Stefan Casta Am Anfang war das Ende

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Am Anfang war das Ende“ von Stefan Casta

Ein Roman wie eine Flutwelle: aufwühlend und gnadenlos mitreißend. An einem Dienstag im November geht die Welt unter. Ein sintflutartiger Regen reißt alles mit sich. Auch Judit und ihre Freunde werden fortgespült. Tagelang treiben sie im schier endlosen Wasser umher, bis sie erschöpft an ein Ufer gelangen. Aber das neue Land ist verwüstet und vergiftet. Verzweifelt versuchen die vier Freunde alles, um zu überleben. Doch dann entdecken sie etwas, womit sie nicht gerechnet haben: Sie sind nicht allein …

Sehr komisch... Hätte Potenzial gehabt. Hätte...

— lui_1907
lui_1907

Seltsames Buch. Wenig Beschreibungen, ließ mich orientierungslos und irgendwie ohne eine Ahnung zu haben, warum wieso und weshalb zurück.

— erdbeerliebe.
erdbeerliebe.

Viel versprechender Klappentext, aber eigenwillig geschrieben

— Kruemelmonster28
Kruemelmonster28

Ich weiß wirklich nicht, was ich von dem Buch halten soll. Viele offene Fragen bleiben unbeantwortet

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein guter Thriller, mit einer Menge Spannung!

— EmilysBookdreams
EmilysBookdreams

Eine geniale Idee, aber irgendwie gar nicht umgesetzt. Mich konnte es überhaupt nicht überzeugen! Einfach nur KONFUS!

— buchstabenliebe
buchstabenliebe

Ende zu offen, unnachvollziehbare Handlungen der Charaktere und viel zu wenig Beschreibung der Hauptfiguren... hatte etwas besseres erwartet

— chiccolum
chiccolum

Es geht um Judit und ihre Freunde.Doch bei einer Flut werden sie auf eine Insel gespült doch sie sind nicht alleine...

— glueckspilz
glueckspilz

Bizarr und viele Ungereimtheiten. Hatte mehr erwartet.

— Ambronsius
Ambronsius

Begeistert und verwirrt ... ist völlig anders als alles, was man zuvor gelesen hat!

— Damaris
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  • Buchverlosung zu "Am Anfang war das Ende" von Stefan Casta

    Am Anfang war das Ende
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    Wuhuu, ich habe 50 Follower auf meinem Blog und deshalb verlose ich mal dieses hübsche HC. Einfach unter dem Post auf meinem Blog kommentieren :-)



    http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2015/06/50-follower-gewinnspiel.html

    LG<3

    • 3
    Drei-Lockenkoepfe

    Drei-Lockenkoepfe

    17. June 2015 um 11:42
  • vier Freunde werden vom Regen weggespült

    Am Anfang war das Ende
    Kruemelmonster28

    Kruemelmonster28

    18. April 2015 um 16:11

    Die vier Freunde Judith, David, Dinah und Gabriel gründen einen Geheimbund der grüne Kreis. Bei einem ihrer Treffen regnet es so stark, das sie fortgespült werden und in einer anderen Welt landen.... Ich hatte mir mehr von dem Buch erhofft. Für meinen Geschmack lässt es zuviele Hintergrundinformationen im Dunkeln. Warum sind die vier Freunde an einer Sonderschule? Warum verändert sich das Klima? Warum passiert die Sinflut? Der Autor lässt Judith die Geschichte erzählen. Dabei störend ist das Judith eine Sprache verwendet, die wohl zu ihrer geistigenreife passen soll, mich aber nur gestört hat. Im laufe des Buches wird der Redefluss allerdings leichter...

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  • Ein Buch anderer Art!

    Am Anfang war das Ende
    Baneful

    Baneful

    Eye-Candy:  Ein wunderschönes, minimalistisches und kraftvolles Cover, das auf Effekt zielt und es auch schafft. Die Farben sind zurückhaltend und lediglich auf Blau, Weiß und Schwarz reduziert. Was könnte besser zu diesem Buch passen, als ein solches Cover? Inhalt:  Die einsetztenden Regenfälle werden immer stärker und führen zu Überflutungen, die immer mehr ausufern und ganze Landstriche verschlingen. Judith und ihre Frende, die sich auf dem Dach ihrer Schule treffen, werden von den Fluten mitgerissen. Tagelang treiben sie im schier endlosen Meer, bis sie endlich ein Stück Land erreichen. Doch die unbekannte Umgebung birgt mehr Gefahren, als sie sich je erträumen könnten … Meine Meinung: Skandinavische Autoren haben eine ganz andere und besondere Art des Erzählens. Das, was alle gemeinsam haben, ist dieses Gefühl, dass das Geschriebene echt wirkt. Während des Lesens, denkt man sich die ganze Zeit über Ja, genau so muss es gewesen sein. Das liegt zum einen an der nüchternen Schreibweise, die sich an manchen Stellen wie ein Bericht lesen lässt. Obwohl die Schreibweise angenehm ist, werden viele Fragen aufgeworfen, die einem den Kopf zermatern. Manche fragen sind so abstrakt und philosophisch angehaucht, dass man einen Moment der Ruhe braucht um sich selber darüber Gedanken zu machen. Viele dieser Fragen werden nicht beantwortet, was ich billige, da der Autor dem Leser erlaubt, eigene Gedanken und Meinungen zu entwickeln und ihn nicht bevormundet. Die Spannung in diesem Roman ist anders. Es ist zwar da, aber auf eine abstrakte Weise. Vieles wird einem nicht sofort, sondern erst rückblickend klar. Die Handlung ist anfangs sehr ruhig, jedoch spürt man, dass im Hintergrund irgendetwas Schlimmes vor sich hinbrodelt. Daher kommt es einem so vor, als würde man ständig auf den großen Knall warten, der dann auch folgt. Leider ist es mir hier fast schon zu spät gewesen, da die Charaktere an sich die Handlung nicht alleine tragen konnten. Ganz besonders Judith, die Protagonistin und Ich-Erzählerin, war mir zum Teil sehr unsympathisch. Ihre Erklärungen, Beobachtungen und Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Einige ihrer Metaphern lesen sich aufgesetzt und ihr Humor war ebenfalls nicht mit meinem kompatibel. Im späteren Verlauf der Geschichte macht Judith eine Wandlung durch. Ab da zeichnet sie sich unter anderem durch ihre Führungsqualitäten aus und wirkt reifer. Ab hier war es auch angenehmer sie zu begleiten. Die anderen Charaktere werden bewusst flach gehalten, so kam es mir jedenfalls vor. Als Leser erfährt man nicht viel über die anderen und kann daher auch nicht mit ihnen mitfiebern oder sich für sie interessieren. Einige Handlungen der Charaktere sind mir auch rückblickend schleierhaft … Der Einstieg in die Geschichte wird durch die merkwürdigen Charakternamen nur noch mehr erschwert. David Beckham (Judiths Freund, der überhaupt nicht wie der echte David Beckham aussieht) und Red Bull (ein Lehrer) sind nur einige Beispiele. Ich mag zwar abgefahrene Namen, die sich aus der Masse herausheben, aber diese in diesem Buch haben für mich nicht zum Ganzen gepasst. Bis ich mich an die Namen gewöhnen konnte, hat es eine Weile gedauert. Nach dem richtigen Start, überrascht der Autor mit vielfältigen Ideen und einer Weltuntergangsstimmung, die sehr überzeugend wirkt. Auch hier wird es ab und zu etwas abstrakt, sodass man denkt: Was passiert hier gerade? Habe ich etwas überlesen? und leider fliegt man dann aus dem hart erarbeiteten Lesefluss … Als es dann endlich anfing, der Regen startete und die Welt den Bach runterging, ab da hatte mich das Buch. Ich war im Lesefluss und bin mit Judith und ihren Freunden im Meer dahingetrieben und wollte endlich die Lösung des Buches haben. Ob man eine wirkliche Lösung bekommt, das ist wohl Ansichtssache. Für mich war das Ende nicht befriedigend genug, aber da ich gehört habe, dass ein zweiter Teil folgen wird, lasse ich es mal durchgehen. In der Kürze liegt die Würze:  Ein Tick surreal; etwas philosphisch mit einer Tendenz zum Abstrakten; Spannung anderer Art; Charaktere, die nicht ausreichend skizziert werden Bewertung:   Mir hat zwar die Ezählweise an sich gefallen, aber die Umsetzung war zum Teil sehr verwirrend. Es gefällt mir, dass der Autor vom Schema abweicht und sich traut vom Leser mehr zu erwarten, jedoch wird dieser Akpekt bei den meisten Lesern wohl eher keinen Anklang finden. Ein Buch, das einen zwiespältig zurücklässt, daher ♥♥♥ Herzchen.

