Stefan K. Heider

 4,7 Sterne bei 12 Bewertungen
Autorenbild von Stefan K. Heider (©Daniel Hannih)

Lebenslauf von Stefan K. Heider

Stefan K. Heider, Jahrgang 1992, ist ein Träumer und Denker. Wer ihn kennt, weiß, dass sich in seinem Zynismus häufig eine ungeahnte Tiefe verbirgt. Der in dem verschlafenen Salzburger Gebirgsdorf Goldegg aufgewachsene Autor lebt mittlerweile in Graz und betätigt sich neben seinem Studium der Germanistik mit der Musik und der Kunst, wenn er gerade nicht schreibt.

Unter dem Pseudonym Vincent Theodor Thomas veröffentlichte er 2015 den Fantasy-Roman »Geschichten aus Falensia: Der Spiegel von Echenon«. Zurzeit arbeitet er am nächsten Teil von »Geschichten aus Falensia«.
Seinem Heimatort, wo auch Familie und Freunde leben, ist er immer noch sehr verbunden. So wundert es nicht, dass er eines Tages einen Roman dort ansiedeln würde.

Alle Bücher von Stefan K. Heider

Cover des Buches Bauernschädel (ISBN: 9781731005229)

Bauernschädel

 (12)
Erschienen am 17.11.2018
Cover des Buches Bauernschädel (ISBN: B07KFKR94W)

Bauernschädel

 (0)
Erschienen am 19.11.2018

Neue Rezensionen zu Stefan K. Heider

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Cover des Buches Bauernschädel (ISBN: 9781731005229)katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Bauernschädel" von Stefan K. Heider

Murphys Gesetz bei Ferl in Dauerschleife
katikatharinenhofvor 6 Monaten

Ferl hat sich das alles ganz anders vorgestellt - ruhiger, beschaulicher, angenehmer. Denn so ein Besuch bei den Fast-Schwiegereltern läuft normalerweise gesittet und in geordneten Bahnen ab. Aber bei Ferl findet Murphys Gesetz wohl dauerhaft Anwendung und so findet er sich erst vor der Tür der gewesenen Schwiegereltern wieder und dann macht er tags darauf auch noch eine Entdeckung, die sein Leben vollkommen durcheinander wirbelt. Naja, wenn's läuft, dann läuft's....


Bitte, bitte mehr davon - ich hab selten so einen schrulligen und urkomischen Antihelden wie Ferl erlebt, der sich von Beginn an in mein Leserherz geschlichen hat. Himmel ist dieser Typ schräg und sein Leben erst, alle Achtung. Wer Wortwitz, eine gesunde Portion Zynismus und unorthodoxe Einfälle nicht ab kann, der sollte nicht zu diesem Buch greifen, denn Stefan K. Heider geizt nicht mit diesen Dingen. Für alle anderen gilt - einsteigen, anschnallen und einen außergewöhnlichen Regio-Krimi in rasanter Fahrt genießen.

Die Handlung ist ebenso spannend wie komisch, sorgt für ordentlich Schenkelklopfer, aber auch für Rätselraten und Suchen von Puzzleteilchen, die zur Lösung des Falles beitragen. Die abwechslungsreiche Erzählung bietet skurrilen Charakteren eine tolle Bühne, um sich in Widersprüche zu verstricken, Geheimnisse auszuplaudern und urplötzlich dramatischer Mittelunkt eines verbrecherischen Geschehens zu sein, was man ja ungern möchte - Déjà-vu inbegriffen. Der Dialekt verleiht dem Ganzen noch einen Tick mehr an Authentizität und lässt so die Figuren glaubhafter und lebendiger erscheinen.

Manchmal schleichen sich kleine Fehler in der Interpunktion oder in der Rechtschreibung ein - da stolpert man kurz drüber, so wie Ferl, aber irgendwie tut das dem stimmigen Gesamtbild keinen Abbruch.

Ein echt gelungener Regio-Krimi, von dem man nicht genug bekommen kann.




