Stefan Höchsmann Gegen den Strom der Gestressten

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Inhaltsangabe zu „Gegen den Strom der Gestressten“ von Stefan Höchsmann

Viele suchen den Traumjob ohne Dauerstress. Aber immer mehr erleben den Dauerstress ohne Traumjob. Sie sind Getriebene im Strom der Gestressten. Auch Stefan Höchsmann war einer von ihnen. Auf seiner Jagd nach Ansehen und Erfolg verbreitete er Hektik und Chaos. Doch nachdem er jahrelang vergeblich gegen den Stressmacher in sich angekämpft hatte, entschied er sich zu einer Radikalkur. In seiner Autobiografie beschreibt der Unternehmer seinen Spaziergang zum Erfolg und verrät, welcher Kompass ihn zu seinem ungewöhnlichen Jobmodell „Business as unusual“ geleitet hat.

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  • Gegen den Strom schwimmen

    Gegen den Strom der Gestressten

    Traeumerin109

    29. December 2016 um 00:26

    Stefan Höchsmann erzählt uns in diesem Buch in autobiografischer Manier von seinem beruflichen Stressalltag und wie er es geschafft hat, ihn zu bewältigen. Wunderbar selbstironisch schildert er einen jungen Mann, der immer höher und weiter hinauswollte. Ein Phänomen, das uns wahrscheinlich nur allzu bekannt vorkommt. Die aufstrebende Firma boomt und der Chef muss Überstunden leisten. Dies wiederum ist eine eher außergewöhnliche Situation, in der nicht jeder sich wiederfinden wird. Dennoch konnte ich an dieser beispielhaften Lebensgeschichte sehr gut nachvollziehen, wohin es mich treiben kann, wenn ich nicht aufpasse. Nicht nur mich, sondern jeden von uns. Deshalb hat der Autor ein hochaktuelles Buch geschrieben, in einer Zeit, die durch technische Neuerungen etc. immer schneller und fordernder wird.  Wie schaffe ich es, dem Strom zu entgehen? Welche Strategien kann ich anwenden? Wie kann ich es schaffen, dabei zu bleiben und mich nicht wieder mitreißen zu lassen? Woher kommt überhaupt dieser ganze Stress? Und: Wie kann mein Glaube mir bei all dem helfen? Dies sind Fragen, die ich mir beim Lesen selbst gestellt habe und ich muss zugeben, ich habe noch nicht auf alle eine Antwort gefunden. Stefan Höchsmann jedenfalls hat es geschafft. Am Anfang musste ich mich an den Schreibstil gewöhnen und es hat eine Weile gedauert, bis ich die unzähligen witzigen Wortspiele entdeckte, die er sich zwischendurch leistet. Diese haben das Leseerlebnis doch noch einmal etwas verbessert. Insgesamt bin ich trotz des interessanten Themas nämlich eher träge in das Buch reingekommen. Zwischendurch fand ich es auch etwas langatmig und eintönig. Trotzdem ist es insgesamt gut gelungen, da der Autor es dann doch noch geschafft hat, mich zu erwischen und mitzuziehen. Vor allem für Leser, die dieses Gefühl, von einem unbarmherzigen Strom an Aufgaben und Verpflichtungen mitgerissen zu werden, sehr gut kennen, empfehlenswert.  

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  • Autobiografie eines Geschäftsmannes

