Stefan Holtkötter Die dunklen Lichter der Stadt

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Inhaltsangabe zu „Die dunklen Lichter der Stadt“ von Stefan Holtkötter

Der junge Kommissar Sven Maalouf, der sich aus sozialschwachen Verhältnissen hochgearbeitet hat, bekommt überraschend vom stellvertretenden Polizeipräsident einen Job in der Mordkommission angeboten. Der Karrieresprung hat jedoch einen Haken: Als Gegenleistung soll er seine zukünftige Partnerin überwachen – die aus reichem Hause stammende Rosa Bertram. Zur gleichen Zeit wird eine drogenabhängige junge Frau von einem Bus überfahren. Alles sieht nach einem Unfall aus, wäre da nicht die Zeugenaussage einer verrückten Obdachlosen, die von einem dunklen Kapuzenmann berichtet. Kurz darauf gibt es einen weiteren Toten. Auch hier hat ein Zeuge einen Kapuzenmann beobachtet. Maalouf kämpft fortan an zwei Fronten. Er muss nicht nur herausfinden, welches Interesse die hohen Beamten an seiner Partnerin haben, sondern befürchtet auch, dass es bald weitere Opfer geben wird. (Quelle:'E-Buch Text/29.11.2016')

Das Buch lies mich sprachlos zurück.

— JustOneMorePage
JustOneMorePage

Spannend, unterhaltsam und fassettenreich

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Ein gelungener Krimi, der bis zum Schluss spannend bleibt.

— claireb
claireb

Ein gelungener, temporeicher Krimi mit Gesellschaftskritik und einem ungewöhnlichen Ermittlerpaar.

— BuchNotizen
BuchNotizen

Absolut empfehlenswert

— dartmaus
dartmaus

Fesselnder Krimi mit überraschenden Wendungen!

— mabuerele
mabuerele

Genialer Berlinkrimi mit einem absolut sympathischen Ermittlerteam und hohen Spannungsbogen:)

— Tine13
Tine13

Lesenswert! Spannender Krimi und tolles Ermittlerteam in der Kulisse Berlin.

— Gina1627
Gina1627

Schauplatz Berlin und eine spannende, fesselnde Krimiunterhaltung und interessantem Team

— Ladybella911
Ladybella911

richtig toller Krimi aus Berlin, der einem bis kurz vor Ende auf die falsche Fährte lockt!

— vronika22
vronika22

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Wildfutter

kurzweilig und unterhaltsam

StephanieP

Gray

Obwohl es sich hierbei um einen Kriminalroman handelt, ist dieses Buch doch überraschend lustig.

Leseratte18

Schockfrost

Genial und hyperspannend! Macht Lust auf mehr.

stzemp

Ich soll nicht lügen

Sehr packend, man rätselt bis zum Ende, wer nun die Wahrheit sagt und wer lügt. Jedoch mir ein bisschen zu verworren.

Steffinitiv

Der Totensucher

Spannend ohne Längen mit sympathischen Protagonisten. Für meinen Geschmack etwas zu actionbeladen, dennoch klare Leseempfehlung

antonmaria

Kalter Schnitt

Durchweg spannend!

Kathleen1974

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  • Mein Leseeinruck

    Die dunklen Lichter der Stadt
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    23. March 2017 um 08:46

    Auch bei diesem Buch erfolgt mein Leseeindruck wieder von außen nach innen. Das dunkle Cover lässt den Kiosk in strahlendem Licht wirken. Offensichtlich spielt wohl dieser Laden eine Rolle im Krimi. Der Titel und die Farbgestaltung passen m.E. sehr gut ins Genre.Es ist zwar kein Preis aufgedruckt, aber Recherchen zufolge, kostet es 9,90 €. Für 330 Seiten ein angemessener Preis. Dann der Prolog, der bereits atemberaubend ist. Wer war diese Frau? Und warum gerade sie? Der 26jährige, frischgebackene Kriminalhauptkommissar Sven Maalouf und seine Kollegin Kriminalhauptkommissarin Rosa Bertram sind das neue Ermittlerteam. Jedoch ist da eine ganz bestimmt Sache. Denn Maalouf hat von seinem Chef den Auftrag erhalten, Bertram zu beobachten.Während er jedoch noch über seinen Auftrag nachdenkt, gibt es eine Tote. Von einem Bus überfahren. Obwohl der Fall eigentlich nicht von den beiden Ermittlern bearbeitet wird, untersuchen sie dennoch den Tatort. Eine Zeugin gibt an, dass sie gesehen hatte, wie das Unglück geschah. Dabei war ihr eine Person aufgefallen: Der Tod.Kurz danach gibt es einen weiteren Todesfall. Und auch hier lautet die Täterbeschreibung: Der Tod. Der Autor versteht es sehr geschickt, kleine Hinweise in die Story einzuflechten. Sei es zu Maaloufs Privatleben, das Bespitzeln der Kollegin, oder aber der Tathinweise. Nie erscheint es zu viel oder zu aufdringlich. Stellenweise hatte ich sogar etwas Mitleid, als ich von Maaloufs Kindheit gelesen habe. Die Mutter abgehauen, der Vater ein Krimineller. Gut, dass es Sven aus diesem Sumpf geschafft hat.Durch die detaillierten Beschreibungen, konnte ich mir ein Bild der Protagonisten und dem Umfeld machen. Ein Bild, das mir, zugegebenermaßen, nicht immer gefallen hat. 😃 Fazit: Der Autor hat es geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite für diesen Krimi zu begeistern. Spannend, unterhaltsam und fassettenreich - einfach toll.Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung.

