Wir Kassettenkinder

von Stefan Bonner und Anne Weiss
4,5 Sterne bei42 Bewertungen
Wir Kassettenkinder
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Mit jeder Seite ein "Weißt du noch?"-Moment für die Kinder der 80er - einfach super!

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Fulminante Retroreise, keine Peinlichkeit fehlt! Als Kasettenkind kam ich aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus! Unbedingt als HB genießen!

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Inhaltsangabe zu "Wir Kassettenkinder"

Das charmante, zum Schwelgen und Grinsen einladende Retrobuch für alle Fans der Achtziger: Die Bestsellerautoren Stefan Bonner und Anne Weiss, selbst Kinder der Achtziger, nehmen uns mit auf eine Zeitreise in das "Lieblingsjahrzehnt der Deutschen" (dpa).

Heute sind sie legendär: die Achtziger. Es war das Jahrzehnt, als wir mit dem Kassettenrekorder Mix-Tapes aus dem Radio aufnahmen und Dallas-Frisuren und Hawaiihemden trugen. Wer in dieser Zeit zwischen Bandsalat und Neuer Deutscher Welle, Indiana Jones und YPS-Heft, Atomwaffen und Ententanz aufwuchs, erlebte ein epochales, seltsam unbekümmertes, oft albernes Jahrzehnt, in dem alle trotz des drohenden Weltuntergangs durch sauren Regen und Kalten Krieg den Eindruck einer lustig-bunten Zeit hatten. Und: irgendwie fing irgendwann in jener Zeit die Zukunft an!
Mit einem Augenzwinkern schauen Stefan Bonner und Anne Weiss, selbst Kinder der Achtziger, zurück auf das Jahrzehnt, das uns prägte wie kein anderes.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426788530
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 04.10.2016 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Tintensports avatar
    Tintensportvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Fulminante Retroreise, keine Peinlichkeit fehlt! Als Kasettenkind kam ich aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus! Unbedingt als HB genießen!
    Fulminante Reise durch die 8oer! Da kommst Du als `Kasettenkind´ aus dem blöden Grinsen ...

    ... gar nicht mehr heraus!
    Unbedingt als Hörbuch genießen - kongenial gelesen von Christoph Maia Herbst.

    Wie die beiden Autoren jede Kleinigkeit und alle Peinlichkeiten einer Ära nicht nur auf den Punkt bringen, sondern auch nichts auslassen, das ist großes Erinnerungskino für den Kopf!

    Möglicherweise ist eine Vorraussetzung für den Spaß an diesem (keinesfalls Nur-) Sachbuch, dass man ebenfalls aus der Zeit und dem Land (damalige BRD) stammt  ... aber auf wen das zutrifft, der sitzt augenblicklich in der Zeitmaschine und hebt ab! Ich jedenfalls fand meine Jugend so skizziert, wie ich es mir nicht besser vorstellen kann.

    Von der Technikaffinität, die in den 8oern ihre Geburtsstunde erlebte, über die Schrankwandatmosphäre der Elternhäuser und Erziehungs-Mentalität der Zeit, bis hin zu den musikalischen Prägungen und weltpolitischen Einflüsse des Kalten Krieges wird eine Jugendkultur durchleuchtet und das Bild einer ganzen Generation gezeichnet.

    Das kann man sich immer wieder anhören, in eigene Erinnerungen abschweifen und dabei jedes Mal über andere Schwerpunkte  philosophieren.

    Fast schon ein Sittengemälde und historisches Standardwerk! 


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    alanrickvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Roman
    Wir Kassettenkinder

    Eine Liebeserklärung an die Achtziger

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    MinaRicos avatar
    MinaRicovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Zeitreise in die tollen Achtziger! Für Leute, die Kassetten und VHS-Rekorder noch kennen. :)
    Wundervolle Zeitreise zurück in die Kindheit!

    Was ist das eigentlich, ein Kassettenkind?

    Laut "Wir Kassettenkinder" ist das jemand, der in den 80er Jahren seine Kindheit bzw. Jugend erleben durfte, als Kassetten mit Hörspielen oder selbst aus dem Radio aufgenommener Musik das Medium schlechthin war.

