Stefan Bollmann Frauen und Bücher

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Inhaltsangabe zu „Frauen und Bücher“ von Stefan Bollmann

Lösen Bücher Revolutionen aus? Es beginnt vor 300 Jahren. Die Lesewut erfasst die Frauen. Die Männer witzeln, dann wittern sie Unheil. Lösen Bücher Revolutionen aus? Jane Austen erklärt die Romanleserin für unabhängig, Madame Bovary verschlingt Trivialliteratur und begeht Ehebruch. Virginia Woolf druckt ihre Bücher selbst, Marilyn Monroe liest Joyce und lässt sich dabei fotografieren. Und heute stürmt die Leserin die Machtzentralen der Literatur: Fanfiction geht um die Welt. Temperamentvoll und mit einem Sinn für ungewöhnliche Liebes- und Lebensgeschichten erzählt Stefan Bollmann die Geschichte des weiblichen Lesens.

Interessantes Buch

— Amber144

Bücher über Bücher <3

— Claudia_Poesie

Eine Empfehlung für jede Frau, die ihr Herz an Bücher verloren hat ♥

— jasimaus123

Hat mich inspiriert um weiter über Frauen in der Literatur zu lesen. ^_^

— AugeNaseMund83

Interessante Aspekte und Biographien, aber insgesamt für mich zu wenig strukturiert.

— miss_mesmerized

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    Frauen und Bücher

    YukBook

    24. June 2017 um 12:28

    Facebook, Instagram, Video on Demand, Bloggen … Immer wieder wird es neue Arten der Freizeitbeschäftigung geben. Was sich in den letzten Jahrhundert jedoch kaum verändert hat, ist die Leidenschaft für Bücher. Das sollten wir am Tag der Münchner Buchhandlungen feiern! Besonders Frauen lasen seit jeher „um zu leben“, wie es Stefan Bollmann ausdrückt. Was er damit genau meint und wie die Macht und Magie des Lesens ihren Anfang nahm, erläutert der Schriftsteller in seinem sehr aufschlussreichen Panorama mit dem Titel „Frauen und Bücher. Eine Leidenschaft mit Folgen“. Wir erfahren, dass Mitte des 18. Jahrhunderts durch Klopstock die erste Dichterlesung erfunden wurde und Literatur in großstädtischen schöngeistigen Zirkeln wie im Pariser Hotel Rambouillet rezitiert und zelebriert wurde. Durch das Lesen konnten Frauen den engen Rahmen ihres Alltags und ihrer Rolle sprengen, sich ihren Gefühlen hingeben und auf eine neue Art das Leben genießen. Chronologisch stellt der Autor Persönlichkeiten vor, die einen bedeutenden Einfluss auf die weiblichen Lesegewohnheiten und die Emanzipation in dem betreffenden Jahrhundert hatten, darunter Mary Wollstonecraft, die erste professionelle Rezensentin der Mediengeschichte oder Jane Austen, die mit ihren romantischen Klassikern die Unabhängigkeit des Denkens und der Lebensführung fördern wollte. Wer hätte gedacht, dass der Nährboden für die heute so gefragten Lebensratgeber bereits Mitte des 19. Jahrhunderts durch E. Marlitt vorbereitet wurde. Sie führte den ersten Serienroman ein, ermunterte ihre Leserschaft, ihre Gestaltungsspielräume und Ressourcen wahrzunehmen und zu nutzen und avancierte nicht nur zur ersten deutschen, sondern auch ersten internationalen Bestsellerautorin. Der Ausflug nach Bloomsbury ins Jahr 1910 vermittelt uns den intellektuellen Geist, der in den Literaten- und Künstlerzirkeln herrschte, und eine neue ungezwungene und unabhängige Lebensweise. Besonders spannend liest sich das Porträt von Sylvia Bean, Gründerin der berühmten Buchhandlung „Shakespeare and Company“ in Paris. Bean war nicht nur Buchhändlerin und Ein-Buch-Verlegerin, sondern auch Netzwerkerin, die Menschen und Bücher, Schriftsteller und Leser, Autorinnen und Autoren verschiedener Nationen zusammenbrachte. Diese vergnügliche und informative Reise in die Literaturgeschichte und die Gefühlswelt weiblicher Leserinnen, in denen ich mich sehr häufig wiedererkannt habe, kann ich allen Leseratten wärmstens empfehlen. Ich schmökere derweil als nächstes in seinen vorangegangenen Bildbänden, in denen der Autor lesende Frauen in der Malerei kommentiert.

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  • Interessantes Buch

    Frauen und Bücher

    Amber144

    06. March 2017 um 20:43

    In dem Buch werden Frauen vorgestellt, die sich rund um Bücher drehen. Somit z.B. Autorinen. Streckenweise ist es sehr interessant, wenn z.B. Jane Austen dargestellt und erklärt wird, was sie bewegt hat und wie ihr Leben aussah, allerdings sind auch viele Frauen dabei, von denen ich noch nie etwas gehört habe und somit habe ich die Texte teilweise übersprungen, da sich vieles wiederholt hat.

