Stefan Holtkötter Das Geheimnis von Vennhues

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis von Vennhues“ von Stefan Holtkötter

Über 20 Jahre ist es her, dass im Vennhueser Moor im Münsterland ein grausamer Mord geschah. Der Hauptverdächtige Peter Bodenstein wurde seinerzeit aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun ist er ins Dorf zurückgekehrt, um endlich seine Unschuld zu beweisen. Doch wenig später wird wieder ein Junge ermordet im Moor aufgefunden. Erneut weisen alle Spuren auf Bodenstein. In Vennhues erhält der Münsteraner Hauptkommissar Hambrock kaum Unterstützung, und das, obwohl er selbst aus dem Dorf stammt. Es scheint ein Geheimnis zu geben, von dem er ausgeschlossen ist. Wenn Hambrock jedoch die Wahrheit über Bodenstein herausfinden will, gibt es für ihn nur einen Weg – den ins Moor …

Ausbaufähiges Krimi-Debüt.

— glanzente
glanzente

Mein erster Krimi aus dem Münsterland - aber nicht mein Letzter! Tolle Story!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

dann werd ich mich mal aus dem Emsland ins Münsterland wagen - ist ja nur ein Katzensprung. Ich bin gespannt ;) Mein erster Regionalkrimi mit Bezug....

— Marakkaram
Marakkaram

Fazit: Ein gelungenes Krimi-Debüt mit einer komplexen, spannenden und atmosphärisch dicht umgesetzten Story und einem sehr menschlich agierenden Kommissar.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Das Geheimnis von Vennhues" von Stefan Holtkötter

    Das Geheimnis von Vennhues
    Nini61

    Nini61

    Ein grausamer Mord im Moor. Der vermeintlich Schuldige wird aus Mangel an Beweisen nicht verurteilt. Peter Bodenstein verlässt danach seinen Heimatort. Erst nach 20 Jahren kommt er zurück, um seinen Vater zu besuchen. Kurz darauf wird wieder ein Junge im Moor ermordet aufgefunden. Bevor die Polizei die Ermittlungen überhaupt aufnehmen kann, hat die Dorfbevölkerung bereits einen Schuldigen gefunden. Wer sonst, als Peter Bodenstein kann es gewesen sein? Nur mit Mühe und Not wird ein Lynchmord verhindert. - Sehr spannend aufgebaut, die Strukturen in einem kleinen Dorf werden sehr gut wiedergegeben. Da ich selbst in einem Dorf lebe, konnte ich mir vorstellen, was in so einem Fall passieren würde. Das Ende teilweise sehr überraschend. Ich kann es empfehlen.

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    • 3
  • Rezension zu "Das Geheimnis von Vennhues" von Stefan Holtkötter