    Die 80er waren ein Lebensgefühl, eine Zeit voller Wunder. Für viele Dinge wurde in dieser Zeit der Grundstein gelegt. Dinge, die heute für uns selbstverständlich sind.

    Die ersten Heimcomputer kamen auf den Markt (bei mir war es mein heißgeliebter Amiga 500, bei Freunden der legendäre C 64), der Walkman für Musik unterwegs und später auch der VHS-Rekorder, mit dem man daheim Filme anschauen konnte, wann immer man wollte und nicht darauf angewiesen war, dass sie im Fernsehen ausgestrahlt wurden (auf einem der drei Sender, die es damals gab). Aber auch das abendliche Fernsehprogramm, Sendungen wie "Wetten dass...?!" und "Dallas" prägte unser Leben und unseren Fernseh-Geschmack.

    Nicht zu vergessen, die langen Autoreisen nach Italien oder Spanien, eingequetscht zwischen Gepäck auf dem Rücksitz, weil schließlich der gesamte Hausstand mit musste. Das waren Highlights, auf die wir uns jedes Mal aufs Neue freuten.

    Und wir aus den gleichen Jahrgängen hatten scheinbar alle dieselbe schöne, behütete Kindheit, ohne Reizüberflutung, mit Freunden, die man noch getroffen hat, statt, wie heute, fast nur noch über Facebook oder WhatsApp miteinander zu kommunizieren. Wir lernten noch so etwas wie Sozialkompetenz.

     Außerdem war die Welt in den 80er Jahren irgendwie noch überschaubar, nicht so schnelllebig wie heute.

    Es war aber nicht alles Friede, Freude und Eierkuchen. Auch die Schattenseiten der 80er werden in diesem Buch thematisiert. Da war das Unglück von Tschernobyl, die Umweltverschmutzung, der kalte Krieg...

    Aber diese Ereignisse haben auch zu Umbrüchen und Veränderungen in unserem Denken geführt, so dass alle gewillt waren, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Durch neue Gesetze und ein Bewusstsein für den Schutz der Umwelt strahlt dies bis heute aus.

    Das Autorenduo hat ein für uns magisches Jahrzehnt wieder aufleben lassen. Es zeigt uns auf, was die 80er eigentlich ausgemacht hat. Dieses Jahrzehnt war Besonders. Auch oder vielleicht trotz der weniger schönen Ereignisse.

    Ich bin froh, in dieser Zeit groß geworden zu sein. Die 80er waren prägend wie kein anderes Jahrzehnt.

    Wer also eine Zeitreise in seine Kindheit oder Jugend unternehmen möchte, der sollte dieses Buch lesen.

    Ich danke den Autoren für die zahlreichen "Ja, genau!"- Ausrufe in meinem Kopf :-). Ich habe mich an vieles wieder erinnert, was ich glaubte, vergessen zu haben. Das Buch konnte ich kaum aus der Hand legen, weil ich mich daran erinnern wollte, wie meine Kindheit weiterging.

    Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der in dieser Zeit groß geworden ist. Absolut lesenswert!

     

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    VDHSuvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr schöne Erinnerungen an unsere Kinder- und Jugendzeit. Danke!
    Liebeserklärung an meine Kinder- und Jugendzeit!

    Sehr schöne Erinnerungen an unsere Kinder- und Jugendzeit. Es ist Nostalgie und Humor in einem Buch zusammengefasst. Der schöne leichte Schreibstil untermauert die leichten schönen 80er Jahre Erinnerungen. Hatten wir Glück, dass wir die 80er Jahre erleben durften! Danke für ein Stück Erinnerung meines Lebens, dass mich sehr geprägt hat! 

