Stefan Holtkötter

 4,2 Sterne bei 297 Bewertungen
Autor von Schneetreiben, Das Geheimnis von Vennhues und weiteren Büchern.
Autorenbild von Stefan Holtkötter (©)

Lebenslauf von Stefan Holtkötter

Stefan Holtkötter wurde 1973 in Münster geboren. Er wuchs auf einem Bauernhof in Westfalen auf, absolvierte nach diversen Jobs eine Ausbildung zum Sozialpädagogen, um anschließend beim Jugendamt im Westfälischen zu arbeiten. Dann zog er nach Berlin, wo er heute als Berater, Motivationstrainer für Arbeitslose und als freier Autor lebt. Seinen Debütroman »Fundort Jannowitzbrücke« veröffentlichte er im Jahr 2005. Es folgten »Das Geheimnis von Vennhues«, »Schneetreiben« und »Bauernjagd« – »Bullenball« ist sein fünfter Kriminalroman. Er ist Mitglied in der Autorenvereinigung deutschsprachiger Kriminalliteratur »Das Syndikat«.

Alle Bücher von Stefan Holtkötter

Cover des Buches Schneetreiben (ISBN: 9783492252256)

Schneetreiben

 (48)
Erschienen am 01.01.2009
Cover des Buches Das Geheimnis von Vennhues (ISBN: 9783492247856)

Das Geheimnis von Vennhues

 (42)
Erschienen am 01.12.2006
Cover des Buches Bullenball (ISBN: 9783492259545)

Bullenball

 (37)
Erschienen am 01.05.2011
Cover des Buches Düstermühle (ISBN: 9783492272704)

Düstermühle

 (29)
Erschienen am 18.06.2012
Cover des Buches Landgericht (ISBN: 9783492272711)

Landgericht

 (23)
Erschienen am 11.06.2013
Cover des Buches Bauernjagd (ISBN: 9783492956567)

Bauernjagd

 (24)
Erschienen am 16.02.2012
Cover des Buches Die dunklen Lichter der Stadt (ISBN: 9781503941946)

Die dunklen Lichter der Stadt

 (20)
Erschienen am 29.11.2016

Neue Rezensionen zu Stefan Holtkötter

Cover des Buches Schützenbrüder (ISBN: 9783936867558)Zsadistas avatar

Rezension zu "Schützenbrüder" von Stefan Holtkötter

Rezension zu "Schützenbrüder"
Zsadistavor 5 Monaten

Auf dem Schützenfest wird hinter dem Festzelt der Kassenwart des Schützenvereins gefunden. Nicht schlafend, sondern tot. Für die Polizei ist ganz klar, die Tochter hat ihn ermordet. War doch in ihrem Kirsch-Aufgesetzten das Gift, das ihn getötet hat. 

 

Zack, fertig, die Schuldige im Sack.

 

Denkste. Keiner hat mit dem Landwirt Tönne Oldenkott im Ruhestand gerechnet. Schließlich hat seine verstorbene Frau einiges auf Mechthild, die Tochter gegeben. Also kann sie ja nur unschuldig sein. 

 

„Schützenbrüder“ ist der erste Fall von Tönne Oldenkott aus der Feder des Autors Stefan Holtkötter. 

 

„Münster kriminell“ steht auf dem Cover, das Bild ist auch ganz interessant. Gut, bei der Inhaltsangabe hätten eigentlich meine Alarmglocken losgehen müssen, ich dachte trotzdem, gibt dem Buch eine Chance. 

 

Gequält bin ich dann bis Seite 36 gekommen. So etwas ist echt gar nicht meins. Die Polizei so blöd, dass es einem die Schuhe von den Füßen reißt. 

 

Oldenkott so selbstverliebt und starrsinnig, dass ihm echt alles egal ist. Auch wenn er eigentlich auch noch eine Polizistin beleidigt. Es kommt ihm erst gar nicht in den Sinn, dass er jemanden beleidigt oder etwas tut, was andere stört. Er ist schließlich Tönne, Tönne Oldenkott!

 

Der Chef der örtlichen Polizei, kann natürlich nichts, ohne Oldenkott. Und die junge Polizistin, muss sofort springen, wenn Tönne pfeift. Hallo? Wer ist Tönne Oldenkott nochmal? Polizist in Rente? Kriminaloberkommissar in Rente? Ach ne, das war ja nur ein Landwirt in Rente. Und wieso springen dann alle so, als wär es der Diktator des Ortes persönlich gewesen?

