Stefan Holtkötter Schneetreiben

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Inhaltsangabe zu „Schneetreiben“ von Stefan Holtkötter

Innerhalb kurzer Zeit versinkt ein ganzer Landstrich im Schnee. Bäume knicken wie Streichhölzer um, die Stromversorgung bricht zusammen, Straßen und Schienennetze sind unpassierbar. Das Nest Birkenkotten ist wie viele andere Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Mit dem Unterschied, dass hier kürzlich ein bestialischer Mord passiert ist und die Spur eines entflohenen Vergewaltigers in die ländliche Idylle führt. Hauptkommissar Hambrock, durch einen Zufall mit eingeschneit, bleibt nicht viel Zeit, um den Mordfall aufzuklären. Denn jeden Moment kann der Täter wieder zuschlagen … In seinem packenden Münsterland-Krimi zeichnet Stefan Holtkötter eine nur scheinbar idyllische Welt, hinter der sich Abgründe auftun.

Leicht zu lesender Regionalkrimi

— glanzente

Fazit: Spannender Krimi mit einer vielschichtigen Story & das ganze versehen mit reichlich Lokalkolorit und glaubhaft agierenden Charakteren

— Bellexr

Spannend und atmosphärisch dicht, nicht nur für Münsterländer

— Eberhardter

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    Schneetreiben

    Bellexr

    07. October 2013 um 20:03

    Ein Vergewaltiger ist aus der Justizvollzugsanstalt ausgebrochen und wahrscheinlich auf den Weg in sein Heimatdorf Birkenkotten. Da Hauptkommissar Bernhard Hambrock in der Nähe der Ortschaft aufgewachsen ist, macht er sich auf den Weg nach Birkenkotten, um die Adoptivmutter von Martin, dem entflohenen Vergewaltiger, zu befragen. Doch Martin hat sich bei ihr nicht gemeldet. Kaum zurück in Münster wird die Kripo Münster wieder nach Birkenkotten gerufen. Eine junge Frau wurde an der Bushaltestelle ermordet aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass Martin die Studentin Sandra vergewaltigt und ermordet hat. Die Suche nach ihm läuft auf Hochtouren, doch das Wetter spielt nicht mit, binnen kürzester Zeit legt ein Sturmtief das Münsterland unter eine dicke Schneedecke und Kommissar Hambrock hat keine Chance mehr, aus Birkenkotten herauszukommen. Als dann auch noch der Strom ausfällt, überschlagen sich die Ereignisse.   War das Wetter bisher schon mies, der Himmel seine Schleusen mehr als weit geöffnet und somit die Spuren am Tatort fast vollständig verwischt, kommt jetzt auch noch ein Schneesturmtief dazu. Völlig von der Außenwelt abgeschnitten, versucht Bernhard Hambrock den entflohenen Vergewaltiger zu finden und den Mord an der Studentin Sandra aufzuklären. Doch dies gestaltet sich alles andere als einfach. Martin ist schier unauffindbar, sein früheres Opfer Klara steht derweil Todesängste aus, könnte doch Martin jederzeit irgendwo auftauchen und sich an ihr rächen. Denn er hatte ihr damals geschworen, sollte sie zur Polizei gehen, würde Klara dies bereuen. Als dann auch noch durch die starken Schneefälle die Strommasten umknicken, somit der Strom ausfällt und die Straßen nicht mehr befahrbar sind, nimmt im wahrsten Sinne des Wortes das Drama seinen Lauf.   Sehr gut vermittelt Stefan Holtkötter seinen Lesern wieder einmal das Leben im Münsterland. Den kleinen Ort Birkenkotten samt seiner Bauernschaft hat man schnell vor Augen, dass hier einige mehr zu wissen scheinen, als sie dem Hauptkommissar verraten ist auch schnell klar und dass der Kommissar nicht nur aus beruflichen Gründen in Birkenkotten ermittelt, stellt man auch schnell fest. Hambrock ist in der Nähe des Dorfes aufgewachsen, kennt somit die Eigenarten der Dorfbewohner recht gut und zudem verbindet ihn eine private Angelegenheit mit dem Dorf.   Alles deutet darauf hin, dass der Vergewaltiger Martin wieder zugeschlagen hat und dieses Mal auch vor Mord nicht zurückgeschreckt ist. Doch sollte der Autor es sich mit dem Verlauf der Geschichte so einfach machen? Wenn man bereits mehrere Münsterland-Krimis gelesen hat, weiß man genau, dass der offensichtliche Schein bei dem Autor täuscht. Und so mag man nicht so recht glauben, dass Martin wirklich der Mörder von Sandra ist. Dass jedoch eine Gefahr von ihm ausgeht, besonders für Klara, ist schnell klar, da man Martin mit der Zeit ein wenig kennenlernt. Gerade diese Charakterzeichnung ist Stefan Holtkötter gut gelungen. Martin versucht zwar, auf dem rechten Weg zu bleiben, baut aber ständig doch wieder Mist, aber daran ist nie er selbst Schuld. Man mag bei seinen Gedankengängen oft nicht glauben, dass man es mit einem erwachsenen Mann zu tun hat, eher hat man den Eindruck, ein kleines, trotziges Kind vor sich zu haben, dass immer und überall die Schuld nur bei anderen sucht und sich selbst immer nur als das arme Opfer sieht.   Auch die Bauernschaft und hier gerade die Landjugend beschreibt Stefan Holtkötter wieder ausgefeilt und authentisch. Die Stimmung des Krimis ist durchweg düster und beklemmend, die Spannung lauert immer hinter dem nächsten Strauch, da man Martins Absichten nicht einschätzen kann. Und man auch nicht weiß, wer der Mörder von Sandra ist, geschweige denn, warum die junge Studentin sterben musste. Stefan Holtkötter legt hier immer wieder neue Fährten aus und obwohl man es nicht glauben mag, bleibt selbst Martin bis zum Schluss für den Leser ein Hauptverdächtiger, da immer wieder die Spuren zu ihm führen. Somit ist der Ausgang der Story absolut ungewiss, dann aber plausibel und glaubwürdig umgesetzt.   Fazit: Spannender Krimi mit einer vielschichtigen Story und das ganze versehen mit reichlich Lokalkolorit und glaubhaft agierenden Charakteren.

