Stefan Boonen

 3.9 Sterne bei 43 Bewertungen

Lebenslauf von Stefan Boonen

Stefan Boonen, 1966 geboren, lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Belgien. Nach einer Schreinerlehre und einigen Jahren als Sozialarbeiter, widmete er sich hauptberuflich dem Schreiben von Kinder- und Jugendbücher. Für viele seiner Bilderbücher, Titel für Jugendliche oder Sachbücher wurden ihm Preise verliehen.

Alle Bücher von Stefan Boonen

Alles ohne Lena

Alles ohne Lena

 (24)
Erschienen am 17.11.2011
Der Riese, der mit dem Regen kam

Der Riese, der mit dem Regen kam

 (6)
Erschienen am 22.03.2016
Hier kommt Oma

Hier kommt Oma

 (3)
Erschienen am 01.06.2016
Theo und Mammut

Theo und Mammut

 (1)
Erschienen am 19.01.2018

Neue Rezensionen zu Stefan Boonen

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-Favola-s avatar

Rezension zu "Hier kommt Oma" von Stefan Boonen

unkonventionell, frecht, witzig
-Favola-vor 2 Jahren


Bei Oma wird man bekanntlich immer etwas verwöhnt. Es gibt mehr Süsses zum Naschen, man darf etwas länger aufbleiben und vielleicht auch Dinge tun, die sonst nicht erlaubt sind. Und so soll es ja auch sein. 
Auf eine sehr überspitzte und provokante Art zeigt uns Stefan Boonen, was bei Oma los sein kann, wenn Mama und Papa weg sind. 

Einmal im Jahr holt Oma nämlich ihre zehn Enkel mit ihrem alten Klapperbus ab und sie fahren  übers Wochenende zum alten Haus im Wald, das wie ein Drache aussieht. Hier dürfen sie reden wie sie möchten und Oma erzählt unheimliche Geschichten von zahnlosen Zombies oder schmutzigen Hexen in Badewannen voll Schleim. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer und Oma geht immer mit grossen Schritten voraus. 
Und auch wenn Oma am Tag etwas spröde und vor allem cool ist, setzt sie sich nachts mit den Enkeln, die nicht schlafen können aufs Dach und kuschelt. Und der jährliche Besuch an Opas Grab darf auch nicht fehlen.

An "Hier kommt Oma" ist wirklich alles unkonventionell: die Geschichte selbst, der Schreibstil und auch die comicartigen Illustrationen von Melvin, die den Text ergänzen. Zusammen ergeben sie jedoch ein sehr witziges und unterhaltsames Ganzes, das bei den Kindern sehr gut ankommt.

Empfohlen wird das Buch ab 8 Jahren und ich denke, ab da ist es auch gut aufgehoben, denn es ist wild, frech und provokant - genau wie manch ein Junge in dem Alter.

Leider ist der Besuch bei Oma viel zu schnell vorbei, doch die Enkel wissen, in einem Jahr werden sie wieder mit dem Klapperbus abgeholt.

Fazit:
Um "Hier kommt Oma" vorzulesen, braucht es als Mutter doch etwas Mut, denn es ist total überspitzt und provokant. Aber genau das kommt beim Publikum ab 8 Jahren sehr gut an. Eine Oma, bei der man alles darf und die bei jedem Blödsinn dabei ist, klingt ja auch sehr abenteuerlich und witzig. Vor allem Jungs werden von der skurrilen Geschichte mit den comicartigen Illustrationen begeistert sein.

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Sabriiina_Ks avatar

Rezension zu "Der Riese, der mit dem Regen kam" von Stefan Boonen

Eine bedrückende Stimmung…
Sabriiina_Kvor 2 Jahren

Das Buch hat mir vom Cover her und beim Betrachten der ersten Bilder ziemlich gut gefallen. Mit 256 Seiten ist es ja etwas dicker und damit besser für größere Kinder geeignet.
Und auch von der Thematik her würde ich es wirklich für ältere Kinder empfehlen, da die Stimmung im Buch einfach an vielen Stellen sehr bedrückend ist. Im besten Fall würde ich es immer mit den Kindern gemeinsam lesen.

Im Buch geht es um die beiden Kinder Kalinda und Albert, die ihre langweiligen Sommerferien zuhause im Hochhaus verbringen müssen. Doch diese Langeweile verfliegt, als beide einen Riesen sehen, sich auf die Suche nach ihm machen und ihn schließlich auch finden. 