    Gegen den Strom der Gestressten

    irismaria

    03. September 2016 um 11:06

    In "Gegen den Strom der Gestressten: Ein ungewöhnlicher Geschäftsmann. Eine ungeschönte Geschichte" beschreibt der Geschäftsmann Stefan Höchsmann sein Leben und seinen Weg aus der Stressfalle. Das Cover zeigt den Autor im Anzug, der sich an einem Seil festklammert, um einem reißenden Wasser Widerstand zu leisten. Seine Aktenmappe wird von der Flut davon gerissen. Das Bild des Stromes steht für den allgemeinen Lebensstil, in dem es vor allem um immer mehr Konsum und Erfolg geht, was aber auch mit viel Stress einhergeht. In seinem Geschäftsleben hat der Autor alternative Wege beschritten, mit denen er diesem Teufelskreis entkam und trotzdem Leiter seiner Firma geblieben ist. Dabei hat ihm auch sein Glaube geholfen. Das Buch beinhaltet die Lebensgeschichte Höchsmanns, der aus einer Unternehmerfamilie kommt und schon früh sein Talent als Verkäufer und Manager entwickelt. Man erlebt die Jugend in den 80ern, die Wendezeit mit den unternehmerischen Aufbrüchen im Osten und Aufs und Abs im Betrieb und der Familie. Der Schreibstil des Autors ist ungewöhnlich, man merkt ihm den Verkäufer deutlich an. Teils witzig, teils übertrieben fand ich die vielen Wortspiele und Alliterationen. Die Lebensgeschichte an sich und die Arbeit als Verkäufer von Holzbearbeitungsmaschinen war für mich nicht so interessant, ich hätte mir die Ausführungen über die Stressbewältigung ausführlicher gewünscht. Hier hat Höchsmann nämlich einige gute Ideen. Ich hatte vom Titel her erwartet, dass dieser Aspekt mehr im Mittelpunkt steht.

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  • Leserunde zu "Gegen den Strom der Gestressten" von Stefan Höchsmann

    Gegen den Strom der Gestressten

    Arwen10

    Diese Leserunde findet mit feststehenden Teilnehmern statt. Natürlich kann man sich mit eigenem Exemplar noch sehr gerne anschließen. Gegen den Strom der Gestressten von Stefan Höchsmann Zum Inhalt: Stefan Höchsmann ist Geschäftsführer eines der international erfolgreichsten Unternehmen für gebrauchte Holzbearbeitungstechnik. In seiner Autobiografie erzählt er von seinem bewegten Leben unter Dauerstrom, aber ohne rechtes Ziel, von seiner unbändigen Reiselust, der Suche nach Gott und der wundervollen Bekehrung und Planschbeckentaufe in Neuseeland, von seinem jugendlichen Wunsch nach Anerkennung, dem ständigen Gefühl, ein Gejagter zu sein, und wie er schließlich auf ungewöhnlichen Wegen der Stressfalle entkam. Seinen Hang zur Selbstüberschätzung betrachtet er mit einer gehörigen Prise Selbstironie und auch Umwege und Fehlschlüsse kann er im Rückblick offen und mit einem Augenzwinkern bekennen. Die spannende Biografie eines erfolgreichen Unternehmers: Wie die Bekehrung zu Jesus sein Leben entschleunigte - unterhaltsam, missionarisch und frei von der Leber weg erzählt.

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    • 66

    JDaizy

    01. September 2016 um 08:59
    irismaria schreibt Der Abschluss ging dann endlich mehr auf das Thema Stress und den Glauben ein. Leider kam es mir so vor, als ob der Autor die für ihn selbst gewonnenen Erkenntnisse verallgemeinert.

    Ja, da hast du recht. Sein "verallgemeinern" bezieht sich oft auf seine eigene Perspektive. Aber ich glaube, das liegt einfach in seinem Naturell.