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  • Ein spannender Berlin-Krimi

    Die dunklen Lichter der Stadt
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    21. March 2017 um 13:58

    Der junge Kommissar Sven Maalouf stammt nicht aus den besten Verhältnissen. Aber er hat es geschafft und ist Kriminalkommissar. Dann erhält er sogar ein Jobangebot zur Mordkommission, dafür aber soll er seine Kollegin Rosa Bertram ausspionieren. Eine junge Drogensüchtige wird von einem Bus überfahren. Es sieht nach einem Unfall aus, aber ein Obdachloser hat jemanden mit Kapuze gesehen. Als es dann wieder einen Toten gibt, bei dem ein Zeuge einen Kapuzenmann gesehen hat, kann man wohl nicht mehr von Unfall ausgehen. Dieser Berlin-Krimi lässt sich sehr gut und flüssig lesen und bringt eine authentische Atmosphäre rüber. Für Sven Maalouf ist es gar nicht einfach in seinem neuen Job. Im Auftrag von Vizepräsident Kowalsky soll er seine Kollegin im Auge behalten und gleichzeitig auch noch die Mordserie klären. Rosa Bertram stammt im Gegensatz zu ihm aus gutem Hause, trotzdem scheint man in der Führungsetage der Polizei ein Problem mit ihr zu haben.   Ich mochte sowohl den ehrgeizigen Sven Maalouf als auch die engagierte Rosa Bertram. Rosa ist sehr direkt, während Sven eher einfühlsam wirkt, also in Kombination ist das einfach perfekt. Natürlich müssen sich die beiden erst aneinander gewöhnen, aber sie sind ein tolles Team. Spannung ist von Anfang an da und es gibt immer wieder überraschende Wendungen, so dass die Spannung auch bis zum Ende gehalten wurde. Es hat Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen und ich hätte nichts dagegen, auch weitere Bücher mit diesem Ermittler-Duo zu lesen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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    • 2273
  • Die Herkunft ist nicht alles.

    Die dunklen Lichter der Stadt
    claireb

    claireb

    19. February 2017 um 11:34

    "Die dunklen Lichter der Stadt" ist ein wirklich gelungener Krimi. Die Hauptfiguren könnten kaum unterschiedlicher sein. Auf der einen Seite Sven, ein junger Polizist aus ärmeren Verhältnissen mit einem kriminellen Vater, wird durch einen Deal zur Mordkommission versetzt. Er soll seine Kollegin beobachten. Auf der anderen Seite Rosa, eine junge Polizisten mit gelegentlichen Alleingängen und einem reichen Elternhaus . Konflikte sind bei diesem Ermittlerpaar vorprogrammiert. Die Geschichte entfaltet sich in einem schönen Tempo. Neben der Erittlungsarbeit passiert auch noch einiges zwischen den Figuren, sodass nicht nur der Leser die Figuren,sondern sich auch die Figuren untereinander kennenlernen. Es stellt sich immer wieder die Frage, wer wem eigentlich vertrauen kann.  Stefan Holtkötter hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich gut lesen lässt.  Ich kann "Die dunklen Lichter der Stadt" nur empfehlen!

