Stefan Egeler

 3.4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Der Traumjäger.
Stefan Egeler

Lebenslauf von Stefan Egeler

Stefan Egeler wurde im oberbayerischen Rosenheim geboren. Das erste Heim, an das er sich erinnerte, ist ein dunkles Bauernhaus mit langer Geschichte, umgeben von Wiesen, auf denen am Morgen der Tiefnebel lag. Er verbrachte dort seine Kindheit und Jugend. Gern hätte er auf den Wiesen gespielt, doch die Bauern verboten es, weil sie um die Qualität des Heus fürchteten. Darüber hinaus fürchtete er sich vor dem Holzfuchs, der laut seiner Großmutter in der Gegend Kinder fraß. Vor dem Holzfuchs fürchtet er sich heute nicht mehr, dem Gruseln und den kleinen Hässlichkeiten des Alltags fühlt er sich aber weiterhin verbunden. Stefan Egelers Romane sind moderne Schauermärchen und nehmen auf komplexe Gegenwartsthemen Bezug. Sein erster Roman "Der Traumjäger" interpretiert die Sage vom Alb als düstere Phantastik im Krimi-Stil. Aktuell arbeitet er an einem Roman über eine Kindergärtnerin, die sich zwischen dem perfekten Märchen und der Realität entscheiden muss. Privat liest er gern zeitgenössische Phantastik und Science Fiction. Er lebt und arbeitet in München.

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Stefan EgelerDer Traumjäger
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Der Traumjäger
Der Traumjäger
 (7)
Erschienen am 18.11.2016

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Rezension zu "Der Traumjäger" von Stefan Egeler

Gefangen in der Zwischenwelt
Blue_Colleenvor 2 Jahren


Ben Vogt wird eines Abends bei einem Barbesuch getötet und findet sich in einer Zwischenwelt wieder. Für Menschen unsichtbar streift Ben durch die Stadt und wird dabei von einem merkwürdigen Nebel verfolgt. Seine Situation ändert sich schlagartig, als er auf die junge Hexe Laura trifft, die die erste Person ist, die Ben sehen und mit ihm sprechen kann. Sie gewährt ihm Unterschlupf in ihrem Wohnhaus, wo sich auch Bens Fähigkeit in die Träume anderer Menschen einzudringen bemerkbar macht.  Schon bald stößt Ben auf ein Geheimnis, dass Laura ihm verschwiegen hat: Miriam, ihre kleine Cousine ist verschwunden. Trotz Lauras Einwänden sich nicht einzumischen, macht sich Ben kurzerhand auf die Suche nach Miriam und wird schon bald selbst zum Gejagten.
 
Die Grundidee zu dieser Geschichte fand ich wirklich sehr gut und innovativ, nur leider hatte ich ein paar Probleme mit der Umsetzung. Die Szenen in denen Ben in die Träume bzw. Körper anderer Menschen eindringt, fand ich ziemlich verwirrend und tat mir schwer dem Geschilderten folgen zu können. Allerdings wurde es im Lauf der Geschichte etwas leichter diesen Szenen zu folgen. Ist wohl eine Frage der Gewohnheit. Als kleine Warnung: die Traumpassagen können zum Teil recht eklig werden, da sie sehr graphisch beschrieben sind. Mir persönlich hat das aber nichts ausgemacht.
 
Unseren Protagonisten Ben mochte ich ganz gerne, gerade weil er sich nicht immer moralisch korrekt verhält, was mal eine nette Abwechslung ist. Laura stellte sich ganz anders heraus, als ich es nach Lesen des Klappentextes erwartet hatte. Sie war mir nicht unbedingt sympathisch, sorgte aber definitiv für frischen Wind und einige unterhaltsame Momente. Ebenso wie Lauras Oma Trude, die Ben das Leben - soweit man es als solches bezeichnen kann – schwer macht. Generell kann ich über die Charaktere in diesem Buch sagen, dass es sehr schwer war sie einzuschätzen. Man hatte nie so Recht eine Ahnung, wer nun eigentlich wirklich auf Bens Seite steht und wer vielleicht doch etwas mit Miriams Verschwinden zu tun hat.
 
Die Suche nach Miriam war mit Abstand der spannendste Teil im Buch und kam für meinen Geschmack ein bisschen zu kurz. Aber auch Bens Begegnungen mit anderen Bewohnern des Hauses und die Einblicke in deren Hintergrundgeschichten konnten mich durchaus begeistern.
 
