Stefan Bonner , Anne Weiss Generation Doof

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Inhaltsangabe zu „Generation Doof“ von Stefan Bonner

Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin. Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol. Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag. Einzelfälle?
Mitnichten. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine
Karriere als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender als eine solide Ausbildung. Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht.
Geschrieben haben es zwei Autoren, die mit der Generation Doof per Du sind. Denn es ist ihre eigene. Jahrelange Beobachtungen im Alltagsleben und im Fernsehen haben den Autoren viele Fakten und Zündstoff
geliefert, die in ihr Buch eingeflossen sind und Seite für Seite für explosionsartige Entladungen sorgen, die das Zwerchfell erschüttern. aachener-zeitung.de Generation Doof ist eine höchst unterhaltsame
Lektüre, aber auch eine erschreckende. Westfalenpost, Hagen

Flott und witzig geschrieben, aber an manchen Stellen auch zuviel des Guten. Insgesamt unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.

— BirgitConstant

Generation Doof erklärt anhand wissenschaftlicher Studien?!?

— Yogamama

Weniger wäre mehr gewesen

— RickysBuchgeplauder

Laaaangweilig und völlig überbewertet

— TheSilencer

Ab und an ein guter Witz, ansonsten richtig lahm..

— HonyPuppe

Es tut mir auch wirklich leid

— Janinezachariae

Hoffe das die dargestellten Beispiele nicht der Wirklichkeit entsprechen. Finde das Buch unterhaltsam aber auch erschreckend.

— Arun

Großartiger Humor, in dem man sich selbst oft wiedererkennt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ganz interessant und witzig - flacht aber ab

— Nanni87

Am Anfang sehr witzig, doch ab der Mitte träge und langweilig. Kann man gelesen haben, muss man aber nicht.

— Shirahoshi

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  • Generation Doof

    Generation Doof

    Yogamama

    30. July 2017 um 15:24

    Habe ich gelesen, weiß ich ganz sicher. Leider kann ich mich auch hier nicht mehr erinnern. Bei nochmaliger Durchsicht ist dieser Band extrem gealtert und was vor ein paar Jahren noch innovativ (gemeint) war sieht jetzt sehr altmodisch aus. 331 Seiten

  • Ich gebe 3 Sterne obwohl ich lieber 2,5 gegeben hätte...

    Generation Doof

    RickysBuchgeplauder

    20. February 2017 um 18:39

    Meine Meinung: Geschichte: Anfangs musste ich wirklich oft lachen, was eigentlich ziemlich traurig ist. Dieses Buch zeigt uns die Wahrheit im Bezug zu den heutigen Zuständen der Menschen. Vieles davon hätte sich direkt vor meiner Nase abspielen können und ich hätte wahrscheinlich peinlich berührt den Kopf geschüttelt. Leider waren viele Kapitel unglaublich mühselig und langweilig, teilweise wurden einem einfach irgendwelche Statistiken und Informationen als Lückenbüßer hingeklatscht. Die Witze waren flach und viele übertrieben lächerlich gemachten Situationen ausgelutscht. Der Unterhaltungswert ging stetig weiter runter, bis er schließlich im Keller ankam und es mich teilweise nur noch genervt hat. Hier gibt es 2 von 5 Gryffindor – Punkten Charaktere: Von Charakteren kann man hier eher weniger sprechen. Die Leute die hier dargestellt wurden waren sehr bildreich und teilweise stark überspitzt. Aber viele dieser „Darsteller“ laufen einem tagtäglich über den Weg. Hier gibt es ganze 1 von 2 Hufflepuff – Punkten Emotionen: Unterhaltsam war es leider nur zu Anfang zum Schluss war es einfach nur noch nervig. Hier gibt es 1 von 2 Slytherin – Punkten Aufmachung/ Design: Ich weiß echt nicht was mir das Cover sagen will aber ich finde es ganz ok, wenn ich es in einer Buchhandlung gesehen hätte, hätte ich es bestimmt auch anvisiert und gekauft. Von innen ist es auch gut und übersichtlich gestaltet. Die Kapitel fand ich echt ein bisschen lang. Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – Punkten Fazit: Eine leichte Lektüre für zwischendurch. Nochmal lesen werde ich es bestimmt nicht. Empfehlen kann ich es nur an Leute die gerne flache und ausgelutschte Witze mögen.

