Stefan Bonner , Anne Weiss Betamännchen

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Inhaltsangabe zu „Betamännchen“ von Stefan Bonner

Stefan hat nie gelernt, ein echter Mann zu sein: Aufgewachsen bei Mutter, Oma und Uroma, hatte er Ballettunterricht statt Fußballtraining und Puppen statt Bagger. Alles erst mal kein Problem. Aber jetzt wird er Vater. Und seine Freundin braucht dafür einen ganzen Kerl. Anne ist mit ihrem Singleleben zufrieden. Doch plötzlich bekommen alle ihre Freunde Kinder und heiraten. Sie beschließt, nach dem Richtigen zu suchen, bevor es dafür zu spät ist. Leider hat sie nicht mit den Pannenmännern von heute gerechnet. Persönlich wie nie, satirisch wie immer: Bonner & Weiss über doofe Kerle und die Frauen, die an ihnen verzweifeln.

Von "Generation doof" war ich ja am Ende ein wenig enttäuscht. Dieses Buch dagegen ist sehr amüsant und flüssig geschrieben.

— Ankewien
Ankewien

Witzige Storry rund um die Verweichlichung der Männer

— lisag
lisag

Ein Buch in dem man sich finden kann - aber nicht finden muss !

— JanaBabsi
JanaBabsi

Ich fand, dass man das Buch sehr gut und flüssig lesen konnte, allerdings muss ich auch sagen, dass es in der Mitte ein wenig abgeflaut ist.

— winterdream
winterdream

Männer das schwache Geschlecht? Das Autorenduo Bonner/Weiss geht dem Manne auf den Grund. Humorvoll und witzig!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Na ja, es war gut zu lesen, hat mich aber nicht wirklich umgehauen. Rezension kommt noch.

— Chica 75
Chica 75

Lustig zu lesen

— milchkaffee
milchkaffee

Luftig, leichte Lektüre gepaart mit Humor, Realismus und Charakter! Ein Muss für alle, die mal wieder lachen möchten...

— Wayland
Wayland

Lustig, locker geschrieben und ein wenig zum Nachdenken - perfekt!!Autobiographische Attacke auf die Lachmuskeln ... und den Mann von heute.

— kattii
kattii

Sehr witziges Buch über die Thematik Mann und Frau

— karin66
karin66

Stöbern in Humor

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Das Buch handelt leider mehr von Uwe Haucks Aufenthalten in der Psychatrie und weniger um die Krankheit Depression

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Chrissie

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  • Der Mann und wie er sein sollte?

    Betamännchen
    Ankewien

    Ankewien

    15. December 2015 um 09:20

    Von "Generation doof" war ich ja am Ende ein wenig enttäuscht. Dieses Buch dagegen ist sehr amüsant und flüssig geschrieben. Ich selbst kontrolliere seit dem alle Männer um mich rum auf Betamännchen Eigenschaften und muss ehrlicherweise sagen, dass ich auch ganz viele davon kenne. Ich habe mich rundum amüsiert, was wohl vor allem daran liegt, dass man sein eigenes Leben so oft wiedererkennt und in seinem Umfeld dadurch immer mehr Betamännchen entdeckt. Von mir gibt es klare 5 Sterne

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  • Sind die Männer noch zu retten?

    Betamännchen
    lisag

    lisag

    15. April 2015 um 19:45

    Diese Frage stellen sich Stefan Bonner und Anne Weiss im gleichnamigen Buch. Die 400 Seiten die die Stefan Bonner und Anne Weiss verfasst haben mich das eine oder andere Mal herzhaft zum lachen gebracht. Und auch wenn die beiden ein paar Jahre älter sind als ich, habe auch ich  mir die eine oder andere Frage auch schon mal gestellt. Was erwarten wir Frauen heutzutage eigentlich von einem Mann? Wann ist ein Mann ein Mann ;) Auf der einen Seite hätten wir gerne den Versorger, der uns und unsere Familie (die wir natürlich irgendwann gründen wollen) komplett versorgen kann. Aber gleichzeitig wollen wir das auch er sich um die Familie kümmert. Das er mit Bohrmaschine und Kochlöffel umgehen kann. Doch was wenn wie im Fall von Stefan das männliche Vorbild fehlt und die Männer „zu weiblich“ werden? Stefan kippt aus allen Wolken als sein Kumpel Marko Papa wird. Er tut das was für meinen Mann „typisch“ ist. Er trinkt sich ein paar Dosen Bier und zockt eine Runde. Seine Freundin Maja findet das gar nicht lustig. Denn auch sie ist schwanger und natürlich schwer begeistert das Stefan den Gedanken so schlimm findet. Seine Kollegin Anne die ihn zuerst für einen richtigen Kerl hielt macht sich auch Sorgen. Um Stefan und um die Männerwelt an sich. Denn klar würde sie gerne wieder einen Mann an ihrer Seite haben, aber so Typen wie ihre Mitbewohnerin sie jede Nacht anschleppt möchte sie auch nicht. Sie möchte einen richtigen Mann. Einen der sie beschützt und sie auf Händen trägt. Als sie auf der Buchmesse von einem Traummann gerettet wird ist sie direkt hin und weg. Doof nur das er denkt Stefan sei ihr Freund… Als die beiden sich wieder treffen und Wolfgang sogar noch ihr neuer WG-Mitbewohner ist, ist Anne hin und weg. Er scheint perfekt. Er macht jeden Morgen Frühstück und hilft im Haushalt. Doch nach einer Weile muss auch Anne sich eingestehen, dass Wolfgang nicht Mister Perfekt ist. Währenddessen muss Stefan immer mit Torsten, Majas Ex und Schwiegerpapas Liebling, konkurrieren und hat Angst das er Maja nicht Manns genug ist und möchte deshalb auf biegen und brechen ein Haus bauen. Während die Männer (durch das fehlende männliche Vorbild) zu kleinen Weicheiern mutieren werden die Frauen selbständig erzogen. Sie müssen mit Papi werkeln und können deshalb selber besser mit Werkzeug umgehen als die Männer von heute. In Betamännchen gibt es zum einen die Geschichte von Stefan, der bald Papa wird und Angst hat nicht männlich genug zu sein. Er liest eine ganze Menge Bücher die ihm helfen sollen ein echter Mann zu werden, besucht ein Männerseminar und  lernt seinen Vater kennen. Anne dagegen sucht erst noch den richtigen Mann für die Familiengründung. Sie versucht es mit Onlinedating und trifft ihren ersten Schwarm. Doch die Treffen gehen alle in die Hose. Sie ist enttäuscht von den Männern und ihrem Verhalten.