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    Jashrins avatar
    Jashrinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle Zeitreise, die viele Erinnerungen wachruft.
    Eine wahrhafte Liebeserklärung

    Nachdem ich heute noch liebend gerne in meine alten Hörspielkassetten reinhöre, hat mich schon allein der Titel verführt das Buch zu lesen. Obendrein gibt es gegen Ende des Buches noch einen Abschnitt namens: „Hörspiel was my first love. Wie wir Kassettenkinder wurden“. Da bekam ich richtig Lust meine alten Kassetten noch einmal durchzusehen. Aber auch all die Seiten davor haben mich regelmäßig wieder in alten Erinnerungen schwelgen lassen. Sei es das Spiel des Lebens, das vielleicht sogar noch irgendwo bei meinen Eltern auf dem Dachboden steht, der Gedanke an selbst aufgenommene Mixtapes aus dem Radio, quietschbunte Leggins oder YPS-Hefte, die ich eigentlich gar nicht so sehr mochte, bei all diesen Dingen konnte ich nur ständig denken, dass mir das doch sehr bekannt vorkommt.

    Die beiden Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner nutzen vielfach eigene Erinnerungen und Erfahrungen, um uns an dieser Zeitreise teilhaben zu lassen. In lockerem, humorvollen Ton führen sie uns durch vier Kapitel, die jeweils einen etwas anderes Fokus legen. So ist zum Beispiel ein Teil unserer sorglosen Kindheit und Jugend vorbehalten und das abschließende Kapitel beschäftigt sich mit den vielen technischen Wunderwerken, wie dem Videorekorder auch dem Atari. Vieles erscheint etwas nostalgisch verklärt und Probleme der 80er werden nicht wirklich vertieft, aber ich kann dennoch nicht behaupten, dass mich das gestört hätte. Trotz Tschernobyl und dem kalten Krieg war es für mich tatsächlich eine Supersorgloszeit, wie die Autoren ihr zweites Kapitel so treffend benannt haben.

    Ein Grund, weshalb es den Autoren so leicht gelang mich in die Vergangenheit zurückzuversetzen, ist vermutlich auch der Schreibstil. Das Buch ist spannenderweise in der Wir-Form geschrieben, so dass ich mich gleich als Teil des Ganzen gefühlt habe. Nicht nur die Autoren haben etwas erlebt, sondern wir alle zusammen.

    Aufgelockert wird der Text immer wieder durch eingeschobene Zitate von Helmut Kohl, Rolf und seinen Freunden, Asterix, Horst Schimanski und vielen anderen. Während mir da tatsächlich viele Sprüche neu waren, so konnte ich die meisten der in den Text eingewobenen Werbeslogans noch im Schlaf aufsagen.

    Mein Fazit: Das Buch ist genau das, was es verspricht: Eine Liebeserklärung an die Achtziger. Sicher kann dieses Buch nur einen Teil des Jahrzehnts einfangen, aber dieser ist warmherzig und amüsant präsentiert. Wer selbst ein Kind dieser Zeit ist, dem werden viele Dinge wieder in Erinnerung gerufen und die jüngere Generation bekommt einen humorvollen Einblick in unsere Kindheit und Jugend, in der wir auch problemlos ohne Smartphone, Social Media und Internet überlebt haben.

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    odenwaldcolliess avatar
    odenwaldcolliesvor 2 Jahren
    Eine Liebeserklärung an die Achtziger

    Ich bin Jahrgang 1969, habe also meine komplette Teenager-Zeit in den Achtzigern verbracht, die mich in vielen Dingen geprägt haben. Es ist also nicht verwunderlich, dass ich gerne in Erinnerungen schwelge, wenn von diesem Jahrzehnt die Rede ist. Aber nicht nur auf uns Kassettenkinder üben die Achtziger einen besonderen Reiz aus, sondern auch auf diejenigen, die sie nicht persönlich miterlebt haben. Warum ist das so, wo liegt die Faszination der Achtziger?

    Um dieser Frage nachzugehen, nehmen die beiden Autoren, selbst Kassettenkinder, die Leser mit auf eine unterhaltsame Zeitreise in die Vergangenheit. Schon bei der Widmung, die eine Vielzahl der Helden der Achtziger aufführt, kamen die ersten Erinnerungen. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch ziemlich langsam gelesen, weil ich immer wieder unterbrochen habe, um den eigenen Erinnerungen nachzuhängen, die meistens den Erfahrungen der Autoren entsprachen.

