Stefan Heym Der Fall Glasenapp

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Inhaltsangabe zu „Der Fall Glasenapp“ von Stefan Heym

Prag 1939. Ein deutscher Offizier wird tot aus der Moldau geborgen. Gestapo-Chef Reinhardt nimmt willkürlich tschechische Bürger als Geiseln, und droht sie zu erschießen, wenn der Täter sich nicht findet. In seinem ersten, 1942 geschriebenen Roman verdichtet Stefan Heym ein Stück düsterer Zeitgeschichte zu zeitloser Aktualität.

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  • Rezension zu "Der Fall Glasenapp" von Stefan Heym

    Der Fall Glasenapp
    hartel

    hartel

    10. December 2008 um 14:31

    1963 bei Paul List Verlag Leipzig

  • Rezension zu "Der Fall Glasenapp" von Stefan Heym

    Der Fall Glasenapp
    Jens65

    Jens65

    25. August 2008 um 13:47

    Heym gelingt es eine sehr bewegende Geschichte unglaublich spannend zu erzählen. Im von den Nazis besetzten Prag begeht ein unglücklich verliebter deutscher Offizier Selbstmord. Die Deutschen halten es zunächst für Mord und nehmen - die damals übliche Praxis - Geiseln. Sie drohen, die Geiseln zu erschießen, wenn sich der Täter nicht findet. Heyms Erzählung verfolgt nun zwei Stränge: die verzweifelten Bemühungen des tschechischen Widerstandes die Geiseln frei zu bekommen auf der einen Seite, schließlich kann man keinen Mörder finden, wo keiner ist... Auf der anderen Seite die Schilderung der Geiseln. Meisterhaft schildert der Autor die verschiedenen Charaktere und wie diese mit der Bedrohung eines willkürlich verhängten Todesurteils umgehen. Es bildet sich zudem ein Mikroklima in dieser Zelle heraus, das Einfluss nimmt auf die Entwicklung der Charaktere. Perfekt schildert Heym auch die Nazis: verrohte Dummköpfe, die nur durch den Krieg in ihre Positionen kamen und nun ihre neue Macht ausnutzen und gegeneinander intrigieren.

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