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    • 3
    Baneful

    Baneful

    27. July 2014 um 21:52
  • interessante, aber verwirrende Story

    Am Anfang war das Ende
    anniXD

    anniXD

    14. April 2014 um 15:08

    "Am Anfang war das Ende" ist ein Buch, das nur für Leute geeignet  ist, die nichts dagegen haben nicht genau bescheid zu wissen. Der Autor, lässt es so aussehen, als wäre es eine wahre Begebenheit, in der er sogar selbst vorkommt. Angeblich rekonstruiert er das, was Judit und ihren Freunden zustößt, anhand von Judits Tagebuch und einigen Filmen. Den Inhalt möchte ich nicht erzählen, denn dadurch würde die Spannung genommen werden, außerdem ist es eine sehr komplexe Geschichte. Es fällt einem wirklich schwer sie wieder zu geben. Das Cover sagt nicht besonders fiel über das Buch aus. Genauso geht es mir mit dem Titel. Trotzdem passt beides auf eine merkwürdige Art zum Buch. (Eigentlich ist fast alles an diesem Buch merkwürdig ;) ) Den Schreibstil fand ich am Anfang ganz und gar nicht gut. Aber nach einer Zeit hat sich dieser entweder verbessert oder ich habe mich daran gewöhnt. Jedenfalls fiel es mir nach einiger Zeit sehr viel leichter das Buch zu lesen. Trotz der komischen Wendungen habe ich es ziemlich schnell durch gelesen und fast schon verschlungen, da ich umbedigt wissen wollte, wie es mit Judit und ihren Freunden weiter geht. (Na gut, vielleicht liegt es auch daran, dass wir Ferien haben und ich einfach sehr viel Zeit habe :D ) Wie gesagt, ist dieses Buch verwirrend. Allerdings ist es nicht leicht zu beschreiben, was genau so verwirrend ist. Vielleicht, liegt es daran, das immer wieder Erinnerungen, Träume oder Vorstellungen kommen und man nicht weiß, was genau es ist. Aber auf jeden Fall ist es sehr merkwürdig, dass immer wieder eine "tote" Familie vorkommt, bei der man manchmal einfach nicht weiß, ob sie wirklich tot ist. Die ganze Zeit über, wird man über sehr viele Sachen im dunkeln gelassen und auch das Ende ist ziemlich offen. Für viele ist es vielleicht enttäuschend, dass man nicht erfährt, was mit Judit und dem Rest passiert. Mir aber lässt das einfach nur viel Platz für Vorstellungen und Überlegungen. Ich hätte mir aber gerne gewünscht, das noch genaueres über das Leben des Erzählers gesagt wird. Denn anders als das Ende von Judit und ihren Freunden bleibt seins nicht offen. Wahrscheinlich ist diese Rezension ganz schön verwirrend und ich bin selber noch verwirrt. Aber es ist schwer genauer über dieses verschrobene Buch zu erzählen.

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  • Ein mysteriöser Jugendroman

    Am Anfang war das Ende
    ClaudiasBuecherhoehle

    ClaudiasBuecherhoehle

    12. April 2014 um 12:32

    Am Anfang war das Ende von Stefan Casta erschienen bei Sauerländer Niemand weiß, wo sie sind. Nicht einmal sie selbst. An einem Dienstag im November geht die Welt unter. Ein sintflutartiger Regen reißt alles mit sich. Auch Judit und ihre Freunde werden fortgespült. Tagelang treiben sie im schier endlosen Wasser umher, bis sie erschöpft an ein Ufer gelangen. Aber das neue Land ist verwüstet und vergiftet. Verzweifelt kämpfen die vier Freunde ums Überleben. Doch dann entdecken sie etwas, womit sie nicht gerechnet haben: Sie sind nicht allein… (Klappentext) Das Cover dieses Buches ist sehr schlicht gehalten und zeigt als Motiv aufgeschäumte See. Allein das war für mich schon ein Grund für mich, das Buch lesen zu wollen. Der Titel und Name des Autors nehmen das komplette Cover in Form von sehr großen Buchstaben ein. So fällt einem das Buch schon von Weitem ins Auge, man wird neugierig. Es besteht aus insgesamt 3 verschieden gestalteten Teilen. Judit und ihre drei Freunde sind am Tag des Weltuntergangs zusammen. Sie überleben die schreckliche Flut. Nach einigen Tagen erreichen sie endlich wieder Land und schöpfen Hoffnung. Aber an Land ist nichts mehr so wie vorher. Keine Menschenseele ist zu sehen, die vier sind noch immer auf sich gestellt. Doch dann machen sie merkwürdige Entdeckungen, für die sie keine Erklärung finden… Von der ersten Seite an wurde ich bei diesem Buch mitgerissen. Es beginnt schon mit einem sehr interessanten „Vorwort“, das mich noch wesentlich neugieriger auf die ganze Story machte. Durch den oftmals direkten Kontakt von Protagonistin Judit mit dem Leser baut sich sofort eine vertraute Stimmung auf. Im ersten Teil des Buches schildert Judit ihren normalen Alltag vor der Katastrophe, auf verschiedene Wochentage bezogen. Das Wetter wird stellenweise auch hier schon am Rande erwähnt. Oftmals liest sich das Ganze wie ein Tagebucheintrag oder ein Protokoll. Aber durch die relativ kurzen Kapitel wird der Lesefluss sehr gut am Laufen gehalten. Ebenso durch die Kamera, die im späteren Verlauf der Geschichte dazu kommt, macht sich keine Langeweile breit. Sehr gut dargestellt fand ich die sich überschlagenden Ereignisse, gepaart mit Judits Todesangst. Es wirkte auf mich unheimlich realistisch und beklemmend. Die Katastrophe selbst und ihr weiterer Überlebenskampf kommt im zweiten Teil zur Geltung. Einige Dinge, wie zum Beispiel sich mit einem Schwein zu unterhalten oder Vergleiche mit Entenhausen zu ziehen, fand ich nun doch etwas merkwürdig und eher gewöhnungsbedürftig, taten der Spannung aber keinerlei Abbruch. Ebenso Judits zeitweise Halluzinationen oder Träume (man weiß es nicht so genau) geben der Story einen zusätzlichen surrealen Touch. Die Charaktere empfand ich als viel zu blass dargestellt. Sie wurden für mich nicht richtig greifbar. Leider. Zurück bleibt nur eine riesige Leere, das Vakuum aus Hier und Jetzt in unserer Zeit. Seite 218 Stefan Casta hat mit „Am Anfang war das Ende“ einen mysteriösen Jugendroman geschrieben, der nicht gerade mit Erklärungen und Auflösungen um sich wirft. Die etwas andere Darstellungsweise und Idee zur Story faszinierten und verwirrten mich gleichermaßen. Ich denke, dass das Ende für jeden frei interpretierbar sein sollte. Wer nicht auf alle Fragen unbedingt eine vorgefertigte Antwort erhalten muss, sich aber trotzdem von der Geschichte berieseln lassen kann, ist hier genau richtig. Ich vergebe für dieses andersartige Werk 4 von 5 schwarzen Katzen. Stefan Casta wurde 1949 in Vadstena, Schweden, geboren. Bevor er sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete er zunächst als Reporter und Produzent beim Radio und Fernsehen. 2002 erhielt er für sein bisheriges Gesamtwerk den Astrid-Lindgren-Preis. Empfohlenes Alter: 12-15 Jahre 432 Seiten ISBN 978-3-7373-5080-8 Preis: 16,99 Euro © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich für dieses tolle Rezensionsexemplar beim Verlag bedanken!