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  • Toller Krimi

    Die dunklen Lichter der Stadt
    Simi159

    Simi159

    08. February 2017 um 20:44

    Sven Maalouf hat sich trotz seiner trotz seiner Herkunft aus einer sozial schwachen Familie mit einem kriminellen Vater zum Kriminalkommissar hochgearbeitet. Der Vizepräsident der Kriminalpolizei hat ihm persönlich seinen neuen Job bei der Mordkommission verschafft. Für Sven sein Traumjob, allerdings erwartet Vizepräsident Kowalsky eine Gegenleistung. Maalouf soll seine neue Partnerin, Rosa Bertram, ausspionieren und jede noch so kleine Verfehlung melden. Rosa kommt aus gutem Hause und  ist  die Tochter eines erfolgreichen wie bekannten Anwalts.  Doch sie hat ihren eigenen Kopf, auch bei diesem ersten Fall, den sie mit Sven lösen soll. Ein Mörder im Kapuzenpullover scheint wahllos Menschen zu töten. Zeugen beschreiben ihn als den Tod.... Fazit: Das ist ein ebenso spannender wie auch facettenreicher Krimi. ein Großteil der Spannung entsteht durch das ermittelnde Team, und durch die Lebensgeschichte von Sven Maalouf. Diese Kombination aus Ermittlungs- und Erzählpasagen, die Svens altes-wie auch neues Leben beleuchten, geben dem Krimi drive. Falsche Fährten, eine Handvoll möglicher Täter plus ein überraschendes Ende gibt es obendrauf.   Die Charakter sind gut beschrieben und wirken authentisch. Als Team sind Rosa und Sven toll, denn neben der unterschiedlichen Herkunft und den getauschten Geschlechter Rollen... Rosa -draufgängerisch, dominant und direkt...Sven - einfühlsam und emphatisch, passen sie sehr gut zusammen. Haben die gleiche Auffassung von wie sollte man Aufgaben- das Lösen des Falles angehen. Wenn es auch etwas dauert, bis beide das verstehen und aufeinander vertrauen und sich auf den Anderen Verlassen können.  Der Autor, Stefan Holtkötter, beschreibt alles nüchtern und schnörkellos. Berlin, die Schauplätze und Personen sowie deren Beweggründe wirken dadurch authentisch. Ein lesenswerter Krimi, mit tollen Ermittlern, die hoffentlich bald wieder einen Fall zu lösen haben.... Von mir gibt es 5 STERNE. 

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  • Ein ungewöhnliches Ermittlerduo aus Berlin

    Die dunklen Lichter der Stadt
    BuchNotizen

    BuchNotizen

    01. February 2017 um 19:22

    Gegensätzlicher könnte ein Ermittlerpaar nicht sein. Sven Maalouf hat sich aus prekären Familienverhältnissen bis zum Kriminalhauptkommissar hochgearbeitet. Seine Kollegin auszuspionieren schmeckt ihm überhaupt nicht und er überlegt, wie er das Problem lösen kann, ohne Rosa zu verraten. Im Team wird er eher zurückhaltend aufgenommen. Sein Chef beurteilt die Menschen nach seiner Herkunft und steht Maalouf sehr ablehnend gegenüber. Der Polizeivizepräsident Koslowski ist ein unangenehmer Zeitgenosse. Er genießt und demonstriert seine Macht, bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Rosa Bertram stammt dagegen aus der reichen Oberschicht, „eine verwöhnte Tochter aus reichem Haus“. Rosa Bertram ermittelt am liebsten im Alleingang und ihre Begeisterung über einen Partner hält sich in Grenzen. Sie ist eine exzellente Ermittlerin mit einer hohen Aufklärungsquote. In der Mordkommission ist sie eine Außenseiterin. Sie gilt als teamunfähig, impulsiv, unberechenbar und starrsinnig. Sie hat Probleme mit Hierarchien und Vorschriften. Rosa wird mir erst nach und nach sympathischer. Es ist spannend zu verfolgen, wie sich Maalouf und Rosa im Laufe der Ermittlungen zusammenraufen. Alle Charaktere sind gut gewählt und glaubwürdig umgesetzt. Die Herkunft und die daraus entstehende Chancenungleichheit zieht sich, wie ein roter Faden durch den Kriminalroman. Das wird besonders in den Passagen, in denen die „Problemschule“ eine Rolle spielt, deutlich. Der Handlungsort Berlin ist dafür gut gewählt da die gegensätzlichen Gesellschaftsschichten hier besonders heftig aufeinandertreffen. Die Story ist gut konstruiert und sehr spannend geschrieben. Ich hatte fast bis zum Schluss keine Ahnung, wer der Täter ist. Besonders gut gefallen haben mir die erfrischenden Dialoge zwischen Maalouf und Rosa. Ein gelungener, temporeicher Krimi mit Gesellschaftskritik und einem ungewöhnlichen Ermittlerpaar.

