Eins muss man dem Buch lassen, das Cover ist sehr ansprechend. Der Inhalt hält nur streckenweise, was das Äussere verspricht.
Das Buch ist in sehr einfacher Sprache geschrieben, Wörter wie "total", "happy" oder "ganz" sorgen für einen eher umgangssprachlichen "Klang" der Biografie. Dies ist wohl auch der Grund, warum es sich recht schnell lesen lässt, ich habe gerade mal zwei Tage gebraucht. Effenberg vermittelt einen interessanten Überblick über die Anfänge seiner Karriere und den weiteren Verlauf mit seinen Höhen und Tiefen. Manches hätte er ruhig etwas ausführlicher schildern können, aber Effe geht im gesamten Buch nie sehr weit ins Detail. Die Biografie ist in chronologisch angeordneten Kurzgeschichten geschrieben, die sich alle recht kurzweilig lesen lassen.
Sicher nicht die beste Sportlerbiografie, aber interessant ist sie allemal. Manches hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht.
Stefan Effenberg
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Was soll man dazu sagen... Effe eben. Literarisches Talent hatte ich nicht erwartet, tiefgründiges Geschreibsel auch nicht. Er ist eben Fußballer. Zumindest war er das. Dabei hätte er es auch lassen sollen, aber heutzutage schreibt ja jeder ein Buch, egal warum und worüber, wieso also nicht auch Herr Effenberg. Sein Leben aus seiner Sicht. Er gut, alle andern doof. Er hat´s eben allen gezeigt. Was auch immer.
Es tut nicht weh beim Lesen, daher ein Stern, es tut aber bestimmt auch nicht weh, es nicht zu lesen. Ein Effe muss drei Dinge im Leben tun: Der Welt seinen Mittelfinger zeigen, ein Tor schießen (mindestens) und ein Buch schreiben. Hat er gemacht.
Effe: Alles Schlampen außer Mutti, wa? (Aktuell müsste da ja jetzt eigentlich die "Ghettofaust" kommen,... So bleibt auch mir nur der erhobene Mittelfinger. Ich bin sicher, Effe würde sich freuen. Und wenn nicht, auch egal.)
Wirklich nicht berauschend. Ein bisschen wie Schüleraufsatz lesen.
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