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  • Am Anfang war das Ende

    Am Anfang war das Ende
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2014 um 16:12

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Dieses Buch ist einfach... sehr, sehr seltsam. Erst einmal habe ich den Einstieg in die Geschichte überhaupt nicht gefunden, denn Erzählerin Judit war mir einfach nicht sympathisch. Ihr Sinn für Humor wirkte auf mich einfach lächerlich und auch sonst konnte ich mit ihrer gesamten Art nichts anfangen. Und da die ersten Kapitel sich lediglich damit beschäftigen die vier Protagonisten vorzustellen - erstaunlicherweise ohne dass man allzu viel über sie erfährt -, bekommt man als Leser Judits Art hier volle Kanne zu spüren. Als dann im wahrsten Sinne des Wortes die Welt untergeht, wird die Sache aber zum Glück besser, auch wenn ich mich mit dem Schreibstil das ganze Buch über nicht so recht anfreunden wollte. Wobei, besser ist hier vielleicht das falsche Wort, denn vor allem wird es doch ziemlich schräg. Denn so eindringlich die Weltuntergangsstimmung, die der Autor erzeugt, auch sein mag, es war mir einfach gänzlich unmöglich einen wirklichen Sinn in dieser Geschichte zu entdecken. Denn Castas Geschichte ist doch stellenweise sehr abstrakt. Es werden viele Fragen, spannende, interessante, existentielle und zum Nachdenken anregende Fragen aufgeworfen, doch nur auf einen Bruchteil davon erhält der Leser überhaupt eine Antwort. Oftmals bleibt es bei reinen Spekulationen, bei Vermutungen und Andeutungen. Vieles wirkt auf den ersten (und zweiten und vllt. sogar dritten) Blick erst einmal ziemlich abwegig, die Logik des Autors erschließt sich oft nur rückblickend - wenn überhaupt. Alles in allem fand ich Stefan Castas "An Anfang war das Ende" von der Idee her zwar total faszinieren, die Umsetzung war mir persönlich aber zu verworren, zu abstrakt und auch der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Das Buch ist nicht schlecht - es ist nur eben ziemlich verwirrend und darauf sollte man sich definitiv vor dem Lesen einstellen.

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  • Ein aufwühlendes und verwirrendes Buch

    Am Anfang war das Ende
    Zidisbuecherwelt

    Zidisbuecherwelt

    04. March 2014 um 16:20

    Worum gehts?: Ein ganz normaler Tag im November wird zu einer schlimmen Katastrophe. Judit und ihre Freunde werden durch den straken Regen, der sich in eine Sturmflut entwickelt, mitgerissen und treiben tagelang auf dem Wasser. Als sie endlich an ein Ufer gelangen, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Es gibt kein Leben mehr auf der Welt. Oder etwa doch?... Meine Meinung: Als ich mir die Kurzbeschreibung durchgelesen habe, dachte ich sofort, dass das ein Buch ist, das mir richtig gut gefallen würde, da ich Geschichten, in denen es ums Überleben geht, wirklich sehr gerne lese. Jetzt, nach dem Lesen, muss ich sagen, dass das Buch etwas ganz Anderes war, als ich vorher gedacht habe. Das Buch hat mich ziemlich verwirrt und es ist wirklich keine ganz einfache Geschichte. Zunächst zu den Charakteren: Insgesamt sind die Charaktere für mich viel zu gleichgültig gewesen. Wenn ich auf einmal von gewaltigen Wassermassen mitgerissen würde und danach auf ein Land treffe, auf dem es kein Leben zu geben scheint und verrückte Dinge passieren, würde ich wissen wollen, was da gerade passiert ist und wie es weiter gehen soll. Genau das haben die Charaktere aber überhaupt oder fast gar nicht hinterfragt. Zudem hat mich auch noch gestört, dass sie überhaupt nicht über Freunde oder Familienangehörige getrauert haben, bei denen sie davon ausgehen mussten, dass sie gestorben sind. Sie haben für mich einfach zu wenige Emotionen gezeigt. Es ist für mich zwischendurch immer wieder Spannung aufgekommen, wenn die Jugendlichen etwas Neues entdeckt haben, was mir sehr gut gefallen hat. Zudem fand ich die Passagen, in denen sie Sachen geplant haben, z.B. wohin sie als nächstes gehen wollten, ziemlich gut. Die ganze Geschichte ist ziemlich abstrakt und hat für mich immer wieder neue Fragen aufgeworfen und mich immer noch weiter verwirrt. Das Ende hat einiges aufgeklärt, aber längst nicht alles, worüber ich nachgedacht habe. So bleibt für den Leser immer noch ein großer Raum für Spekulationen. Für mich hat die Geschichte nicht immer einen Sinn gegeben. Aber es ist auf jeden Fall ein Buch, über das ich noch lange Zeit nachdenken werde und das mich immer wieder beschäftigen wird. Das ist für mich ein großer Pluspunkt, da ich das nicht ganz so oft bei Büchern habe. Fazit: Das Buch ist auf jeden Fall etwas für euch, wenn ihr eher abstrakte Geschichten mögt, in denen noch viel Platz für Spekulationen bleibt und ein Buch lesen wollt, dass ihr noch lange im Gedächtnis haben werdet!

