Stefan Brijs Der Engelmacher

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Inhaltsangabe zu „Der Engelmacher“ von Stefan Brijs

Wer gewinnt das Rennen zwischen Gut und Böse? Ein fulminanter Thriller um die Grenzen wissenschaftlicher Forschung, um religiösen Wahn und individuelle Verantwortung.

Spannende Thematik, interessanter Aufbau, lässt einen auch nach Monaten nicht los

— IsabellaTomken
IsabellaTomken

Ich könnte unendlich viele lobende Worte für dieses beeindrückende Stück Literatur finden, lasse euch aber nun selber eure Meinung bilden.

— Samtpfote
Samtpfote

Wow!!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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Wissenschaft und Religion - Genie und Wahnsinn - hier ist alles möglich!

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    Der Engelmacher
    Miraculix13

    Miraculix13

    11. February 2017 um 00:51

    Eines der beeindruckendsten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Es bleibt einem lange in Erinnerung. Eine gute Mischung von Religiösen Wahn und Wissenschaft.

  • Wow...

    Der Engelmacher
    IsabellaTomken

    IsabellaTomken

    28. June 2016 um 12:20

    Es ist Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe, zufällig sogar in Originalsprache. Es packt einen. Man weiß, wo das Buch hinführen wird, man weiß haargenau, was am Ende passiert, und trotzdem ist man gefesselt. Das Buch ist in 3 Teile unterteilt und der 2. treibt einen in den Wahnsinn, weil er einen so dermaßen interessiert, aber man gleichzeitig 1000 andere Gedanken im Kopf hat vom ersten Teil, die genau in dem Moment definitiv nicht beantwortet werden. Ich hab versucht, das Buch ein zweites Mal zu lesen, aber der Nervenkitzel war dann doch zu groß ;)

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  • Brillant

    Der Engelmacher
    Samtpfote

    Samtpfote

    23. April 2016 um 00:31

    Meine Meinung: "Der Engelmacher" ist mein bisheriges Jahreshighlight. Die Handlung dieses Buches, das sowohl Krimielemente, als auch eine Gesellschaftsstudie und ganz viele interessante Biologiestunden beinhaltet, ist düster, abgründig, beklemmend und berührend. Aufgrund des Covers und der Beschreibung habe ich mir dieses fantastische Rezensionsexemplar zukommen lassen. Auch der Klappentext konnte mich schnell überzeugen. Dass aber die Handlung sich in eine von mir so unterwartete Richtung entwickelte, hat mich einfach umgehauen. Selten können mich Bücher so positiv überraschen und ich möchte ehrlich gesagt gar nicht wirklich viel zum Inhalt verraten, weil dann die Geschichte noch eindringlicher und überraschender wird. Bitte lest keine anderen Rezensionen und keine Inhaltsangaben, die mehr verraten, als der Klappentext. Natürlich kann man aufgrund des Titels und der Dramaturgie darauf schliessen, in welche Richtung das Buch gehen wird, aber trotzdem ist es überraschend, auf eine seltsame und abstosstende Art faszinierend und zugleich entsetzlich, wie weit Victor Hoppe gehen kann und will und aus welchen Gründen er dies tut. Handlung und Schreibstil: Ein von einer Hasenscharte entstelltes Kind hatte es noch vor wenigen Jahren nicht leicht. Von der katholischen Kirche als "vom Teufel gezeichnet" verschrien und von seiner Mutter verstossen muss auch der kleine Victor sein Elternhaus verlassen und von da an in einer katholischen Anstalt leben. Was dem hochintelligenten und leicht autistischen Jungen dort widerfährt, lässt ihn sein Leben lang mit der Religion an sich, den Vertretern dieser Religion und vor allem Gott persönlich hadern. Da er aufgrund seines Aspergersyndroms nicht in der Lage ist, Aussagen seiner Mitmenschen differenziert einzuschätzen, nimmt er immer alles persönlich und gerät so tatsächlich in Teufels Küche. Seinem wissenschaftlichen Ehrgeiz werden aufgrund seiner Sonderbegabung keine Grezen gesetzt und schon bald stürzt er sich in ein Projekt, von dessen Existenz seine Berufskollegen nicht einmal zu träumen wagen. Stefan Brijs schildert eindrücklich das Innenleben des Protagonisten und schafft es so, uns Lesers das Unglaubliche verständlich zu machen. Dank seinem aussergewöhnlich präzise beobachtenden und beschreibenden Schreisbtil und der flüssigen, aber anspruchsvollen Sprache fiel es mir leicht, Victor, seine Gedanken, sein Projekt und seine Überzeugung nachzuvollziehen. Ich denke, dass dies anderen Lesern auch so ergehen kann. Ich entwickelte mit der Zeit sogar Mitgefühl mit Victor und was Brijs uns hier auf dem wissenschaftlichen Silbertablett serviert ist nicht nur ein literarisches Meisterwerk, es ist auch eine Gesellschaftsstudie. Nur weil ein verstocktes, engstirniges, katholisches Volk die Gebote der Nächstenliebe nur oberflächlich anwendet und dort, wo es wirklich wichtig wäre ein Auge darauf zu werfen, lieber weg schaut und nur weil nicht einmal die Wissenschaft an sich selber zu glauben wagt, kommt es überhaupt so weit, wie es kommen muss. Und bis auch der Letze geschnallt hat, was bei Victor Hoppe nicht einmal im Geheimen, sondern vor den Augen aller geschieht, hat dieser sein Werk bereits an einen Punkt gebracht, an dem es kein Zurück gibt. Meine Empfehlung: Ich könnte noch unendlich viele lobende Worte für dieses beeindrückende Stück Literatur finden, lasse euch aber nun selber eure Meinung bilden. Dieses Buch hat mich fasziniert, beängstigt, beeindruckt und überzeugt und ich hoffe, dass es einigen von euch auch noch so ergehen wird. Zusätzliche Infos: Titel: Der Engelmacher Originaltitel: De engelenmaker Autor: Stefan Brijs Sprache: Deutsch Originalsprache: Niederländisch Übersetzt von: Ilja Braun Taschenbuch: 448 Seiten Verlag: btb Verlag Erscheinungstermin: 10. November 2014 ISBN 978-3-442-74838-9

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  • Rezension zu "Der Engelmacher" von Stefan Brijs

    Der Engelmacher
    HISTORY13

    HISTORY13

    07. August 2011 um 09:50

    Dr. Victor Hoppe wurde als Kind von seinen Eltern wegegeben, da man glaubt er habe den Teufel in sich. Er ist jedoch sehr intelligent und wird zum Arzt und klont Menschen. Doch die Klone leben nicht lange. Er lebt zurückgezogen mit seinen Klonen, die letzten Endes sterben. Dennoch forscht er weiter und klont auch weiter. Buch war erst zum Ende hin richtig spannend, mit einem unerwarteten Ende.

  • Rezension zu "Der Engelmacher" von Stefan Brijs

    Der Engelmacher
    Butterfly

    Butterfly

    15. April 2008 um 13:56

    Ein Thema abseits der üblichen Romanliteratur, interessant verpackt: die Gentechnologie. Lesenswert, lehrreich, faszinierend. Brave new world einmal anders. Der geklonte Mensch als perfektioniertes Abbild seiner selbst, um der Welt nicht verloren zu gehen. Der Antiheld des Romans versucht genau das zu schaffen. Seine Geschichte ist es, die ihn zu dem macht, der er ist. Und seine Vision ist es die sein Leben und Denken beherrscht. Rücksichtslos, grausig und realitätsnah geschrieben.

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