Stefan Glowacz

 4.3 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von On the Rocks, Grönland Coast to Coast und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Stefan Glowacz

Cover des Buches On the Rocks (ISBN:9783492248044)

On the Rocks

 (7)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Grönland Coast to Coast (ISBN:9783667114228)

Grönland Coast to Coast

 (3)
Erschienen am 06.12.2018
Cover des Buches 10 Gebote, um Abstürze zu vermeiden (ISBN:9783667101471)

10 Gebote, um Abstürze zu vermeiden

 (0)
Erschienen am 09.03.2015
Cover des Buches Jäger des Augenblicks (ISBN:9783667101488)

Jäger des Augenblicks

 (0)
Erschienen am 09.03.2015

Neue Rezensionen zu Stefan Glowacz

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W

Rezension zu "Grönland Coast to Coast" von Stefan Glowacz

Für Menschen, die Lust haben an ungewöhnlichen Abenteuern
WinfriedStanzickvor 8 Monaten


 

Stefan Glowcz ist einer von Deutschlands bekanntesteten Bergsteigern und war 2018 wieder unterwegs: Nach seiner erfolgreichen  Erstbegehung des Moby Dick 1994 macht sich Stefan Glowacz ein zweites Mal nach Grönland auf, um die größte Insel der Welt von Küste zu Küste zu erkunden. Sein Ziel und seine Challenge dieses Mal: er will reisen mit einem möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck. Statt großem technischen Equipment verlässt er sich nur auf seine eigene Körperkraft.

 

Das vorliegende Buch mit faszinierenden und einzigartigen Fotografien von Thomas Ulrich, beschreibt eine Reise, die er 2018 zusammen mit seiner Frau Tanja unternommen hat. Zunächst sind sie mit einem Elektroauto von München bis Schottland gefahren und von dort aus mit einem Segelschiff über die Faroerinseln und Island bis an die Küste Grönland bis zum Attasund an Grönlands Westküste gesegelt.

 

Von dort aus nehmen die beiden ihre Leser dann mit auf eine abenteuerliche Reise zu Fuß quer durch Grönland bis zum Scorebysund an der Westküste, von wo sie wieder mit Segelschiff  nach Schottland zurückkehren.

Eigens für seine Tour durch Grönland hat er gemeinsam mit seinem Sponsor BMW eine Karbonschale entwickelt, die Kanu, Pulka und Portaledge ersetzt und auf ein Autodach passt. In diesem faszinierenden Buch kann man verfolgen wie sich diese innovative Entwicklung im Härtetest behauptet.

 

Für Menschen, die Lust haben an ungewöhnlichen Abenteuern.

 

 

 

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Rezension zu "Grönland Coast to Coast" von Stefan Glowacz

Wozu?
R_Mantheyvor 9 Monaten

Früher war die Welt reizvoller. Da gab es noch wirkliche Abenteuer. Noch niemand war am Südpol oder am Nordpol, der Mount Everest war noch nicht bestiegen. Und noch früher wussten wir noch nicht einmal von der Existenz Amerikas. Da konnte man noch Ruhm und Ehre oder gar Schätze fürs Vaterland holen. Und heute? Die Spätgeborenen gucken in die Röhre. Vielleicht hat sich das auch Stefan Glowacz seufzend eingestehen müssen. Ihn aber hat die Abenteuerlust trotzdem in Besitz genommen. Diesmal hat er grimmig dreinschauend den Plan, mit einem Elektro-BMW von München nach Schottland zu fahren. Das ist noch nicht das Abenteuer, aber immerhin ist er Markenbotschafter des Autokonzerns. Da muss man Zeichen setzen, auch wenn es unbequem ist.

Von Schottland aus bricht er mit einem Segelboot nach Grönland auf, Island streifend. An der Westküste des nach dem letzten Klimawandel weißgewordenen Grünlands geht er an Land und durchquert mit einem Kameraden das Festlandeis bis zur Ostküste Grönlands. Dort versucht er an einem Felsen hochzuklettern, aber das Wetter spielt nicht mit. Und so besteigt er wieder den Segler, der inzwischen auch dort angelangt ist. Und dann geht es wieder zurück über Island nach Schottland. Ins Elektromobil und ab nach München.