  • Frauen und Bücher

    Frauen und Bücher

    Claudia_Poesie

    08. July 2016 um 16:08

    Stefan Bollmann gibt in seinem Buch "Frauen und Bücher - Eine Leidenschaft mit Folgen" einen Einblick in den Wandel des weiblichen Leseverhaltens. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, welche sich jeweils mit einem bestimmten Jahrhundert beschäftigen. Es beginnt mit dem 18. Jahrhundert, in dem vor allem Gedichte, Romane, aber auch zum Beispiel der "Werther-Effekt" thematisiert werden und endet mit der Situation in der Gegenwart. In den jeweiligen Kapiteln wird aber nicht nur die Veränderung des Leseverhaltens von Frauen beschrieben, sondern die damit eingehenden Folgen und "Gefahren". Die erlangte Chance auf Bildung, Rechte und Unabhängigkeit sind beispielsweise  Konsequenzen, die sich unter anderem aus dem zunehmenden Lesen der Frauen entwickelt haben. Somit erfährt der Leser auch einiges über die Geschichte, aber auch über die Bücher und Biografie verschiedenster Autoren. Denn es werden in jedem Kapitel auch die bekanntesten Autoren des jeweiligen Jahrhunderts vorgestellt. Insgesamt verdeutlicht das Buch wunderbar den Einfluss von Büchern und zeigt ihre große Rolle in der Gesellschaft und Geschichte.Da es sich hierbei um ein Sachbuch handelt und viele Fakten enthält, habe ich etwas mehr Zeit für das Buch gebraucht als vielleicht für ein leicht und lockeren Roman. Trotzdem hat es sich aufgrund des tollen Schreibstils gar nicht angefühlt wie ein trockenes Sachbuch, sondern ließ sich flüssig lesen. Außerdem fand ich es auch sehr spannend etwas über die Geschichte und mehr über verschiedene Autoren zu erfahren. Durch die zahlreichen Buch- und Autoren Verweise bin ich auch total angefixt geworden und meine Bücher Wunschliste ist wieder einmal gewachsen. Insgesamt mag ich es einfach "Bücher über Bücher" zu lesen und werde mir bestimmt noch ein weiteres Buch des Autors ansehen.

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  • ✎ Stefan Bollmann - Frauen und Bücher

    Frauen und Bücher

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. January 2016 um 09:45

    Ich bin eigentlich an so vielem, was mit Büchern zusammenhängt, interessiert - so war es auch nicht verwunderlich, dass es dies auf meine Wunschliste geschafft hatte. (und jetzt habe ich es endlich davon befreit ;)) Ich bin nicht direkt enttäuscht von diesem Buch, aber ich muss schon sagen, dass es mir einige beschwerliche Lesestunden beschert hat. Ich dachte, ich fliege durch das Buch, weil es Informationen enthält, die mich interessieren, die mich fesseln, aber ich habe über 2 Wochen für diese knapp 450 Seiten gebraucht.. Es war nicht so, dass mich der Inhalt nicht interessiert hat - er wurde auch mit dem ein oder anderen Bild angereichert -, aber ich fand es schon schwierig, mich mit dem Stil, der mir doch ein wenig zu langweilig war, anzufreunden. Toll fand ich die Verweise auf Bücher aus den jeweiligen Zeiten. Das hat mich auch - mal wieder - daran erinnert, was ich eigentlich schon die ganze Zeit mal lesen will. (es kommt der Zeitpunkt, da werde ich es auch tun ;)) Jedoch waren dadurch auch Längen gegeben, die mich schon manchmal an meine Grenzen brachten, obwohl ich ja gespannt war, wie es weitergeht. Eindeutig gefehlt hat mir hier aber der Vergleich. Ganz besonders hätte mich natürlich interessiert, wie sich Frauen gegenüber den Männern entwickelt haben. Dass beide lesen, war klar. Dass Frauen jetzt mehr lesen, hat man erfahren. Aber ist es tatsächlich so, dass sich das Ganze jetzt umgekehrt hat, dass jetzt mehr Frauen als Männer lesen? (was ja vielerorts behauptet wird) Auch fand ich das letzte Kapitel irgendwie unpassend. Dort werden Frauen auf "Shades of Grey" reduziert - hatte ich zumindest ein wenig das Gefühl -, aber vielleicht habe ich diese Stelle auch einfach mit den falschen Augen gelesen.. Trotzdem kann ich sagen, dass ich dieses Buch weiterempfehlen würde, aber: Nehmt euch Zeit! Stefan Bollmann hat in die Recherchen auch sehr viel Zeit gesteckt, was man an allerlei Dingen sehen kann: Zitate aus Briefen, Bilder aus den jeweiligen Zeiten, Bücher und deren Inhalt und deren Bedeutung für die jeweilige Bevölkerung - und diese Zeit sollte man einfach auch ins Lesen investieren.

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  • Frauen und Bücher: WAS FÜR EINE GESCHICHTE!!!