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  • 2. Fall für Hauptkommissar Bernhard Hambrock

    Schneetreiben

    ChattysBuecherblog

    05. September 2013 um 11:14

    Zum Inhalt: Hauptkommissar Bernhard Hambrock erfährt, dass der Serienvergewaltiger Martin Probst aus der Justizvollzugsanstalt Brandenburg ausgebrochen ist. Umgehend wird eine Großfahndung eingeleitet, somit ist auch die Münsteraner Dienststelle informiert. Da bekannt ist, dass Probst ein sehr gutes Verhältnis zu seiner Adoptivmutter hat, liegt der Verdacht nahe, dass er dort auftauchen wird. Als bei einem Dorffest eine Frau tot aufgefunden wird, die vergewaltigt wurde, gerät Probst wieder in Verdacht. Hambrock ermittelt! Meine Meinung: Auch den 2. Fall habe ich „verschlungen“. Die Story klingt sehr glaubwürdig und auch die Personen sind sehr eindeutig beschrieben, so dann man direkt eintauchen kann. Die Stimmung im Dorf und bei den Dorfbewohnern ist nachvollziehbar und machen das Lesen zu einem Erlebnis. Bitte noch viel mehr davon!

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  • Rezension zu "Schneetreiben" von Stefan Holtkötter

    Schneetreiben

    Lilastern

    04. February 2012 um 17:37

    Mein erster Münsterland-Krimi. Innerhalb kurzer Zeit wird das ländliche Nest Birkenkotten durch starken Schneefall total von der Außenwelt abgeschnitten...dann passiert ein bestialischer Mord..doch zum Glück wurde Komissar Hambrock gleich mit eingeschneit:-)
    Ich fand das Buch recht gut und es ist zu empfehlen!

  • Rezension zu "Schneetreiben" von Stefan Holtkötter

    Schneetreiben

    dorle64

    11. January 2011 um 07:23

    Super schönes Buch. Wieder einen neuen deutschen Schriftsteller gefunden der gute Krimi's schreibt. Bin gespannt auf die nächsten Bücher. Alle schon gekauft.

  • Rezension zu "Schneetreiben" von Stefan Holtkötter

    Schneetreiben

    Nini61

    28. December 2010 um 11:45

    Ein Regionalkrimi, der gut aufgebaut ist und leicht zu lesen. Spannend vom Anfang bis zum Ende. Ein Sexualverbrecher bricht aus dem Gefängnis aus und die Polizei vermutet, dass er zuerst seine Mutter aufsuchen wird. In einem kleinen Dorf im Münsterland lebt diese und auch das Opfer, das damals vergewaltigt wurde. Die Polizei beobachtet die Gegend und informiert das Opfer. Dann wird wieder eine junge Frau vergewaltigt und ermordet. Gleichzeitig bricht im Münsterland ein Schneechaos aus, das alles lahm legt. In diesem Chaos - ohne Strom, ohne Heizung, ohne Telefon - ermittelt Kommissar Hambrock, der selbst aus einem Dorf im Münsterland stammt. Die Lösung überrascht...

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  • Rezension zu "Schneetreiben" von Stefan Holtkötter

    Schneetreiben

    abuelita

    19. March 2010 um 19:25

    Schneechaos im Münsterland: Innerhalb kurzer Zeit versinkt ein ganzer Landstrich im Schnee. Bäume knicken wie Streichhölzer um, die Stromversorgung bricht zusammen, Straßen und Schienennetze sind unpassierbar. Das Nest Birkenkotten ist wie viele andere Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Mit dem Unterschied, dass hier kürzlich ein bestialischer Mord passiert ist und die Spur eines entflohenen Vergewaltigers in die ländliche Idylle führt. Hauptkommissar Hambrock, durch einen Zufall mit eingeschneit, bleibt nicht viel Zeit, um den Mordfall aufzuklären. Denn jeden Moment kann der Täter wieder zuschlagen ... Ich kenne das Münsterland nicht - aber der Autor hat es mir in seinem Buch nachgebracht...die Menschen dieser Region, ihre Eigenarten, die - scheinbar- idyllische Welt.. Sehr gut vorstellen konnte ich mir das Schneechaos - und genau in diesem hat der Autor seine spannende Geschichte angesiedelt, was durch das Eingeschlossen-und von der übrigen Welt abgeschlossen sein nochmals einen eigentümlichen Reiz ausübt. Sympathisch auch der Kommissar, der mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird und dadurch in ein Gefühlschaos stürzt.

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  • Rezension zu "Schneetreiben" von Stefan Holtkötter

    Schneetreiben

    Phil Decker

    09. January 2010 um 21:49

    Spannender Krimi um das Schneechaos im Münsterland. Sehr flüssig geschrieben, kurzweilig und spannend, mit berührendem Plot und guten Charakterbeschreibungen. Besser und vor allem leidenschaftlicher als Kehrer.

  • Rezension zu "Schneetreiben" von Stefan Holtkötter

    Schneetreiben

    Gospelsinger

    19. December 2009 um 12:20

    Ein richtig guter Regionalkrimi, spannend und mit geschickter Einbeziehung des Schneechaos im Münsterland.

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