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    • 2
  • Spannender und fesselnder Kriminalroman

    Die dunklen Lichter der Stadt
    Maddinliest

    Maddinliest

    30. January 2017 um 18:27

    Trotz seiner jungen Jahre erhält der Kommissar Sven Maalouf die Gelegenheit in der ersehnten Mordkommission zu arbeiten. Die sich ihm bietende Chance hat allerdings einen Preis, er soll seine neue Kollegin Rosa Bertram beobachten und nach Möglichkeit über jede Art von Verfehlungen berichten. Mit dem schlechten Gefühl eines Spitzels begibt sich der Kommissar an seine neue Tätigkeitsstelle und wird auch direkt mit seiner Kollegin zu den Ermittlungen eines neuen Falles geschickt. Ein von Zeugen beobachteter Kapuzenmann soll einen Mord begangen haben. Rosa Bertram, die an der Version eines vermeintlichen Selbstmordes einer Drogensüchtigen zweifelt, stößt bei den untersagten Ermittlungen ebenfalls auf den rätselhaften Kapuzenmann. Es ergibt sich ein spannendes Szenario um die Aufklärung mehrerer Morde und der immer wiederkehrenden Frage, wer wen vertrauen kann... Stefan Holtkötter, der mich schon mit seinen Münsterland Krimis überzeugen konnte hat hier neue und sehr interessante Charaktere geschaffen. Sowohl Sven Maalouf als junger aufstrebender Kommissar, als auch Rosa Bertram als Polizistin aus Leidenschaft und aus gutem Hause konnten bei mir schnell Sympathiepunkte sammeln. Der temporeiche und hervorragend zu lesende Schreibstil des Autors haben mich zudem sofort in den Sog der Ermittlungen der Beiden gezogen und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand geben. Der Spannungs-bogen wird direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und durch Wendungen und die sehr spannende Konstellation der Ermittler unter-einander immer auf sehr hohen Niveau gehalten, um dann in einem überraschenden Finale zu enden. Der Unterhaltungswert des Buches lag aus meiner Sicht sehr hoch und ich hoffe, dass wir die Ermittler noch bei weiteren Fällen begleiten dürfen. Insgesamt ein rundum gelungener Kriminalroman, der mir einige spannende Stunden beschert hat, n ich ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann und mit fünf von fünf Sternen bewerte!!

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  • Leserunde zu "Die dunklen Lichter der Stadt" von Stefan Holtkötter

    Die dunklen Lichter der Stadt
    Stefan_Holtkoetter

    Stefan_Holtkoetter

    Hallo!Gerade ist mein neuer Krimi "Die dunklen Lichter der Stadt erschienen". Der Verlag hat sich erfreulicherweise bereit erklärt, 15 Exemplare zur Verfügung zu stellen - was bedeutet: Eine neue Leserunde auf Lovelybooks kann beginnen!!!Nachdem ich mit der letzten schon viel Spaß hatte, würde mich sehr freuen, wenn auch diese Leserunde zustande kommt! Natürlich werde ich sie aktiv begleiten! Also los geht's!Zum Inhalt: Der junge Kommissar Sven Maalouf, der sich aus sozialschwachen Verhältnissen hochgearbeitet hat, bekommt überraschend vom stellvertretenden Polizeipräsident einen Job in der Mordkommission angeboten. Der Karrieresprung hat jedoch einen Haken: Als Gegenleistung soll er seine zukünftige Partnerin überwachen – die aus reichem Hause stammende Rosa Bertram.  Zur gleichen Zeit wird eine drogenabhängige junge Frau von einem Bus überfahren. Alles sieht nach einem Unfall aus, wäre da nicht die Zeugenaussage einer verrückten Obdachlosen, die von einem dunklen Kapuzenmann berichtet. Kurz darauf gibt es einen weiteren Toten. Auch hier hat ein Zeuge einen Kapuzenmann beobachtet. Maalouf kämpft fortan an zwei Fronten. Er muss nicht nur herausfinden, welches Interesse die hohen Beamten an seiner Partnerin haben, sondern befürchtet auch, dass es bald weitere Opfer geben wird.Da meine Website gerade überarbeitet wird, verlinke ich mal zu Amazon für die Leseprobe fürs erste Kapitel:  https://www.amazon.de/dp/B01LCDO1ZIDie Leserunde soll am 10. Januar beginnen! Ich freue mich auf eure Bewerbungen und wünsche viel Glück bei der Verlosung!!Liebe Grüße

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    • 237
  • Rezension - Die dunklen Lichter der Stadt

    Die dunklen Lichter der Stadt
    glanzente

    glanzente

    28. January 2017 um 19:57

    Der Vizepräsident der Kriminalpolizei in Berlin bietet dem jungen Sven Maalouf eine Stelle in der Mordkommission. Als Gegenleistung soll der aus Neukölln stammende Kommissar seine neue KolleginRosa Bertram bespitzeln. Als der „Tod“ in der Stadt zuschlägt, beginnen die zwei zu ermitteln. Ein spannender Fall mit überraschender Wendung mit zwei Ermittlern die verschiedener nicht sein können.Eine klare Leseempfehlung und ich werde die Fortsetzung gerne lesen.