    Frauen und Bücher

    Buechergarten

    „Manchmal denke ich, der Himmel, das muss ein einziges fortwährendes unanstrengendes Lesen sein.“ (Virginia Woolf an Ethel Smith) INHALT:  „Frauen und Bücher“ ist ein Sachbuch, dass einen durch die Teile „Die Leselust beginnt – Das 18. Jahrhundert“, „Die Macht des Lesens – Das 19. Jahrhundert“, „Bücherfrauen – Das 20. Jahrhundert“ bis hin zur „Gegenwart – weiter lesen“ führt. Dabei schafft es der Autor uns nicht nur durch, sondern in die Leben verschiedener Personen der jeweiligen Zeitalter zu führen. Er zeigt auf wie diese – auch geprägt durch Literatur –  ineinander übergehen und sich dabei sowohl die Literatur, als auch die Leser/-innen und das Leben gegenseitig beeinflussen und verändern! Der Autor lässt in viele verschiedene Leben blicken an denen Bücher ihren Anteil haben: Von Vorleserinnen über Leserinnen, über Autorinnen und Buchhändlerinnen – und mit allen verbindet man selbst die Liebe zum Lesen! An dieser Stelle kann ich es sonst nicht besser als die Inhaltsangabe und er Buchtrailer machen um Lust auf dieses Buch zu machen –also: Schnell reinlesen!!   EIGENE MEINUNG: Dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht dazu da, um sich nach dem Lesen an jedes Wort zu erinnern. Für mich ist es ein Buch, das einen Stauen lässt, Erinnerungen zurück holt, Anregungen für neue Lektüre bietet und auch nach dem Lesen weiterhin als spannendes Nachschlagewert dienen kann! Man sollte bedenken, dass nach diesem Buch die Wunschliste um einige Klassiker reicher sein wird! Für mich ist „Frauen und Bücher“ durch sein traumhaftes Cover wunderschön und auch unter dem Umschlag ein wahrer Blickfang über den meine Finger immer wieder verzückt geglitten sind! Anmerken möchte ich auch die schönen Bilder, die an den richtigen Stellen eingestreut sind und immer mit einer Aussage zum Kapitel beitragen und sich schön mit ihm verbinden lassen! An einigen Stellen wuchs mein Wunsch mich auch mit den jeweiligen Künstlern näher zu beschäftigen, weil die Aussagen der Bilder so erstaunlich, so deutlich wurden! Innerhalb des Buches war es mir auch sehr viel wert, dass das Buch zum Nachdenken, – und in der Leserunde an der ich zu diesem Buch teilnehmen durfte – zu Dankbarkeit für unser Leben, die Freiheit die wir erleben dürfen und vielen interessanten Diskussionen anregen konnte! Einen Kritikpunkt habe ich persönlich am Teil der „Gegenwart“ des Buches: Dieser Teil kam für mich im Vergleich zu den anderen zu kurz und war für mich zu sehr auf Fanfiction und das Buch „Shades of Grey“ fokussiert – oft mit für mich unangenehmen Tendenzen zur Ironie. Auch allgemein kann ich für mich sagen, dass das Thema Sex gegen Ende des Buches – wo es zu Beginn noch interessant und perfekt eingebracht war – zu viel an Gewicht gewonnen hat. Vieles aus Frauen und Bücher kann ich mit dem Zitat zu Anfang meiner Rezension verbinden. Erstens ist es eines der vielen Zitate aus diesem Buch, die Eingang in meine Zitatesammlung gefunden haben! So viele Zitate gingen mir so sehr ans Herz oder trafen so genau in dieses, dass ich sie für mich festhalten musste! Zweitens enthält dieses Zitat das Wort „unanstrengend“ und an dieser Stelle muss ich definitiv anmerken, dass ebendies dies für mich auf dieses Buch nicht passt. Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Die Anspielung auf „anstrengend“ kommt nicht durch einen unschönen oder uninteressanten Schreibstil, sondern schlicht durch das hohe Niveau in dem das Buch geschrieben ist. Oft musste ich hierbei – vor allem in den ersten historischen Teilen – einige Sätze doppelt und dreifach lesen um ihren ganzen (oft umfangreichen) Sinn ganz aufzunehmen, wobei sich dies so gut wie immer lohnte! Drittens möchte ich auf den „Himmel“ eingehen. Dieses Buch bringt in diesem Sinne verschiedene Welten zu einander. Wir empfinden oft das Lesen als ein himmlisches Geschenk, die vielen Protagonisten – oft Damen – innerhalb des Buches empfanden dies genauso, jedoch oft aus anderen Gründen und dies macht das Buch zu etwas Besonderem! Es verbindet die Generationen von Frauen und schweißt sie in ihrer Liebe zueinander – lässt sie sich gegenseitig verstehen! Es zeigt von jeder Generation auf was sie am Lesen liebten und warum das Lesen für sie das Leben bereicherte und bringt uns dabei so viele Lebensgeschichten nahe! Auch das fand ich im Buch wunderschön gemach: Das Hauptaugenmerk wird zwar auf die Verbindung der jeweiligen Person zu Büchern gelegt, jedoch wird das restliche Leben des Menschen miteinbezogen und als nicht weniger wichtig dargestellt! Ich habe viele interessante Personen und ihre nicht immer glücklichen Geschichten näher und viele ganz neu kennen gelernt. Eben dies gibt mir auch viel mehr Ansporn mich weiter mit diesen Charakteren zu beschäftigen, die vor mir so viele Bücher in Händen gehalten, mit ihnen gelacht, geweint, für sie und mit ihnen gelebt und teils viel für sie aufgegeben haben!   FAZIT: Ein Buch für Menschen in deren Herzen Bücher einen Platz haben, für die Bücher zum Leben, Leiden und Lieben gehören. Für Leser, für die die Menschen die vor uns gelebt und unsere Bücherwelt geprägt haben, wertvoll sind! Für alle, die die „Macht des Lesens“ schon am eigenen Leib gespürt haben!

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    • 3
  • Frauen und Bücher

    Frauen und Bücher

    Kleine8310

    15. August 2014 um 23:21

    Zu diesem Buch habe ich gegriffen, weil ich den Titel und auch das schöne Cover gleich toll fand. "Frauen und Bücher - Eine Leidenschaft mit Folgen" von Stefan Bollmann ist ein Buch welches Lebensgeschichten und auch Liebesgeschichten unterschiedlichster Personen und Berühmtheiten erzählt, natürlich haben alle Geschichten etwas mit den Themen rund ums Lesen und um Bücher zu tun, was es für mich besonders interessant gemacht hat.    Hier klären sich Fragen, wie "Was hat Marilyn Monroe gerne gelesen?", "Welche Bücher waren in welchen Jahren besonders beliebt?" oder ob es sich lohnen könnte zu Klassikern zu greifen. Diese Antworten findet man, neben vielen anderen in diesem interessanten Werk.   Stefan Bollmann schreibt in diesem Buch quasi die Geschichte des Lesens in einer besonderen Form, von den Anfängen bis zu "Shades of Grey". Er erklärt klug, was das Lesen zu soetwas besonderem für die Frauen macht und ich konnte mich in einigen Beispielen wiederfinden. Zudem lernt man bei der Lektüre dieses Buches auch mehr dazu, zum Beispiel über bestimmte Klassiker oder die Frauen, welche sie bevorzugt gelesen haben.     "Frauen und Bücher" ist ein vielfältiges Sachbuch, welches aber auch einen sehr hohen Unterhaltungswert hat. Es ist nicht nur für Frauen geeignet und nicht nur zum Selberlesen, sondern wie ich finde, auch als Geschenk. Dieses Buch ist mal etwas ganz anderes!