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  • Schlecht geklaute Idee

    Generation Doof

    TheSilencer

    30. March 2016 um 13:44

    Schon 'mal 'was von Generation Golf gehört? Mit diesem Buch brachte man den Dalli Dalli-Kindern und den Nutella-Entdeckern ihre Kindheit zurück. Das war schön, das war komisch.Klar. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich Trittbrettfahrer aufmachen und ihre Sicht der Dinge in die Welt posaunen.Und wenn man dieses Buch hier - "Generation Doof" - in die Hand nimmt, dann kichert man voller Schadenfreude in sich hinein. Man selbst gehört ja schließlich nicht zu denen.Man liest sich ein und bekommt erstmal die erste Breitseite. Denn die Autoren schreiben nicht ausschließlich über die bauchfreien Doofchen aus der Dorfdisco, sondern holen zu einem Rundumschlag gegen das Leben in diesem unserem Lande aus.Womit man sich unweigerlich dazurechnen muß, zu dieser doofen Generation, schließlich hat jeder eine Dschungel-, Next-Top-Model-, Frauentausch- oder Big-Brother-Leiche im Keller. Wer ohne Privatfernsehen ist, solle den ersten Stein werfen. Oder kann mal einer die Bundesländer plus Hauptstädte frei aufsagen?Okay. Recht pointiert läßt man sich auch noch darauf ein, daß man an der ganzen Verblödungsmaschinerie beteiligt ist. Irgendwie.Aber das ganze auf gut 330 Seiten breitzutreten ... liebe Autoren, das langweilt. Weil sich lediglich die Themen unterscheiden, die Vorwürfe aber die gleichen bleiben. Da kann man noch so lustig formulieren.Übrig bleibt die Kenntnis, daß man sehr wohl dazugehört, zu den Doofen. Denn man hat zwei Autoren reicher gemacht. Nur um ein Wissen vermittelt zu bekommen, das man an jeder McDonald's-Kasse kostenlos bekommt: wir verblöden.Der Kaufpreis ist in einem Blumenstrauß für 'nen lieben Menschen besser angelegt.

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  • Schade.

    Generation Doof

    Janinezachariae

    26. January 2016 um 12:11

    Das schlimmste, was ich jemals las. Halten uns die Autoren wirklich für derart beschränkt? Ich hab es nur gelesen, weil es seit Jahren auf meinem Stapel ungelesener Bücher dahin vegetiert. Wie dieser dämliche Fisch im Glas. So etwas unglaublich blödes hab ich noch nie gelesen. Und So ein Bla wird veröffentlicht? Hat der Buch Markt nicht etwas mit mehr Niveau verdient? Zum Glück hat mein Gehirn das trotzdem noch ertragen, aber nun lass ich es wieder im Regal verschwinden. Ich darf behaupten, nichts gelernt zu haben, außer, dass es doch tatsächlich Bücher gibt, denen ich 1 Stern vermachte. Obwohl es nicht mal den verdient hätte.  Aber weil wahrscheinlich doch ein wenig Zeit in die Sache investiert wurde,

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  • "Generation Doof" von Stefan Bonner & Anne Weiss