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  • Gruselige Mitte, sonst einfach nur seltsam

    Am Anfang war das Ende
    pelznase

    pelznase

    02. March 2014 um 15:56

    Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut. Mir gefiel das Cover richtig gut und auch der Klappentext ließ auf eine tolle Geschichte hoffen. Vom Weltuntergang und sintflutartigem Regen ist anfangs weit und breit nichts in Sicht. Die ersten Kapitel nehmen sich die Zeit, die vier wichtigsten Charaktere vorzustellen: Judit, ihren Freund David, ihre Freundin Dinah und Mitschüler Gabriel. Allzu sehr in die Tiefe wird dabei nicht gegangen. Insgesamt ist es sehr dürftig, was man über die Charaktere an die Hand bekommt. Es reicht gerade mal um sich ein grobes Bild von ihnen zu machen. Am meisten erfährt man noch über Judit, denn sie ist die Erzählerin. Das fand ich zwar nachvollziehbar, hatte aber zu Beginn große Zweifel, Judit ein Buch lang auszuhalten. Mit ihrer Art bin ich überhaupt nicht klargekommen. Ich finde es schlicht seltsam, wenn jemand den Montag als “Tag des Mars” oder den Donnerstag als “Tag des Jupiters” bezeichnet (um zwei Beispiele zu nennen). Und es geht auch meilenweit an meinem Sinn für Humor vorbei, wenn jemand aus Chili con Carne einfach so “Chile con Carne” macht, nur weil es angeblich witziger klingt. Sehe ich nicht so, das finde ich eher albern. Und das sollte das ganze Buch über so gehen? Bitte nicht! Ich hatte Glück, denn als das Unheil hereinbricht, sind Judits seltsame Gedanken und ihr eigentümlicher Humor so gut wie vergessen. Da war ich der Sintflut geradezu dankbar als sie über Judits Ort kommt. Auf einer abgerissenen Terrasse als Floß treiben die vier Freunde lange Zeit auf den Fluten. Diese Zeit ist hart, das wird schon hier deutlich. So ahnt man schnell, dass die Zukunft kaum Besseres für die Vier bereithalten wird. Das stimmt dann auch so. Nach einiger Zeit ist Land in Sicht und sie legen mit ihrem Floß dort an. Die Insel wirkt verlassen, geradezu trostlos. Darüber wölbt sich ein ewig verhangener, grauer Himmel. Das wird alles so detailverliebt und eindringlich beschrieben, dass es auf mich unheimlich gut gewirkt hat. Über dem gesamten Geschehen liegt eine trostlose und bedrückende Atmosphäre. So wird auch gleich sämtliche Hoffnung untergraben, die man beim Lesen eigentlich hätte haben sollen. Ich habe von vorneherein nicht mehr daran geglaubt, dass es für Judit und ihre Freunde nochmal besser werden würde. Schon verrückt, wie leicht das funktioniert hat. Bei den Freunden herrscht dagegen die Hoffnung zunächst noch vor. Sie unternehmen einiges um eventuell vorbeischippernde Boote oder über die Insel fliegendende Flugzeuge auf sich zu nehmen. Mir hat bei allem, was die Jugendlichen unternehmen, besonders gefallen, dass sie immer zusammenhalten. Am besten hat mir der Mittelteil der Geschichte gefallen. Als die Freunde einen mehr oder weniger verlassenen Hof finden. Da fand ich manche Entdeckungen richtiggehend gruselig. Denn bald ist es unverkennbar, dass sie wohl doch nicht ganz alleine auf dieser Insel sind. Doch wer ist noch dort? Das wird lange nicht aufgelöst. So hat man reichlich Gelegenheit zum Spekulieren, und das Meiste, was mir dabei in den Kopf kam, das hatte Gänsehautqualität. Das hätte gerne noch länger so gehen dürfen. Allerdings ahnte ich bereits, dass die Geschichte für mich sofort wieder leiden würde, sobald die Freunde nicht mehr alleine sein würden. So war es dann auch. Im Nullkommanix hatte sich die schaurige Atmosphäre aufgelöst. Schade! Man erlebt zwar weiterhin gefährliche Situationen, die einigermaßen spannend sind, aber das war es dann auch. Mir war das mit den Kämpfen, dem Waffenbau und der Entdeckung in der Stadt schon wieder viel zu viel typisches Endzeit-Elend. Es war also ein deutliches Auf und Ab mit der Geschichte und mir. Meist leider ein Ab. Vor allem, weil sich mir einfach keine Botschaft, kein Sinn erschlossen hat. Was will Stefan Casta dem Leser mit der Story sagen? Ich weiß es beim besten Willen nicht. Wer es mir sagen kann, gerne, nur zu! Und da auch die wichtigesten Fragen bis zum Schluss nicht beantwortet werden, habe ich das Buch zeimlich enttäuscht und frustriert zugeschlagen Nachdem ich über den sonderbaren Anfang hinweg war, ließ sich das Buch ganz gut lesen. Judit erzählt flüssig und durch meist kurze Sätze und kurze Kapitel kommt schnell Tempo in den Lesefluss. Später lockern die Passagen mit den Filmaufnahmen noch zusätzlich auf, weil sie drehbuchartig geschrieben sind. sie sind erst recht kurz und knackig gehalten. Der Look des Buchs gefällt mir nachwievor sehr gut! Ich mag einfach Darstellungen von Wasser. Am liebsten so schön wild wie hier. Natürlich gefallen mir auch die verschiedenen Grün- und Blautöne. Fazit:  Der Mittelteil der Geschichte hat mir gut gefallen, zumal er richtiggehend gruselig ist. Davon abgesehen konnte mich die Geschichte leider nicht begeistern. Der Anfang wurde mir durch Judits seltsame Ansichten und ihren eigenartigen Humor verleidet. Das Ende dadurch, dass die schaurige Atmosphäre vom Mittelteil dahin war sobald die Freunde heraugefunden hatten, mit wem sie “ihr Land” teilen. Am meisten hat es mich aber frustriert, dass ich beim besten Willen keinen Sinn oder eine Botschaft in der Geschichte entdecken konnte.

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  • Nur etwas für Leser, die Lust auf abstrakte Lektüre haben