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  • Stefan Bollmann Frauen und Bücher

    Frauen und Bücher

    FabAusten

    Das Sachbuch Frauen und Bücher beleuchtet eine innige Verbindung, die sich gegenseitig bedingt. Frauen und Bücher. Wie viele Romane wären ohne die Frauen, die sie gekauft, gelesen und weiterempfohlen haben, längst in Vergessenheit geraten? Und wie vielen Frauen wären Ideen und Entwicklungsmöglichkeiten verwehrt geblieben wenn sie diese nicht in Büchern gefunden hätten? Sehr kenntnisreich berichtet Stefan Bollmann über den Einfluss von Literatur auf Frauen. Auch würdigt er umgekehrt ihren Beitrag auf die Literaturgeschichte. Frauen werden als Rezipientinnen sowie als Literaturschaffende gezeigt. Berühmte Schriftstellerinnen wie Jane Austen und Mary Shelley stehen neben Leserinnen wie Marilyn Monroe oder E. Marlitt. Letztere wandelte sich von einer Vorleserin zur wohl ersten Bestsellerautorin. Dabei wird der zeitliche Bogen von der Erfindung der öffentlichen Lesungen durch Friedrich Gottlieb Klopstock bis hin zum aktuellen Phänomen Shades of Grey gespannt. Die Sprache ist flott und sehr bildhaft. Man sieht die Persönlichkeiten direkt vor sich, kann sich ihre Lebensumstände vorstellen. Mitunter verwirrt und ermüdet die Struktur, wenn der Autor von Personen schreibt, die einen Roman lesen. Wenn er dann über die Protagonistin dieses Romans berichtet als sei sie eine reale Person, um dann in einem dritten Schritt über den Inhalt eines von ihr gelesenen Romans und dessen Figuren zu sprechen. So geschehen im Kapitel über Madame Bovary. Häufig steht der Blick der Männer auf das Phänomen der lesenden und schreibenden Frauen im Fokus. Nicht nur daraus lässt sich schließen, dass hier ein Mann über das Leseverhalten von Frauen schreibt. Dies erinnert an Gustave Flaubert, der in seinem Roman nicht nur die Ehebrecherin sondern auch die Leserin Emma Bovary kritisch beleuchtet. Hier wie dort bleibt es eine Außensicht, die nicht aus eigenen Erfahrungen schöpfen kann - oder jedenfalls nur begrenzt. Dies ist keinesfalls pauschal als negativ oder positiv zu bewerten. Es ist eine von vielen möglichen Sichtweisen. Es werden bestimmte Aspekte hervorgehoben, andere werden vernachlässigt. Man kann den Thesen folgen oder sie ablehnen. „Frauenbücher“ als Bücher zu definieren, die von Frauen gelesen werden, ist beispielsweise etwas verkürzt gedacht. In jedem Fall setzt man sich mit Stefan Bollmanns Interpretation auseinander, um schließlich eine eigene Haltung zu entwickeln. Dies ist das eigentlich Spannende an Frauen und Bücher. Fanfiction und Shades of Grey als gegenwärtige Beispiele für Frauen und Literatur zu wählen, ist okay, wenn man das Buch als Sammlung von Schlaglichtern begreift. Soll beides für das heutige Verhältnis von Leserinnen und dem geschriebenen Wort stehen, so ist dies zu kurz gedacht. Es soll wirklich Frauen geben, die Shades of Grey nie lesen würden. Stattdessen wäre ein Blick auf Literaturpreisträgerinnen wie Nadine Gordimer, Elfriede Jelinek, Herta Müller usw. ein würdigerer Abschluss gewesen. Darüber hinaus hat das Werk einen schönen Mehrwert. Es regt an, sich über die dargestellten Persönlichkeiten und Bücher weiter zu informieren und das ein oder andere klassische Werk zu lesen. Das Buch wurde im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks gelesen.