    Generation Doof

    Nelly87

    10. April 2015 um 15:27

    Erster Satz Im Berliner Europa-Park lief eigentlich alles nach Plan. Um was geht's? Die Menschheit wird immer dümmer. Das gilt zumindest, wenn man sich der Ansicht von Stefan Bonner und Anne Weiss anschließt, die die 14- bis 49-jährigen von heute als "Generation Doof" bezeichnet. In so gut wie jeder Lebenssituation scheinen wir uns besonders dumm anzustellen. Nicht nur, dass unsere Bildung auf weiten Strecken sehr zu wünschen übrig lässt, auch bei der Partnerschaft und der Erziehung unserer Kinder scheinen wir intelligenz-mäßig eher benachteiligt zu sein. Doch warum ist das so? Wieso fallen uns Dinge, die unsere Eltern und Großeltern theoretisch mit Leichtigkeit fertig gebracht haben, so schwer? Und gibt es einen Ausweg, um der um sich greifenden Dummheit zu entkommen? So hat's mir gefallen Wer kennt sie nicht? Diese Videos bei youtube, in denen sich irgendein ultracooler Gangsta zum Total-Horst macht, weil er nicht weiß welchen Beruf der amerikanische Präsident hat oder gegen welches Land sich Amerika im Irak-Krieg richtet? Diese Videos sind vor allem erst einmal eines und zwar super witzig. Doch wenn dann da eine junge Frau steht und Mallorca als deutsches Bundesland ansieht und die Frage nach dem aktuellen Bundeskanzler mit der Antwort "Ich interessiere mich nicht so für Politik" abgespeist wird, fragt man sich doch immer wieder: "Wie dumm kann ein einzelner, fast erwachsener Mensch eigentlich sein?"Doch ist wirklich unsere ganze Generation doof? Dem wollen die Autoren in diesem Buch nachgehen. Der Einstieg in das Buch erfolgt durch die Wiedergabe eines anscheinend ganz normalen Tages von Stefan Bonner und Anne Weiss, die im Laufe dieses Tages immer wieder Situationen erleben, die von Dummheit nur so strotzen. Dabei bekam ich als Leser irgendwie den Eindruck, dass viele der scheinbar erlebten Ereignisse sehr kontruiert waren oder zumindest doch sehr aufgebauscht wurden. Über diesen Umstand konnte ich aber anfangs noch hinweg sehen, wenn ich mir das Anliegen der Autoren vor Augen hielt, nämlich eine ganze Generation wachzurütteln. Dabei ist das Buch recht Leser-freundlich aufgebaut. Immer wieder werden orange-farbene Kästen in den Fließtext eingefügt, in denen scheinbar private Erfahrungen der Autoren mit Freunden und Bekannten erzählt werden. Außerdem werden immer wieder Zitate eingeflochten, von bekannten Persönlichkeiten, von Philosophen oder auch aus Liedtexten zitiert. Somit lässt sich das Buch relativ leicht lesen. Der sehr flapsige Schreibstil konnte mir anfangs noch den einen oder anderen Schmunzler entlocken, ging mir aber immer mehr auf die Nerven. Was zynisch gemeint war, kam mehr oberflächlich und arrogant beim Leser an. Obwohl sich die Autoren selbst auch zur Generation Doof zählen, kam mir immer wieder das Bild vor Augen, dass die Autoren mit dem Finger auf die restliche Generation zeigten. Trotz gegenteiliger Äußerungen geben sich Stefan Bonner und Anne Weiss redlich Mühe, sich selbst als viel klüger und schlauer dazustellen, schon allein aus dem Umstand heraus, dass sie die Probleme erkannt haben und nun uns, also das dumme Fußvolk, daran teilhaben lassen wollen. Wenn man diesem Buch glauben darf, so besteht ganz Deutschland nur aus Menschen, die lieber Popstar werden wollen, anstatt eine solide Ausbildung zu machen, die Kinder nur