Wozu das alles? Es gibt nichts zu erobern, solche Abenteuer begeistern auch nicht mehr die Öffentlichkeit. Man tut es für sich, wenn man genug Sponsoren gefunden hat. In diesem Bildband mit recht spärlichem Text findet man eine Fotostrecke dieses Unternehmens. Ob man diesem Berufs-Abenteurertum Bewunderung, Anerkennung oder Ablehnung entgegenbringt, muss man selbst entscheiden. Vielleicht trägt es den eigenen Untergang bereits in sich, denn entweder trifft es auf Schulterzucken oder es führt im schlimmsten Fall zu massenhafter Nachahmung. Was sich am Mount Everest abspielt, sollte jedem eine Warnung sein, der es mit dem Schutz der Natur und des Menschen vor dem eigenen Wahnsinn ernst meint.

Was nun diesen Bildband anbelangt, kann man geteilter Meinung sein. Er dokumentiert diese Reise, wirkt aber unpersönlich und ein wenig zu sehr auf Glowacz konzentriert. Potentiellen Nachahmern gibt er nur wenige Informationen preis, was die Frage aufwirft, für wen dieses Buch eigentlich gemacht wurde. Kurz gesagt: Ich fand es schon interessant, insgesamt aber nicht ganz stimmig und zu unpersönlich.

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W

Rezension zu "Grönland Coast to Coast" von Stefan Glowacz

Beim ersten Durchblättern nicht umwerfend. Aber dann…
wschvor 10 Monaten

Nimmt man das Buch zum ersten Mal in die Hand und blättert es durch, wird man kaum vor Begeisterung zittern. Sehr viele Schwarz/Weiss-Fotos, mal grossformatig, auch mal über eine Doppelseite, sehr oft recht klein. Häufig Bilder von den Autoren. Die Erwartung oder Hoffnung auf einen ‚prachtvollen‘ Farbbildband von und über Grönland wird auf den ersten Blick enttäuscht.

Aber nimmt man das Buch zum zweiten und x-ten Mal zur Hand, wird der Sinn des Bandes schnell deutlich: es geht um die realistische Schilderung der Erlebnisse auf der Expedition von München nach Malleig im Norden Schottlands. Mit zwei von BMW gesponsorten i3. Einschliesslich der Probleme, in der relativen Wildnis irgendwie und irgendwo die Akkus der E-Autos laden zu können. 

Ab Malleig per Segelboot über die Südküste Islands in die Baffin Bay an der Nordwest-Küste Grönlands. Von dort zu Fuß beziehungsweise per Ski oder Snow-Kite über mehr als 1.000 km an die Ost-Küste Grönlands. Von dort wieder per Segelboot, diesmal über die Nordküste Islands, zurück nach Schottland.

Die Erlebnisse, die Schilderungen der Landschaft, der eisigen Kälte machen das Buch lesenswert. Die Texte mit den dazu gehörenden Aufnahmen sind so realistisch geschrieben beziehungsweise zeigen die unendlichen Eisflächen, die Eiskristalle in den Haaren und Bärten der Expeditions-Teilnehmer so eindrücklich, dass man beim Lesen und Betrachten der Bilder fast fröstelt.

Bei dem dreimonatigen Abenteuer handelte es sich zudem um eine ‚Nachhaltigkeits‘-Expedition. Soll heissen, sämtliche Plastik-, Glas- und Metallabfälle wurden von den Teilnehmern nicht in der Natur weggeworfen, sondern mitgenommen. Macht allein an dem leichtgewichtigen Plastikmüll innerhalb von vier Wochen 13 kg Plastikmüll…

Die letzten Sätze auf der letzten Seite: „Wir haben mit dieser »Nachhaltigkeits-Expedition ein Zeichen setzen wollen, aber wir müssen noch viel mehr tun, um diesen wunderschönen Planeten auch für die nächsten Generationen zu erhalten. Brechen wir auf!“

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