Mit dieser wundervollen Einstiegsfrage ist man sofort in der Drachenhöhle angekommen. Statt Ritterkämpfen und Dauerschlaf steht ein freundlicher Drache im Mittelpunkt dieser Weihnachtsgeschichte, der das Fest nicht länger allein verbringen möchte. Mit seinem großen Herzen überlegt er, wie er den Waldbewohnern eine Freude machen und ihnen zeigen kann, dass Drachen keineswegs furchteinflößend sind – sondern sogar zum Ankuscheln taugen. Schon bald zieht Bratapfelduft durch den Wald, gebrutzelt auf sanfter Drachenflamme.
Das Buch ist herrlich gereimt, bringt Ruhe und kleine Schmunzelmomente ins gemeinsame Lesen und lässt viel Raum für die supersüßen Illustrationen. So entsteht eine warme Wohlfühlatmosphäre, die besonders in der dunklen Jahreszeit gut tut. Uns hat die Geschichte so gefallen, dass wir sie auch im Januar noch gern bei einer Tasse Kakao zur Hand nehmen – nicht zuletzt wegen ihrer schönen Botschaft: Weihnachten entsteht dort, wo man füreinander da ist.