    Wir Kassettenkinder standen an der Schwelle vom analogen zum digitalen Zeitalter und können daher in nostalgischen Erinnerungen an Tastentelefone, Kassetten- und Videorekorder schwelgen. Ebenso erinnern wir uns noch an Fernsehen mit nur drei Programmen, welches mit so wichtigen Fragen wie „Wer schoss auf J.R.?“ die ganze Nation beschäftigte.

    Musikalisch nehmen die Achtziger bis heute eine besondere Rolle ein, was man auch an der Beliebtheit der „Achtziger Tage“ in heutigen Radiosendungen erkennen kann. Einer der musikalischen Höhepunkte waren damals die Benefizkonzerte im Rahmen des Live Aid-Projekts.

    Die Achtziger sind jedoch auch das Jahrzehnt von Tschernobyl und AIDS. Ebenso rückt die bis dahin sorg- und rücksichtslose Umweltverschmutzung immer mehr in das Bewusstsein der Menschen.

    Unterlegt ist das Buch mit Illustrationen typischer Gegenstände aus den Achtzigern. Fotos aus der damaligen Zeit gibt es nicht im Buch, was mich persönlich nicht gestört hat, weil ich über meine eigenen Erinnerungen verfüge. Für jemand, der das Jahrzehnt jedoch nicht persönlich miterlebt hat, könnten Fotos vielleicht hilfreich sein.

    Was mir besonders gut gefallen hat, dass das Buch schon längst eingestaubte Erinnerungen hervorgeholt hat, an die ich sonst nicht mehr gedacht hätte – ich war überrascht, wie viele das doch waren. Ich habe die gemeinsame Zeitreise mit den Autoren sehr genossen und bin schon gespannt auf das nächste Projekt der beiden.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine vergnügliche Zeitreise in die 80er!
    DAS waren noch Zeiten!

    Das Autorenduo Stefan Bonner und Anne Weiss nimmt uns mit zurück in die 80er Jahre. In der Ich- bzw. Wir-Form erzählen sie von vielen Ereignissen und Dingen, die dieses Jahrzehnt geprägt haben. Positive (z. B. der technische Fortschritt, der Mauerfall) wie negative (z.B. Aids, Umweltverschmutzung, Tschernobyl).
    In vielem habe ich mich wiedergefunden und es genossen, die ausführliche Beschreibung zu lesen. Manches war so hautnah beschrieben, dass ich wieder in die Zeit zurückversetzt wurde. Es wurden Erinnerungen geweckt, die ich zutiefst im Gedächtnis verborgen hatte. Um nur ein Beispiel zu nennen - bei der Schilderung des Turnunterrichts in den Schulen hatte ich den Geruch der Umkleidekabinen förmlich in der Nase! Duschen nach dem Sportunterricht war zu der Zeit noch keine Option (zumindest an unserer Schule).
    Manches hat in mir keine persönlichen Erinnerungen geweckt, denn z. B. Computer- bzw. Videospiele oder amerikanische Fernsehserien haben mich damals nicht interessiert.
    Die sporadisch eingestreuten Zitate mehr oder weniger prominenter Zeitgenossen haben gut ins Buch gepasst und mich zum Schmunzeln gebracht.

    Da dem Buch eine Handlung im eigentlichen Sinne fehlt, ist es nach meiner Meinung nur für Leute geeignet, die die 80er bewusst miterlebt haben. Ich könnte mir vorstellen, dass es für jemanden, der nicht "dabei" war, nicht so interessant und teilweise langweilig ist. Das ist aber nur mein persönlicher Eindruck.
    Für alle, die in der 80ern Kind oder Jugendliche(r) waren, ist es aber ein Hochgenuss! Wir waren wirklich Helden damals, oder?! Heutzutage ist es doch kaum vorstellbar, ohne Smartphone, Facebook, Internet und mit nur 3 (in Worten: drei) Fernsehprogrammen die Jugendzeit zu überstehen!

