viel emotionaler und sensibler geht sie auf Fragen nach dem Universum, dem Tod oder dem Leben ein. Allerdings erstaunte mich hier immer wieder ihre fortgeschrittene Intelligenz und Reife zu diesen Themen. Durch ein eingreifendes Ereignis im Leben der Geschwister wandelt sich vieles in ihrer Gefühlswelt und sie entdecken ein gemeinsames Geheimnis, das Geheimnis der Grenzüberschreitung in andere Welten, andere Frequenzebenen. Hier fängt das Buch nun an, verwirrend für mich zu werden, vielleicht braucht es aber auch ein wenig Zeit und Offenheit für solch komplexe, physikalische oder gar esoterische Fantasiewelten, die der Autor dem Leser hier offenbart. Tom wird nun immer mehr zum Hauptprotagonisten der Geschichte, andere Nebenpersonen kommen hinzu und erweitern die Handlung. Teilweise wird die Geschichte nun zu einem Fantasietrip in andere Welten, aber auch Elemente eines düsteren Thrillers kommen hinzu. Immer wieder werden Gegensätze nebeneinandergestellt und auf ihr Wesen geprüft, Fragen zwischen Gut oder Böse, Leben oder Tod, Endlich oder Unendlich, Realität oder Traum scheinen Leitfragen der Handlung zu sein. Neben alle dem, die Frage nach dem Selbst, der eigenen Identität und den eigenen Tiefen und Dämonen, die ein Individuum in sich tragen kann. Was passiert scheint nie logisch zu sein und doch macht es zum Schluss unverkennbar Sinn und lässt tatsächlich ein sehr poetisches und kraftvolles Werk über Wunder zurück. In einer anderen Rezension über das Buch habe ich den Vergleich zu "Alice im Wunderland" gelesen, und tatsächlich, es trifft wunderbar zu! Das Hinübergleiten in eine andere Welt, die für den rational denkenden Menschen nichts als eine Traumwelt sein kann, ein Hirngespinst eines verwirrten Geistes, trifft sich doch auf so vielen Ebenen mit der Realität wieder und stellt den Leser oftmals vor die Frage: was, wenn es doch passieren kann? Was wenn es real ist, in einer anderen Welt, einem anderen Universum oder tatsächlich einfach auf einer anderen Frequenzebene? Was wenn alles vielleicht ganz anders ist...?

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  • Wunderbar!

    Das Buch der Wunder

    chochi_rain

    09. March 2017 um 18:12

    Der in vier Teile, vier Lebensabschnitte, vier Erkenntnisphasen gegliederte Roman Das Buch der Wunder ist eines der spannendes Werke des Jahres. Mal beschreibt er trocken humorvoll die Vorgänge in einer Werbeagentur – so nah an der Realität, dass viele die Beschreibung für vollkommen übertrieben hinnehmen werden –, dann wird das Innenleben zweier Kinder untersucht, die mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters überfordert sind. Immer ist es die gleiche Reflektierende Stimme, die die Handlung voran treibt und die Ereignisse und Vorhersagen miteinander verwebt, bis nicht mehr klar ist ob es sich um ein von langer Hand geplantes Geschehen oder eine zufällige Übereinstimmung handelt. Wirklich sehr wunderbar ist auch die Gestaltung des Romans, welches den Omnipräsenten Dschungel auch auf dem Umschlag des Romans weiterleben lässt. Wer wirklich etwas finden möchte, was man an diesem Buch bemängeln kann, dann wohl nur, dass das Coverdesign, welches um den Umschlag herumläuft, durch einen sonderbaren blauen Buchrücken unterbrochen wird. Wenn man den unbedingt etwas bemängeln muss. Komplette Rezension auf Chochi in Wonderland lesen

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