Das Ende fand ich sehr gelungen und auch in keinster Weise vorhersehbar. Das Buch war durchwegs spannend, wenn auch mit ein paar Längen, besonders während der Traumsequenzen. Es wurden auch immer wieder neue Fragen aufgeworfen, auf die man dann so bald wie möglich eine Antwort haben wollte und so nie die Lust am Lesen verloren hat.
 
Fazit: Trotz einiger kleiner Kritikpunkte ein durchaus lesenswertes Buch, mit sehr kreativen Ideen, dass so einige überraschende Wendungen bereithält.

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Lesewunders avatar

Rezension zu "Der Traumjäger" von Stefan Egeler

Nach dem Tod ist nicht alles zu Ende
Lesewundervor 2 Jahren


Ben Vogt wird bei einem Barbesuch getötet. Aber er erwacht weder in der Hölle noch im Himmel, sondern seine Seele findet nackt auf einer Straße wieder und wird von einem Nebel verfolgt. Für normale Menschen unsichtbar wird er von der jungen Hexe Laur Wolf gerettet, die ihn mit nach Hause nimmt. Sie nimmt Ben das Versprechen ab, dass er so lange bei ihr bleibt, bis ihre verschwundene kleine Cousine Miriam wieder da ist.
Ben ist nun durch sein Versprechen an das Mietshaus gefesselt, das Laur zusammen mit ihrer großen Familie bewohnt. Zur Familie gehören ihr Vater Anton, Mutter Fine, die ältere Schwester Becca und deren Mann Hannes, Onkel Xaver und dessen verschwunden Tochter Miriam sowie die Oma Trude, die auch eine Hexe ist. Zu den Hausbewohnern zählen zudem der Vermieter Meyer und dessen Tochter Nathalie.
Ben lernt sich immer besser in seiner neuen Existenz zu Recht zu finden. Er stellt fest, dass er in die Träume anderer Menschen schlüpfen kann und zieht Energie aus deren Albträumen.
Da Oma Trude ihn ablehnt und alles daran setzt, ihn zu vernichten, beschließt Ben Miriam zu finden, um das Laura gegeben Versprechen zu lösen.
Indem er die einzelnen Hausbewohner in ihren Träumen heimsucht, versucht er mehr über das Verschwinden der kleinen Miriam heraus zu finden. Dabei stellt er fest, dass alle Bewohner ihre Geheimnisse haben und möglicherweise mit Miriams Verschwinden zu tun haben. Auch Laura kann er nicht mehr trauen.
Als Onkel Xaver Selbstmord begeht, nähert sich die Geschichte rasant ihrem so nicht erwarteten Ende.

Ich würde das Buch nicht dem Fantasy-Genre zuordnen, sondern der Phantastik mit Horrorelementen.  
Gerade zu Beginn der Geschichte war es für mich als Leser nicht einfach den roten Faden nicht zu verlieren.Die Beschreibung von Bens Traumreisen sind manchmal zu verwirrend und auf Grund einiger "Ekelmomente" nicht leicht zu verdauen.
Zum Ende der Geschichte wird dann vieles verständlicher.
Die Idee, den Helden der Geschichte in die Träume anderer eindringen zu lassen ist originell. Positiv ist weiterhin zu vermerken, dass Der Stil des Buches gut zu lesen ist.

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nancyhetts avatar

Rezension zu "Der Traumjäger" von Stefan Egeler

„Der Traumjäger“ von Stefan Egeler
nancyhettvor 2 Jahren

Ein Fantasy-Thriller vom deutschen Autor Stefan Egeler, erschienen im November 2016 bei Books of Demand.


Klappentext:

Ben Vogt isst wenig, treibt exzessiv Sport, schläft kaum. Er will sich nämlich den Albträumen nicht stellen, die ihn seit seiner Kindheit quälen. Er weiß nicht, dass er sie formen könnte.
Als Ben eines Abends bei einem Hinterhalt getötet wird, findet er sich in einer entsetzlichen Zwischenwelt wieder. Er kann dem Leben anderer Menschen zusehen und in ihre Träume eindringen. Doch die Leute sehen oder hören ihn nicht. Er kann sich nicht mehr bemerkbar machen.
Die hübsche Hexe Laura ist die Erste, bei der das anders ist. Sie besorgt ihm einen Unterschlupf und leistet ihm Gesellschaft. Allerdings kämpft sie mit einem Problem, das sie zu Beginn verschweigt: Ihre Cousine Miriam ist verschwunden. Ben erkennt Lauras Zwickmühle, als er auf weitere Hexen und Nachtdämonen trifft. Er will helfen. Laura aber reagiert erschrocken und fleht ihn an, sich nicht einzumischen. Ben ignoriert ihre Bitte, und bald darauf beginnt die Jagd.
Auf ihn.