in die Welt setzen, um sie vor dem Fernsehen zu parken und die schon gar nicht mehr wissen, wie eine Tomate aussieht, wenn sie nicht gerade auf einem Burger liegt.In einigen angesprochen Themengebieten konnte ich noch mit den Ansichten der Autoren übereinstimmen. Beispielsweise war der Absatz über die Studiengebühren durchaus lesenswert. Ich als Student, der den Großteil seines Studiums Studiengebühren bezahlt hat und wenig bis gar nichts davon hatte,  konnte da nur mit dem Kopf nicken und denken "Recht haben sie!".Allerdings waren diese Passagen, in denen ich die Lektüre absolut nachvollziehen konnte, sehr spärlich gesät. Zumeist musste ich wirklich den Kopf schütteln über soviel Ignoranz und Klischeehaftigkeit. Als Beispiel soll mir hier das leidige Thema "PC-Spiele" dienen. So scheint es nach Autorenmeinung ja nicht verwunderlich, dass die heutige Jugend nicht mehr mit Geld umgehen kann, wenn sie doch im Kindesalter durch das PC-Spiel "Die Sims" gelernt haben, dass es nur wenig Arbeit bedarf, um stinkreich zu werden. Da ich mit diesem Spiel aufgewachsen bin und sehr wohl in der Lage bin, mit Geld umzugehen (und das trotz Studiengebühren), kann ich mich über solche Äußerungen nur wundern. In Bezug auf die Liebesbeziehung der Generation Doof war das ganze Kapitel ein einziger Irrsinn. Demnach gibt es nämlich nur zwei Gruppen "zwischenmenschlicher Beziehungstypen". Entweder man glaubt an die Ehe und langfristige Beziehungen, dann ist man aber ohne Ausnahme ein "Kuschler", jemand der in Piepston in aller Öffentlichkeit seinem Liebsten Liebesschwüre zuflüstert oder diese per Internet verbreitet. Jemand, der die ganze Welt durch eine rosarote Brille sieht und sich am liebsten mit seinem Partner daheim im Liebesnest einschließt. Oder aber man gehört zu denjenigen, die nur auf schnelle und unverbindlichen Sex aus sind. Irgendwas dazwischen gibt es heutzutage scheinbar nicht mehr. Diese Meinung dürfen die Autoren auch gerne vertreten, aber dieses Buch erweckt den Eindruck einer objektiven, mit wissenschaftlichen Belegen angereicherten Analyse, die es aber eindeutig nicht ist. Vielmehr handelt es sich bei "Generation Doof" um eine subjektive Darstellung und Moralpredigt. Zwar werden immer wieder Studien und Umfragen zitiert, die aber für den Leser gar nicht nachvollziehbar sind. Die Literaturliste am Ende des Buches ist mager und ist um einiges kürzer als die Zitatliste.Diese ganzen Umstände führen dazu, dass mir bis jetzt noch nicht so ganz klar ist, was Ziel dieses Buches sein sollte: sollte es eine humoristische Darstellung werden, ohne den Anspruch einer wissenschaftlichen Analyse? Oder doch eher ein Sachbuch zum Thema? Und zum Schluss... Abschließend bleibt eigentlich nur zu sagen: "Generation Doof" ist (zumindest für mich) ein Buch, das die Welt nicht braucht. In der heutigen Zeit gibt es selbstverständlich denen einen oder anderen Erdenbewohner, dem etwas mehr Allgemeinbildung ganz gut täte, aber ich bezweifel, dass dies ein Phänom unserer Generation ist. Doofe gibt es immer, gab es immer und wird es immer geben. Trotzdem muss dies nicht für eine ganze Generation zutreffen. Dieses Buch ist weder wissenschaftlich wertvoll, noch über die ganze Länge witzig. Einzig und allein hier und da, konnte ich einen Fetzen Humor erkennen. Allerdings wird mir wohl die Überheblichkeit der Autoren am stärksten in Erinnerung bleiben.