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    kruemelhinos avatar
    kruemelhinovor 2 Jahren
    Zurück in die Vergangenheit

    Vom Titel her wird einem ziemlich schnell klar, was den Leser bei 'Wir Kassettenkinder' erwartet: eine Reise durch die Achtziger, zurück zu Marty McFly und Alf, VoKuHiLa, Stirnbändern und Leggins. Auch ich bin eines dieser Kassettenkinder. Habe förmlich an meiner Anlage geklebt, um meine Lieblingssongs aus dem Radio aufzunehmen. Auch musste ich mich regelmäßig durch Bandsalat kämpfen, wenn mein Ghettoblaster sich einmal wieder gegen mich und meinen Musikgeschmack verschworen hat. Die 80er eben...

    Bonner und Weiss nehmen den Leser mit auf die Reise durch eine Zeit, die sie nachhaltig geprägt hat. Wer in diesem Jahrzehnt aufgewachsen ist und, rückblickend, dieses Jahrzehnt sehr zu schätzen weiß, wird sich zwischen den Zeilen immer mal wieder selbst finden. Natürlich, viele dieser Aufzählungen sind Stereotypen. Allerdings waren die 80er tatsächlich voll von diesen.

    Sicherlich waren auch die 80er nicht immer nur schön (wobei ich das in meiner Kindheit immer so wahrgenommen haben). So rufen Bonner und Weiss dem Leser ungemütliche Zeiten wie die zu Tschernobyl und die häufigen Smog-Alarme wieder ins Gedächtnis. Auch die ständige Angst vorm Drücken des roten Knopfes wird hier nicht beschönigt. Dennoch, die 80er Jahre waren etwas ganz Besonderes. Der technische Fortschritt in Form von Walkman und Videorekorder war im vollen Gange, setzte den Benutzer aber noch lange nicht so unter Stress wie die heutigen elektronischen Geräte, die die ständige Erreichbarkeit des Menschen zur Folge haben.

    Mich hat diese Zeitreise zurück in meine Kindheit, zu meinen Helden und Idolen, sehr amüsiert. Eine Zeitreise zurück in die Sorglosigkeit. Und so auch würde ich dieses Buch auffassen. Lesen, erinnern und gut aufbewahren!

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    Queenelyzas avatar
    Queenelyzavor 2 Jahren
    The 80ies revisited...

    Die Achtziger. Die, die sie erlebt haben, seufzen meist in großer Verzückung auf. Die, die haarscharf daran vorbeigeschrammt sind, tummeln sich ebenso verzückt auf Achtziger-Parties, immer mal wieder kommen Schulterpolster und hautenge Streifenhosen in Mode. Warum genau war denn eigentlich genau dieses Jahrzehnt so besonders?

    Stefan Bonner und Anne Weiss versuchen, diesem Mythos nachzuspüren und haben in liebevoller, sicher sehr mühseliger Kleinarbeit dieses Buch zusammengetragen, das nur so von Erinnerungen wimmelt. Egal, ob es die Musik der damaligen Zeit war oder die Mode, die allseits beliebten Gesellschaftspiele wie "Scotland Yard" oder Cluedo, Twix, das früher Raider hieß, was die damalige Zeit ausmachte, ist in diesem Buch enthalten.

    Dabei geht es nicht nur um die leichte Muse von Musik, Show und Mode, auch die politischen Verhältnisse der damaligen Zeit bekommen ihren Platz in dieser Retrospektive. Mit Tschernobyl hatte auch dieses Jahrzehnt eine große Katastrophe vorzuweisen, und der Fall der Berliner Mauer hat es auch noch ganz knapp in die Achtziger Jahre geschafft...wie sich das erste Umweltbewusstsein in dieser Zeit gebildet hat, wird ebenfalls geschildert, und ich habe selten so oft genickt wie beim Lesen dieses Buches. Und oft auch vor mich hingeschmunzelt...