    Am Anfang war das Ende
    Kittyzer

    Kittyzer

    25. February 2014 um 16:31

    Als der Jeep mit quietschenden Reifen anhält und die Staubwolke hinter ihm über die Steppe davonwirbelt, rufe ich dem Ganser zu: "Fang mich auf!" Dann stürze ich mich von der Plattform. Im selben Augenblick sehe ich, dass er im Jeep sitzen bleibt. Verflixt, denke ich, ich hab's schon immer zu eilig gehabt. Im letzten Moment breite ich die Arme aus und merke zu meiner großen Erleichterung, dass sie tragen. Ich segle einmal um den Jeep und lande ziemlich elegant auf der Motorhaube. -- INHALT: Erst herrscht eine unendliche Hitze, die alles verbrennt. Dann geht ein Regen nieder, der einer wahren Sintflut gleicht. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Die vier Jugendlichen Dinah, Judit, Gabriel und David werden vom Wasser mitgerissen und treiben lange Zeit auf einem Floß, bis sie schließlich an ein Ufer gelangen. Doch die Welt, die sie vorfinden, gleicht einer Wüste, alles ist zerstört und tot. Und sie haben keine Ahnung, wie sie überleben sollen... MEINE MEINUNG: Stefan Castas "Am Anfang war das Ende" ist im Original bereits 2010 erschienen und wirkt von der Beschreibung her wie ein Endzeitroman, in dem das Klima verrückt spielt und die gesamte Erde zerstört. Tatsächlich äußern die Charaktere diese Gedanken auch einmal - aber alles stellt sich als ganz anders heraus als es scheint. Der Schreibstil ist sehr umgangssprachlich und jugendlich gehalten, was insbesondere anfangs eine kleine Herausforderung ist. Je weiter die Geschichte voran schreitet, desto mehr gewöhnt man sich jedoch daran und nimmt ihn zuletzt gar nicht mehr wirklich wahr. Ich-Erzählerin und damit wohl auch Protagonistin ist Judit. Diese zeichnet sich besonders durch ihre Führungsqualitäten aus - während ihre Freundin Dinah anfangs noch den Ton angibt, als alles normal ist, setzt sich Judit nach dem, wie es scheint, Ende der Welt durch. Ihr gelingt es, schnell Verbindungen sowohl zu Menschen als auch zu Tieren aufzubauen, wodurch sie immer wieder Verbündete findet. David wird anfangs als sehr aufbrausend beschrieben, dieser Wesenszug kommt jedoch danach nur noch selten vor - an dieser Stelle wirkte die Figur etwas unfertig. Gabriel ist die gesamte Zeit über der ruhige und vernünftige und somit etwas wie ein Fels in der Brandung, der die Gruppe auch bei Streit zusammenhält; Dinah hingegen setzt sich immer wieder ab, zieht sich in sich zurück und wird einem nie so recht nah. Alle Charaktere, auch später hinzukommende, sind fast ausnahmslos authentisch gestaltet und handeln überwiegend sehr glaubwürdig. Zu Beginn des Romans - nach dem Prolog jedenfalls, den ich hier nicht vorweg nehmen möchte - wirkt alles ziemlich genau so, wie man sich das vorgestellt hat: Judit führt den Leser in ihre, zugegeben etwas andere, Welt ein, und zeigt ihm ebenso die momentanen Wetterbedingungen auf. Auch der sintflutartige Regen entspricht noch den Erwartungen. Doch sobald die Jugendlichen stranden und sich nach und nach an Land wagen, um den Ort zu erkunden, wird es seltsam. Sehr seltsam sogar. Ein einsames Landhaus, tote und doch nicht so tote Menschen, Müllberge, Ruinen. Immer wieder hören die vier seltsame Geräusche, machen schreckliche Entdeckungen, finden aber auch Verbündete, etwa in dem Schwein Tüchtig. Spannend ist es auf diese Weise durchgehend, während man sich gleichzeitig fragt, worauf genau der Autor denn nun hinaus will. Eines muss einem vor dem Lesen klar sein: Der Roman verwirrt. Er wirft viele, viele Fragen auf; Fragen, die wichtig sind, die interessant sind, die zum Nachdenken anregen. Aber nicht auf alles wird eine Antwort gefunden. Bei manchem bleiben nur die Spekulationen. Und selbst die Auflösungen ergeben nicht immer Sinn, dafür sind die Erkenntnisse und Enthüllungen zu abstrakt. Wer aber genau so etwas mag, etwas mit einer so abwegige Denkweise und so genialen Ideen anfangen kann, der ist mit diesem Buch gut beraten. Mir jedenfalls hat es gefallen. Und wenn nun noch Teil 2 der Reihe, der 2012 bereits auf Schwedisch erschienen ist, auch auf Deutsch übersetzt wird, dann finden unruhige Leser vielleicht auch auf die letzten Rätsel Antworten. FAZIT: "Am Anfang war das Ende" von Stefan Casta spaltet die Welt der Leser, so viel ist klar. Das gesamte Szenario ist verwirrend und stellenweise konfus, rätselhaft und gruselig. Ebenso aber auch spannend und oftmals schlichtweg genial. Es ist abstrakt und es wird definitiv nicht jedem gefallen. Wer seine Schwierigkeiten mit solchen Konstrukten hat, sollte die Finger davon lassen. Allen anderen empfehle ich einen Blick - der Versuch ist es wert. 4,5 Punkte von mir, hier aufgerundet auf 5.

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  • Verwirrung am laufenden Band

    Am Anfang war das Ende
    BlueNa

    BlueNa

    24. February 2014 um 14:29

    Judit lebt in einer schwedischen Kleinstadt und geht dort zusammen mit ihren Freunden David, Gabriel und Dinah in eine Privatschule mit dem Namen „Vogelnest“. Eines Tages sitzen sie zusammen auf der neuen Holzterrasse eben dieser Schule, als ein nie enden wollender sintflutartiger Regen niedergeht und alles um sich herum mitreißt. Inklusive der Holzterrasse mit den vier Jugendlichen. Nach einigen ungezählten, schweren Tagen auf hoher See können die Freunde endlich an Land gehen, doch das Land, dass sie vorfinden, ist nicht mehr so, wie es einmal war: Es ist öd und unwirtlich, es gibt keine Nahrung und Wasser scheint auch Mangelware zu sein. Und es gibt keine Menschen… Das Buch und ich hatten schon keinen guten Start. Gleich zu Beginn schreckte mich der komische Schreibstil absolut ab, doch dazu später mehr. Das Szenario, das Stefan Casta uns hier präsentiert ist absolut interessant und man hätte sehr viel aus dieser guten Grundidee herausholen können. Das, was den vier Freunden hier passiert, ist durchaus spannend und ich habe mit Interesse verfolgt, wie es ihnen ergeht, nachdem sie ihr Floß verlassen konnten. Hier fehlt mir aber viel: Emotionen vor allen Dingen! Das führe ich aber auf den katastrophalen Schreibstil zurück, der diesem Buch innewohnt. Auch bleibt mir zum Schluss zu Vieles im Dunkeln, auch wenn ich mit dem Ende als Solches sehr gut leben kann. Es absolut kein einfaches Jugendbuch, man muss viel mitdenken, was ich gut finde, doch ich denke auch sehr gerne mit, wenn ich einen passablen Schreibstil lesen kann!!! Die Geschichte handelt von Judit und wird auch von ihr erzählt. Sie ist ein ganz komischer Vogel und zu Beginn ist alles in solch einer derben Jugendsprache, dass ich mir wirklich überlegt habe, das Buch wieder zur Seite zu legen. Zum Glück legt sich dass nach den ersten paar Kapiteln, doch die kurzen und abgehackten Sätze, die mir auch überhaupt nicht gefallen haben, sind geblieben. Es kommt meiner Meinung nach überhaupt kein richtiger Erzählfluss auf, ich konnte mir anhand von Judiths Erzählungen und durcheinandergewürfelten Gedanken kaum etwas richtig vorstellen, mich in keinen der Personen hineinversetzen. Die Einschübe aus der Sicht von Gabriels Filmkamera empfinde ich aber als gelungen. Auch die Kapitel waren zum Teil sehr, sehr kurz, was ich aber in diesem Fall positiv bewerten muss, so kam ich wenigstens einigermaßen schnell durch das Buch durch. Selten habe ich einen Schreibstil als solch einen kompletten Totalausfall erlebt, wie in dieser Geschichte! Die Protagonisten selbst, also unsere vier Freunde Judit, Dinah, David und Gabriel sind durchaus sympathische Jugendliche. Judit lernt man natürlich am besten kennen, denn aus ihrer Sicht erlebt man die Ereignisse rund um die Sturmflut und den Überlebenskampf an Land. Trotzdem konnte ich weder in Judit noch in die anderen hineinversetzen. Sie blieben mir alle fremd, alle waren blass, wie wenn sich ein grauer Nebel über die Jugendlichen gelegt hätte, genauso, wie über das gesamte Land. Dinah kann gut Zeichnen, sie ist eine Künstlerin und hat manchmal ihre fünf Minuten, bzw. depressive Phasen. Das wars aber auch schon, was man über sie erfährt. Fast noch weniger erfährt man über David und Gabriel. Gabriel mag Filme und möchte ein berühmter Regisseur werden, und David…, ähm, keine Ahnung! Die Gestaltung des Hardcovers ohne Schutzumschlag finde ich absolut gelungen und gefällt mir richtig gut. Man blickt auf ein graublaues, sturmzerwühltes Meer. Es passt richtig gut zur dumpfen und emotionslosen Stimmung in diesem Buch. Fazit: „Am Anfang war das Ende“ von Stefan Casta und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr! Eine sehr interessante und gute Grundidee, Verwirrungen am laufenden Band, gepaart mit einem furchtbaren Schreibstil ergeben für mich gerade noch so knappe drei von fünf Sternen. 