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Cover des Buches Bauernschädel (ISBN: 9781731005229)Mira123s avatar

Rezension zu "Bauernschädel" von Stefan K. Heider

"Bauernschädel" von Stefan K. Heider
Mira123vor 2 Jahren

Bei "Bauernschädel" handelt es sich um einen kurzen Krimi. Die Hauptfigur, um die sich alles dreht, ist Ferl. Ferl ist eigentlich nur zu Besuch in Goldegg und schon seit er hier ist, geht alles schief. Der zukünftige Schwiegervater hasst ihn, die Freundin kommandiert ihn rum und plötzlich hat er ihre Familie zerstört und wird vor die Tür gesetzt. Und dann findet er auch noch einen Schädel. Schon den zweiten in seinem Leben! Um den Klappentext zu zitieren: "Bei Ferl läuft's". Ferl gehört einer Art von Mensch an, wie ich sie vor allem aus österreichischen, nicht ganz ernst gemeinten Krimis kenne. Er ist zynisch, macht sich über alles und jeden lustig und von allem entnervt. Wäre er ein Teil eines solchen Filmes, wäre er allerdings wahrscheinlich aus Wien und nicht aus Graz, so wie das hier der Fall ist. Er ist stellenweise ganz sympathisch, und eigentlich immer lustig. Unterhaltsam ist er, das muss man ihm lassen.

Geschrieben ist dieses Buch sehr angenehm. Trotzdem kam ich manchmal nur langsam weiter, denn auch wenn das Buch, bis auf einige wenige Wörter, auf Hochdeutsch geschrieben ist, hörte ich den Dialekt doch recht stark heraus. Für mich war das amüsant, ich komme ja selbst aus Österreich, kannte die Dialektwörter deswegen und kenne mehrere Menschen, die diesen Dialekt in einer stärker ausgeprägten Form an den Tag legen. Trotzdem machte mich das langsamer, eben weil ich es halt einfach nicht gewohnt bin, etwas zu lesen, das nicht das typische Hochdeutsch ist.
Stellenweise gab es ein paar Rechtschreibfehler und ein paar fehlende Satzzeichen. Die waren aber nicht störend.

Die Geschichte selbst war interessant. Nicht die spannendste, die ich je gelesen habe, aber durchaus unterhaltsam und sympathisch. Ich würde dieses Buch sehr, sehr gerne als Film sehen. Wie oben schon gesagt, kann erinnert mich Ferl an die Hauptfiguren einiger Filme. Sollte also irgendein Filmemacher meinen Blog lesen: Vielleicht schaust du dir ja dieses Buch mal an. Ich würde mir die Verfilmung sogar freiwillig ansehen und das sage ich nicht über viele Bücher.

Mein Fazit? Liest sich gut und flüssig und ist großteils spannend, kann ich also durchaus weiterempfehlen.

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Cover des Buches Bauernschädel (ISBN: 9781731005229)Peanut91s avatar

Rezension zu "Bauernschädel" von Stefan K. Heider

Spannendes Buch
Peanut91vor 2 Jahren

Mir wurde freundlicherweise das Buch vom Autor im Gegenzug für eine ehrliche Rezension zur Verfügung gestellt.