 

Die Polizistin Gül wird ständig mit Lisbeth angeredet, weil Gül geht ja gar nicht und sie sieht eher wie eine Lisbeth aus. Geht es eigentlich noch schlimmer? Ja, geht es, wenn man sich auch noch dumm von einer alten Frau anfahren lassen muss, wegen Kopftuch und so. Die dann auch nichts Besseres kann, als Bilder, die sie gerade gemacht hat an die Presse weiter zu geben. Presse? Jetzt könnte man denken, es war gerade etwas wichtiges, wo Gül und ihr Kollege im Einsatz waren. Denkste. Die Journallie rückte an, weil die Polizei eine Katze vom Dach holen musste. Polizei? Bei uns ist da die Feuerwehr zuständig und dafür rückt auch kein Reporter an. Ich lebe auch auf dem Dorf und hier interessiert es keinen, wenn die Feuerwehr eine Katze vom Dach holt. Außer die Feuerwehr postet es selbst. 

 

Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt an Unebenheiten in diesen unschuldigen 36 Seiten. Nein, den Rest kann ich mir wirklich nicht mehr antun. Dafür ist mir meine Lesezeit zu schade. 

 

Wer auf solche „Kimis“ steht, ist mit diesem Titel mit Sicherheit gut bedient. Ich mag diese Schiene „doofe Polizei – intelligente Privatperson“ überhaupt nicht, wenn es sich nicht um Miss Marple und Mister Stringer handelt. Sehr selten, wenn diese privaten Ermittler gut rüber kommen. 

 

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Cover des Buches Das Geheimnis von Vennhues (ISBN: 9783492247856)Luminellas avatar

Rezension zu "Das Geheimnis von Vennhues" von Stefan Holtkötter

Ein atmosphärischer Münsterlandkrimi garantiert Spannung bis zum Schluss!
Luminellavor 4 Jahren

Nachdem Peter Bodenstein nach vielen Jahren wieder in sein Heimatdorf Vennhues zurückkehrt um seinen Vater zu besuchen, wird ein Jugendlicher auf grausame Weise im Moor ermordet aufgefunden. Alles scheint sich zu wiederholen und auf ihn als Täter hinzudeuten. Die Dorfgemeinschaft erinnert sich, vor 20 Jahren wurde auf dieselbe Weise ein Junge im Moor getötet. Damals galt Bodenstein als Hauptverdächtiger. Der ermittelnde Kommissar Hambrock versucht als ehemals Einheimischer die Mauer des Schweigens der Dorfbewohner zu durchbrechen, was ihm nur schwer gelingt. Alles scheint so einfach und der Mob will Rache.... Mein Fazit: ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Autor versteht es meisterhaft, den Spannungsbogen zu halten. Die Schilderung der Personen und der Orte ist bildhaft und sehr gut gelungen. Die Nebelschwaden im Moor, die teils düstere Atmosphäre, die Psyche der einzelnen Dorfbewohner.....der Leser ist gefangen vom plakativen Schreibstil des Autors. Bis zur letzten Minute bleibt es ein Rätsel, wer letztendlich der Täter ist. Nicht mein letztes Buch dieser Reihe!

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Cover des Buches Die dunklen Lichter der Stadt (ISBN: 9781503941946)ChattysBuecherblogs avatar

Rezension zu "Die dunklen Lichter der Stadt" von Stefan Holtkötter

Mein Leseeinruck
ChattysBuecherblogvor 4 Jahren

Auch bei diesem Buch erfolgt mein Leseeindruck wieder von außen nach innen.
Das dunkle Cover lässt den Kiosk in strahlendem Licht wirken. Offensichtlich spielt wohl dieser Laden eine Rolle im Krimi. Der Titel und die Farbgestaltung passen m.E. sehr gut ins Genre.
Es ist zwar kein Preis aufgedruckt, aber Recherchen zufolge, kostet es 9,90 €. Für 330 Seiten ein angemessener Preis.

Dann der Prolog, der bereits atemberaubend ist. Wer war diese Frau? Und warum gerade sie?

Der 26jährige, frischgebackene Kriminalhauptkommissar Sven Maalouf und seine Kollegin Kriminalhauptkommissarin Rosa Bertram sind das neue Ermittlerteam. Jedoch ist da eine ganz bestimmt Sache. Denn Maalouf hat von seinem Chef den Auftrag erhalten, Bertram zu beobachten.
Während er jedoch noch über seinen Auftrag nachdenkt, gibt es eine Tote. Von einem Bus überfahren. Obwohl der Fall eigentlich nicht von den beiden Ermittlern bearbeitet wird, untersuchen sie dennoch den Tatort. Eine Zeugin gibt an, dass sie gesehen hatte, wie das Unglück geschah. Dabei war ihr eine Person aufgefallen: Der Tod.
Kurz danach gibt es einen weiteren Todesfall. Und auch hier lautet die Täterbeschreibung: Der Tod.