Meine Meinung:

Eine durchaus gelungene Mischung aus Fantasy und Thriller, die einen in eine düstere Welt voller Albträume hineinzieht.

Der Schreibstil des Autors war flüssig und angenehm zu lesen. Auch die Charaktere empfand ich als interessant ausgearbeitet, wenn auch nicht unbedingt sympathisch.

Die Handlung war zwar teilweise spannend, aber nicht immer ganz überzeugend oder einfach zu verworren für mich.

Aber zum Glück hat ja jeder einen anderen Geschmack und ich bin mir sicher, dass vielen das Buch durchaus gefallen könnte.


Mein Fazit:

Geschmackssache!

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Gespräche aus der Community

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StefanEgelers avatar

Mein Urban Fantasy-Roman „Der Traumjäger“ ist frisch geschlüpft und ich möchte ihn euch in einer Leserunde vorstellen. 

Worum es geht? 

Ein Verstorbener hilft einer schönen Hexe gegen ihren Willen und macht sich so zum Ziel einer mörderischen Jagd.


Der Klappentext

Ben Vogt isst wenig, treibt exzessiv Sport, schläft kaum. Er will sich nämlich den Albträumen nicht stellen, die ihn seit seiner Kindheit quälen. Er weiß nicht, dass er sie formen könnte.

Als Ben eines Abends bei einem Hinterhalt getötet wird, findet er sich in einer entsetzlichen Zwischenwelt wieder. Er kann dem Leben anderer Menschen zusehen und in ihre Träume eindringen. Doch die Leute sehen oder hören ihn nicht. Er kann sich nicht mehr bemerkbar machen.

Die hübsche Hexe Laura ist die erste, bei der das anders ist. Sie besorgt ihm einen Unterschlupf und leistet ihm Gesellschaft. Allerdings kämpft sie mit einem Problem, das sie zu Beginn verschweigt: Ihre Cousine Miriam ist verschwunden. Ben erkennt Lauras Zwickmühle, als er auf weitere Hexen und Nachtdämonen trifft. Er will helfen. Laura aber reagiert erschrocken und fleht ihn an, sich nicht einzumischen. Ben ignoriert ihre Bitte, und bald darauf beginnt die Jagd.

Auf ihn.


Weitere Infos und ein bisschen Plauderei

Die Geschichte spielt in einem Münchner Mietshaus und in verschiedenen Träumen, an drei Tagen und Nächten. Ben, der Protagonist, erzählt aus seinem Blick. So ergibt sich ein spannender Urban Fantasy-Thriller mit Horrorelementen, bei dem man Bens eigener Meinung zu den Ereignissen nicht immer glaubt. Abwechselnd fiebert man mit ihm mit und erschrickt über seine Taten. Aber keine Sorge: Alles, was er tut, tut er mit gutem Gewissen!

Wenn ihr mehr über mein Buch oder über mich erfahren möchtet, dann schaut gerne mal auf meiner Website vorbei: www.stefanegeler.de.

Oder ihr springt gleich zur Leseprobe.

Ich freue mich natürlich auch über likes auf meiner Facebook-Seite www.facebook.com/stefanegeler :-)


Eckdaten zur Leserunde

Für die Leserunde verlose ich 15 Freiexemplare als eBooks (epub und mobi). In den Lostopf springen könnt ihr bis einschließlich Sonntag, 15. Januar 2017. Wenn ihr wollt, gebt mir dabei eure eigene Antwort auf die Frage:

Wie kann ein Buch gleichzeitig „fröhlich“ und „düster“ sein?

Und, wichtig: Mir liegen ehrliche und interessierte Rezensionen am Herzen, sowohl bei lovelybooks als auch auf euren Blogs und bei den verschiedenen Online-Händlern. Bitte versprecht mir, dass ihr eure Meinung weit im Web verteilen werdet :-)

Am Montag, 16. Januar, lose ich aus und die eigentliche Leserunde beginnt. Ich freue mich herzlich über jeden Teilnehmer, auch unabhängig von der Verlosung!

Euer

Stefan Egeler

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Stefan Egeler wurde am 29. Juli 1984 in Rosenheim (Deutschland) geboren.

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