Ich finde die Geschichte von der Idee her wirklich gut, das Leben in einem Hochhaus in einer ärmeren Gegend zu thematisieren. Allerdings hat mir persönlich die Umsetzung nicht so gut gefallen. Es war mir von der Stimmung her einfach durchgängig zu bedrückend, als dass dies eine Geschichte wäre, die ich mit Kindern so ohne weiteres lesen würde.
Ich finde, dass man sich für dieses Buch schon bewusst Zeit mit den Kindern nehmen muss um ihnen viele Dinge zu erklären.
Die Beschreibung der einzelnen Hausbewohner ist zwar sehr realistisch, aber doch ziemlich schwere Kost für Kinder.
Dem Buch fehlt es für meinen Geschmack einfach an Spannung, Humor und Unterhaltung, damit es für Kinder wirklich ansprechend und auch inhaltlich leichter zu verarbeiten ist.

Ich vergebe deshalb leider nur 3 Sterne.

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Ravens avatar

Rezension zu "Der Riese, der mit dem Regen kam" von Stefan Boonen

Ernste Themen!
Ravenvor 2 Jahren

Das Buch "Der Riese, der mit dem Regen kam" von Stefan Boonen ist 256 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen.

Das Hardcover ist schön robust und die Leseseiten dick. Die Illustrationen find ich künstlerisch nicht schlecht umgesetzt, haben mich aber nicht vom Hocker gehauen. Da ist meine Meinung sicherlich subjektiv.

Das Buch handelt vom Sommerhochhaus und seinen Menschen. Kalinda und Albert, die Freundschaft schließen, treten als Hauptprotagonisten auf. Es sind Sommerferien und man erlebt die Menschen und die Umgebung aus der Sicht der Kinder. Es ist ziemlich langweilig, da die Familien auch kein Geld haben und nix unternehmen können,  bis die Zwei einem echten Riesen begegnen, von dessen Existenz sie natürlich niemanden berichten dürfen.

Das Buch an sich beschreibt das typische Hochhaus in einer ärmeren Gegend, indem viele Menschen mit Problemen hausen. Typisch Plattenbau/Hochhaus und armes Viertel! Die Stimmung im Buch ist durchweg bedrückend. Es gibt eine Bewohnerin die ihren Hund misshandelt, einen Chinesen, der die Zukunft voraussagt, eine Frau und einen Arzt die in der Wohnung Geschäfte und Praxis betreiben, eine überforderte Mutter mit vielen Kindern, die nur ihre Töchter liebt und eine Mutter, die ständig neue Typen anschleppt usw. Alles ziemlich kaputte Existenzen, die wir hier treffen. Trotzdem ist die Freundschaft die sich zwischen Kalinda und Albert entwickelt wirklich schön und die Sicht aus ihren Kinderaugen bei weitem nicht so negativ, wie ich als Erwachsener das Ganze betrachte. Sie haben Spaß und kennen es nicht anders und trotz Probleme scheint für die Beiden auch die Sonne. Besonders das Erlebnis mit dem Riesen macht beide stark und verbindet. Das Buch regt zum Nachdenken an und  behandelt ernste Themen, welches ich selbst für ein Kinderbuch auch gut finde anzusprechen, dennoch hat mir die Spannung gefehlt, ein richtiges Happy End (das gibts ja im realen Leben leider auch nicht) und vielleicht auch mehr Humor. Vielleicht finde ich gerade auch das Buch mit der Thematik nicht so gut und extrem bedrückend, da ich selbst aus solch einer Umgebung komme und alles dafür getan habe und tue um dort nie wieder hinzukommen. Da vermischt sich dann das wahre Leben mit den Themen aus dieser sehr realen Geschichte. Es war für mich auf jeden Fall sehr beklemmend von Anfang bis Ende und das Gefühl hat sich leider auch beim Ende nicht verflüchtigt trotz der Fantasyelemente mit dem Riesen, dem man vielleicht auch eine tiefgehendere Bedeutung zusprechen kann. Tiefgehend, aber nicht sehr unterhaltsam! Deshalb gibts nur 3 Sterne.

Fazit: Ein Buch welches man flüssig lesen kann und sich vorallendingen zu Lesen im Sommer anbietet, da die Story in den Sommerferien spielt. Mir fehlte etwas Humor, die Spannung und die Themen waren mir zu tiefgründig bedrückend! Dennoch fand ich die Botschaft der Freundschaft zwischen den Protagonisten und dem Riesen sehr schön! Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt!
 

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