    Das Geheimnis von Vennhues
    lokoschade

    lokoschade

    gute, spannende Unterhaltung

    • 2
  • Rezension zu "Das Geheimnis von Vennhues" von Stefan Holtkötter

    Das Geheimnis von Vennhues
    Marakkaram

    Marakkaram

    O schaurig ist's übers Moor zu gehen. (Annette von Droste-Hülshoff) ~ ~ ~ Du weisst, was man sich früher über Irrlichter erzählt hat? Früher hat es geheißen, dass diese Lichter die Seelen von Selbstmördern sind. ~ ~ ~ Ein atmosphärischer, intelligenter (Münsterland) Moor-Krimi. ~ Nach über zwanzig Jahren kehrt Peter Bodenstein in sein Heimatdorf zurück. Damals war er der einzige Hauptverdächtige in einem grausamen Mordfall und nur aus Mangel an Beweisen wurde er freigesprochen. Kaum wieder daheim schlägt ihm das Misstrauen und der offene Hass der alten Dorfbewohner entgegen. Und plötzlich ist alles genauso wie damals, wieder wird ein Junge grausam zugerichtet im Moor gefunden und wieder wird ein Messer aus der Bodensteinschen Küche am Tatort gefunden und wieder ist Peter der einzige Hauptverdächtige.... ~ ~ ~ Stefan Holtkötter hat mit Das Geheimnis von Vennhues einen atmosphärisch unheimlich dichten Krimi geschaffen, der das Dorfleben bzw. die Dorfgemeinschaft der 80-iger Jahre bis in die heutige Zeit perfekt wiederspiegelt. Ein ganz besonderes Highlight, Vennhues liegt an der deutsch/niederländischen Grenze, direkt am Moor. Diese einmalige Atmosphäre, die ein Moor verbreitet (der Nebel, die Geräusche, Aberglauben u Irrlichter etc.), insbesondere in der Nacht und in der Dämmerung, ist grandios eingefangen. Ich bin zwar nicht direkt am Moor aufgewachsen, aber nur ein paar Kilometer davon entfernt und mich hat dieser Krimi allein durch seine geschickte und teilweise auch sehr düstere Stimmung emotional gepackt und ins fiktive Vennhues gesogen. ~ Mit Hauptkommissar Bernhard Hambrock, der in Vennhues aufwuchs und mit Peter befreundet war, hat der Autor einen grundsoliden, ehrlichen, sturrköpfigen und sehr sympathischen Charakter geschaffen; einen Münsterländer durch und durch. Auch alle anderen Charaktere sind sehr gut und vor allem für den Leser sehr greifbar ausgearbeitet. Sie sind in sich stimmig, wie die Geschichte, die sie erzählen. ~ ~ ~ Dies war mein erster Münsterland-Krimi, auf den ich nur durch Zufall gestossen bin, aber ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Bernhard Hambrock. ~ ~ ~ Fazit: Wer auf der Suche nach einem Regionalkrimi. mit einer in sich stimmigen Geschichte, toller Atmosphäre und einer geschickten Auslösung ist, der ist hier genau richtig.

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    • 2
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    03. September 2013 um 18:48
  • Späte Rache? Oder was wirklich geschah!

    Das Geheimnis von Vennhues
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    03. September 2013 um 17:38

    Zum Inhalt: Herbst 1982 Frank möchte gerne zur Clique der Heitmann Brüder, Klaus und Martin, gehören und muss eine Mutprobe absolvieren. - Er soll ins Moor gehen. Voller Ängste tastet er sich immer weiter voran und bleibt fast im Moor stecken. Panik ergreift ihn. Plötzlich bekommt er etwas zu fassen. Er klammert sich daran fest. Erst nach genauem Hinsehen bemerkt er, was es ist. Ein Kopf - Ein Menschenkopf Später Peter Bodenstein kehrt nach 20 Jahren zurück nach Vennhues, seine Heimat. Er wurde damals wegen Mordes angeklagt, jedoch mangels Beweisen wieder freigelassen. Wie werden die Bewohner nun auf ihn reagieren? Wird man den wahren Täter irgendwann finden? Welches Geheimnis liegt über dem Dorf?   Meine Meinung: Zuerst dachte ich, boah, schon wieder ein regionaler Krimi. Aber da ich noch keinen aus dem Münsterland gelesen hatte, wollte ich es doch mal probieren. Und was soll ich sagen - ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Story klingt so, als könnte sie jederzeit wieder und überall passieren. Die Charakteren sind detailliert dargestellt, so dass man sich Land und Leute sehr gut vorstellen kann. Meine anfängliche Skepsis hat sich in völlige Begeisterung verwandelt. Ich werde mir die Nachfolgebände auf jeden Fall besorgen. Für mich ein 5 Sterne Buch!

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  • Rezension zu "Das Geheimnis von Vennhues" von Stefan Holtkötter

    Das Geheimnis von Vennhues
    Phil Decker

    Phil Decker

    01. February 2012 um 22:11

    Pflichtlektüre, wenn man aus dem Münsterland kommt. Schreibt aber einfach spannend, auch wenn sich in seinen Geschichten ein gewisses Muster wiederholt. Macht nix, wenn man genügend zeitlichen Abstand zwischen den Ausgaben lässt.