  • Die ungewöhnliche Geschichte eines ungewöhnlichen Geschäftsmannes

    Gegen den Strom der Gestressten

    Martinchen

    30. August 2016 um 12:35

    "Stefan Höchsmann ist Geschäftsführer eines der international erfolgreichsten Unternehmen für gebrauchte Holzbearbeitungstechnik. In seiner Autobiografie erzählt er von seinem bewegten Leben unter Dauerstrom, aber ohne rechtes Ziel, von seiner unbändigen Reiselust, der Suche nach Gott und der wundervollen Bekehrung und Planschbeckentaufe in Neuseeland, von seinem jugendlichen Wunsch nach Anerkennung, dem ständigen Gefühl, ein Gejagter zu sein, und wie er schließlich auf ungewöhnlichen Wegen der Stressfalle entkam. Seinen Hang zur Selbstüberschätzung betrachtet er mit einer gehörigen Prise Selbstironie und auch Umwege und Fehlschlüsse kann er im Rückblick offen und mit einem Augenzwinkern bekennen. Die spannende Biografie eines erfolgreichen Unternehmers: Wie die Bekehrung zu Jesus sein Leben entschleunigte - unterhaltsam, missionarisch und frei von der Leber weg erzählt."  Dieser Text, mit dem der Verlag wirbt, sprach mich an, auch der Untertitel "Ein ungewöhnlicher Geschäftsmann. Eine ungeschönte Geschichte."  Auch das Cover, dass den Autor inmitten reißender Fluten zeigt, aus denen er sich lächelnd an einem Seil herauszieht, finde ich ansprechend. Der Name des Autors ist so angeordnet, dass er mit einem Pfeil auf die Person zeigt. Das hätte mir zu denken geben sollen. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, Vorwort, Kurzgeschichte, Lebensgeschichte und Nachwort. Im Vorwort erklärt der Autor die Bedeutung seines Namens, aus dem ersichtlich wird, dass sich Stefan ("der Gekrönte") Höchsmann (selbsterklärend) sich für etwas besonderes hält. Und das ist er auch, denn bereits in der Kurzgeschichte wird deutlich, wie er sich sieht und welche Maßstäbe er anlegt. In der Lebensgeschichte wird dies dann ausführlicher erzählt. Im Nachwort geht Stefan Höchsmann auf seinen Glauben und die Auswirkungen auf sein Leben ein. Den Einstieg fand ich schnell, denn der Schreibstil des Autos ist ungewöhnlich, was mir gefiel. Dieser Eindruck war jedoch nicht dauerhaft, denn ich wurde nicht warm mit diesem Buch. Der Autor schreibt durchaus mit Humor, Selbstironie und Selbstkritik, das erkenne ich gern an. Die Geschichte ist eher sachlich und nüchtern erzählt, mir fehlen hier Gefühle und Wärme, die ich bei einer Lebensgeschichte erwartet hätte. Auch als Stefan Höchsmann die Bibel entdeckt und damit (wieder) zu Gott findet, ändert sich dieser Eindruck nicht, der Teil kommt mir etwas zu kurz. Stefan Höchsmann verändert sich durch die Begegnung mit Gott und der Taufe, fällt aber doch noch häufig in seine alten Verhaltensmuster zurück. Dies gibt er unumwunden auch zu, denn er schreibt: "Ich bin eine etwas skurrile Mischung aus jemandem, der immer Demut begehrt und immer noch Stolz erfährt." Als der Autor merkt, dass er in der Stressfalle steckt, nimmt er erhebliche Veränderungen in seinem Arbeitsumfeld vor. Er ist selbständiger Unternehmer und hat hervorragende Mitarbeiter, die das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen. Dies erkennt Höchsmann dankbar an. Stefan Höchsmann ist in eine Unternehmerfamilie hineingeboren und hat damit Privilegien, die nicht selbstverständlich sind, so dass sein Leben nicht exemplarisch für viele stehen kann. Tipps und Tricks für ein stressfreieres Leben gibt Höchsmann in der Form, wie ich es erwartet hatte, nicht. Dennoch habe ich einiges aus dem Buch mitnehmen können: mehr Verantwortung an andere übertragen, darüber nachzudenken, welcher Weg für einen selbst machbar ist, eine Stressampel, die anzeigt, wo man selbst steht und etwas, was für mich durchaus nicht selbstverständlich ist: nämlich, dass man auch mal das Vergnügen vor die Arbeit stellt, weil manche Aufgaben dann doch leichter von der Hand gehen. Fazit: Der Untertitel "Ein ungewöhnlicher Geschäftsmann. Eine ungeschönte Geschichte." ist durchaus zutreffend. Stefan Höchsmann ist ein erfolgreicher Unternehmer, für den Veränderungen leichter umsetzbar sind als für angestellte Arbeitnehmer. Der Leser, der "fertige" Tipps für ein stressfreieres Leben erwartet, wird enttäuscht. Wer sich anregen lassen möchte, über seine ganz persönliche Situation nachzudenken, findet hier einiges. Über eines sollte man sich im klaren sein: es ist ein langer Weg und lässt sich nicht von heute auf morgen zu Ende gehen. Von mir gibt es drei Sterne für dieses Buch, weil der Funke nicht überspringt.  