Der Krimi plätschert muntert vor sich hin und gefühlt passieren erst gegen Ende die schlimmen Dinge. Die Aufklärung des Falls fand ich recht ungewöhnlich und ich habe schon einige Krimis gelesen, die eben nicht aus der Sicht der Polizei oder von Privatdetektiven erzählt wurden. Da ich nicht unnötig die Spannung wegnehmen möchte, sollte jeder selbst herausfinden was daran so ungewöhnlich war. Ich fand es nicht schlecht gewählt, immerhin erfährt man so ziemlich viel über die Tat und über vieles mehr. Mir waren es zwar ein paar Informationen zu viel auf einmal und einiges hätte man davor noch schön erzählen können, aber da legt man halt mal eine Pause beim Lesen ein um das alles besser verarbeiten zu können.
Durch die Beschreibungen konnte ich mir die Gegend rund um Goldegg gut vorstellen. Es wirkt halt alles sehr idyllisch und nicht wie eine Gegend in der so grausame Dinge passieren können.
Es wird viel mit Klischees gespielt und so gibt es unter anderen den Schwiegervater-in-Spe, der mit Ferl absolut nichts anfangen kann. Zu dem ist er Alkoholiker und kein einfacher Zeitgenosse.
Vor allem Ferl als Hauptprotagonist bzw. Erzähler finde ich faszinierend. Er wirkt wie der typische Anti-Held, der nichts wirklich gebacken bekommt und so wundert es auch nicht, dass er auch seine Beziehung in den Sand setzt. Und dann stolpert er quasi auch über den abgetrennten Schädel, dessen Besitzer er auch nur flüchtig kennt. Als er die Polizei ruft verschwindet das einzige Beweismaterial.
Aber anstatt einfach die schlafenden Hunde ruhen zu lassen macht er sich daran den Sachen auf den Grund zu gehen und begibt sich somit in größte Gefahr. Er wirkt dadurch sehr nahbar und oft habe ich mir beim Lesen an den Kopf fassen müssen, denn so blauäugig und naiv kann ein einzelner Mensch nicht sein? Aber es gibt sie und das macht Ferl wahrscheinlich auch so unglaublich nahbar und authentisch. Er ist halt nicht der perfekte Polizist, dem alles zufällt. Er ist einfach nur ein Mensch, der zur falschen Zeit am falschen Ort war. Und sich eigentlich nur mit der Sache befasst, weil er zu feige ist um seine ehemalige Freundin um ein klärendes Gespräch zu beten. Und ich denke genau das macht den Krimi so anders, denn Ferl stolpert ja wirklich nur darein und will eigentlich gar nicht Teil von dem Ganzen werden. Und solche Dorfgeheimnisse gibt es ja durchaus, auch wenn wahrscheinlich nicht alle Dörfer so schlimme Geheimnisse haben.
Zudem kommt durch Ferl eine Menge Selbstironie, Zynismus und Situationskomik ins Spiel und das lockert den Krimi auf und nimmt ihm etwas die Härte. Denn die Geschehnisse sind eigentlich alles andere als ohne.

Fazit:
Das alles passiert in Österreich, was man definitiv auch an der Sprache merkt. Mich hat es beim Lesen nicht gestört und es gibt dem Ganzen auch Authentizität. Denn was will man auch mit einem österreichischen Krimi im perfekten hochdeutsch? Auch sonst merkt man dem Sprachgebrauch sehr deutlich an wo es spielt: Auf dem Land.
Der Krimi ist definitiv nichts für zarte Gemüter, denn hier geht es um Vergewaltigungen und es gibt recht bildhafte Beschreibungen der Leiche und vieles mehr. Das Buch ist recht kurzweilig und eignet sich deshalb prima für zwischendurch.

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Gespräche aus der Community

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Liebe Lesefreunde,

ich möchte euch recht herzlich zur Leserunde zu meinem neuen Roman Bauernschädel einladen. Der Roman ist eine Mischung aus Krimi und (Anti)heimatroman.

Job und Freundin verlieren, eine Familie zerstören, einen abgetrennten Kopf finden … Ja, bei Ferl läuft’s.
Was als Ausflug in ein Salzburger Bergdorf beginnt, artet vollkommen aus. Beim Besuch der Schwiegereltern offenbart Ferl ein Geheimnis, das die Familie seiner Geliebten zerstört. Nun völlig allein und vor die Tür gesetzt, soll er am kommenden Tag eine schreckliche Entdeckung machen. Lässe Ferl ist ein Antiheld, wie er im Buche steht. Mit Zynismus, Witz und Selbstkritik manövriert er sich vom Regen in die Traufe.

Hier gibt es eine kleine Leseprobe.

Da ich neben meinem Studium arbeite, bitte ich um Verständnis, dass ich nicht immer sofort antworten kann. Obendrein bin ich neu auf Lovelybooks und kenne mich noch so gut wie gar nicht aus. Ich bin schon mächtig stolz, das hier auf die Beine zu stellen, also bitte um Nachsicht mit mir ;)

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr Interesse an Ferl und seinem Abenteuer im Salzburger Bergdorf Goldegg gefunden habt und bei der Leserunde teilnehmen möchtet. Im Zuge dessen verlose ich 10 Exemplare bis zum 16. Dezember. Um euch zu bewerben, beantwortet mir doch, was euch am Roman anspricht. Ich freue mich bereits auf die Leserunde! :)

Liebe Grüße,
Stefan
134 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Stefan K. Heider wurde am 01. Februar 1992 geboren.

Stefan K. Heider im Netz:

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