  • Rezension zu "Das Geheimnis von Vennhues" von Stefan Holtkötter

    Das Geheimnis von Vennhues
    Bellexr

    Bellexr

    11. April 2011 um 18:19

    Im Zweifel für den Angeklagten . Nach rund 20 Jahren kehrt Peter Bodenstein das erste Mal zurück in sein Heimatdorf Vennhues aus dem er damals vertrieben wurde. Vertrieben deswegen, weil jeder Dorfbewohner von seiner Schuld an dem Mord eines Jugendlichen überzeugt war, allerdings konnte seine Schuld vor Gericht nicht bewiesen werden. Nun möchte Peter seinen Landurlaub auf dem Hof seines Vaters verbringen. Doch kaum ist er in Vennhues angekommen, beginnen die Alteingesessenen mit einer Hetzkampagne gegen ihn, einzig sein Vater und sein alter Schulfreund Manfred halten zu ihm. Dann wird die Leiche eines Jugendlichen im Moor gefunden, ermordet auf die gleiche Weise wie vor 20 Jahren. Kommissar Hambrock übernimmt die Ermittlungen, doch große Unterstützung erhält er von den Einwohnern nicht, obwohl auch er in Vennhues aufgewachsen ist und Peter von früher kennt. Alle Spuren weisen wieder auf Peter hin, für die Dorfbewohner ist er der Schuldige, doch Hambrock merkt, dass noch mehr hinter dem Mord stecken muss und immer wieder führen die Spuren ins Moor … . Michael Holtkötter lässt seinen Debütkrimi im Oktober/November spielen und fängt so wunderbar die neblige, düstere Atmosphäre von Vennhues ein, welches in unmittelbarer Nähe zum Moor liegt. Anfangs lässt der Autor sich Zeit, um einem die Dorfbewohner wie auch das ländliche Leben in dem kleinen Dorf Vennhues vorzustellen. Und so lernt man ein Dorf kennen, das zwar in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist, der alte Kern der Einwohner aber immer noch eng zusammenhält und die ihr Dorf gegenüber negativen Einflüssen von außen zu verteidigen wissen. Und so hat auch Hambrock, obwohl der Kommissar aus Vennhues kommt, einen schweren Stand bei seinen Ermittlungen. Immer wieder bekommt er nur eine Aussage, nämlich das Peter den aktuellen Mord begangen haben muss und wenn nicht er, dann ein Fremder, denn ein Vennhueser macht so etwas nicht. . So gestalten sich die Ermittlungen anfangs zögerlich, zumal wirklich alle Spuren auf Peter deuten, doch war er es wirklich? Eigentlich mag man es nicht glauben, da man den Schiffsingenieur im Lauf des Krimis recht gut kennen lernt, allerdings scheint er auch ein Geheimnis zu haben. Also war er es vielleicht doch, zumal eigentlich niemand anderes in Frage käme. Jedoch gibt es schon einige Merkwürdigkeiten im Dorf, die dazu führen könnten, dass der eine oder andere Einwohner vielleicht doch einen Grund für den Mord hätte. Durch diese Fragen, welche man sich ständig stellt, entwickelt der Krimi anfangs erst eine gewisse Grundspannung und Neugier beim Lesen, um dann mit der Zeit richtig anzuziehen. Und die düstere, unheimliche Atmosphäre, welche durch häufigen Erwähnungen des Moors ausgelöst wird, ist eigentlich noch so das I-Tüpfelchen beim dem Krimi. . Seinen Protagonisten Bernhard Hambrock zeichnet der Autor sehr authentisch. Hambrock ist ein Mann um die Vierzig, um die Hüften schon etwas rund, verheiratet, sympathisch, etwas eigensinnig und stellenweise recht unkonventionell in seiner Arbeit. Überzeugend gelungen finde ich zum einen die Darstellung der Dorfbewohner, auch wenn hier vielleicht das eine oder andere Klischee herangezogen wird. Zum anderen ist der Charakter von Peter Bodenstein komplex dargestellt. Er wird einem fast augenblicklich sympathisch, man verfolgt seine Gedanken, seine zwiespältigen Gefühle und doch kann man sich bis zum Schluss nie so ganz sicher sein, ob er nicht vielleicht doch für die zwei Morde verantwortlich ist. . Fazit: Ein gelungenes Krimi-Debüt mit einer komplexen, spannenden und atmosphärisch dicht umgesetzten Story und einem sehr menschlich agierenden Kommissar.

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