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  • Wahre Aussagen interessant und zeitweise lustig verpackt

    Generation Doof

    Wildcat

    Rückentext: Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin. Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol. Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag. Einzelfälle? Mitnichten. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine Karriere als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender als eine solide Ausbildung. Wie dumm ist diese Generation wirklich? Anne Weiss und Stefan Bonner müssen es wissen. Denn sie gehören dazu. Meine Meinung zum Cover: Das Cover zeigt einen Goldfisch in einem viel zu engen Glas der ein wenig doof aus der Wäsche schaut. Wirklich passend finde ich das Cover dennoch nicht, es ist zwar witzig, weißt aber nicht auf ein dennoch ernstes Thema hin. Meine Meinung zum Inhalt: Dieses Buch beschreibt die Gewohnheiten und Macken einer Generation auf interessante und zeitweise witzige Art und Weise. Gerade wenn man selbst der "Generation Doof" entstammt, so kommt einem doch vieles sehr bekannt vor. Das Buch wirft einen kritischen Blick auf diese Generation und zeigt auf, auf was man - vor allem als Elternteil - achten sollte damit die nächste Generation wieder mehr Richtung bergauf geht und weniger Hartz IV Empfänger hervorbringt. Generell sind diese meist ernsten Überlegung sehr gut verpackt, manchmal dennoch zieht sich das Buch ein wenig, gerade wenn es sehr sachlich wird, aber das gehört dazu. Fazit: Auf jeden Fall empfehlenswert, vor allem - aber nicht nur - für Angehörige dieser Generation.

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  • Doof oder nicht doof, das ist hier die Frage

    Generation Doof

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    01. March 2014 um 16:04

    Man kann "Generation Doof" sehen wie man will, aber ich habe schon auf der ersten Seite des Buches lachen müssen. Meiner Meinung liest es sich wie eine deutsche Tragik-Komödie, in der aufgezeigt wird,dass die Jugend immer mehr verdummt, bzw. das schon seit dem Jahrgang 1980 tut. Ganz Unrecht haben Bonner/Weiss damit nicht, denn wenn ich mir die Blinzen aus meiner ehemaligen Realschul-/Berufsschulklasse so in Erinnerung rufe, für die das Schminken und Frisieren,DSDS und die Charts und das Fortgehen wichtiger waren, als Allgemeinbildung und die der Meinung waren,man bräuchte keine Geschichte,denn das läge in der Vergangenheit und sie würden ja in der Gegenwart Leben. Damit geben sie den Autoren des Buches leider Recht. Mal abgesehen von diesen Leuten und noch vielen vielen anderen Menschen hier in Deutschland,die das Kriterium,muss man sich nicht gleich selbst dazu zählen. Wie sooft ist die Devise "Getroffene Hunde bellen!" Auch in der vermeintlichen Generation Doof gibt es Leute,die sich nicht dazu zählen brauchen und dass nicht jeder alles wissen kann, ist wohl auch klar. Ansonsten zeigt das Buch mir eines ganz deutlich auf: In der Bildung der deutschen Schüler muss sich landesweit etwas tun, Förderprogramme müssen her und Bildung sollte für jeden erschwinglich und bezahlbar sein. So sollten auch die Leute aus den sozial nicht ganz so gut situierten Familien die Chance haben,zu studieren. Leider tut sich da aber nichts, im Gegenteil: Teilweise muss man das Gefühl haben,dass wir hier als Bürger absichtlich dumm gehalten werden sollen.So ist es jedenfalls leichter,Schindluder mit uns zu treiben. Wie gesagt, man kann "Generation Doof" sehen, wie man will, aber man sollte sich von den Verallgemeinerungen, dass jeder ab Baujahr 1980 dazu zählt, nicht allzu beleidigt fühlen, wenn man nicht gerade die üblichen Kriterien erfüllt.

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  • Ironie, Sarkasmus und Provokation - die Wahrheit über unsere Generation

    Generation Doof

    Prinzessin

    04. February 2014 um 20:18

    "Mit Ohrstöpsel und MP3-Player bauen wir uns einen ganz privaten Musiktunnel von der Wohnung zur Arbeit oder umgekehrt." Dieses Buch steckt voller Ironie, Sarkasmus und etwas Provokation. Es ist sehr amüsant und bringt jeden von uns zum Schmunzeln, vor allem weil dieses Buch häufig die Wahrheit spricht auch wenn viele Inhalte maßlos übertrieben sind. Aber sind wie ehrlich, erkennen wir uns in diesem Buch an einigen Stellen wieder. Ich habe mich eigentlich immer für sehr intelligent gehalten aber so intelligent wie ich dachte zu sein, bin ich wirklich nicht.  Ich finde es schockierend in was für einer Traumwelt aber auch Scheinwelt wird doch leben und wie wir gnadenlos über den Tisch gezogen werden ohne es zu merken.  Natürlich darf dieses Buch niemals für zu ernst genommen werden, jedoch finde ich es ein gelungener Denkanstoß für die heutige 0-Bock Generation. Dieses Buch ist nicht gerade das absolute MUSS, war aber eine durchaus nette Lektüre für ziwschendurch. Buch 02/14 SUB-Abbau 2014 Für die nette Unterhaltung 3 Sterne von mir :)