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    • 3

    Arun

    14. July 2014 um 12:23
  • Feminismus Ahoi!

    Frauen und Bücher

    Buchmacherin

    Der in München lebende und arbeitende Stefan Bollmann, geboren 1958, studierte Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften und arbeitete anschließend sechs Jahre im Hochschulbetrieb. Schließlich entscheidet er sich aber dazu, als Verleger und später als Lektor (auch für andere Verlage, etwa seit 2005 C. H. Beck) in die Selbstständigkeit zu treten. In den vergangenen Jahren versuchte er sich dann selbst als Autor und befasste sich dabei vor allem mit dem Wandel der Lesekulturen unter besonderer Berücksichtung der femininen Literaturgeschichte. Werke wie “Frauen, die lesen, sind gefährlich” (2005) und “Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug”(2010) tragen dem Rechnung. Auch sein neustes Werk “Frauen und Bücher – Eine Leidenschaft mit Folgen”, erschienen im Oktober 2013 bei DVA, reiht sich in dieses Themenspektrum ein. Bollmann versucht den Bogen zu schlagen zwischen dem teilweise in Vergessenheit geratenen deutschen Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock und dem heutigen radikalisierten Feminismus. Dieser, so scheint es, hat seine Grundlagen in der Literaturgeschichte ab der Mitte des 17. Jahrhunderts. Mit seinem schriftstellerischen Wirken richtet er sich größtenteils an die moderne Frau, ob Akademikerin oder “einfache Hausfrau”, jeder darf sich angesprochen fühlen und wird zur Genüge bedacht. Ob die männliche Bevölkerung dieses Buch aus eigenem Interesse zur Hand nehmen wird, wage ich zu bezweifeln, will es aber gewiss nicht ausschließen. Klappentext: Wussten Sie, dass Marilyn Monroe eine passionierte Leserin war und eines ihrer Lieblingsbücher der Ulysses von James Joyce? Dass der Studienabbrecher Friedrich Gottlieb Klopstock 1750 die Dichterlesung erfand, als er einer Schar junger Frauen seine Oden vortrug und dafür Küsse kassierte? Dass Jane Austen nur Frauen für voll nahm, die Romane lieben? Oder dass vor 150 Jahren Eugenie Marlitt, eine entlassene Vorleserin, zur ersten Bestsellerautorin der Welt aufstieg? Diese und eine Fülle anderer Begebenheiten lässt Stefan Bollmann in einem unterhaltsam geschriebenen Panorama lebendig werden. Zugleich erzählt er eine überraschend andere Geschichte des Lesens, seiner Macht und Magie. Lesen kann Leben und Lieben verändern. Ein Buch für Frauen, die leidenschaftlich gern lesen – und aus dem Männer erfahren, was ihre Frauen meinen, wenn sie sagen: »Jetzt nicht! Ich lese!« Meine Eindrücke: Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise durch drei Jahrhunderte emotionalster und sich immer stärker radikalisierender, zugleich entfesselnder Literatur(geschichte). Gegliedert ist das Buch in vier logische Sinnabschnitte. Die jeweiligen Kapitel werden eingeleitet mit zeitgenössischer Kunst und einem kurzen prosaischen Text, durch den der Leser mit der jeweiligen Zeit und Person identifiziert wird. Man wird hereingezogen in eine beliebige Alltagssituation und von dort aus mit, mal informativer, mal boulevardesker, Erzählung gefüttert. Wo alle Welt nach Popkultur schreit, schafft Bollmann den Spagat und zieht Parallelen zwischen den Klassikern der Vergangenheit und solchen Phänomenen wie “Shades of Grey” oder “Twilight”. Auch berücksichtigt wird die Neuausrichtung des Buchmarktes durch elektronische Medien. Leichte Kritikanwandlungen inklusive. Zwar kommt es vor, dass man sich durch einen allzu prompten Themenwechsel mal überfahren vorkommt oder bei den zahlreichen genannten Personen nicht mehr weiß, wer eigentlich der Typ schon wieder ist, doch fühlt man sich zu keiner Zeit überfordert. Was bei einem populärwissenschaftlichen Buch auch nicht unbedingt von Erfolg gekrönt wäre. Nicht jede der historischen Personen wird uns nach der Lektüre noch gegenwärtig sein, dafür aber werden wir mit Sicherheit jemanden kennenlernen, der unser Leben bereichert und über den eine weitergehende Lektüre lohnenswert ist. Zum wissenschaftlichen Arbeiten gereicht dieses Buch wohl eher nicht. Auf jeden Fall aber dazu, sich einen Überblick zu verschaffen, auch darüber, wie vernetzt die Literaten doch zur damaligen Zeit gewesen sind. Der ein oder andere mag sich vielleicht auch über die persönliche Nähe zwischen Autor und Leser gewundert haben, wo sich doch heutigentags nicht wenige mokieren, der Leser greife, durch die Möglichkeit sozialer Medien, zu stark in den Entstehungsprozess von Literatur ein: Leserunden, Communities, ganze Events rund ums Buch… und natürlich der öffentliche Austausch. Literatur sei dadurch nichts dem Autor eigenes mehr, das Persönliche ginge dadurch verloren. Es werde ein Werk Aller und zugleich keines Menschen. Mir scheint aber, dass das die logische Folge aus der langen Brieffreundschaft zwischen Leser und Autor ist. Natürlich ging man auch damals nicht auf jeden Wunsch des Bittstellers ein, aber doch wird ein solch intensiver Diskurs nicht spurlos an den Beteiligten vorbei gegangen sein. Eine Mauer zwischen Autor und Leser sollte es nicht geben! Einen starken Fokus auf die Rolle der Frau mag man nun sinnvoll finden oder nicht, in jedem Fall aber bedient es den Zeitgeist und einen breiten Markt. Feminismus hat Hochkonjunktur und so wird Bollmann hier sicherlich nicht das letzte Werk über Frauen und Bücher verfasst haben. Fazit: Unterhaltsames Lesevergnügen mit bedingtem Mehrwert. Bestens geeignet für nasskaltes Aprilwetter. Und es hat mich wirklich gar nicht überrascht, dass die Brigitte ihre Empfehlung ausgesprochen hat. ____________________________________________ Und zum Schluss hier noch ein sehr schönes Zitat aus “Frauen und Bücher – Eine Leidenschaft mit Folgen”, das sich an die Nutzung von E-Books richtet: “Ein Buch hat einen Körper, den man berühren muss, um darin zu lesen. Und nicht nur das, man schlägt es auf, blättert es durch, wobei die Seiten ein knisterndes oder klackendes Geräusch machen (je nach Papierbeschaffenheit). Früher, als der Buchblock noch unbeschnitten geliefert wurde, musste man ihn aufschneiden und ließ ihn in ausgesuchte Papiere oder gar in Leder einbinden, wenn man nicht vorzog, das selbst zu tun. Ein Buch verströmt einen Geruch, nicht nur von Einband, Papier, Druckfarbe und Kleber, sondern auch den Geruch der Zeit und all jener Orte, an denen es sachgemäß oder unsachgemäß aufbewahrt wurde. Es kann frisch und streng riechen, wenn es gerade aus der Druckerei kommt, aber auch modrig, nach feuchtem Keller. Mit der Zeit zeigt es die Spuren seiner Besitzer: Kaffee- oder Rotweinflecken, Eselsohren, Knicke, Einrisse, das Papier leicht gebräunt und stockfleckig, der Einband angestaubt, bestoßen und lichtrandig.” (Ebd., 238) All das kann ein Ebook nicht. Das Ebook ist eine nackte kleine Buchseele, deren Körper fehlt.

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    • 2

    BuecherFeenkiste

    15. May 2014 um 15:26
    Buchmacherin schreibt Der in München lebende und arbeitende Stefan Bollmann, geboren 1958, studierte Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften und arbeitete anschließend sechs Jahre im Hochschulbetrieb. ...

    Sehr schönes Zitat <3 das kann ich nur unterschreiben :)

  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    Frauen und Bücher

    pamN

    Was passt besser zu Frauen als Bücher?? Nichts! Liebe auf den ersten und zweiten Blick. Der Schutzumschlag mit zarten, leichten Farben ist super schön und darunter sieht man es golden funkeln. Wie ein schickes Accessoir. Was den Inhalt betrifft, war ich sehr überrascht und verzaubert. Dieses Buch beschreibt Autorinnen und Leserinnen der letzten Jahrhunderte und deren Einfluss am Lesen und schreiben. Viele Namen hat jeder schon in der Schule gehört, viele aber auch noch nicht. Ich finde das Buch super interessant und bildend und es hat mir unzählige Bücher für meine To-Read-Liste bescherrt. Mädls holt euch das Buch.