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  • Die dunklen Lichter der Stadt

    Die dunklen Lichter der Stadt
    dartmaus

    dartmaus

    24. January 2017 um 09:13

    Das Cover des Buches ist der Hammer. Und es ist absolut passend zum Titel. An solchen Covern kann ich nicht vorbeigehen, ohne wenigstens den Klappentext gelesen zu haben. Zum Inhalt: Sven Maalouf kommt als neuer Kollege zur Mordkommission. Sein neuer Chef macht ihm vom ersten Moment klar, was er von ihm hält und das er ihn eigentlich nicht im Team haben möchte. Auch seine neue Kollegin macht es Sven mit ihren eigenmächtigen Aktionen nicht einfach. Doch die beiden müssen einen Mord aufklären. Während der Ermittlungen mit einem weiteren Mord, tauchen für Sven die Gespenster der Vergangenheit wieder auf. Denn auch sein Vater gerät ins Visier der Ermittlungen. Meine Meinung: Ein wirklich gelungenes Buch rund um das neue Ermittlerteam Sven und Rosa. Sven hat mich vom ersten Moment an fasziniert, da er bewiesen hat, auch wenn man von ganz unten kommt, kann man sich mit Fleiß hoch arbeiten. Besonders gut gefallen hat mir aber auch der Schauplatz Berlin, der von Stefan Holtkötter sehr bildhaft und realistisch beschrieben wird. Auch die Einblicke in die Jugend der beiden Ermittler hat mir gut gefallen, da man so viele Verhaltensweisen der beiden besser versteht. Der Schreibstil ist vom ersten bis letzten Moment flüssig, interessant und wahnsinnig spannend. Bis fast zur letzten Seite hat man nicht wirklich Ahnung wer der eigentliche Täter ist. Immer wieder hat man einen anderen Verdächtigen im Auge. Das Ende des Buches und die Lösung des Falls sind sehr überraschend, ebenso das Motiv. Mein Fazit: Ein durchweg gelungener Krimi mit einem neuen Ermittlerduo, wo ich nur hoffen kann, das es bald eine Fortsetzung gibt.

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  • Spannend bis zur letzten Zeile