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  • Wann ist der Mann ein Mann?

    Betamännchen
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    10. March 2015 um 15:07

    Anne ist auf der Suche nach dem richtigen Partner. Aber die Männer, die ihr Weg kreuzen, sind wohl nicht die richtigen. Stefan möchte für seine Freundin und sein Kind ein richtiger Mann sein. Das stellt sich allerdings die Frage: Was ist ein richtiger Mann? Seine Bemühungen, das herauszufinden, scheinen jedoch nicht erfolgreich zu sein. In dem Buch wird abwechselnd von Anne Weiss und Stefan Bonner berichtet. Zwischen den einzelnen Kapitel finden wir Zitate zum Thema. Anne erzählt uns ziemlich drastisch, dass die Bekanntschaften, die sie hatte, sie eher abgeschreckt haben, als dass sich „Mr. Right“ zeigte. Auch als der Zufall ihr den Traummann vor die Tür stellte, zeigte sich im Laufe der Zeit, dass die Vorstellungen über diese Beziehung doch sehr unterschiedlich waren. Vielleicht ist es doch besser zufrieden alleine, als unzufrieden zu zweit zu sein? Stefan ist aufgewachsen in einem Frauenhaushalt und wurde eher als Mädchen erzogen. Nun erwartet sein Freundin Maja ein Kind und Stefan möchte ein perfekter Mann und Vater sein. Nur was ist ein perfekter Mann? Auf der Suche nach der Antwort stößt er auf sehr unterschiedliche Meinungen. Seine Bemühungen verwirren ihn mehr, als dass sie helfen. Vielleicht ist es doch besser, „mann“ selbst zu sein. Die Geschichten, die den Autoren passiert sind, sind witzig und traurig zugleich. Sie bringen einen dazu, über das Thema nachzudenken. Am Ende stellt man fest, „die“ Antwort gibt es nicht. Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil war das Buch unterhaltsam, aber es wird keinen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen.

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  • Sind die Männer noch zu retten?

    Betamännchen
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    08. March 2015 um 20:09

    Das Buch wird abwechselnd von Anne Weiss und Stefan Bonner geschrieben, Kapitel für Kapitel wechseln sich die Autoren ab. Eingeleitet oder aufgelockert wird jedes Kapitel von Zitaten die sich mit dem Grundthema des Buches beschäftigen wie z. B. „So traurig es ist, aber die netten Jungs haben ihre Gene meist nicht weitergegeben“ (Roy F. Baumeister aus „Wozu sind Männer eigentlich überhaupt noch gut“) Anne erzählt von Ihrer Suche nach „Mr. Right“ und ihren Überlegungen dazu ob sie lieber Karriere machen oder Kinder haben möchte. Sie hat keine Probleme damit ein Date zu bekommen, notfalls sogar über ein Internet-Dating-Portal, aber die Typen die dann zu den Dates erscheinen dienen eher dazu sich Gedanken darüber zu machen ob man im Leben nicht auch ganz ohne Mann glücklich sein kann. Bei der Beschreibung der Kerle überläuft mich noch jetzt ein Schüttelfrost. Und als dann endlich der ersehnte Prinz vor der Türe steht, entpuppt sich auch dieser sehr bald wieder als Frosch. In Stefans Kapiteln geht es um die Frage was einen Mann wirklich ausmacht und wie wichtig ist ein Vater für die Entwicklung eines Jungen zum Mann? Aufgewachsen ist Stefan bei Mutter, Großmutter und Ur-Großmutter sowie seinem Großvater, der auch nicht wirklich etwas zu sagen hatte. Statt zum Fußball ging Stefan zum Ballettunterricht und statt mit dem Bagger zu spielen bekam er Puppen. Nun wurde Stefan von seiner Freundin Maja darüber informiert, dass er bald Vater werden wird und Stefan glaubt, dass er dem Bild eines Vaters, das seine Freundin vor Augen hat, nicht so ganz entspricht. Somit beginnt seine Suche nach der Antwort auf die Frage „Was ist eigentlich ein ganzer Mann und wie kann ich diesen Zustand erreichen?“. Sein Weg zum angestrebten Zustand führt unter anderem über ein „Männerseminar“ beim dem er zu einer wichtigen Erkenntnis kommt. Beide Autoren weisen im Nachspann darauf hin, dass ihnen diese Geschichten tatsächlich so passiert sind und lediglich einige Namen aufgrund der Personenrechte verändert wurden. Wenn die Sache nicht so ernst wäre, könnte man sich echt kringeln über das was den beiden passiert ist. Die Typen die Anne datet sind zum weglaufen, Stefan tappt in jedes einzelne Fettnäpfchen das sein Schwiegervater Helmut und der Ex seiner Freundin ihm hinstellen. Leider ist auch am Schluss des Buches die Frage nicht beantwortet ob die Männer noch zu retten sind – denn es gibt nicht DIE Antwort auf die Frage „Was ist eigentlich ein ganzer Mann“? Das Buch bescherte mir einige Stunden kurzweiliges Lesevergnügen – aber ganz ehrlich; Ich bin heilfroh, dass ich mich in diesem Buch nicht wiedergefunden habe. :-)