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  • Wenn Frauen lesen

    Frauen und Bücher

    wasserminze

    Ausstattung und Cover Die vorliegende Ausgabe ist ein solider Hardcoverband mit cremefarbenen Lesebändchen. Der Einband ist aus sehr schönem, kupfergold schimmerndem Material, welches ihm ein sehr wertiges Aussehen verleiht. Der Buchblock besteht aus hübschem cremigen Munken Papier, welches nicht nur einen angenehmen Lesekontrast zwischen Papier und Schrift schafft, sondern sich auch sehr gut anfühlt. Der Text ist gut gesetzt und unterstützt den Lesefluss. Leider bleibt das Buch jedoch ohne Hilfsmittel nicht offen liegen. Die Bildwahl des Schutzumschlages ist gelungen und erinnert ob der gelbstichigen Farbigkeit an ein Vintagebild. Die Gräser auf dem Cover hätte es meiner Meinung nach kompositorisch nicht gebraucht. Inhalt Stefan Bollmann schreibt über Frauen und Bücher. In vier Teilen, einem Vorwort und insgesamt 16 Kapiteln deckt er eine Zeitspanne vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart ab und skizziert an prominenten Beispielen die Lebenssituation der Frauen und welche Rolle Bücher darin spiel(t)en. Leseeindruck Stefan Bollmann trägt in lockerem Erzählstil allerhand Interessantes (teilweise aber auch Bekanntes) in sinnvollen Kapitel zusammen. Vor allem der erste Teil war erheiternd und erhellend. Mit Teil zwei tat ich mich schwerer, da mir an manchen Stellen nicht deutlich wurde, ob es sich nun um historische Personen oder Romanfiguren handelt, deren Geschichte gerade erzählt wird. Da hätte man sicher noch nacharbeiten können. Positiv zu bewerten ist sicherlich auch die Aufnahme des Phänomens Fanfiction in den Text und die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie 50 Shades of Grey. Im Ganzen gesehen ist Bollmanns Sprache klar und schafft einen schönen Lesefluss. Einige Formulierungen erschienen mir im Kontext des Buches jedoch zu stark gewählt. Bspw. kippt das 'respektlos' in „[...] schreckte Marilyn Monroes respektlose Leselust nicht zurück“ (Bollmann, S.336) ein wenig aus dem Stil des restlichen Textes. Auch die Bezeichnung von Marilyn Monroe als „die Monroe“ (Bollmann, S. 336) hätte es nicht gebraucht. Im Allgemeinen gefällt mir die Idee der Kurzzusammenfassung plus Foto am Anfang der Kapitel, doch im Vergleich zum Rest des Textes schienen mir die Kurztexte (aus denen auch das Zitat stammt) oft recht werberisch. Warum auch immer, ich lese das Buch ja schon. Sehr positiv zu bewerten ist das ausführliche Register im Anhang und die Auswahlbibliographie. Während ich es im Text lediglich schade fand, oft keine direkten Verweise auf die Grundlagentexte zu haben, denen der Autor sein Wissen entnimmt, sind mir jedoch die direkten Zitate ein wenig sauer aufgestoßen. Auch wenn es sich um keinen wissenschaftlichen sondern einen Lesetext handelt, sollten direkte Zitate nicht nur markiert sondern auch verortet werden. Dementsprechende Fußnoten und deren Auflistung am Kapitelende hätte sicher nur der Seitenzahl geschadet. Fazit „Frauen und Bücher“ ist ein zu empfehlender exemplarischer Abriss zum Thema lesende Frauen und ihrer Bedeutung in der Gesellschaft ihrer Zeit. Sowohl inhaltlich als auch sprachlich (mit nur wenigen Ausrutschern) finde ich den Text gelungen und würde ihn jedem am Thema Interessierten ans Herz legen. Der schöne Einband wertet das Buch zusätzlich optisch auf. Das griffige Papier und der gute Textsatz machen das Lesen zu einem angenehmen Erlebnis. Ohne wissenschaftliche Ansprüche an ein nicht primär wissenschaftliches Sachbuch anlegen zu wollen, haben mich die fehlenden Angaben bei direkten Zitaten doch sehr gestört. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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    Arun

    04. April 2014 um 11:29
  • Ein Werk zwischen der Gegenwart und der Neuzeit

    Frauen und Bücher

    Jeanne_Darc

    Anders, Interessant und einzigartig ist dieses Werk von Stefan Bollmann Cover & Buchgestaltung: Ich hatte das Glück eine Hardcover Ausgabe zu erhalten und war wirklich überrascht wie edel das Buch verarbeitet worden ist. Nicht nur, dass das Cover ist wunderschön gearbeitet, macht man diese jedoch ab erhält man einen Blick auf den wahren Einband – Kupferfarben schillern – einfach nur wunderschön. Inhalt: Bitte selber Lesen! Jedoch möchte ich trotzdem erwähnen, dass ich speziell von den letzten beiden Teilen, die von Fiktionen und der gegenwärtig Literatur handelten sehr viel abgewinnen konnte und diese für mich auch die besten waren. Meinung: Meine Meinung zu dem Buch ist eigentlich sehr positiv auch wenn ich für mich sagen muss, dass ich leider viele Persönlichkeiten nicht gekannt habe *schäm* was auch ein bisschen mein Lesevergnügen trübte, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten und habe mein Wissen um 400 Seiten erweitert. Das Buch ist somit sehr lesenswert, wenn einen das Thema bzw. die Thematik interessiert, wer nicht 100% überzeugt ist sollte, dass Buch nicht lesen, den diese Personen werden sich anschließend durch dieses mit Fakten gespickte Werk quälen. Von mir gibt es 3,5 Sterne von 5