    Daneben gibt es noch Kapitel, in denen es um die Urlaube mit Mama und Papa - meist im Auto nach Italien oder so - ging, oder um die Zeit, wenn die göttlichen Sommerferien noch komplett vor einem lagen und man zu den Coolen im Schwimmbad gehörte, die die beliebtesten Plätze als erste belegten. Fast meine ganze Kindheit wurde vor meinen Augen wieder lebendig, und auch wenn ich die achtziger Jahre nicht ganz so verkläre wie mancher, der ebenfalls in dieser Zeit aufgewachsen ist (vieles an Musik fand ich zum Beispiel damals schon grottig), habe ich dieses Buch doch sehr genossen. Wann bekommt man schon mal eine derartig gelungene Zeitreise zum Nulltarif? Um es mit dem seligen Hans Rosenthal zu sagen: "Lieber Stefan, liebe Anne, ich bin der Meinung, das war: SPITZE!"

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    Isadorvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Ausflug in die Kindheit!
    Ein Ausflug in die Kindheit - ein Muss für alle Kinder der 80er Jahre

    Das Cover des Buches "Wir Kassettenkinder" lässt schon aufgrund der knalligen Farben und der Musikkassette auf den ersten Blick erkennen, dass es sich um einen Ausflug in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts handelt.

    Die Einleitung beginnt mit einem typischen Sonntagnachmittag in den 80ern und lässt schon zu Beginn nostalgische Gefühle aufkommen.

    Das Buch ist aufgeteilt in vier Kapitel, in denen man ganz tief in die Welt unserer Kindheit eintaucht. Viele Erinnerungen kommen auf, auch an Dinge, die man schon längst vergessen hatte - wie zum Beispiel die VHS-Kassetten, die ersten Computerspiele oder bleifreies Benzin - um nur einige wenige Dinge zu nennen.

    Ich hatte großen Lesespaß verbunden mit einerseits etwas Wehmut und andererseits dem Gefühl, dass ich nicht unbedingt in diese Zeit zurückkehren möchte.

    Mich hat "Wir Kassettenkinder" zum Nachdenken angeregt. Teilweise fand ich das Buch etwas überfüllt mit Informationen, aber das ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass nicht jeder alles erlebt hat, aber dass sich jeder Leser in dem Buch wiederfinden soll, was ja auch gelungen ist, wie man beim Verfolgen der Leserunde feststellen kann!

    Ich habe das Buch gleich einer Freundin weitergegeben und empfehle es gerne allen weiter, die etwas über das Leben in den 80er Jahren erfahren oder in Kindheitserinnerungen schwelgen möchten.

    Danke, Anne Weiss und Stefan Bonner, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, die umfangreichen Informationen zusammenzutragen und so ein interessantes Buch daraus zu erstellen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    StefanBonners avatar

    Zurückgespult in die Achtziger

    Erinnerst du dich noch? An die Zeit, in der wir am Sonntagnachmittag vor dem Kassettenrekorder saßen - bereit, die Aufnahmetaste zu drücken, wenn der Moderator den nächsten Hit spielte. Als wir Stirnbänder und Dallas-Frisuren trugen, Neonfarben geil fanden, uns zum ersten Mal verliebten, die Sommer endlos waren und ein gelungener Samstagabend mit einer Saalwette schloss.

    Die Bestsellerautoren Stefan Bonner und Anne Weiss, selbst Kinder der Achtziger, nehmen dich mit auf eine Zeitreise in das Jahrzehnt, das uns prägte wie kein anderes.

    "Die Deutsche Bahn ist mein Ausbilder, der ADAC eine Art sechstes Verfassungsorgan, jeder fährt VW, und Helmut Kohl ist Gott. O tempora, o mores! Zeit für ein Denkmal: Hier ist es." Christoph Maria Herbst

    Wir laden euch ein zu einer Leserunde zu WIR KASSETTENKINDER - EINE LIEBESERKLÄRUNG AN DIE ACHTZIGER. Wir suchen dafür 25 Testleser. Ihr könnt euch ab sofort hier für eines der Bücher bewerben*, indem ihr folgende Frage beantwortet:

    Was hieß plötzlich TWIX, sonst änderte sich nichts?

    *Die Bewerbungsfrist endet am 23.09.2016. Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zu einer zeitnahen Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten nach Erhalt des Buches und zum Schreiben einer abschließenden Rezension.
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