    Die dunklen Lichter der Stadt
    mabuerele

    mabuerele

    22. January 2017 um 21:28

    „...Maalouf fühlte sich wie eine Fliege, die völlig unbedarft in die Klebefalle einer fleischfressenden Pflanze geflogen war. Noch ehe sie begriff, was passierte, gab es schon kein Entkommen mehr...Irgendwie würde er die Spielregeln zu seinen Gunsten ändern müssen...“ Im Prolog wird eine Frau vor den Bus gestoßen und stirbt. Dann wechselt die Geschichte ins Zimmer des Polizeivizepräsidenten Koslowski. Er hat Kriminalkommissar Sven Maalouf zu sich bestellt, um ihn zur Beförderung zu gratulieren und ihn eine Stelle in der Mordkommission anzubieten. Die Sache aber hat einen Haken. Sven soll dort ein Auge auf Rosa Bertram haben. Damit sitzt er zwischen allen Stühlen. Lehnt er ab, darf er im Diebstahldezernat versauern. Dann ist seine Karriere bei der Polizei vorbei. Obiges Zitat bezieht sich auf genau die Situation. Sven nimmt die Abordnung an. In der Mordkommission platzt er bei seiner Ankunft in eine Besprechung. Der Fall des Prologs wird gerade als Unfall zu den Akten gelegt. Nur Rosa lehnt sich dagegen auf. Sie glaubt an Mord. Der Autor hat einen fesselnden und gekonnt gestrickten Kriminalroman geschrieben. Das geht schon mit den kreierten Kriminalisten los. Sven Maalouf hat seine Ausbildung mit Bestnoten abgeschlossen. Doch seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein, denn sein Vater steht auf der anderen Seite des Gesetzes. Man könnte es auch krasser formulieren: Sie wird ihn immer wieder unter die Nase gerieben. Sven ist es gelungen, sich hochzuarbeiten und das Kiez der Kindheit zu verlassen. Nicht ohne Grund hat Koslowski ihn für seine Intrige ausgesucht, denn er kennt die familiären Verhältnisse. Im Gegensatz dazu stammt Rosa Betram aus reichem Haus. Ihr Vater hat eine renommierte Anwaltskanzlei. Rosa selbst hat ihren eigenen Kopf und setzt sich auch einmal über geltende Regeln hinweg. Im Team hat sie wegen ihres Auftretens keinen leichten Stand. Partnerschaftliches Arbeiten liegt ihr nicht besonders. Der Schriftstil des Romans lässt sich angenehm lesen. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehören die Dialoge zwischen Rosa und Sven. Sie schenken noch nichts, lernen aber einander zu vertrauen. Die Handlungsorte werden gut beschrieben. Als es einen weiteren Toten gibt, glaubt Rosa an Zusammenhänge. Und plötzlich fällt ein Name, den Sven aus seiner Kindheit kennt. Der Autor hält den Spannungsbogen konstant hoch und lässt mich als Leser gern in die Irre laufen. Dabei ist es günstig, dass ich immer von gleichem Wissensstand bin wie die Kriminalisten. Gut gefallen hat mir, dass sich sowohl Sven als auch Rosa zu den Vater begleiten durfte. Hier werden die Wurzeln aufgedeckt, die das Verhalten der beiden prägen. Plötzlich zeigen sich Gemeinsamkeiten, obwohl das Milieu nicht gegensätzlicher sein könnte. Ganz nebenbei braucht Sven eine geschickte Hinhaltetaktik für Koslowski. Unterschwellig steckt in dem Roman eine Menge an Gesellschaftskritik. Es geht nicht nur um bestechliche Beamte, sondern um Chancenungleichheit in unserer Gesellschaft. Das Cover mit dem beleuchteten Kiosk in der dunklen Stadt wirkt geheimnisvoll. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das lag nicht nur an der spannenden Handlung und den agierenden Kriminalisten, sondern auch am überraschenden Motiv und an der dahintersteckenden Lebensgeschichte. Ich möchte ausnahmsweise mit einem Zitat enden, das mich betroffen gemacht hat. Um nichts zu verraten, lasse ich den Namen weg: „...(Er) wollte die richtige Seite wählen, aber er hatte keine Chance. Für ihn galt: Wer unten ist, muss unten bleiben...“

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    • 7
  • Am Ende kommt alles anders als gedacht

    Die dunklen Lichter der Stadt
    Tine13

    Tine13

    22. January 2017 um 16:06

    Sven Maalouf (26) wird überraschenderweise als jüngster Kriminalkommissar in die Mordkommission versetzt. Sein geheimster Traum wird plötzlich wahr, doch die Sache hat einen Haken! Er soll im Gegenzug dafür seine Kollegin Rosa Bertram ausspionieren und dem Polizeivizepräsidenten persönlich Meldung machen....Zähneknischend willigt Maalouf ein, er hat einfach keine Wahl!Im Mordkommissariat angekommen stößt Sven gleich auf Gegenwind, sein neuer Chef ist überhaupt nicht angetan über den Neuen und seinen Background. Denn Sven kommt von ganz Unten, sein Vater ein Krimineller und von der Mutter alleingelassen hat er sich aber für die Seite der Guten entschieden. Sven wird sogleich Rosa als Partner zugeteilt, eine taffe, schwierige und kompromisslose Schönheit, die auf ihrem Instinkt vertraut und schon gerne mal übers Ziel hinausschießt....! Das bemerkt Maalouf schon gleich von Beginn an. Verbissen verfolgt Rosa einer Spur und bringt Sven so langsam zur Verzweiflung;) Eigentlich sollen die beiden doch einen ganz anderen Mordfall aufklären.....wohin wird das noch das führen, soll er sie gleich verraten und bloßstellen!? Eigentlich sind sie ja ein gutes Team und als sich eine ganz und gar überraschend Spur auftut, kommt Sven immer mehr in einen Gewissenskonflikt......Mit "Die dunklen Lichter der Stadt" hat der Autor Stefan Holtkötter hat einen ganz großartigen und absolut spannender Krimi geschaffen. Vor der Kulisse Berlins lässt er seine Ermittler aufmarschieren. Der junge Kommissar aus dem Kiez und die adrette Kollegin aus dem noblen Zehlendorf. Während sich die beiden Partner annähern, kann man sich köstlich über ihre Dialoge amüsieren....Welten prallen aufeinander;) Doch neben all den persönlichen Konflikten und Problemen treten die Fälle keinesfalls in den Hintergrund. Atemlos verfolgt man die Handlung....wer könnte nur dieser verflixte Mörder im Kapuzenpullover sein !? Geniales Personenpuzzle, das auch ganz am Ende noch für überraschende Momente sorgt! Flüssig und rasant geschrieben, gefällt mir der Schreibstil ausnehmend gut. Sowohl die Polizeiarbeit, sowie die Örtlichkeiten und alle vorhandenen Charakter wirken authentisch und perfekt beschrieben.Ein toller Krimi, hat mir supergut gefallen! Spannend bis zur letzten Seite, absolute Leseempfehlung meinerseits:)

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  • Leseempfehlung! Ein Krimi den du nicht mehr aus der Hand legen kannst!