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    BrittaRoeder

    01. April 2014 um 20:10
  • Leselust, Lesewut und Leserevolution

    Frauen und Bücher

    LimaKatze

    „Manchmal denke ich, der Himmel, das muss ein einziges fortwährendes unangestrengtes Lesen sein.“ (Virginia Woolf 1934, Seite 304 im Buch) Zum Inhalt: Der Autor Stefan Bollmann führt den Leser in seinem Buch zu einer literarischen Zeitreise, die sich über fast drei Jahrhunderte erstreckt. Von Kapitel zu Kapitel erlebt man bei der Lektüre, wie sich im Laufe der Zeit die Literatur wandelt und weiterentwickelt. Das gilt für die Literatur selbst, und deren Darbietung und Wahrnehmung bei der Leserschaft. In „Frauen und Bücher“ geht es um lesende Frauen, um schreibende Frauen und um die Macht des Lesens. Lesende Frauen sind klug, mitunter sogar gefährlich und revolutionär. Dieser Umstand stieß bereits im 18. Jahrhundert auf Kritik, besonders dann, wenn an der von Männern dominierten Gesellschaftsordnung gerüttelt wurde. Frauen lesen aufgrund ganz unterschiedlicher Beweggründe. Zeitvertreib, Realitätsflucht, Wissensdurst, Selbstbestimmung und Selbsterkenntnis sind nur einige der möglichen Motivationen. Das Buch ist prall gefüllt mit interessanten und erstaunlichen Lebens- und Lesegeschichten über beeindruckende Persönlichkeiten, und deren Grund für ihre Leidenschaft zu Büchern. Nachfolgend ein paar Beispiele: Die spannende Zeitreise im Buch beginnt im 18. Jahrhundert mit der Erfindung der Dichterlesungen. Im Sommer 1750 erobert ein Mann namens Friedrich Gottlieb Klopstock mit seiner Poesie erstmals die Herzen der Damenwelt im Sturm, als er Verse aus seinem Werk „Messias“ vorträgt. Mary Wollstonecraft war nicht nur Übersetzerin, Autorin und Literaturkritikerin, sondern auch eine engagierte Frauenrechtlerin. Feminismus im 18. Jahrhundert! Im frühen 19. Jahrhundert erschien 1811 der erste Roman von Jane Austen, die bereits mit zwölf Jahren ihre ersten literarischen Gehversuche machte. Mary Shelley war 1816 die geistige Erfinderin von Frankensteins "Monster" und zu der Entstehung des Romans gibt es eine interessante Vorgeschichte. Im 20. Jahrhundert überrascht dann beispielsweise Marilyn Monroe mit der Tatsache, dass sie eine begeisterte Leserin auch von klassischer Literatur war, darunter der „Ulysses“ von James Joyce. Die Zeitreise im Buch endet dann in der Gegenwart, bis hin zu dem Genre Fanfiction und der umstrittenen Bestseller-Reihe „Shades of Grey“. *** Mein Fazit: Dieses abwechslungsreiche Sachbuch ist nicht nur sehr informativ, sondern bietet aufgrund der Erzählweise auch gute Unterhaltung auf hohem Niveau. Durch die lebendige und anschauliche Erzählform kann man gedanklich ein wenig in die Zeit und die Lebensgeschichten dieser faszinierenden Frauen eintauchen. Der angewendete facettenreiche und elegante Schreibstil, der hier und da auch noch mit etwas Humor gewürzt wurde, macht beim Lesen zusätzlich viel Freude. Besonders interessant fand ich den Einfluss von Literatur bei den Frauen im 18. und 19. Jahrhundert. War das Saatgut einmal gelegt, konnte es keimen und wachsen und am Ende Menschen und Leben verändern. Viele Informationen in dem Buch haben mich überrascht. Beispielsweise waren Lebensführung und Denkweisen, auch aus heutiger Sicht, oftmals erstaunlich modern. Wilde Ehen und Patchworkfamilien gibt es zum Beispiel nicht erst heutzutage. Ein Vorwort und mehrere Abbildungen runden den Inhalt des lehrreichen Buches ab. Das geschmackvolle Cover, die elegant glänzenden Buchdeckel und ein Lesebändchen geben dem Inhalt den passenden Rahmen. Neben den oben genannten Vorzügen dieses umfangreichen Werkes, hinter dem sicherlich viel Recherchearbeit steckt, gab es für mich persönlich aber auch zwei Kritikpunkte: Erstens: Zum Thema Literatur in der Gegenwart hätte ich mir etwas mehr gewünscht, denn im Gegensatz zu den anderen Themengebieten kam mir dieses Kapitel etwas zu kurz. Zweitens: Das Thema Bücherforen, von denen es inzwischen viele gibt, habe ich vermisst. Ich durfte „Frauen und Bücher“ im Rahmen einer Leserunde kennenlernen. Die Auslosung dazu erfolgte über solch ein Bücherforum. Dem steht dann allerdings ein schöner Pluspunkt für folgenden Aspekt gegenüber: „Frauen und Bücher“ wird durch die hier dargestellten Biografien, Hintergründe und Literaturbeispiele bestimmt für viele Leser auch eine Anregung sein. Bei mir hat dieser Effekt jedenfalls bereits Wirkung gezeigt. „Die Abtei von Northanger“ von Jane Austen landete vor ein paar Tagen in meiner Einkaufstasche und wartet bereits auf eine neugierige Leserin :-). Insgesamt war diese vielseitige Leseerfahrung auf jeden Fall eine Bereicherung für mich, die ich gerne weiterempfehle. Deshalb vergebe ich hier 5 Sterne.