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  • Wirbelt komplett durcheinander und lässt den Leser mit widersprüchlichen Gefühlen zurück

    Am Anfang war das Ende
    Damaris

    Damaris

    22. February 2014 um 09:24

    Der Anfang: Es ist Sonntag. Und es ist so krass still, wie es bloß an einem Sonntag sein kann. Was erwartet man als Leser, wenn man sich das Cover und den Klappentext von "Am Anfang war das Ende" anschaut, bzw. durchliest? Genau, einen Weltuntergangsroman. Einen sehr ansprechenden dazu. Es bietet sich geradezu an, einen Roman der extremen Wetterbedingungen zu schreiben. Gerade heute, da sich jeder Jugendliche gut in dieses Thema hineinversetzen kann. Und mit einem hat der Klappentext definitiv recht. Dieser Roman ist wie eine Flutwelle: aufwühlend und gnadenlos mitreißend. Jedoch unterscheiden sich die Erwartungen am Ende komplett vom Inhalt. Das muss nicht negativ sein. Eines ist aber sicher. "Am Anfang war das Ende" wird einer der ungewöhnlichsten, suspektesten Romane sein, die man bis dato gelesen hat.   "Zuerst hab ich gedacht, es ist das Klima", sagt Dinah. "Dass das irgendwie endgültig umgekippt ist."   Ich nicke. "Ich weiß", sage ich. "Aber da muss irgendwas anderes passiert sein. Das ganze Dasein ist auseinandergebrochen, anders kann ich mein Gefühl nicht beschreiben."   "Und was machen wir jetzt?", fragt Gabriel und wischt sich mit der Hand den Mund ab.   Ich zucke mit den Schultern. "Ich glaube, es kann noch schlimmer werden," sage ich. - S. 203 Anfangs erscheint die Geschichte fast schon gewöhnlich. Es geht um vier Jugendliche und ihren Alltag. Besonders schön ist, dass Judit, die Ich-Erzählerin der Geschichte, jedem Wochentag ein Attribut zuordnet (Samstag ist ein unaufgeregter Tag, weich, freundlich und angenehm. - S. 29) und eine unterschwellige Fürsorge für ihre Freunde, vor allem später, an den Tag legt. Das macht sie sofort liebenswert und auf ihre Art authentisch. Der Stil ist einfach, aber besonders. Der Umgangston unter den Jugendlichen teils flapsig und umgangssprachlich. Bis hier wirkt die Geschichte darum sehr echt. Nähere Infos über den Handlungszeitraum bekommt man nicht. Der Leser erfährt aber von extremer Hitze oder vielen ausgestorbenen Tierarten. Mehr muss man auch nicht wissen. Im Hinblick auf den Klimawandel kann man davon ausgehen, dass die Geschichte in nicht allzu ferner Zukunft spielt. Ab einem bestimmten Zeitpunkt beginnt dann der sintflutartige Regen. Judit und ihrer Freunde werden auf einer abgerissenen Holzveranda davongetrieben. Alles plausibel, das muss man nicht hinterfragen, es gestaltet sich wie erwartet. Bis die Jugendlichen an fremden Ufern stranden ... ... so als würden wir uns in einem absoluten Vakuum bewegen. Hier gibt es gar nichts. Keine Laute von Tieren und Vögeln, keine Gerüche, keinen Wind. Fühlt es sich so an, wann alles zu Ende geht? - S. 270 Ab diesem Zeitpunkt wird es dann richtig interessant. Leider größtenteils auf eine völlig abstruse und angstmachende Weise - es ist zum Haare raufen! Dazu muss man anfügen, dass das Spannungslevel und die Ideenvielfalt genial sind. Man ist komplett gefesselt von dieser suspekten Szenerie, rast folglich durch die Seiten und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Es gibt Szenen, bei denen man sich richtig gruselt, vor Überraschung die Augen aufreißt, Absätze nochmals liest, sich überlegt, ob man vielleicht etwas verpasst hat oder vor Schreck die Hand vor dem Mund schlägt. Es ist nicht nur zum Haare raufen, es ist faszinierend! Dennoch stellt man sich bei alledem laufend die Frage nach dem Warum. Was will der Autor damit aufzeigen? Wohin führt das alles? Wie hängt alles zusammen? Wann kommt die Auflösung? Wurde diese Geschichte unter Drogeneinfluss geschrieben? Auf einige dieser Fragen erhält man Antwort, erkennt kleine Zusammenhänge. Wenn aber, etwa 70 Seiten vor dem Ende, noch keine Erkenntnis des "großen Ganzen" in Sichtweite ist, ahnt man schon, dass man diese Reise mit einem großen Fragezeichen im Gesicht beenden wird. Und so kommt es auch ... und ab hier lässt man dann das Haare raufen sein, und ist nur noch frustriert. Zugegeben, man wird sich seine eigenen Antworten suchen, spekulieren oder raten. Stützen kann man sich dabei nur auf die Mutmaßungen von Judit und ihren Freunden. Das ist einfach zu wenig. Von "Am Anfang war das Ende" gibt es im schwedischen Original noch mindestens einen Fortsetzungsband. Das Buch liest sich aber (irgendwie) abgeschlossen. Trotz alledem behält nach dem Lesen ein Gefühl die Oberhand. Es ist das Gefühl, ein ganz besonderes Buch gelesen zu haben. Ungeachtet der Fragen und Frustration am Ende. Das ist schwer zu beschreiben, das muss man erleben. Jeder, der gerne über den Tellerrand der "normalen" Jugendliteratur hinausliest, sollte sich von diesem Buch verführen lassen. Das persönliche Fazit "Am Anfang war das Ende" hat mich komplett durcheinandergewirbelt. Ich kann mich an kein Buch erinnern, das mich mit solch widersprüchlichen Gefühlen zurückgelassen hat. Ich schwankte ständig zwischen Begeisterung und Verwirrung, zwischen Erklärungen und Frustration. Am Ende war ich so am Anfang - sprich verstört-, dass ich kurzum zum Telefonhörer griff, um mich mit Bücherfreunden auszutauschen. Das passiert nicht oft. Solch angeregte Diskussionen über ein Buch, innerhalb einer Büchercommunity, sind nicht alltäglich. Ich möchte sagen: "Lest dieses Buch, das müsst ihr erleben!", gleichzeitig bin ich unsicher, empfehle es mit deutlichen Einschränkungen. Sicher kann man sich nur in einem Punkt sein, nämlich dass man etwas völlig anderes lesen wird, als man beim ersten Blick auf das Buch erwartet. 3 suspekte Sterne.

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  • Geschichte mit hohem Potential, das nicht genutzt wurde

    Am Anfang war das Ende
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    22. February 2014 um 07:59

