Stefan Haenni Scherbenhaufen

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Inhaltsangabe zu „Scherbenhaufen“ von Stefan Haenni

Im Schlossmuseum Thun geht bei einem Handgemenge ein kostbarer Tonkrug zu Bruch. Der junge Töpfer Niklaus Weihermann wird beschuldigt, doch seine Freundin Eva, die ihn entlasten könnte, schweigt beharrlich. Privatdetektiv Hanspeter Feller bemüht sich um die Aufklärung des Falls und entlarvt den Richter Adam Füssli als Täter. Dieser wird kurz darauf tot am Ufer der berühmten Kleist-Insel geborgen. Die Ermittlungen führen Feller weit zurück in die Vergangenheit und zu einem grauenvollen Verbrechen, das nie gesühnt wurde …

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  • Rezension zu "Scherbenhaufen" von Stefan Haenni

    Scherbenhaufen

    simon_plachtzik

    25. February 2013 um 22:51

    Ein spannendes, meist gut verständliches Buch, welches mit viel Ironie geschrieben wurde und mich oft zum Lachen gebracht hat. Auch wenn die Charakter etwas zu knapp beschrieben sind, hatte ich Freude beim Lesen. Die Handlungen bergen unerwartete Änderungen, die mich meist positiv überrascht haben. Manchmal konnte ich den Sprüngen des Autors zwischen Feller und Füssli nicht folgen, aber über diese Tatsache hat man schnell hinweg gelesen. Must-have für jeden Thuner Krimiliebhaber!

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  • Rezension zu "Scherbenhaufen" von Stefan Haenni

    Scherbenhaufen

    prinzvonarabien

    03. September 2011 um 15:07

    Der Richter und sein Henker Stefan Haennis dritter Kriminalroman knüpft an Heinrich von Kleists "Zerbrochenen Krug" an. Richter Adam belästigt Eva. Dabei geht ein Krug zu Bruch. Fälschlicherweise wird Evas Freund der Tat bezichtigt. Bei Haenni sorgt nun Privatdetektiv Hanspeter Feller für Aufklärung. Er entlarvt den Juristen als Täter. Der ist da allerdings bereits tot. Seine Leiche wird am Ufer der Kleist-Insel im Thunersee gefunden. Sonderbarerweise fehlt Richter Adam der Unterkiefer... Eine spannende, humorvolle Geschichte mit mancherlei wortspielerischen Bezügen zum Kleist-Text und mit viel Lokalkolorit zur Region Thunersee, dem Entstehungsort des "Zerbrochenen Krugs" Fünf Sterne für das gelungene Wagnis, zu einem grossen Literaturklassiker eine kleine Unterhaltungslektüre zu verfassen.

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  • Rezension zu "Scherbenhaufen" von Stefan Haenni

    Scherbenhaufen

    Bokmask

    01. September 2011 um 17:30

    Angesprochen hat mich bei diesem Krimi das wunderschöne Cover, das einen tiefblauen See zeigt, der in den Bergen eingebettet liegt. Darauf ist ein Anlegesteg zu sehen und zwei bunte Ruderboote. Der Klappentext versprach mir eine spannende Geschichte um ein Verbrechen in der Gegenwart, welches auch eines in der Vergangenheit aufklärt. Aber leider konnte das Buch nicht das halten, was es mir versprach. Es wurden aus der Sicht von Privatdetektiv Feller drei Stränge erzählt. Diese führen zwar am Ende zu einem Ziel, aber leider nicht so, wie ich es von Kriminalromanen gewohnt war. Der Autor verliert sich in detailgetreuen Beschreibungen von Nebensachen, sodass mir das teils zu viel wurde und ich das Buch aus der Hand legen musste. Das Ganze ließ bei mir auch keine Spannung aufkommen. Dazu kam dann noch eine Liebe zu Fremdwörtern, die in meinen Augen meistens unangebracht war. Schweizer Ausdrücke wurden im Anhang aber gut erklärt. Die Figuren in diesem Werk wurden auch nur kurz und bündig vorgestellt. Bei einigen wäre etwas mehr besser gewesen, um die Handlungen besser zu verstehen. Dass es sich hier schon um den dritten Band mit dem gleichen Ermittler handelt, kam nicht zur Geltung, sodass ich als Quereinsteiger keine Probleme hatte, der Handlung zu folgen. Ich vergebe zwei von fünf Sternen. Reihenfolge der Bände: 1. Narrentod 2. Brahmsrösi 3. Scherbenhaufen

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