Der Autor versteht es sehr geschickt, kleine Hinweise in die Story einzuflechten. Sei es zu Maaloufs Privatleben, das Bespitzeln der Kollegin, oder aber der Tathinweise. Nie erscheint es zu viel oder zu aufdringlich.
Stellenweise hatte ich sogar etwas Mitleid, als ich von Maaloufs Kindheit gelesen habe. Die Mutter abgehauen, der Vater ein Krimineller. Gut, dass es Sven aus diesem Sumpf geschafft hat.
Durch die detaillierten Beschreibungen, konnte ich mir ein Bild der Protagonisten und dem Umfeld machen. Ein Bild, das mir, zugegebenermaßen, nicht immer gefallen hat. 😃

Fazit:

Der Autor hat es geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite für diesen Krimi zu begeistern. Spannend, unterhaltsam und fassettenreich - einfach toll.
Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung.

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Gespräche aus der Community

Hallo!

Gerade ist mein neuer Krimi "Die dunklen Lichter der Stadt erschienen". Der Verlag hat sich erfreulicherweise bereit erklärt, 15 Exemplare zur Verfügung zu stellen - was bedeutet: Eine neue Leserunde auf Lovelybooks kann beginnen!!!

Nachdem ich mit der letzten schon viel Spaß hatte, würde mich sehr freuen, wenn auch diese Leserunde zustande kommt! Natürlich werde ich sie aktiv begleiten! Also los geht's!

Zum Inhalt: 
Der junge Kommissar Sven Maalouf, der sich aus sozialschwachen Verhältnissen hochgearbeitet hat, bekommt überraschend vom stellvertretenden Polizeipräsident einen Job in der Mordkommission angeboten. Der Karrieresprung hat jedoch einen Haken: Als Gegenleistung soll er seine zukünftige Partnerin überwachen – die aus reichem Hause stammende Rosa Bertram. 

Zur gleichen Zeit wird eine drogenabhängige junge Frau von einem Bus überfahren. Alles sieht nach einem Unfall aus, wäre da nicht die Zeugenaussage einer verrückten Obdachlosen, die von einem dunklen Kapuzenmann berichtet. Kurz darauf gibt es einen weiteren Toten. Auch hier hat ein Zeuge einen Kapuzenmann beobachtet. Maalouf kämpft fortan an zwei Fronten. Er muss nicht nur herausfinden, welches Interesse die hohen Beamten an seiner Partnerin haben, sondern befürchtet auch, dass es bald weitere Opfer geben wird.


Da meine Website gerade überarbeitet wird, verlinke ich mal zu Amazon für die Leseprobe fürs erste Kapitel:  https://www.amazon.de/dp/B01LCDO1ZI

Die Leserunde soll am 10. Januar beginnen! Ich freue mich auf eure Bewerbungen und wünsche viel Glück bei der Verlosung!!
Liebe Grüße
236 BeiträgeVerlosung beendet
Hallo!

Diesen Monat erscheint mein Regionalkrimi "Dreikönigssingen - ein Fall für Tönne Oldenkott". Der Verlag hat sich erfreulicherweise bereit erklärt, 15 Exemplare zur Verfügung zu stellen - was bedeutet: Meine erste Leserunde auf Lovelybooks kann beginnen!!!

Ich würde mich sehr freuen, wenn die Leserunde zustande kommt! Natürlich werde ich sie aktiv begleiten! Also los geht's!

Zum Inhalt: 
Kurz vorm Dreikönigstag wird in einer Sturmnacht Alfons Kerkern auf seinem Bauernhof brutal ermordet. Die Polizei vermutet einen Einbrecher als Täter, aber Tönne Oldenkott, Landwirt im Unruhestand und chronisch unterbeschäftigt, glaubt nicht an diese Version. Alfons hatte einen Windpark im Dorf verhindert, wodurch eine Menge Leute viel Geld verloren haben. Motive gibt es also genug. Da kommt der Dreikönigstag Tönne wie gerufen. Als Fahrer einer Kinder-Sternsinger-Truppe bietet sich ihm nämlich die ideale Gelegenheit, sich auf den Höfen in der Nachbarschaft umzusehen, ohne Verdacht zu erregen …

Leseprobe (Das erste Kapitel)

Die Leserunde soll am 24. September beginnen! Ich freue mich auf eure Bewerbungen und wünsche viel Glück bei der Verlosung!!
Liebe Grüße

Stefan Holtkötter

181 BeiträgeVerlosung beendet
abetterways avatar
Letzter Beitrag von  abetterwayvor 6 Jahren

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