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    • 3
  • Autobiographie eines Unternehmers, der der Stressfalle entrinnt

    Gegen den Strom der Gestressten

    JDaizy

    29. August 2016 um 20:40

    "So wuchs ich als verunsicherter Junge auf, der das Experiment der antiautoritäten Erziehung über sich ergehen lassen musste. Statt bürgerlicher Sekundärtugenden entwickelten sich an mir nur jugendliche Ordinärtugenden: Faulheit statt Fleiß, Gier statt Geduld, Selbstverliebtheit statt Selbstbeherrschung, Vermessenheit statt Verlässlichkeit und Chaos statt Ordnung. /.../ Meine Eltern unterstützten das nicht, ließen mich aber zu oft gewähren. Eigentlich hätte man voraussehen können, was passiert, wenn man einen Elfjährigen sich selbst überlässt." Der Autor Stefan Höchsmann beschreibt in seiner Autobiographie seinen Ausstieg aus dem "Strom der Gestressten". Chronologisch lässt er den Leser seinen Lebensweg aus der Vogelperspektive begleiten. Er beschreibt was ihn geprägt und zu dem gemacht hat, was er heute ist: ein erfolgreicher Unternehmer, der Prioritäten setzt und dem Glauben und Familie wichtiger sind als der Erfolg. Mit dem Einstieg ins Buch habe ich mich schwer getan. Der Schreibstil des Autors ist, um es mit seinem Titel zu sagen, eher ungewöhnlich. Genau wie sein Humor. Das ein oder andere Mal musste ich schon schmunzeln. Zum Beispiel über seinen Fahrradsturz, weil er wieder einmal der Erste sein wollte, über seine Berufswünsche als Halbwüchsiger (Reiseleiter, Kinobetreiber oder Wellenreiter), über das "Abenteuer schräger Stefan lebenslänglich" oder auch über seine zahlreichen Reime. Irgendwann war es für mich jedoch nur noch anstrengend. Auch der Aufbau des Buches war für mich schwierig. Man nimmt am Anfang vorweg was passieren wird, um dann stringend und chronologisch zu erzählen. An und für sich ist das bei einer Autobiographie gar nicht wirklich tragisch. Es geht ja um die Geschichte an sich. Aber genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Ich habe mir vom Buch etwas anderes erwartet. Cover und Titel suggerieren dem potentiellen Leser, dass man autobiographisch etwas von der Lebensgeschichte des Autors erfährt, der als erfolgreicher Unternehmer den Ausstieg aus dem "Strom der Gestressten" gewagt hat. Eine ungewöhnliche Geschichte. Ungeschönt. Radikal. Das hat mich bewogen dieses Buch zu lesen. Auch weil ich mir persönliche Ratschläge und Tipps erhofft hatte. Auch über seinem Weg zum Glauben, den er als "Kompass" beschreibt, über dem man im Buch (außer ganz zum Schluss) leider viel zu wenig bzw. nicht ins Detail gehend Informationen bekommt. Das Taschenbuch ist 2016 im Brunnenverlag erschienen. Es hat einen dünnen, beim Lesen aber ausreichend stabilen Einband, eine angenehme Schriftgröße und ist hochwertig verarbeitet. Der Titel "Gegen den Strom der Gestressten" harmoniert mit dem Cover, auf dem sich der Autor selbst an einem Rettungsseil aus den reißenden Fluten zieht. Hinter sich im Wasser verschwinden sein Handy und seine Aktentasche. Auch