Stefan Herbke

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Lebenslauf von Stefan Herbke

Stefan Herbke ist Diplom-Geograph und arbeitet als freier Bildjournalist. Seine Vorliebe gilt dem Outdoorbereich. Der Allround-Bergsteiger machte sein Hobby zum Beruf: Er schreibt bevorzugt über Wandern, Skifahren und Mountainbiking.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Traumtouren

Erscheint am 01.10.2019 als Hardcover bei Tyrolia.

ADAC Skiguide

Erscheint am 05.11.2019 als Hardcover bei ADAC Reiseführer ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH.

Alle Bücher von Stefan Herbke

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Cover des Buches Fränkische Schweiz – Wandern & Einkehren (ISBN:9783763331932)

Fränkische Schweiz – Wandern & Einkehren

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Erschienen am 08.10.2018
Cover des Buches ADAC Skiguide (ISBN:9783956896217)

ADAC Skiguide

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Erscheint am 05.11.2019
Cover des Buches Traumtouren (ISBN:9783702238087)

Traumtouren

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Erscheint am 01.10.2019
Cover des Buches Vorarlberg (ISBN:9783763359202)

Vorarlberg

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Erschienen am 29.12.2016
Cover des Buches Ostschweiz (ISBN:9783763359189)

Ostschweiz

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Erschienen am 22.01.2019
Cover des Buches Berchtesgadener & Chiemgauer Alpen (ISBN:9783981440041)

Berchtesgadener & Chiemgauer Alpen

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Erschienen am 01.05.2015
Cover des Buches Rodelatlas (ISBN:9783981440058)

Rodelatlas

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Erschienen am 01.11.2015

Neue Rezensionen zu Stefan Herbke

Neu

Rezension zu "Fränkische Schweiz – Wandern & Einkehren" von Stefan Herbke

Top Tourenauswahl!
MrsAmyvor 9 Monaten

Die Fränkische Schweiz genießt unter Wanderfreunden einen exzellenten Ruf. Doch nicht nur das, vor allem auch die vielen gutbürgerlichen Gaststuben und privaten Brauereien locken Freunde des guten Geschmacks in diese Region Bayerns. Stefan Herbke hat in der Reihe der Rother Wanderbücher nun beide Themen geschickt miteinander verbunden und präsentiert in seinem Buch 50 Touren zwischen Bayreuth und Nürnberg zum Wandern und Einkehren. 23 leichte und 27 mittlere Touren laden dazu ein, die Fränkische Schweiz zu erkunden. Schwerpunktmäßig verteilen sich die Wanderungen rund um Hersbruck und Pottenstein, somit umfassen die Touren auch das Gebiet der Hersbrucker Schweiz. Was mir bei der Auswahl besonders gut gefallen hat, ist, dass ausnahmslos alle Touren auch im Winter begangen werden können, die meisten sind zusätzlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und weiterhin 22 für Kinder geeignet. Eine Übersicht über die Wanderungen erhält man wie gewohnt auf der vorderen inneren Umschlagsseite, hier wird zudem ersichtlich, dass sich die Tourenlängen im Mittel bei etwa vier Stunden bewegen. Für Ambitionierte gibt es auch Längen über fünf bis sechs Stunden, wer es gemütlicher mag, ist bei den Touren um 3,5 Stunden sicher genau richtig.

Der Allgemeine Teil in diesem Wanderführer ist ausnehmend kurz, was ich sehr ungewöhnlich und ehrlicherweise auch etwas schade fand. Nur insgesamt zehn Seiten vorbereitender Lesestoff, noch reduziert durch (sehr gute) großformatige Bilder. Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Satz einmal schreiben würde, aber ein bisschen mehr hätte es doch sein können. Zu den besprochenen Themen gehören: Anforderungen, Gehzeiten, Höhenunterschiede, Karten, Auskunft, Anreise, Tourenbeschreibungen, Verbesserungsvorschläge, Wanderzeit sowie zwei Seiten Abriss über die Fränkische Schweiz mit ein paar Worten zu Kulinarik und Spezialitäten. Natürlich ist alles wichtig drin und doch denkt man sich etwa bei der drei Sätze umfassenden Wanderzeit: Wirklich schon alles gesagt? So gibt es etwa keine Infos zu den schönsten Wandermonaten und ihren eventuellen Besonderheiten. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich mit Herbkes Schreibstil nicht wirklich warm geworden bin. Es blieb stets eine gewisse Distanz bestehen, ich fühlte mich als Leser nur selten direkt angesprochen.

Wer beim Allgemeinen Teil spart, der kann natürlich bei den Wandertouren aufs Ganze gehen und ich finde, das hat Herbke mit 50 Stück definitiv getan. Nochmals möchte ich an dieser Stelle die ausnehmend sehr gute Qualität seiner Fotos hervorheben, mittels denen es einen dann doch noch gelingt, sich direkt in die Fränkische Schweiz zu träumen. Zauberhaft anmutende Felsformationen, mächtige Burgen und immer wieder Eindrücke von den Flüssen, die die Fränkische Schweiz durchziehen. Die Tourenbeschreibungen sind meiner Ansicht nach absolut zweckdienlich, die bereits bemängelte Distanz zwischen Autor und Wanderer bleibt leider auch hier bestehen. Nur selten verweist der Autor auf Besonderheiten am Wegrand und so spürt man seine Begeisterung für die Fränkische Schweiz leider nur sehr punktuell. Die Möglichkeiten zur Einkehr sind in einem Infokasten aufgelistet, zumeist zwei, manchmal aber auch nur eine oder bis zu vier Gaststätten. Die dazugehörige Beschreibung mit Verweis auf etwaige Besonderheiten ist ausnehmend kurz, weiterhin finden sich folgende Daten: Öffnungszeiten, Telefon, Internet, oftmals findet sich ein Bild zu einer der vorgestellten Gaststätten. Der Standort der jeweiligen Gaststätten ist in den kleinen Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000 verzeichnet, so kann man seine Einkehr bereits entspannt im Vorfeld der Tour planen. Im Höhenzeitdiagramm finden sie sich dagegen nicht (es ist aber auch nicht unbedingt nötig).

Zusätzlich zur normalen Einteilung der Wanderungen in leichte und mittlere erfolgt eine weitere Klassifizierung mit ein bis drei Sternen: empfehlenswerte, sehr lohnende und Paradetour. Ich finde es nach wie vor sehr schade, dass sich diese Einteilung weder in der Übersichtsseite noch im Inhaltsverzeichnis findet. Natürlich gibt es auch hier zu jeder Wanderung die bekannten Kurzinformationen, mit Ausführungen zu Ausgangspunkt (zusätzlich das Erreichen mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln), Gehzeit, Höhenunterschied, Anforderungen, Informationen, Kinder und eventuelle Extratipps.

Fazit: Diese Wanderführer ist eine reichhaltige Inspirationsquelle, wenn man die Fränkische Schweiz zu Fuß erkunden und dabei auch die Gaumenfreunde nicht zu kurz kommen lassen möchte. Leider ist der Allgemeine Teil deutlich zu kurz geraten und auch die Auflistung der Gaststätten erschien mir eher lieblos. Ein Sprachstil, der den Wanderer/Leser direkt anspricht und etwas mehr spürbare Begeisterung für die Sache wären wünschenswert gewesen. Aufgrund der wirklich sehr guten Tourenauswahl vergebe ich dennoch vier Sterne.


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