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  • Leserunde zu "Betamännchen" von Stefan Bonner

    Betamännchen
    StefanBonner

    StefanBonner

    Die Wahrheit über den modernen Mann ist erschütternd. Und urkomisch! In BETAMÄNNCHEN erzählen wir von unserem Leben als und mit Betamännchen. Ein humorvolles, romanartig erzähltes Buch für alle Männer auf der Suche nach der Männlichkeit. Und für die Frauen, die sich über sie wundern. Mehr zum Inhalt: Stefan hat nie gelernt, ein echter Mann zu sein: Aufgewachsen bei Mutter, Oma und Uroma, hatte er Ballettunterricht statt Fußballtraining und Puppen statt Bagger. Alles erst mal kein Problem. Aber jetzt wird er Vater. Und seine Freundin braucht dafür einen ganzen Kerl. Anne ist mit ihrem Singleleben zufrieden. Doch plötzlich bekommen alle ihre Freunde Kinder und heiraten. Sie beschließt, nach dem Richtigen zu suchen, bevor es dafür zu spät ist. Leider hat sie nicht mit den Pannenmännern von heute gerechnet... In der Tat: Um die Männer ist es heute so schlecht bestellt wie nie: Ein Mann lebt kürzer als eine Frau, hat dafür aber eine deutlich höhere Chance auf eine Verhaltensstörung, Lernschwierigkeiten, einen Platz auf der Sonderschule oder auch ADHS. Männer ruinieren Firmen, gehen ins Gefängnis, laufen Amok, werden rechtsradikal oder bringen sich um – immerhin ist Selbstmord bei ihnen die dritthäufigste Todesursache. Sind die Männer noch zu retten?, fragen wir uns und erzählen ehrlich und erheiternd vom Dilemma des modernen Mannes:  Zur Leseprobe Wir laden euch ein zu einer Leserunde zu BETAMÄNNCHEN. Wir suchen dafür 25 Testleser. Ihr könnt euch ab sofort hier für eines der Bücher bewerben*, indem ihr die folgende Frage beantwortet: Was ist für euch ein „echter Mann“? *Die Bewerbungsfrist läuft vom 17.10 – 24.10.2014. Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zu einer zeitnahen Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten nach Erhalt des Buches und zum Schreiben einer abschließenden Rezension.

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    • 334
  • Kuriositäten im Alltag eines Mannes