zum Inhalt des Buches passt dieses Bild perfekt. Denn der lachende Autor suggeriert mir, und das ist mein rein subjektives Empfinden, dass es gar nicht so schwer ist aus dem Strom der Gestressten auszusteigen. Jedem kann es also gelingen. Also habe ich mich, trotz des schwierigen Einstiegs ins Buch, auf die Geschichte eingelassen. Der Lebenslauf des Autors ist durchaus ungewöhnlich, insofern er trotz seiner zum überstürzten Handeln neigenden Natur, seiner jugendlichen Faulheit und Ungeduld und seinem Hang zur Selbstüberschätzung heute ein erfolgreicher Unternehmer, mit einem intakten Familien- und Privatleben ist. Das gönne ich ihm von Herzen und freue mich für ihn, dass er (s)einen Weg aus der Stressfalle gefunden hat. Leider machte es sein Schreibstil und das, was er über sich verrät, mir nicht leicht Sympathien für ihn zu entwickeln. Bei mir kam es so an als sei innerlich zerrissen, immer zwischen zwei Extremen pendelnd, mit unterschwelligen, aber immer spürbaren Stolz und ein gewissen Arroganz. Den Leser ungeschönt an allen seinen Erlebnissen teilhaben zu lassen, birgt eben auch Gefahren. Zum Glück hatte er bei allem jugendlichen Leichtsinn durch seinen familiären (und damit finanziellen) Rückhalt die Möglichkeit sich frei zu entfalten und zu entwickeln. Das ist leider nicht jedem in dieser Form möglich. Was man ihm wirklich zu Gute halten muss, ist, dass er offen und freimütig zugibt, dass er sich seiner "Fehler" durchaus bewusst ist und auch heute noch an sich arbeitet. Sympathien hat er bei mir gewonnen als er dankbar über seine Mitarbeiter spricht, die nicht unerheblich am Erfolg seines Unternehmens beteiligt sind; oder auch als er sich outet, dass auch bei ihm ab und an Tränen fließen. Natürlich konnte ich für mich auch einige Dinge aus dem Buch mitnehmen: Zum Beispiel, dass man seine kostbare, freie Zeit sinnvoll nutzen soll. Frei, heißt nicht automatisch entspannt. Darüber habe ich lange nachgedacht. Auch, dass sich Arbeit und Vergnügen nicht zwangsläufig ausschließen und man sich mit dem gleichen Elan auch an die schönen Dinge des Lebens hingeben darf, fand ich toll. Und letztendlich der Hinweis, dass es nie zu spät ist zum Glauben zu finden, manchmal eben auch auf ungewöhnlichen Wegen, hat mir gut gefallen. Was ich mir auf jeden Fall merken und vielleicht auch für mich selbst umsetzen werde, ist seine Idee mit der Stressampel. Diese kann bestimmt auch im Privatleben hilfreich sein. Fazit: Eine ungewöhnliche, ungeschönte Lebensgeschichte eines Unternehmers, auf die man sich einlassen können muss. Kein typisches Beispiel aus dem Alltag, an dem man sich als "Normalsterblicher" orientieren kann - aber durchaus mit interessanten Impulsen. Seine Botschaft: Der Weg aus der Stressfalle ist kein leichter. Er kann zermürbend und frustrierend sein. Aber es lohnt sich dranzubleiben. Dem Leser sollte bewusst sein, dass der Schwerpunkt des Buches defintiv auf dem autobiographischen Lebensweg des Autors liegt.

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