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    buchjunkie

    17. March 2014 um 16:55
  • Leserunde zu "Frauen und Bücher" von Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher

    DieBuchkolumnistin

    Frauen und Bücher - eine Leidenschaft mit Folgen Wussten Sie, dass Marilyn Monroe eine passionierte Leserin war und eines ihrer Lieblingsbücher der »Ulysses« von James Joyce? Dass der Studienabbrecher Friedrich Gottlieb Klopstock 1750 die Dichterlesung erfand, als er einer Schar junger Frauen seine Oden vortrug und dafür Küsse kassierte? Dass Jane Austen nur Frauen für voll nahm, die Romane lieben? Oder dass vor 150 Jahren Eugenie Marlitt, eine entlassene Vorleserin, zur ersten Bestsellerautorin der Welt aufstieg? Diese und eine Fülle anderer Begebenheiten lässt Stefan Bollmann in einem unterhaltsam geschriebenen Panorama lebendig werden, das von Klopstocks Zeit bis in die Gegenwart führt und von aktuellen Phänomenen wie Fanfiction und "Shades of Grey" berichtet. Zugleich erzählt er eine überraschend andere Geschichte des Lesens, seiner Macht und Magie. Lesen kann Leben und Lieben verändern. Ein Buch für Frauen, die leidenschaftlich gern lesen – und aus dem Männer erfahren, was ihre Frauen meinen, wenn sie sagen: »Jetzt nicht! Ich lese!« Leseprobe Viel mehr muss ich zu diesem wunderbaren neuen Buch von Sachbuchautor Stefan Bollmann wohl nicht schreiben - es könnte kaum besser zu LovelyBooks und uns Leserinnen passen. Gemeinsam mit der DVA suchen wir 25 Testleserinnen, die "Frauen und Bücher" gemeinsam mit uns studieren, es diskutieren, in den Seiten schwelgen und natürlich eine Rezension dazu schreiben. Für Eure Bewerbung vollendet einfach folgenden Satz: Ich liebe Lesen, weil ... Stefan Bollmann, geboren 1958, promovierte nach einem Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie über Thomas Mann. 1998 vertauschte er den Beruf des Hochschullehrers mit dem des Lektors in Publikumsverlagen. Stefan Bollmann hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Mit seinen Bestsellern „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ (2005) sowie „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ (2010), beide erschienen im Elisabeth Sandmann Verlag, ist er dem Wandel der Lesekultur nachgegangen und hat den Boom des Themas mit angestoßen. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und verkauften sich annähernd eine halbe Million Mal.

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  • Ein wunderbares Lese-Buch

    Frauen und Bücher

    Estel90

    26. January 2014 um 13:32

    Inhalt: Lesen ist weiblich. Besonders Frauen - egal welchen Alters - lassen sich von der Magie des Papiers verzaubern und tauchen regelmäßig in andere Welten ein. Aber was macht das Lesen so weiblich? Welche Rolle haben Frauen in der Literaturgeschichte gespielt? Wie wurde die Rolle der Frau in der Literatur von Kriegen, Friedenszeiten, Männern und Emanzipationsbestrebungen beeinflusst? Stefan Bollmann nimmt den Leser dieses Buches auf eine Reise, die im 18. Jahrhundert mit Klopstock, Wollstonecraft und Goethe beginnt und 2013 bei Fanfictions und 50 Shades of Grey endet. Dazwischen begegnet man nicht nur Jane Austen, Mary Shelley, Virginia Woolf, Susan Sontag oder James Joyce - und sogar Marilyn Monroe -  sondern auch allerhand Persönlichkeiten, die in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten gelebt haben und irgendwie die Literaturgeschichte beeinflussten. Während Stefan Bollmann von längst vergangenen Zeiten erzählt - und so manch ein Merkmal des Lesens aus heutiger Sicht absurd zu sein scheint - schafft er es, nebenbei eine Vielzahl an spannenden Fakten über die jeweilige Zeit, das damalige Leben und parallele - oder konträre - Entwicklungen einzubinden. Mein Eindruck und Fazit: Stefan Bollmanns Buch ist ein kleines Juwel. Bücher, die von Büchern handeln, lese ich sowieso immer besonders gerne, aber dieses Buch über das Lesen, seine Entwicklung und die inhärente Weiblichkeit von Büchern hat mich besonders gepackt. Seine Beschreibungen lassen die Ereignisse von vor so vielen Jahren erstaunlich lebendig wirken und er schildert die Freude am Lesen mit so viel Begeisterung, dass ich wohl spätestens durch dieses Buch zur Leseratte geworden wäre. Nun bin ich schon seit Jahren begeisterte Leserin und auch wenn mir die Bücher wohl nicht ausgehen werden (hoffe ich!), habe ich durch dieses Buch eine Vielzahl an Leseanregungen gewonnen. Es ist erstaunlich, von wie vielen Geschichten und Menschen ich trotz reger Mitarbeit am Deutschunterricht in der Schule noch nie etwas gehört habe. Ich hoffe, ich finde die Zeit, meine Leselücken zu füllen. Die Schreibweise von Stefan Bollmann ist faszinierend - er schreibt anspruchsvoll, aber nie unverständlich und immer mitreißend. Manchmal, muss ich zugeben, hat er mich ein wenig mit der Fülle an Namen von echten wie fiktiven Personen ein wenig verwirren können, sodass ich das ein oder andere Mal zurückblättern und nachschlagen musste. Auch seine Ansichten über Fanfictions und die in meinen Augen recht einseitigen Ausführungen, dass diese Form des Weiterführens von Geschichten - manchmal gegen die Intention des Autors - zwar populär aber doch manchmal fragwürdig ist... damit konnte ich zugegebenermaßen recht wenig anfangen. Für mich wäre es der Ritterschlag schlechthin, wenn jemand das Ende einer von mir geschriebenen Geschichte nicht als definitiv akzeptieren würde, sondern meine Charaktere "weiterleben" ließe. Aber gut, da gehen die Meinungen wohl auseinander. Ähnlich übrigens bei "50 Shades of Grey", welches er im Schlusskapitel thematisiert. Für mich war dieser Abschluss des Buches ein wenig enttäuschend, da ich denke, dass es heutzutage weitaus interessantere Literaturphänomene gibt, als diese eine Trilogie. Nichtsdestotrotz bin ich begeistert von "Frauen und Bücher". Es ist ein Buch, welches die Liebe zu Büchern und zum Lesen auf sehr faszinierende und mitreißende - und nicht zuletzt lehrreiche - Art und Weise thematisiert. Ich kann es jeder Leserin - und jedem Leser! - nur wärmstens ans Herz legen. Es lohnt sich! 4 von 5 Sternen.

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