    Zitat: „Heute ist Montag, und das spüre ich von Kopf bis Fuß. Montag, der Tag, der mit einem Erdbeben anfängt und mit einer Beerdigung endet.“ (S.17) „Ein Zeitalter nach dem anderen liegt so in den Bergen, aufbewahrt in Streifen. Streifen aus erloschenem Leben.“ (S.42) „Wir werden sterben, dachte ich und spürte sofort, dass ich das nicht wollte. Ich wollte nicht sterben!“ (S.71) Inhalt: Judit, Dinah, Gabriel und David besuchen die Kulturschule Vogelnest, eine Art Internat und bilden eine verschworene Clique. Gemeinsam gründen sie den Grünen Kreis, ein geheimer Zirkel. Im November werden die einsetzenden Regenfälle immer gewaltiger und führen zu Überflutungen ganzer Landstriche. Doch damit nicht genug! Ein gewaltiger Orkan zieht über das Land. Die vier Freunde, die gerade ein Treffen des Grünen Kreises auf dem neuen Holzdeck der Schule abhalten, werden mit den Wassermassen mitgerissen. Tagelang treiben sie auf dem Wasser, bis sie endlich Land sichten. Doch sind sie wirklich gerettet? Die lebensfeindliche Umgebung stellt sie vor unglaubliche Herausforderungen. Und plötzlich bemerken sie noch ein wichtiges Detail. Sie sind offensichtlich nicht allein. Meinung: „Am Anfang war das Ende“ hat ziemlich überraschend seinen Weg zu mir gefunden. Der Klappentext jedoch versprach eine gute Geschichte. Und diese wollte ich mir nicht entgehen lassen. Und so kam es, dass ich mich gleich an der Seite von Judit wiederfand, die versuchte, mir ihr Leben näher zu bringen. Mit den sie umgebenden Charakteren hatte ich anfangs ein bisschen zu kämpfen, allein schon weil meine Konzentration durch Namen wie David Beckham, Judits Freund, und Red Bull, einem Lehrer, abgelenkt wurde. Doch das ist für mich selbstverständlich kein Hindernis. Alles in allem fiel es mir dann auch im weiteren Verlauf nicht immer ganz so einfach, der Handlung zu folgen. Die Charaktere wurden bewusst flach gehalten und so ließ ich so manche von ihnen verursachte Wendung stirnrunzelnd über mich ergehen. Natürlich konnte mich diese Szenerie nicht vom Weiterlesen abhalten, da ich auf für mich notwendige Erklärungen hoffte, die ich nach und nach zumindest teilweise auch bekam. Die Geschichte wird im personalen Stil in Gegenwartsform erzählt. Vorrangig erlebte ich hier Judits Gedankengänge. Wobei auch Judit mich oftmals im Unklaren über ihre Vorgehensweise ließ. Dennoch konnte ich mit ansteigender Seitenzahl auch bei ihr eine Entwicklung ausmachen. Insofern war Judit für mich auch grundsätzlich eine sympathische Protagonistin. Als reifsten Charakter aus der Gruppe habe ich Gabriel wahrgenommen. Seine Handlungen waren im Ansatz oftmals durchdacht. Durchschauen konnte ich allerdings auch ihn nicht. Eine tiefere Beziehung zu den handelnden Personen aufzubauen, ist mir durch die genannten Einschränkungen dann leider insgesamt nicht gelungen. Stefan Casta schafft es immer wieder, spannende Sequenzen anzudeuten, die bei einer konsequenten Weiterführung durchaus Potential für einen atemlosen Lesegenuss hätten. Zumindest im letzten Drittel der Geschichte kam bei mir das Gefühl auf, dass der Autor nun seinen Stil entsprechend gefestigt hat und mich nun auch an seine Idee binden konnte. Eingebaute illusionäre Handlungen bereiteten mir bis dahin immer wieder kleine Lesepausen, um den Zweck und die Notwendigkeit der Szene verstehen zu können, was mir leider auch nicht durchgängig gelang. Zum Ende der Geschichte hin verschafft Stefan Casta seinem Plot nochmals einen schönen Spannungsbogen, den er ruhig ausgleiten lässt.   Insgesamt fehlte mir bei „Am Anfang ist das Ende“ dann doch der rote Faden und ich hatte oftmals das eine oder andere Fragezeichen vor meinen Augen. Die empfohlene Altersempfehlung (10-12 Jahre) sehe ich aufgrund der in der Geschichte enthaltenen und beschriebenen Handlungen zumindest skeptisch.  Urteil: „Am Anfang war das Ende“ ist eine Geschichte mit einem hohen Grundpotential, das in Ansätzen genutzt wurde. Die zum Ende hin ansteigende Spannung und gefestigte Handlungen verschafften mir einen Lesespaß, für den ich knappe 3 Bücher vergebe. Für alle Leser, die sich nicht ablenken lassen, Handlungen nicht hinterfragen müssen und Vorgaben in Geschichten ganz einfach akzeptieren. Serie: 1. Am Anfang war das Ende 2. Originaltitel: Under Tiden ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • Sehr entäuschend!

    Am Anfang war das Ende
    Little-Cat

    Little-Cat

    21. February 2014 um 15:13

    Rezension zu dem Buch „Am Anfang war das Ende“ von Stefan Casta Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 20.02.2014 , Aktuelle Ausgabe : 20.02.2014 , Verlag : FISCHER Sauerländer , ISBN: 9783737350808 , Fester Einband: 432 Seiten , Sprache: Deutsch Zum Autor: Stefan Casta wurde 1949 in Vadstena, Schweden, geboren. Bevor er sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete er zunächst als Reporter und Produzent bei Radio und Fernsehen. 2002 erhielt er für sein bisheriges Gesamtwerk den Astrid-Lindgren-Preis. Quelle: Fischer Verlag Zum Inhalt: Regen, Regen, Regen und das tagelang! Es wird immer schlimmer. Judith und Ihre Freunde werden mit der Terrasse fortgerissen. Tagelang treiben sie im Wasser. Völlig erschöpft entdecken Sie nach langer Zeit endlich Land. Das Land jedoch ist völlig verwüstet und vergiftet. Was erwartet Sie? Gibt es andere Überlebende? Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist schön gestaltet. Allerdings bin ich mir nicht sicher, was ich von dem Buch halten soll. Mit dem Schreibstil kam ich überhaupt nicht klar. Es gab oft Erinnerungen, aber nie richtige Erklärungen. Ich war mehr als einmal komplett verwirrt. Das Buch wurde aus der Ich Perspektive von Judith geschrieben. Die Abschnitte waren für mich oft wie abgehakt. Die Gedankengänge von Judith waren so verwirrend das ich oft nicht wusste, ist es nun ein Traum oder gerade Realität? Irgendwann kam ich einfach nicht mehr mit. Spannung konnte überhaupt nicht aufgebaut werden, da ich oft Abschnitte mehrmals lesen musste um sie zu verstehen. Die Story ist glaube ich nicht das Problem, sondern eher der Schreibstil und die Umsetzung. Ich glaube auch nicht, das dieses Buch viele Jugendliche ansprechen wird. Aufgrund der Probleme mit dem Schreibstil, wurde ich natürlich auch mit den Charakteren nicht warm. Ich konnte mich nicht gut in sie hinein versetzen. Mein Fazit: Ich bin sehr enttäuscht. Ich hatte mir aufgrund der Story sehr viel mehr von dem Buch versprochen. Leider ein Reinfall. Ich vergebe 2 von 5 Sternen und kann leider keine Empfehlung für dieses Buch geben! Weitere Infos zum Buch findet Ihr hier: http://www.fischerverlage.de/buch/am_anfang_war_das_ende/9783737350808