    Betamännchen
    bluebutterfly222

    bluebutterfly222

    09. January 2015 um 15:04

    Inhalt: Betamännchen ist ein Gemeinschaftsroman von Anne Weiss und Stefan Bonner. In dem Buch geht es um die Rolle von Frau und Mann in der Gesellschaft und den Umgang der Männer mit der Veränderung in ihrem Leben, wie eine Familie gründen, Anforderungen im Beruf. Zwei Autoren haben das Buch geschrieben und wechselseitig wird immer wieder von ihnen berichtet. Cover: Auf dem Cover ist ein Kaninchen zu sehen, welches eine Bierflasche in der Hand hält. Die Bierflasche steht für den männlichen Teil des Buches, soviel war mir gleich am Anfang klar. Aber wofür das Kaninchen stand, hat sich mir nicht ganz ergeben. Ich vermute einfach mal, dass es für das Betamännchen steht. Das Cover hatte mich direkt angesprochen, mich für die Leserunde zu bewerben, was ich auch getan habe. Auch im Laden hätte ich spontan zu diesem Buch gegriffen, da es sehr auffällig ist. Charaktere: Mit Anne konnte ich mich nicht so wirklich identifizieren. Auch haben mich ihre Passagen leider oft ein wenig gelangweilt. Allerdings kann ich gar nicht so bestimmt sagen, warum das so ist. Vielleicht habe ich ihren Teil nicht so ganz verstanden, aber besonders witzig war er jetzt nicht. Sie ist mir als Persönlichkeit nicht herausgestochen. Stefan wirkte auf mich anfangs recht kindlich und naiv. Er hat zum Beispiel die Schwangerschaft seiner Frau nicht bemerkt, trotz ihrer etwas seltsamen Essensgelüste. Seine Passagen waren aber mit Witz gewürzt und am Anfang auch noch recht spannend. Doch mit Fortschritt des Buches war auch mir dieser Charakter unsympathischer geworden, weil er so „treudoof“ wirkte. Das Kapitel über seine Selbstfindungsversuche war noch recht witzig. Schreibstil/Handlung:  Das Buch hat sich flüssig und leicht lesen lassen. Die Handlung war für mich am Anfang spannend, zog sich aber mit Fortschritt des Buches doch sehr hin. Zweimal habe ich das Buch abgebrochen und dann ein letztes Mal wieder gelesen. Es gab immer mal wieder gute, witzige Kapitel oder auch Kapitel, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Dann gab es aber wieder Abschnitte, wo ich mich durchkämpfen musste, weil es mir zu langatmig war oder gar richtig abstrus wurde. Mein Fazit: Ich habe von dem Buch irgendwie mehr erwartet. Die Leseprobe war sehr vielversprechend. Doch durch die Längen im Buch mit dem Spannungsbogen nach unten, statt weiter nach oben und dadurch, dass ich das Buch zweimal abgebrochen habe, gebe ich nicht die volle Punktezahl. Für Liebhaber der beiden Autoren ist es sicherlich gut geeignet, aber mein Fall war es leider dann doch nicht. Mir ist es auch jetzt ehrlich gesagt schwer gefallen, überhaupt Worte zu finden, denn ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung ist für mich am schwersten zu Beurteilen. Es ist nicht richtig super, aber auch nicht komplett schlecht. Aber einen bleibenden Eindruck wird es nicht hinterlassen und daher gebe ich auch leider nur 3 von 5 Schmetterlinge.

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  • Kuriositäten im Alltag eines Mannes

    Betamännchen
    bluebutterfly222

    bluebutterfly222

    09. January 2015 um 15:04

    Inhalt: Betamännchen ist ein Gemeinschaftsroman von Anne Weiss und Stefan Bonner. In dem Buch geht es um die Rolle von Frau und Mann in der Gesellschaft und den Umgang der Männer mit der Veränderung in ihrem Leben, wie eine Familie gründen, Anforderungen im Beruf. Zwei Autoren haben das Buch geschrieben und wechselseitig wird immer wieder von ihnen berichtet. Cover: Auf dem Cover ist ein Kaninchen zu sehen, welches eine Bierflasche in der Hand hält. Die Bierflasche steht für den männlichen Teil des Buches, soviel war mir gleich am Anfang klar. Aber wofür das Kaninchen stand, hat sich mir nicht ganz ergeben. Ich vermute einfach mal, dass es für das Betamännchen steht. Das Cover hatte mich direkt angesprochen, mich für die Leserunde zu bewerben, was ich auch getan habe. Auch im Laden hätte ich spontan zu diesem Buch gegriffen, da es sehr auffällig ist. Charaktere: Mit Anne konnte ich mich nicht so wirklich identifizieren. Auch haben mich ihre Passagen leider oft ein wenig gelangweilt. Allerdings kann ich gar nicht so bestimmt sagen, warum das so ist. Vielleicht habe ich ihren Teil nicht so ganz verstanden, aber besonders witzig war er jetzt nicht. Sie ist mir als Persönlichkeit nicht herausgestochen. Stefan wirkte auf mich anfangs recht kindlich und naiv. Er hat zum Beispiel die Schwangerschaft seiner Frau nicht bemerkt, trotz ihrer etwas seltsamen Essensgelüste. Seine Passagen waren aber mit Witz gewürzt und am Anfang auch noch recht spannend. Doch mit Fortschritt des Buches war auch mir dieser Charakter unsympathischer geworden, weil er so „treudoof“ wirkte. Das Kapitel über seine Selbstfindungsversuche war noch recht witzig. Schreibstil/Handlung:  Das Buch hat sich flüssig und leicht lesen lassen. Die Handlung war für mich am Anfang spannend, zog sich aber mit Fortschritt des Buches doch sehr hin. Zweimal habe ich das Buch abgebrochen und dann ein letztes Mal wieder gelesen. Es gab immer mal wieder gute, witzige Kapitel oder auch Kapitel, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Dann gab es aber wieder Abschnitte, wo ich mich durchkämpfen musste, weil es mir zu langatmig war oder gar richtig abstrus wurde. Mein Fazit: Ich habe von dem Buch irgendwie mehr erwartet. Die Leseprobe war sehr vielversprechend. Doch durch die Längen im Buch mit dem Spannungsbogen nach unten, statt weiter nach oben und dadurch, dass ich das Buch zweimal abgebrochen habe, gebe ich nicht die volle Punktezahl. Für Liebhaber der beiden Autoren ist es sicherlich gut geeignet, aber mein Fall war es leider dann doch nicht. Mir ist es auch jetzt ehrlich gesagt schwer gefallen, überhaupt Worte zu finden, denn ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung ist für mich am schwersten zu Beurteilen. Es ist nicht richtig super, aber auch nicht komplett schlecht. Aber einen bleibenden Eindruck wird es nicht hinterlassen und daher gebe ich auch leider nur 3 von 5 Schmetterlinge.