    Die dunklen Lichter der Stadt
    Gina1627

    Gina1627

    22. January 2017 um 13:45

    Schauplatz Berlin, mysteriöse Morde, tolles Ermittlerteam und ein unvorhersehbares Ende. Ein Buch, dass ich nicht mehr  aus der Hand legen konnte! Stefan Holtkötter hat mich mit seinem Buch direkt ins Lesefieber versetzt. Sein Schauplatz ist Berlin   mit allen seinen Klichees. Während seiner Geschichte  gewährt er uns Einblicke in die Welt  der ärmeren und  benachteiligten  aber auch der reichen Einwohner. Seine Hauptprotagonisten Sven Maalouf und Rosa Bertram verkörpern diese Schichten perfekt. In ihrem ersten gemeinsamen Ermittlungsfall müssen sie einem Mörder auf die Schliche kommen, der als Kapuzenmann daherkommt. Er zeichnet seine Opfer und Tatorte. Was steckt  wohl dahinter?  Ein wirklich spannender Krimi, bei dem der Autor die Leser immer wieder in die Irre führt! Stefan Holtkötter hat einen spannenden und leicht zu lesenden Schreibstil. Mit Raffinesse schafft er es, sich direkt mit seinen  Darstellern anzufreunden und zusammen mit ihnen in die Story einzutauchen. Sven Maalouf hat sich aus seiner schwierigen Vergangenheit zum  Kriminalkommissar der Mordkommission hochgearbeitet. Er ist ein rechtschaffender, hilfsbereiter,  ehrgeiziger und liebenswerter Charakter.  Nicht  ganz uneigennützig geschah seine Ernennung durch den stellvertretenden Polizeipräsidenten. Sven wurde von ihm als“ Spielfigur aufs Feld“  gesetzt um seine Interessen durchzubringen. Er verlangt von ihm, seine Kollegin Rosa Bertram zu bespitzeln und ihm  Bericht zu erstatten. Die ganze Zeit fiebert man mit ihm mit. Kann er den Druck aushalten und findet er einen Weg  aus dieser Erpressung! Rosa Bertram ist das Töchterchen aus reichem Haus, die nicht in die Fußstapfen des Familienimperiums einsteigen will, sondern ihre Berufung in der Polizeiarbeit findet. Sie ist frech, erfrischend, draufgängerisch, hat einen guten Instinkt und arbeitet nicht immer mit legalen Mitteln. Eine tolle Kombination aus hübschem Modell und taffer Polizistin. Beide zusammen sind ein erfrischendes Ermittlerteam! Eine spannende Jagd mit interessanten Nebendarstellern und gut beschriebenen Schauplätzen in Berlin beginnt.  Mit „Die dunklen Lichter der Stadt“ hat mich Stefan Holtkötter voll überzeugt und begeistert. Für mich war es das erste und bestimmt nicht das letzte Buch des Autors. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir noch mehr Fälle von diesem Ermittlerteam lesen dürften!   Ich vergebe verdiente 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung für diesen tollen Krimi!

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  • BerlinKrimi mit spannender, fesselnder Story bis zum Ende