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  • Klischeebedienung vom Feinsten

    Generation Doof

    buechertier

    03. February 2014 um 09:13

    Hier geht es um die große Kritik an meiner Generation und die ist teilweise sicherlich berechtigt. Um es kurz zusammenfassen,  wir sind egoistisch, egozentrisch, narzisstisch und dumm. Die Autoren sparen auch nicht mit allen nur erdenklichen Klischees gegenüber Namensgebung und sozialen Millieus. Schließlich wird hier ununterbrochen gelästert und getrascht und so lassen Stefan Bonner und Anne Weiss kaum ein gutes Haar an unserer Generation. Sicherlich treffen sie auch mal der Wahrheit Kern, aber letztlich macht es auf mich den Eindruck des typischen Gemeckers, dass früher alles besser war. Es sprach schon der griechische Philosoph Sokrates: " Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprchen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßpeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." Und so konnten mir die Autoren auch nicht mehr als ein müdes Schmunzeln an der einen oder anderen Stelle abgewinnen. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Rezension zu "Generation Doof" von Stefan Bonner

    Generation Doof

    Chrele

    Ich glaube, mein Fehler war, mit einer im Nachhinein offenbar vollkommen falschen Erwartungshaltung an das Buch "Generation Doof" herangegangen zu sein. Ich erhoffte mir neue Einsichten in das Leben deutscher Jugendlicher und bekam altbekannte Klischees. Ich erhoffte mir erschütternde Erkenntnisse über meinen eigenen Medienkonsum und ein damit einhergehendes schlechtes Gewissen und den Willen, etwas zu ändern und bekam stattdessen das Gefühl vermittelt, Teil einer recht selbstzufriedenen Masse zu sein, die um ihr nicht gerade bewundernswertes Fernsehverhalten weiß, aber zu faul ist, etwas daran zu ändern. Ich erhoffte mir - offenbar war ich da recht naiv - wissenschaftliche Neuigkeiten zur voranschreitenden Verblödung deutschen Nachwuchses und bekam dafür hunderte gewollt lustige Metaphern auf Mario-Barth-Niveau. Vielleicht ist dieses Buch als Selbsttest gedacht: wem es gefällt, der ist schon längst Teil der Generation Doof. Ist nur so ein Gedanke.

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  • Rezension zu "Generation Doof" von Stefan Bonner