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  • Konnte mich nicht zu hundert Prozent überzeugen

    Betamännchen
    winterdream

    winterdream

    03. January 2015 um 17:35

    Inhalt: „Stefan hat nie gelernt, ein echter Mann zu sein: Aufgewachsen bei Mutter, Oma und Uroma, hatte er Ballettunterricht statt Fußballtraining und Puppen statt Bagger. Alles erst mal kein Problem. Aber jetzt wird er Vater. Und seine Freundin braucht dafür einen ganzen Kerl. Anne ist mit ihrem Singleleben zufrieden. Doch plötzlich bekommen alle ihre Freunde Kinder und heiraten. Sie beschließt, nach dem Richtigen zu suchen, bevor es dafür zu spät ist. Leider hat sie nicht mit den Pannenmännern von heute gerechnet... In der Tat: Um die Männer ist es heute so schlecht bestellt wie nie: Ein Mann lebt kürzer als eine Frau, hat dafür aber eine deutlich höhere Chance auf eine Verhaltensstörung, Lernschwierigkeiten, einen Platz auf der Sonderschule oder auch ADHS. Männer ruinieren Firmen, gehen ins Gefängnis, laufen Amok, werden rechtsradikal oder bringen sich um – immerhin ist Selbstmord bei ihnen die dritthäufigste Todesursache.“ So der Klappentext zu dem Buch. Cover: Das Cover finde ich sehr lustig gewählt. Es regt auf jeden Fall dazu an, sich das Buch in einem Geschäft in die Hand zu nehmen und zu lesen, worum es in dem Buch geht. Mein Fazit: Ich fand, dass man das Buch sehr gut und flüssig lesen konnte, allerdings muss ich auch sagen, dass es in der Mitte ein wenig abgeflaut ist. Es gab zwar immer einige Momente, wo ich richtig schmunzeln musste, aber so ganz konnte mich das Buch irgendwie doch nicht fesseln. Obwohl ich schon sagen muss, dass ich es von der Aufmachung her mit den eingestreuten, kleinen Zeichnungen und den Zitaten vor den jeweiligen Kapiteln schon sehr gut fand. Aber leider kann ich hier nicht die volle Punktzahl vergeben.

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  • Buchverlosung zu "Betamännchen" von Stefan Bonner

    Betamännchen
    silkedb

    silkedb

    17. December 2014 um 00:15

    In meinem Blog gibt es jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch. Mitmachen kann man per Kommentar (nur im Blogeintrag zur Verlosung) in meinem Blog "S.D. blogt und Limes rockt" (S.D. blogt Buch und Test): http://esdeh.blogspot.de/ Diese Woche gibt es "Betamännchen" von Anne Weiss und Stefan Bonner als Taschenbuch aus dem Bastei Lübbe Verlag zu gewinnen. Hier eine kurze Inhaltsangabe: "Die Wahrheit über den modernen Mann ist erschütternd. Und urkomisch! Stefan Bonner und Anne Weiss, die Autoren von „Generation Doof“, erzählen von ihrem Leben als und mit Betamännchen. Ein Spaß für alle Männer auf der Suche nach der Männlichkeit. Und für die Frauen, die sich über sie wundern. Anne ist mit ihrem Singleleben zufrieden. Doch plötzlich bekommen alle ihre Freunde Kinder und heiraten. Sie beschließt, nach dem Richtigen zu suchen, bevor es dafür zu spät ist. Leider hat sie nicht mit den Pannenmännern von heute gerechnet ...Stefan hat nie gelernt, ein echter Mann zu sein. Aufgewachsen bei Mutter, Oma und Uroma, hatte er Ballettunterricht statt Fußballtraining und Puppen statt Bagger. Alles erst mal kein Problem. Aber jetzt wird er Vater. Und seine Freundin braucht dafür einen ganzen Kerl."   Es handelt sich natürlich um ein neues und ungelesenes Buch. Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird im Laufe des Freitags bekannt gegeben. Wer seine E-Mail Adresse nicht mit angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost. Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.

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  • Quo vadis Männer?

    Betamännchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. December 2014 um 21:13

    Jahrzehnte lang haben wir uns auf ein Thema konzentriert: die Gleichberechtigung der Frau. Und so wichtig und richtig das Thema auch ist, hat man doch die Kehrseite aus den Augen verloren. Was wird eigentlich aus einem Mann, der sich selbstständigen, erfolgreichen Frauen gegenüber sieht? Darf er überhaupt noch Mann sein? Oder ist das nur noch bäh? Diesen Fragen versucht das Autorenduo aus Stefan Bonner und Anne Weiss auf den Grund zu gehen. Ich kenne von den beiden Autoren schon das Werk "Heilige Scheiße" und habe damals herzhaft über die Ausführungen zum Thema Religion gelacht. Nun machen sich die beiden auf um zu erforschen, ob ein Mann noch ein Mann sein darf. Und das tun sie auf humorvolle und doch nachdenklich stimmende Weise. Weiss und Bonner wechseln sich kapitelweise ab und erzählen dabei von ihren Erfahrungen mit dem vermeintlich schwachen Geschlecht, von Datingkatastrophen und wie sehr ein Mann ins Schwimmen kommt, wenn die Freundin mit den Worten "Ich bin schwanger" durch die Tür stapft. Ihre Beschreibungen sind dabei witzig, humorvoll und nicht überzogen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass das Duo gezwungen lustig sein will. Ihr Humor wirkt natürlich und direkt. Stefan muss sich dem Thema Nachwuchs und den daraus wachsenden Herausforderungen stellen. Dabei muss er erkennen, dass nicht mal wir Frauen wissen, was wir eigentlich von einem Mann wollen. Aber wir wissen, was wir nicht wollen. Und genau in diese No-Gos tapst er mit einer Zielsicherheit, wie sie nur Wilhelm Tell zu eigen war. Seine Gedankengänge sind dabei auch für Frauen sehr gut nachvollziehbar und so manches Mal musste ich mir an die eigene Nase packen, denn so manches verzweifelte Aufstöhnen Stefans hätte auch ich hervorrufen können. Einfach nur, weil ich selbst ab und an unentschieden bin und von meinem männlichen Gegenpart erwarte, dass er genau weiß, was ich will. Anne entführte mich in die Welt von Dating, Pannen und Katastrophen. Ja, ich habe oft schallend gelacht, wenn sie wieder von einem sehr üblen Rendevous erzählt hat. Und auch als alles super und rosa erscheint, zeigt die Autorin, dass selbst das sie nicht zufrieden stellen kann. Ärgerlich und ziemlich egoistisch, diese Einstellung, meint ihr? Tja, wer die Gedanken liest, wird merken, dass man selbst schon mal genau SO gedacht und es als völlig normal und nachvollziehbar angesehen hat. Und genau solche Situationen haben mich, trotz allen Witzes, zum Nachdenken gebracht. Was will die Gesellschaft von den Männern? Was wollen wir Frauen? Und wie machen wir das verständlich, so dass ein Mann sich nicht als softiger Naturbursche mit Familiensinn und Beschützerinstinkt fühlen muss? Diese Fragen bleiben offen und die beiden Autoren überlassen es dem Leser, eine Antwort zu finden. Das finde ich sehr gut. Der Stil von Stefan Bonner und Anne Weiss ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise wirkt natürlich und ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass die beiden mir gegenüber sitzen und wir bei einem Kaffee oder Tee über das Leben plaudern. So machen auch Sachbücher Spaß! Fazit: wohin es mit den Männern geht, wissen die beiden Autoren auch nicht. Aber ihre Gedankenspiele dazu sind allemal lesenswert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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  • Wo sind unsere Alphatiere?

    Betamännchen
    Chica 75

    Chica 75

    26. November 2014 um 17:23

    Das Buch "Beta Männchen" von Stefan Bonner und Anne Weiss hat mir zwischendurch richtig Spaß gemacht. Es war witzig und in manchen teilen kamen wirklich einige Lachtränen, weil sich beide in ihrem Leben so urkomisch angestellt haben. Der Schreibstil war leicht und flüssig und ohne viel Schnickschnack. Alles gut verständlich und man fühlte sich manchmal, als säße man bei einem netten Plausch...."weißt du noch damals...." Leider waren aber auch manche Abschnitte in dem Buch so absurd, dass ich mich gefragt habe, ob das wirklich so passiert sein kann. Ob es wirklich solche Menschen geben kann. Das war manchmal wirklich unglaublich. Einige Teile in dem Buch "Beta Männchen" waren auch einfach nur (Entschuldigung) langweilig oder auch zum fremdschämen. In dem Buch geht es darum, dass Männer keine Alphatiere mehr sind sondern halt "Beta Männchen". Und da treffen wir auf Stefan, Betamännchen Nr. 1. Er erzählt aus seinem Leben, wie er mit Mama, Oma und Uroma und ohne Vater aufwuchs. Seinen Vater lernt er zwar später noch kennen, und das ist wirklich eine unglaubliche Geschichte, so absurd kann nur das Leben sein. Aber Stefan lebt mit seiner Freundin zusammen und diese ist schwanger und nun fängt es wirklich an, schrecklich komisch oder peinlich zu werden. Stefan will ein Mann sein, sich beweisen, seine Frau und seinen Schwiegervater beeindrucken und das geht daneben. Bis er endlich erkennt, dass er so, wie er ist, wohl für seine Freundin perfekt ist. Stefans Leben ist halt so wie wohl viele andere Leben auch, mal komisch und mal langweilig. Dann ist da noch Anne, sie will natürlich für ihre Familienplanung kein Betamännchen. Sie will einen ganzen Kerl. Nur leider wohnt Anne in einer WG und egal was passiert, es passiert immer das Falsche, zur falschen Zeit, am falschen Ort. Bei Anne ist auch die Frage, was will sie wirklich. In dem ganzen Buch scheint sie nicht zu wissen, was sie will aber sie weiß, was sie nicht will. Zum Glück geht ihr Ende auch gut aus. Für Anne auf jeden Fall. Sie wird glücklich. Ob mit oder ohne Betamännchen? Müsst ihr selber lesen. Das Buch macht wirklich Spaß nur nicht immer. Leider. Aber es ist halt kein Roman, sondern aus dem Leben zweier Menschen und wir wollen mal ehrlich sein, welches Leben macht schon immer nur Spaß und ist nicht auch mal langweilig oder zum fremdschämen? Genau, kein Leben. Das Buch regt auf jeden Fall zum nachdenken an. Über unsere Gesellschaft, unsere Männer und unsere Jungs. Über die Scheidungskinder, die nur bei Mama aufwachsen. Es regt zum Denken über unsere Leben und über die Anforderungen, die das heutige Leben an die Männer stellt. Aber vor allem, was für Anforderungen stellt die Frau von heute an ihren Herzmann. Ich bin nach diesem Buch auf jeden Fall froh, dass ich kein Mann bin. Stefan und Anne, vielen Dank in die Einblicke in Euer Leben und ich wünsche Euch von Herzen weiterhin viel Erfolg, Glück und Gesundheit. Danke für dieses Buch!

