Stefan Holtkötter Fundort Jannowitzbrücke

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Inhaltsangabe zu „Fundort Jannowitzbrücke“ von Stefan Holtkötter

Auf einem Parkplatz an der Jannowitzbrücke wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – das jüngste Opfer eines Berliner Serienmörders. Während die Ermittlungen auf der Stelle treten, befasst sich Kommissar Michael Schöne mit der Familie der Toten. Wissen die trauernden Angehörigen mehr über die Tat, als sie zugeben wollen? Erst spät entdeckt Schöne die wahren Zusammenhänge. Wird er den nächsten Mord noch abwenden können?

Fazit: Wohldurchdachter, spannend erzählter Berlin-Krimi, dessen Protagonisten noch Potential nach oben haben.

— Bellexr
Bellexr

tolles Berlin-Flair, spannend, kurzweilig, abwechslungsreich - bitte mehr davon!

— Saari
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  • Ein Serienmörder in Berlin

    Fundort Jannowitzbrücke
    Bellexr

    Bellexr

    28. December 2014 um 13:04

    An der Jannowitz-Brücke wird die Leiche einer jungen Frau aufgefunden und der Modus Operandi weist auf den ersten Blick auf die Tat des „Würgers von Pankow“ hin, dem schon mehrere junge Frauen in den letzten Monaten zum Opfer gefallen waren. Doch obwohl die DNA des Täters am Tatort festgestellt wird, stellen die Ermittler bei dem Tathergang einige Ungereimtheiten fest. Der Berliner Kommissar Michael Schöne ist mit dem Fall befasst und ermittelt im Umfeld des Opfers. Rätsel gibt ihm dabei das Verhalten der Schwester der Ermordeten auf.   Eine besorgte Mutter meldet ihre 18-jährige Tochter als vermisst. Doch da die junge Frau kaum eine Stunde verschwunden ist, wird die Polizei noch nicht aktiv. Allerdings soll sich das ungute Gefühl der Mutter bald bewahrheiten. Bettina, die in einer Burger-Filiale arbeitete, wird erwürgt unter der Jannowitz-Brücke in Berlin aufgefunden. Da die Tatumstände auf den „Würger von Pankow“ hinweisen, wird Kommissar Michael Schöne zum Tatort gerufen. Der Berliner Polizist ist einer der Letzten, der noch der Soko angehört, die mit den ersten Morden des Serientäters ins Leben gerufen wurde.   Michael Schöne ist ein eigenwilliger Ermittler, der gerne unkonventionelle Wege einschlägt, nicht gerade zur Pünktlichkeit neigt und damit die Geduld seines Vorgesetzten auf eine harte Probe stellt und zudem noch mit privaten Problemen beschäftigt ist. Und teamfähig kann man Schöne auch nicht gerade bezeichnen, er folgt hier mehr seinem Instinkt und lässt dann auch gerne mal seine Kollegin allein die Befragungen der dem Tatort angrenzenden Bewohnern durchführen.   Die Story des Berlin-Krimis, welcher der erste Band der Michael-Schöne-Reihe ist, beginnt sehr zügig und packend. Die dichte Erzählweise, die auch für reichlich Spannung sorgt, zieht sich durch den gesamten Krimi. Auch entwickelt sich der Mordfall stimmig, die Story überzeugt mit einigen interessanten Wendungen und der einen oder anderen falschen Spur und bleibt bis zum Schluss hin unterhaltsam und fesselnd erzählt.   Einzig die Protagonisten des Krimis bleiben im ersten Band noch ein wenig auf der Strecke, versprechen aber einiges an Potential. So wirken sie durch die Bank weg alle ein wenig blass und wurden für mich noch nicht so richtig greifbar, obwohl Stefan Holtkötter gerade mit seinem Kommissar Schöne einen sehr interessanten, ausbaubaren Charakter geschaffen hat, der eindeutig viele Ecken und Kanten hat.   Fazit: Wohldurchdachter, spannend erzählter Berlin-Krimi, dessen Protagonisten noch Potential nach oben haben.

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  • Rezension zu "Fundort Jannowitzbrücke" von Stefan Holtkötter

    Fundort Jannowitzbrücke
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    09. February 2013 um 01:13

    Unter der Jannowitzbrücke wird eine ermordete junge Frau gefunden. Sie ist ein weiteres Opfer des „Würgers von Pankow“, eines Serienmörders, dessen DNA an der Toten gefunden wird. Kommissar Michael Schöne befasst sich mit seiner ganz eigenen Art der Ermittlungsarbeit mit der Familie der Toten. Bei seinen Vorgesetzten macht er sich dabei nicht gerade beliebt. Er kommt ständig zu spät zu Besprechungen, ist unkonzentriert und setzt sich über Weisungen hinweg. Aber seine emotionale Herangehensweise, die von seinen Kollegen belächelt wird, ist erfolgreich, auch wenn sie chaotisch erscheint. Chaotisch ist auch das Privatleben des Kommissars, der in der Kindheit ein Trauma erlitten hat, das ihn bis heute umtreibt. Er ist ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau eingegangen, die ihren Mann nicht verlassen will, und hat sich leider in sie verliebt. Als ein weiterer Mord geschieht, wird der Fall auch für Michaels Kollegin Anna hoch emotional. Und der Mörder wird nicht nur von der Polizei gesucht. Der ruhige Krimi, der sich auf seine Charaktere und die psychologischen Hintergründe konzentriert, nimmt zum Ende hin ziemlich an Fahrt auf und gipfelt in einem spannenden Showdown. Ich finde vor allem den Protagonisten sympathisch. Dass hier einmal die Probleme von Geliebten umgedreht werden und zur Abwechslung einmal einen Mann betreffen, hat mir gefallen. Stefan Holtkötter kann nicht nur, wie in seiner anderen Krimi-Reihe, die westfälische Provinz treffend beschreiben, sondern auch die ganz besondere Atmosphäre Berlins lebendig werden lassen.

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  • Rezension zu "Fundort Jannowitzbrücke" von Stefan Holtkötter

    Fundort Jannowitzbrücke
    Jens65

    Jens65

    20. May 2008 um 13:55

    Ein Berlin Krimi der Sonderklasse . Es gibt ja bereits etliche Berlin-Krimis, aber dieser ist angenehm anders: Eine aus wechselnden Perspektiven spannend erzählte Geschichte, die ohne großen Schnickschnack auskommt. Auch wer Berlin kaum kennt, kann sich die düsteren Orte der Hauptstadt in diesem Buch lebhaft vorstellen. Viele verschiedene Charaktere werden gut eingeführt und detailliert beschrieben. Holtkötters Debüt ist ein klassischer, aber moderner Kriminalroman. Sorgfältig recherchiert, interessante Schauplätze, durchgezeichnete Charaktere. Spannung ab der ersten Seite, die durch die hohe Erzählgeschwindigkeit nie nachlässt.

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