    Generation Doof

    Mietze_Katze

    11. September 2012 um 11:25

    Generation Doof - Viel habe ich mir von diesem Buch erwartet: Warum haben wir den Eindruck, dass unsere Jugend verblödet? Vielleicht eine Kritik an den heutigen Medien a la Kalkofe? Ich hatte zumindest auf Aufklärung gehofft, musste jedoch feststellen, dass dieses Buch eine bloße Aneinanderreihung von Vorurteilen darstellte. Die illustrativen Beispiele sind an den Haaren herbeigezogen. Beispiel Paare: Die gibt es in der Gerneration Doof 2 Arten: Entweder geht man ständig in die Disco und stellt in der Öffentlichkeit übertrieben seine Liebe zur Schau oder man igelt sich zusammen in seiner Wohnung ein und schafft sich seine eigene kleine heile Welt. Mal abgesehen, dass weder das eine noch das andere mit Blödsein zu tun hat - was sollen diese Verallgemeinerungen? Ein weiteres Kapitel widmet sich dem Schönheitswahn, beschrieben wird ein Mädchen, dass sich in einem bekannten "Kaffeehaus" einen riesigen Kaffee holt und sehnsüchtig ein Muffin anstarrt, sich dann aber dank Schlankheitswahn gegen ein Gebäckstück entscheidet. So hat es die Autorin angeblich selbst beobachtet. Eindeutig Generation doof - denn der Kaffee hat mehr Kalorien als ein kleines Muffin ... Mal abgesehen, dass sie wohl kaum in das Mädel reingucken konnte - Gibt es keine besseren Beispiele? Zudem nerven beide Autoren extrem, indem sie auf nahezu jeder Seite klarstellen, dass sie ja keinesfalls zu den doofen Leuten gehören und das alles ganz schrecklich finden und überhaupt, in dieser Gesellschaft kann ja keiner mehr leben. Fazit: Das Buch war Zeit- und Geldvergeudung! Offensichtlich hoffen die beiden Autoren, mit einem vieldiskutierten Thema den großen Reibach zu machen, indem sie ein paar Banalitäten aneinanderreihen.

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  • Rezension zu "Generation Doof" von Stefan Bonner

    Generation Doof

    J-A-Y

    14. August 2012 um 21:09

    Beim Lesen fand ich dieses Buch eigentlich recht unterhaltsam, allerdings hat es absolut keine Chance, dass ich es jemals wieder in die Hand nehme und lesen werde. Man kann einigen Dingen in diesem Buch sicherlich zustimmen, aber vieles sind auch einfach Vorurteile.

  • Rezension zu "Generation Doof" von Stefan Bonner

    Generation Doof

    ksunlimited

    05. August 2012 um 12:24

    Ich glaube nicht, daß dieses Buch je mehr wollte als unterhaltsam zur Schau zu stellen, wie Teile unserer Gesellschaft verblöden. Und das macht es hervorragend. Ich habe noch im Ohr wie bei "Big Brother" jemand öffentlich gefeiert wurde, weil er so" erfrischend " ehrlich rumposaunt hat, ihm kommen keine Bücher ins Haus ! Wer sich damals auch erschreckt hat, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Und wer sagen kann, er hätte noch keine der beschriebenen Situationen erlebt, möge mir bitte seinen Wohnort mitteilen, da ziehe ich umgehend hin.

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  • Rezension zu "Generation Doof" von Stefan Bonner

    Generation Doof

    gaby2707

    08. July 2012 um 16:49

    Stefan Bonner und Anne Weiss haben mir auf ihrer Reise durch die Alltäglichkeiten unseres heutigen Daseins im Hinblick auf die "Generation Doof" hier und da schon ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert. Und das obwohl die Sache eigentlich richtig ernst ist. Vieles, was die jungen Leute, die mittendrin stehen, in dieser Spaß-Generation, schreiben, ist ja wirklich so und wir sollten die Augen nicht verschließen, vor einer Zeit, wo die virtuelle Welt angnehmer erscheint, als die in der wir uns alle zurechtfinden müssen.

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  • Rezension zu "Generation Doof" von Stefan Bonner

    Generation Doof

    samea

    Generation Doof - ein markiger Titel, der mich neugierig gemacht hat. Jedoch fand ich das Buch enttäuschend. Es handelt sich nicht um eine Anekdotensammlung und erst recht keine fundierte Auseinandersetzung mit der Thematik. Es handelt sich bei dem Buch um eine oberflächliche Bestandsaufnahme bekannter Trivialitäten. Der Schreibstil wirkte auf mich platt, selbstgefällig und herablassend. Durch Wortspiele soll Witzigkeit erzeugt werden. Dieses Stilmittel nutzt sich jedoch sehr schnell ab und beginnt dem Leser dann zu stören. Die im Buch als tatsächliche Ereignisse geschilderten Geschichten wirken konstruiert und so wenig glaubhaft. Eine wirkliche Reflektion fehlt. Es stellt sich mir die Frage, ob hier ein Mitglied der "Generation Doof" ein Buch geschrieben hat.

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