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  • Unterhaltsam

    Betamännchen
    milchkaffee

    milchkaffee

    25. November 2014 um 22:41

    Dieses Buch wurde von dem gleichen Autoren Duo wie Generation Doof geschrieben. Diese Buch schildert ihr eigenes Leben. Im Wechsel berichten beide aus Ihrer Sicht. Stefan als angehender Vater und Anne frisch getrennt auf der Suche nach dem richtigen. Mann. Das Buch ist leicht und unterhaltsam zu lesen. Teilweise musste ich echt lachen. Neue Erkenntnisse sollte man allerdings nicht erwarten. Gut gefallen hat mir der Ausblick, ein Jahr später. Teilweise fand ich es etwas abgehakt und manchmal auch stark übertrieben geschrieben.

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  • konnte mich nicht 100% überzeugen

    Betamännchen
    Binchen84

    Binchen84

    25. November 2014 um 09:07

    Inhalt: Stefan hat nie gelernt, ein echter Mann zu sein: Aufgewachsen bei Mutter, Oma und Uroma, hatte er Ballettunterricht statt Fußballtraining und Puppen statt Bagger. Alles erst mal kein Problem. Aber jetzt wird er Vater. Und seine Freundin braucht dafür einen ganzen Kerl. Anne ist mit ihrem Singleleben zufrieden. Doch plötzlich bekommen alle ihre Freunde Kinder und heiraten. Sie beschließt, nach dem Richtigen zu suchen, bevor es dafür zu spät ist. Leider hat sie nicht mit den Pannenmännern von heute gerechnet. Persönlich wie nie, satirisch wie immer: Bonner & Weiss über doofe Kerle und die Frauen, die an ihnen verzweifeln. Über die Autoren: Stefan Bonner und seine Co-Autorin Anne Weiss zählen zu einer Generation, die sich selbst nicht ernst nimmt, von anderen aber immer kritisch beäugt wurde. Stefan Bonner ist Journalist und Fernsehgucker. Er hat für die Wirtschaftsmagazine impulse und BIZZ geschrieben. Anne Weiss ist Kulturwissenschaftlerin und Redakteurin. Sie hat sich lange beruflich mit Jugendkulturen und privat mit Joghurtkulturen beschäftigt.  Anne Weiss ist Kulturwissenschaftlerin und Redakteurin. Sie hat sich lange beruflich mit Jugendkulturen und privat mit Joghurtkulturen beschäftigt. Stefan Bonner ist Journalist und Fernsehgucker. Er hat für die Wirtschaftsmagazine impulse undBIZZ geschrieben. Die Idee zu diesem Buch entstand im Büro bei einem Espresso - denn obwohl beide zur Generation Doof gehören, haben sie einen Job gefunden: Sie sind Lektoren in einem großen deutschen Publikumsverlag. Meine Meinung: Die Idee mit dem Buch ist recht witzig doch leider etwas sehr langatmig. Es lässt sich flüssig und schnell lesen und das eine oder andere schmunzeln wurde mir auch entlockt.  Die wechselnden Sichtweisen von Stefan und Anne sind abwechslungsreich und passende Zitate und Zeichnungen zu den jeweiligen Kapiteln runden das Buch ab. Die Geschichten sind aus dem Leben der beiden gegriffen und man kennt sie selber, wie z.B. die Sache mit den unverständlichen Aufbauanleitungen von Möbeln. Auch wie Stefan immer wieder um die Gunst seines Schwiegervaters kämpft und es letztendlich doch wieder vermasselt sind gut dargestellt. Mir war es aber wie schon gesagt etwas zu zäh und langatmig ab der Hälfte und ich musste es auch ein paar Tage an die Seite legen bevor ich es fertig lesen konnte. So wirklich rein gekommen bin ich aber nicht mehr. Mir kam es dann auch so vor als wäre da so ein Zwang dass ich es jetzt komisch finden muss und ein paar ernste Passagen wären mit Sicherheit hilfreich gewesen.  Fazit: Dieses Buch konnte mich leider nicht hundertprozentig überzeugen, da die Geschichte sich einfach ab der Hälfte des Buches gezogen hat. www.binchensbuecher.blogspot.de