    Die dunklen Lichter der Stadt
    Ladybella911

    Ladybella911

    21. January 2017 um 11:47

    Mit nur 26 Jahren wird Sven Maalouf KHK, aus dem Einbruchsdezernat in die Mordkommission berufen und findet sich dort mit Rosa Bertram, seiner neuen Partnerin, wieder. Das passt nicht jedem, sein Vorgesetzter hat Vorbehalte, da Sven aus einer sozial bedenklichen Familie stammt, sein Vater war lange Zeit im Gefängnis, und außerdem ist Beckmann sauer, weil ihm Sven sozusagen aufs Auge gedrückt wurde, das lässt er ihn spüren. In diesem Team treffen sich zwei Ermittler, wie sie gegensätzlicher nicht sein können, denn Rosa Bertram kommt aus einer sehr vermögenden Familie, könnte in der renommierten Anwaltskanzlei ihres Vaters Karriere machen. Mehr als einmal hinterfragt Sven für sich selbst ihre Motivation, ausgerechnet in dieser Abteilung und bei der Kripo zu arbeiten, denn Rosa hat ungewöhnliche Ermittlungsansätze, die aber letztendlich dennoch erfolgversprechend sind. Ein pikantes Detail: Sven bekommt von höherer Stelle die Anweisung, seine Partnerin auszuspionieren, irgendwem liegt daran, sie von der Polizeiarbeit auszuschließen. Aber Wem, und Warum? Nichtsdestotrotz raufen sich die beiden sympathischen Ermittler zusammen und sind auch schon gleich in eine rätselhafte Mordserie verwickelt. Es geht um den Kapuzenmann, Zeugen bezeichnen ihn als den „Tod“ Die spannende Ermittlungsarbeit führt uns durch ganz Berlin, die Schauplätze sind sehr lebendig beschrieben, sodass man ein gutes Gefühl für die Situation bekommt. Auch die Charaktere der beiden Protagonisten erscheinen schlüssig und bildhaft durch ihre Handlungen und Gedanken. Von Anfang bis zum Ende besticht diese Geschichte durch ihren klaren, schnörkellosen Schreibstil mit einer sich aufbauenden Spannung, die einen bis zum wirklich sehr überraschenden Ende nicht loslässt. Ich habe mich mehrmals in die falsche Richtung verbissen, hatte großes Mitleid, habe mitgefiebert und erst kurz vor Schluss Gewissheit über den Täter und sein Motiv. Das ist wirklich sehr gekonnt gemacht und so soll ein richtiger Krimi sein, der mich fesselt. Ich würde mich über eine Fortsetzung mit diesen beiden sympathischen Ermittlern freuen. Mein Fazit: Lesen

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  • Toller Berlinkrimi, der bis zum Ende spannend war!

    Die dunklen Lichter der Stadt
    vronika22

    vronika22

    20. January 2017 um 23:15

    Inhalt:Sven Maalouf stammt aus einer sozial schwachen Familie. Er ist ohne Mutter aufgewachsen und sein Vater war im Gefängnis. Trotzdem hat Sven es geschafft und wurde Kriminalkommissar. Nun wird er sogar zur Mordkommission befördert. Allerdings soll er die Kollegin Rosa Bertram, mit der er zusammenarbeitet, ausspionieren und anschwärzen. Rosa Bertram ist das Gegenteil zu Sven. Sie hatte als Anwaltstochter eine behütete Kindheit und sollte eigentlich die Kanzlei ihres Vaters übernehmen.Doch kaum ist Sven in der Mordkommission kommt er kaum dazu ein Auge auf Rosa zu haben, da mehrere Morde passieren: Der "Tod" in Form eines Mannes im schwarzen Kapuzenpulli schlägt zu....Meine Meinung:Bei diesem Buch handelt es sich um einen Krimi, der in Berlin spielt. So wird Berlin sehr schön und authentisch beschrieben.Vor allem die sozialen Brennpunkte und das soziale Milieu werden sehr  gut dargestellt. Das gibt dem Krimi meiner Meinung nach noch zusätzliche Tiefe, da das Buch wirklich auch gesellschaftskritisch ist. Ich fand es toll zu sehen, wie die beiden total unterschiedlichen Hauptcharaktere Sven und Rosa sich zusammenraufen mussten, und wie unterschiedlich doch ihre Kindheit war. Trotzdem sind sie nun beide beruflich am gleichen Punkt angelangt.Zusätzlich zum Hauptplot mit den Morden und der Mordermittlung gab es noch den Nebenstrang mit der Geschichte, dass Sven seine Partnerin ausspionieren sollte. Dies war fast nochmal ein Krimi für sich und man wusste bis kurz vor Schluss nicht den Hintergrund dafür.Der Krimi ist toll geschrieben. Schon der Prolog hat mir eine Gänsehaut verursacht und dann blieb es wirklich spannend bis zum Schluss. Man konnte das Ende wirklich nicht vorhersehen und es gab immer wieder Überraschungen und Wendungen. Lange Zeit habe ich mich auf eine falsche Fährte locken lassen und für den "falschen" gezittert. Wirklich erstaunlich, wie es Stefan Holtkötter geschafft hat, mich so zu täuschen.Abgesehen von dem tollen Spannungsbogen, der bis zum Ende erhalten geblieben ist, so hat mir auch der Schreibstil des Buches richtig gut gefallen.Eigentlich sollte man gar nicht so viel darüber schreiben, ich denke diesen Krimi sollte man einfach gelesen habe.Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung um das sympathische Ermittlerduo Sven und Rosa geben wird.

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