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  • Am Anfang war das Ende

    Am Anfang war das Ende
    Mone80

    Mone80

    20. February 2014 um 09:57

    Meine Meinung zum Buch: Das Buch ist in drei Teile gegliedert. "Die Zeit davor", "Danach" und "Am Anfang war das Ende". Die Zeit davor beschreibt im Tagebuchstil das Leben im Vogelnest, einer Schule für künstlerisch begabte Schüler. Sie ist aus der Sicht von Judit geschrieben, einer Schülerin dieser Schule. In den Einträgen hüpft sie ein wenig hin und her, aber es zeichnet sich für den Leser deutlich ab, dass sich etwas zusammenbraut. Nachdem sinflutartigen Regen fängt die Zeit "Danach" an. Sie ist geprägt von dem starken überlebenswillen der Jugendlichen und von der katastrophalen Klima, mit dem sie zurechtkommen müssen. Man spürt die Bedrohung. Während mir der erste Abschnitt eigentlich ganz gut gefallen hatte, bekam ich mit dem 2. Abschnitt meine Probleme. Er ist häufig verwirrend. Man erlebt die Geschehnisse aus der Sicht von Judit, sie erzählt die Geschichte, was aber auch noch nicht das Problem gewesen wäre. Aber Judit hat Visionen und die überkommen sie so plötzlich. Es sind teilweise Erinnerungen an vergangene Tagen und dann erscheinen ihr Menschen, die sie kannte. Zeitweise hatte ich beim Lesen das Gefühl, ich bin in einem ganz anderen Buch, denn das Schriftbild änderte sich nicht. Das machte es mir schwer, den gedanklichen Schalter dann umzuschalten. Die Protagonisten blieben für mich ein wenig blass. Auch, wenn man die ganze Zeit mit ihnen zu tun hatte, waren sie nicht greifbar gewesen. Das einzige was spürbar war und das hat der Autor sehr gut rüber gebracht, waren die Angst und die Verzweiflung, der Jugendlichen. Eine wirkliche Spannung kam leider nicht auf, oder wird durch einen von Judits Gedankengängen und Visionen wieder abgebaut. Das Ende lässt mich auch nur teilweise befriedigend zurück. Denn irgendwie ist es für mich dann doch sehr offen. Der Schreibstil ist fließend, aufwühlend und irgendwie möchte man eigentlich wissen wie es mit den Jugendlichen weitergeht. Auf diese Art schafft der Autor es auch, dass das Buch einen an sich bindet. Man fühlt sich schnell in einem schrecklichen Alptraum gefangen. Es macht nachdenklich, wie man mit der Umwelt umgeht, denn es sollte uns ja doch klar sein, wir haben nur die eine Erde und auf die muss man aufpassen. Fazit: Ein Buch, welches eine eigenwillige Art hat, seine Leser zu fesseln. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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  • Ein Buch, wovon ich nicht weiß, was ich davon halten soll...

    Am Anfang war das Ende
    SharonsBuecherparadies

    SharonsBuecherparadies

    20. February 2014 um 09:55

    Worum geht´s? In Judit´s Alltag ist eigentlich alles normal. Sie hat tolle Freunde und eine liebe Familie. Doch das Wetter macht es allen nicht einfach. Es regnet und regnet und gibt viele Überschwemmungen in der Stadt. Als sich Judit eines Tages mit ihren Freunden im Vogelnest (ihrer Schule) trifft, beginnt es so stark zu regnen, dass sich eine Katastrophe ereignet. Das Wasser steigt und steigt und das Dach der Schule bricht zusammen. Judit und ihre Freunde werden weggespült. Tagelang treiben sie auf dem offenen Meer, bis sie endlich Land erreichen. Doch scheinen sie nicht allein zu sein. Merkwürdige Dinge geschehen. Judit und ihre Freunde wissen nicht mehr, was Wahrheit und was Realität ist und wissen nicht, wo sie sind und was mit ihren geschehen ist. Auszug aus dem Buch Seite 179 ">>Hallo!<<, sage ich. >>Ihr müsst euch doch an den letzten Abend erinnern, als wir unter der Überdachung auf dem Holzdeck geblieben sind, weil es so irre geregnet hat und die Eiche auf dem Schulhof umgestürzt ist.<<" Dies war ein Buch, von welchem ich mir leider deutlich mehr erhofft hatte, als es dies letztendlich war. Ich wusste lange Zeit nicht, was ich von dieser Geschichte halten soll, da sehr Vieles sehr merkwürdig und eigenartig für mich war und leider auch zum Ende nicht aufgeklärt wurde. Es ist zu erwähnen, dass das Buch eine Art Dokumentation ist. Es ist ein Versuch, das, was mit den vier verschwundenen Jugendlichen geschehen ist und was sie erlebt haben, zu rekonstruieren. Dazu dienten ein Tagebuch und Filme, welche sie hinterließen. Doch allein dieser Satz auf den ersten Seiten im Buch erweckte Neugier in mir. Am Anfang wurd über Judit und ihren normalen Alltag erzählt und die Kapitel bekamen merkwürdige Überschriften wie "Der Tag des Saturn". Dort erzählte sie aus ihrem Leben.  Sie erzählte ihre Geschichte und auch das Filmmaterial wurde in der Geschichte "abgespielt". Doch nach einigen Kapiteln war es dann soweit. Es kam der Tag, an dem sie sich mit ihren Freunden traf und aprupt erzählte, dass sie sich nach der Flut an nichts mehr erinnerte. Dies merkte man deutlich. Denn sofort befand man sich in einer völlig neuen Story. Allein dieser Zeitsprung machte mir schon ein wenig zu schaffen, doch ich laß weiter, denn ich wollte wissen, wie es ausging und was das alles auf sich hatte. Ich hoffte auf Erklärungen, doch vergebens. An Spannung mangelte es hier zwar keineswegs, doch das Buch schaffte es, viele viele offene Fragen in mir aufzudecken.  Die Geschehnisse auf der Insel oder dem Land, an welchem sie strandeten wurden vom Autor sehr detailliert und vorallem sehr bildlich beschrieben. Ich konnte mir die vier Jugendlichen sehr gut vorstellen. Wie sie litten, was sie erlebten und was die Tage für sie ausmachten. Doch warum erinnerte sich nur Judit an das Geschehene an der Schule damals und sonst niemand? Warum lebten auf der Insel merkwürdige Kreaturen und tote Menschen???? Ein ungelöstes Geheimnis, was für mich unlogisch und nicht nachvollziehbar war und wie schon erwähnt, hoffte ich auf eine Aufklärung am Ende. Ich konnte mir so leider nur denken, was geschehen war und wieso man die vier Jugendlichen vermisste. Schade, dass dies nicht aufgeklärt wurde. Aber vielleicht gibt es noch einen weiteren Teil??! Ein für mich sehr seltsames Buch! Die Kapitel des Buches wurden kurz gehalten und der Schreibstil war flüssig und leicht. Das mochte ich an dem Buch. Ebenso passte das Cover, welches eine Unmenge an Wasser zeigte wunderbar zur Geschichte. Die Charaktere waren meiner Meinung nach nicht ausgereift. Nur zu Beginn erfuhr man einige Details aus dem Alltag dieser. Judit bleibt mir nach wie vor ein Rätsel. Sie hatte ständig irgenwelche Träume oder Visionen oder tauchte in eine andere Zeit ab, was ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Wohlmöglich hat es was mit der Insel zu tun, auf der sie alle landeten. Auch mit den anderen Charakteren konnte ich nicht warm werden. Man erfuhr wenig über sie, konnte sich nur seinen Teil denken. Schade! Fazit: Warum gebe ich diesem Buch 3 Palmen statt 2, wie ich es eigentlich vor hatte? Weil die Geschichte ein ungeklärtes und seltsames Geheimnis für mich bleibt, über das ich nachdachte und sie mich unterhalten und in ihren Bann ziehen konnte und ich mich teilweise wie in einem Horrorthriller ohne Ende gefühlt hatte. Sie war trotzallem interessant für mich. Ich hoffe so sehr auf Aufklärung und eine Fortsetung. Im großen und ganzen kann ich aber sagen: Das war das seltsamste Buch, was ich je gelesen habe. - Cover: 3/5 - Story: 3/5 - Schreibstil: 4/5 - Charaktere: 2/5 - Emotionen: 2/5 Gesamt: 3/5 Palmen Copyright Sharons Bücherparadies

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