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  • Betamännchen

    Betamännchen
    kolokele

    kolokele

    24. November 2014 um 10:23

    Wann ist der Mann ein Mann? Ist der Mann von heute überhaupt noch ein Mann? Was hat es auf sich mit diesen "neuen" Männern, die zum großen Teil auch noch so verunsichert sein sollen? Das Autorenduo Anne Weiss und Stefan Bonner versuchen dem auf den Grund zu gehen. Der Humor, den man antrifft, erinnert an einige Frauen-und auch humorige Männerromane (von denen es ja mittlerweile eine Menge gibt), aber das Buch hat etwas, was viele andere nicht haben: es ist nicht fiktiv. Beide Autoren wechseln sich ab und so wird mal aus männlicher und mal aus weiblicher Sicht berichtet, was sich so im eigenen Leben abspielt. Dabei sind die Autoren kein Paar, sondern Freunde und Kollegen. Stefan Bronner könnte der Prototyp des neuen Mannes sein, sehr frauenlastig aufgewachsen, vielleicht immer ein bisschen nach dem männlichen Vorbild suchend, steht er jetzt vor einer großen Veränderung: er wird Vater. Und das wo er doch selber keinen hatte, auf keinen Fall möchte er einen Sohn haben, er weiß doch gar nicht, wie man das macht, Jungs erziehen??? Anne Weiss dagegen hat ein ganz anderes Problem, sie trennt sich von ihrem Freund, der irgendwie nichts so richtig gebacken bekommt und lernt in der Folge aber auch niemanden kennen, bei dem es so richtig passen will. Wo sind sie denn die tollen Männer? Das klingt jetzt alles frustrierter als es ist, tatsächlich ist das Buch sehr unterhaltsam, nicht selten kann man lachen und dazu ist es gespickt mit vielen Zitaten und Einschüben, die das ganze angenehm auflockern. Nebenbei geht es ja aber durchaus um ein recht ernstes Thema, man kann sich darauf einlassen (und gegebenfalls die zitierten Quellen konsultieren, um sich weiter einzulesen) oder sich auch einfach nur über die lustigen Seiten des Themas freuen und Spass am Buch haben.

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  • Wann ist ein Mann ein Mann?

    Betamännchen
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    23. November 2014 um 21:41

    Stefan ist eher Beta als Alpha, eher Ballett als Fußball und eher weich als hart. Aufgewachsen bei Mutter und Oma, ganz ohne Vater, hat er es scheinbar nie gelernt, ein "echter" Mann zu sein. Aber was ist eigentlich ein echter Mann? Muss es denn wirklich das Alphamännchen sein? Der Roman ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben. Einmal haben wir da Stefan, als bekennendes Betamännchen. Da muss sich nun aber was ändert, schließlich wird bald Nachwuchs erwartet. Und ein alter Rivale schleicht sich auch immer wieder auf die Bildfläche. Als echter Alpha stört er das beginnende Familienglück gewaltig.. Und dann haben wir da noch Anne, die sich quasi von der anderen Seite mit dem Betamännchenproblem rumschlagen muss. Sie ist nämlich Single. Und der Markt scheint überschwemmt zu sein von Männern, die verlernt haben, ein richtiger Mann zu sein.. Ein humorvolles Buch über ein Konfliktthema, dem sich Männer heutzutage häufiger stellen müssen? Klingt gut. Der Humor blieb für mich leider weitestgehend auf der Strecke. Schmunzeln war schon drinnen, wirklich lachen aber leider selten. Das Thema selbst haben die beiden Autoren dafür aber umso besser aufgegriffen. Das regt auch den Leser selbst zum denken an. Was will man? Was kann man heutzutage vom Mann erwarten? Ist es fair, einerseits immer wieder Gleichberechtigung zu verlangen und dann trotzdem vorauszusetzen, dass der Mann alle Gefahrensituationen meistert und ein IKEA - Regal ohne Anleitung mit den Füßen aufbauen kann? Nein, ist es irgendwie nicht. In der Mitte hat sich die Geschichte leider ein wenig gezogen - auch dieses immer wiederholte "Kind oder Karriere" denken jagt mich mental immer ein wenig die Wände hoch. Gut, vielleicht wurde ich auch einfach einmal zu oft gefragt, warum ich mir als Frau ein derart langes Studium für "nichts und wieder nichts" antue und bin da ein bisschen empfindlich.  Alles in allem ein gelungenes Buch und sicherlich lesenswert. Ein paar Lacher mehr und ein paar Seiten weniger hätten in meinen Augen nicht geschadet aber das ist ja immer eine subjektive Geschichte.

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